Wien, Wiener Staatsoper, BISERKA CVEJIC – 1923 – 2021, 07.01.2021

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

  BISERKA CVEJIC

Die Wiener Staatsoper trauert um ihr langjähriges Ensemblemitglied Biserka Cvejic, die, wie das serbische Fernsehen berichtet, am Donnerstag, 7. Jänner 2021 im Alter von 97 Jahren in Belgrad verstorben ist.

Im Haus am Ring sang die Mezzosopranistin zwischen 1959 und 1978 an 372 Abenden 26 verschiedene Partien. Sie verkörperte zahlreiche große Rollen ihres Faches, so war sie u. a. als Carmen, als Eboli (Don Carlo), Amneris (Aida), Azucena (Il trovatore), Maddalena (Rigoletto), Ulrica (Un ballo in maschera) oder Preziosilla (La forza del destino) zu erleben.
Internationale Auftritte führten sie u. a. an die Mailänder Scala, das Londoner Royal Opera House und die New Yorker Metropolitan Opera sowie nach St. Petersburg, Moskau, Zagreb und Belgrad.

Biserka Cvejic – Carmen G. Bizet
youtube Kanal – Biserka Cvejic
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Nach ihrer Pensionierung widmete sich Biserka Cvejic der Gesangspädagogik. Zu ihren Schülerinnen und Schülern zählten u. a. Starbariton Zeljko Lucic und Staatsopern-Ensemblesängerin Monika Bohinec.

Biserka Cvejic wurde 1979 zur österreichischen Kammersängerin ernannt.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Dortmund, Oper Dortmund, Der Spielplan 2020/21 des Balletts, April 2020

April 11, 2020 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Spielpläne, Theater Dortmund

pic25423

Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Eine Uraufführung, ein Klassiker, eine Oper als Ballett –
Der Spielplan 2020/21 des Ballett Dortmund

Der Spielplan 2020/21 des Ballett Dortmund wird eine Uraufführung, zwei Premieren, zwei Wiederaufnahmen, zwei Internationale Ballettgalas und zahlreiche Gastspiele beinhalten.

Zum 50. Todestag Igor Strawinskys wird das Ballett Dortmund zwei seiner bekanntesten Werke auf die Bühne bringen. Mit dem Doppelabend STRAWINSKY! und den Werken LES NOCES  und LE SACRE DE PRINTEMPS in der Choreographie von Edward Clug und der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz beginnt eine ereignisreiche Tanzsaison am Dortmunder Ballett. Igor Strawinskys LE SACRE DE PRINTEMPS ist eines der Skandalstücke in der europäischen Tanzgeschichte und steht auch heute noch für Modernität und Innovation innerhalb der Darstellenden Künste. Edward Clug schuf eine feinsinnige Symbiose von archaischer Grundthematik und hypnotischer Hingabe des Tanzes an die Musik.

Als Uraufführung folgt im Februar 2021 der dritte und letzte Teil von Dantes „Göttlicher Komödie“. Ballettintendant Xin Peng Wang choreographiert DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE III: PARADISO als Vollendung seiner Trilogie, die über die Hölle und das Fegefeuer in das Paradies führen. Mit seiner Interpretation der sprachgewaltigen Dichtung der Weltliteratur hat Xin Peng Wang der
Tanzkunst unserer Zeit neue Dimensionen gewiesen und Dortmund einmal mehr als  künstlerischen Impulsgeber in der internationalen Tanzwelt positioniert.

#ZAUBERFLÖTE3.0 erzählt die Mozart-Oper als Tanzabenteuer. Raimondo Rebeck hat diesen Tanzabend mit dem NRW Juniorballett choreographiert. Im Niemandsland der Datenströme stehen sich Sarastro, Herrscher über Bits und Bytes, und die Königin der Nacht, Urmutter menschlicher Gefühle, feindlich gegenüber. Wie sieht die Zukunft des Menschen aus: virtuell oder analog? Ein Spiel soll die Entscheidung treffen. Mozarts letzte Oper, sein geheimnisvolles Vermächtnis an die Musikwelt, als packendes Tanzabenteuer, das an Eindringlichkeit mit jedem Computerspiel mithalten kann.

Als Wiederaufnahmen stehen EIN MITTSOMMERNACHTSTRAUM von Alexander Ekman und DER TRAUM DER ROTEN KAMMER von Xin Peng Wang ebenso auf dem Programm wie die INTERNATIONALE BALLETTGALA XXXII und XXXIII zu Beginn und Ende der Spielzeit.

Gastspiele führen das Ballett Dortmund sowie das NRW Juniorballett nach St. Petersburg, Israel sowie in zahlreiche deutsche Städte.

Der aktuelle Stand entspricht dem, wie er vor dem Lockdown geplant war. Da die weitere Entwicklung der Corona-Krise noch nicht prognostizierbar ist, kann es ggf. zu Anpassungen kommen.
Der Termin für den Vorverkaufsstart wird gesondert bekanntgegeben.


Spielzeit 2020/2021
PREMIEREN


Strawinsky!
Les Noces / Le Sacre du Printemps
Choreografien von Edward Clug
Musik von Igor Strawinsky
Sa, 17.10.20


URAUFFÜHRUNG


Die göttliche
Komödie III: Paradiso
Ballett von Xin Peng Wang
Musik von 48°Nord
Sa, 06.02.21

#zauberflöte3.0
Ein Tanzabenteuer
mit dem NRW Juniorballett
Musik von Wolfgang
Amadeus Mozart
So, 30.05.21


WIEDERAUFNAHMEN


Der Traum der roten Kammer
Ballett von Xin Peng Wang
Musik von Michael Nyman
Sa, 21.11.20
Ein Mittsommernachtstraum
Ballett von Alexander Ekman
Musik von Mikael Karlsson
Sa, 17.04.21


EXTRAS


Internationale Ballettgala
XXXII und XXXIII
Sa, 12.09.20
So, 13.09.20
Sa, 03.07.21
So, 04.07.21

Fänger im Roggen
nach Motiven von J. D. Salinger
im Juni 2021


Jugendarbeit


Internationale Sommerakademie 2021
Veranstaltungen rund um die Ballettaufführungen
Einführungsmatineen; Öffentliche Proben; Werkeinführungen; Sommerakademie Junior; Open Classes

 

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Rostock, Volkstheater Rostock, Premiere EUGEN ONEGIN- Peter Tschaikowsky, 28.03.2020

Februar 10, 2020 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Volkstheater Rostock

rostock Logo_2

Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

EUGEN ONEGIN – Peter Tschaikowsk

Libretto Peter Tschaikowsky _ Konstantin Schilowsky / nach Alexander Puschkin 

Premiere Samstag, 28. März 2020, 19:30 Uhr

Ein idyllischer Sommernachmittag des 19. Jahrhunderts in einem russischen Dorf: Der Dichter Lenskij, der mit der Gutsbesitzertochter Olga liiert ist, stellt in deren Familie seinen Freund vor, den Dandy Eugen Onegin.Olgas Schwester Tatjana verliebt sich spontan in Onegin und offenbart diesem in einem Brief ihre tiefen Gefühle, wird von ihm jedoch entschieden zurückgewiesen. Ebenso wie um diese Liebe bringt sich Onegin kurz darauf um seinen besten Freund Lenskij, den er in einem aus nichtigem Anlass geführten Duell tötet. Mit Lenskijs Tod gehen Träume und Hoffnungen von Olga und Tatjana in Trümmer. Onegin muss aus der Gegend fliehen, um einer Bestrafung zu entgehen. Jahre später – Tatjana ist mittlerweile mit dem reichen Fürsten Gremin verheiratet – begegnen sich Onegin und Tatjana auf einem Ball in St. Petersburg wieder. Onegin fleht Tatjana um eine zweite Chance an, doch obwohl auch sie ihn noch immer liebt, weist nun Tatjana Onegin zurück…

Volkstheater Rostock / Eugen-Onegin © Gene Glover

Volkstheater Rostock / Eugen-Onegin © Gene Glover

Tschaikowskys berühmteste Oper dringt in die Mysterien von Liebe und Leidenschaft ein, mit einer Musik, die in ihrer emotionalen Qualität nicht ihresgleichen hat.

Martin Hannus, Musikalische Leitung / Anja Nicklich, Inszenierung / Antonia Mautner Markhof, Bühne und Kostüme / Katja Taranu, Choreografie

Mit: Grzegorz Sobczak, Alena Rostovskaya, Woongyi Lee / Václav Vallon, Katarzyna Wlodarczyk, Takako Onodera, Helena Köhne, Artem Wassnezow, Martin Rieck, Nils Pille, Olaf Lemme, Geunjin Song, Marco Geisler, Opernchor des Volkstheaters, Tanzcompagnie des Volkstheaters, Eleven der Tanzschule „Fouette“ Rostock, Norddeutsche Philharmonie Rostock

MATINEE:  Sonntag, 15. März 2020, 11:00 Uhr

PREMIERE    
Samstag, 28. März 2020, 19:30 Uhr, WEITERE TERMINE Samstag, 04. April 2020, 19:30, Freitag, 17. April 2020, 19:30 Uhr, Volkstheater Rostock – Großes Haus

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

Baden-Baden, Festspielhaus, Der Nussknacker – Mariinsky- Residenz, 25. & 26.12.2019

Dezember 11, 2019 by  
Filed under Ballett - Tanz, Festspielhaus Baden-Baden, Pressemeldung

logo_baden_baden

Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Mariinsky- Residenz 21. bis 27. Dezember 2019
„Der Nussknacker“

25. Dezember 2019, 17 Uhr
26. Dezember 2019, 14 und 19 Uhr 2019

„Der Nussknacker“ – mit dem Ballettklassiker für die ganze Familie versüßen Mariinsky Ballett und – Orchester den ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag

Zwischen dem weihnachtlichen Familienfest und den Träumen eines heranwachsenden Mädchens findet sich im „Nussknacker“ das gesamte Spektrum russischer Tanzkunst: wilde Pantomimen, Charaktertänze im spanischen oder orientalischen Stil, der große Schneeflockenwalzer und ein virtuoser Grand Pas de deux für das liebende Paar. Die im Festspielhaus Baden-Baden am 25. (17 Uhr) und 26. Dezember (14 und 19 Uhr) dargebotene Fassung des Mariinsky Balletts entstand 1934 und zeigt das Märchenballett in einer der schönsten unter den traditionellen Fassungen – als einen schönen Kindertraum, die letzte Reise ins Land der Süßigkeiten vor dem Erwachsenwerden.

Festspielhaus Baden - Baden / Der Nussknacker Maria Khoreva (Mascha) & Kimin Kim (Prince) in The Nutcracker by Valentin Baranovsky © State Academic Mariinsky Theatre

Festspielhaus Baden – Baden / Der Nussknacker Maria Khoreva (Mascha) & Kimin Kim (Prince) in The Nutcracker by Valentin Baranovsky © State Academic Mariinsky Theatre

Fast sämtliche große Ballettklassiker wurden einst im St. Petersburger Marientheater uraufgeführt, so auch „Der Nussknacker“, nach der Partitur von Peter Tschaikowsky. Das Ballett über eine zubeißende Holzfigur dürfte tatsächlich das berühmteste klassische Tanzstück der Welt sein, zwischen Advent und Weihnachten steht „Der Nussknacker“ bei praktisch allen großen Ballettkompanien auf dem Spielplan. Das Märchen über Spielzeug und Schneeflocken zählt insbesondere im angloamerikanischen Teil der Ballettwelt zu den unverzichtbaren Tophits, in den USA wird im Dezember nichts anderes getanzt. Durch den „Nussknacker“ lernen die meisten Kinder das Ballett und den Spitzentanz kennen – aus dem großbürgerlichen Biedermeier-Deutschland, wo E.T.A. Hoffmanns geheimnisvolle Novelle von „Nussknacker und Mausekönig“ spielt, gelangte die Geschichte via Frankreich ins zaristische St. Petersburg und beglückte dann als Weihnachtsballett die ganze Welt.

In Hoffmanns Erzählung verliebt sich die junge Marie (im Russischen Mascha) in ihr Weihnachtsgeschenk, einen geschnitzten Nussknacker, den sie von ihrem geheimnisvollen Patenonkel Drosselmeier bekommen hat. Schlag zwölf in der Weihnachtsnacht wird das Spielzeug im Hause Stahlbaum lebendig, Marie kämpft mit ihrem Helden gegen den Mäusekönig und versinkt in einem Fiebertraum, nach dessen Ende schließlich der Nussknacker in der Gestalt von Drosselmeiers hübschem Neffen um ihre Hand anhält, um sie in sein Süßigkeitenreich zu entführen. Die 1816 erschienene Novelle war in Russland in einer französischen Bearbeitung von Alexandre Dumas dem Älteren bekannt. Marius Petipa, der Erste Ballettmeister des Zaren, straffte gemeinsam mit seinem Intendanten am Mariinsky-Theater die komplizierte Handlung so lange, bis sie ins zeitgenössische Schema der „Ballet-Féerie“, des fantastischen Ballettmärchens passte. Peter Tschaikowsky wurde mit der Partitur beauftragt, die Uraufführung fand am Nikolaustag des Jahres 1892 statt.

Im ersten Akt dominieren Erzählung, Pantomime und weihnachtliche Ausstattung, während der zweite, praktisch handlungslose Teil ein großes, virtuoses Divertissement ist, wo von Charaktertänzen im orientalischen oder spanischen Stil über große Ensembles bis zum abschließenden Pas de deux nur noch getanzt wird. Tschaikowsky schrieb eine seiner schönsten Ballettmusiken für den „Nussknacker“, mit großen romantischen Aufschwüngen und geheimnisvollen Klangfarben wie der neu erfundenen Celesta oder einem wortlos singenden Kinderchor, der den verschneiten Märchenwald ins Magische entrückt.

Als Marius Petipa zu Probenbeginn erkrankte, übernahm sein zweiter Ballettmeister Lew Iwanow die Choreografie. Er ließ 60 Ballerinen als Schneeflocken einen Walzer tanzen, ihr Kopfputz bestand aus unzähligen kleinen, weißen Wattebällchen. Anders als etwa bei „Dornröschen“ wurde nur wenig originales Schrittmaterial des „Nussknackers“ bis heute überliefert, das meiste empfanden nachfolgende Ballettmeister und Choreografen nach der traditionellen Überlieferung. So gibt es verschiedene Versionen für den Schluss, manchmal erwacht Mascha aus ihrem Traum, manchmal bleibt sie im Märchenland bei ihrem Prinzen. 1934 inszenierte der sowjetische Choreograf Vassily Vainonen im damaligen Leningrad jenen neuen „Nussknacker“, der bis heute im Mariinsky-Theater gezeigt wird. Er ließ Mascha von einer erwachsenen Ballerina tanzen, die uns ein Mädchen im Aufbruch zum Erwachsenwerden zeigt, das hier noch einmal seinen Kinderträumen nachhängt. Vainonen rückte die geschrittene, Pantomime-lastige Ballett-Féerie ein großes Stück weiter in Richtung ernsthaftes Ballett und zeigt vor allem am Ende des ersten Aktes die aufblühende Liebe zwischen Mascha und ihrem verwandelten Prinzen als fließend-romantischen Pas de deux. Den zweiten Akt beließ er als großes Fest des Tanzes.

Weitere Informationen und Tickets: www.festspielhaus.de

Persönliche Beratung und Reservierungen: Tel. 07221 / 30 13 101

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung