Essen, Aalto Theater, Das Land des Lächelns – Franz Léhar, 12.04.2020

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Aalto Theater Essen

Aalto Musiktheater / Land des Laechelns © Stoess Bettina

Aalto Musiktheater / Land des Laechelns © Stoess Bettina

Das Land des Lächelns  –  Franz Lehár

Am  12. April 2020, um 18 Uhr zu erleben

„Dein ist mein ganzes Herz“, einst gesungen von Richard Tauber, ist sicherlich der bekannteste Hit in Franz Lehárs Das Land des Lächelns. Auf dem Programm steht die beliebte Operette am Ostersonntag, 12. April 2020, um 18 Uhr im Aalto-Theater. Und wenn Aalto-Tenor Carlos Cardoso (Prinz Sou-Chong) die Arie anstimmt, darf sich das Publikum ebenso verzaubern lassen wie vom gesamten spielfreidigen Ensemble mit Jessica Muirhead (Lisa), Christina Clark (Mi), Albrecht Kludszuweit (Gustl), Karel Martin Ludvik (Tschang) und Rainer Maria Röhr (Obereunuch). Johannes Witt hat die musikalische Leitung in dieser vielschichten Inszenierung, in der die Regisseurin Sabine Hartmannshenn zielgerichtet die Entstehungsgeschichte des Werkes aufgreift. Das damals herrschende Bild eines Fantasie-Chinas lässt sie dabei in einer exotischen Kulisse mit knalligen Farben als schillernde Revue lebendig werden.

Im Aalto-Theater beginnt die Geschichte im Spätherbst 1929, irgendwo in einer deutschen Großstadt. Das Berliner Metropoltheater gastiert mit ihrer China-Revue Die gelbe Jacke. Die Darsteller Lea (Rolle der Lisa), Pedro (Sou-Chong), Martha (Mi) und Claudius (Gustl), die Tänzer und der Spielleiter bereiten sich auf die anstehende Show vor … Lisa, die Tochter des Grafen Lichtenfels aus der gehobenen Wiener Gesellschaft, ist unsterblich in den chinesischen Prinzen Sou-Chong verliebt. Gustl ist davon wenig begeistert, schwärmt er doch selbst für Lisa. Als Sou-Chong zurück nach China beordert wird, beschließt Lisa kurzerhand, ihm zu folgen. Doch im „Land des Lächelns“ ist das Zusammenleben bei weitem nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat. Die anfängliche Verliebtheit wird bald schon von kulturellen Eigenheiten eingeholt, die Lisa schockieren. Da kommt Gustl gerade recht, der ihr nachgereist ist und der in der Zwischenzeit die junge, selbstbewusste Mi kennengelernt hat – wie sich herausstellt die Schwester Sou-Chongs. Als der Prinz nach alter Tradition vier „Mandschu-Mädchen“ heiraten soll, eskaliert die Situation und Lisa will nur noch eins: „Wieder einmal die Heimat seh’n!“

Karten (€ 11,00 – 49,00) unter T 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de.

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Essen, Aalto Theater, Onegin – Ballett – John Cranko, 15.02.2020

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Aalto Theater Essen / Ballett - Onegin © Hamza Saad

Aalto Theater Essen / Ballett – Onegin © Hamza Saad

Onegin  –  Choreografie von John Cranko

am 15. Februar letztmalig im Aalto-Theater

Gleich zu Beginn des neuen Jahres heißt es beim Aalto-Ballett Abschied nehmen: Nur noch zwei Mal zeigt die Essener Compagnie die Choreografie Onegin von John Cranko, nämlich am Sonntag, 26. Januar, 18:00 Uhr und Samstag, 15. Februar, 19:00 Uhr.

Aalto Theater Essen / Ballett - Onegin © Hamza Saad

Aalto Theater Essen / Ballett – Onegin © Hamza Saad

In seiner vor mehr als 50 Jahren entstandenen Ballettversion von Alexander Puschkins Romanklassiker Eugen Onegin konzentriert sich Cranko ganz auf die dramatische Erzählung der unerfüllten Liebe zwischen Tatjana und Onegin: Als die junge Tatjana ihm, dem arroganten Großstädter, erstmals begegnet und ihm ihre Liebe gesteht, weist der sie schroff zurück. Einige Jahre später trifft Onegin sie wieder – sie ist inzwischen eine gereifte, stolze und verheiratete Frau. Nun fleht er sie um eine zweite Chance an, doch Tatjana bleibt ihrem Mann treu und lässt Onegin abblitzen.

Zur berührenden Musik von Pjotr I. Tschaikowski, die die Essener Philharmoniker live spielen, entspinnt sich die Geschichte über unerfüllte Liebe und verborgene Sehnsüchte.

Letzte Vorstellungen: 26. Januar, 18:00 Uhr, € 11,00 – 49,00; und 15. Februar, 19:00 Uhr, € 16,00 – 55,00

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Essen, Aalto Theater, Kain und Abel – Alessandro Scarlatti, 25.01.2020

Januar 15, 2020 by  
Filed under Aalto Theater Essen, Oper, Premieren, Pressemeldung

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Aalto Theater Essen / Kain und Abel - Mezzosopranistin Bettina Ranch als Kain sowie der Countertenor Philipp Mathmann als Abel © Matthias Jung

Aalto Theater Essen / Kain und Abel – Mezzosopranistin Bettina Ranch als Kain sowie der Countertenor Philipp Mathmann als Abel © Matthias Jung

 Kain und Abel – Oratorium von Alessandro Scarlatti

Premiere Samstag, 25. Januar 2020, 19:00 Uhr

Dietrich W. Hilsdorf hat das Aalto-Musiktheater mit seinen innovativen, klugen und auch provokanten Inszenierungen über viele Jahre geprägt. Nach fast sieben Jahren kehrt der Regisseur nun für eine außergewöhnliche Bühnenproduktion nach Essen zurück: Mit Alessandro Scarlattis Oratorium „Kain und Abel oder der erste Mord“ („Cain, overo il primo omicidio“) zeigt das Aalto-Theater erstmals ein Werk des italienischen Barockkomponisten.

Premiere Samstag, 25. Januar 2020, 19 Uhr:  Acht weitere Vorstellungen folgen noch in dieser Spielzeit. Ein Spezialist für das barocke Opern- und Oratorienrepertoire ist der argentinische Dirigent Rubén Dubrovsky, der erstmals am Aalto-Theater zu Gast ist. Zu seinen wichtigsten musikalischen Projekten der vergangenen Jahre gehören Monteverdis L’incoronazione di Poppea an der Dresdner Semperoper, Porporas Polifemo am Theater an der Wien und Händels Semele am Münchner Gärtnerplatztheater. Das Aalto-Ensemble wird durch zwei hochkarätige Countertenöre ergänzt: Xavier Sabata übernimmt die Rolle Gottes, als Abel ist der deutsche Shootingstar Philipp Mathmann zu erleben.

Aalto Theater Essen / Kain und Abel - Mezzosopranistin Bettina Ranch als Kain sowie der Countertenor Philipp Mathmann als Abel © Matthias Jung

Aalto Theater Essen / Kain und Abel – Mezzosopranistin Bettina Ranch als Kain sowie der Countertenor Philipp Mathmann als Abel © Matthias Jung

Scarlatti schildert in seinem 1707 in Venedig uraufgeführtem Oratorium in packender dramatischer Form den ersten Mord der Menschheitsgeschichte, der bei weitem nicht der letzte bleiben sollte. Denn nach biblischer Überlieferung stammen alle Menschen von einem Mörder ab: Kain, dem ersten Menschen, der auf der Erde geboren wurde. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Abel wird er von seinen Eltern Adam und Evagottesfürchtig erzogen, aber als eines Tages Abels rituelle Opfergaben vorgezogen werden, brechen sich düstere Triebe Bahn: Kain tötet Abel und fordert damit den Zorn Gottes heraus. Die Geschichte aus der Genesis wirft zahlreiche Fragen auf, die die Menschheit seit jeher beschäftigen. Warum geht es mir nicht so gut wie den anderen? Warum werden andere scheinbar grundlos bevorzugt? Ist die Existenz des Bösen fest im Menschen verankert? Hat es gar eine geheime Funktion im Schöpfungsplan? Sind wir alle Teil eines göttlichen Experiments? Kann oder muss man einem Mörder vergeben? Ist Frieden überhaupt möglich, oder ist die Existenz von Gewalt der Menschheitsgeschichte unauslöschlich eingeschrieben?

Musikalische Leitung Rubén Dubrovsky, Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf, Bühne Dieter Richter | Kostüme Nicola Reichert | Dramaturgie Christian Schröder

Kain Bettina Ranch | Abel Philipp Mathmann | Eva Tamara Banješevi? | Adam Dmitry Ivanchey, Gott Xavier Sabata | Teufel Baurzhan Anderzhanov, Essener Philharmoniker

Premiere Samstag, 25. Januar 2020, 19:00 Uhr, Aalto-Theater
Weitere Vorstellungen 30. Januar; 20., 29. Februar; 4., 8., 13., 20. März; 3. Mai 2020

Öffentlicher Probenbesuch Donnerstag, 16. Januar 2020, 18:00 Uhr, Aalto-Theater
Einführungsmatinee Sonntag, 19. Januar 2020, 11:00 Uhr, Aalto-Theater
„It’s Teatime“ Freitag, 24. Januar 2020, 16:30 Uhr, Aalto-Cafeteria
Einführungsvortrag 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer
Nachgespräche 30. Januar und 8. März 2020, Aalto-Cafeteria

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Essen, Aalto Theater, It’s Teatime – Das Land des Lächelns, 29.11.2019

November 26, 2019 by  
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Aalto Theater Essen / It’s Teatime-Fräulein Vorlaut (Marie-Helen Joël) und Professor Gisbert Träge (Michael Haag) © Saad Hamza

Aalto Theater Essen / It’s Teatime-Fräulein Vorlaut (Marie-Helen Joël) und Professor Gisbert Träge (Michael Haag) © Saad Hamza

„It’s Teatime“ stimmt auf Premiere „Das Land des Lächelns“ ein

Am Freitag, 29. November 2019, um 16:30 Uhr in der Cafeteria des Aalto-Theaters

Fräulein Vorlaut (Marie-Helen Joël) und Professor Gisbert Träge (Michael Haag) sind wieder zur Teestunde in der Cafeteria des Aalto-Theaters verabredet: Am kommenden Freitag, 29. November 2019, um 16:30 Uhr plaudern die beiden Protagonisten der beliebten Reihe „It’s Teatime“ über die anstehende Operetten-Premiere Das Land des Lächelns, die am 7. Dezember 2019 im Aalto-Theater stattfindet. Wer einen fachkundigen und gleichzeitig humorvollen Einblick in das Werk von Franz Lehár und in das Genre Operette im Allgemeinen erhalten möchte, ist hier genau richtig.

Nach dem großen Erfolg von Eine Nacht in Venedig (IOCO Kritk hier)  in der vorletzten Spielzeit setzt das Aalto-Musiktheater mit Lehárs Das Land des Lächelns seine Erkundung der Welt der Operette fort. Der Klassiker der „Golden Twenties“ mit dem Schlager „Dein ist mein ganzes Herz“ ist damit erstmals am Aalto-Theater zu erleben. Ihr Regie-Debüt am Essener Opernhaus feiert Sabine Hartmannshenn. In ihrer Interpretation greift sie zielgerichtet die Entstehungsgeschichte des Werks auf und führt uns vor Augen, wie leicht die politische Situation in künstlerische Prozesse eingreifen kann – damals wie heute.

Lisa, die Tochter des Grafen Lichtenfels aus der gehobenen Wiener Gesellschaft, ist unsterblich in den chinesischen Prinzen Sou-Chong verliebt. Graf Gustl ist davon wenig begeistert, schwärmt er doch selbst für Lisa. Als Sou-Chong zurück nach China beordert wird, beschließt Lisa kurzerhand, ihm zu folgen. Doch im „Land des Lächelns“ ist das Zusammenleben bei weitem nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat. Die anfängliche Verliebtheit wird bald schon von kulturellen Eigenheiten eingeholt, die Lisa schockieren. Da kommt Gustl gerade recht, der ihr nachgereist ist und der in der Zwischenzeit die junge, selbstbewusste Mi kennengelernt hat – wie sich herausstellt die Schwester Sou-Chongs. Als der Prinz nach alter Tradition vier „Mandschu-Mädchen“ heiraten soll, eskaliert die Situation und Lisa will nur noch eins: „Wieder einmal die Heimat seh’n!“

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