Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere Ballett Romeo und Julia, 07.04.2018

März 26, 2018 by  
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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Romeo und Julia - Joseph Caldo (Romeo), Konstantina Chatzistavrou (Julia) © András Dobi

Theater Rudolstadt / Romeo und Julia – Joseph Caldo (Romeo), Konstantina Chatzistavrou (Julia) © András Dobi

Romeo und Julia
Ballett von Sergej Prokofjew in vier Akten und einem Epilog
Kooperation mit dem Theater Nordhausen
Premiere am 7. April 2018, Theater im Stadthaus

Choreografie: Ivan Alboresi
Bühne: Ronald Winter
Kostüme: Anja Schulz-Hentrich

Es tanzen:
Romeo                                    Joseph Caldo
Mercutio                    Samuel Dorn
Benvolio                     David Nigro
Bruder Lorenzo          Hugo Mercier

Julia                            Konstantina Chatzistavrou
Lady Capulet              Gabriela Finardi
Tybalt                         Joshua Lowe
Paris                           Francesco Moro
Rosalinde                    Martina Pedrini
Montagues und Capulets       Ballett TN LOS!


„Romeo und Julia“ vertanzt
Shakespeares tragische Liebesgeschichte als Ballett am Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Romeo und Julia - Konstantina Chatzistavrou (Julia), Joseph Caldo (Romeo) © András Dobi

Theater Rudolstadt / Romeo und Julia – Konstantina Chatzistavrou (Julia), Joseph Caldo (Romeo) © András Dobi

Rudolstadt/Saalfeld. Eine unbedingte, junge Liebe, die auf tragische Weise mit dem Tod endet, erzählte William Shakespeare in seinem wohl berühmtesten Drama „Romeo und Julia“. Auch Sergej Prokofjew faszinierte der emotionale Stoff und inspirierte ihn zu seinem gleichnamigen Ballettklassiker. Getanzt durch das Ballettensemble des Nordhäuser Theaters TN LOS!, kommt er am 7. April, um 19.30 Uhr am Theater Rudolstadt in einer Choreografie von Ivan Alboresi zur Premiere.

Die Handlung ist weithin bekannt: Die Liebe trifft Romeo und Julia wie ein Blitz während eines Maskenballs. Doch ihre Familien sind seit Urzeiten verfeindet, Gefühle wie Hass und Rache sitzen tiefer als Liebe, Freundschaft und Vergebung. Dennoch: Romeo und Julia wagen den Traum einer gemeinsamen Zukunft. Ausgerechnet in dem Moment, in dem sie sich aus diesem schicksalhaften Kreislauf befreien könnten, finden sie auf tragische Weise den Tod.

Kaum älter als die Protagonisten dieser Liebesgeschichte sind die zwölf Tänzer des Ballett TN LOS!, allen voran Konstantina Chatzistavrou (Julia) und Joseph Caldo (Romeo). Choreograf und Ballettdirektor Ivan Alboresi, selbst unweit des Spielortes Verona aufgewachsen, lässt sie sein Lieblingsthema – die Suche nach der wahren Liebe – tanzen und holt das Handlungsballett, dessen Gefühls- und Erfahrungswelt auch nach 400 Jahren noch vergleichbar sind, behutsam in die heutige Zeit. Das ganz auf den Tanz konzentrierte Bühnenbild von Ronald Winter greift Elemente aus der Renaissance auf, während die Kostüme von Anja Schulz-Hentrich sich an heutiger Mode junger Menschen orientieren.

Restkarten für Premiere am 7. April, um 19.30 Uhr im Theater im Stadthaus sind noch an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich. Die nächsten Aufführungen sind am 28. April, um 19.30 Uhr sowie am 8. und 13. Mai, jeweils 15 Uhr.

Pressemeldung Theater Rudolstadt

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere The Rake’s Progress, 10.02.2018

Januar 24, 2018 by  
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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / The Rake’s Progress © Martina Pipprich

Theater Rudolstadt / The Rake’s Progress © Martina Pipprich

Karriere eines Wüstlings The Rake’s Progress

Oper von Igor Strawinsky, Libretto von H.W. Auden und Chester Simon Kallman, englisch mit deutschen Übertiteln, Kooperation mit Hochschule für Musik Mainz

 


Vom Aufstieg und Fall eines Wüstlings
Strawinskys einzige Oper feiert am Theater Rudolstadt Premiere

Mit der Aussicht auf Reichtum und ein rauschhaftes Leben verzichtet Tom Rakewell auf Geliebte und Job. Der Teufel selbst setzte ihm den Floh ins Ohr. Doch auf den kometenhaften Aufstieg folgt in Igor Strawinskys einziger abendfüllender Oper ein Abstieg im freien Fall. Am 10. Februar feiert Karriere eines Wüstlings oder The Rake‘s Progress am Theater Rudolstadt in Kooperation mit der Hochschule für Musik Mainz Premiere.

Grabstätte von Igor Stravinsky © IOCO

Grabstätte von Igor Stravinsky © IOCO

Die Handlung ist von den gleichnamigen Kupferstichen William Hogarths inspiriert. Vom Teufel verführt, lässt sich Tom Rakewell ohne Rücksicht auf Verluste vom Leben berauschen. Erst als er erkennt, dass er seine Seele verkauft hat, bittet er beim dämonischen Nick Shadow um eine letzte Chance auf Erlösung. Sie wird ihm mit einem Kartenspiel gewährt. Dank seiner ehemaligen Geliebten, die trotz allem schützend zu ihm steht, kann er seinen Widersacher zwar schlagen, aber um einen hohen Preis: Vom Wahnsinn umnachtet findet Tom Rakewell sein Ende in einem Irrenhaus.

Strawinskys neoklassizistisches Werk, entstanden 1951, orientiert sich an den Nummernopern Mozarts und zitiert die Klangsprache des 18. Jahrhunderts. Für die musikalische Leitung steht Chefdirigent Oliver Weder am Pult der Thüringer Symphoniker. Regisseurin Christiane Lutz verlegt die Handlung ins internationale, für seine Skrupellosigkeit bekannte Bankenmilieu. Sie inszenierte u. a. an der Staatsoper Wien, der Semperoper Dresden und bei den Salzburger Festspielen. Als Kostümbildnerin steht ihr Natascha Maraval zur Seite, mit der sie u. a. 2014 ins Finale des Regiewettbewerbs „Ring Award“ kam. Das Bühnenbild stammt von Christian Tabakoff. Zu erleben ist ein junges Sängerensemble der Hochschule für Musik Mainz.

Karten für die Premiere am 10. Februar, 19.30 Uhr im Meininger Hof Saalfeld und die insgesamt vier weiteren Aufführungen am 11. und 13. Februar, jeweils 15 Uhr sowie am 16. und 17. Februar 2018, 19.30 Uhr sind an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich. Zu allen Terminen findet 30 Minuten vor Beginn eine Stückeinführung statt.

Musikalische Leitung: Oliver Weder, Inszenierung: Christiane Lutz, Bühne: Christian Tabakoff, Kostüme: Natascha Maraval

Es singen: Trulove: Yijin Jiang / Ann: So Young Park/Angela Shin / Tom Rakewell: Keith Bernard Stonum/Isaac Lee / Nick Shadow: Younjin Ko/Kyung Jae Moon / Mother Goose: Maria Dehler/Maike Menningen / Baba: Hyemi Jung/Ruth Katharina Peeck / Sellem: Daniel Tilch/Fabian Kelly / Wärter: Younjin Ko/Kyung Jae Moon / Bridget: Eunyoung Park; PMStthRu

 

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Comedian Harmonists Konzert der Extraklasse, 20.01.2018

Januar 5, 2018 by  
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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Comedian Harmonist  - Andreas Kindschuh (Roman Cycowski), André Riemer (Erich Collin), Tom Bitterlich (Erwin Bootz), Markus Seidensticker (Harry Frommermann), Tobias Hunger (Ari Leschnikoff), Martin Gäbler (Robert Biberti) © Dieter Wuschanski

Theater Rudolstadt / Comedian Harmonist – Andreas Kindschuh (Roman Cycowski), André Riemer (Erich Collin), Tom Bitterlich (Erwin Bootz), Markus Seidensticker (Harry Frommermann), Tobias Hunger (Ari Leschnikoff), Martin Gäbler (Robert Biberti) © Dieter Wuschanski

Markus Seidensticker und die „Comedian Harmonists“

„Konzert der Extraklasse“ am 20. Januar im Theater Rudolstadt

Rudolstadt. Die Sänger der legendären Weimarer „Comedian Harmonists“-Inszenierung kommen erneut für ein Gastspiel ans Theater Rudolstadt. Nicht zum ersten Mal werden sie dort den beliebten Liedern wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „Ich hab‘ für dich ’nen Blumentopf bestellt“ ihre Stimmen geben. Das „Konzert der Extraklasse“ erklingt am 20. Januar, um 19.30 Uhr im Theater im Stadthaus. Mit von der Partie ist auch Markus Seidensticker, seit vielen Jahren fest im Schauspielensemble in Rudolstadt engagiert.

Die „Comedian Harmonists“ sind wohl die älteste „Boygroup“ der Welt. Ihre Erfolgsgeschichte beginnt, als sich in den Goldenen 20ern sechs junge Männer zu einem Gesangssextett zusammenfinden. Bereits bei ersten umjubelten Auftritten bringen die „Comedian Harmonists“ das Publikum vor Begeisterung zum Toben, und wenig später füllen sie mit eigenen Programmen bereits ganze Konzertsäle. Ohne Reklame sind ihre Konzerte meist nach wenigen Stunden ausverkauft. Der Auftritt im Jahr 1932 in der Berliner Philharmonie gerät zu einem der Höhepunkte ihrer Karriere. Nicht nur ihre Geschichte, sondern vor allem ihre bekannten Lieder machen die Gruppe unsterblich. Ihre Faszination hat sich bis heute erhalten.

Die Musik ihrer Vorbilder erfüllen die Sänger der legendären Weimarer „Comedian Harmonists“-Inszenierung mit neuem Leben. Bei Konzerten in ganz Deutschland ernteten auch sie „wahre Begeisterungsstürme“, wie beispielsweise die Passauer Presse schrieb. Vier Jahre ist es her, dass sie zuletzt in Rudolstadt vor ausverkauftem Saal gastierten. Nun schenken sie hier erneut einem Abend musikalischen Witz und Glanz. Neben Markus Seidensticker singen Oliver Luhn, Marko Kürsten, Frieder Aurich. Am Klavier spielt Leonard Martynek.

Karten sind an den üblichen Vorverkaufsstellen des Theaters sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich.

Pressemeldung Staatstheater Rudolstadt

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Zarzuela Luisa Fernanda im Meiniger Hof, 06.01.2018

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Theater Rudolstadt

Theater Nordhausen

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt - Luisa Fernanda - v. li. Sabine Noack (Luisa Fernanda), Angelos Samartzis (Javier Moreno) © Roland Obst

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt – Luisa Fernanda – v. li. Sabine Noack (Luisa Fernanda), Angelos Samartzis (Javier Moreno) © Roland Obst

Luisa Fernanda von Federico Moreno Torroba

Zarzuela (Comedia lirica in drei Akten)

Musik Federico Moreno Torroba, Libretto Federico Romero und Guillermo Fernandez-Shaw

  Premiere  6. Januar 2018, Meiniger Hof, Saalfeld, weitere Vorstellungen 14.1.; 31.0.; 10.3.; 13.3.2018

Mit einer verwickelten wie leidenschaftlichen Liebesgeschichte und temperamentvollen Melodien wartet die spanische Operette Luisa Fernanda von Federico Moreno Torroba auf. Am 6. Januar feiert sie im Meininger Hof Saalfeld als Kooperation zwischen Theater Rudolstadt und Theater Nordhausen Premiere.

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt - Luisa Fernanda - Angelos Samartzis (Javier Moreno), Sabine Noack (Luisa Fernanda) © Roland Obst

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt – Luisa Fernanda – Angelos Samartzis (Javier Moreno), Sabine Noack (Luisa Fernanda) © Roland Obst

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt - Luisa Fernanda - hinten v. li. Angelos Samartzis (Javier Moreno), Zinzi Frohwein (Herzogin Carolina), vorne v. li. Sabine Noack (Luisa Fernanda), Manos Kia (Vidal Hernando) © Roland Obst

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt – Luisa Fernanda – hinten v. li. Angelos Samartzis (Javier Moreno), Zinzi Frohwein (Herzogin Carolina), vorne v. li. Sabine Noack (Luisa Fernanda), Manos Kia (Vidal Hernando) © Roland Obst

Die Handlung führt mitten in die Wirren der spanischen Revolution von 1868. Luisa  Fernanda liebt zwar Javier Moreno, einen etwas flatterhaften, karrieregeilen Kavallerieoberst, wird aber zugleich von Vidal Hernando umworben. Als Javier sie um der Karriere willen verlässt und nach der Rückkehr mit Herzogin Carolina anbandelt, verlobt sich Luisa trotzig mit dem ehrenhaften, gutmütigen Gutsbesitzer Vidal. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung für seine Untreue zu bitten … Untröstlich und innerlich zerrissen schickt Luisa ihn zum Teufel. Dennoch spürt Vidal die tiefe Liebe der beiden. Todunglücklich löst er die Verlobung und lässt Luisa mit Javier ziehen.

Torrobas Luisa Fernanda ist mit 10.000 Aufführungen in Spanien und Südamerika eine der erfolgreichsten spanischen Operetten, auch Zarzuela genannt. Nicht zuletzt die Gesamtaufnahme mit Placido Domingo in der Rolle des Vidal Hernando zeugt von Luisa Fernandas großem Erfolg. Musikalisch lebt das Werk von gefühlvollen Romanzen, temperamentvollen Rhythmen, innigen Duetten und schmeichelnden Tänzen, in die viel von der Tradition spanischer Volkslieder, aber auch der französischen Opéra comique und italienischen Verismo-Oper eingeflossen ist.

Im Meininger Hof Saalfeld kommt Luisa Fernanda in einer halbszenischen Inszenierung des gebürtigen Spaniers Alfonso Romero Mora auf die Bühne. Die Kostüme stammen von Gabriela Salaverri. Zu erleben ist das Sängerensemble des Theaters Nordhausen zusammen mit den Thüringer Symphonikern unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Oliver Weder. In den Hauptrollen singen Sabine Noack, Manos Kia, Emma Moore und Angelos Samartzis.

Deutsch Stefanie Gerhold, Musikalische Leitung: Oliver Weder, Szenische Einrichtung: Alfonso Romero Mora, Kostüme: Gabriela Salaverri

 Es singen: Sabine Noack (Luisa Fernanda), Manos Kia (Vidal Hernando), Emma Moore (Herzogin Carolina), Angelos Samartzis (Javier Moreno), Uta Haase (Mariana), Marian Kalus (Aníbal), Anja Daniela Wagner (Rosita), Hans Burkia (Don Florito), Jens Bauer (Nogales), Thomas Kohl (Bizco Porras), Anna Baranowska (Händlerin), David Johnson (Händler), Marvin Scott (Der Savoyarde), Yavor Gencher (Don Lucas), Jung-Uk Oh (Ein Hauptmann, 1. Jüngling), Dimitar Rader (Mann aus dem Volk)

Auf die Premiere am Samstag, 6. Januar, um 19.30 Uhr folgen Aufführungen am Sonntag, 14. Januar und Dienstag, 30. Januar, jeweils 15 Uhr. Karten sind an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich. Für Besucher aus Rudolstadt ist zudem zu allen Aufführungen ein kostenfreier Bustransfer eingerichtet. PMThRu

 

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