Dresden, Semperoper Dresden, Wiederaufnahme: Die Walküre, 20.02.2016

Februar 12, 2016 by  
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Semperoper Dresden

Dresden Semperoper © IOCO

Dresden Semperoper © IOCO

  Die Walküre von Richard Wagner

Erster Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner

Wiederaufnahme Samstag, 20. Februar 2016 um 16 Uhr, 23.2.2016, 28.02.2016

AUSVERKAUFT!      Mitteilung der Semperoper

Der zweite Teil von Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen erzählt von Siegmund, der sich auf eine Beziehung mit seiner Zwillingsschwester Sieglinde einlässt. Im darauffolgenden Zweikampf zwischen Sieglindes Ehemann Hunding und Siegmund plant Siegmunds Vater Wotan zunächst, seinen Sohn zu schützen, damit dieser ihm den Ring des Nibelungen beschaffe. Doch schließlich gibt Wotan seiner Frau Fricka nach, die eine Bestrafung des Ehebrechers verlangt. Mit Siegmund stirbt allerdings auch die Hoffnung auf Befreiung der Götter und der Welt vom Fluch des Goldes. Wotans Tochter Brünnhilde, die entgegen Wotans Befehl für Siegmund eingetreten ist, wird schließlich auf den von Flammen umgebenen Walkürefelsen verdammt, bis ein sterblicher Held sie erlöse

Kooperation mit dem Teatro Real Madrid

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Musikalische Leitung Christian Thielemann
Inszenierung Willy Decker
Bühnenbild Wolfgang Gussmann
Kostüme Wolfgang Gussmann, Frauke Schernau

BBESETZUNG:
Siegmund: Christopher Ventris
Hunding: Georg Zeppenfeld
Wotan: Markus Marquardt
Sieglinde: Petra Lang
Brünnhilde: Nina Stemme
Fricka: Christa Mayer
Helmwige: Christiane Kohl
Gerhilde: Sonja Mühleck
Ortlinde: Irmgard Vilsmaier
Waltraute: Christina Bock
Siegrune: Julia Rutigliano
Roßweiße: Simone Schröder
Grimgerde: Constance Heller
Schwertleite: Nadine Weissmann
Sächsische Staatskapelle Dresden

—| Pressemeldung Semperoper Dresden |—

Berlin, Staatsoper im Schillertheater, Premiere: LA TRAVIATA, 19.12.2015

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Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Premiere: LA TRAVIATA

Melodramma in drei Akten (vier Bildern) von Giuseppe Verdi
Text von Francesco Maria Piave nach Alexandre Dumas

Premiere am Samstag, den 19. Dezember 2015 um 18:00 Uhr

Weitere Vorstellungen:
am 22., 25., 27. und 31. Dezember 2015 Staatsoper im Schiller Theater

Premiere am 19. Dezember: Verdis »La traviata«, inszeniert von Dieter Dorn, dirigiert von Daniel Barenboim und mit Sonya Yoncheva als Violetta Valéry.

Am Samstag, dem 19. Dezember, feiert mit Giuseppe Verdis »La traviata«, basierend auf dem Roman »Die Kameliendame« von Alexandre Dumas, eine der bekanntesten und beliebtesten Opern in einer Neuinszenierung von Dieter Dorn Premiere an der Berliner Staatsoper.

Für Dieter Dorn ist die Arbeit am Schiller Theater dabei eine Rückkehr zu seinen 25künstlerischen Anfängen: von 1970 bis 1975 begann er als Oberspielleiter unter Hans Lietzau am Haus seine Karriere. Nach »Elektra« (1994) ist »La traviata« seine zweite Produktion für die Berliner Staatsoper und ebenfalls die zweite Zusammenarbeit mit Daniel Barenboim, der seit 2003 erstmals wieder in Berlin als Dirigent dieses Werks zu erleben ist. Neben »Macbeth« (Spielzeit 2014/2015), »Il trovatore« und »Simon Boccanegra«, die in dieser Saison wiederaufgenommen werden, setzt Daniel Barenboim gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin die kontinuierliche Beschäftigung mit Verdi fort.
Dorn erzählt die tragische Liebesgeschichte um die Kurtisane Violetta Valéry – gemeinsam mit Joanna Piestrzy?ska (Bühne) und Moidele Bickel (Kostüme) – ganz aus der Perspektive der Hauptfigur, deren Lebenserinnerungen in den letzten Sekunden vor ihrem Tod noch einmal schemenhaft aufblitzen und an ihrem inneren Auge vorüberziehen.

In der Rolle der Violetta Valéry ist an drei Abenden die herausragende bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva zu erleben (19. | 22. | 31. Dezember), die derzeit als eine der versiertesten Interpretinnen der italienischen Oper des 19. Jahrhunderts gilt und jüngst mit ihrer CD-Veröffentlichung »Paris, mon amour« als »Nachwuchskünstlerin des Jahres (Gesang)« mit dem »Echo Klassik 2015« ausgezeichnet wurde. Am 25. und 27. Dezember übernimmt Nadine Koutcher die Titelpartie. Die 32-jährige Sopranistin, die 2009 am Mikhailovsky Theatre in St. Petersburg als Violetta ihr Debüt gab, zählt zu den vielversprechenden Sängerinnen ihrer Generation. Seit ihrem Debüt war sie u. a. an der Oper Perm, am Teatro Real, an der English National Opera und am Concertgebouw in Amsterdam zu hören und gewann 2015 beim »BBC Cardiff Singer of the World« den Hauptpreis.

Die Rolle des Alfredo singt Abdellah Lasri. Auch für den jungen marokkanischen Tenor bedeutet diese Produktion eine »Heimkehr«: Bevor er 2013/2014 festes Ensemblemitglied am AaltoMusiktheater Essen wurde und u. a. an der Opéra Bastille in Paris und der Semperoper in Dresden gastierte, war er von 2009–2011 Stipendiat des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden. Seine künftigen Engagements führen ihn u. a. als Rodolfo an die Los Angeles Opera (2016).

Zum Ensemble zählen außerdem Cristina Damian (Flora Bervoix), Katharina Kammerloher (Annina am 22. | 25. | 27. | 31. Dezember), Simone Piazzola (Germont), Florian Hoffmann (Gaston), Dominic Barberi (Baron Douphol), Grigory Shkarupa (Marquis d’Obigny), Jan Martiník (Doktor Grenvil) sowie der Staatsopernchor.

Als Besonderheit wird bei der Premiere die 93-jährige Luisa Mandelli noch einmal als Annina auf der Bühne stehen. 1922 in Saronno, im Norden von Mailand, geboren, wurde sie 1953 in das Ensemble der Mailänder Scala aufgenommen. Bekanntheit erlangte sie u. a. durch ihre Interpretation der Annina in der legendären Produktion von »La traviata« in der Regie von Luchino Visconti aus dem Jahr 1955 – an der Seite von Maria Callas. Nachdem sie ihre Karriere als Sängerin beendet hatte, arbeitete sie 20 Jahre für den Ricordi Musikverlag. Ihre Verbindung zur Mailänder Scala blieb bis heute bestehen und sie besucht dort regelmäßig mit großer Leidenschaft Proben, Aufführungen und Konzerte. Seit 2000 lebt sie im von Giuseppe Verdi gegründeten Casa di Riposo per Musicisti in Mailand.

……….

Eine Werkeinführung findet, mit Ausnahme am 25. Dezember, jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn statt.

Eine Einführungsmatinee mit Ronny Scholz, Konzert- und Musiktheaterdramaturg am Theater Görlitz, findet statt am 13. Dezember 2015 um 11:00 Uhr im Gläsernen Foyer der Staatsoper im Schiller Theater. Eintritt frei.

—| Pressemeldung Staatsoper im Schillertheater |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Eröffnungspremiere der Spielzeit 2015/16: FIDELIO, 25.10.2015

Oktober 1, 2015 by  
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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

 FIDELIO von Ludwig van Beethoven

Wieler/Morabito inszenieren, Sylvain Cambreling dirigiert

Premiere 25. Oktober 2015, um 19.30 Uhr im Opernhaus,  Weitere Vorstellungen: 30. Oktober | 3. | 5. | 8. | 12. | 15. November 2015

 Bonn / Ludwig van Beethoven Denkmal © IOCO

Bonn / Ludwig van Beethoven Denkmal © IOCO

Ludwig van Beethovens einzige Oper Fidelio ist die erste Neuproduktion der Oper Stuttgart in der Spielzeit 2015/16. Die Premiere findet am Sonntag, 25. Oktober 2015, um 19.30 Uhr im Opernhaus statt. Generalmusikdirektor Sylvain Cambreling übernimmt die musikalische Leitung; Jossi Wieler und Sergio Morabito führen Regie; Nina von Mechow zeichnet für die Kostüme verantwortlich, Lothar Baumgarte für die Beleuchtung. Der im Juli 2015 verstorbene Bert Neumann hat den Bühnenraum entworfen; Fidelio ist damit seine letzte umgesetzte Opernarbeit. Das Produktionsteam von Fidelio hat gerade erst im Juli 2015 gemeinsam die erfolgreiche Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Rigoletto auf die Stuttgarter Opernbühne gebracht und erarbeitete hier zuvor den preisgekrönten Schönberg/Janácek-Doppelabend Die glückliche Hand/Schicksal (2011/12), Richard Wagners Tristan und Isolde (2013/14), Leos Janáceks Katja Kabanova (2009/10) sowie   Halévys Die Jüdin (2007/08).

Der deutsch-kanadische Tenor Michael König übernimmt die Partie des Florestan, welche er erst jüngst am Teatro Real Madrid interpretierte. In diesem Jahr gastierte er zudem u.a. an der Semperoper Dresden als Max (Der Freischütz) und am Royal Opera House Covent Garden als Erik (Der fliegende Holländer). An seiner Seite interpretiert Rebecca von Lipinski aus dem Stuttgarter Solistenensemble die Partie der Leonore. Die britische Sopranistin begeisterte in Stuttgart zuletzt u.a. als Jenufa und Tatjana (Eugen Onegin). Auch alle weiteren Partien sind mit Ensemblemitgliedern der Oper Stuttgart besetzt: Als Rocco ist Kammersänger Roland Bracht zu erleben, der jüngst in der Neuproduktion von Rigoletto als Monterone beeindruckte. Ihre Rollendebüts als Marzelline und Jaquino geben Josefin Feiler, die nach zwei Jahren im Opernstudio nun zum Solistenensemble zählt, und Daniel Kluge, der 2014/15 u.a. in den Stuttgarter Neuproduktionen von Rigoletto (Borsa) und Chowanschtschina (Schreiber) zu erleben war. Michael Ebbecke singt Don Pizzaro; er wirkte an seinem Stammhaus zuletzt u.a. in Tosca (Scarpia), Madame Butterfly (Sharpless) und Der Rosenkavalier (Faninal) mit. Ronan Collett gibt sein Rollendebüt als Don Fernando. Der u.a. mit dem Trude Eipperle-Rieger-Preis 2014 ausgezeichnete Bariton verkörperte in Stuttgart zuletzt Guglielmo in der Neuproduktion von Così fan tutte.

Fidelio liegt eine Erzählung aus der Schreckensherrschaft der französischen Revolution zugrunde. Jean Nicolas Bouilly wollte selbst erlebt haben, was er 1798 in seinem Libretto Leonore oder Die eheliche Liebe schilderte: Einer Frau gelingt es in der Verkleidung eines Mannes, ihren Gatten aus dem Jakobiner-Kerker zu befreien. Der Text war Grundlage einer französischen und zweier italienischer Opern, bevor Ludwig van Beethoven seine Partitur für ein österreichisches Remake konzipierte. In der k. u. k.-Monarchie mussten alle Hinweise auf den revolutionären Kontext getilgt werden. Über den Stoff legte man die Schablone der guten königlichen Zentralgewalt, die die Machenschaften eines Intriganten vereitelt. Die emanzipatorischen Werte, für die der Gefangene Florestan schmachtet, wurden hinter religiöser Duldsamkeit camoufliert. Beethovens packende Musik freilich ist voll revolutionärer Dringlichkeit. Und seit Sigmund Freud ist bekannt, dass das Zensierte und Verleugnete nicht einfach verschwindet: Als Abwesendes bleibt es anwesend.

Dieser Aspekt macht die Analyse gerade auch der gesprochenen Dialoge für die Regisseure Jossi Wieler und Sergio Morabito spannend. In ihrer Neuinszenierung verzichten sie auf den rezeptionsgeschichtlichen Reflex, diese einzustreichen oder zu ersetzen. Stattdessen entwickeln sie ihr Raum- und Regiekonzept im Ausgang von den gesprochenen Partien.

Beethoven erarbeitete seine einzige Oper zwischen 1805 und 1814 in drei Anläufen. In Stuttgart wird sie in der Fassung letzter Hand gespielt.

……………..

Begleitveranstaltungen zu Fidelio:

Öffentliche Probe
Samstag, 10. Oktober 2015, 9.45 – 11.30 Uhr, Opernhaus
Die Regisseure Jossi Wieler und Sergio Morabito geben Einblicke in die Probenarbeit.

Einführungsmatinee
Sonntag, 18. Oktober 2015, 11 Uhr im Opernhaus, Foyer I. Rang
Das Produktionsteam gibt interessierten Opernbesuchern einen Einblick in die Konzeption der Neuinszenierung.

Nach(t)gespräche
Freitag, 30. Oktober 2015
Donnerstag, 5. November 2015
Donnerstag, 12. November 2015
Das Produktionsteam beantwortet im Anschluss an die Vorstellung Fragen der Zuschauer.

Einführung vor jeder Vorstellung
Eine Einführung findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang statt.

Pressemeldung Oper Stuttgart

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Wiederaufnahme: RIGOLETTO von Verdi, 10.04.2015

März 24, 2015 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 

RIGOLETTO  von GIUSEPPE VERDI

Melodramma in drei Akten
Libretto von Francesco Maria Piave
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme am 10.04.2015 um 19:30 Uhr.

Als Giuseppe Verdi (1813–1901) vom Teatro La Fenice in Venedig 1850 einen Kompositionsauftrag erhielt, entschied er sich für Victor Hugos Drama Le Roi s’amuse als Stoffvorlage. Wie bei Hugo leben auch die Protagonisten in Verdis Rigoletto in ihrer maroden Gesellschaft nicht nur aneinander vorbei, sondern missachten bewusst die Bedürfnisse des Anderen: Ein Herrscher sucht ohne Rücksicht auf Verluste manisch nach erotischer Ablenkung von seiner Langeweile, ein leidender Vater wird verspottet, Höflinge verüben ungestraft ein Verbrechen, ein Vater sperrt seine Tochter zu Hause ein.

Der deutsch-französische Regisseur David Hermann, der zuletzt mit großem Erfolg bei der Ruhrtriennale, an der Oper Frankfurt und dem Teatro Real in Madrid inszenierte, seziert in seiner Inszenierung die Verhaltensmuster innerhalb dieser kühlen Hofgesellschaft, in welcher der Wunsch nach Freiheit und Liebe zwangsläufig zum Tode führt.

MUSIKALISCHE LEITUNG Giuliano Betta / Patrick Francis Chestnut / Lukas Beikircher
INSZENIERUNG David Hermann
BÜHNE Alexander Polzin
KOSTÜME Cristina Nyffeler
LICHT Volker Weinhart
CHORLEITUNG Christoph Kurig
DRAMATURGIE Bernhard F. Loges

BESETZUNG:
RIGOLETTO Melih Tepretmez / Boris Statsenko / Sebastian Catana
HERZOG VON MANTUA Georgy Vasiliev / Andrej Dunaev / Gianluca Terranova
GILDA Elena Sancho Pereg / Olesya Golovneva
GRAF VON MONTERONE Daniel Djambazian / Bogdan Talos
GRAF VON CEPRANO Felix Rathgeber / Dogus Güney
GRÄFIN VON CEPRANO Monika Rydzkowski / Eva Bodorová / Sibylle Eichhorn
MARULLO Roman Hoza / Bogdan Baciu
BORSA Florian Simson / Ibrahim Yesilay
SPARAFUCILE Lukasz Konieczny / Adrian Sâmpetrean
MADDALENA Ramona Zaharia / Maria Kataeva
GIOVANNA Maria Popa / Annika Kaschenz
HENKER Jwa-Kyeom Kim / Franz-Martin Preihs
PAGE Anna Tsartsidze / Chieko Higashi / Victoria Demkina
CHOR Chor der Deutschen Oper am Rhein
ORCHESTER Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker

Wiederaufnahme am 10.04.2015 um 19:30 Uhr, OPERNHAUS DÜSSELDORF

Weitere Vorstellungen:
Sa 18.04. 19:30; Sa 23.05. 19:30; So 14.06. 18:30
OPERNHAUS DÜSSELDORF

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

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