Münster, Theater Münster, Katharina Kost-Tolmein – Ulrich Peters – 2021, IOCO Aktuell, 25.06.2020

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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Dr. Katharina Kost-Tolmein  folgt  Dr Ulrich Peters – 2021

Stadtrat Münster entscheidet für Opernspezialistin aus Lübeck

Dr. Ulrich Peters, Intendant des Theater Münster © Oliver Berg

Dr. Ulrich Peters, Intendant des Theater Münster © Oliver Berg

Das Theater Münster ist alles in einem! Als größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters sieht das Theater Münster mit fünf Sparten – Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater – die Vermittlung dieser Vielfalt an ein breites Publikum als seine zentrale Aufgabe.Im Sommer 1941 total zerstört wurde das Haus am 4. Februar 1956 mit der Zauberflöte von W. A. Mozart neu eröffent. Pro Spielzeit stehen im Großen Haus, im variablen Kleinen Haus und in der neuen Spielstätte U2 rund 30 Premieren und 600 Vorstellungen auf dem Spielplan.  Dr. Ulrich Peters leitet das Theater Münster als Generalintenant seit August 2012. Zuvor hatte Peters (* 1955) als Intendant das Theater Augsburg (1999 – 2007) und das Münchener Gärtnerplatztheater (2007 – 2012) geleitet.

Dr. Katharina Kost-Tolmein  –  2021

Neue Generalintendantin des Theater Münster wird von der Spielzeit 2022/23 an Dr. Katharina Kost-Tolmein. Auf Vorschlag des Kultur- und Personalausschusses hat der Rat der Stadt Münster am Mittwochabend, 24. Juni 2020, erstmals eine Frau zur neuen Chefin des Theaters gewählt. Katharina Kost-Tolmein folgt 2021/22 dem Generalintendant  Dr. Ulrich Peters.

Dr. Katharina Kost-Tolmein - kommende Intendantin des Theater Münster © Tolmein

Dr. Katharina Kost-Tolmein – kommende Intendantin des Theater Münster © Tolmein

Dr. Katharina Kost-Tolmein, 1973 in Ludwigshafen am Rhein geboren, studierte Klavier in Karlsruhe und Brüssel sowie Musikwissenschaften und Philosophie in Heidelberg. Engagements führten sie nach Mannheim und als Musikdramaturgin ans Theater Heidelberg. Seit 2005 war sie am Theater Lübeck tätig, davon sieben Jahre als Operndirektorin. Sie setzte sich in Münster unter mehr als 50 Mitbewerbern für die Generalintendanz durch.

Generalmusikdirektor Golo Berg bleibt dem Theater Münster erhalten – auch das hat der Rat der Stadt Münster am Mittwoch entschieden. Sein derzeitiger Vertrag endet ebenfalls mit Ablauf der Spielzeit 2021/22, wird aber nun um weitere fünf Jahre bis zum Ende der Spielzeit 2026/27 verlängert.

Golo Berg, 1968 in Weimar geboren, absolvierte sein Studium an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Nach Stationen als Chefdirigent am Landestheater Mecklenburg und den Hofer Symphonikern wurde er Generalmusikdirektor am Städtebundtheater Hof, gefolgt vom Anhaltischen Theater Dessau sowie dem Theater Vorpommern. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Generalmusikdirektor der Stadt Münster.

Seit mehr als 20 Jahren ist Golo Berg als Dirigent tätig und dirigierte zahlreiche renommierte Sinfonieorchester, darunter die NDR-Radiophilharmonie Hannover, das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und die Hamburger Sinfoniker. In Münster realisierte er auch mehrere große Projekte mit Sinfonieorchester und musikalischen Laien – zum Beispiel das Festival MünsterMusik im Frühjahr 2019.

—| IOCO Aktuell Theater Münster |—

Stralsund, Theater Vorpommern, Tannhäuser und der Sängerkrieg, IOCO Kritik, 11.12.2016

Dezember 13, 2016 by  
Filed under Hervorheben, Kritiken, Oper, Theater Vorpommern

Theater Vorpommern

Theater Vorpommern / Tannhäuser - Walther von der Volgelweide, Heinrich der Schreiber, Biterolf © Vincent Leifer

Theater Vorpommern / Tannhäuser – Walther von der Volgelweide, Heinrich der Schreiber, Biterolf © Vincent Leifer

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg

oder

„Tannhäuser und die Flucht von der Wartburg“

Von Thomas Kunzmann

Tannhäuser, der hochmütig die bigotte Wartburg-Gesellschaft und Elisabeth verlassen hat, findet sinnliche Erfüllung im Venusberg. Doch begegnet er dort auch seinem Alter Ego: nicht mehr eng umschlungen mit Venus, sondern als Putzsklave endend im Reich der Lüste. Daraus will er flieh’n? Nein, diesem Schicksal muss er entkommen. Dieser Zukunft kehrt er den Rücken. In der Begegnung mit dem Hirten jedoch, wieder er selbst in anderer Zukunft, jetzt auf der Wartburg mit Wischmopp, gelangt er zur Erkenntnis, dass auch diese Zukunftsvariante keinen Deut besser sein wird. Sein Leben ist vorbestimmt, egal, ob er sich integriert oder auflehnt.

Theater Vorpommern / Tannhäuser - Venus, Tannhäuser, Wolfram von Eschenbach, Elisabeth © Vincent Leifer

Theater Vorpommern / Tannhäuser – Venus, Tannhäuser, Wolfram von Eschenbach, Elisabeth © Vincent Leifer

Dann doch lieber den Lebensentwurf, der dem Sänger mehr literarischen Stoff verspricht, leben? Auch wenn die Liebe zu Elisabeth ihn auf den Weg nach Rom bringt, muss er nach der Rückkehr feststellen, dass des Papstes Absolution keineswegs geläuterte Menschen aus den Pilgern macht. Resignierend will er zurück in Venus’ Arme, die allerdings auch nur noch ein Schatten ihrer selbst ist. Tannhäuser, einem Malstrom gleich, zieht die Menschen in seiner Umgebung erst in seinen Bann, dann ins Verderben. Da kommt die Erlösungsnachricht gerade rechtzeitig, um erneut die Flucht ergreifen zu können.

Seit seiner Jugend beschäftigt sich Horst Kupich mit Wagners Tannhäuser. Die Regie ist ausgefeilt und erzählt die Geschichte eines anderen Tannhäusers. Konsequent, überraschend, aber jederzeit schlüssig. Da ist Elisabeth, deren Freitod eine Sünde ist – der sie niemals an den Thron Gottes führen könnte, um für Heinrich zu bitten. Darum macht sie Wolfram zu ihrem Werkzeug. Da ist eine Ritterschar, die der Tannhäuser nicht ernst nehmen kann und in ihnen nur maskenhafte Karikaturen ihrer selbst sieht. Lediglich Hermann, Wolfram und Elisabeth haben ein Gesicht, einen eigenen Charakter. Da ist der Schaft eines übergroßen Schwerts, den Zusammenhalt der Wartburger symbolisierend – dessen Klinge aber bis in den Venusberg, die Gegenwelt, eindringt.

Theater Vorpommern / Tannhäuser - Michael Baba (Tannhäuser) sowie Herrenchöre der Opera na Zamku Stettin und des Theaters Vorpommern © Vincent Leifer

Theater Vorpommern / Tannhäuser – Michael Baba (Tannhäuser) sowie Herrenchöre der Opera na Zamku Stettin und des Theaters Vorpommern © Vincent Leifer

Meist, wenn man von „Entschlackung“ einer Oper reden hört, erlebt man auf der Bühne ebenso eine Entzauberung – nicht hier. Das mag schon an der ästhetischen Einbeziehung des Tanztheaters im ersten Aufzug liegen, an den sparsam verwendeten Lichteffekten und an dem zeitlos klaren Bühnenbild. Insgesamt wird jedoch sauber mit dem Libretto gearbeitet, nicht dagegen. Das Orchester unter Golo Berg spielt (mit ca. 50 Musikern) einen facettenreichen Wagnerklang, das Blech deutlich sauberer als im Lohengrin, mitunter sehr weich. Überwältigend die grandiose Chorleistung, vom leisen Vorbeiziehen auf der Hinterbühne bis zum donnernden Pilgerzug.

Theater Vorpommern / Tannhäuser - Michael Baba als Tannhäuser © Vincent Leifer

Theater Vorpommern / Tannhäuser – Michael Baba als Tannhäuser © Vincent Leifer

Die Textverständlichkeit ist durchweg exzellent. Mit Anne-Theresa Møller ist eine Venus gefunden, die hervorragend zu der koketten bis zickigen Rollenanlage passt. Ihr Gegenstück, Kristi Anna Isene als Elisabeth war jedoch die große Überraschung des Abends. Hier reift eine neue dramatische Perle heran, die sich sauber und klangschön sogar über den Chor hinwegzusetzen vermochte. Auch Alexandru Constantinescu als Wolfram konnte mit seinem schlanken, sehr geradlinigen Bariton überzeugen, was der Figur eine klare Zeichnung verlieh. Dem an sich sehr wohltönenden Tannhäuser Michael Baba, wagnererfahren in Mannheim, Halle und Erl, versagte im ersten Aufzug mehrmals die Stimme. Er ließ sich vor dem zweiten Aufzug entschuldigen, stand die Partie allerdings mit Sparsamkeit, viel Technik und nur noch wenigen Wacklern durch. Die letzte Kraft legte er vollends in die Romerzählung, die dank unterstützender Schauspielleistung dennoch dramatisch gelang. Dass die Vorstellung an einem trüben Samstagabend nur mäßig besucht war, könnte man jedenfalls als größere Enttäuschung empfinden. Das zum Teil extra aus Berlin angereiste Publikum zeigte sich ebenso zufrieden wie die Stralsunder selbst.

Wagner ist überall ein Kraftakt, doch in Mecklenburg-Vorpommern ein kaum noch möglicher. Wie bereits zum Lohengrin 2013/14 bündeln die Theater Stralsund und Stettin daher ihre Ressourcen. Rostock, das einst so stolze „Bayreuth des Nordens“, hat seit 2007 den weltweit am meisten gespielten deutschen Opern-Komponisten nicht mehr im Spielplan, schlimmer noch: die neue Intendanz hat nicht eine einzige echte Operninszenierung in der laufenden Saison auf den Weg gebracht. Schwerin liebäugelt für 2018 mit einer Wagner-Neuproduktion. Unter den Spar- und Schrumpfzwängen eines aktuell ordentliche Überschüsse erwirtschaftenden Bundeslandes werden die Theater trotzdem systematisch ausgeblutet. Und so kann man diese Inszenierung in der 58.000-Einwohner-Stadt Stralsund gar nicht hoch genug wertschätzen.   BRAVO STRALSUND!

Tannhäuser des Theater Vorpommern: Weitere Vorstellungen 30.12.2016, 21.01.2017, im Theater Stralsund;  27.1.2017, 26.3.2017  im Theater  Greifswald

—| IOCO Kritik Theater Vorpommern |—

 

Stralsund, Theater Vorpommern, Premiere: CARMEN von Bizet, 12.03.2016 (Stralsund)

März 2, 2016 by  
Filed under Premieren, Pressemeldung, Theater Vorpommern

Theater Vorpommern

Theater Stralsund © Vincent Leifer

Theater Stralsund © Vincent Leifer

Premiere: CARMEN

Oper in vier Akten von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
nach der gleichnamigen Novelle
von Prosper Mérimée
in französischer Sprache mit deutschen Dialogen von Walter Felsenstein

Premiere am 12.03.2016 19:30 Uhr Großes Haus, Stralsund

Weitere Vorstellungen:
26.03.2016 19:30 Uhr Großes Haus, Stralsund
02.04.2016 19:30 Uhr Großes Haus, Greifswald
17.04.2016 18:00 Uhr Großes Haus, Greifswald
24.04.2016 16:00 Uhr Großes Haus, Stralsund
15.05.2016 20:00 Uhr Putbus
20.05.2016 19:30 Uhr Großes Haus, Greifswald
28.05.2016 19:30 Uhr Großes Haus, Stralsund

Sind sie nicht alle verrucht, diese Frauen, die in der Tabakfabrik Zigaretten drehen? Man sagt, in der Hitze der Fabrikhalle ginge es sehr freizügig zu. Und wenn die Arbeiterinnen zur Mittagspause hinauskommen, ist unter ihnen Carmen, die alle Männerblicke auf sich zieht. Don José wird sich die Finger an ihr verbrennen, denn Carmen lässt ihn fallen, nachdem sie seine Liebe entfacht hat. Und dann betritt Escamillo die Bildfläche: der Stierkämpfer, der immer auf der Jagd nach Anerkennung ist, sei es in der Arena oder in der Liebe. Doch auch er wird Carmen nicht halten können, denn mehr noch als die Liebe liebt sie die Freiheit. Dafür nimmt sie alles in Kauf – selbst den Tod.

Als Carmen 1875 in Paris uraufgeführt wurde, war das Publikum schockiert vom Realismus der Oper. Sie galt als höchst unmoralisch und war doch unwiderstehlich. Getreu dem Motto Escamillos „Auf in den Kampf, Torrero“ trat sie schon kurze Zeit später ihren weltweiten Siegeszug an. 1893 wurde sie erstmals im Stralsunder Stadttheater am Alten Markt gegeben und stand auch direkt im Eröffnungsjahr des neuen Theaters am Olof Palme-Platz 1916 auf der Stralsunder Bühne.

Musikalische Leitung Golo Berg
Inszenierung Horst Kupich
Bühne und Kostüme Christopher Melching
Dramaturgie Katja Pfeifer
Choreographie Ralf Dörnen
Chöre Rustam Samedov
Assistenz/Abendspielleitung Stephanie Langenberg
Inspizienz Anette Gerhardt
Soufflage Susan Kaltenbacher

BESETZUNG:
Carmen: Anna Wagner
Don José: Dennis Marr, Karo Khachatryan a. G.
Escamillo: Alexandru Constantinescu, Thomas Rettensteiner
Remendado: Johannes Richter
Dancairo: Jonathan Boudevin a. G.
Zuniga: Tye Maurice Thomas
Morales: Maciej Kozlowski a. G.
Micaela: Kristi Anna Isene
Frasquita: Jardena Flückiger
Mercedes: Iuliia Tarasova
Lilli Pastia: Vera Meiß
Opernchor des Theater Vorpommern
Kinder- und Jugendchor des Theaters Vorpommern
Philharmonisches Orchester

—| Pressemeldung Theater Vorpommern |—

Greifswald, Theater Vorpommern, Ballet: ANNA KARENINA von Ralf Dörnen, 27.02.2016

Februar 24, 2016 by  
Filed under Pressemeldung, Theater Vorpommern

Theater Vorpommern

Greifswald / Theater Greifswald © Vinzent Leifer

Greifswald / Theater Greifswald © Vinzent Leifer

 ANNA KARENINABallett von Ralf Dörnen

frei nach Lew Tolstoi, Musik von Mieczysaw Weinberg

Wiederaufnahme 27.02.2016 19:30 Uhr,  Greifswald, weitere Vorstellungen:, 05.03.2016 19:30 Uhr Großes Haus, Greifswald, 25.03.2016 19:30 Uhr Großes Haus, Stralsund, 29.04.2016 19:30 Uhr Großes Haus, Greifswald, 27.05.2016 19:30 Uhr Großes Haus, Stralsund

Lew Tolstoi: Anna Karenina:  Eine Reihe von Jungmädchen- und Kindheitserinnerungen wurden in ihrer Seele geweckt und die Finsternis, die ihr alles verdeckt hatte, riss plötzlich auf, und das Leben stand für einen Augenblick in all seinen lichten, vergangenen Freuden vor ihr.

Waggon für Waggon ziehen die Erinnerungen an ihr vorüber, wie verloren geglaubte Momentaufnahmen des Lebens. Ein letzter Atemzug, ein letztes Aufbegehren. Bis Vergangenheit und Gegenwart unter den schweren, erbarmungslos über sie hinweg tobenden Rädern für immer begraben werden. Anna Kareninas verzweifelter Selbstmord auf einem Moskauer Bahnhof ist eines der großen Bilder der Literaturgeschichte, denn es spiegelt auf faszinierende Weise den Verlauf ihres Schicksals, das ebendort seinen Anfang nahm: Auf dem gleichen Bahnsteig ist die attraktive, unglücklich verheiratete Anna einige Jahre zuvor dem jungen Grafen Wronski begegnet und hat in ihm alles gefunden, was ihrer Ehe fehlte. Dort erwachte in ihr die unstillbare Sehnsucht nach Liebe und Zuneigung, für die sie bereit war, alle Konventionen zu brechen und den Ausschluss aus der Gesellschaft zu riskieren. Dennoch geht sie letztlich nicht am äußeren Druck zu Grunde, sondern am inneren Konflikt mit sich selbst.

Während das Leben Annas zunehmend entgleist, tastet sich ihre Verwandte, die 18-jährige Kitty, zaghaft an die Liebe heran und erfährt in ihrer sehr viel ruhigeren Zweisamkeit mit dem Gutsbesitzer Lewin schließlich vollkommene Erfüllung – eine gegenläufige Parallelhandlung, die dem feinsinnig gezeichneten Drama der Anna Karenina erst seine eigentliche Tiefe verleiht.

Um die vielschichtigen Erzählstränge und Charaktere in einem Abend ohne Worte greifbar zu machen, vollzieht das BallettVorpommern Tolstois Meisterwerk nicht als lineare Geschichte, sondern als Rückblende in einander verwobener Handlungsfragmente nach.

Choreographie und Inszenierung Ralf Dörnen
Musikalische Leitung Henning Ehlert
Bühne und Kostüme Klaus Hellenstein a. G.
Licht Thomas Haack
Dramaturgie Marie Henrion
Choreographische Assistenz William Parton
Korrepetitor Peter Hammer
Inspizienz Susan Kaltenbacher

BESETZUNG:
Anna Karenina: Margaret Howard
Alexej Karenin: Stefano Fossat
Alexej Wronski: Nathan Cornwell
„Kitty“ Schtscherbazkaja: Laura Cristea
Konstantin Lewin: Armen Khachatryan
„Dolly“ Oblonskaja: Zoe Ashe-Browne
Ensemble: Christopher Seán Furlong, Dominic Harrison, Alicia Santamaría Jiménez, Ayako Nomura, Miguel Rodriguez, Marina Schmied, Leander Veizi

—| Pressemeldung Theater Vorpommern |—

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