Rathen, Felsenbühne Rathen, Spielplan Juli – August 2019

Landesbühnen Sachsen 

Landestheater Sachsen / Felsenbühne Rathen - Winnetou ©  Landesbühne Sachsen

Landestheater Sachsen / Felsenbühne Rathen – Winnetou © Landesbühne Sachsen

Plan Juli  und August 2019 : Landesbühnen Sachsen in Radebeul , auf der Felsenbühne Rathen und  Unterwegs

Felsenbühne Rathen Juli und   August 2019


Juli 2019   


Mi 03.07.2019 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot , Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)
Felsenbühne Rathen


Sa 06.07.2019 19:30
Hair, The American Tribal Love Rock-Musical | Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado | Musik von Galt MacDermot, Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.
Felsenbühne Rathen


So 07.07.2019 17:00
Hair, The American Tribal Love Rock-Musical | Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado | Musik von Galt MacDermot, Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.
Felsenbühne Rathen


Landestheater Sachsen / Felsenbühne Rathen - Die Goldene Gans - Felix Lydike © Hagen König

Landestheater Sachsen / Felsenbühne Rathen – Die Goldene Gans – Felix Lydike © Hagen König

Di 09.07.2019 11:00
Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt, Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6)
Felsenbühne Rathen


Mi 10.07.2019 11:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Do 11.07.2019 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)
Felsenbühne Rathen
16:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Fr 12.07.2019 19:30
Hair, The American Tribal Love Rock-Musical | Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado | Musik von Galt MacDermot, Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.
Felsenbühne Rathen


Sa 13.07.2019 15:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen
19:30
Hair, The American Tribal Love Rock-Musical | Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado | Musik von Galt MacDermot, Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.
Felsenbühne Rathen


So 14.07.2019 17:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Di 16.07.2019 16:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Mi 17.07.2019 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)
Felsenbühne Rathen
15:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Landestheater Sachsen / Felsenbühne Rathen - Die Goldene Gans - Felix Lydike, Julia Vincze, Sandra Marie Huimann, Thomas Förster © Hagen König

Landestheater Sachsen / Felsenbühne Rathen – Die Goldene Gans – Felix Lydike, Julia Vincze, Sandra Marie Huimann, Thomas Förster © Hagen König

Do 18.07.2019 11:00
Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt, Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6)
Felsenbühne Rathen


Fr 19.07.2019 19:30
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska (ab 12)
Felsenbühne Rathen


Sa 20.07.2019 15:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)
Felsenbühne Rathen
19:30
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska (ab 12)
Felsenbühne Rathen


So 21.07.2019 17:00
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska (ab 12)
Felsenbühne Rathen


Di 23.07.2019 11:00
Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt, Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6) Felsenbühne Rathen


Mi 24.07.2019 15:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Do 25.07.2019 11:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Fr 26.07.2019 19:30
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska (ab 12)
Felsenbühne Rathen


Sa 27.07.2019 15:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)
Felsenbühne Rathen
19:30
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska (ab 12) Felsenbühne Rathen


So 28.07.2019 17:00
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska (ab 12)
Felsenbühne Rathen


Di 30.07.2019 16:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen


Mi 31.07.2019 16:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum, Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika  Ehrhardt (Buch) (ab 5)
Felsenbühne Rathen


August 2019    


Do 01.08.2019 11:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum, Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika  Ehrhardt (Buch) (ab 5)
Felsenbühne Rathen
16:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen


Fr 02.08.2019 19:30
Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Felsenbühne Rathen


Sa 03.08.2019 15:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen
19:30
Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Felsenbühne Rathen


So 04.08.2019 17:00
Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Felsenbühne Rathen


Di 06.08.2019 16:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen


Mi 07.08.2019 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen


Do 08.08.2019 11:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum, Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika  Ehrhardt (Buch) (ab 5) Felsenbühne Rathen


Fr 09.08.2019 19:30
Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Felsenbühne Rathen


Sa 10.08.2019 15:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum, Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika  Ehrhardt (Buch) (ab 5)
Felsenbühne Rathen
19:30
Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Felsenbühne Rathen


So 11.08.2019 17:00
Zum letzten Mal in Rathen! Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Felsenbühne Rathen


Di 13.08.2019 11:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen


Mi 14.08.2019 16:00
Zum letzten Mal in Rathen! Die Sonne über dem Traumzauberbaum, Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika  Ehrhardt (Buch) (ab 5) Felsenbühne Rathen


Do 15.08.2019 11:00
Der Traumzauberbaum – Das Geburtstagsfest , Familienmusical von Reinhard Lakomy und Monika Erhardt – Gastspiel
Felsenbühne Rathen


Fr 16.08.2019 19:30
Zorro – Das Musical,  Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte:
Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch), Mit Live-Band
Felsenbühne Rathen


Sa 17.08.2019 15:00
 
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen
19:30
Zorro – Das Musical,  Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte:
Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch), Mit Live-Band
Felsenbühne Rathen


So 18.08.2019 17:00
Zorro – Das Musical,  Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte:
Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch), Mit Live-Band
Felsenbühne Rathen


Do 22.08.2019 15:00
Zum letzten Mal in Rathen! Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5) Felsenbühne Rathen
19:30
Zorro – Das Musical,  Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte:
Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch), Mit Live-Band
Felsenbühne Rathen


Fr 23.08.2019 19:30
Gastspiel  : Faust – Die Rockoper
Felsenbühne Rathen


Sa 24.08.2019 19:30
Zum letzten Mal in Rathen!
Zorro – Das Musical,, Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte:
Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch), Mit Live-Band
Felsenbühne Rathen


So 25.08.2019 17:00
Carmina Burana, Cantiones profanae von Carl Orff Felsenbühne Rathen


Do 29.08.2019 15:00
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Fr 30.08.2019 19:30
Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen


Sa 31.08.2019
15:00
Zum letzten Mal in Rathen ! Winnetou I, von Olaf Hörbe nach Karl May
Felsenbühne Rathen
12:00 – 14:00      
Theaterfest in Rathen


Unterwegs: Alle Abstecherorte im Juli  und August 2019


Mo 01.07.2019 10:00
Big Deal
Oberschule „Geschwister Scholl“, 02957 Krauschwitz /


Mi 03.07.2019 20:00
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von
Odette Bereska (ab 12) Schloss Freudenstein Freiberg


Do 04.07.2019 20:00
Das Geheimnis der Hebamme, von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von
Odette Bereska (ab 12) Schloss Freudenstein Freiberg


August  2019


Fr 23.08.2019 19:30
Pariser Leben, Operette von Jacques Offenbach
König Albert Theater Bad Elster


Mi 28.08.2019 19:30
Ballett im Weinberg
Gräfin Cosel, Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Antonio Vivaldi und Johann Adolph Hasse bis hin zu Kompositionen der Gegenwart
Sächsisches Staatsweingut GmbH
Schloss Wackerbarth


Do 29.08.2019 19:30
Ballett im Weinberg
Gräfin Cosel
Sächsisches Staatsweingut GmbH
Schloss Wackerbarth


Fr 30.08.2019 20:00
Fidelio, Oper von Ludwig van Beethoven
Luisenburgfestspiele
Anmerk. Mth Konnerth, Krone, Erkrath


Sa 31.08.2019
12:00 – 14:00
Theaterfest im Kurort Rathen
Kurort Rathen
Kinderfest „Spielstraße“
18:30
Theaterfest im Kurort Rathen
Kurort Rathen
„Kalenderblätter“, Straßenfest
20:00
Fidelio
Luisenburgfestspiele
Anmerk. Mth Blechschmidt


Premiere im Juni  2019

HAIR, Rock-Musical , Buch und Liedtexte von Gerome Ragni und James Rado / Musik von Galt MacDermot

Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.

PREMIERE AM 8. JUNI 2019, 19.30 Uhr auf der Felsenbühne Rathen

Junge Leute um die Hippie-Truppe von George Berger suchen ein neues Lebensgefühl: eine Gesellschaft jenseits von Krieg, Rassentrennung und Autorität. Sie hoffen auf ein Zeitalter im Zeichen des Wassermanns, das geprägt ist durch Liebe, Gewaltlosigkeit und Frieden.

Der bürgerliche Claude kommt neu dazu und fühlt sich sofort von dem charismatischen Berger und seinen Freunden angezogen. Doch er hat gerade seinen Einberufungsbefehl nach Vietnam erhalten. Soll er pflichtbewusst in einen unsinnigen Krieg ziehen? Oder soll er seinen Dienst verweigern, und somit eine Gefängnisstrafe und gesellschaftliche Ächtung in Kauf nehmen? Vor dem Hintergrund des Vietnamkrieges, des Protestes gegen autoritäre Gesellschaftsstrukturen und des Aufkommens der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung schrieben die Schauspieler Gerome Ragni und James Rado HAIR als lyrischen Theater-Text. Galt MacDermot, ein ehemaliger Organist und Kirchenmusiker, komponierte die eingängige, bisweilen an gregorianische Gesänge erinnernde Musik. Die Songs von «Aquarius» und «Hair» bis «Hare Krishna» und «Let the Sunshinein» gehen bis heute unter die Haut und vermitteln eine Vision, die jetzt ebenso aktuell ist wie zur Zeit der Entstehung: die einer besseren Welt.

Musikalische Leitung: Michael Fuchs  / Uwe Zimmermann; Regie: Wolfgang Dehler; Choreografie: Till Nau
Bühne und Kostüme: Stefan Wiel


Plan Juni 2019 in Radebeul auf der Großen Bühne, auf der Studiobühne und in der Goldnen Weintraube


Do 06.06.2019 16:00
WERKSCHAU JUNGES.STUDIO
SOLL ICH BIN ICH – Eine Suche nach Widerstand; Theaterprojekt der Theater-Werkstatt III
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr 07.06.2019 14:00
WERKSCHAU JUNGES.STUDIO
SOLL ICH WILL ICH – Eine Stückentwicklung
zum Thema Freiheit der Theater-Werkstatt I
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa 08.06.2019 19:30
Wer seid ihr , Schauspiel von Oliver Bukowski
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So 09.06.2019 19:00
Katja Kabanowa ,Oper von Leoš Janá?ek nach dem Schauspiel «Das Gewitter»
von Alexander N. Ostrowski
Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Do 13.06.2019 09:15
Tanz entdeckt, Die Tanzcompagnie stellt sich vor (5. – 6. Kl.)
Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Schulkonzerte DD e.V.
11:00
Tanz entdeckt
Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Schulkonzerte DD e.V.


Fr 14.06.2019 19:30
Wer seid ihr
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa 15.06.2019 20:00
Anna Mateur: Protokoll einer Disko
Konzert im Rahmen des X-JAZZ Edition Radebeul-Festival 2019
Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


So 16.06.2019 15:00
Pariser Leben, Operette von Jacques Offenbach


Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Mo 24.06.2019 17:00
Kochen Kunterbunt


Di 25.06.2019
Ab 10:00
Alles spielt! Amateurtheaterfestival
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Mi 26.06.2019
Ab 10:00
Alles spielt!
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Do 27.06.2019
Ab 10:00
Alles spielt!
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Fr 28.06.2019
ab 10:00
Alles spielt!
Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
19:00
Alles spielt!
Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Felsenbühne Rathen Juni 2019


Sa 01.06.2019 16:00
Schneeweißchen und Rosenrot, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)


So 02.06.2019 16:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum, Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika  Ehrhardt (Buch) (ab 5)


Mo 03.06.2019 11:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum


Sa 08.06.2019 19:30
Hair, The American Tribal Love Rock-Musical | Buch und Texte von
Gerome Ragni und James Rado | Musik von Galt MacDermot
Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.


So 09.06.2019 16:00
Schneeweißchen und Rosenrot,


Mo 10.06.2019 17:00
Hair


Do 13.06.2019 11:00
Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt


Fr 14.06.2019 19:30
Hair


Sa 15.06.2019 15:00
Die Sonne über dem Traumzauberbaum
19:30
Hair


So 16.06.2019 16:00
Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt


Fr 21.06.2019 19:30
Der Freischütz, Romantische Oper von Carl Maria von Weber


Sa 22.06.2019 19:30
Der Freischütz


So 23.06.2019 17:00
Gastspiel  Zwinger-Trio


Fr 28.06.2019 19:30
Zorro – Das Musical, Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte:
Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch), Mit Live-Band


Sa 29.06.2019 19:30
Zorro – Das Musical


So 30.06.2019 17:00
Zorro – Das Musical


Unterwegs: Alle Abstecherorte im Juni 2019


Sa 01.06.2019 Ab 15:00
Karl-May-Festtage Radebeul- Auszüge aus „Winnetou I“
Little Tombston, Lößnitzgrund Radebeul


So 02.06.2019 10:45
Karl-May-Festtage Radebeul
Sternreiterparade am Weißen Ross

Ab 13:00
Karl-May-Fest – Auszüge aus „Winnetou I“
Little Tombston, Lößnitzgrund Radebeul

15:00
Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt
NaturTheater Bad Elster


Mo 03.06.2019 09:00+10.00
Lausch mal, was da hüpft
KITA Buddelflink


So 09.06.2019 14:00
König sein
Freizeitoase Mortka
19:00
Pariser Leben
König Albert Theater Bad Elster


Di 11.06.2019 10:00
Die Geschichte von Lena
Oberschule “Am Knöchel“


Fr 14.06.2019 10:00
Ladsch und Bommel gehen ins Theater
Grundschule Oberlößnitz

19:00
Im Weißen Rössl
Moritzburg – Adams Gasthof


Di 18.06.2019 10:30
Deine Helden, meine Träume
Marie-Curie Oberschule


Mi19.06.2019 10:30
Deine Helden, meine Träume
Marie-Curie Oberschule


Do 20.06.2019 20:00
Das Geheimnis der Hebamme
Albrechtsburg Meissen


Fr 21.06.20190 9:00
Ein Krokodil taucht ab
Kulturbahnhof Radeburg

11:15
Ein Krokodil taucht ab
Kulturbahnhof Radeburg

20:00
Das Geheimnis der Hebamme
Neue Burgfestspiele Meissen Albrechtsburg Meissen


Sa 22.06.2019
18:15
Sommernachtsball auf Schloss Wackerbarth
Sächsisches Staatsweingut GmbH
Schloss Wackerbarth20:00
Das Geheimnis der Hebamme
Neue Burgfestspiele Meissen Albrechtsburg Meissen


Di 25.06.2019
10:00
Lausch mal, was da hüpft
Kindertagesstätte Sonnenkäfer  in Coswig


Mi 26.06.2019

09:00
Lausch mal, was da hüpft
KITA  Himmelsblau in Dresden

09:30
Deine Helden, meine Träume
Lößnitzgymnaasium Radebeul

10:00
Big Deal
Oberschule Reichenbach/Oberlausitz /

10:00
Lausch mal, was da hüpft
KITA Himmelsblau  in Dresden


Do 27.06.2019
Deine Helden, meine Träume
Leonhard-Frank-Oberschule, Coswig

10:00+12:30
Erste Stunde
Andert-Oberschule Ebersbach

20:30
Jedermann – Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes, von Hugo von Hofmannsthal
Neue Burgfestspiele Meissen Albrechtsburg Meissen


Sa 29.06.2019 20:30
Jedermann – Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes
Neue Burgfestspiele Meissen Albrechtsburg Meissen

18:00
Im Weißen Rössl
König Albert Theater Bad Elster


30.5. – 2.6. | KARL MAY FEST

Zum 28. Mal finden am Wochenende nach Himmelfahrt die Karl-May-Festtage in Radebeul statt. Im Lößnitzgrund werden Karl Mays Werke lebendig. Das Indianerlager «Hoher Stein», die Westernstadt «Little Tombstone »und die Darbietungen der traditionellen Tänze und Gesänge der indianischen Gäste aus den USA laden zu Erkundungen ein. Von der großen Sternreiterparade angefangen, sind natürlich auch wieder die Landesbühnen Sachsen mit Winnetou, Old Shatterhand sowie aufregenden Stunts und Verfolgungsjagden dabei. Besuchen Sie uns im Lößnitzgrund!


15.6. | ANNA MATEUR: PROTOKOLL EINER DISKO

Konzert im Rahmen des XJazz Edition Radebeul-Festival 2019

In ihrem neuen Programm macht Anna Mateur nichts anderes als sonst, nur anders. Also Lieder. Und Cover. Und Chaos. Sprich Kunst. Hier nun eine Kurzübersicht über das zu Erwartende: Umgeben von virtuosen Musen fegt die Antidiva erneut über die Bühne. Sie tanzt. Sie schreit. Sie spontant. Sie macht Musik. Viel Musik. Und Pausen. Denn Pausen sind auch Musik. Geben sie sich ihren Gefühlen hin. Selbst wenn sie diese nicht verstehen. Schmelzen Sie. Wie Plastik. Wenn alle mit machen, ist das sogar sozial. Wenn keiner mitmacht, stirbt ein Cis. Alles ist Kunst.

Alles ist Musik. Sogar Sie. Und Anna. Und so.


22.6. | SOMMERNACHTSBALL AUF SCHLOSS WACKERBARTH

Feuriges Sizilien

Wie jedes Jahr sorgen die Künstler der Landesbühnen Sachsen gemeinsam mit der Elbland Philharmonie Sachsen für den künstlerischen Rahmen des Sommernachtsballs.


25.6. – 28.6. | 19. ALLES SPIELT

Auch in diesem Jahr fi ndet unser Amateurtheaterfestival ALLES SPIELT! statt. Hier treff en sich Theatergruppen jeden Alters und zeigen, was sie können. Dabei steht nicht nur das Schauen von verschiedenen Theaterformen und -techniken im Vordergrund, sondern auch der Austausch der Amateurtheatergruppen untereinander. Das junge.studio bietet unter professionellen Bedingungen eine Plattform zum Sehen, Gesehenwerden und Weiterdenken. Theaterstücke, Performances, Tanz, Filme und musikalische Beiträge – alles ist willkommen. Denn: ALLES SPIELT! im 20.

Jahr! Der Freundeskreis der Landesbühnen Sachsen und der Felsenbühne Rathen e. V. unterstützt ALLES SPIELT! 2019 erneut.


Spielplan


Do 6.6. 16:00 WERKSCHAU JUNGES.STUDIO

SOLL ICH BIN ICH – Eine Suche nach Widerstand

Theaterprojekt der Theater-Werkstatt III

SB


Fr 7.6. 14:00 WERKSCHAU JUNGES.STUDIO

SOLL ICH WILL ICH – Eine Stückentwicklung

zum Thema Freiheit der Theater-Werkstatt I

SB


Sa 8.6. 19:30 Wer seid ihr Bukowski – UA – KF SB


So 9.6. 19:00 Katja Kabanowa Janá?ek M HB


Do 13.6. 09:15 Tanz entdeckt Matos SP HB

11:00 Tanz entdeckt Matos SP HB


Fr 14.6. 19:30 Wer seid ihr Bukowski – UA – KF SB


Sa 15.6. 20:00 GASTSPIEL Anna Mateur: Protokoll einer Disko Konzert im Rahmen des X-JAZZ Edition Radebeul-Festival 2019 SP HB


So 16.6. 15:00 Pariser Leben Off enbach M HB


Mo 24.6. 17:00 Kochen Kunterbunt AK


Di 25.6. – 28.6. Alles spielt! SB


Felsenbühne Rathen- Spielplan Juni


Fr 31.5. 19:30 GASTSPIEL A Tribute to Simon & Garfunkel – Duo Graceland


Sa 1.6. 16:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

So 2.6. 16:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

Mo 3.6. 11:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

Sa 8.6. 19:30 PREMIERE Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

So 9.6. 16:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Mo 10.6. 17:00 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

Do 13.6. 11:00 Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt Kube / Grimm / Kandl

Fr 14.6. 19:30 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

Sa 15.6. 15:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

19:30 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

So 16.6. 16:00 Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt Kube / Grimm / Kandl

Fr 21.6. 19:30 Der Freischütz Weber

Sa 22.6. 19:30 Der Freischütz Weber

So 23.6. 17:00 GASTSPIEL Zwinger Trio – Hochrechnung in die Zukunft

Fr 28.6. 19:30 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

Sa 29.6. 19:30 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

So 30.6. 17:00 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann


JULI


Mi 3.7. 11:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Sa 6.7. 19:30 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

So 7.7. 17:00 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

Di 9.7. 11:00 Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt Kube / Grimm / Kandl

Mi 10.7. 11:00 Winnetou I Hörbe / May

Do 11.7. 11:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

16:00 Winnetou I Hörbe / May

Fr 12.7. 19:30 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

Sa 13.7. 15:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

19:30 Hair – Rock-Musical Ragni, Rado, MacDermot

So 14.7. 17:00 Winnetou I Hörbe / May

Di 16.7. 16:00 Winnetou I Hörbe / May

Mi 17.7. 11:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

15:00 Winnetou I Hörbe / May

Do 18.7. 11:00 Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt Kube / Grimm / Kandl

Fr 19.7. 19:30 Das Geheimnis der Hebamme Ebert / Bereska

Sa 20.7. 15:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

19:30 Das Geheimnis der Hebamme Ebert / Bereska

So 21.7. 17:00 Das Geheimnis der Hebamme Ebert / Bereska

Di 23.7. 11:00 Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt Kube / Grimm / Kandl

Mi 24.7. 15:00 Winnetou I Hörbe / May

Do 25.7. 11:00 Winnetou I Hörbe / May

Fr 26.7. 19:30 Das Geheimnis der Hebamme Ebert / Bereska

Sa 27.7. 15:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

19:30 Das Geheimnis der Hebamme Ebert / Bereska

So 28.7. 17:00 Das Geheimnis der Hebamme Ebert / Bereska

Di 30.7. 16:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Mi 31.7. 16:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –


AUGUST


Do 1.8. 11:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

16:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Fr 2.8. 19:30 Der Freischütz Weber

Sa 3.8. 15:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

19:30 Der Freischütz Weber

So 4.8. 17:00 Der Freischütz Weber

Di 6.8. 16:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Mi 7.8. 11:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Do 8.8. 11:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

Fr 9.8. 19:30 Der Freischütz Weber

Sa 10.8. 15:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

19:30 Der Freischütz Weber

So 11.8. 17:00 Der Freischütz Weber

Di 13.8. 11:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

Mi 14.8. 16:00 Die Sonne über dem Traumzauberbaum Lakomy / Erhardt – UA –

Do 15.8. 11:00 GASTSPIEL Der Traumzauberbaum – Das Geburtstagsfest

Familienmusical von Reinhard Lakomy und Monika Ehrhardt

Fr 16.8. 19:30 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

Sa 17.8. 15:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

19:30 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

So 18.8. 17:00 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

Do 22.8. 15:00 Schneeweißchen und Rosenrot Schöbel / Grimm

19:30 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

Fr 23.8. 19:30 GASTSPIEL FAUST – Die Rockoper

Sa 24.8. 19:30 Zorro – Das Musical Gispy Kings / Cameron / Clark / Edmundson / Hauer / Hartmann

So 25.8. 17:00 Carmina Burana

Do 29.8. 15:00 Winnetou I Hörbe / May

Fr 30.8. 19:30 Winnetou I Hörbe / May

Sa 31.8.

12:00

14:00 SPIELSTRASSE

Kinderfest im Kurort Rathen

15:00 Winnetou I Hörbe / May

18:30 KALENDERBLÄTTER – Straßenfest für Jung und Alt

Erinnerungen aus 65 Jahren Landesbühnen auf der

Felsenbühne Rathen


SEPTEMBER


So 1.9. 15:00 Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt Kube / Grimm / Kandl

Felsenbühne Rathen 2019


HAIR

The American Tribal Love Rock-Musical | Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado | Musik von Galt MacDermot. Die Originalproduktion fand in New York unter der Leitung von Michael Butler statt.

Junge Leute um die Hippie-Truppe von George Berger hoffen auf ein Zeitalter im Zeichen des Wassermanns, das geprägt ist durch Liebe, Gewaltlosigkeit und Frieden, jenseits von Krieg und Rassentrennung. Claude ist neu und fühlt sich sofort von dem charismatischen Berger und seinen Freunden angezogen. Doch er hat gerade seinen Einberufungsbefehl nach Vietnam erhalten. Soll er pflichtbewusst in einen unsinnigen Krieg ziehen? Oder soll er seinen Dienstverweigern, und somit eine Gefängnisstrafe und gesellschaftliche Ächtung in Kauf nehmen?

Die Songs von «Aquarius» und «Hair» bis «Hare Krishna» und «Letthe Sunshine in» gehen bis heute unter die Haut und vermitteln  die Vision einer besseren Welt.

ML: Michael Fuchs/Uwe Zimmermann; I: Peter Dehler; Ch: Till Nau; A: Stefan Wiel

| 4.5. | 5.5. | 7.5. | 11.5. | 12.5. | 8.6. | 10.6. | 14.6. | 15.6. | 6.7. | 7.7.| 12.7. | 13.7.


KATJA KABANOWA

Oper von Leoš Janá?ek nach dem Schauspiel «Das Gewitter» von Alexander N. Ostrowski

Die ergreifende Oper führt in die russische Provinz. In ihrer Sehnsucht nach Freiheit gibt sich Katja, eine streng bewachte junge Frau, während einer Reise ihres Gatten heimlich dem Mann hin, den sie wirklich liebt. Und bei einem Gewitter, das sich über allen aufgestaut hat, gesteht Katja ihren Ehebruch öffentlich! Doch anders als ihre Freundin, die mit ihrem Geliebten aus der kleinbürgerlichen Misere Richtung Großstadt flieht, zieht es Katja – von allen verlassen – Richtung Wolga.

ML: Ekkehard Klemm; I/L: Sebastian Ritschel; A: Stefan Wiel

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen.

| 25.5. | 30.5. | 9.6.


IM WEISSEN RÖSSL

Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung «Bar jeder Vernunft»

Zahlkellner Leopold himmelt seine Chefi n Josepha Vogelhuber an, die ihrerseits dem Anwalt Dr. Siedler schöne Augen macht, der wiederum die attraktive Fabrikantentochter Ottilie liebt, deren Vater von Sigismund, dem Sohn seines ärgsten Geschäftskonkurrenten, verfolgt wird, dessen Herz für das entzückend lispelnde Fräulein Klärchen schlägt …

ML: Hans-Peter Preu / Thomas Gläser; I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler;

Kooperation mit der Elbland Philharmonie Sachsen, der Chursächsischen Philharmonie und dem Leipziger Symphonieorchester

| 14.6. | 30.6.


JEDERMANN – DAS SPIEL VOM STERBEN DES REICHEN MANNES

von Hugo von Hofmannsthal

Jedermann ist reich. Alles kann er kaufen. Die Welt liegt ihm zu Füßen und sein Tod in weiter Ferne. Den Bettler und den armen Nachbarn weist er ab, die Warnungen seiner Mutter überhört er. Auf einem Fest mit seiner Buhlschaft steht plötzlich der Tod neben ihm. Jedermann fleht um eine Frist und der Tod gewährt ihm eine Stunde. Eine opulente sinnlich-musikalische Inszenierung mit Mitwirkenden aus der Region Meißen und Tom Quaas in der Titelrolle.

I: Peter Kube; A: Stefan Wiel; M: The Purgatorators; Ch: MuNo-Productions, Michal Sandor | 27.6. | 29.6.


PARISER LEBEN

Operette von Jacques Offenbach

Ein Fest jagt das nächste in dieser musikalisch berauschenden Offenbachiade und man amüsiert sich prächtig: Allen voran – und durchaus nicht immer gemeinsam – ein schwedischer Baron und seine hübsche Gattin. Beiden wird von zwei mittellosen Lebemännern in Privatwohnungen und mit Hilfe der Dienerschaft ein Klischee-Paris vom Feinsten präsentiert. Bis der Schwindel auffliegt!

ML: GMD Florian Merz (Bad Elster) / Karl Bernewitz; I/Ch: Christopher Tölle; A: Stefan Wiel; Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen.

| 30.4. | 18.5. | 10.6. | 16.6.


TANZ ENTDECKT

Die Tanzcompagnie stellt sich vor (5. – 6. Kl.)

Was ist Tanz? Und wovon kann uns Tanz erzählen? Von Beziehungen zwischen Menschen? Von Freundschaften und Kämpfen, von Einsamkeit und Gemeinsamkeit? Und heute, wo ist überall Tanz zu

 finden? Auch wenn vielleicht nicht alle Fragen beantwortet werden: Es gibt in jedem Falle viel zu hören, zu schauen und zu staunen.

I: Carlos Matos | 13.6.


WER SEID IHR – UA –

Schauspiel von Oliver Bukowski

Eine Dorfkneipe in Sachsen. Hierher, in ihr Elternhaus, wird Lisa unfreiwillig zurückgebracht, nachdem sie in Berlin auf der Straße zusammengebrochen war. Vor den Spoilern der Kraftfahrzeuge hatte sie keulen- und bänderschwingend linke Brandreden gehalten. Ihre Eltern und Onkel Ralf, der Lisa mit aufgezogen hat, sind stolz auf die aktive Bloggerin, verleiht sie doch auch ihrer Ost-Herkunft eine Stimme. Aber damit hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf und Lisa fragt sich nach ihrer Rückkehr allmählich immer mehr: Wer seid ihr?

I: Tom Quaas; A: Tom Böhm | 3.5. | 5.5. | 29.5 | 8.6. | 14.6


DIE SONNE ÜBER DEM TRAUMZAUBERBAUM – UA –

Familienmusical von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika Ehrhardt (Buch) (ab 5)

Der fi nstere Gru-Gru will die Sonne vom Himmel holen. Die Freunde Benjamin, Quingel und die Vogelscheuche erfahren davon, als Kiki, der Sonnenstrahl, zu ihnen kommt. Gemeinsam beschließen Sie, sich Gru-Gru und seinen Verbündeten in den Weg zu stellen und die Sonne zu retten. DIE SONNE ist zu einer Traumblattgeschichte geworden und jetzt als DIE SONNE ÜBER DEM TRAUMZAUBERBAUM zu erleben.

I/Ch: Katrin Wolfram; A: Katharina Lorenz; ML: Uwe Zimmermann

26.5. | 2.6. | 3.6. | 15.6. | 31.7. | 1.8. | 8.8. | 10.8. | 14.8.


SCHNEEWEISSCHEN UND ROSENROT

Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)

Zwerg Grobwurz ist grimmig, sind doch alle Geschöpfe in seinem Wald mindestens zu zweit, nur er ist einsam. In seinem Zorn beschließt er, Prinz Konrad und seinen Bruder Heinrich in einen Bären und einen Jäger zu verwandeln, die sich gegenseitig umbringen sollen. Doch der Bär sucht Schutz in der Hütte von Schneeweißchen und Rosenrot …

I: Steff en Pietsch; A: Ulrike Schlafmann; M: Sebastian Undisz

1.6. | 9.6. | 3.7. | 11.7. | 13.7. | 17.7. | 20.7. | 27.7. | 30.7. | 1.8. | 3.8. | 6.8. |

7.8. | 13.8. | 17.8. | 22.8.


DER FREISCHÜTZ

Romantische Oper von Carl Maria von Weber

Das Lebensglück des Jägerburschen Max hängt von einem einzigen Probeschuss ab. Nur wenn ihm dieser gelingt, kann er seine geliebte Agathe zur Frau bekommen. Max nimmt Hilfe an – von Kaspar, der mit dem schwarzen Jäger Samiel im Bunde ist. In der Wolfsschlucht gießen sie Freikugeln, die immer treff en …

ML: Hans-Peter Preu, Eckehard Stier; I: Horst-Otto Kupich; Ch: Kathrin Wolfram; A: Stefan Wiel;

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen.

21.6. | 22.6. | 2.8. | 3.8. | 4.8. | 9.8. | 10.8. | 11.8.


WINNETOU I

Von Olaf Hörbe nach Karl May

Erzählt wird die Geschichte des jungen Häuptlings Winnetou. Der Bau der Eisenbahn auf der indianischen Erde ist ein Vorbote weiterer Eroberungen durch die Weißen. Banditen wie Santer greifen immer wieder an. In dieser Situation treffen Winnetou und Old Shatterhand aufeinander. Doch bis zur Blutsbrüderschaft ist es noch ein weiter Weg. Effektvolle Kämpfe, Stunts und artistische Einlagen verleihen der Aufführung einen besonderen Reiz.

I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel; M: Hans-Peter Preu; Kampfchoreografie: awego

25.5. | 26.5. | 10.7. | 11.7. | 14.7. | 16.7. | 17.7. | 24.7. | 25.7. 29.8. | 30.8.

| 31.8.


DAS GEHEIMNIS DER HEBAMME – UA –
von Sabine Ebert
Nach dem gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von
Odette Bereska (ab 12)
Auf der Flucht vor einem grausamen Burgherrn schließt sich die junge Hebamme Marthe einer Gruppe fränkischer Siedler an, die in die Mark Meißen ziehen, um dort ein besseres Leben aufzubauen. Ihr Anführer ist Ritter Christian, den Marthes Heilwissen beeindruckt. Das erregt die Aufmerksamkeit seines ärgsten Feindes. Ein farbenfrohes aktionsreiches Stück und eine große Liebesgeschichte.
I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel; M: Sebastian Undisz;
Kampfchoreografi e: awego
18.5. | 19.5. | 19.7. | 20.7. | 21.7. | 26.7. | 27.7. | 28.7.


ZORRO – DAS MUSICAL
Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings,
Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte: Stephen Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch) Mit Live-Band
Zwei Brüder werden zu erbitterten Feinden: Ramon schaltet den Vater aus, um dessen Macht brutal an sich zu reißen. Dass sich hinter dem Rächer Zorro sein Bruder Diego verbirgt, kann Ramon nicht ahnen. Ein actionreiches Spektakel, verbunden mit einer romantischen Liebesgeschichte und untermalt von temperamentvollem spanischen
Flamenco-Pop.
ML: Jan Michael Horstmann; I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel;
Ch: Wencke Kriemer de Matos
28.6. | 29.6. | 30.6. | 16.8. | 17.8. | 18.8. | 22.8. | 24.8.


DIE GOLDENE GANS ODER WAS WIRKLICH KLEBEN BLEIBT
Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 6)
Zum Golde drängt doch alles, selbst wenn es nur ein goldiges Federvieh ist. Frei nach den Brüdern Grimm erleben wir die Geschichte vom gutherzigen «Dummling» Klaus, der Dank der magischen Anziehungskraft einer goldenen Gans am Ende doch den Sieg über seine Brüder davonträgt, und die traurige Prinzessin zum Lachen bringt.
I: Peter Kube; A: Ulrike Kunze
13.6. | 16.6. | 9.7. | 18.7. | 23.7. | 1.9.


CARMINA BURANA
Cantiones profanae von Carl Orff
Der stimmgewaltige Chor «O Fortuna», der die Wandelbarkeit des Glücks besingt, rahmt die kompositorischen Themenkreise «Frühling», «Schenke» und «Liebe» ein. Das beliebte Werk für Solisten, gemischten Chor, Kinderchor und Orchester ist traditionsgemäß auch in diesem Jahr als Konzert zu erleben.
ML: Ekkehard Klemm; Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen.
25.8.


LBS THEATER RADEBEUL HB HAUPTBÜHNE SB STUDIOBÜHNE GH GLASHAUS IM FOYER
GW GOLDNE WEINTRAUBE – DIE THEATERKNEIPE PB PROBEBÜHNE AK ALTE KANTINE
MUSIKTHEATER TANZ SCHAUSPIEL FIGURENTHEATER
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Die Eintrittskarten der Landesbühnen Sachsen für Veranstaltungen im Theater Radebeul sowie auf der Felsenbühne Rathen gelten vier Stunden vor bis sechs Stunden nach Vorstellungsbeginn in allen Nahverkehrsmitteln – außer Sonderverkehrsmitteln – im VVO-Verbundraum als Fahrausweis.
MIT DEM VVO-KOMBITICKET KOSTENLOS ZUR VORSTELLUNG


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—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

Bremen, Theater Bremen, Lulu – Alban Berg, IOCO Kritik, 22.02.2019

Februar 22, 2019 by  
Filed under Hervorheben, Kritiken, Oper, Theater Bremen

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Theater Bremen

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

Lulu – Alban Berg

– LULU – Eine Lebenskurve von extremer Steilheit in beiden Richtungen –

von Michael Stange

 Alban Berg © IOCO

Alban Berg © IOCO

Alban Bergs Oper Lulu fußt auf den Tragödien von Frank Wedekind, Erdgeist und Die Büchse der Pandora, welche dieser 1892 begann und trotz vernichtender Gesellschaftskritik 1898 / 1902  uraufführte, veröffentlichte.

Schonungslos stellt es die seelenlose Realität der Jahrhundertwende dar. Dramatik, Gewalt und sexuelle Phantasien sind die wirkungsvollen Zutaten dieses Vorläufers der literarischen „Neuen Sachlichkeit“. Kern des Stückes sind Lulu und ein Reigen an Männern, die unter anderem durch ausschweifendes sexuelles Verhalten ihre charakterliche Zügellosigkeit offenbaren. Wichtige Anregungen verdankt das Stück auch Sigmund Freud und seinen Feststellungen zum Unbewussten und dem Verhalten des Individuums.

1937, knapp vierzig Jahre nach der Uraufführung von Wedekinds Tragödie Erdgeist folgte die Premiere von Alban Bergs unvollendeter Oper Lulu. Seine Komposition komplexer Zwölftonreihen zeichnet in Verbindung mit Wedekinds dramatischem Werk  die  erschütternde Wucht der Oper.

Lulu  –  Alban Berg
youtube Video des Radio Bremen TV
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Revolutionär und zugleich immer noch hochaktuell ist die Entlarvung der bürgerlichen Scheinmoral. Lulu ist eine von ihrer radikalen und triebhaften Umwelt zerstörte Frau. Ihr Schicksal endet aber für Alle fatal. Auf dieser nach Wedekind „Lebenskurve von extremer Steilheit in beiden Richtungen“ drängen alle Personen des Stücks in eine Katastrophe. Bergs Lulu spannt auch den Bogen zwischen den Machtfantasien der Wilhelminischen Jahre und ihren faschistischen Spiegelbildern in den dreißiger Jahren, als Militarismus, Säbelrasseln, gesellschaftliche Unterdrückung und koloniale Ausbeutung die Welt prägten.

Regisseur Štorman beleuchtet die Figuren der Oper einschließlich der lesbischen Gräfin Geschwitz als Einheit beim Missbrauch von Lulu. Lulu ist Opfer und Sinnbild der Verrohung, des Abgrundes und des Todes. Lulu begeht einen Mord, flüchtet, prostituiert sich und entgeht dem Mordversuch Jack the Rippers und steuert einem ungewissen Ende zu. Das Bühnenbild des 1 Aktes ist ein dreidimensionales begehbares kaleidoskopartiges Spiegelkabinett vor schwarzem Hintergrund. Hier ist nicht Lulu die Hauptperson sondern alle Akteure werden im Spiegel reflektiert, strahlen zurück oder verirren sich im Raum. Dieses Kaleidoskop zerfällt schon im 2. Akt und ist zum Schluss des 3 Aktes verschwunden. Alle Personen sind als Spiegelbilder Schöns kostümiert. Nach dem Tod Schöns erscheint Lulu in einem Cat-Woman gleichen Latexkostüm und nimmt nach der Flucht die Fäden in die Hand. Bilderreigen, Kostüme und oft pantomimische Bewegungen erinnern an Fritz Lang Filme wie M oder Dr. Mabuse.

Dadurch ist Marco Štorman ein Gesellschaftsdrama von Unterdrückung und Ausbeutung gelungen. Gerade der Verzicht der Darstellung von Gewalt und Mord macht die Inszenierung umso beklemmender. Lulus Drama wird dadurch das Drama der Gewalt in der Gesellschaft und in jedem Einzelnen. Äußerlich unversehrt steht sie am Ende an der Seite der Bühne. Dadurch sind die Wiederholung und Fortsetzung von Gewalt und Qual nicht ausgeschlossen.

Theater Bremen / LULU  - hier:  Marysol Schalit als Lulu, Claudio Otelli als Dr. Schoen © Joerg Landsberg

Theater Bremen / LULU – hier: Marysol Schalit als Lulu, Claudio Otelli als Dr. Schoen © Joerg Landsberg

Das Theater Bremen hat für den von Berg nicht vollendeten 3. Akt nicht die bekannte ergänzte Fassung gewählt, sondern dafür Detlef Heusinger einen Kompositionsauftrag erteilt. Er holte für den dritten Akt das SWR Experimentalstudio auf die Bühne und erweiterte das Orchester um eine Bühenmusik. Diese bestand u. a. aus einem Theremin. Das Instrument, wird berührungslos berührungslos über Handbewegungen gespielt und erzeugt eine Vielzahl von Tonhöhen und Dynamiken, die mit mechanische Instrumente nicht erreichen. Hinzu kamen E-Gitarre, Synthesizer und Hammondorgel. Das Klangbild der Oper wird dadurch tonal geändert und wirkt sirrender, packender moderner und noch rauschender und intensiver.

Hartmut Keil versteht es, die Musik Bergs mit fein abgestuften Dynamiken und wo nötig mit dramatischem Applomb zur Geltung zu bringen. Den Sängerinnen und Sängern ist er ein musikalisch zugewandter, wissender Partner. Seine Lesart und sein interpretatorisches Feingefühl machten die Oper zu einem orchestral differenziert leuchtenden packenden musikalischen Drama mit peitschender emotionaler Wucht.

Marysol Schalit gehört seit 2011 zum Ensemble des Theater Bremen und hat zuletzt als Marcelline in Fidelio Glänzendes geleistet. Marysol Schalit vereint atemberaubende Gesangstechnik, eine von weitem Atem getragene leuchtende Stimme, dramatische Wucht und phänomenale Spielfreude. Ihre darstellerische Eindringlichkeit als Lulu paarte sie mit einer anrührend kindlichen Zerbrechlichkeit. Stimmlich ist sie eine ideale Titelheldin. Ihr an sich warmes Timbre hellte sie gleichsam mädchenhaft auf, gelangte aber auch zu raubtierhafter Gefährlichkeit. Gesanglich gelang ihr ein herausragendes Rollendebut mit berückend, leuchtendem Ton und staunenswerten Koloraturen. Die mörderische Partie der Lulu brachte sie so stupend auf die Bühne des Theater Bremen.

Claudio Otelli war ein packender Dr. Schön und Jack the Ripper. Sein klangschöner dramatischer Bariton füllte die Partie mit stimmlicher Glut, dramatischem Feuer und verzehrender Kraft. Erschütternd stellt er die Selbstvernichtung und den Abstieg Schöns dar und lotete die Partie prächtig mit seinem farbenreich Bariton aus.

Theater Bremen / LULU - hier :  Marysol Schalit als Lulu, Birger Radde © Joerg Landsberg

Theater Bremen / LULU – hier : Marysol Schalit als Lulu, Birger Radde © Joerg Landsberg

Chris Lysack sang trotz Indisposition einen höhensicheren, lustvollen Alwa mit unglaublicher Strahlkraft und faszinierender Bühnenpräsenz. Birger Radde war ein mächtig auftrumpfender lustvoller Tierbändiger und Athlet mit italienischem Heldenbariton. Nathalie Mittelbach als Gräfin Geschwitz verkörperte einen gutvoller und gefährlichen Vamp mit bestrickendem Mezzosopran. Christian-Andreas Engelhardt war Prinz, Kammerdiener und Marquis mit großem heldentenoralen Applomb. Stephen Clark gab Theaterdirektor und Bankier mit profundem und rundem Bass. Hyojong Kim war tenoral herausragender geschmeidig klangvoller Maler und Prinz von Uahubee.

Lulu im Theater Bremen ist packend mitreißendes Musiktheater. Das Ensemble verfügt über erfahrene und wohl disponierte Sänger/Innen, welche ihre anspruchsvollen Partien mit Sicherheit und dramatischer Intensität durchschreiten. Nie geraten sie an stimmliche oder darstellerische Grenzen. Das hervorragende Ensemble bewältigte Lulu – eine schwer zu inszenierende  moderne Oper – so mit scheinbarer Leichtigkeit. Die Bremer Philharmoniker machten mit Spielfreude und Durchleuchtung der packenden Partitur unter der Leitung von Hartmut Keils die Komposition Alban Bergs in selten gehörtem Maß durchhör- und erlebbar.

Lulu am Theater Bremen; weitere Termine am 28.02., 02.03., 24.03. und 07.04.2019.

—| IOCO Kritik Theater Bremen |—

Bremen, Theater Bremen, Premiere LULU – Alban Berg, 27.01.2018

Dezember 17, 2018 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Bremen

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Theater Bremen

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

Lulu – Alban Berg

Premiere am 27. Januar 2019, 18 Uhr

Nach Frank Wedekind, Neufassung des 3. Aktes von Detlef Heusinger.  Nach Lulu. Ein Rock-Vaudeville die zweite Aufführung des Stoffs im Januar im Theater Bremen.

Fasziniert hat sie viele Männer: Nicht nur in der Doppeltragödie, die Frank Wedekind ihr widmete, zieht Lulu die sie Umgebenden unwiderstehlich in den Bann. Auch Alban Berg erlag dieser seltsamen Heldin und entwickelte aus einer einzigen, ihr gewidmeten musikalischen Zwölftonreihe seine gesamte Oper, die er zur Keimzelle seines Werkes erhob. Bevor er den 3. Akt vollenden konnte, starb er jedoch. Der aus Bremen stammende Komponist Detlef Heusinger entwirft mit elektroakustischen Instrumenten, wie E-Gitarre, Theremin und Synthesizer, eine flirrende Neufassung des 3. Aktes für die Inszenierung am Theater Bremen. Marysol Schalit, seit 2011 im Musiktheaterensemble engagiert, spielt und singt die hochgradig-intensive Titelpartie, Claudio Otelli, der schon als Wozzeck begeisterte, verkörpert Dr. Schön.

 Alban Berg © IOCO

Alban Berg © IOCO

In der Inszenierung von Marco Štorman erscheint die Lulu zunächst als Leerstelle und Projektionsfläche. Sie ist eine in Bild gebannte Männerphantasie, ein Umstand, der dem Team von vornherein sehr wichtig war, wie Dramaturgin Isabelle Becker betont: „Der Abend heißt zwar Lulu, er könnte aber auch genauso gut nach Dr. Schön benannt sein. Denn das Stück beschreibt durch und durch eine männliche Perspektive auf die weibliche Protagonistin. Von einem männlichen Autor geschrieben, von einem männlichen Komponisten in Musik gesetzt, wird Lulu zu einem Objekt stilisiert, das nur durch den männlichen Blick auf diese Weise existieren kann. Dieser Abend will die tradierten Geschlechter- und Machtverhältnisse offenlegen und mündet in einer alptraumhaften Verzerrung von Dr. Schön.“

Die Musikalische Leitung hat Hartmut Keil: Er war von 2002 bis 2016 an der Oper Frankfurt engagiert und dirigierte da neben allen großen Mozart-Opern ein breites Repertoire. Von 2003 bis 2012 war er musikalischer Assistent und Studienleiter bei den Bayreuther Festspielen, seit der Spielzeit 2017/2018 ist er als Erster Kapellmeister am Theater Bremen engagiert und hatte die Musikalische Leitung bei Puccinis „Il tabarro & Gianni Schicchi“, Dvo?áks „Rusalka“, Strawinskys „The Rake’s Progress“ und bei Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“.

Regie führt Marco Storman (*1980), er studierte an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Seit 2007 arbeitet er als freier Regisseur in Schauspiel und Musiktheater u. a. an Theatern in Wien, Stuttgart, Klagenfurt, Hannover, Hamburg und Bonn. In der Spielzeit 2016/2017 war er Hausregisseur am Luzerner Theater. Am Theater Bremen inszeniert er nach „Peter Grimes“, „Parsifal“ und „Candide“ mit „Lulu“ seine vierte Arbeit.

Detlef Heusinger , geboren 1956 in Frankfurt am Main, studierte Komposition, Dirigieren, Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie sowie Gitarre, Laute und Klavier an den Musikhochschulen in Bremen, Köln und Freiburg sowie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Im Zentrum seiner kompositorischen Arbeit stehen Werke für die Bühne, wie etwa „Der Turm“, der 1989 in Bremen am Theater uraufgeführt wurde.  Als Produzent und Regisseur der Video-Oper „Pandora I&II“ gestaltete er 1993 seinen ersten Musikfilm für Radio Bremen, dem 2001 „Sintflut“ für den SWR und das SF DRS folgte. Neben seiner Arbeit als Komponist unterrichtete Detlef Heusinger von 1990 bis 1996 an der Hochschule der Künste in Bremen und leitete regelmäßig eine Dirigierklasse bei der Mürztaler Musikwerkstatt. Seit 1991 ist Heusinger auch als Regisseur im Opern- und Tanztheaterbereich tätig. Seit Oktober 2006 ist Detlef Heusinger künstlerischer Leiter des SWR Experimentalstudios, für „Lulu“ am Theater Bremen hat er den 3. Akt neubearbeitet.


LULU – Alban Berg

Text  nach den Tragödien Erdgeist und Büchse der Pandora von Frank Wedekind. Uraufführung am 2. Juni 1937 am Stadttheater Zürich. Neufassung des dritten Aktes von Detlef Heusinger

Premiere 27. Januar 2019, 18 Uhr im Theater am Goetheplatz;  weitere Termine 29.01./ 09.02./ 15.02./ 20.02./ 28.02./ 02.03./ 24.03./ 07.04.2019

Musikalische Leitung:  Hartmut Keil, Inszenierung : Marco Storman, Bühne: Frauke Löffel, Kostüme: Sara Schwartz, Choreografie: Alexandra Morales, Dramaturgie: Isabelle Becker, Klangregie: Detlef Heusinger / Lukas Nowok

Mit: Marysol Schalit, Nathalie Mittelbach, Ulrike Mayer, Claudio Otelli, Chris Lysack, Christian-Andreas Engelhardt, Hyonjong Kim, Loren Lang, Birger Radde, Stephen Clark, Julia Huntgeburth, Gabriele Wunderer, Martina Parkes, Wolfgang von Borries, Jörg Sändig, Sami Similä

Es spielen die Bremer Philharmoniker,  Theremin : Carolina Eyck / Thorwald Jorgensen / Christian Mason, E-Gitarre : Jürgen Ruck, Klavier :  Ernst Surberg

—| Pressemeldung Theater Bremen |—

Bremen, Theater Bremen, Ein Maskenball – Giuseppe Verdi, IOCO Kritik, 03.11.2018

November 4, 2018 by  
Filed under Hervorheben, Kritiken, Oper, Theater Bremen

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Theater Bremen

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

Ein Maskenball – Giuseppe Verdi

 Opulenz, Liebe, Leidenschaft und Tod an der Weser

Von Michael Stange

Verdis Maskenball ist die typische Dreiecksgeschichte der Oper des 19. Jahrhunderts. Ein Graf (Gustavo) liebt die Frau (Amelia) seines besten Freundes und Sekretärs (Renato). Dies stürzt alle Beteiligten ins Unglück. Liebe, Hass und Leidenschaft, unauflösliche Emotionen und der musikalische Reichtum der Oper sind die Zutaten, die das Publikum auch heute fesseln können.

Theater Bremen / Ein Maskenball - hier : Olivares Sandoval als Gustavo, Dziashko als Oscar, Stephen Clark als Graf Ribbing und Ensemble © Jörg Landsberg

Theater Bremen / Ein Maskenball – hier : Olivares Sandoval als Gustavo, Dziashko als Oscar, Stephen Clark als Graf Ribbing und Ensemble © Jörg Landsberg

Michael Talkes Inszenierung begreift den Gustavo als Spieler. Ihm gleiten im Verlauf des Dramas die Fäden aus der Hand und er wird Opfer seines eigenen Leichtsinns. Der Hofstaat Gustavos kämpft schon im Vorspiel weiß geschminkt und in höfischen Kostümen der Renaissance gekleidet mit den Verschwörern um eine schwarze Krone. Die weiteren Bilder bei der Wahrsagerin Ulrica und das Feld der Kräuter zeigen tiefes Schwarz. Grünes morbides Licht sowie ein Totenschädel prägen das Kabinett Renatos. So wird die Geschichte mit wirkungsvollen Bühnenbildern und packender Personenführung suggestiv erzählt. Talke paart Dramatik mit brillanten Einfällen uneitel und kundig im Dienst des Werks.

Verbundene wird diese plastische Ausleuchtung mit einer musikalischen Darbietung auf höchstem Niveau.

Theater Bremen / Ein Maskenball - hier : Iryna Dziashko, Luis Olivares Sandoval, Birger Radde © Jörg Landsberg

Theater Bremen / Ein Maskenball – hier : Iryna Dziashko, Luis Olivares Sandoval, Birger Radde © Jörg Landsberg

Marco Comin ist Verdi-Dirigent der Extraklasse. Er leitet die Bremer Philharmonie mit schwebendem silbernem Klang. Sein Konzept beginnt mit er mit gleichsam tastenden Eintauchen im Vorspiel. Dies paart er später mit loderndem Feuer und lyrischer Innigkeit. Die Partitur ist bei ihm in den besten Händen und die Aufführung zeichnet sich insbesondere auch durch ihr exzellentes und akzentuiertes Klangbild aus. Die Bremer Philharmoniker folgen ihm mit phänomenaler Spielfreude und üppigen orchestralen Farben.

Gemeinsam mit den erlesenen Solisten und dem hervorragenden Chor gelingt eine musikalische Interpretation, die keine Wünsche offen lässt. Birger Radde ist ein Renato mit italienischem Timbre und vollendeter Gesangskunst. Von tiefer Schwärze bis zur glänzenden Höhe verbindet er mühelos alle Register seiner ausgeglichenen, klangschönen und mitreißenden Stimme. Ein ausgezeichneter Renato, wie er selten zu hören ist. Luis Olivares Sandoval ist ein Gustavo mit bronzenem Timbre, bestrickendem Piano und durchschlagskräftiger hoher Lage. Durch seine Gestaltungsfähigkeit liefert er ein glutvolles Portrait und entwickelt Gustavo mit stimmlicher Potenz und berührenden Momenten vom leichtsinnigen Lebemann zum fürsorglichen Landesvater im Angesicht des Todes.

Patricia Andress setzt als Amelia subtile Akzente. Höhepunkt ist ihre Arie im 3. Akt. Romina Boscolo erreicht mit ihrem Mezzosopran tiefste Altlagen. Mit abgründigen, tiefen schattigen Farben gestaltet sie eine furchteinflößende Wahrsagerin Ulrica. Iryna Dziashko ist als Oscar mit leuchtenden Koloraturen, präziser Geläufigkeit in den hohen Lagen und stetiger Spielfreude als Oscar ein fulminantes Pendant zu Gustavo.

Selbst die kleinen Rollen sind luxuriös besetzt. Herausragend singt Stephen Clark den Grafen Ribbing mit wohltönendem, profundem Bass und mächtiger Attacke in der Höhe. Dongfang Xie ist ein glänzender Christiano und Daniel Ratchev ein dämonischer Graf Horn.

Theater Bremen / Ein Maskenball - hier : Patricia Andress als Amelia, Luis Olivares Sandoval ist Gustavo © Jörg Landsberg

Theater Bremen / Ein Maskenball – hier : Patricia Andress als Amelia, Luis Olivares Sandoval ist Gustavo © Jörg Landsberg

Eine derartig berückende und gelungene Vorstellung ist ein Glücksfall. Bremens Maskenball stellt mit theatralischem und musikalischem Feuer sowie opulenter Besetzung einen Verdi auf die Bühne, der in dieser Qualität sehr selten zu hören ist. Ein gebanntes Publikum aller Altersklassen von Schülerinnen bis Senioren bejubelte zu Recht frenetisch die hochkarätige Aufführung.

So ist Oper lebendig. Das Bremer Theater zeigt, dass musikalische Wunder nicht nur auf dem Papier sondern auch auf der Bühne möglich sind. Sie beginnen bei der kundigen und durchdachten Auswahl des Ensembles und sie gelingen mit gemeinschaftlichem, hingebungsvollem Zusammenwirken aller Beteiligten.

Ein Maskenball am Theater Bremen; weitere Vorstellungen am  07.11.2018, 19:30 – 22:00 Uhr,  17.11. 2018, 19:30 – 22:00 Uhr,  25. 11. 2018, 18:00 – 21:30 Uhr, 05. 12.2018, 19:30 – 22:00 Uhr, Sonntag, 23. 12. 2018, 15:30 – 18:00 Uhr,  25.12. 2018, 18:00 – 20:30  19.1.2019, 19:30 – 22:00 Uhr

 

—| IOCO Kritik Theater Bremen |—