Essen, Philharmonie Essen, Russisches Programm im 9. Sinfoniekonzert, 20.04.2017

April 12, 2017 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Sebastian Klinger © Georg Thum

Philharmonie Essen / Sebastian Klinger © Georg Thum

Russisches Programm im 9. Sinfoniekonzert

Pedro Halffter leitet Essener Philharmoniker
Do./Fr., 20./21. April 2017 um 20 Uhr

Ein russisches Programm erwartet das Publikum im 9. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker: Am Donnerstag/Freitag, 20./21. April 2017, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen prallen mit Pjotr I. Tschaikowski und Dmitri Schostakowitsch zwei musikalische Welten aufeinander. In seinen Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester huldigte Tschaikowski der Wiener Klassik. Privat und beruflich befand sich der Komponist in den 1870er Jahren in einer Tiefphase. Mit den hellen und unbekümmerten Variationen flüchtete er gleichsam in eine andere Welt. Solist in diesem Werk ist der Cellist Sebastian Klinger, der 2001 den Deutschen Musikwettbewerb gewann und inzwischen mit namhaften Orchestern wie dem Orchestra dell´Accademia Nazionale di Santa Cecilia und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks musiziert. Schostakowitsch musste sich weniger den eigenen Geistern als den realen politischen Bedrohungen stellen. Er vollendete seine siebte – die so genannte Leningrader – Sinfonie, sein heute bekanntestes Werk, in den Wochen nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion und widmete sie unter anderem dem „Kampf gegen den Faschismus“. Traumverloren-Kammermusikalisches kontrastiert Schostakowitsch immer wieder mit Militärgerassel. Die ersten Aufführungen fanden unter Bombenangriffen statt, doch die Zuhörer weigerten sich stets, sich in die Schutzräume zu begeben und das Konzert zu beenden. Zu stark waren die Macht und Ausdruckskraft dieser Musik. Am Pult der Essener Philharmoniker steht Pedro Halffter, Künstlerischer Leiter des Teatro de la Maestranza in Sevilla und seit 2004 Chefdirigent des Orquesta Filarmónica de Gran Canaria.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, SYMPHONIEORCHESTER DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS, 19.06.2014

Mai 30, 2014 by  
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Konzerthaus Dortmund
Konzerthaus Dortmund © Daniel_Sumesgutner

SYMPHONIEORCHESTER DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS

Donnerstag  19.06.2014 · 20.00 UHR

Noch einmal dürfen wir uns in dieser Saison auf unseren Exklusivkünstler Yannick Nézet-Séguin freuen: Nach Auftritten mit »seinen« Rotterdamer und Londoner Klangkörpern steht er nun am Pult eines der besten deutschen Orchester, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, und dirigiert ein romantisches Programm. Die Solistin an diesem Abend wird keine geringere als Star-Pianistin Hélène Grimaud sein!

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Yannick Nézet-Séguin Dirigent, Hélène Grimaud Klavier

Bedrich Smetana : »Vltava« (»Die Moldau«) Sinfonische Dichtung aus »Má Vlast« (»Mein Vaterland«)
Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 »Rheinische«

Einführung mit Prof. Dr. Michael Stegemann um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer

—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

Essen, Philharmonie Essen, Mariss Jansons: Essener Debüt zum Saisonstart, 05.09.2013

September 3, 2013 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © PE-Frank Vinken

Philharmonie Essen © PE-Frank Vinken

Mariss Jansons: Essener Debüt zum Saisonstart

Spielzeit-Auftakt am Donnerstag, 5. September 2013, um 20 Uhr

Philharmonie Essen / Mariss Janson © Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Mariss Janson © Philharmonie Essen

Mit einem lang erwarteten Debüt geht die Philharmonie Essen in ihr Jubiläumsjahr: Zum Auftakt der zehnten Spielzeit ist erstmals Mariss Jansons zu Gast. Der Lette steht am Pult des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, das er seit 2003 als Chefdirigent leitet. Das Konzert ist gleichzeitig die erste Veranstaltung unter der neuen Intendanz von Hein Mulders. Ins Zentrum des Abends stellt Mariss Jansons zwei Meisterwerke der Moderne, die beide ihre Vitalität hinter dem schlichten Titel „Konzert für Orchester“ verbergen. Im zündenden und farbenreichen Stück Béla Bartóks hat man die „Summe seiner kompositorischen Arbeit“ und ein „Fresko des Lebens“ erkannt. Und Witold Lutoslawski ließ in seinem „Konzert für Orchester“, auch als Hommage an Bartók, noch einmal das Feuer eines spätromantischen Geistes auflodern. Der polnische Komponist hätte in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert.
Mariss Jansons gehört zu den herausragenden Dirigentenpersönlichkeiten unserer Zeit. Nicht ohne Grund erhielt er erst vor wenigen Monaten den bedeutenden, mit 250.000 Euro dotierten Ernst von Siemens Musikpreis. Jansons gelinge es „selbst bei scheinbar längst Bekanntem, neue Facetten herauszuarbeiten, auf bisher kaum wahrgenommene Einzelheiten hinzuweisen, ohne den großen Bogen zu vernachlässigen“, betonte der Sänger Thomas Hampson in seiner Laudatio. Über sein Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sagt Mariss Jansons: „Erstens hat das Orchester eine hohe Qualität – technisch, klanglich und musikalisch. Zweitens sind die Musiker sehr engagiert, sehr enthusiastisch, sehr leidenschaftlich. Sie spielen mit großer Spannung und großem Interesse.“ Jansons ist darüber hinaus Chefdirigent des erstklassigen Royal Concertgebouw Orchestras.
Gefördert vom Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen.
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INTERVIEW
„MEINE NEUGIER WIRD NIE ENDEN“
Mariss Jansons und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks eröff nen die neue Spielzeit.
Sie sind seit zehn Jahren Chef des BR-Symphonieorchesters, vor Kurzem haben Sie Ihren Vertrag sogar bis 2018 verlängert. Was macht das Besondere des Orchesters aus?
Jansons: Erstens hat das Orchester eine hohe Qualität – technisch, klanglich und musikalisch. Zweitens sind die Musiker sehr engagiert, sehr enthusiastisch, sehr leidenschaftlich. Sie spielen mit großer Spannung und großem Interesse. Sie lieben Musik!
Gibt es musikalische Schwerpunkte?
Jansons: Mein Prinzip ist es, ein breites Repertoire zu dirigieren und sich nicht auf eine spezielle Richtung festzulegen. In der vergangenen Saison haben wir alle Beethoven-Sinfonien auf CD und DVD eingespielt, das könnte man durchaus als Schwerpunkt bezeichnen. Aber sonst machen wir ganz unterschiedliche Programme.
In Essen dirigieren Sie Werke von Bartók und Lutoslawski. Ein modernes Programm?
Jansons: Ich denke, diese Werke sind schon eher Klassiker. Natürlich hat nicht jeder ein so ausgeprägtes Verhältnis zu Bartók oder Lutos?awski. Wir haben es eben nicht mit Beethoven oder Brahms zu tun.
Aber eigentlich sind es klassische Werke. Und gerade Bartóks Konzert für Orchester ist doch sehr populär.
Witold Lutoslawski wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Aber gegen die Jubilare Verdi und Wagner hat es der Pole natürlich schwer. Wollen Sie ein bisschen Abhilfe schaffen?
Jansons: Ja, unbedingt! Er war so ein großer Komponist und ein interessanter Mensch. Deshalb darf er einfach nicht in Vergessenheit geraten!
Vor Kurzem wurde Ihnen der Ernst von Siemens Musikpreis verliehen. Thomas Hampson sagte in seiner Laudatio, Ihre Neugier sei unstillbar …
Jansons: Ja, das könnte man tatsächlich so sagen. Wenn man eine bestimmte Qualität hat, dann behält man sie einfach. Wenn Sie blaue Augen haben, dann werden es immer blaue Augen bleiben. Klar, manchmal verliert man ein bestimmtes Interesse und ist neugierig auf etwas Neues. Aber in meinem Leben war die Musik immer das wichtigste. Diese Neugier wird nie enden.
Sie besuchen häufig Proben Ihrer Dirigenten- Kollegen. Was können Sie von ihnen noch lernen?
Jansons: Oh, man kann noch vieles lernen. Bei den Kollegen finde ich Inspiration, neue Ideen, interessante Interpretationen.
Das ist sehr wichtig, sonst sitzt man zuhause und arbeitet, ohne dass sich der eigene Horizont erweitert.
Was haben Sie zu Beginn Ihrer Karriere von Swarowsky und Karajan gelernt?
Jansons: Swarowsky war ein wunderbarer Lehrer. Er war ein Mensch mit sehr großen Kenntnissen und hatte ein eigenes System der Partituranalyse. Das war für uns junge Leute unheimlich interessant, seine Lektionen waren ganz fantastisch. Und Karajan war eine große Persönlichkeit, ein wunderbarer Dirigent. Ich war damals von neun Uhr morgens bis elf Uhr abends mit ihm zusammen, das ist für einen jungen Dirigenten natürlich eine große Inspiration.
Sie sind jetzt siebzig – gibt es Lücken im Repertoire, die Sie noch erforschen möchten?
Jansons: Das Repertoire ist so groß, ich finde immer etwas, das ich noch nicht dirigiert habe, vor allem von zeitgenössischen
Komponisten. Außerdem würde ich gerne viel mehr Oper dirigieren, das ist meine Leidenschaft. Aber auch dazu habe ich als Chef von zwei Orchestern einfach keine Zeit.
Interview: Christoph Dittmann
—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Essen, Philharmonie Essen, Auftakt zur Jubiläumsspielzeit, 05.09.2013

Juli 18, 2013 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © PE-Frank Vinken

Philharmonie Essen © PE-Frank Vinken

Mariss Jansons: Essener Debüt zum Saisonstart

Spielzeit-Auftakt:   Donnerstag, 5. September 2013, 20 Uhr
 
Mit einem lang erwarteten Debüt geht die Philharmonie Essen in ihr Jubiläumsjahr: Zum Auftakt der zehnten Spielzeit ist erstmals Mariss Jansons zu Gast. Der Lette steht am Pult des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, das er seit 2003 als Chefdirigent leitet. Das Konzert ist gleichzeitig die erste Veranstaltung unter der neuen Intendanz von Hein Mulders. Ins Zentrum des Abends stellt Mariss Jansons zwei Meisterwerke der Moderne, die beide ihre Vitalität hinter dem schlichten Titel „Konzert für Orchester“ verbergen. Im zündenden und farbenreichen Stück Béla Bartóks hat man die „Summe seiner kompositorischen Arbeit“ und ein „Fresko des Lebens“ erkannt. Und Witold Lutoslawski ließ in seinem „Konzert für Orchester“, auch als Hommage an Bartók, noch einmal das Feuer eines spätromantischen Geistes auflodern. Der polnische Komponist hätte in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert.
 
Mariss Jansons gehört zu den herausragenden Dirigentenpersönlichkeiten unserer Zeit. Nicht ohne Grund erhielt er erst vor wenigen Monaten den bedeutenden, mit 250.000 Euro dotierten Ernst von Siemens Musikpreis. Jansons gelinge es „selbst bei scheinbar längst Bekanntem, neue Facetten herauszuarbeiten, auf bisher kaum wahrgenommene Einzelheiten hinzuweisen, ohne den großen Bogen zu vernachlässigen“, betonte der Sänger Thomas Hampson in seiner Laudatio. Über sein Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sagt Mariss Jansons: „Erstens hat das Orchester eine hohe Qualität – technisch, klanglich und musikalisch. Zweitens sind die Musiker sehr engagiert, sehr enthusiastisch, sehr leidenschaftlich. Sie spielen mit großer Spannung und großem Interesse.“ Jansons ist darüber hinaus Chefdirigent des erstklassigen Royal Concertgebouw Orchestras.
 
Gefördert vom Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen.
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