Wien, Wiener Staatsoper, Staatsoper – Online-Spielplan 05.01. – 11.01.2021

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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Staatsoper – Online-Spielplan 05.01. – 11.01.2021

Der Ring des Nibelungen und mehr

international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar

»Das Herzogtum San Sogno, idyllisch zwischen San Remo und Mentone gelegen, ist mit 12 Quadratkilometern Fläche und mit 568 Einwohnern der kleinste Staat Europas und zugleich auch das kleinste Herzogtum der Welt«,  so beschreibt Regisseur Sven-Eric Bechtolf den erfundenen Schauplatz seiner Cenerentola-I nszenierung. In diesem spleenigen Zwergstaat entspinnt sich augenzwinkernd die Handlung von Rossinis poetischer Buffo-Oper, die den bekannten AschenbrödelStoff erzählt. Im Stream zeigt die Wiener Staatsoper – unter der musikalischen Leitung des Rossini-Fachmanns Jean-Christophe Spinosi – die farbenfrohe und unterhaltsame Produktion aus dem Jahr 2013, es singen unter anderem Isabel Leonard (Angelina), Maxim Mironov (Don Ramiro) und Luca Pisaroni (Alidoro).

La Cenerentola – Gioacchino Rossini
youtube Trailer Staatsoper Wien
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Mit Bechtolf-Regiearbeiten geht es weiter: In Walküre und Siegfried, Teil zwei und drei der Ring des Nibelungen –Tetralogie, wird das von Richard Wagner behandelte Spannungsverhältnis zwischen Liebe und Macht weitergeführt, es dirigiert das Staatsopern-Ehrenmitglied Adam Fischer, zu hören sind unter anderem Tomasz Konieczny, Christopher Ventris, Waltraud Meier, Linda Watson und Christian Franz.
Auch bei der gestreamten Rusalka-Produktion handelt es sich um eine Inszenierung Bechtolfs: Entstanden im Jahr 2014 kehrte die bekannteste Oper Antonín Dvoraks nach knapp 25 Jahren wieder an das Haus am Ring zurück. Rusalka, von Bechtolf in eine düster-beängstigende, unwirtliche Welt gesetzt, formuliert psychologisch vielschichtig Fragestellungen, die sich mit Ängsten und Sehnsüchten der Entstehungszeit, aber auch der Gegenwart auseinandersetzen. Mit Piotr Beczala steht einer der führenden Tenöre unserer Zeit auf der Bühne, ein Sänger, der seit Jahren eine enge Bindung zur Wiener Staatsoper pflegt und der zuletzt im Rosenkavalier und mit der Titelrolle von Werther brillant reüssierte.

Mit Leos Janáceks Vec Makropulos steht ein selten gezeigtes Werk auf dem (Streaming-)Spielplan, das erst 2015 an der Wiener Staatsoper erstaufgeführt wurde: Die Handlung dreht sich um ein das Leben verlängerndes Elixier, das der inzwischen 337 Jahre alten Protagonistin die Erkenntnis bringt, dass ein endloses diesseitiges Leben letztendlich nur Einsamkeit beschert. Oder, wie es der Komponist formulierte: »Wir sind deshalb glücklich, weil wir wissen, dass unser Leben nicht zu lange währt. Deswegen ist jeder Augenblick zu nutzen, gehörig auszuleben.« Laura Aikin gestaltet die ewig junge Emilia Marty, in weiteren Rollen sind Margarita Gritskova, Thomas Ebenstein, Markus Marquardt und Heinz Zednik zu hören.

Die Streaming-Woche wird durch eine Aufführung von Verdis Don Carlo beschlossen: Stefano Secco, Ferruccio Furlanetto und Dmitri Hvorostovsky gestalten neben Maria Pia Piscitelli und Béatrice Uria-Monzon das einzigartige, diesmal von Marco Armiliato geleitete Werk.

Alle unten angeführten Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Das Programm bis einschließlich 11. Jänner 2021


Wiener Staatsoper / La Cenerentola © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / La Cenerentola © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Dienstag, 5. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Gioachino Rossini
LA CENERENTOLA (Vorstellung vom 22. Februar 2018)
Dramma giocoso in zwei Akten
Musikalische Leitung: Jean-Christophe Spinosi
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Isabel Leonard, Maxim Mironov, Alessio Arduini, Luca Pisaroni


Wiener Staatsoper / Rusalka © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Rusalka © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Mittwoch, 6. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Antonín Dvorák
RUSALKA (Vorstellung vom 4. Februar 2020)
Lyrisches Märchen in drei Akten
Musikalische Leitung: Tomáš Hanus
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Piotr Beczala, Olga Bezsmertna, Jongmin Park, Elena Zhidkova, Monika Bohinec


Wiener Staatsoper / Walküre - Waltraud Meier © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Walküre – Waltraud Meier © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Donnerstag, 7. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
DIE WALKÜRE (Vorstellung vom 13. Jänner 2016)
Erster Tag des Bühnenfestspiels
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Christopher Ventris, Ain Anger, Waltraud Meier, Linda Watson, Tomasz Konieczny


Giselle Rouge – Ballett Boris Eifmann
youtube Trailer Staatsoper Wien – Volksoper Wien
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Freitag, 8. Jänner 2021, 19.00 Uhr – Ballett GISELLE
(Vorstellung vom 20. Oktober 2018)
Musik: Adolphe Adam
Choreographie: Elena Tschernischova nach Jean Coralli, Jules Perrot und Marius Petipa
Musikalische Leitung: Paul Connelly
Mit u.a. Maria Yakovleva, Masayu Kimoto, Kiyoka Hashimoto, Andrey Teterin, Elena Bottaro, Arne Vandervelde, Solisten und Corps de ballet des Wiener Staatsballetts


Wiener Staatsoper / Vec Makropulos © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Vec Makropulos © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Samstag, 9. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Leos Janácek
VEC MAKROPULOS (Vorstellung vom 20. Dezember 2015)
Oper in drei Akten
Musikalische Leitung: Jakub Hrusa
Inszenierung: Peter Stein
Mit u.a.: Laura Aikin, Ludovit Ludha, Thomas Ebenstein, Margarita Gritskova, Markus Marquardt, Heinz Zednik


Wiener Staatsoper / Siegfried © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Siegfried © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Sonntag, 10. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
SIEGFRIED (Vorstellung vom 17. Jänner 2016)
Zweiter Tag des Bühnenfestspiels
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Christian Franz, Linda Watson, Tomasz Konieczny, Herwig Pecoraro, Jochen Schmeckenbecher


Wiener Staatsoper / Don Carlo © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Don Carlo © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Montag, 11. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
Don Carlo (Vorstellung vom 25. Februar 2015)
Dramma lirico in vier Akten
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Daniele Abbado
Mit u.a.: Stefano Secco, Dmitri Hvorostovsky, Maria Pia Piscitelli, Béatrice Uria-Monzon, Ferruccio Furlanetto


—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Staatsoper, Online-Spielplan 29.12. – 04.01.2021

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Online-Spielplan vom 29. Dezember bis 4. Jänner

Mit einer ohne Publikum im Saal gespielten und gestreamten Aufführung der berühmtesten aller Operetten, Johann Strauß‘ Die Fledermaus, liefert die Wiener Staatsoper am 31. Dezember die traditionelle Silvester-Vorstellung ab 17 Uhr auf play.wiener-staatsoper.at live nach Hause. ORF III überträgt live-zeitversetzt ab 20.15 Uhr.

In der beliebten Inszenierung Otto Schenks sind unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister u. a. Camilla Nylund als Rosalinde, Georg Nigl als Eisenstein, Regula Mühlemann als Adele und Michael Laurenz als Alfred zu erleben. Und natürlich ist auch diesmal Peter Simonischek als Gefängnisdiener Frosch mit dabei. Eine herausragende Besetzung, entsprechend Otto Schenks Diktum: »Die Fledermaus verlangt allererste Sänger und Komödianten, es genügt nicht, wenn man nur singen kann und die Koloraturen beherrscht oder nur spielen kann. Die Fledermaus fordert alles!«

Gleich am nächsten Tag, am 1. Jänner, wird eine weitere Fledermaus-Aufführung, diesmal aus dem Jahr 2011, übertragen (Dirigent: Franz Welser-Möst, u. a. mit Kurt Streit, Michaela Kaune, Rainer Trost und Daniela Fally).
Abwechslungsreich geht es weiter: Mit dem Rheingold unter Adam Fischer wird am 2. Jänner unser gestreamter Ring eröffnet, Jean-Pierre Ponnelles klassisch-unterhaltsame Inszenierung von Rossinis L’italiana in Algeri steht am 3. Jänner am Programm, bevor der Nussknacker das »Weihnachtsprogramm« (das auch Hänsel und Gretel unter Christian Thielemann am 30. Dezember beinhaltet) beschließt.

Alle unten angeführten Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr (mit Ausnahme des Silvester-Streams, der um 17.00 Uhr beginnt), die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.


Das Programm bis einschließlich 4. Jänner 2021


 

Dienstag, 29. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Piotr I. Tschaikowski
DER NUSSKNACKER (Vorstellung vom 27. Dezember 2018)
Musikalische Leitung: Kevin Rhodes
Choreographie: Rudolf Nurejew
Mit u.a. Natascha Mair, Robert Gabdullin, Solisten und Corps de ballett des Wiener Staatsballetts


Wiener Staatsoper / Hänsel und Gretel © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Hänsel und Gretel © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Mittwoch, 30. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Engelbert Humperdinck
Hänsel und Gretel (Vorstellung aus 2015)
Märchenoper in drei Bildern
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung & Bühne: Adrian Noble
Mit u.a.: Daniela Sindram, Ileana Tonca, Michaela Schuster, Adrian Eröd, Janina Baechle


Wiener Staatsoper / Die Fledermaus - NYLUND © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Die Fledermaus – NYLUND © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Donnerstag, 31. Dezember 2020, 17.00 Uhr (LIVE)
Johann Strauß
Die Fledermaus
Komische Operette in drei Akten
Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Camilla Nylund, Georg Nigl, Okka von der Damerau, Michael Laurenz, Regula Mühlemann, Peter Simonischek


Wiener Staatsoper / Die Fledermaus © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Die Fledermaus © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Freitag, 1. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Johann Strauß
Die Fledermaus (Vorstellung vom 31. Dezember 2011)
Komische Operette in drei Akten
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Michaela Kaune, Kurt Streit, Zoryana Kushpler, Rainer Trost, Daniela Fally, Peter Simonischek


Wiener Staatsoper / Rheingold © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Rheingold © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Samstag, 2. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
DAS RHEINGOLD (Vorstellung vom 10. Jänner 2016)
Vorabend des Bühnenfestspiels
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Tomasz Konieczny, Norbert Ernst, Jochen Schmeckenbecher, Herwig Pecoraro, Michaela Schuster


Wiener Staatsoper / L Italiana in Algeri © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / L Italiana in Algeri © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Sonntag, 3. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Gioachino Rossini
L’ITALIANA IN ALGERI (Vorstellung vom 30. April 2015)
Dramma giocoso in zwei Akten
Musikalische Leitung: Jesús López Cobos
Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle
Mit u.a.: Anna Bonitatibus, Ildar Abdrazakov, Edgardo Rocha, Aida Garifullina, Paolo Rumetz


Wiener Staatsoper / Hänsel und Gretel © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Hänsel und Gretel © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Montag, 4. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Piotr I. Tschaikowski
DER NUSSKNACKER (Vorstellung vom 27. Dezember 2018)
Musikalische Leitung: Kevin Rhodes
Choreographie: Rudolf Nurejew
Mit u.a. Natascha Mair, Robert Gabdullin, Solisten und Corps de ballett des Wiener Staatsballetts


—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Staatsoper, STREAMING-SPIELPLAN 17. – 24.11.2020, IOCO Aktuell

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 STREAMING-SPIELPLAN    17. – 24. NOVEMBER 2020

play.wiener-staatsoper.at

Die Wiener Staatsoper freut sich,  hiermit unseren weiteren Streaming-Spielplan ankündigen zu können. Entsprechend der Programmierung unseres regulären Spielplans haben wir dem Werk Richard Strauss‘ einen Schwerpunkt  gewidmet.

Ein historisches Highlight aus unserem Archiv ist eine Aufzeichnung des Rosenkavaliers unter der musikalischen Leitung von Carlos Kleiber aus dem Jahr 1994. Für all jene, die die Wiederaufnahme von Harry Kupfers legendärer Elektra-Inszenierung unter der Leitung von Franz Welser-Möst im vergangenen September versäumt haben, gibt es die Möglichkeit, dies nun online nachzuholen.

Zusätzlich zum Richard Strauss-Schwerpunkt zeigen wir die bildgewaltige Inszenierung von Les Troyens, auf vielfachen Wunsch Peter Konwitschnys französischen Don Carlos mit Jonas Kaufmann in der Titelrolle, sowie einen klassische Schwanensee, choreografiert von Rudolf Nurejew.

Die Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

youtube TrailerWiener Staatsoper live at home | Image spot
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Das Programm bis einschließlich 24. November 2020:

Dienstag, 17. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss   –   ARABELLA (Vorstellung vom 17. März 2016)
Lyrische Komödie in drei Akten
Musikalische Leitung: Peter Schneider
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Camilla Nylund, Bo Skovhus, Chen Reiss, Herbert Lippert, Daniela Fally

Mittwoch, 18. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss   –   SALOME (Vorstellung vom 24. Jänner 2020)
Musikdrama in einem Akt
Musikalische Leitung: Michael Boder
Inszenierung: Boleslaw Barlog
Mit u.a.: Lise Lindstrom, Michael Volle, Waltraud Meier, Herwig Pecoraro

Donnerstag, 19. November 2020, 19.00 Uhr
Hector Berlioz   –   LES TROYENS (Vorstellung vom 4. November 2018)
Grand opéra in fünf Akten
Musikalische Leitung: Alain Altinoglu
Inszenierung: David McVicar
Mit u.a.: Joyce DiDonato, Brandon Jovanovich, Anna Caterina Antonacci, Adam Plachetka, Jongmin Park, Szilvia Vörös

Freitag, 20. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss   –   DER ROSENKAVALIER (Vorstellung von März 1994)
Komödie für Musik in drei Akten
Musikalische Leitung: Carlos Kleiber
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Felicity Lott, Anne Sofie von Otter, Kurt Moll, Barbara Bonney, Gottfried Hornik, Heinz Zednik

Samstag, 21. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss   –   ARIADNE AUF NAXOS (Vorstellung vom 29. November 2017)
Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel
Musikalische Leitung: Peter Schneider
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Lise Davidsen, Stephen Gould, Markus Eiche, Rachel Frenkel, Erin Morley, Peter Matic

Sonntag, 22. November 2020, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi   –   DON CARLOS (Vorstellung vom 4. Oktober 2020)
Grand opéra in fünf Akten
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Peter Konwitschny
Mit u.a.: Malin Byström, Jonas Kaufmann, Eve-Maud Hubeaux, Igor Golovantenko, Michele Pertusi, Virginie Verrez

Montag, 23. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss   –   ELEKTRA (Vorstellung vom 11. September 2020)
Tragödie in einem Akt
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Inszenierung: Harry Kupfer
Mit u.a.: Ricarda Merbeth, Camilla Nylund, Doris Soffel, Derek Welton, Jörg Schneider

Dienstag, 24. November 2020, 19.00 Uhr
Piotr. I. Tschaikowski   –   Schwanensee (Vorstellung vom 16. März 2014)
Choreographie: Rudolf Nurejew
Musikalische Leitung: Alexander Ingram
Mit u.a.: Olga Esina, Vladimir Shishov, Eno Peci

Über den weitere Online-Spielplan informieren wir Sie Anfang nächster Woche, nähere Informationen dazu auch laufend auf wiener-staatsoper.at.

 

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Digitales BAROCKTAGE-Wochenende, 20. – 22.11.2020

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

20. bis 22. November: Digitales BAROCKTAGE-Wochenende als Ersatz für die abgesagten dritten BAROCKTAGE, die im November mit 28 Veranstaltungen stattgefunden hätten

Die dritte Ausgabe des zehntägigen Opern- und Konzertfestivals BAROCKTAGE das vom 13. bis 22. November mit 28 Veranstaltungen stattgefunden hätte, darunter die Premiere von Mozarts MITRIDATE, RE DI PONTO, zwei Musiktheaterwiederaufnahmen sowie zahlreiche Konzerte, musste aufgrund des beschlossenen Teil-Lockdowns komplett abgesagt werden (siehe hier zum Download). Derzeit werden Nachholtermine für die Premiere von Mozarts MITRIDATE, RE DI PONTO geprüft, die in Kürze bekannt gegeben werden. Inszeniert wird die Neuproduktion, die kurz vor den Endproben stand, von Satoshi Miyagi, mit Marc Minkowski am Pult der Musiciens du Louvre und mit u.a. Pene Pati in der Titelrolle, Julie Fuchs, Elsa Dreisig, Jakub Józef Orlinski und Anna Prohaska.

Vom 20. bis 22. November wird es als Ersatzprogramm ein digitales BAROCKTAGE-Wochenende auf der Website der Staatsoper Unter den Linden geben, innerhalb dessen drei Produktionen sowie eine Dokumentation der vergangenen Jahre jeweils um 19.30 Uhr online gehen und für 24 Stunden zu erleben sein werden – wir danken hierfür unseren Produktionspartnern Naxos und EuroArts:

Freitag, 20. November:  Henry Purcells KING ARTHUR, ML: René Jacobs, Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf und Julian Crouch, mit u.a. Anett Fritsch, Robin Johannsen, Mark Milhofer, Michael Rotschopf, Meike Droste, Akademie für Alte Musik Berlin, Premiere 2017.

Samstag, 21. November: Jean-Philippe Rameaus HIPPOLYTE ET ARICIE, ML: Simon Rattle, Inszenierung : Aletta Collins, Lichtkonzept, Bühne, Kostüme: Ólafur Elíasson, mit u.a. Magdalena Kožená, Anna Prohaska, Elsa Dreisig, Reinoud Van Mechelen, Gyula Orendt, Peter Rose, Roman Trekel, Freiburger Barockorchester, Premiere 2018, sowie die Making-Of Dokumentation des ZDF: BÜHNENZAUBER – HINTER DEN KULISSEN DER BERLINER STAATSOPER von Roland May.

Sonntag, 22. November: Georg Friedrich Händels IL TRIONFO DEL TEMPO E DEL DISINGANNO, ML: Sébastien Rouland, Inszenierung: Jürgen Flimm, mit Hélène Le Corre, Sara Mingardo, Inga Kalna, Charles Workman, Staatskapelle Berlin, Berliner Premiere 2015.

Unter dem Titel NEVER LOOK BACK hatte die Staatsoper Unter den Linden in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin (Studiengang »Bühnenbild« und »Institut Kunst«), der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sowie dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (Studiengang »Choreographie«) Studierende der Berliner Kunsthochschulen dazu eingeladen, im Rahmen der diesjährigen BAROCKTAGE und LINDEN 21 ein »Orpheus-Festival« zu entwickeln. Die vier daraus entstandenen Performances werden nun filmisch begleitet und am 28. November auf dem YouTube-Kanal der Staatsoper Unter den Linden veröffentlicht.

Intendant Matthias Schulz: „Für uns war es extrem frustrierend, dass wir so jäh unterbrochen wurden. Durch eine solche Schließung werden wir, unsere Künstlerinnen und Künstler und vor allem die zahlreichen Gäste und damit freischaffende Künstlerinnen und Künstler hart getroffen. Wir haben bewiesen, dass wir mit Hygieneplan, Belüftungssystem und disziplinierten Zuschauern ein sicherer Ort sind. Die Entscheidung, Opern bzw. Kultureinrichtungen zu schließen, ist niederschmetternd, auch wenn uns bewusst ist, dass es keine leichte Entscheidung war und es für die schwierige gesamtgesellschaftliche Lage Verständnis aufzubringen gilt. Während Kultur in Deutschland grundsätzlich noch einen politischen Rückhalt findet, sehen wir gerade, wie die Kulturmetropolen in der ganzen Welt schwerstens beschädigt werden und man sich fragt, wie sie sich davon jemals wieder erholen sollen. Kultur ist eine wichtige treibende Kraft für jede Gesellschaft! Eine Welt ohne Kultur möchte ich mir nicht vorstellen – damit müssen wir uns auseinandersetzen.“

Der Probenbetrieb an der Staatsoper Unter den Linden wird fortgesetzt, gerade haben die Proben zu Richard Wagners LOHENGRIN, unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher und in der Regie von Calixto Bieito, begonnen. Die Premiere, mit Roberto Alagna in der Titelpartie und Sonya Yoncheva als Elsa, ist für den 13. Dezember geplant. Der Kartenvorverkauf für Dezember und Januar beginnt voraussichtlich am 13. November.

Alle Live-Veranstaltungen bis einschließlich 30. November 2020 sind abgesagt. Bereits gekaufte Tickets für Veranstaltungen in diesem Zeitraum verlieren ihre Gültigkeit. Karten können umgetauscht, der Kaufpreis gespendet oder zurückerstattet werden. Alle Informationen zur Rückerstattung gibt es auf der Website: https://www.staatsoper-berlin.de/de/extra/corona-storno/. Besucherinnen und Besucher, die ihre Karten über eine Vorverkaufsstelle (z.B. eventim.de) oder über Besucherorganisationen erworben haben, werden gebeten, sich direkt an diese Stellen zu wenden.

Die Staatsoper dankt den Freunden und Förderern der Staatsoper Unter den Linden und ihren Hauptpartnern BMW und Hilti Foundation herzlich für ihre Unterstützung

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

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