Darmstadt, Staatstheater Darmstadt, Le sacre du printemps – Ballett – Doppelabend, 29.02.2020

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Staatstheater Darmstadt

Staatstheater Darmstadt © IOCO

Staatstheater Darmstadt © IOCO

Le sacre du printemps  –  Skandalstück der Tanzgeschichte

Ballettdoppelabend – Bryan Arias und Edward Clug –  Musik Dmitri Savchenko-Belski und Igor Strawinski

Mit dem Ballettdoppelabend Le sacre du printemps nähert sich das Hessische Staatsballett ab 29. Februar 2020 dem gleichnamigen Skandalstück der Tanzgeschichte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven.

Premiere Darmstadt 29.2.2020  –  Premiere Wiesbaden 15.3.2020

Grabstaätte Igor Stravinsky © IOCO

Grabstätte Igor Stravinsky auf der Toteninsel von Venedig © IOCO

Das Ereignis der Uraufführung von Igor Strawinskis Le sacre du printemps in der Choreografie von Vaslav Nijinski bildet den Ausgangspunkt für den ersten Teil des Abends – 29 May 1913. Hier beleuchtet Nachwuchschoreograf Bryan Arias sowohl die Perspektive des damaligen Zuschauenden als auch die des heutigen Publikums: „Diese Reaktion im Jahr 1913 hat mich fasziniert – und ich möchte gerne unsere Rolle als Zuschauer weiter untersuchen“, so Arias.

Im zweiten Teil reflektiert der renommierte Choreograf Edward Clug die Bedeutung von Tradition anhand des Frühlingsopfers – die Opferung einer Jungfrau an den Frühlingsgott. In dieser 2012 uraufgeführten und vom Publikum gefeierten Produktion Le sacre du printemps verschmelzen Tanz und Musik zu einem hypnotischen Gesamtkunstwerk. Die Musik wird live eingespielt vom Staatsorchester Darmstadt unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Cohen.

29 May 1913
CHOREOGRAFIE Bryan Arias   MUSIK Dmitri Savchenko-Belski   PROJEKTIONEN / BÜHNE Tabea Rothfuchs   KOSTÜM Bregje van Balen   LICHT Yu-Chen Hung   DRAMATURGIE Lucas Herrmann

Le sacre du printemps
STAATSORCHESTER DARMSTADT
CHOREOGRAFIE Edward Clug   MUSIKALISCHE LEITUNG Generalmusikdirektor Daniel Cohen   MUSIK Igor Strawinski   BÜHNE Marko Japelj   KOSTÜM Leo Kulaš   LICHT Tomaž Premzl

PREMIERE in Darmstadt am 29. Februar, 19:30 Uhr – WEITERE VORSTELLUNGEN   05.3;  06.3; 30.4.2020, jeweils 19:30 Uhr
Einzelkarten 11 bis 57,50 Euro
Weitere Informationen unter STAATSTHEATER-DARMSTADT.DE
PREMIERE in Wiesbaden am 15. März, 19:30 Uhr / Großes Haus

—| Pressemeldung Staatstheater Darmstadt |—

Wien, Wiener Staatsoper, JEWELS – Ballett – George Balanchine, 02.11.2019

Oktober 10, 2019 by  
Filed under Ballett - Tanz, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

  JEWELS  –  WIENER STAATSBALLETT

„Preziosen à la Mr. B.“ – zur Premiere und zum Abend

Premiere 2. November 2019

Drei funkelnde Edelsteine fügen sich am Samstag, 2. November 2019 in der Wiener Staatsoper zu einem Schmuckstück zusammen: zu George Balanchines dreiteiligem Abend Jewels mit den Stücken Emeralds, Rubies und Diamonds, der ersten Premiere des Wiener Staatsballetts in dieser Spielzeit.

Am 13. April 1967 mit dem New York City Ballet in New York zur Uraufführung gelangt, stellt Jewels das erste „abstrakte Ballett“ George Balanchines mit abendfüllender Gesamtdauer dar. Die drei Teile werden dabei lose durch die Idee der Edelsteine bzw. Juwelen verbunden: die Begegnung mit dem Juwelier Claude Arpels regte Balanchine maßgeblich zu seiner Choreographie an. Durch die Wahl der Komponisten Fauré, Strawinski und Tschaikowski bildet das Ballett auch eine Art geographischer Lebensrückschau von George Balanchine mit den Stationen Frankreich (Emeralds), USA (Rubies) und Russland (Diamonds).

Jewels – George Balanchine
youtube Trailer hier des Royal Opera House London / Februar 2017
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Die drei Juwelen der Ballettliteratur sind auf diese Weise ein „Wegweiser durch Balanchines Leben und Werk wie dessen historische Inspirationsquellen“, wie auch im Programmheft des Abends zu lesen sein wird, das Werk gerät auf diese Weise „zu einem einzigen, ebenso opulent wie mit größter Liebe zum Detail ausgestatteten Fest des (neo)klassischen Tanzes, bei dem es in jedem einzelnen kostbaren Moment unendlich viel zu entdecken gibt.“  Dieses „Fest“ steht nun erstmals in seiner vollständigen Form auf dem Spielplan des Wiener Staatsballetts:

Das Auftaktstück des Abends, Emeralds (Musik: Gabriel Fauré, Ausschnitte aus den Suiten Pelléas et Mélisande und Shylock), kommt am 2. November 2019 zur Erstaufführung mit dem Wiener Staatsballett.

Rubies (Musik: Igor Strawinski, Capriccio für Klavier und Orchester) wurde am 18. Juli 2000 erstmals im Haus am Ring gezeigt (als Gastspiel des Ballet de l’Opéra National de Paris unter dem Titel Capriccio im Rahmen des Festivals tanz2000.at). Die Erstaufführung durch das Wiener Staatsballett erfolgte am 24. Oktober 2010 im vierteiligen Premierenabend Juwelen der Neuen Welt (Balanchine | Forsythe | Tharp).

Ein Pas de deux aus dem dritten Teil von Jewels – Diamonds (Musik: Peter I. Tschaikowski, Ausschnitt aus Sinfonie Nr. 3 D-Dur op., 29, „Polnische“) – wurde an der Wiener Staatsoper bei der Nurejew Gala 2018 mit den GastsolistInnen Olga Smirnova und Semyon Chudin gezeigt. Im Rahmen der Premierenproduktion wird das Stück, mit dem der Choreograph v.a. an die Traditionen seiner künstlerischen Herkunft, des imperialen Russischen Balletts, erinnert, nun erstmals vollständig im Haus am Ring aufgeführt.

Tanzjournalistin Ditta Rudle schließt ihren Artikel zur Premiere im Magazin „Stretta“ mit den Worten: „Auch wenn Balanchine in Jewels keine Geschichte erzählt, sind in der Choreografie doch welche enthalten. […] Die Geschichten werden sich in den Köpfen der Zuschauer*innen bilden, wenn sie am 2. November oder in einer Folgevorstellung […] das Wiener Staatsballett in den originaltreuen, prunkvoll schillernden Kostümen von Barbara Karinska und dem originalen Bühnenbild von Peter Harvey sehen werden.“

Und zwar an dem Abend, an dem, wie Ballettdramaturg Oliver Peter Graber feststellt, „die ‚Preziosen à la Mr. B.‘ nunmehr wieder vollständig vereint“ sind.

Zur Besetzung

In den insgesamt neun Vorstellungen (Premiere am 2. November; Reprisen am 4. und 5. November, 2., 5., 7. und 9. Dezember 2019 sowie am 27. und 29. Jänner 2020) tanzen alternierende Besetzungen. Am Premierenabend sind in Emeralds u. a. Natascha Mair und Robert Gabdullin, Maria Yakovleva und Roman Lazik sowie Ioanna Avraam, Dumitru Taran und Alice Firenze zu erleben; in Rubies u. a. Nikisha Fogo und Davide Dato sowie Ketevan Papava und in Diamonds u. a. Olga Esina und Jakob Feyferlik.

Am Pult steht Paul Connelly, der dem Haus am Ring seit seinem Debüt 1991 mit einer Ballett-Gala eng verbunden ist. Bisher leitete er an der Wiener Staatsoper weiters Il barbiere di Siviglia und Ballettvorstellungen von Schwanensee, Don Quixote, Giselle, Romeo und Julia, die Wiederaufnahmen von Dornröschen und La Fille mal gardée sowie die Premiere von Der Nussknacker.

Es spielt das Orchester der Wiener Staatsoper.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere Der Nussknacker, 19.10.2019

September 26, 2019 by  
Filed under Ballett - Tanz, Premieren, Pressemeldung

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

PREMIERE IM BALLETT

»Der Nussknacker«

Ballett von Tim Plegge  mit Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Premiere am 19. Oktober 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus 

Die nächsten Vorstellungstermine: 25. Oktober um 19.30 Uhr und 27. Oktober um 16 Uhr

Mit einer Neufassung des Ballettklassikers »Der Nussknacker« eröffnet Tim Plegge die Saison des Hessischen Staatsballetts am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Die Vorlage zum Stück stammt von E.T.A. Hoffmann, die in der Version von Alexandre Dumas von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky vertont und eines der populärsten Ballette überhaupt wurde.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Marie, die am Weihnachtsabend einen Nussknacker geschenkt bekommt, der sie mit auf Reisen nimmt durch Hoffnungen, Wünsche und Träume, in denen die Konturen zwischen Alltag und Projektion verschwimmen und bisweilen surreale Formen annehmen. Dort wird Marie in einen Kampf zwischen Spielsachen und Rattenkönigin hineingezogen und bereist gemeinsam mit dem Nussknacker sein Land, wo die beiden nicht nur die Zuckerfee erwartet. Marie glaubt schon, in der Traumwelt das zu finden, was sie im realen Leben am meisten glaubt zu vermissen, bis alles auch hier in eine beunruhigende Schieflage gerät.

In Plegges Fassung, in der märchenhafte Elemente und blanker Familienweihnachtsalltag ineinander verschränkt sind, haben auch die dunklen und skurrilen Seiten der Geschichte ihren Platz. Genau da liegen für Marie die Nüsse verborgen, die sie auf ihrem Weg zu knacken hat.

Musikalische Leitung Patrick Lange Choreografie Tim Plegge Bühne Frank Philipp Schlößmann Kostüm Judith Adam Licht Tanja Rühl Dramaturgie Karin Dietrich

Ensemble des Hessischen Staatsballetts
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

—| Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Darmstadt, Staatstheater Darmstadt, Don Quixote – Leonid Yacobson, 13. / 14.09.2019

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Staatstheater Darmstadt

Staatstheater Darmstadt © IOCO

Staatstheater Darmstadt © IOCO

Don Quixote – Ballettgastspiel – 13. / 14. September

„Klassisches Ballett trifft spanisches Feuer“

2016 begeisterte das Leonid Yacobson Ballet das Darmstädter Publikum mit dem Nussknacker, nun sind sie auf Einladung des Hessischen Staatsballetts erneut zu Gast mit Don Quixote.

Der internationale Ballettstar Johan Kobborg bringt mit seiner eigenen Fassung eine frische Note in den zeitlosen Stoff – ohne dabei die Vorlage von Marius Petipa aus den Augen zu verlieren: Klassisches Ballett mischt sich mit feurigen, dynamischen Bewegungen. Für Spanienflair sorgt das von Jérôme Kaplan entworfene Bühnenbild.

Neben Engagements am Danish Royal Ballet oder dem London Royal Ballet, Covent Garden gastierte der international erfolgreiche Choreograf Johan Kobborg im La Scala Theater in Mailand oder am Mariinsky und Bolshoi Theater. Don Quixote ist seine erste Ballettproduktion in St. Petersburg und die erste Zusammenarbeit mit dem Leonid Yacobson Ballet. Die Produktion ist Teil des Programms Russian Seasons zur Präsentation russischer Kultur.

Don Quixote, Ballettgastspiel 13. & 14. September, 19:30 Uhr / Einzelkarten 13,50 bis 61 Euro

—| Pressemeldung Staatstheater Darmstadt |—

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