Erfurt, Theater Erfurt, Thüringer Staatsballett – GISELLE, 10.11.2018

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Theater Erfurt

Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt - Daria Suzi (Giselle) Alina Dogodina (Mutter) Herren des Thüringer Staatsballettss ©Viktor Koldamov

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt – Daria Suzi (Giselle) Alina Dogodina (Mutter) Herren des Thüringer Staatsballettss ©Viktor Koldamov

 Thüringer Staatsballett – Premiere GISELLE in Erfurt

Zum ersten Mal findet eine Premiere des Thüringer Staatsballetts nicht in Gera, sondern in Erfurt statt. Giselle ist die erste Koproduktion des Theaters Erfurt mit dem Thüringer Staatsballett von Theater&Philharmonie Thüringen. In Erfurt musiziert das Philharmonische Orchester Erfurt,  in Gera und Altenburg das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter der Leitung von Takahiro Nagasaki. Bühnenbild und Kostüme entwirft Verena Hemmerlein.

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt - Daria Suzi (Giselle) Herren des Thüringer Staatsballetts ©Viktor Koldamov

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt – Daria Suzi (Giselle) Herren des Thüringer Staatsballetts ©Viktor Koldamov

Am 10. November um 19.30 Uhr erlebt Silvana Schröders Adaption des fantastischen Balletts mit der Musik von Adolphe Adam ihre Premiere im Theater Erfurt. Die Geraer Premiere von Giselle  wird am 25. Januar 2019 die Ballettfestwoche eröffnen. Erstmalig treten die 22 Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts gemeinsam mit den 12 Eleven auf.

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt - Daria Suzi (Giselle) Kristian Matia (rechts) und Luis Piva ©Viktor Koldamov

Theater und Philharmonie Thüringen / Das Thüringer Staatsballett tanzt Giselle im Theater Erfurt – Daria Suzi (Giselle) Kristian Matia (rechts) und Luis Piva ©Viktor Koldamov

Ballettdirektorin Silvana Schröder inszeniert Giselles Geschichte als perfekte  Illusion und das Tanzen als einen Prozess der Selbstentfaltung. In Giselles entrückter Welt ist alles verdreht. Sie ist einsam, sehnsüchtig nach Liebe und tanzt sich voller Leidenschaft in ihre Träume hinein. Die Grenzen von Realität und Vorstellung, von Wahrheit und Täuschung verschwimmen. Findet Giselle in Albrecht einen Mann, dem sie vertrauen darf, einen Partner, der ihre Liebe aufrichtig erwidert?

 

Das 1841 uraufgeführte Ballett Giselle ist ein Schlüsselwerk der französischen Romantik. Sein Libretto von Théophile Gautier (1811–1872) basiert auf Heinrich Heines Schilderung einer deutschen Sage in De l’Allemagne (1835): dem Glauben an gespenstische, tanzende Luftgeister, die in der Nacht treulose Männer zu Tode tanzen. Das Tanzen, eines der Lieblingsmotive der Romantik, steht als eigentliche Handlung des Balletts im Mittelpunkt. So entscheidet der Tanz nicht nur über das Schicksal Giselles, sondern auch über das Leben ihrer Liebhaber. Mit seiner vielseitigen, lyrisch-eleganten Ballettmusik von Adolphe Adam (1803–1856) gehört Giselle bis heute zu den beliebtesten Werken des klassischen Balletts.

Einführungsmatinee – Ensemble und Regieteam stellen sich in Erfurt vor am  So, 28.10.2018 11 Uhr  Rang frei! Einführung und Probenbesuch am  Di, 06.11.2018 18.30 Uhr

Aufführungen im Theater Erfurt: 10. Nov. 14. Nov., 16. Nov., 30. Nov., 8. Dez., 29. Dez. jeweils 19.30 Uhr, 13.1. 15 Uhr, 20.1. 18 Uhr – Tel: +49 (0) 361 22 33 155, online unter www.theater-erfurt.de

Aufführungen im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera: 25. 1.19.30 Uhr, 23. März 19.30 Uhr, 24. März 14.30 Uhr und 19. April 19.30 Uhr – Tel: +49(0)365 8279105, online unter www.tpthueringen.de

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Die verkaufte Braut, 27.05.2018

Theater Altenburg Gera

Theater und Philharmonie Thüringen / Die verkaufte Braut - Anne Preuß ist Marie, „Die verkaufte Braut“ © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die verkaufte Braut – Anne Preuß ist Marie, „Die verkaufte Braut“ © Ronny Ristok

Die verkaufte Braut  –  Beddrich Smetana

1866 in Prag uraufgeführt, gilt Die verkaufte Braut als eine der beliebtesten Buffo-Opern überhaupt. Sie ist so komödiantisch wie doppelbödig. Das Meisterwerk Bedrich Smetanas (1824-1884) besticht durch seine böhmische Volkstümlichkeit, Melodienreichtum und eine farbige Instrumentation. Bei Theater&Philharmonie Thüringen inszeniert jetzt Generalintendant Kay Kuntze das Werk in der Ausstattung von Irene Suhr. Premiere ist am Sonntag, 27. Mai, 18:00 Uhr, Landestheater Altenburg. In Ostthüringen ist Die verkaufte Braut damit erstmals seit 1984 wieder zu sehen.

Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung von Takahiro Nagasaki. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Holger Krause. In den Partien: Kruschina Alejandro Lárraga Schleske · Ludmilla Béela Müller · Marie Anne Preuß · Micha Kai Wefer · Hata Michaela Mehring · Hans János Oscovai · Wenzel Timo Rösner · Kezal Ulrich Burdack · Zirkusdirektor Günter Markwarth · Esmeralda Miriam Zubieta ·Muff Johannes Beck

Marie und Wenzel sollen gemäß dem Wunsch ihrer Väter heiraten. Kruschina und Micha wollen mit der arrangierten Ehe Erbe und Wohlstand der beiden sichern. Nachdem Michas erstgeborener Sohn als verschollen gilt, erscheint der naive Wenzel dem alten Kruschina als der ideale Schwiegersohn. Doch Marie setzt sich gegen den Plan ihres Vaters zur Wehr, liebt sie doch den Knecht Hans. Der Heiratsvermittler Kecal versucht, Hans umzustimmen. Der Außenseiter willigt scheinbar gegen Zahlung einer hübschen Summe ein und sagt sich von der Enttäuschten los. Er stellt allerdings die Bedingung, dass nur ein Sohn Michas Marie zur Frau nehmen dürfe. Dieser obszöne Handel wird von der empörten Dorfgesellschaft missbilligt und Marie ist zutiefst gekränkt. Doch dann gibt sich Hans als Michas erstgeborener Sohn zu erkennen. Mit ihrer Liebesheirat sichern sich Marie und Hans auch das Erbe. Die bestehende Ordnung gerät ins Wanken …

Zum Theaterfrühstück lädt Chefdramaturg Felix Eckerle diesmal am Pfingstmontag, 21. Mai, um 11:00 Uhr ins Lindenau-Museum Altenburg ein; denn dort wird bis zum 30. Mai  die Ausstellung „Im Land Kalevas. Irene Suhr – Malerei und Reisen“ zu sehen sein. Die Bühnenbildnerin und Künstlerin Irene Suhr (geb. 1965) lebt und arbeitet in Berlin. Nach einem Studium der Architektur und Malerei an der Universität der Künste begleitete sie zahlreiche Bühnenprojekte, u. a. an der Semperoper Dresden und dem Radialsystem Berlin. Ihre Kunst wurde im In- und Ausland gezeigt.

Jeder Mensch ist ein Reisender, ein Sammler und ein Spieler. Irene Suhr begibt sich auf den Spuren Humboldts in Finnland, dem Land Kalevas, auf die Suche nach der unfassbaren Natur – und der Natur des Menschen. So entstanden Bilder und Installationen, in denen die Vergänglichkeit des Lebendigen aufscheint und die Natur sich selbst malt.

Weitere Vorstellungen: 31. Mai und 17. Juni, jeweils um 14.30 Uhr.

Geraer Premiere: 19. Okt. 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Altenburg – Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Theatertipps 25.-27.11.2016

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theatertipps zum Wochenende 25. bis 27. November

Theater und Philharmonie Thüringen / Tschitti Tschitti Bäng Bäng - Claudia Müller (Truly Scrumptious) und die Kinder Patricia Felsch (Jemima) und Etienne Martin (Jeremy) links auf dem Querformat Kai Wefer (Caractacus Potts) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Tschitti Tschitti Bäng Bäng – Claudia Müller (Truly Scrumptious) und die Kinder Patricia Felsch (Jemima) und Etienne Martin (Jeremy) links auf dem Querformat Kai Wefer (Caractacus Potts) © Sabina Sabovic

Drei märchenhafte Premieren stehen an diesem Wochenende bei Theater& Philharmonie Thüringen auf dem Spielplan: Am Freitag um 19.30 Uhr geht im Großen Haus in Gera Tschitti Tschitti Bäng Bäng an den Start. Generalintendant Kay Kuntze inszenierte das Musical, das den Namen eines ganz besonderen Autos trägt, zum Theaterbesuch mit der ganzen Familie.

Im Puppentheater gibt es am Samstag 16.00 Uhr „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und im Landestheater Altenburg findet Aladdin am Sonntag um 16.00 Uhr erstmals die Wunderlampe und ihre Geheimnisse.


 Theater und Philharmonie Thüringen –  Gera

Theater und Philharmonie Thüringen / Tschitti Tschitti Bäng Bäng - Claudia Müller (Truly Scrumptious) und die Kinder Patricia Felsch (Jemima) und Etienne Martin (Jeremy) links auf dem Querformat Kai Wefer (Caractacus Potts) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Tschitti Tschitti Bäng Bäng – Claudia Müller (Truly Scrumptious) und die Kinder Patricia Felsch (Jemima) und Etienne Martin (Jeremy) links auf dem Querformat Kai Wefer (Caractacus Potts) © Sabina Sabovic

Ob als Kinderbuch-Klassiker von James-Bond-Erfinder Ian Fleming (1964), als Musical-Fantasyfilm aus dem Jahr 1968 mit der schmissigen Musik der Sherman-Brüder oder seit 2002 als erfolgreiches Bühnenmusical am Londoner West End und am New Yorker Broadway: Tschitti Tschitti Bäng Bäng fasziniert Jung und Alt. Theater&Philharmonie Thüringen ist es als erstem deutschen Stadttheater gelungen, sich die begehrten Aufführungsrechte zu sichern.

Jemima und Jeremy spielen am liebsten auf dem kaputten Rennwagen ihres Nachbarn. Doch dieser soll eines Tages an einen Schrotthändler verkauft werden – sehr zum Entsetzen der beiden Kinder. Caractacus Potts, alleinerziehender Vater der beiden und pfiffiger Erfinder, erwirbt den Boliden und repariert ihn. Wegen der sonderbaren Geräusche, die das Auto beim Fahren macht, bekommt es den Namen Tschitti Tschitti Bäng Bäng“.

Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. Neu orchestriert für große Besetzung wurde das Musical von Olav Kröger. Für Bühne und Kostüme zeichnet Duncan Hayler verantwortlich, der seine Fantasie hier voll zur Entfaltung bringen darf. Das Ballett tanzt in der Choreografie von AnnaLisa Canton, der Opernchor und der Theaterkinderchor singen in der Einstudierung von Holger Krause.

Als Vater Caractacus Potts erleben wir Kai Wefer. Die zu erobernde Frau an seiner Seite·Truly Scrumptious spielt Claudia Müller. Als die Kinder Jeremy und Jemima Potts wurden Oskar Schmidt alternierend mit Etienne Martin sowie Patricia Felsch alternierend mit Amelie Schünemann gecastet.

Das Publikum wird das Wiedersehen mit drei inzwischen älteren Herrn, die eigentlich im Ruhestand sind, genießen: als Großvater Potts tritt Günter Markwarth auf, den Schrotthändler/ Kinderfänger gibt Peter Werner-Ranke und den Spielzeugmacher/ Bill Coggins Peter Prautsch. Johannes Beck ist der Widersacher Baron Bomburst/ Lord Scrumptious und Anne Preuß die Baronin Bomburst/ Mrs. Philips. Alexander Voigt ist als Boris mit von der Partie und Paul Kroeger aus dem Opernstudio als Goran.

Die zweite Vorstellung ist am Sonntag 14.30 Uhr

Die Premiere im Puppentheater Drei Haselnüsse für Aschenbrödel am Samstag um 16 Uhr ist ausverkauft. Da heißt es, sich rechtzeitig Karten für die nächsten Familienvorstellungen am kommenden Wochenende sichern: 3. Dez. 15 Uhr, 4. Dez. 10 Uhr. Mit den Mitteln des Marionettentheaters zaubert Gabriele Hänel gemeinsam mit Ausstatter Christian Werdin die märchenhaften Kulissen des Ballsaales und Waldes auf die Bühne und lässt die Puppen zu bekannten Melodien das Tanzbein schwingen. Es spielen Marcella von Jan, Lys Schubert und Tobias Weishaupt.

Zum nächsten Theatercafé lädt die Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. am Samstag, 26. November, um 14.30 Uhr, in die Bühne am Park ein.

Zu Gast bei Günter Markwarth sind an diesem Nachmittag Kollegen aus dem Schauspiel, die an der Produktion Zwei Männer ganz nackt beteiligt sind. Die Schauspieler Christiane Nothofer und Ulrich Milde sowie die Bühnen- und Kostümbildnerin Marianne Hollenstein stehen Rede und Antwort zu ihrer Arbeit an dieser französischen Komödie mit dem vielversprechenden Titel, die in Gera ihre deutsche Erstaufführung erlebte. Christiane Nothofer wird auch mit bekannten Chansons daraus auftreten, am Klavier begleitet von Olav Kröger.

Die 1980 in Bonn geborene Schauspielerin gehört seit 2015 zum Ensemble von Theater&Philharmonie Thüringen. An der Hochschule Musik und Theater Zürich absolvierte sie 2002 bis 2006 ihr Schauspielstudium. Der Dresdner Ulrich Milde gehört zu den Urgesteinen am Haus in Gera. Die Schweizerin Marianne Hollenstein, 1964 in Basel geboren, absolvierte sie ihr Szenographie-Studium in Frankreich. Seit 1994 macht sie Theaterarbeiten, Malereien und Installationen. Sie lebt und arbeitet in Ulm und Basel.

Theater und Philharmonie Thüringen / Im Foyerkonzert am 27.112016 musizieren v.l.n.r.: Anne-Sophie Kühne (Violine), Takahiro Nagasaki(Klavier), Jesús Antonio Clavijo Roja (Violoncello), Johannes Neupert (Violine) und Louise Denis-Nesprias (Viola) © Frank Raspel

Theater und Philharmonie Thüringen / Im Foyerkonzert am 27.112016 musizieren v.l.n.r.: Anne-Sophie Kühne (Violine), Takahiro Nagasaki(Klavier), Jesús Antonio Clavijo Roja (Violoncello), Johannes Neupert (Violine) und Louise Denis-Nesprias (Viola) © Frank Raspel

Am Sonntag, 27. November, um 11:00 Uhr stellen Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera zwei Werke großer Vertreter der Romantischen Musik im Konzertsaalfoyer vor. Franz Schubert ist wohl einer der bekanntesten und wegbereitenden Musiker der Frühromantik, während sich Robert Schumann als einer der wichtigsten Komponisten der Hochromantik einen Namen machte.

Von Schubert erklingt im 247. Foyerkonzert das Streichquartett C-Dur Nr. 4 D 46, welches mit seinen herbstlichen Klängen zum Schwelgen einlädt. Von Schumann wird das Klavierquintett Es-Dur op. 44 zu hören sein, das mit einem flotten Rhythmus beginnt, der von den warmen Klängen der Instrumente getragen wird. Beide Stücke überzeugen mit ihrem sehr melodischen und vollen Charakter. So dienen sie auch als perfekte Einstimmung in die Adventszeit und als Musik für jedes Gemüt.

Es musizieren Anne-Sophie Kühne und Johannes Neupert (Violine), Louise Denis-Nesprias (Viola), Jesús Antonio Clavijo Rojas (Violoncello)·und Takahiro Nagasaki (Klavier).


 Theater und Philharmonie Thüringen – Altenburg

Für die Aufführung des Musical Die letzten fünf Jahre am Samstag, 26. November, um 19.30 Uhr, gilt die Offerte TheaterJOKER, d.h. jede ist zum halben Preis also für 8,- Euro zu haben. Für sein 2001 in Chicago uraufgeführtes Musical wählte Jason Robert Brown (*1970) eine ungewöhnliche Dramaturgie. Jamie und Catherine erzählen jeweils ihre Perspektive ihrer Liebes- u. Ehegeschichte: Jamie macht dies chronologisch vom ersten Kennenlernen bis zum Ende der Ehe – Catherine rückwärts, von der Trennung bis zum ersten Rendezvous. Daraus bezieht das Musical seinen besonderen Reiz. Die teils lyrisch-sehnsuchtsvolle, teils jazzige Musik nimmt Anleihen bei Swing, Gospel, Folk-Rock und Blues. Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. In der Inszenierung von Felix Eckerle singen und spielen Claudia Müller-Kretschmer als Gast (Catherine Hiatt) und Alexander Voigt (Jamie Wellersteen).

Am Sonntag um 16 Uhr ist es endlich soweit: das mit Spannung erwartete Stück für Kinder in der Weihnachtszeit hat im Landestheater Premiere. Es ist das orientalische Märchen „Aladdin und die Wunderlampe “. Manuel Kressin hat es für die Bühne bearbeitet und inszeniert es auch für Kinder ab 6 Jahren. In Bühnenbild und Kostümen entführt Kristopher Kempf nach Bagdad mit seinen beeindruckenden Palästen. Für die dazu passende Musik sorgt Ömer Avci.

Aladdin und die Wunderlampe ist eine der bekanntesten Geschichten aus dem Erzählband Märchen aus 1001 Nacht. Wir begegnen in diesem Märchen einem bösen Zauberer, der einen finsteren Plan verfolgt: Mithilfe einer magischen Öllampe will er den Sultan stürzen und sich selbst zum Herrscher von Bagdad erheben. In der Wunderlampe soll nämlich ein sagenumwobener Geist wohnen, der dem Träger der Lampe drei Wünsche erfüllt. Der Zauberer schickt den Straßenjungen Aladdin, ihm diese magische Lampe aus einer Höhle zu holen. Doch der Plan misslingt und plötzlich steht Aladdin allein in der Wüste – aber in seinem Besitz befindet sich ja die Wunderlampe mit dem darin gefangenen Dschinn. Zusammen mit diesem Flaschengeist erlebt Aladdin das größte Abenteuer seines Lebens und kommt seiner heimlichen Liebe, der wunderschönen Prinzessin Bedrulbudur, immer näher….

Die Kassen in der jeweiligen Spielstätte öffnen eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere von Verdis RIGOLETTO, 18.12.2016

November 16, 2016 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg - zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen. © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg – zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen. © Stephan Walzl

Verdis RIGOLETTO kommt im Dezember nach Altenburg

Theater&Philharmonie Thüringen Rigoletto Oper von Giuseppe Verdi Premiere: 27.11.2015 Bühnen der Stadt Gera Johannes Beck (Rigoletto, Hofnarr) Rodrigo Porras Garulo (Der Herzog von Mantua) Kai Wefer (Der Graf von Monterone) im Hintergrund

Theater und Philharmonie Thüringen / Rigoletto – Johannes Beck (Rigoletto, Hofnarr) Rodrigo Porras Garulo (Der Herzog von Mantua) Kai Wefer (Der Graf von Monterone) im Hintergrund © Sabina Sabovic

Das Libretto zu Giuseppe Verdis Oper basiert auf Victor Hugos Drama Der König amüsiert sich. Seit der Uraufführung 1851 bis heute zählt „Rigoletto“ weltweit zu den meistgespielten Opern. Generalintendant Kay Kuntze inszenierte das Meisterwerk für Theater&Philharmonie Thüringen bildgewaltig, packend, zeitlos aktuell. Die Altenburger Premiere ist am 18. Dezember um 18.00 Uhr im Landestheater und dann gibt es noch zwei weitere Vorstellungen in der Weihnachtszeit: am 22. und 25. Dezember jeweils 19.30 Uhr.

Die musikalische Leitung hat Takahiro Nagasaki. Für Bühne und Kostüme ist Duncan Hayler verantwortlich. Der Opernchor und Chorgäste singen in der Einstudierung von Holger Krause.

In den Partien: Rodrigo Porras Garulo a. G. (Herzog von Mantua),·Johannes Beck (Rigoletto), Akiho Tsujii (Gilda), Ulrich Burdack (Sparafucile),·Merja Mäkelä (Maddalena), Claudia Müller (Giovanna),·Kai Wefer (Der Graf von Monterone), Chao Deng (Marullo),·Thaisen Rusch/Paul Kroeger (Borsa),·Andreas Veit (Graf Ceprano), Miriam Zubieta (Gräfin Ceprano), Paul Kroeger/Thaisen Rusch (Ein Page)

Der bucklige Hofnarr Rigoletto verspottet zynisch seine Mitmenschen, sehr zur Freude seines lüsternen Dienstherren, des Herzogs von Mantua. Graf von Monterone, dessen Tochter jüngst Opfer der Verführung durch den Herzog geworden ist, schwört Rache.

Rigoletto, der wegen seiner Behinderung zum Außenseiter wurde, versucht, seine geliebte Tochter Gilda vor der Öffentlichkeit und den Ränkespielen bei Hofe zu verbergen. Als er von deren Liaison ausgerechnet mit dem Herzog erfährt, verliert Rigoletto den Boden unter den Füßen. Er wendet sich an den Auftragsmörder Sparafucile und verlangt den Tod seines Dienstherren. Da Gilda den Plan ihres Vaters durchschaut, macht sie sich auf, um den Herzog zu retten. Wie vereinbart übergibt Sparafucile Rigoletto nach der Tat den Sack mit dem Leichnam, in dem dieser den toten Herzog vermutet.

Zwischen Karneval, Leben und Tod hat Giuseppe Verdi (1813-1901) eine groteske Welt gezeichnet. Das Meisterwerk zeigt, was das Gefühl der Rache mit Menschen machen kann, was es heißt, aus der Gesellschaft ausgegrenzt zu sein, und wie vergeblich eine falsch verstandene Liebe sein kann.

Nicht nur die Kanzone des Herzogs „La donna è mobile qual piuma al vento“ kennt man aus den Klassik-Hitparaden. Die Oper ist reich an Melodien, die ins Ohr gehen, wie beispielsweise das Duett „Figlia  – Mio padre“ oder das Quartett “Bella figlia dell’amore”. Pathos und Simplizität, musikalische Virtuosität und Schlichtheit liegen in „Rigoletto“ dicht beieinander und machen den anhaltenden Reiz dieser Oper aus, heißt es in Harenbergs Opernführer. Die Aufführung erfolgt in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Weitere Vorstellungen 2017

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