Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere: DIE LUSTIGE WITWE, 25.04.2014

April 11, 2014 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Premiere: DIE LUSTIGE WITWE

 
„Die lustige Witwe“ von Franz Lehár ist die Operette der Spielzeit 2013/2014 bei Theater&Philharmonie Thüringen. Am 25. April um 19.30 Uhr erlebt sie ihre Geraer Premiere im Großen Haus der Bühnen der Stadt.
Theater und Philharmonie Thüringen / LustigeWitwe © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / LustigeWitwe © Theater und Philharmonie Thüringen

 
1905 im Theater an der Wien uraufgeführt, avancierte Die lustige Witwe schnell zu einer der beliebtesten Operetten überhaupt. Verantwortlich dafür sind Franz Lehárs berauschende Musik mit Nummern wie zum Beispiel „Da geh´ ich zu Maxim“, „Lippen schweigen“, „Ja, das Studium der Weiber ist schwer“ oder dem Vilja-Lied und der verblüffende Plot – das Libretto stammt von Victor Léon und Leo Stein:
Um Pontevedrino vor dem Staatsbankrott zu retten, muss der pontevedrinische Gesandte in Paris Baron Zeta das Millionenerbe der Witwe Hanna Glawari vor ausländischen Mitgiftjägern schützen und heim nach Pontevedrino holen. Deshalb entwickelt er den Plan, seinen Sekretär, Graf Danilo, mit Hanna zu verheiraten. Doch der muss erst aus dem „Maxim“ weg von den Grisetten geholt werden. Graf Danilo erkennt in der Millionärswitwe Hanna seine Jugendliebe, auf die er einst aus Rücksicht auf seine Familie verzichtet hatte. Eine Heirat mit dem armen Mädchen wäre nicht standesgemäß gewesen. Die Liebe zwischen beiden erwacht zwar sofort aufs Neue, aber jetzt ist Danilo in einer unmöglichen Situation. Auf dem Weg zum Happyend sind eine Reihe Hürden aufgestellt.
 
Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung von Thomas Wicklein. Regie führt Roland Schwab. Für Bühne und Kostüme zeichnet Alfred Peter verantwortlich.
 
Theater und Philharmonie Thüringen / LustigeWitwe © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / LustigeWitwe © Theater und Philharmonie Thüringen

Es wirken mit: Günther Markwarth (Baron Mirko Zeta), Katie Bolding (Valencienne), Marco Vassalli (Graf Danilo Danilowitsch), Gesine Forberger (Hanna Glawari), Bernardo Kim (Camille de Rosillon), Mark Bowman-Hester/Laurence Meikle (Vicomte Cascada), Erik Slik (Raoul de St. Brioche), Johannes Beck (Bogdanowitsch), Claudia Müller (Sylviane), Kai Wefer/Michael Rieger (Kromow), Chrysanthi Spitadi/Ina Westphal (Olga), Roman Koshmanov (Pritschitsch), Cosima Schulenburg (Praskowia). Ein Wiedersehen gibt es mit dem Schauspieler Wolfgang Jahn als Njegus.

 
Es singt der Opernchor. Mitglieder des Thüringer Staatsballetts tanzen in der Choreografie von Silke Sense.
 
Theater und Philharmonie Thüringen / LustigeWitwe © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / LustigeWitwe © Theater und Philharmonie Thüringen

Gesine Forberger in der Partie der Hanna Glawari kommt als Gast vom Staatstheater Cottbus.

Marco Vassalli, der als Gast den Grafen Danilo singt, ist Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Osnabrück.
 
Weitere Vorstellungstermine: 27.4. und 10.5. 14.30 Uhr, 4. und 5. 7. 19.30 Uhr, 6. 7. 14.30 Uhr
 
 
Roland Schwab inszenierte bei Theater&Philharmonie Thüringen bereits Jules Massenets Oper „Werther“.

Roland Schwab, geboren 1969 in Saint Cloud/Paris, wuchs in München auf. Nach Studiensemestern in Germanistik und Physik begann er 1992 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg das Studium der Musiktheater-Regie unter Prof. Götz Friedrich. Noch während des Studiums war er Hospitant und Assistent u.a. an der Oper Nürnberg, der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, an der Oper

Theater und Philharmonie Thüringen / Roland Schwab © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Roland Schwab © Theater und Philharmonie Thüringen

Zürich bei Götz Friedrich, Harry Kupfer und Ruth Berghaus. Besonders Ruth Berghaus, deren Meisterschüler er 1994 wurde, verdankt er wichtige Impulse. 1997 inszenierte er am Berliner Ensemble FRANK ALERT MEETS BRECHT. Nach seinem Studium in Hamburg, das er mit Auszeichnung abschloss, war Roland Schwab von 1998 an Assistent von Christine Mielitz am Meininger Theater (DER RING DES NIBELUNGEN), an dem er ab 2002 Oberspielleiter war. Am Meininger Theater inszenierte er zwei Mozart-Produktionen, COSI FAN TUTTE (2001) und LE NOZZE DI FIGARO (2002), die für großes Aufsehen sorgten. In den darauffolgenden Jahren war Roland Schwab als Gastregisseur an den Theatern Münster (PARISER LEBEN), dem Theater Freiburg (LUCIA DI LAMMERMOOR), dem Tiroler Landestheater, Innsbruck (ROMEO ET JULIETTE), dem Musiktheater im Revier (AIDA), der Opera Bergen, Norwegen (TURANDOT), dem Landestheater Linz (MANON, GESPRÄCHE DER KARMELITINNEN), dem Anhaltischen Theater Dessau (EIN MASKENBALL) und an der Oper Bonn (LA SONNAMBULA) tätig. 2007 widmete er sich der Barockoper mit zwei Versionen des Rasenden Roland, ORLANDO FURIOSO von Antonio Vivaldi und ORLANDO von Georg Friedrich Händel am Niederbayerischen Landestheater sowie am Theater Biel Solothurn.

Wichtige und viel besprochene Arbeiten der letzten Zeit waren THE RAKE`S PROGRESS an der Oper Dortmund (2008), MERLIN von Isaac Albeniz am Musiktheater im Revier (Deutsche Erstaufführung 2011), sowie seine drei Inszenierungen für die Deutsche Oper Berlin, MOZART-FRAGMENTE (zum Mozartjahr 2006), TIEFLAND von Eugen d´Albert (2007) sowie Mozarts DON GIOVANNI (2010). Diese Produktion wurde 2012 zum Opernfestival Peralada/Spanien eingeladen.
Roland Schwab lebt in Hannover.
 
—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere DIE LUSTIGE WITWE, 20.10.2013 (Altenburg) 25.10.2013 (Gera)

Oktober 7, 2013 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Landestheater Altenburg © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Landestheater Altenburg © Theater und Philharmonie Thüringen

Liebe aus Berechnung?

Die lustige Witwe von Franz Lehár ist die Operette der Spielzeit 2013/2014           Die Premiere am 20. Oktober 18 Uhr im Landestheater Altenburg.
Theater und Philharmonie Thüringen / Die lustige Witwe © Theater&Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Die lustige Witwe © Theater&Philharmonie Thüringen

 
1905 im Theater an der Wien uraufgeführt, avancierte „Die lustige Witwe“ schnell zu einer der beliebtesten Operetten überhaupt. Verantwortlich dafür sind Franz Lehárs berauschende Musik mit Nummern wie zum Beispiel „Da geh´ ich zu Maxim“, „Lippen schweigen“, „Ja, das Studium der Weiber ist schwer“ oder dem Vilja-Lied und der verblüffende Plot – das Libretto stammt von Victor Léon und Leo Stein:
 
Der pontevedrinische Baron Zeta will das Millionenerbe der Witwe Hanna Glawari vor ausländischen Mitgiftjägern schützen und entwickelt den Plan, seinen Sekretär, Graf Danilo, mit Hanna zu verheiraten. Dabei entgeht ihm ganz und gar, dass seine eigene Ehefrau Valencienne mit Camille de Rosillon anbandelt. Graf Danilo wiederum erkennt in der Millionärswitwe Hanna seine Jugendliebe, auf die er einst aus Rücksicht auf seine Familie verzichtet hatte. Eine Heirat mit dem armen Mädchen wäre nicht standesgemäß gewesen. Die Liebe zwischen beiden erwacht zwar sofort aufs Neue, aber jetzt ist Danilo in einer unmöglichen Situation. Auf dem Weg zum Happyend sind eine Reihe Hürden aufgestellt.
 
Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung von Thomas Wicklein. Regie führt Roland Schwab. Für Bühne und Kostüme zeichnet Alfred Peter verantwortlich.
 
Es wirken mit: Günther Markwarth (Baron Mirko Zeta), Katie Bolding/Annika Gerhards (Valencienne), Marco Vassalli (Graf Danilo Danilowitsch), Gesine Forberger (Hanna Glawari), Bernardo Kim (Camille de Rosillon), Mark Bowman-Hester/Laurence Meikle (Vicomte Cascada), Erik Slik/Jannes Mönninghoff (Raoul de St. Brioche), Johannes Beck (Bogdanowitsch), Claudia Müller (Sylviane), Kai Wefer/Michael Rieger (Kromow), Chrysanthi Spitadi/Ina Westphal (Olga), Roman Koshmanov (Pritschitsch), Cosima Schulenburg (Praskowia). Ein Wiedersehen gibt es mit dem Schauspieler Wolfgang als Njegus.
 
Der Opernchor singt in der Einstudierung von Chordirektor Ueli Häsler. Mitglieder des Thüringer Staatsballetts tanzen in der Choreografie von Silke Sense.
 
Gesine Forberger in der Partie der Hanna Glawari kommt als Gast vom Staatstheater Cottbus.
 
Marco Vassalli, der als Gast den Grafen Danilo singt, ist Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Osnabrück.
 
Mit Laurence Meikle und Jannes Mönninghoff stellen sich zwei Mitglieder des Opernstudios vor. Erstmalig beteiligt sich Theater&Philharmonie Thüringen am Thüringer Opernstudio, das talentierten jungen Sängern die Möglichkeit bietet, erste Berufserfahrungen zu sammeln.
Weitere Vorstellungstermine: 25. 10. 19.30 Uhr, 31. 10. 14.30 Uhr, 16.11. 19.30. 23. 2. 14.30 Uhr und 26.3. 19.30 Uhr.
 
Das Publikum in Gera muss sich bis zur Premiere am 25. April 2014 gedulden.
 

 

Theater und Philharmonie Thüringen / Die lustige Witwe © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Die lustige Witwe © Theater und Philharmonie Thüringen

Roland Schwab inszenierte bei Theater&Philharmonie Thüringen bereits Jules Massenets Oper „Werther“, die ab 9. Februar in Altenburg zu sehen sein wird.
Roland Schwab, geboren 1969 in Saint Cloud/Paris, wuchs in München auf. Nach Studiensemestern in Germanistik und Physik begann er 1992 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg das Studium der Musiktheater-Regie unter Prof. Götz Friedrich. Noch während des Studiums war er Hospitant und Assistent u.a. an der Oper Nürnberg, der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, an der Oper Zürich bei Götz Friedrich, Harry Kupfer und Ruth Berghaus. Besonders Ruth Berghaus, deren Meisterschüler er 1994 wurde, verdankt er wichtige Impulse. 1997 inszenierte er am Berliner Ensemble FRANK ALERT MEETS BRECHT. Nach seinem Studium in Hamburg, das er mit Auszeichnung abschloss, war Roland Schwab von 1998 an Assistent von Christine Mielitz am Meininger Theater (DER RING DES NIBELUNGEN), an dem er ab 2002 Oberspielleiter war. Am Meininger Theater inszenierte er zwei Mozart-Produktionen, COSI FAN TUTTE (2001) und LE NOZZE DI FIGARO (2002), die für großes Aufsehen sorgten. In den darauffolgenden Jahren war Roland Schwab als Gastregisseur an den Theatern Münster (PARISER LEBEN), dem Theater Freiburg (LUCIA DI LAMMERMOOR), dem Tiroler Landestheater, Innsbruck (ROMEO ET JULIETTE), dem Musiktheater im Revier (AIDA), der Opera Bergen, Norwegen (TURANDOT), dem Landestheater Linz (MANON, GESPRÄCHE DER KARMELITINNEN), dem Anhaltischen Theater Dessau (EIN MASKENBALL) und an der Oper Bonn (LA SONNAMBULA) tätig. 2007 widmete er sich der Barockoper mit zwei Versionen des Rasenden Roland, ORLANDO FURIOSO von Antonio Vivaldi und ORLANDO von Georg Friedrich Händel am Niederbayerischen Landestheater sowie am Theater Biel Solothurn.
Wichtige und viel besprochene Arbeiten der letzten Zeit waren THE RAKE`S PROGRESS an der Oper Dortmund (2008), MERLIN von Isaac Albeniz am Musiktheater im Revier (Deutsche Erstaufführung 2011), sowie seine drei Inszenierungen für die Deutsche Oper Berlin, MOZART-FRAGMENTE (zum Mozartjahr 2006), TIEFLAND von Eugen d´Albert (2007) sowie Mozarts DON GIOVANNI (2010). Diese Produktion wurde 2012 zum Opernfestival Peralada/Spanien eingeladen.
Roland Schwab lebt in Hannover.
 
—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—
 
 

Lübeck, Theater Lübeck, Premiere DER MANN VON LA MANCHA, 23.08.2013

August 19, 2013 by  
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Theater Lübeck

Theater Lübeck © Olaf Malzahn

Theater Lübeck © Olaf Malzahn

Premiere

Der Mann von La Mancha

 
Musical von Mitch Leigh. Buch von Dale Wassermann. Liedtexte von Joe Darion. Deutsch von Robert Gilbert. Eine Koproduktion des Theater Lübeck mit dem Theater Biel Solothurn
 
Premiere: Freitag, 23. August 2013, 19.30 Uhr, Großes Haus
 
»Träume den unmöglichen Traum!«
 
Verrückt scheint er, der alte spanische Edelmann Alonso Quijana, der zu viele Abenteuerromane gelesen und darüber den Verstand verloren hat. Realität und Phantasie verschwimmen derart, dass er den Beschluss fasst, als fahrender Ritter heldenhaft für das Gute zu kämpfen. Die Figur des Don Quixote, des »Ritters von der traurigen Gestalt«, gehört zur Weltliteratur. Sein Schöpfer, der spanische Dichter Miguel de Cervantes, ist der Titelheld des Musicals »Der Mann von La Mancha«, das, 1965 uraufgeführt, zu den erfolgreichsten Produktionen der Broadway-Geschichte zählt. Textautor war der New Yorker Regisseur, Drehbuch- und Theaterautor Dale Wassermann, die Musik stammt dem Hindemith-Schüler Mitch Leigh. 
Cervantes, mit seinem Diener im Kerker der spanischen Inquisition gefangen, muss sich gegen seine gewaltbereiten Mitgefangenen zur Wehr setzen, die ihn in einem inszenierten Schauprozess anklagen. 
Um seinen Besitz, vor allem aber sein wertvolles Manuskript des »Don Quixote« zu retten, schlägt er seine Verteidigung in Form einer Theateraufführung vor, und schlüpft selbst in die Rolle des Alonso Quijana alias Don Quixote. Das Gefängnis verwandelt sich in eine Bühne, und die Gefangenen tauchen ein in die Phantasie des Dichters, dem es gelingt, sein Umfeld von seiner Utopie des »unmöglichen Traums« anzustecken.
Mit Steffen Kubach in der Titelrolle und Vasiliki Roussi als Aldonza/Dulcinea stehen zwei charismatische Darsteller auf der Bühne, die dem Publikum bereits durch verschiedene Rollen bestens bekannt sind – Steffen Kubach etwa als Henry Higgins in »My Fair Lady« und Vasiliki Roussi in der Titelpartie von »Edith Piaf«.
Regisseurin Pascale Chevroton, die in Lübeck mit »Der Kuss der Spinnenfrau« und »Jekyll & Hyde« eindrucksvolle Musical-Inszenierungen vorgelegt hat, schafft in ihrer neuesten Regiearbeit eine Spiel-im- Spiel-Situation, die sich ganz auf die positive Kraft der Phantasie stützt. Eine Kraft, die Realität verändern kann, die Wahrnehmung beeinflusst und nicht zuletzt den Glauben an Unmögliches bestärkt. Ein Appell an die Schöpferkraft, an Visionen, an Kreativität und Originalität – und nicht zuletzt an die Kunst und das Theater!
Die Kostprobe zu dieser Produktion findet am Donnerstag, 15. August um 18.30 Uhr im Großen Haus statt. Die Kostproben im Theater Lübeck sind kostenlos.
 
Musikalische Leitung Ludwig Pflanz
Inszenierung Pascale Chevroton
Bühne Jürgen Kirner
Kostüme Tanja Liebermann
Chor Joseph Feigl
 
Mit Leonor Amaral / Steinunn Soffia Skjenstad, Gisela Prusek, Vasiliki Roussi, Cornelia Thielemann; Boris Becker, Yong-Ho Choi, Dino Di Iorio, Niklas-Philipp Gertl, Peter Grünig, Florian Kleine, Steffen Kubach, Theodor Reichardt, Mariusz Rogalinski, Enrico-Adrian Radu, Norbert Wendel
 
Kostprobe Do, 15/08, 18.30 Uhr, Großes Haus, Eintritt frei
 
Premiere Fr, 23/08, 19.30 Uhr
 
Weitere Vorstellungen So, 25/08, 18.00 Uhr; Sa, 07/09, 19.30 Uhr; Sa, 21/09, 19.30 Uhr; So, 29/09, 16.00 Uhr; Fr, 11/10, 19.30 Uhr u.a.
 
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Großes Haus
 
—| Pressemeldung Theater Lübeck |—

Biel, Theater Biel Solothurn, Premiere RIGOLETTO, 22.02.2013 (Biel) 09.03.2013 (Solothurn)

Februar 13, 2013 by  
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Theater Biel Solothurn

Rigoletto von Giuseppe Verdi

Libretto von Francesco Maria Piave
Nach dem Versdrama „Le Roi s’amuse“ von Victor Hugo
 
Premiere Biel: Freitag, 22. Februar 2013, 19.30 Uhr, Palace Biel
Premiere Solothurn: Samstag, 9. März 2013, 19.00 Uhr, Stadttheater
 
Zu Beginn des Jubliäumsjahres 2013, in dem wir 200 Jahre Giuseppe Verdi feiern, bringt das Theater Biel Solothurn eine Neuproduktion von Rigoletto. Es ist zugleich auch die letzte Inszenierung von Beat Wyrsch während seiner Intendanz in Biel und Solothurn. Die Titelpartie singt der italienische Bariton und Publikumsliebling Michele Govi – eine Partie, die in ihrer Komplexität zwischen Komik und Tragik wie auf ihn zugeschnitten ist. Die Produktion feiert am Freitag, 22. März 2013 im Theater Palace in Biel Premiere.
 
Verdi soll Rigoletto in nur 40 Tagen geschrieben haben, erzählt die Legende. Die ist nicht belegt, doch scheint es so, als ob Victor Hugos französisches Skandalstück Le roi s’amuse Giuseppe Verdi in einen wahren Schaffensrausch gestürzt habe. Grund dafür war nicht unbedingt der politische Sprengstoff, den das Stück durchaus bot (es war 12 Jahre zuvor am Tag nach seiner Uraufführung in Paris für 50 Jahre verboten worden), sondern das dramatische Potenzial des Stoffes. Den Narren aus dem Stück verglich Verdi gar mit einer «Schöpfung Shakespeares» und machte ihn flugs zum Protagonisten der Oper: Rigoletto (Michele Govi), Narr am Hofe des Herzogs von Mantua (Ricardo Mirabelli), ist eine ambivalente Figur: Einerseits ist er ein zynischer Aussenseiter mit scharfer Zunge und ein Stachel im Fleisch des höfischen Lebens des Herzogs, andererseits liebt er seine Tochter Gilda (Rosa Elvira Sierra) innig und versteckt sie deshalb zuhause vor dem Rest der Welt, als dass sie an dieser nicht Schaden nehme. Doch Gilda verliebt sich unsterblich in einen unbekannten Studenten, der sie heimlich besucht und sich später als der blasierte Herzog von Mantua offenbart. Rigoletto schwört sich an seinem Dienstherrn zu rächen…
Rigoletto wurde 1851 in La Fenice in Venedig uraufgeführt und war ein so grosser Erfolg, dass sich die Operndirektoren in ganz Europa beeilten diese neue Oper in ihr Programm aufzunehmen. Innerhalb von nur 10 Jahren wurde das Werk von 250 Opernhäusern gespielt und verschwand seither nie mehr aus dem Repertoire. Auch Verdi war von seiner Arbeit überzeugt, sodass er entgegen seiner sonstigen Praxis, die Oper nach ihrer Uraufführung nicht mehr veränderte. Dieser Erfolg gründete sich wohl in der gelungenen Mischung aus Dramatik und Politik, aus dem nachrevolutionären französischen Volkstheater und der populären italienischen Oper.
 
Ersteres wird auch im Bühnengeschehen zum Ausdrucke kommen – die Inszenierung von Beat Wyrsch stellt nicht politischen Aspekte des Revoltierens gegen den Adel in den Mittelpunkt, sondern konzentriert sich einerseits auf das Erbe des Volkstheaters mit seinen starken Bildern und Gesten sowie die innere Zerrissenheit und Entwicklung der Figuren. Von besonderem Interesse ist dabei die Figur des Rigoletto selbst, der zwischen zwei Welten steht, jener des Hofes und jener des Volkes, und doch zu keiner richtig gehört, und deren Widersprüche er zu kontrollieren versucht. So zeigt auch das Bühnenbild von Martin Warth die Welt des Hofes als Spiel, als ein Theater auf dem Theater mit Rigoletto als Vorführer, dem aber die Kontrolle über das Spiel zu entgleiten droht.
Zur Information: Für seine Verdienste um die Kultur in der Stadt Biel wurde Regisseur und Direktor Beat Wyrsch von der Wochenzeitung «Biel Bienne» zum «Bieler des Jahres» gewählt. Die Preisübergabe findet unimittelbar vor Beginn der Premiere am 22. März 2013 statt.
 
Musikalische Leitung Franco Trinca Inszenierung Beat Wyrsch Bühne und Kostüme Martin Warth Chorleitung Valentin Vassilev Dramaturgie Merle Fahrholz
 
Besetzung:
Il Duca di Mantova: Ricardo Mirabelli*
Rigoletto: Michele Govi*
Gilda: Rosa Elvira Sierra
Sparafucile: Yongfan Chen-Hauser*
Maddalena: Anita Dafinska
Giovanna: Nadia Catania*
Il Conte di Monterone: Dong-Hee Seo*
Marullo: Bojidar Vassilev / Chasper-Curò Mani
Matteo Borsa: Konstantin Nazlamov
La Contessa und Paggio: Stephanie Ritz*
Usciere: Roland Frei / Martin Pulver
*Studierende/r der Hochschule der Künste Bern, Schweizer Opernstudio
 
Chor des Theaters Biel Solothurn
Sinfonie Orchester Biel
 
Tänzerinnen: Rebecca Bähler, Silvana Baumgartner, Jeannine Sena Oliveira, Michèle Péquegnat, Lea Trachsel / Vera Trachsel
Leitung Tanz Maria Barrelet-Donova, Michèle Péquegnat
 
 
VORSTELLUNGSDATEN  Biel:
FR 22.02.2013 19:30 PREMIERE
DI 26.02.2013 19:30
FR 15.03.2013 19:30
SO 17.03.2013 17:00
 
Solothurn:
SA 09.03.2013 19:00 PREMIERE
MI 03.04.2013 19:30
DO 18.04.2013 19:30
FR 03.05.2013 19:30
 
Gastspiele:
DI 05.03.2013 20:00 Olten
MO 11.03.2013 19:30 Schaffhausen
DI 12.03.2013 19:30 Schaffhausen
SA 23.03.2013 20:00 Langenthal
SA 20.04.2013 19:30 Düdingen
SA 25.05.2013 19:30 Visp
FR 31.05.2013 20:00 Vernier
SO 02.06.2013 15:00 Vernier
DI 04.06.2013 20:00 Vernier
Änderungen vorbehalten
 
 
Pressemeldung Theater Biel Solothurn

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