Kiel, Theater Kiel, Schleswig-Holsteinische Modellprojekte – 19.4. – 30.5.2021, IOCO Aktuell, 14.04.2021

April 14, 2021 by  
Filed under Hervorheben, IOCO Aktuell, Oper Kiel, Pressemeldung

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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Theater Kiel – Schleswig-Holsteinische Modellprojekte 

 19. April bis 30. Mai 2021 – Theater Kiel mit allen Sparten –   abwechslungsreicher Spielplan

Das Theater Kiel hat sich im Rahmen der schleswigholsteinischen Modellprojekte zur Wiedereröffnung der Kulturstätten während der CoronaPandemie mit einem abwechslungsreichen Spielplan aller fünf Sparten Oper, Ballett, Philharmonisches Orchester, Schauspiel und Junges Theater als Modellprojekt beworben und wurde damit ausgewählt. Dies gaben Kulturministerin Karin Prien und Generalintendant Daniel Karasek am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Landeshaus bekannt. Gespielt wird im Modellzeitraum von 19. April bis 30. Mai 2021 im Opernund im Schauspielhaus sowie im Konzertsaal am Kieler Schloss.

Digitaler Rundgang durch das Kieler Opernhaus
youtube Trailer Theater Kiel
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Das Junge Theater im Werftpark gastiert mit seinen Produktionen im Schauspielhaus, da der Saal im Jungen Theater zu klein wäre unter den aktuellen Bedingungen. Neben bereits bekannten Produktionen aus dem Herbst 2020 sind folgende Premieren geplant:

  • »Der Vetter aus Dingsda«, Operette von Eduard Künneke, am Dienstag, 20. April im Opernhaus
  • »Bin nebenan. Monologe für Zuhause« von Ingrid Laus und, am Freitag, 23. April im Schauspielhaus
  • »Herzensstücke«, Ballett von Yaroslav Ivanenko, am Samstag, 24. April im Opernhaus
  • »Stepping Forward #Junge Choreograf*innen«, Tanzabend, am Mittwoch, 28. April im Opernhaus
  • »Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)« von Adam Long, Daniel Singer, Jess Winfield, am Samstag, 8. Mai im Schauspielhaus
  • GastspielPremiere »Dirk Schäfer: Hinter den Wölfen«, am Donnerstag, 13. Mai im Schauspielhaus
  • »Anatevka«, Musical von Jerry Bock, am Sonntag, 30. Mai im Opernhaus

My fair Lady am Theater Kiel
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Des Weiteren sind zwei Philharmonische Konzerte (25./26.04. sowie 09./10.05.), die Wiederaufnahmen von »Seine Braut war das Meer und sie umschlang ihn« von Andreas Marber (22.04., Schauspielhaus) und vom Musical »My fair lady« (06.05., Opernhaus) sowie ein Gastspiel von DeichArt im Schauspielhaus und zwei Kammerkonzerte der Musikfreunde im Konzertsaal geplant.

Das Theater Kiel möchte mit diesem Spielplan zeigen, dass ein regulärer Spielbetrieb unter CoronaBedingungen möglich ist. Tickets sind nur in Verbindung mit einem negativen Covid19Test gültig, derbei Vorstellungsbeginn nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Theaterkarten – Click and meet HERE! – www.theater-kiel.de

Während der Vorstellungen gilt außerdem eine Maskenpflicht und die Zuschauer*innen verpflichten sich dazu, einen Fragebogen zum aktuellen Gesundheitsstand sowie eine Publikumsbefragung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur auszufüllen.

Der Vorverkauf für die erste Woche der sechswöchigen Testphase startet am Mittwoch, 14. April um 10.00 Uhr online (www.theaterkiel.de) sowie telefonisch unter 0431 901 901 (Di bis Fr 1013 Uhr). Die Vorverkaufskassen werden am Samstag, 17. April wieder für den Pub-likumsverkehr geöffnet. Ab dann gelten die regulären Öffnungszeiten (Di bis Fr 1018 Uhr, Sa 1013 Uhr im Opernund im Schauspielhaus). Für jede weitere Woche startet der Vorverkauf dann auch immer am Mittwoch der Vorwoche um 10.00 Uhr.

—| IOCO Aktuell Theater Kiel |—


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Kiel, Theater Kiel, Publikumsumfrage zur Relevanz der Kultur im Leben, IOCO Aktuell 09.12.2020

Dezember 8, 2020 by  
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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

 Publikumsumfrage des Theater und Musikfreunden Kiel 

»Das Leben ist still ohne lebendige Kultur«

Generalintendant Daniel Karasek des Theater Kiel und Generalmusikdirektor Benjamin Reiners sowie die Vorsitzende der Musikfreunde, Selke Harten-Strehk stellten die Ergebnisse einer gemeinsam vom Theater Kiel und dem Verein der Musikfreunde Kiel initiierten Online-Umfrage zum Theater- und Konzertbesuch während der Corona-Pandemie vor.

An der Umfrage beteiligten sich 1.228 Menschen, von denen 616 im September und Oktober Theater und Konzertebesucht hatten. Die Teilnehmenden der Umfrage bildeten das Publikum sowohl in der Geschlechteraufteilung (64 % weiblich, 35 % männlich, 1 % andere) als auch in der Altersstruktur (45,1 % der Teilnehmenden sind zwischen 50 und 69 Jahrealt) recht genau ab.

In der Umfrage zeigte sich im Besonderen, dass diejenigen, die Veranstaltungen während der Corona-Pandemie besucht haben, den Hygiene-Konzepten in den verschiedenen Spielstätten vertrauen und sich nur sehr selten »corona-unsicher« gefühlt haben (3,5 %). Ferner sah eine überwiegende Mehrheit der Teilnehmen-den keinen sicherheitsrelevanten Unterschied zwischen der Obergrenze von 100 und 250–300 Personen in den Spielstätten des Theater Kiel und im Konzertsaal Kieler Schloss (78 %). Rund 80 % der Teilnehmenden würde Veranstaltungen auch mit durchgehender Maskenpflicht besuchen.

Benjamin Reiners freute sich über die Ergebnisse der Umfrage, die »eine Bestätigung unserer ausgearbeiteten Hygienekonzepte sind. Wir können die Ergebnisse der Umfrage als Rückendeckung in der Argumentation gegenüber der Politik wunderbar verwenden.«

Lucia di Lammermoor am Theater Kiel – aus normalen Tagen
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Publikumsumfrage zu Veranstaltungen in September / Oktober 2020

Umfrage-Antworten – Freitexte (Auswahl)
Begründungen für keine Besuche:

„Zuviel Corona im Kopf…mir erschien es als schwierig, die eine der wenigen Karten zu ergattern…“ |„Weil kein für mich interessantes Stück angeboten wurde“ | „Weil ich bei der Arbeit sehr viel Kontakt zu anderen Menschen habe, und dort die geltenden Abstandsregeln nicht durchgehend eingehalten werden können. Entsprechend möchte ich kein Risiko für andere sein.“ | „Weil ich terminlich längerfristig planen muss und ein Monat im Vorlauf nicht reicht.“

„Mein Ehemann und ich warten sehnsüchtig auf den Beginn von Theatervorstellungen und Konzerte des Philharmonischen Orchesters ohne Corona.“

„Ich freue michauf die Zeit „danach“. Kultur fehlt!“

„Corona hemmt leider meine Spontanität für Veranstaltungen…“

Ein romantischer Flug über Oper und Rathaus Kiel
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Anmerkungen der Kulturfreunde

„Gäste Ihrer Veranstaltungen haben mir gesagt, dass Ihr Hygienekonzept z.B. in der Oper sehr gut gewesen sein soll, deswegen bedaure ich sehr, dass es keine Vorstellungen gibt. Halten Sie durch, bleiben Sie gesund. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.“

„Ich finde, es wird zu wenig in die Öffentlichkeit vermittelt, inwieweit die Klimaanlagen dem Stand der Infektionslage entsprechen bzw. was dafür getan wurde.“

„Ich wünsche allen, dass sie gesund durch die Krise kommen und etwas mehr Planungssicherheit von Seiten der Politik, dass die Veranstalter nicht so viel Stress mit ständigen Umplanungen und Umbuchungen haben.“

„Ich brauche Musik wie Milch und Brot.“„Danke für Ihre Mühen zur gewissenhaften Anwendung des Hygienekonzepts!“

„Bleibt gesund und macht weiter.“

„Ich hoffe das Theater Kiel wird die Krise überlebt.“„Vielen herzlichen Dank, dass Sie in dieser schwierigen Zeitaufgeführt haben, und Sie ständig Möglichkeiten aussuchen. Respekt!“

„Es ist super, dass es diese Umfrage gibt! Sie sollte vielleicht in einigen Wochen wiederholt werden. Denn unsere Gesellschaft braucht Kultur und deshalb sollten sich bei Veranstaltungen alle möglichst sicher fühlen,um gerne wiederzukommen.“

„Theater, Musik und Tanz sind lebenswichtig 🙂 Viel Kraft und Geduld Ihnen allen.“„Ich war so froh über die Möglichkeit, wieder Konzerte besuchen zu können in dieser doch anstrengenden Pandemiezeitund sehr zufrieden mit den Hygiene -/ Sicherheitsvorkehrungen; das Ende der Konzerte im November habe ich sehr bedauert und halte espersönlich für nicht verhältnismäßig und sinnvoll.“„Wir Kieler schaffen das schon :)“

„Ja! Es ist unglaublich schade, dass gerade Theater und Oper geschlossen sind! Die Mühen des Theaters Kiel sind einfach nur zu loben!!!“„Haltet durch! Ihr seid systemrelevant! ;-)“

„Ich habe mich bei allen Veranstaltungen dank der Hygienevorschriften immer sehr sicher gefühlt.Danke für Ihre Mühe.“

„Große Anerkennung für Ihre zusätzlichen Mühen, dass wir überhaupt Konzerte besuchen konnten und auch für diese Umfrage.“

„Sehr gute Online-Plattform für eine Umfrage. Ausgefüllt auf meinem Handy, 1a.“ [Plattform: typeform]

„Es ist bewundernswert, wie flexibel sich die Kulturschaffenden auf die erschwerten Bedingungen eingestellt haben und daher in keiner Weise nachzuvollziehen, dass kulturelle Veranstaltungen abgesagt werden müssen. Nirgends sitzt man so „geordnet“ und sicher. Bittenicht aufgeben und Möglichkeiten finden, mehr „Druck zu machen“.“

„Für mich waren Kunst und Kultur im Sinne von Konzert/Bühne/ Vernissage etc. immer sehr wichtig. Dieser Verlust/Verzicht ist mir schmerzlich bewusst geworden.“

„Ich hoffe, Sie verlieren nicht den Mut. Denn das was Sie machen ist toll und bewegt Menschen!“

„Es war alles super organisiert. Für uns waren die Theaterabende ein Highlight und Genuss in dieser Zeit. Wir freuen uns auf die nächste Spielzeit.“

„Musik ist systemrelevant. Sie trägt ganz erheblich vor allem zu meiner seelischen Gesundheit bei. Ein Leben ohne Musik ist möglich, aber sinnlos.“

„Das Leben ist still ohne lebendige Kultur.“

„Könnte man Theaterstücke streamen?“

„Ich hoffe und bete, dass der Kultur in dieser Zeit und später mehr Wichtigkeit und Anerkennung von Seiten der Politik zukommt, damit unser Leben lebenswert bleibt! Sie ist unverzichtbar wertvoll!“

„Ich bin voller Bewunderung und Freude über ihr Durchhaltevermögen, ihre genialen Ideen und deren Umsetzung und hoffe für uns alle Theaterfreunde, daß es so schnell wie möglich wieder „normal“ wird. Es ist das beste Geistesfutter und Lebensmittel für mich –toitoitoi!“

»Das Leben ist still ohne lebendige Kultur«

—| IOCO Aktuell Theater Kiel |—


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Karlsruhe, Badisches Staatstheater, Georg Fritsche stellt Konzertsaison 2020/21 vor, IOCO Aktuell, 27.05.2020

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Badisches Staatstheater Karlsruhe

 

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

2020/21 –  Erste Konzertsaison von Georg Fritzsch, designierter GMD

– VON HALTUNG & VERHALTEN –

„Annäherung an Karlsruhe, Annäherung an das Amt des Generalmusikdirektors eines traditionsreichen Orchesters und Theaters – wer alles vor mir hat diesen spannenden Weg des Kennenlernens in der langen Geschichte von BADISCHER STAATSKAPELLE und BADISCHEM STAATSTHEATER schon erleben dürfen!“, begeisterte sich der designierte Generalmusikdirektor Georg Fritzsch bei der Vorstellung der Konzertsaison 2020/21 in Karlsruhe. Fritzsch übernimmt am Pult der BADISCHEN STAATSKAPELLE nach Generalmusikdirektor Justin Brown, der die Position seit 2008 innehatte.

Zusammen mit Generalintendant Peter Spuhler und Orchesterdirektorin Dorothea Becker stellte Fritzsch das Konzertprogramm der BADISCHEN STAATSKAPELLE in der Spielzeit 2020/21 vor, die unter dem Motto VON HALTUNG & VERHALTEN steht. Umrahmt wurde die Pressekonferenz am 25. Mai mit musikalischen Einlagen von Musiker*innen der STAATSKAPELLE. Eröffnet wurde mit dem Scherzo aus dem zweiten Satz von Dvoraks Streichquintett in G-Dur (op. 77 B. 49), zum Abschluss spielte ein Bläserquartett Giovanni Gabrielis Canzone Nr.4.

Spuhler blickt gespannt auf die kommende Saison: „Mit Georg Fritzsch beginnt in dieser Spielzeit ein neuer Generalmusikdirektor: Herzlich willkommen! Nach 16 Jahren in gleicher Funktion am Theater Kiel bricht er nun in den Süden auf, um in Karlsruhe eine neue künstlerische Heimat zu finden. Mit 1 großer Vorfreude blicken wir seiner ersten Spielzeit in Karlsruhe entgegen. Gleichzeitig gibt es ein Wiedersehen mit Justin Brown, der länger als jeder andere Dirigent der letzten Jahrzehnte die Leitung der STAATSKAPELLE innehatte. Wir werden uns bei ihm für wunderbare Abende bedanken und ihn angemessen verabschieden.“

Badisches Staatstheater / Vl Der neue GMD Georg Fritsch, Mitte, wird im Orchestergraben des BST von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein sowie Generalintendant Peter Spuhler willkommen geheissen © Arno Kohlem / Badisches Staatstheater

Badisches Staatstheater / Vl Der neue GMD Georg Fritsch, Mitte, wird im Orchestergraben des BST von OB Dr. Frank Mentrup, Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein sowie Intendant Peter Spuhler willkommen geheissen © Arno Kohlem / Badisches Staatstheater

Für Fritzsch ist es besonders wichtig, sich dem „Spannungsfeld aus Innovation und Tradition“ zu verschreiben, dass Stadt und Staatstheater bedeuten. In den Planungen wird daher Vertrautes wie Neues zu finden sein, dass auf „die starken Stützen des Bestehenden“ aufgebaut wird: Auf die Sinfoniekonzerte, die Angebote an die junge Generation, die Kammerkonzerte der Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE, auf JazzNights und die beliebte Konzertreihe Nachtklänge. „Die Sonderkonzerte werden dabei eine gewisse Erneuerung erfahren“, kündigte Fritzsch an. „Sie werden auch an anderen Spielorten, teils mit öffnenden Formaten und Stilen zu erleben sein, die BADISCHE STAATSKAPELLE wird mehr außerhalb des Gebäudes des STAATSTHEATERS zu erleben sein.“, verspricht der designierte Generalmusikdirektor. „Für mich persönlich, hinter der Mauer geborenen und aufgewachsen, ist die Annäherung an Karlsruhe zudem ein Ankommen in der Stadt, in der die Hüter unserer Verfassung, die Sachwalter von menschlicher Würde und persönlicher Freiheit, der Freiheit des Wortes wie von jedweder, auch künstlerischer, Äußerung ihren Sitz haben“, so Fritzsch, der deutlich machte „Wir wollen uns öffnen, wir wollen neues Publikum gewinnen und die STAATSKAPELLE noch mehr in Stadt und Region verankern. Ich bin neugierig auf Menschen, ich freue mich auf Menschen!“

Als 1. Kapellmeister und Stellvertreter wird dabei Johannes Willig dem GMD zur Seite stehen, 1. Koordinierter Kapellmeister wird Dominic Limburg, der die Nachfolge von Daniele Squeo antritt. 2. Kapellmeisterin und Assistentin des GMD wird Yura Yang, die derzeit noch als 1. Kapellmeisterin sowie stellvertretende Generalmusikdirektorin am Theater Aachen engagiert ist. Das musikalische Team wird weiter durch Kapellmeister und Chordirektor Ulrich Wagner ergänzt.

Die Badische Staatskapelle packt aus: Sandor Szabo stellt die Posaune vor
youtube Video Badische Staatskapelle – Badisches Staatstheater
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Gemeinsam mit Orchesterdirektorin Dorothea Becker stellte der designierte GMD das Programm der kommenden Spielzeit vor: „Dabei präsentiere ich Ihnen gemeinsam mit der STAATSKAPELLE nicht nur einige meiner musikalischen „Hausgötter“ wie Beethoven, Strauss, Bruckner oder Reger, sondern auch künstlerische Wegbegleiter und Freunde. So freue ich mich unter anderem auf Antje Weithaas, Gerhard Oppitz, Kit Armstrong, oder auch Max Mutzke und Dominique Horwitz.“ Das Wichtigste dabei 1 wäre ihm allerdings, so betonte Fritzsch, dass „die Musik aus dem Herzen kommt und zu Herzen geht“ und bediente sich dabei eines Zitats des Komponisten Sergej Rachmaninow. Acht Sinfoniekonzerte, fünf Sonderkonzerte und drei Festliche Konzerte stehen auf dem Spielplan der Saison 20/21. Mit einem Überraschungsprogramm wird am 27. September im Anschluss an das 1. Sinfoniekonzert der Einstand des neuen Generalmusikdirektors mit einem großen Orchesterfest gefeiert werden. Im 5. Sinfoniekonzert feiert Generalmusikdirektor Justin Brown seinen Abschied und wird mit Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll (KV 491) an Klavier und Pult zu erleben sein sowie Beethovens Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55  Eroica dirigieren.

Mit einer besonderen Treueaktion möchte die BADISCHE STAATSKAPELLE außerdem Neuabonnent*innen und eine Auswahl an Abonnent*innen überraschen und bietet in Zukunft ein kurzes exklusives 1:1 Konzert von ein bis zwei Musikern an.

„Abwechslungsreich, überraschend und intensiv“ haben die Musiker*innen der STAATSKAPELLE das Programm der fünf Kammerkonzerte in kleinen, wechselnden Besetzungen gestaltet, das Orchestervorstandvorsitzender Raimund Schmitz vorstellte: „Unser Publikum fehlt uns sehr. Wir sind in einer Zeit des Aufbruchs und freuen uns, zukünftig unsere Musik auch an externe Orte mitten in die Stadt zu bringen“ sagte Schmitz. Konzertpädagogin Rahel Zinsstag verbreitete Vorfreude auf vier Kleinkinderkonzerte und Kinderkonzerte sowie zwei Kinderkammerkonzerte, in denen das junge Publikum und auch die Allerkleinsten zu musikalischen Entdeckungsreisen eingeladen werden.

—| IOCO Aktuell Badisches Staatstheater Karlsruhe |—


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Kiel, Theater Kiel, Premieren im März 2020

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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Premieren im März

Gleich vier Premieren erwarten uns im März am Theater Kiel. Neben Hector Berlioz gewaltiger Oper »Die Trojaner« (7. März) freuen wir uns im Ballett auf den neuen Dreifachabend »Drei Choreografen« (28. März) mit Choreografien von Can Arslan, Antoine Jully und Yaroslav Ivanenko, auf das dystopische Stück »Everything belongs to the future« der britischen Autorin und Feministin Laurie Penny im Studio im Schauspielhaus (1. März) und auf »Hitlerjunge Salomo« nach dem autobiografischen Roman von Sally Perel im Jungen Theater im Werftpark (21. März).


So | 1. März 2020 | 19.30 Uhr | Studio im Schauspielhaus
EVERYTHING BELONGS TO THE FUTURE
LAURIE PENNY

Wie sähe eine Welt aus, in der Menschen nicht mehr altern und ihr Leben um das Doppelte verlängern können? Laurie Pennys erste Novelle führt uns ins Jahr 2098, wo dies für die oberen Gesellschaftsschichten mit dem Medikament »The Fix« normal geworden ist. Eine Aktivist*innengruppe stiehlt die lebensverlängernden Pillen und verteilt sie an Arme – mit unabsehbaren Folgen …

Mit »Everything belongs to the future« stellt Laurie Penny, einer der profiliertesten feministischen und gesellschaftskritischen Stimmen der Gegenwart, die Frage nach sozialer Gerechtigkeit in Zeiten technisch-medizinischen Fortschritts. Es inszeniert Annette Pullen, die in dieser Saison bereits mit ihrer Version von »Faust« begeistern konnte.

Regie Annette Pullen |  Ausstattung Nina Sievers | Dramaturgie Mona Rieken


So | 7. März 2020 | 17.00 Uhr | Opernhaus
DIE TROJANER
OPER NACH VERGIL VON HECTOR BERLIOZ

Bestimmen die Menschen ihr Schicksal oder ist es ihnen vorgezeichnet? Der trojanische Held Aeneas überlebt den Untergang seiner Heimatstadt Troja und muss sich entscheiden, ob er an der Seite der kathargischen Königin Dido ein neues Leben beginnen oder in Italien den Grundstein für ein neues Weltreich legen will.

Mit Hector Berlioz‘ monumentaler Oper »Die Trojaner« schließen wir die Reihe mit Werken der französischen Grand Opéra mit der vielleicht größten aller Grand Opéras ab. Regie führt die junge Regisseurin Alexandra Liedtke, die erstmals an der Oper Kiel arbeitet.

Musikalische Leitung Daniel Carlberg | Regie Alexandra Liedtke  | Bühne Philipp Rubner | Kostüme Johanna Lakner | Choreinstudierung Lam Tran Dinh | Dramaturgie Cordula Engelbert


So | 21. März 2020 | 19.00 Uhr | Junges Theater im Werftpark
HITLERJUNGE SALOMO
SALLY PEREL / JOHANNES ENDER

Sally Perel ist Jude und wird im zweiten Weltkrieg von deutschen Soldaten festgenommen. Er gibt sich als verschleppter »Volksdeutscher« aus – und man glaubt ihm. Von diesem Moment an arbeitet er als Dolmetscher für die Wehrmacht und wird auf eine NS-Eliteschule der Hitlerjunge geschickt. Für Sally entspinnt sich ein gefährliches Versteckspiel aus Angst vor dem Holocaust. Johannes Ender inszeniert den autobiografischen Roman Perels in einer eigenen Bühnenfassung für eine jugendliche Zielgruppe im Jungen Theater im Werftpark.

Regie Johannes Ender |  Ausstattung Hannah Landes


Sa | 28. März 2020 | 19.30 Uhr | Opernhaus
DREI CHOREOGRAFEN
DREITEILIGER TANZABEND VON CAN ARSLAN, ANTOINE JULLY UND YAROSLAV IVANENKO

Drei verschiedene Choreografen, drei verschiedene Stücke und drei verschiedene Tanzsprachen: Can Arslan widmet sich in seinem Ballett »Tanz der sieben Schleier« in Anlehnung an die biblische Salome den Spielarten von Verführung und Gegenwehr, während Antoine Jully in seinem Stück »An den Ufern des Sees« getanzte Impressionen von Wasser und dessen ständiger Veränderung heraufbeschwört. Abgerundet wird der Abend durch Yaroslav Ivanenkos neue Choreografie »Rapscallion« zur mitreißenden Musik von Louis Armstrong, Delaney Davidson, Tom Rosenthal, Ska Cubano, Squirrel Nut Zippers und Frédéric Chopin.

Choreografie Can Arslan, Antoine Jully, Yaroslav Ivanenko | Ausstattung Verena Hemmerlein  | Musik Sebastian Bund, Eduard Tubin, Louis Armstrong u. a.

—| Pressemeldung Theater Kiel |—


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