Wien, Wiener Staatsoper, La Traviata – Giuseppe Verdi – Premiere, IOCO Aktuell, 07.03.2021

März 5, 2021 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Premiere – La Traviata – Giuseppe Verdi

7. März 2021 18.00 Uhr –  play.wiener-staatsoper.at – Klick HIER!

Giuseppe Verdis La traviata in der Inszenierung von Simon Stone feiert am Sonntag, 7. März 2021 Premiere an der Wiener Staatsoper. Es handelt sich um eine Koproduktion der Wiener Staatsoper mit der Opéra national de Paris, siehe YouTube Trailer unten. Die nach ersten Gesprächen in 2017 gemeinsam mit dem Regisseur entwickelte Arbeit hatte in der vorigen Saison ihre Pariser Premiere und kommt nun in Wien heraus. Die Verfügbarkeit der Inszenierung zwischen den Koproduzenten ist so geregelt, dass sie von beiden Häusern in jeder Spielzeit gezeigt werden kann.

  Premiere 7.3.2021 –  ab 18.00 Uhr –  Live

Gespielt wird, bedingt durch die Fortsetzung des Theater-Lockdowns, weiterhin für Fernseh-, Radio- und Streaming-Publikum. Die Premiere wird ab 18.00 Uhr live auf play.wiener-staatsoper.at sowie ab 20.15 Uhr im ORF III-Hauptabendprogramm im Rahmen von »Wir spielen für Österreich« und auf myfidelio.at ausgestrahlt. ORF III startet bereits um 20.00 Uhr mit den »Kulissengesprächen mit Barbara Rett«. Radio Ö1 sendet die Premierenproduktion von La traviata am 20. März 2021 ab 19.30 Uhr.

ZUR PRODUKTION

Trailer La Traviata – Giuseppe Verdi
youtube Trailer Opera national de Paris
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»Ich versuche nie, herauszufinden, was dieses Stück einmal war – ich versuche nur herauszufinden, was dieses Stück jetzt für unsere Gesellschaft bedeutet«, so Regisseur Simon Stone zu seiner Inszenierung. In seiner mit riesigen Videowänden und Social Media jonglierenden Produktion zeigt er, wie aktuell und zeitgenössisch große Oper 2021 sein kann:
Violetta ist ein Pariser »It-Girl«, eine sterbenskranke Influencerin, die selbst dann in ihrer Instagram-Blase gefangen bleibt, wenn sie sich mit ihrem Geliebten aufs Land zurückzieht. Ihr Leben ist der virtuellen Präsentations- und Schaulust ausgeliefert. Alles Private ist bei ihr öffentlich, dafür wird der öffentliche urbane Raum zu ihrem einzigen Rückzugsgebiet für Momente der Schwäche.

 Die Violetta des realen Lebens - Alphonsine Duplessis auf Montmartre, Paris © IOCO

Die Violetta des realen Lebens – Alphonsine Duplessis auf Montmartre, Paris © IOCO

 Besetzung: Unter der musikalischen Leitung von Giacomo Sagripanti – der international gefragte italienische Dirigent gibt sein Debüt am Dirigentenpult des Hauses – ist Pretty Yende in der Titelpartie zu erleben. Sie feierte im Herbst als Adina in L’elisir d’amore ihr erfolgreiches Staatsoperndebüt. Dabei stand sie bereits gemeinsam mit Juan Diego Flórez auf der Bühne, der nun – erstmals in Wien – den Alfredo verkörpert. Ein weiteres Rollendebüt am Haus gibt Igor Golovatenko, der sich schon im Oktober als umjubelter Posa in »Don Carlos« dem Wiener Publikum vorstellen konnte, als Giorgio Germont.

In den weiteren Partien sind die Ensemblemitglieder Margaret Plummer als Flora, Donna Ellen als Annina, Robert Bartneck als Gaston, Attila Mokus als Baron Douphol, Erik van Heyningen als Marquis von Obigny und Ilja Kazakov als Doktor Grenvil zu erleben.

Dirigent Giacomo Sagripanti: »Es ist die größte Ehre für mich, mein Hausdebüt mit einer Premierenproduktion eines solchen Meisterwerks wie der Traviata zu geben. Mein Ziel ist es, die Belcanto-Seite dieses Werkes zu beleuchten, die zusammen mit Rigoletto und Trovatore als das >letzte Belcanto-Kapitel< der Operngeschichte angesehen werden kann. Ich bin froh, mit einem erstklassigen Team zu arbeiten, umgeben von großartigen KünstlerInnen und Freunden. Das ist der beste Weg, um Kunst und magische Momente zu schaffen und um die Bedeutung des Theaters und der Oper zu verdeutlichen.«

LA TRAVIATA (Giuseppe Verdi)

Musikalische Leitung Giacomo Sagripanti
Inszenierung Simon Stone
Bühne Robert Cousins
Kostüme Alice Babidge
Licht James Farncombe
Video Zakk Hein

Violetta Valéry Pretty Yende
Flora Bervoix Margaret Plummer
Annina Donna Ellen
Alfredo Germont Juan Diego Flórez
Giorgio Germont Igor Golovatenko
Gaston von Létorières Robert Bartneck
Baron Douphol Attila Mokus
Marquis von Obigny Erik Van Heyningen
Doktor Grenvil Ilja Kazakov

Eine Koproduktion mit der Opéra national de Paris – siehe Trailer oben

—| IOCO Aktuell Wiener Staatsoper|—

Wien, Staatsoper Wien, Opernball 2021 – Abgesagt, IOCO Aktuell, 24.09.2020

September 23, 2020 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Opernball 2021 – wegen Corona abgesagt

Das Fest der Oper und der Künste – Fällt Corona zum Opfer

Der Wiener Opernball, vielfach auch als „Höhepunkt der Wiener Ballsaison“ bezeichnete Abend fand im Jahr 2020 am 20. Februar zum 64. Mal nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Zum zehnten und letzten Mal wurde er von Staatsoperndirektor Dominique Meyer verantwortet. HIER: Die IOCO-Nachlese zum Opernball 2020!   . Die Staatsoper hatte sich für diesen 20. Februar 2020 zum Austragungsort der renommiertesten Ballveranstaltung Österreichs verwandelt. Aida Garifullina und KS Piotr Beczala sangen zur Eröffnung („Sempre libera“ aus La traviata von Giuseppe Verdi respektive „E lucevan le stelle“ aus Tosca  sowie gemeinsam „Tanzen möcht’ ich“ aus Die Csárdásfürstin). – Tempi passati!

Imagespot – zum Wiener Opernball
youtube Trailer der Wiener Staatsoper
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 Wiener Opernball 2021  –  Abgesagt  

Recht lapidar, fast buchhalterisch klingt die Absage des Opernball 2021:  vom neuen Direktor der Staatsoper Wien, Bogdan Roscic  am 23. September 2020 mitgeteilt: 

In Absprache mit der Österreichischen Bundesregierung wurde beschlossen, den für 11. Februar 2021 geplanten Opernball aufgrund der aktuellen Situation rund um COVID-19 abzusagen.»Es tut uns allen sehr leid, dass der Opernball, der im Jahreskreislauf der Wiener Staatsoper einen solchen Fixpunkt darstellt, aufgrund der aktuellen Lage abgesagt werden musste. Diese Absage betrifft natürlich auch die traditionell im umgebauten Saal stattfindende Zauberflöte für Kinder, bei der in zwei Vorstellungen insgesamt 7.000 junge Besucherinnen und Besucher bei uns sind. Durch diese Absagen werden im Spielplan des Hauses, nicht zuletzt durch den Wegfall der extrem aufwendigen Auf- und Abbauarbeiten, insgesamt vier Tage frei. Wir werden diese für ein Alternativprogramm nutzen, unter spezieller Berücksichtigung des jungen Publikums. Es ist daher wichtig, dass die Entscheidung zur Absage frühzeitig gefallen ist. Ebenso wichtig ist für die Staatsoper die Zusage von Staatssekretärin Andrea Mayer, dass der Eigentümer den Einnahmenverlust abdecken wird. Wir alle hoffen, dass wir im Februar 2022 wieder einen glänzenden Opernball veranstalten können.«

Wiener Opernball   –   Zahlen und Fakten  –  Lapidar

  • 5.150 Ballgäste
    144 Debütantenpaare
    150 Musikerinnen und Musiker
    171 Blumenarrangements und 480 Blumengestecke
    rund 52.600 Gläser
    9,200 Besteckteile
    1000 Sektkühler
  • rund 2,5 Mio Fernsehzuschauer
    30 Stunden Umbau des Opernhauses zum Ballsaal, Rückbau in 21 Stunden
    350 Facharbeiter und 150 Hilfskräfte während der Umbauphase
    80 Tiefladertransporte für das Tanzparkett, die Bühnenlogen und Verkleidungselemente
    Auftragsvolumen von gesamt rund € 1,5 Mio für 50 Firmen für die Auf- und Umbauarbeiten
    7000 Kinder in der »Zauberflöte für Kinder« am Tag nach dem Opernball – noch in der Balldekoration
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Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Auslastung 2018 – 92%, IOCO Aktuell, 20.01.2019

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – 2018  Auslastung 92%

Januar 2019  – VIOLETTER SCHNEE, HIMMELERDE, KOPERNIKUS

Die Staatsoper Unter den Linden in Berlin blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück und erreicht für das  Kalenderjahr auf knapp 1.400 Plätzen eine Auslastung von 92% (2017: 94% und 2016: 88%, bis zur Wiederöffnung im Oktober 2017 im Schiller Theater). Mit einer Auslastung von 92% belegt die Staatsoper Unter den Linden hinter der Bayerischen Staatsoper in München Platz Zwei der deutschen Auslastungshierarchie großer kommunaler Musiktheater. Kultureller Fixstern und unangefochtener Auslastungs – Spitzenreiter der Welt ist die Staatsoper Wien mit regelmäßig mindestens 98,5% Auslastung auf 2.284 Plätzen und über 600.000 Besuchern. Die meisten Musiktheater Deutschlands, wie die Deutsche Oper am Rhein oder die Oper Frankfurt, erreichen nur Auslastungen zwischen 70% und 80%.

 Giacomo (Jakob) Meyerbeer - 1842 GMD der Kurfürstlichen Hofkapelle © IOCO

Giacomo (Jakob) Meyerbeer – 1842 GMD der Kurfürstlichen Hofkapelle © IOCO

Insgesamt kamen 2018 über 235.000 BesucherInnen zu rund 300 Vorstellungen und Konzerten in die Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Außerdem erlebte ein Publikum von über 60.000 Menschen im Juni 2018 das 12. STAATSOPER FÜR ALLE- Wochenende unter freiem Himmel auf dem Bebelplatz mit dem Sinfoniekonzert der Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim und der Opern-Live-Übertragung von Verdis MACBETH.

Das Opern- und Konzertgastspiel der Staatsoper Unter den Linden und der Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim in Buenos Aires zog über 20.000 Musikbegeisterte an.  Weitere ausverkaufte internationale Konzertreisen der Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim führten 2018 nach Salzburg, Wien, Paris, Peking und Sydney.

Als erste Premiere im neuen Jahr 2019 kommt VIOLETTER SCHNEE von Beat Furrer als Auftragswerk der Staatsoper Unter den Linden am 13. Januar 2019 zur Uraufführung. In den Musiktheaterwerken des Ernst von Siemens Musikpreisträgers 2018 spielt das Verhältnis von Sprache und Klang eine besondere Rolle. VIOLETTER SCHNEE reflektiert die existenziellen Erfahrungen des Fremdwerdens und des Verlusts der Sprache angesichts einer drohenden Katastrophe.

Violetter Schnee   –  Beat Furrer
Youtube Trailer der Staatsoper Unter den Linden
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Die Arbeit ist in enger Kollaboration zwischen Komponist, Regisseur Claus Guth und Librettist Händl Klaus entstanden und basiert auf einer Vorlage von Wladimir Sorokin. Die musikalische Leitung übernimmt Matthias Pintscher. Die Besetzung besteht aus Anna Prohaska, Elsa Dreisig, Gyula Orendt, Georg Nigl und Otto Katzameier sowie Schauspielerin Martina Gedeck. Eine zweite Produktion des 21. Jahrhunderts folgt im Frühjahr: Am 9. März 2019 bringt Daniel Barenboim Jörg Widmanns BABYLON in einer überarbeiteten Berliner Neufassung zur Aufführung – in einer Inszenierung von Andreas Kriegenburg, mit Harald Thor als Bühnenbildner und u. a. mit Mojca Erdmann.

Staatsoper Unter den Linden / Daniel Barenboim in der Staatsoper Unter den Linden © Christian Mang

Staatsoper Unter den Linden / Daniel Barenboim in der Staatsoper Unter den Linden © Christian Mang

Am 17. und 18. Januar 2019 folgen zwei Premieren im Rahmen von LINDEN 21: Für HIMMELERDE verschmelzen die Musicbanda Franui und das Berliner Theaterkollektiv Familie Flöz Maskenspiel mit dem Instrumentarium der Alpen und Musik der Romantik (Uraufführung: 17. Januar 2019). Die »Opéra-rituel de mort« KOPERNIKUS von Claude Vivier wird als Produktion des Internationalen Opernstudios in der Regie von Wouter Van Looy im Alten Orchesterprobensaal Premiere feiern (18. Januar 2019).

Beim Abonnementkonzert IV am 21. und 22. Januar 2019 komplettieren Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin den Brahms-Zyklus in Berlin mit den Sinfonien Nr. 3 und 4.

Die vierte Ausgabe des Symposions »450 Jahre Staatskapelle Berlin« widmet sich vom 18. bis 20. Januar 2019 dem Thema: »Freiheiten und Zwänge: Die Staatskapelle Berlin zwischen 1919 und 1955«.

—| IOCO Aktuell Staatsoper unter den Linden |—

Wien, Wiener Staatsoper, Premiere PEER GYNT – Ballett, 21.01.2018

Januar 3, 2018 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 Ballett – PEER GYNT von Edward Clug

 Modernes Handlungsballett aus dem Norden

Am Sonntag, 21. Jänner 2018 feiert Peer Gynt Premiere an der Wiener Staatsoper: Das Wiener Staatsballett präsentiert mit diesem abendfüllenden Werk erstmals eine Kreation des preisgekrönten rumänischen Choreographen Edward Clug, Künstlerischer Leiter des Balletts des Slowenischen Nationaltheaters Maribor, im Haus am Ring.

Peer Gynt basiert auf Henrik Ibsens 1867 geschriebenem dramatischen Gedicht mit gleichem Titel, das – später zu einer Bühnenfassung umgeschrieben – von Edvard Grieg vertont wurde. Für seine Kreation verwendet Edward Clug nicht nur Griegs 1876 uraufgeführtes Peer Gynt, sondern auch verschiedene seiner Klavier- bzw. Kammermusikwerke. Ausgangspunkt für Clugs Libretto ist wiederum Ibsens Werk: „Ibsen und Grieg haben jeweils eine eigene Version von Peer Gynt geschaffen. Mein Ziel war es, diese in ein neues Ganzes zu verschmelzen, in eine Landschaft mit vielen Türen.“, so der Choreograph.

Mit zeitgenössischem Bewegungsvokabular und imposanten Bildern schuf Clug ein theatralisch anmutendes Stück rund um die Geschichte des Bauernsohns Peer Gynt, der versucht, der Realität durch Lügengeschichten zu entfliehen und der schließlich in Solveig eine treue Seele findet. Uraufgeführt wurde das Werk 2015 in Maribor. PMWStO

 

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