Dortmund, Theater Dortmund, Premiere DIE ZAUBERFLÖTE von W.A. Mozart, 26.11.2016

November 8, 2016 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang A. Mozart
Premiere am 26 November 2016 im Opernhaus

Wolfgang Amadeus Mozart Oper DIE ZAUBERFLÖTE wird am Samstag, 26. November 2016, um 19.30 Uhr im Opernhaus Dortmund Premiere haben. In der Regie von Stefan Huber und der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz werden Joshua Whitener als Tamino, Ashley Thouret und Tamara Weimerich alternierend als Pamina, Morgan Moody als Papageno sowie Karl-Heinz Lehner und Luke Stoker ebenfalls alternierend als Sarastro zu sehen sein. Zum ersten Mal an der Oper Dortmund ist der venezolanische Bühnen- und Kostümbildner José Luna zu Gast an der Oper Dortmund. Stefan Huber, der als Musical-Regisseur bestens bekannt ist, wird mit der ZAUBERFLÖTE sein Operndebüt geben.

Zauberoper, Maschinenstück, Weltanschauungsdrama, Vorstadttheater: Mozarts Zauberflöte eignet sich für viele Schubladen. Die Spitzentöne der Königin der Nacht gelten als Beleg für das Artifizielle der Gattung Oper, ebenso wie der Vogelfänger Papageno für deren Volkstümlichkeit steht. Die Textdichtung wurzelt in der Tradition des Wiener Volkstheaters. Der Librettist Emanuel Schikaneder war ein Theatermann durch und durch, nicht nur als Autor, sondern vor allem auch als Schauspieler, Ausstatter und Direktor des Wiedener Theaters.

Geschichten über den Sieg der Liebe waren in Mode, Bühneneffekte und phantastische Welten ein Muss, das Zusammenspiel von komischen und ernsten Elementen gang und gäbe. Doch DIE ZAUBERFLÖTE geht über eine einfache Märchenoper hinaus. Das liegt nicht nur an den humanistischen Ideen, die sich im Libretto finden, sondern vor allem an Mozarts Komposition, die neben dem schlichten Volkston, den halsbrecherischen Koloraturen oder abgrundtiefen Noten eben auch ehrlich empfundene Arien, bewegende Duette und kontemplative Chöre beinhaltet. Eine dankbare Aufgabe für das Ensemble der Oper Dortmund, das für seine Mozart-Interpretationen gefeiert wird.

Stefan Huber, bekannt als renommierter Musical-Regisseur (Funny Girl, Next o Normal), wird mit der ZAUBERFLÖTE seine erste Oper inszenieren. Er hinterfragt Sarastros Heilsversprechen; denn die Intransparenz von geheimnisvollen Männerbünden und Mysterien bereiten heutzutage eher Unbehagen. Doch auch heute gibt es Mächtige, die eine Welt vorgaukeln, in der es eine eindeutig Zuordnung von Gut und Böse gibt, und die ihre Moral wie Sarastro aufzwingen: Unterhaltungskonzerne liefern Fantasiewelten und einer Reihe von Fabelwesen, Prinzen, Prinzessinnen, bösen Königinnen, strengen Herren und eine Gut-und-Böse-Moral, die oftmals kritiklos konsumiert wird. Ob Tamino sich vertrauensselig von dieser Welt einvernehmen lässt, wird sich zeigen.

Huber zur Seite steht der venezolanische Künstler José Luna, der in seinen fantasievollen Ausstattungen mit Moden und Theatertraditionen verschiedener Jahrhunderte jongliert und daraus seinen unkonventionellen, humorvollen Stil entwickelt. Gemeinsam werden sie den theatralen Aspekt des Werkes nicht zu kurz kommen lassen.

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Dresden, Landesbühne Sachsen, Premiere: DIE ZAUBERFLÖTE von W. A. Mozart, Felsenbühne Rathen, 11.06.2016

Theater Landesbühnen Sachsen

DIE  ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere 11.6.2016, weitere Aufführungen  So., 12. Juni 2016, 16.00 Uhr ; Fr.,  17. Juni 2016 , 20.00 Uhr ;  So., 19. Juni 2016, 16.00 Uhr ;  Fr.,  22. Juli 2016, 20.00 Uhr; Sa.,  23. Juli 2016 , 20.00 Uhr;   Mi.,  27. Juli 2016, 20.00 Uhr; Do., 28. Juli 2016, 20.00 Uhr;  Sa.,  30. Juli 2016, 20.00 Uhr ;  31. Juli 2016, 16.00 Uhr

Ist die Königin der Nacht lediglich eine hilflose, ihrer Tochter Pamina beraubte Mutter? Und Sarastro, Bewacher der Pamina und des mächtigen Sonnenkreises, entsprechend ein böser Zauberer? In Lebensgefahr jedenfalls scheint man in beiden Reichen zu geraten, dem dunklen wie dem hellen, sollte man sich dem Willen der jeweiligen Herrscher widersetzen, die beide zur absoluten Macht im Universum streben. Dieses muss Prinz Tamino erfahren, als er von der Königin der Nacht die schwierige Aufgabe erhält,

Pamina zu befreien, die von Sarastro entführt wurde. Sarastro erfindet für Tamino Prüfungen, die ein Mensch allein nicht bestehen kann. Der Naturbursche Papageno, Taminos Begleiter, spürt das nur allzu deutlich und hält sich entsprechend zurück: Lieber verzichtet er auf Papagena, als sich von Sarastro vereinnahmen zu lassen! Die Liebe aber, die Tamino beflügelt und die Pamina erwidert, scheint eine dritte Macht zu sein, die alle Hindernisse überwinden kann. Und am Ende kann Papageno diese Erfahrung sogar mit dem Prinzen Tamino teilen, wenn auch er endlich sein «liebes Weibchen» in den Armen hält.

Durch Kontraste zu wirken und große theatralische Effekte hervorzubringen, beschrieb Goethe als die besondere Kunst des Librettisten Schikaneder. Dass aber Mystisches und Aufklärerisches, Tragisches und Komisches, Opera seria und Opera buffa zu einem neuen Ganzen verschmelzen – das ist der Genialität des Komponisten Mozart zu danken.

Musikalische Leitung und Inszenierung: Jan Michael Horstmann
Bühne: Stefan Weil; Kostüme: Stefan Wiel /  Irina Steiner

Besetzung:    Sarastro  – Hagen Erkrath/ Paul Gamble *;  Tamino – Manuel Günther a.G./Mathias Frey a.G.;, Pamina – Anna Erxleben/ Miriam Sabba; Königin der Nacht – Iris Stefanie Maier; Jessica Spafford *; Nicole Larsen *, Petra Havrankova **;  Monostatos – Andreas Petzoldt; Papageno – Kazuhisa Kurumada;  Papagena , – Marie Hänsel **/Eva Zalenga **; Sprecher – Paul Gukhoe Song;  1. Dame – Stephanie Krone/ Katherine Thilakaratne *;
2. Dame – Patrizia Häusermann/ Kimberly Sandaval *;  3. Dame – Silke Richter:
1. Priester/2. Geharnischter – Michael König;  2. Priester/1. Geharnischter – Kay Frenzel;
1. Knabe – Elizabeth Adams *; 2. Knabe – Stephanie Lai *; 3. Knabe -Jinhee Shin * / Kinder – Mitglieder der GTA-CoGemeinschaft Akrobatik, Oberschule und Gymnasium Sebnitz * Studierende des German Opera Program der James Madison University, Harrisonburg, USA / ** Studierende der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber, Dresden

Premiere 11.6.2016, weitere Aufführungen  So., 12. Juni 2016, 16.00 Uhr ; Fr.,  17. Juni 2016 , 20.00 Uhr ;  So., 19. Juni 2016, 16.00 Uhr ;  Fr.,  22. Juli 2016, 20.00 Uhr; Sa.,  23. Juli 2016 , 20.00 Uhr;   Mi.,  27. Juli 2016, 20.00 Uhr; Do., 28. Juli 2016, 20.00 Uhr;  Sa.,  30. Juli 2016, 20.00 Uhr ;  31. Juli 2016, 16.00 Uhr

—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater, Wiederaufnahme: DIE ZAUBERFLÖTE, 28.11.2015

November 27, 2015 by  
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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

 DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart

Eine deutsche Oper in zwei Aufzügen, Text von Emanuel Schikaneder, Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Wiederaufnahme am Samstag, 28. November 2015 um 19:30 Uhr im Staatstheater, Weitere Vorstellungen:, Dienstag 01. Dez 19:30, Samstag 05. Dez 19:30, Mittwoch 23. Dez 18:00, Sonntag 27. Dez 18:00

Die Zauberflöte ist eine Oper, die wir genau zu kennen glauben, und die uns dennoch stets aufs Neue überrascht. Sei es, weil die auf den ersten Blick so schlüssige Gegenüberstellung von Gut und Böse sich als brüchig erweist und wir am Schluss nicht mehr wissen, wem wir eigentlich noch glauben sollen. Sei es, weil sich die Musik trotz geradezu gewerbsmäßiger Verniedlichung in unseren Medien eine große Kraft und Ursprünglichkeit bewahrt hat. In Handlung und Musik der Zauberflöte werden die unterschiedlichsten Figuren und Stile vereint und dabei auf verblüffende Weise zu einem Ganzen verschmolzen. Trotz aller gelehrten Anspielungen ist das Werk in erster Linie ein Unterhaltungsstück – eine Märchen- und Zauberoper, tief in der Tradition des österreichischen Volkstheaters verwurzelt. Sie ist gleichermaßen eine Oper für den Kopf wie für den Bauch.

Musikalische Leitung: Nicholas Milton, Inszenierung: Andreas Gergen
Bühnenbild: Stephan Prattes, Kostüme: Regina Schill

BESETZUNG:
Sarastro: Markus Jaursch, Tamino: Algirdas Drevinskas
Königin der Nacht: Sofia Fomina, Pamina: Elizabeth Wiles
Erste Dame: Herdís Anna Jónasdóttir
Zweite Dame: Tereza Andrasi, Dritte Dame: Judith Braun
Papagena: Elena Harsányi, Papageno: Stefan Röttig
Monostatos: Rupprecht Braun
Sprecher/ Erster Priester: Jeong-Han Lee / Vadim Volkov
Zweiter Priester: Miki Stojanov
Drei Knaben: Nauwieser Sängerknaben
Erster Geharnischter: Vladimir Makarov
Zweiter Geharnischter: Antoniy Ganev

—| Pressemeldung Saarländisches Staatstheater |—

Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, Premiere DIE ZAUBERFLÖTE, 23.10.2015

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Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

DIE ZAUBERFLÖTE eröffnet Opernsaison in Schwerin

Premiere am Freitag, den 23. Oktober 2015 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin / Die Zauberflöte © Silke Winkler

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin / Die Zauberflöte © Silke Winkler

Mit Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“ eröffnet das Musiktheater des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin seine Opernsaison 2015/16.
Kaum eine Oper beflügelte so die Fantasie ihrer Rezipienten wie Mozarts 1771 uraufgeführte „Zauberflöte“. Alles scheint geheimnisvoll miteinander verbunden in dieser Mischung aus Tragik, rätselhaftem Zauber und Komödie. Die Premiere am 23. Oktober 2015 im Großen Haus und die zweite Vorstellung am folgenden Sonntag sind bereits ausverkauft. Karten gibt es wieder für die Vorstellungen am 29. Oktober sowie für den 6. und 23. Dezember 2015.

Für dieses musikalische Meisterwerk vom Sieg der Liebe über alles, was die Menschen voneinander trennt, konnte als Gast noch einmal der international gefragte Regisseur David Freeman gewonnen werden. Das Bühnen- und Kostümbild obliegt seiner ebenfalls britischen Kollegin Louie Whitemore. Beide haben in der Spielzeit 2013/14 bereits die zeitgenössische Oper „Dead Man Walking“ im Großen Haus auf die Bühne gebracht, die besonders bei dem jüngeren Publikum für große Resonanz sorgte. Musikalisch geleitet wird die Produktion von Dirigent Gregor Rot, der seit der Spielzeit 2013/14 erster Kapellmeister der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin ist. Als Gastsolistin für die Partie der Königin der Nacht wurde Koloratursopranistin Nicola Proksch engagiert, als Tamino Gasttenor Daniel Wagner. Die Partien der drei Knaben werden durch Studierende der Hochschule für Musik und Theater Rostock besetzt.

—| Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater |—

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