Pforzheim, Stadttheater Pforzheim, Ein Sommernachtstraum – Benjamin Britten, 14.11.2020

Oktober 23, 2020 by  
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Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Ein Sommernachtstraum – Benjamin Britten

Rausch und Liebesverwirrungen im Elfenwald

Nach einer rauschhaft magischen Nacht erwachen alle leicht benommen, und auf wunderbare Weise hat nun jede den passenden Partner an ihrer Seite. Wie konnte das geschehen, hatte doch alles mit Streit und Eifersucht begonnen? Die Elfenkönigin Titania hatte sich eines Jünglings angenommen und ihren Gemahl Oberon seither mit Desinteresse geschmäht. Dieser wendet sich rachsüchtig an den Elfen Puck, der Titania mithilfe einer Zauberblume in das nächstbeste wilde Tier verliebt machen soll. Kaum erwacht sie, brennt ihr Herz ausgerechnet für einen Esel. Auch zwischen vier Athener Edelleuten und bei einer Handwerkertruppe, die im Wald ein Schauspiel einübt, sorgt Puck mithilfe des magischen Krauts gehörig für Unruhe…

Theater Pforzheim / Ein Sommernachtstraum - „Ein Sommernachtstraum“ Oper von Benjamin Britten Rausch und Liebesverwirrungen im Elfenwald © Sebastian Seibel.

Theater Pforzheim / Ein Sommernachtstraum – „Ein Sommernachtstraum“ Oper von Benjamin Britten Rausch und Liebesverwirrungen im Elfenwald © Sebastian Seibel.

Farbenreich, heiter-romantisch und doch voller Tiefgang ist diese große Oper des britischen Komponisten Benjamin Britten. Betörend ätherisch klingt sein Elfenwald durch Harfe, Xylophon und Piccoloflöte, in die sich die für die Altstimme eines Countertenors komponierten Verwünschungen Oberons und Titanias Koloratursopran einfügen. Eine rauschhafte Musik verleiht den Szenen der Liebespaare großen Opernpathos. Tiefe Bläser und Streicher mit Schlagwerkbegleitung charakterisieren hingegen die lustige und tollpatschige Handwerkertruppe, während der verschmitzte Puck auch stimmlich rein perkussiv agiert.

Mit Dorothee Böhnisch, Arthur Canguçu, Jina Choi, Klaus Geber, Stamatia Gerothanasi/Helena Steiner, Nicholas Hariades, Lilian Huynen, Dirk Konnerth, Paul Jadach, Joanna Lissai, Elisandra Melián, Lukas Schmid-Wedekind, Aleksandar Stefanoski, Philipp Werner und Nico Wouterse

Badische Philharmonie Pforzheim
Musikalische Leitung – Florian Erdl
Inszenierung – Thomas Münstermann
Bühne & Kostüme – Thomas Mogendorf

Premiere am Samstag, 14. November 2020 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

Pforzheim, Stadttheater Pforzheim, Eröffnungspremiere Fidelio, 18.09.2020

Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Fidelio – Ludwig van Beethoven

Eröffnungspremiere – Freitag, 18. September 2020 um 19 Uhr

Leonore sehnt sich nach ihrem Mann Florestan, der verschleppt wurde und als politischer Gefangener in willkürliche Haft kam. Sie hofft, dass er noch am Leben ist, und setzt alles in Bewegung, um ihn zu befreien. So verkleidet sie sich als Mann, gibt sich als „Fidelio“ aus und beginnt, im Gefängnis zu arbeiten. KerkermeisterRocco soll indes das Grab für Florestan ausheben, denn Gefängnisgouverneur Don Pizarro hat beschlossen, dass der Gefangene sterben muss. Am Ende stehen sich in Florestans Zelle Pizarro und Leonore Auge in Auge gegenüber, um über Florestans Los zu entscheiden. Wird die Liebe den Sieg im Freiheitskampf davontragen?

Fidelio  ist die einzige Oper Ludwig van Beethovens, der mit der „Ode an die Freude“ in seiner 9. Sinfonie einen Jubelchor auf die Brüderlichkeit aller Menschen komponierte. Doch nicht erst seit dem Scheitern der Französischen Revolution bleibt diese immer noch eine Utopie. Grund genug, um passend zum Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 Fidelio wieder aufzuführen.

Libretto von Stephan von Breuning, Joseph Sonnleithner und Georg Freidrich Treitschke

Mit Dorothee Böhnisch, Stamatia Gerothanasi, Dieter Goffing, Anna Gütter, Patrik Hor?ák, Paul Jadach, Dirk Konnerth, Elisandra Melián, Mark Morouse, Lukas Schmid-Wedekind, Aleksandar Stefanoski und Philipp Werner

Chor des Theaters Pforzheim
Extrachor des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim
Musikalische Leitung Robin Davis
Inszenierung und Raumgestaltung Thomas Münstermann
Kostüme Cina Dilber

Puppengestaltung Fabian Faylona und Menschen aus Pforzheim
(R)Einblicke – die öffentliche Probe mit Einführung am Samstag, 12. September um 11.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim

Opernfrühstück am Sonntag, 13. September um 11 Uhr im Foyer des Theaters Pforzheim

Eröffnungspremiere am Freitag, 18. September um 19 Uhr im Großen Haus

#DichAusKettenZuBefrein: Einladung zum Workshop Puppengestaltung für „Fidelio“
Am Samstag, 5. und Sonntag, 6. September 2020 ab 11 und 15 Uhr auf dem Waisenhausplatz

Gestalten Sie im kostenfreien Workshop eine der menschengroßen Puppen als politische Gefangene für die Opernproduktion „Fidelio“ im Rahmen der Initiative „Dich aus Ketten zu befrei’n!“. Information und Anmeldung unter inken.meents@pforzheim.de. Bei freien Plätzen kann auch spontan noch an den Workshops teilgenommen werden. Schauen Sie gern vorbei!

Unsere Extraveranstaltungen zu „Fidelio“

Schon einige Tage vor der Premiere lädt das Theater Pforzheim Sie zu einem ganzen „Fidelio“-Wochenende ein: In der Öffentlichen Probe am Samstag, 12. September um 11.30 Uhr können Sie vorab Einblicke in Inszenierung und Probenprozess gewinnen.

Und beim Opernfrühstück am darauffolgenden Sonntag, 13. September um 11 Uhr können Sie alles Wissenswerte über die einzige Beethoven-Oper erfahren; mit dabei sind ausgewählte Solisten der Inszenierung sowie Regisseur und Intendant Thomas Münstermann und der musikalische Leiter Robin Davis.

 

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Pforzheim, Stadttheater Pforzheim, Robin Davis – GMD ab 2020/21, IOCO Aktuell, 02.04.2020

Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Robin Davis –  ab 2020/21 Generalmusikdirektor

Der Gemeinderat der Stadt Pforzheim bestätigte einstimmig in einem elektronischen Verfahren Robin Davis als Generalmusikdirektor des Theater Pforzheim, des   „kleinsten Dreispartenhaus Baden-Württembergs“. und folgte damit dem Vorschlag der Findungskommission, die unter Vorsitz von Oberbürgermeister Peter Boch aus Vertretern der gemeinderätlichen Fraktionen und Gruppierungen, der Theaterleitung, einem externen Berater, dem Leiter des Personal- und Organisationsamtes, dem Orchestervorstand sowie weiteren Personalvertretungen bestand.

Davis folgt Florian Erdl, welcher als 1. Kapellmeister die  Badischen Philharmonie Pforzheim kommissarisch leitet. Der bisherige GMD Markus Huber wird ab September 2019 die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach leiten. Huber war seit 2008 GMD am Theater Pforzheim.

Robin Davis wird ab der kommenden Spielzeit 2020/2021 die Position des Generalmusikdirektors beim Theater Pforzheim übernehmen. „Ich habe Robin Davis als starke und dynamische Persönlichkeit kennengelernt. Ich bin mir sicher, dass er es nicht nur schaffen wird, junge Menschen und Familien für Musik zu begeistern, sondern dass er auch viele neue Ideen mit einbringt. Wir haben hier eine sehr gute Wahl getroffen“, so Oberbürgermeister Peter Boch.

Theater Pforzheim / Robin Davis - GMD am Theater Pforzheim ab 2020/21 © Alexander Strubber

Theater Pforzheim / Robin Davis – GMD am Theater Pforzheim ab 2020/21 © Alexander Strubber

Der gebürtige Brite setzte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren unter 116 Bewerbern durch. Robin Davis, im englischen Exeter geboren, schloss zunächst ein Mathematikstudium an der Cambridge University ab, bevor er an der Royal Academy of Music in London Klavierbegleitung bei Michael Dussek studierte.

Sein erstes Engagement bekam er 2009 als Solorepetitor am Theater Dortmund. Während dieser Zeit studierte er Dirigieren bei Ekhart Wycik und wechselte 2011 an das Oldenburgische Staatstheater als Kapellmeister und Assistent des Generalmusikdirektors. 2014 wurde er zum Associate der Royal Academy of Music in London ernannt. Robin Davis‘ konsequenter beruflicher Werdegang führte ihn über verschiedene Stationen des deutschen Ensembletheaters bis hin zum Salzburger Landestheater, wo er von 2017 bis 2019 die Position des 1. Kapellmeisters bekleidete. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

Robin Davis überzeugte über alle Stationen des mehrstufigen Auswahlverfahrens hinweg mit einer ausgesprochenen dirigentischen Kompetenz und einer starken künstlerischen Vision.

Uwe Dürigen, Verwaltungsdirektor Theater Pforzheim: „Mich beeindruckt Robin Davis durch sein starkes Kommunikationsvermögen. Denn klassische Musik muss zur Erschließung neuer Publikumsschichten auch vermittelt werden. Hier werden wir mit dem neuen Generalmusikdirektor einen starken Partner haben, der mit diesem Talent ganz nah an unseren Zuschauern sein wird.“

Thomas Münstermann, Intendant Theater Pforzheim:Robin Davis sprüht vor musikalischem Tatendrang und Neugier auf diese Stadt und Region. Wir freuen uns darauf, dass er seine Begeisterung und seine künstlerische Vision in der Zukunft auf die Badische Philharmonie, auf alle Künstler des Musiktheaterensembles am Theater Pforzheim und in die Öffentlichkeit übertragen wird.“

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Pforzheim, Theater Pforzheim, Ariadne auf Naxos – Richard Strauss, 15.02.2020

Januar 22, 2020 by  
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Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

 Ariadne auf Naxos – Richard Strauss

Komödie trifft Tragödie – zu vielschichtigem Theaterspiel

Premiere Samstag, 15. Februar um 19.30 Uhr

Die Stimmung hinter der Bühne prickelt: gleich geht es los, eine Uraufführung steht bevor. Der Komponist erfährt, dass nach seiner neuen Oper dem Publikum noch ein Tanzspiel zur Aufheiterung gezeigt werden soll. Er ist entsetzt und dann korrigiert der Haushofmeister auch noch: beide Werke müssen nun gleichzeitig gespielt werden. Während der Tenor versucht, für sich aus der Situation einen Vorteil herauszuholen, protestiert die Primadonna dagegen, nun mit einer Tänzerin die Bühne teilen zu müssen. Der Musiklehrer schafft es schließlich, alle zu beruhigen und der Vorhang öffnet sich zu einem vielschichtigen Experiment.

Richard Strauss und sein bewährter Librettist Hugo von Hofmannsthal umkreisen die alte Frage, ob die ernsthaften oder die leichten Themen in der Kunst höher einzuschätzen sind. Dabei variieren sie meisterhaft Typen des Theatermilieus. Voller Witz und Ironie ist das Aufeinanderprallen deren unterschiedlichen Liebes- und Lebensauffassungen. Zerbinettas perlende Koloraturen sticheln Ariadnes elegante Melancholie, deren Schwermut nur durch einen Gott gelöst werden kann.

Mit Rüdiger Zagolla, Paul Jadach, Jina Choi/Anna Gütter, Dirk Konnerth/Philipp Werner/Benjamin Werth, Arthur Canguçu, Patrik Hornak/Philipp Werner, Aleksandar Stefanoski, Lukas Schmid-Wedekind, Elisandra Melián, Dorothee Böhnisch/Stamatia Gerothanasi, Ines Vinkelau und Helena Steiner

Badische Philharmonie Pforzheim, Musikalische Leitung — Florian Erdl, Inszenierung — Tobias Materna, Bühnenbild — Jörg Brombacher,  Kostüme — Lorena Díaz-Stephens

Opernfrühstück am Sonntag, 26. Januar um 11 Uhr im Foyer des Theaters Pforzheim
(R)Einblicke – die öffentliche Probe am Samstag, 1. Februar um 11.30 Uhr im Großen Haus

Premiere am Samstag, 15. Februar um 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen am Sa, 22. und Fr, 28. Februar 2020 sowie an weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit, jeweils mit Einführung 20 Min. vor Beginn im Foyer

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