Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Glaube, Liebe, Hoffnung – Virtuelle Ausstellung, IOCO Aktuell, 31.03.2021

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Glaube, Liebe, Hoffnung  –   Eine Art Osterspaziergang

 Virtuelle Ausstellung – Leben, Tod, Auferstehung – Sieben Stationen

Unter dem Titel Glaube, Liebe, Hoffnung zeigt die Staatsoper Stuttgart ab 28. März eine virtuelle Ausstellung zum Themenkomplex Leben, Tod, Auferstehung. Das Projekt ist eine Woche lang kostenlos onlinezugänglich. In Sieben Stationen – vom Himmel durch die Welt zur Höllebeschäftigt sich ein Team um den Regisseur Marco Štorman und den Dirigenten André de Ridder musikalisch und filmisch mit den Stoffen, Figuren und Kontexten von zwei Werken, die für den März 2021 geplant waren, die nun aber pandemiebedingt nicht gezeigt werden können: Robert Schumanns Szenen aus Goethes Faust und Andrew Lloyd Webbers Rock Opera Jesus Christ Superstar. Clicken Sie HIER!:

www.staatsoper-stuttgart.de/glaubeliebehoffnung

ist die Ausstellung von Palm- (28.3.) bis Ostersonntag (4.4.) zu sehen.

Staatstheater Stuttgart / Glaube, Liebe, Hoffnung - eine Animation © Moby Digg

Staatstheater Stuttgart / Glaube, Liebe, Hoffnung – eine Animation © Moby Digg

Das Team um Regisseur Marco Štorman und Dirigent André de Ridder hat sich mit den Stoffen, den Kontexten sowie den Überlagerungen von Figuren wie Faust und Jesus,Gretchen und Maria sowie Mephistopheles beschäftigt und zeigt die Ergebnisse nun im Rahmen einer Browser-App. Die Zuschauer*innen begeben sich dabei vom Opernhaus aus auf einen virtuellen Spaziergang durch eine apokalyptische und postapokalyptische Landschaft, in der sie immer wieder auf Stationen treffen werden, in denen filmisch und musikalisch den Parallelen und Überlagerungen der Figurenaus Faust und Passionsgeschichte sowie Aspekten von Leben und Auferstehen nachgegangen wird.

Staatstheater Stuttgart / Glaube, Liebe, Hoffnung - eine Animation © Susanne Steinmaß

Staatstheater Stuttgart / Glaube, Liebe, Hoffnung – eine Animation © Susanne Steinmaß

Spätestens mit der berühmten Gretchenfrage ist Goethes Faust der Bezug zum Religiösen eingeschrieben. Dass die Titelfigur ausgerechnet durch die Klänge der Ostermesse davon abgehalten wird, seinem Leben ein Ende zu setzen, und sich dann –gewissermaßen auferstanden –zum Osterspaziergang aufmacht, legt wiederum eine Parallele von Faust-und Jesus-Figur nahe. Und auch die Marienverklärung ist zentrales Element des großangelegten oratorischen Endes von Faust II –allerdings eben nicht Katholizismus, sondern eher Kunstreligion. Eine szenische Produktion von Robert Schumanns Szenen aus Goethes Faust war ursprünglich für März 2021 geplant. Ebenso musste die stattdessen angesetzte Neuproduktion von Andrew Lloyd Webbers Jesus Christ Superstar pandemiebedingt ausfallen.

Glaube, Liebe, Hoffnung
Sieben Stationen vom Himmel durch die Welt zur Hölle

Sonntag, 28. März bis Sonntag, 4.April 2021

www.staatsoper-stuttgart.de/glaubeliebehoffnung

Leitung André de Ridder, Regie Marco Štorman, Bühne Demian Wohler, Video Susanne Steinmaßl, Kostüm Astrid Eisenberger, Dramaturgie Ingo Gerlach

Mit Stine Marie Fischer, Heidi Heidelberg, Fiorella Hincapié, Katherine Manley, Matthias Klink, Denis Milo, Marcos Padotzke, Michael Rathgeber, Manuel Schattel, Jürgen Spitschka

—| IOCO Ausstellungen |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Opernball: Tanzen trotz Corona, IOCO Aktuell, 16.02.2021

Februar 13, 2021 by  
Filed under Hervorheben, Oper, Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Tanzen trotz Corona – am Faschingsdienstag

2021 Virtueller Opernball in Stuttgart – nicht in Wien

Der weltweit geliebte Wiener Opernball 2021 wurde durch die neue  Direktion der Wiener Staatsoper recht lapidar abgesagt, Alternativen nicht geboten. Doch Hilfe erreicht uns aus dem Schwabenländle: Ein Opernball 2021 wird dort digital, an der Staatsoper Stuttgart  am Faschingsdienstag, am 16.Februar 2021 stattfinden: IOCO wird über das Fest berichten!

  • und so stimmt Stuttgart die Besucher des Festes vorab ein: „Liebe Gäste des ersten digitalen Opernballs der Staatsoper Stuttgart, der Countdown läuft: Am 16. Februar um 19:00 Uhr öffnet die Staatsoper Stuttgart ihre virtuellen Pforten, um Ihnen ganz unter dem Motto #OpertrotzCorona auch in diesem schwierigen Jahr ein unvergessliches Spektakel zu bieten! Damit Sie sich schon jetzt auf den Opernball freuen können, haben wir in der angehängten PDF-Datei die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Wir freuen uns auf einen glamourösen Abend mit Ihnen.“

Musikalisches Programm von Generalmusikdirektor Cornelius Meister und dem Staatsorchester Stuttgart, Matthias Klink & JABB, Foaie Verde, Erpfen Brass, DJ Kiti Arsa u.a.

Das Stuttgarter Opernhaus öffnet online wieder seine Pforten: Zum Auftakt des Digitalprogramms für die Monate Februar und März lädt die Staatsoper am Faschingsdienstag, 16. Februarab 19.30 Uhr zum virtuellen Opernball ein. Direkt von der Bühne des Littmann-Baus sind Livemusik vom klassischen Walzer über Blues, Tango und Balkan-Folk bis zum DJ-Set zu erleben. Das Publikum hat die Möglichkeit sich virtuell im Opernhaus zu bewegen und !! per Video-Chat teilzunehmen. !!  Anmeldungen sind über die Website der Staatsoper möglich und notwendig. Moderiert wird der Abend von Ensemblemitglied Stine Marie Fischer und Robert Rožic vom Schauspiel Stuttgart.

Staatsoper Stuttgart / Opernball - es üben hier : Robert Rozic und Stine Marie Fischer © Staatsoper Stuttgart

Staatsoper Stuttgart / Opernball – es üben hier : Robert Rozic und Stine Marie Fischer © Staatsoper Stuttgart

*********

  • Peter Schlang, IOCO Korrespondent in Stuttgart, hat Sekt bereits kalt gestellt, wird den Opernball gebührend feiern, tanzen und bei  IOCO berichten

**********

Sie möchten auch mitfeiern?  (K)linken Sie sich ein — HIER!

www.staatsoper-stuttgart.de

**********

Eröffnet wird der Abend von Musiker*innen des Staatsorchester Stuttgart unter der Leitung von Generalmusikdirektor Cornelius Meister, der ein klassisches Walzer-Programm in Corona-kompatibler Besetzung dirigieren wird. Weitere musikalische Gäste sind der Tenor und Kammersänger Matthias Klink mit seiner Bluesband JABB, die Brassband Erpfen Brass von der Alp und die Musiker*innen von Foaie Verde, die rumänische Folklore mit bulgarischen, jugoslawischen und türkischen Melodien verschmelzen. Den Abschluss des Abends bildet ein Set mit elektronischer Musik von DJ Kiti Arsa, einem Stuttgarter Rising Star. Zwischen den musikalischen Programmpunkten haben die Zuschauer*innen die Möglichkeit, in einem virtuellem Opern-Foyer ins persönliche Gespräch zu kommen, Tanzschritte zu lernen oder bspw. an einer Tombola sowie einem Kostümwettbewerb teilzunehmen.

Wenngleich im Opernhaus bis Ende März 2021 keine Veranstaltungen vor Publikum stattfinden können, plant die Staatsoper für die kommenden Wochen weitere Online-Angebote – allerdings anders, kreativ und zukunftsorientiert. Neben dem Opernball und On-Demand-Streams bestehender Produktionen gibt es Sinfonie-und Lunchkonzerte des Staatsorchesters im Livestream, Premierenfeiern sowie diverse Gesprächs-veranstaltungen. Rund um das Programm wird so der direkte Kontakt mit dem Publikum in verschiedenen Formaten gepflegt – noch direkter und unmittelbarer als in analogen Zeiten vor und nach der Pandemie.Weitere Informationen unter

www.staatsoper-stuttgart.de

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Oper trotz Corona – aber in Kurzarbeit, Juli 2020

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

„Oper trotz Corona“ – doch in Kurzarbeit

Administration, Ensemble, Staatsopernchor und Staatsorchester sind ab sofort nach Möglichkeit in Kurzarbeit. Alle verbleibenden Termine des laufenden Oper trotz Corona Programms finden wie geplant statt. Die Platzkapazitäten für den Beethoven-Zyklus werden erhöht.

Das Programm für die erste Hälfte der Saison 2020/21 wird bei der Pressekonferenz am 22. Juli vorgestellt. Im Zeitraum September bis Dezember 2020 wird es durch Kurzarbeit wie durch die pandemiebedingten Einschränkungen zu Änderungen in der gewohnten Spielplanstruktur kommen

Im Gegensatz zu vielen großen Theaterbetrieben in Deutschland und auch den kommunalen Theatern im Land, die vielfach bereits seit Ausbruch der Corona-Pandemie Kurzarbeit angemeldet haben, stand den Staatstheatern dieses Instrument bislang nicht zur Verfügung. Nachdem das Land Baden-Württemberg mit den zuständigen Gewerkschaften für die an den Staatstheatern Beschäftigten Tarifabschlüsse zur Kurzarbeit verhandelt hat, besteht ab sofort die rechtliche Grundlage, in allen Arbeitsbereichen der Staatstheater Kurzarbeit einzuführen. Auch die Staatsoper Stuttgart mit ihrer Administration, dem Sängerensemble, dem Staatsopernchor und dem Staatsorchester Stuttgart machen von diesem neuen Instrument Gebrauch: Das Solistenensemble und der Staatsopernchor werden zu großen Teilen noch diese Woche im Rahmen der Tarifverträge voll in Kurzarbeit gehen oder sind dies bereits. Beim Staatsorchester sowie bei der Administration der Staatsoper wird das Instrument der Kurzarbeit ebenfalls nach Möglichkeit angewendet.

Trotzdem finden alle übrigen Vorstellungen des laufenden Oper trotz Corona Programms (siehe Trailer unten) statt, das jedoch im Gegensatz zum üblichen Repertoirebetrieb deutlich eingeschränkt ist. Für die verbleibenden Aufführungen der Beethoven-Sinfonien in der Liederhalle konnten zusätzlich die Platzkapazitäten erhöht werden: Ab sofort sind zu den Plätzen im Parkett des Beethovensaals auch Sitze auf der Empore erhältlich. Damit sind nun wieder Karten für die seit Wochen ausverkauften Aufführungen erhältlich. Ebenfalls werden das „Bühnenfreifestspiel mit dem Staatsopernchor“ Demo(kratie), die Soundinstallation Ceci n’est pas une première, die Gläserne Opernwerkstatt, die Filmpreview Quälend süße Einsamkeit und die Liedkonzerte im Mozartsaal wie geplant stattfinden. Auch die Sommerkonzerte im Park der Villa Reitzenstein zum Saisonabschluss am 25. Juli werden zur Aufführung kommen.

OpertrotzCorona – Oper für Oma – und mehr
youtube Trailer Staatsoper Stuttgart
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Intendant Viktor Schoner: „Eine Mehrheit der Mitarbeiter*innen der Staatsoper sind seit Abschluss der entsprechenden Tarifverträge in Kurzarbeit. Nach Abstimmung mit unserem Träger, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie der Geschäftsführung der Württembergischen Staatstheater sind wir übereingekommen, den Spielplan der kommenden Woche dennoch zu realisieren. Den überwältigenden Erfolg und den immensen Zuspruch unseres Publikums der vergangenen Monate sehen wir als Verpflichtung, alle noch anstehenden Programmpunkte bis 26. Juli 2020 umzusetzen. Als wirtschaftlich und künstlerisch Verantwortlicher für die Sparte Oper halte ich es für richtig und wichtig, die durch Corona entstandene budgetäre Schieflage konstruktiv anzugehen und das Instrument der Kurzarbeit nach Möglichkeit anzuwenden. Gleichzeitig ist es mir ein großes Anliegen, mit Fantasie und Spielfreude für unser Publikum da zu sein – gerade in diesen unsicheren Zeiten.“

Generalmusikdirektor Cornelius Meister: „Ich bin erleichtert, dass in zahlreichen Gesprächen ein Vorstellungsausfall abgewendet werden konnte. Nach den letzten vier Monaten, in denen die Mitglieder des Staatsorchesters Stuttgart viele hundert Aufführungen musiziert haben, wäre es eine Katastrophe, wenn wir künftig nicht nur durch ein Virus eingeschränkt wären, sondern uns auch zusätzliche Hürden am Musizieren hinderten. Denn das Publikum wird es im Herbst schmerzlich zu spüren bekommen, wenn wir dazu gezwungen wären, Aufführungen nicht zu spielen, obwohl wir dazu in der Lage wären. Weniger Kultur anzubieten, als möglich wäre, wird hoffentlich in niemandes Interesse sein.“

Das Programm für die erste Hälfte der Saison 2020/21 wird bei der Pressekonferenz am 22. Juli vorgestellt. Im Zeitraum September bis Dezember wird es durch Kurzarbeit wie durch die pandemiebedingten Einschränkungen zu Änderungen in der gewohnten Spielplanstruktur kommen.

Die Einführung von Kurzarbeit an den Staatstheatern Stuttgart ist eine Folge der Corona-Krise. Durch die Absage des regulären Spielbetriebs ab dem 13. März 2020 und der aufgrund der Hygiene-Vorgaben drastisch reduzierten Zuschauerkapazität im Ersatzspielplan sind deutliche Einbußen bei den Einnahmen entstanden. Allein im Opernhaus mit 1400 Plätzen sind 66 Opernvorstellungen und Konzerte entfallen. Um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie aufzufangen, haben die Staatstheater nun bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit angemeldet und diese sofort für alle Bereiche des Hauses eingeführt.

Nachdem die Tarifgemeinschaft deutscher Länder im Mai den einzelnen Ländern den Abschluss von landesbezirklichen Tarifverträgen ermöglicht hat, hat sich das Land mit ver.di und dem dbb im Juni auf einen Tarifvertrag zur Kurzarbeit für die Beschäftigten des Landes an den baden-württembergischen Staatstheatern (TV-Kurzarbeit Staatstheater BW) geeinigt, der am 1. Juli in Kraft getreten ist. Auch mit den Künstlergewerkschaften konnte man sich unter der Verhandlungsführung des Deutschen Bühnenvereins auf entsprechende Tarifverträge für die künstlerisch Beschäftigten verständigen, die rückwirkend zum 1. Juli gelten sollen. Das Land wurde in der Verhandlungsführung vom Geschäftsführenden Intendanten der Württembergischen Staatstheater Marc-Oliver Hendriks und dem Kaufmännischen Direktor des Badischen Staatstheaters unterstützt. Damit wurde die Grundlage für ein wichtiges Instrument gelegt, um abhängig von den weiteren Entwicklungen auf Herausforderungen in der Corona-Pandemie flexibel reagieren zu können.


Der Spielplan der kommenden Wochen:


Do       16.07.20           13:00 – 17:30 Uhr
GLÄSERNE WERKSTATT
Opernvorplatz

17:00 Uhr
DEMO(KRATIE)
Ein Bühnenfreifestspiel mit dem Staatsopernchor
Beginn: Schillerplatz
21:00 – 22:00 Uhr
CECI N’EST PAS UNE PREMIÈRE
Klanginstallationen an der Fassade des Opernhauses
Opernvorplatz


Fr         17.07.20           21:00 – 22:00 Uhr
CECI N’EST PAS UNE PREMIÈRE
Klanginstallationen an der Fassade des Opernhauses
Opernvorplatz


Sa        18.07.20           19:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 7. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

21:00 – 22:00 Uhr
CECI N’EST PAS UNE PREMIÈRE
Klanginstallationen an der Fassade des Opernhauses
Opernvorplatz


So        19.07.20           11:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 6. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

13:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 6. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

18:00 Uhr
PREVIEW: QUÄLEND SÜßE EINSAMKEIT
– SECHS MUSIKFILME ÜBER GEFÜHLE IM AUSNAHMEZUSTAND
Opernhaus

19:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 7. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich


Mo       20.07.20           19:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 5. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

21:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 5. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich


Di         21.07.20           19:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 5. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

21:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 5. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich


Mi        22.07.20           19:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 6. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

 21:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 6. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich


Fr         24.07.20           19:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 8. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

21:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 8. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich


Sa        25.07.20           12:00 Uhr
1. SOMMERKONZERT IM PARK:
TYPICAL BRASS
Mit Blechbläsern des Staatsorchesters Stuttgart
Park der Villa Reitzenstein

14:30 Uhr
2. SOMMERKONZERT IM PARK:
SITZKISSENKONZERT: DAS LAMM, DAS ZUM ESSEN KAM
Für Kinder ab 3 Jahren und ihre Familien
Park der Villa Reitzenstein

16:30 Uhr
3. SOMMERKONZERT IM PARK:
ES GRÜNT SO GRÜN…
Mit Esther Dierkes (Sopran), Björn Bürger (Bariton) und Götz Payer (Klavier)
Park der Villa Reitzenstein

19:30 Uhr
LIEDKONZERT: MUSIK NACH HEINRICH HEINE
Mit Stine Marie Fischer (Alt), Virginie Déjos (Klavier) und Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart
Mozartsaal


So        26.07.20           19:30 Uhr
LIEDKONZERT: MEHR ALS EIN HALBES LEBEN
Mit Helene Schneiderman (Mezzosopran) und Götz Payer (Klavier)
Mozartsaal


 

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Konzerte trotz Corona ab 13.06.2020

Juni 2, 2020 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Konzerte trotz Corona

Das Staatsorchester Stuttgart und das Sängerensemble der Staatsoper Stuttgart sind mit verschiedenen Konzertformaten in der Liederhalle zu Gast – mit Abstand und dennoch ganz nah am Publikum

Mit ungewöhnlichen Programmen und in völlig neuen Raumkonstellationen treten die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart sowie die Sänger*innen des Solistenensembles der Staatsoper Stuttgart nach fast drei Monaten endlich wieder vor ihr Publikum: Im Beethoven- sowie im Mozartsaal der Liederhalle gibt es ab 6. Juni wieder Sinfonie-, Kammer- und Liedkonzerte sowie Programme für junges Publikum. Rund 30 Konzerte mit einer maximalen Spieldauer von 60 Minuten wurden innerhalb der vergangenen Wochen kurzfristig entwickelt. Die Zuschaueranzahl richtet sich nach Maßgabe des in Entstehung befindlichen Hygienekonzepts des jeweiligen Veranstaltungsorts, natürlich werden dabei alle derzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

Cornelius Meisters Beethoven-Zyklus

Im Beethovensaal steht ab 13. Juni ein Zyklus der „corona-kompatiblen“ Beethoven-Sinfonien 1-8 auf dem Programm – alle rein orchestralen Werke ohne Vokalsoli und Chor. Alle Sinfonien werden in der originalen Orchesterfassung aufgeführt. Der Fokus jedes Konzerts liegt auf einer Sinfonie, jeweils moderiert vom Dirigenten: Generalmusikdirektor Cornelius Meister steht bei allen Aufführungen am Pult des Staatsorchesters Stuttgart. Nach einer kurzen Einführung in das jeweilige Werk erklingt die Sinfonie als Ganzes.

Bei allen Aufführungen wird das Staatsorchester nicht wie sonst üblich auf der Bühne des Beethovensaals sitzen, sondern im Parkett – halbkreisförmig umringt vom Publikum, das zwar im vorgegebenen Sicherheitsabstand zueinander und zum Orchester sitzen wird, dennoch sehr viel näher an den Musiker*innen als sonst bei Sinfoniekonzerten möglich. Ein ganz besonderes Musikerlebnis für nur wenige Zuhörer*innen!

Cornelius Meister über den Zyklus: „Viel zu sehr haben wir uns in den letzten Jahrzehnten daran gewöhnt, dass ein Orchester immer auf einer Bühne und vor möglichst vielen Zuhörern spielt. Mit unserem Konzept, das Publikum auf gleicher Ebene wie das Orchester zu setzen – nahe dran, aber trotzdem auf Abstand –, kehren wir zurück zu einer ganz unmittelbaren Form der Aufführung, wie sie früher selbstverständlich war. So feiern wir das Beethovenjahr auf spezielle Weise.“

Konzerte für Familien: Peter und der Wolf und Ene, mene, Quarantäne

Ebenfalls im Beethoven-Saal steht Sergej Prokofjews Klassiker Peter und der Wolf auf dem Programm – als Konzert für die ganze Familie unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister. Die Instrumentalist*innen des Staatsorchesters werden die einzelnen Figuren und die Handlung dieser Geschichte mit ihren Instrumenten schildern. Als Moderator und Erzähler tritt Guido Hammesfahr auf, den wohl alle Kinder als „Fritz Fuchs“ aus der Fernsehsendung Löwenzahn kennen und lieben. Die Aufführung wird empfohlen für Kinder ab 4 Jahren und ihre Familien.

Bei Ene, mene, Quarantäne handelt es ich um eine vergnügliche Aufführung nicht nur für Kinder ab 6 Jahren, sondern für die ganze Familie. Sie wurde in den letzten Wochen konzipiert von den Ensemblemitgliedern Esther Dierkes und Björn Bürger, die sich in diesen Zeiten als Ehepaar auch auf der Bühne nahe sein können.

Cornelius Meister über die Familienkonzerte: „Ich freue mich so sehr auf die leuchtenden Augen der kleinen und großen Besucher, von denen die meisten nach vielen Wochen zum ersten Mal wieder Sänger und ein Orchester hören werden. Alle sind eingeladen, sich verzaubern zu lassen. Familien dürfen selbstverständlich zusammensitzen.“

Kammerkonzerte

In wechselnden Besetzungen vom Duo bis zum Streichsextett treten die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart ab 7. Juni auf der knapp 18 Meter breiten Bühne im Mozartsaal der Liederhalle auf. Mit eigens zusammengestellten Programmen spielen die Instrumentalist*innen dann wieder für ihr Publikum – wenngleich auch für weniger Menschen als sie es ansonsten gewöhnt sind.

Gespielt werden Höhepunkte der Kammermusikliteratur wie Schuberts Streichquartette Rosamunde und Der Tod und das Mädchen oder Tschaikowskis Streichsextett Souvenir de Florence, aber auch selten zu Hörendes von Astor Piazzolla, Francis Poulenc, André Jolivet sowie allerneueste Kompositionen von Régis Campo oder Nicky Sohn.

Liedkonzerte

In den Liedkonzerten, die wie gewohnt in Zusammenarbeit mit der Hugo-Wolf-Akademie veranstaltet werden, präsentieren sich Ensemblemitglieder und Pianist*innen der Staatsoper Stuttgart sowie einige Gäste.

Lied- und Kammerkonzerte sind als Festival konzipiert, das zahlreiche Bezüge zwischen den Werken, den Besetzungen und den Epochen herstellt.

Cornelius Meister: „Seit jeher liegen mir die Kammermusik und die Liedliteratur besonders am Herzen. Ich bin außerordentlich glücklich, dass sich nun die Gelegenheit eröffnet, dieses Repertoire in viel größerem Maße zu pflegen, als wir es noch vor drei Monaten gedacht hätten.“

Termine

Beethoven-Zyklus
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21: Sa 13.06.
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36: So 28.06./So 05.07.
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica: Sa 04.07./So 05.07.
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60: Mi 08.07.
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67: Fr 10.07./Sa 12.07.
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale: Sa 19.07./Mi 22.07.
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92: Sa 18.07./So 19.07.
Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93: Fr 24.07.
Beethovensaal der Liederhalle
Familienkonzerte
Ene, mene, Quarantäne: Sa 06.06.
Mozartsaal der Liederhalle
Peter und der Wolf: So 14.06./So 21.06.
Beethovensaal der Liederhalle

Kammermusik- und Liedkonzert-Festival
im Mozartsaal der Liederhalle

Alle Termine im Mozartsaal beginnen um 19.30 Uhr.

Zoltán Kodály: Duo für Violine und Violoncello op. 7
Dmitri Schostakowitsch: Trio Nr. 1 c-Moll op. 8
Astor Piazzolla: Le grand Tango
Mit Muriel Bardon (Violine), Doris Erdmann (Violoncello), Jan Pas (Violoncello), Lilian Heere (Violine), Stefano Vismara (Klavier)
So 07.06.


Mythen und Legenden
Joachim Andersen: Ballade et Danse des Sylphes
Claude Debussy: Syrinx
Albert Roussel: Krishna
Régis Campo: Phénix
Christoph Willibald Gluck: Reigen seliger Geister
Kazuo Fukushima: Mei
André Jolivet: Le Chant de Linos
Mit Nathanaël Carré (Flöte), Virginie Déjos (Klavier)
Mo 08.06.


Werke für Viola und Klavier von Johannes Brahms
Mit Alexander Akimov (Viola), Julia Brusentsova (Klavier)
Di 09.06.


Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Streichsextett d-Moll op. 70 Souvenir de Florence
Mit Gustavo Surgik (Violine), Alexander Jussow (Violine), Alexander Akimov (Viola), Jan Melichar (Viola), Laurens Groll (Violoncello), Lars Jakob (Kontrabass)
Mi 10.06.


Felix Mendelssohn-Bartholdy: Streichquartett Es-Dur op. 12
Wolfgang Amadeus Mozart: Quintett Es-Dur für Horn, Violine, zwei Violas und Violoncello, KV 407 (386c)
Mit Veronika Unger (Violine), Lilian Heere (Violine), Daniel Schwartz (Viola), Philipp Körner (Violoncello), Philipp Römer (Horn), Veronika Unger (Violine), Madeleine Przybyl (Viola), Daniel Schwartz (Viola), Joachim Hess (Violoncello)
Do 11.06.


Franz Schubert: Streichquartett Nr. 13 a-Moll op. 29 D 804 Rosamunde
Mit Einführung
Mit Kathrin Scheytt (Violine), Marion Schäfer (Violine), Madeleine Pryzbyl (Viola), Zoltan Paulich (Violoncello)
Fr 12.06.


Nicky Sohn: Even in the Oddest Times (2018) für Streichquintett
Sowie Werke für Blechbläser
Evgeny Popov (Violine), Christian Frey (Violine), Thomas Gehring (Viola), Philipp Körner (Violoncello), Manuel Schattel (Kontrabass), Alexander Kirn (Trompete), Andreas Spannbauer (Trompete), Reimer Kühn (Horn), Christian Hammerer (Posaune), Stefan Kühndorf (Tuba)
Mi 17.06.


Franz Schubert: Streichquartett Nr. 14 d-Moll, D 810 Der Tod und das Mädchen
Mit Elena Graf (Violine), Alexander Jussow (Violine), Madeleine Przybyl (Viola), Guillaume Artus (Violoncello)
Do 18.07.


Lieder für Bariton und Klavier
Werke von John Musto und Samuel Barber
Mit Jarrett Ott (Bariton) und Alan Hamilton (Klavier)
Fr 19.06.


Der Klang der Träume – Begegnung mit Francis Poulenc
Kammermusik von Francis Poulenc
Mit Rudolf Guckelsberger (Erzähler), Nathanaël Carré (Flöte), Nicole Kern (Klarinette), Frank Bunselmeyer (Klarinette), Katrin Stüble (Oboe), Sebastian Mangold (Fagott), Muriel Bardon (Violine), Jan Pas (Violoncello), Stefano Vismara (Klavier)
Mi 08.07.


Werke von Ture Rangström, Gunnar de Frumerie, Wilhelm Peterson-Berger, Wilhelm Stenhammar und Johannes Brahms
Mit Ida Ränzlöv (Mezzosopran), Rita Kaufmann (Klavier)
Fr 10.07.


August Klughardt: Schilflieder op. 28
Mit Katrin Stüble (Oboe), Hedwig Gruber (Viola), Rita Kaufmann (Klavier)
Robert Schumann: Lieder nach Heinrich Heine
Lieder von Josephine Lang, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn
Mit Stine Marie Fischer (Alt), Virginie Déjos (Klavier)
Sa 25.07.


Mehr als ein halbes Leben
Mit Helene Schneiderman (Mezzosopran) und Götz Payer (Klavier)
So 26.07.

Liedkonzerte in Zusammenarbeit mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung