Rostock, Volkstheater Rostock, Spielplan Mai 2019

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen


Spielplan Mai 2019


Do. 02.05.2019           09:00 + 10:30 Uhr / Großes Haus
Das singende klingende Bäumchen
Musikalisches Märchen für Schauspiel, Kinderchor und Orchester
Von Babette Bartz und Malte Hübner
Uraufführung
Ab 6 Jahren


Fr. 03.05.2019           19:30 Uhr / Großes Haus / Premiere
Spring Awakening
Musical nach Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ von Duncan Sheik und Steven Sater
Deutsch von Nina Schneider
Partizipatives Projekt

20:00 Uhr / Ateliertheater / Premiere
Das Land dazwischen – Teil 1: Linien
Ein Rechercheprojekt von Nina Gühlstorff und Ensemble im Rahmen von „Das Land dazwischen“
Eine Partnerschaft zwischen AKA:NYX, Mecklenburgischem Staatstheater und Volkstheater Rostock

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
War’n Sie schon mal in mich verliebt?
Maximilian Nowka singt Max Hansen


Sa. 04.05.2019           11:00 Uhr / Großes Haus
OZ-Theaterwerkstatt
Das Tanztheater

19:30 Uhr / Großes Haus
Frau Luna
Operette von Paul Lincke


20:00 Uhr / Ateliertheater
Das Land dazwischen – Teil 1: Linien
Ein Rechercheprojekt von Nina Gühlstorff und Ensemble im Rahmen von „Das Land dazwischen“
Eine Partnerschaft zwischen AKA:NYX, Mecklenburgischem Staatstheater und Volkstheater Rostock

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Musikalische Zeitreisen / Folge 1
Mit Frank Buchwald


So. 05.05.2019           11:00 + 16:00 Uhr / Yachthafenresidenz Hohe Düne / Ausverkauft
5. Classic Light
„Wo die Zitronen blüh’n“
James J. Kee, Tenor
Leitung: Martin Hannus

16:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier: Richard, der stärkste Rabe der Welt
Nach einem Buch von Helme Heine
Tandera-Theater
Ab 4 Jahren

18:00 Uhr / Großes Haus
Spring Awakening
Musical nach Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ von Duncan Sheik und Steven Sater
Deutsch von Nina Schneider
Partizipatives Projekt

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
War’n Sie schon mal in mich verliebt?
Maximilian Nowka singt Max Hansen


Mo. 06.05.2019           09:00 Uhr / Ateliertheater / Gastspiel
Puppenatelier: Richard, der stärkste Rabe der Welt
Nach einem Buch von Helme Heine
Tandera-Theater
Ab 4 Jahren


Di. 07.05.2019           17:30 + 20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Li.Wu. in Warnemünde: Die brillante Mademoiselle Neila
ro-cine e.V.


Mi. 08.05.2019           19:30 Uhr / Großes Haus
Spring Awakening
Musical nach Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ von Duncan Sheik und Steven Sater
Deutsch von Nina Schneider
Partizipatives Projekt

20:00 Uhr / Ateliertheater / Zum letzten Mal
Utopie 3: Öffne dein Herz Ich will den Champagner kaltstellen
Uraufführung von Juri Sternburg


Do. 09.05.2019           20:00 Uhr / Ateliertheater / Zum letzten Mal
Sturm und Drang
Tanztheater mit Live-Musik
Uraufführung


Fr. 10.05.2019           19:30 Uhr / Großes Haus
Spring Awakening
Musical nach Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ von Duncan Sheik und Steven Sater
Deutsch von Nina Schneider
Partizipatives Projekt

20:00 Uhr / Ateliertheater
Das Land dazwischen – Teil 1: Linien
Ein Rechercheprojekt von Nina Gühlstorff und Ensemble im Rahmen von „Das Land dazwischen“
Eine Partnerschaft zwischen AKA:NYX, Mecklenburgischem Staatstheater und Volkstheater Rostock

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Rabenschwarzer Humor & Jazz vom Feinsten
Mit Dr. Klaus Koch und Andreas Pasternack

20:00 Uhr / St.-Nikolai-Kirche
Eröffnungskonzert des 94. Bachfestes der Neuen Bachgesellschaft e.V.
Mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock u.a.
Leitung: Markus Johannes Langer


Sa. 11.05.2019           19:30 Uhr / Großes Haus
Spring Awakening
Musical nach Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ von Duncan Sheik und Steven Sater
Deutsch von Nina Schneider
Partizipatives Projekt

20:00 Uhr / Ateliertheater / Eintritt frei
Quizbühne
Der theatrale Rätselabend

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Non(n)sens
Musical Comedy von Dan Goggin


So. 12.05.2019           15:00 Uhr / Großes Haus
Frau Luna
Operette von Paul Lincke

16:00 Uhr / Ateliertheater
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Kinderstück von Franziska Ritter nach dem gleichnamigen Buch von Hannes Hüttner
Ab 4 Jahren

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Rabenschwarzer Humor & Jazz vom Feinsten
Mit Dr. Klaus Koch und Andreas Pasternack


Mo. 13.05.2019           11:00 Uhr / Ateliertheater
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Kinderstück von Franziska Ritter nach dem gleichnamigen Buch von Hannes Hüttner
Ab 4 Jahren


Di. 14.05.2019           20:00 Uhr / St.-Nikolai-Kirche
Dvoráks Requiem mit Marcus Bosch
Konzert zum 94. Bach-Fest
Michaela Maria Mayer (Sopran), Takako Onodera (Mezzosopran),  Tilman Lichdi (Tenor), Simon Bailey (Bass), Chor der vocapella, Vokalwerk Nürnberg, Norddeutsche Philharmonie Rostock
Leitung: Marcus Bosch


Do. 16.05.2019           09:00 Uhr / Rostocker Freizeitzentrum / Ausverkauft
Kindermusikfest
„Basteln mit Bach“
Mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock und Studierenden des Pädagogischen Kollegs

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Musikalische Zeitreisen / Folge 1
Mit Frank Buchwald


Fr. 17.05.2019           16:00 + 19:30 Uhr / Großes Haus / Gastspiel
Gregor Gysi: Ein Leben ist zu wenig
Live-Talk: Moderator Hans-Dieter Schütt spricht mit Gregor Gysi über dessen Autobiografie

18:00 Uhr / Ateliertheater / Premiere
Family Issues // Das Grüne Ungeheuer
Doppelpremiere mit dem Theaterclub der Offenen Bühne und dem StudentInnenclub

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Musikalische Zeitreisen / Folge 1
Mit Frank Buchwald


Sa. 18.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Rote Rosen und Skandale
Musikalische Zeitreisen / Folge 2
Mit Petra Gorr und Christian Kuzio


So. 19.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Rote Rosen und Skandale
Musikalische Zeitreisen  / Folge 2
Mit Petra Gorr und Christian Kuzio


Do. 23.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Fr. 24.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Sa. 25.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Non(n)sens
Musical Comedy von Dan Goggin


So. 26.05.2019           17:30 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

18:00 Uhr / Großes Haus  
9. Philharmonisches Konzert
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 82 C-Dur Hob. I:82 „Der Bär“
Richard Strauss: Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur
Sergej Prokofjew: Musik aus „Romeo und Julia“ op. 64
Viola Wilmsen, Oboe
Leitung: Marcus Bosch

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Non(n)sens
Musical Comedy von Dan Goggin


Mo. 27.05.2019           19:00 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

19:30 Uhr / Großes Haus
9. Philharmonisches Konzert
Programm s. 26.05.!


Di. 28.05.2019           19:00 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

19:30 Uhr / Großes Haus
9. Philharmonisches Konzert
Programm s. 26.05.!

ca. 21:30 Uhr / Foyer
Philharmonische Lounge
Im Anschluss an das Konzert


Do. 30.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Das Konzept romantischer Liebe
Monolog von Oliver Bukowski
Uraufführung


Fr. 31.05.2019           20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Merci, Chérie
Musikalische Zeitreisen / Folge 1
Mit Frank Buchwald

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

Bielefeld, Theater Bielefeld, Premiere MY FAIR LADY, 21.08.2018

Juli 16, 2018 by  
Filed under Musical, Premieren, Pressemeldung, Theater Bielefeld

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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

MY FAIR LADY
FREDERICK LOEWE / ALAN JAY LERNER

Musical nach Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal. Buch von Alan Jay Lerner, Musik von Frederick Loewe, Deutsch von Robert Gilbert.

PREMIERE Fr. 21.09.18, 19:30 Uhr, Stadttheater

Die nächsten Vorstellungen 23.09., 29.09., 07.10., 11.10., 21.10., 03.11., 20.11.;
weitere Termine folgen

Musikalische Leitung – William Ward Murta
Inszenierung – Thomas Winter
Bühne, Kostüme – Ulv Jakobsen
Choreografie – Thomas Klotz

Mit
Michaela Ataalla/Elena Schneider / Dirk Audehm / Annika Brönstrup/Sofio Masxarashvili // Nikolaj Alexander Brucker /Alexander Franzen // Christin Enke-Mollnar // Vera Freese // Krzysztof Gornowicz // Kai Hufnagel // Melanie Kreuter // Lutz Laible // Vladimir Lortkipanidze // Monika Mayer // Carlos H. Rivas // Theresa Weber // Lorin Wey // Bielefelder Opernchor // Bielefelder Philharmoniker

Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht, Es grünt so grün, Bringt mich pünktlich zum Altar – wer kennt sie nicht, Frederick Loewes unsterbliche Ohrwürmer aus My Fair Lady? Professor Higgins, unverbesserlicher Junggeselle und genialischer Dialektforscher, wettet mit Oberst Pickering, dass es ihm gelingt, aus der eher umgangssprachlich orientierten und aus bildungsfernen Schichten stammenden Eliza Doolittle eine Dame von feinster Redensart zu machen. Und sie – wir sind in London! – in die feine Gesellschaft einzuführen. Gesagt, getan. Eliza wird einbestellt, erhält wochenlangen Sprach- und Manierenunterricht nebst freier Kost und Logis und erfüllt Higgins‘ kühne Hoffnungen. Immerhin schon im zweiten Anlauf bezaubert sie die Upper Class, doch nach diesem an sich erfreulichen Zwischenergebnis wird sie von den beiden Herren schlichtweg im Stich gelassen. Wohin nun mit ihrer neuen Identität? Entrüstet haut Eliza ihrem Möchtegern-Schöpfer seine Selbstherrlichkeit um die Ohren …

My Fair Lady basiert auf der 1913 verfassten »Romanze« Pygmalion von George Bernard Shaw, der für seine messerscharfe Beobachtungsgabe genauso berüchtigt war wie für seine pointierte Sprache. Rund vierzig Jahre war das Stück bereits alt, als es Frederick Loewe unter die Finger bekam. Als Sohn Wiener Eltern in Berlin sozialisiert, verbrachte Loewe den größten Teil seines Lebens in New York, wo er als Pianist und Boxer hauptsächlich am Nachtleben teilnahm und davon mehr schlecht als recht lebte. 1942 traf er den Songtexter Alan Jay Lerner, mit dem er zunächst Brigadoon als ersten gemeinsamen Erfolg am Broadway herausbrachte, um dann 1956 mit My Fair Lady einen Welterfolg zu landen, der bis heute seinesgleichen sucht. Am Theater Bielefeld liegt die Neuproduktion von My Fair Lady bei William Ward Murta (Musikalische Leitung), Thomas Winter (Regie), Ulv Jakobsen (Bühne und Kostüme) sowie Thomas Klotz (Choreografie) in bewährten Händen. Behutsam verschlankt, erzählt sich die Geschichte »Eliza vs. Prof. Higgins« im optischen Rahmen des Jahres 1912. Neu am Haus ist die noch junge Musicaldarstellerin Theresa Christahl in der Hauptrolle der Eliza; ebenso wie Nikolaj Alexander Brucker, der sich als Prof. Higgins mit Alexander Franzen abwechseln wird. Kai Hufnagel (Pickering) und Dirk Audehm (Doolittle) vervollständigen das Solistenquartett, zu dem sich spielfreudige Ensemblemitglieder wie Melanie Kreuter und Lorin Wey sowie die Mitglieder des Bielefelder Opernchores gesellen. Ein Wiedersehen gibt es mit Monika Mayer als Mrs. Higgins, ebenfalls neu sind die Mitglieder der Bewegungsgruppe E-Motion, die das Bühnengeschehen äußerst lebendig bereichern. Was selbstredend auch für die Bielefelder Philharmoniker gilt, die Loewes Melodien zum Blühen bringen.

MUSIKALISCHE LEITUNG
William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und aufgewachsen in Oklahoma, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Theater Bielefeld. Er übernahm die musikalische Leitung vieler Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, Franz Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter, außerdem She Loves Me, Jekyll & Hyde, Me and My Girl, Crazy For You, The Scarlet Pimpernel, Chess, Company, The Birds of Alfred Hitchcock, City of Angels, Die Hexen von Eastwick, Bonnie & Clyde, Sunset Boulevard, A Little Night Music, Hochzeit mit Hindernissen, Avenue Q und Frühlings Erwachen (Spring Awakening). Murta ist in Musikerkreisen ein gefragter Arrangeur; zahlreiche seiner Arrangements gehören zu den Standards von Musical- und Gala- Aufführungen im In- und Ausland. Darüber hinaus komponiert Murta eigene Musicals: 1987 M … wie Marilyn und sein Werk über das Leben von Galileo Galilei, Starry Messenger (Sternenbote), das 2004 sehr erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde. Zu Beginn der Spielzeit 2010/11 folgte ebenso erfolgreich die Uraufführung von The Birds of Alfred Hitchcock und in der Spielzeit 2016/17 die Uraufführung von Das Molekül.

INSZENIERUNG
Thomas Winter war Sänger der Kölner Soulfunk Band Upstairs bevor er von 1995 bis 1999 an der Folkwang Hochschule Essen Schauspiel, Gesang und Tanz studierte. 1997 gewann er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang (Musical, Chanson, Song). Von 1999 bis 2001 war er fest als Schauspieler am Theater Heilbronn und von 2001 bis 2005 am Staatstheater Oldenburg engagiert. Seit 2005 arbeitet er als freier Schauspieler, war in Film- und Fernsehproduktionen wie Das Duo, SOKO München oder Der Baader-Meinhof Komplex zu sehen und spielte unter anderem am Theater Bielefeld, im Winterhuder Fährhaus in Hamburg, am Theater Münster, in der Bar jeder Vernunft in Berlin, an der Deutschen Oper am Rhein und am Nationaltheater Mannheim. Darüber hinaus ist er als Regisseur tätig und inszeniert u. a. an der Oper Chemnitz, am Volkstheater Rostock, am Theater Konstanz und am Theater Bielefeld, wo er auch seit 2011 die Spielstätte Loft künstlerisch betreut. Am Bielefelder Theater inszenierte er u. a. mit großem Erfolg City of Angels, Sunset Boulevard, Cyrano, Hochzeit mit Hindernissen und Das Molekül.

BÜHNE UND KOSTÜME
Ulv Jakobsen wurde 1962 in Berlin-Pankow geboren. Er absolvierte sein Design- und Bühnenbildstudium an der Kunsthochschule Berlin- Weißensee und machte 1993 sein Diplom. 1992 war er Assistent bei Robert Wilson. Jakobsen war an über 80 Produktionen als Bühnen- und Kostümbildner an verschiedenen Theatern beteiligt. Darunter das Nationaltheater Lubljana (Slowenien), das Deutsche Theater Berlin, das Staatstheater Schwerin und das Theatret Vårt in Norwegen. Darüber hinaus arbeitete Jakobsen als Theater- und Filmautor in Schwerin, Bremerhaven und für den Kinofilm Die Datsche (2003). Seine Theaterplakate wurden mehrfach ausgezeichnet und fanden Aufnahme in staatliche und private Sammlungen.

Am Theater Bielefeld war Ulv Jakobsen an den Musicalproduktionen City of Angels, Sunset Boulevard, Cyrano und Das Molekül als Bühnenund Kostümbildner beteiligt.

CHOREOGRAFIE
Thomas Klotz konnte schon während seines Studiums an der Folkwang Hochschule Essen sein Können im Musical Cabaret in Düsseldorf und bei den Sommerfestspielen Bad Hersfeld in Evita unter Beweis stellen. Nach seinem Studium spielte er ab 2001 in Stuttgart bei Der Tanz der Vampire u. a. den Alfred. Danach zog es ihn nach Hamburg, wo er 2003 als Sky und Eddie in Mamma Mia! im Operettenhaus engagiert war. Ebenfalls in Hamburg war er Teil der Europa-Premieren-besetzung des Musicals Dirty Dancing, wo er ab 2006 zunächst in den Rollen Billy, Neil Kellerman und Solosänger zu sehen war. Ab 2007 wurde er die Erstbesetzung des Neil Kellermann. Im Sommer 2007 zog es ihn noch einmal zu Der Tanz der Vampire, diesmal als Erstbesetzung des Alfred. Es folgte ein Engagement bei den Freilichtspielen in Tecklenburg, wo er 2008 als Ren McCormack in Footloose glänzte. Danach konnte man Thomas Klotz für die Weltpremiere des Musicals Der Schuh des Manitu im Berliner Theater des Westens gewinnen, wo er den Falschen Hasen, aber auch den Winnetouch spielte. 2010 ging er mit Grease auf Deutschlandtournee, wobei er die Rolle des Roger verkörperte. 2011 wirkte er an der Produktion Songs for a New World im Loft des Theaters Bielefeld mit, um danach noch einmal auf Tournee zu gehen, diesmal als der EiSkimbleshanks in dem Musical Cats. 2013 spielte Thomas erneut in Bielefeld, diesmal im Musical City of Angels (Jimmy Powers), wo er auch für die Choreografie verantwortlich war. Außerdem spielte er im Loft des Theaters Bielefeld das zwei Personen Musical Die letzten fünf Jahre. Er war 2014 Teil der Europapremiere des Musicals Bonnie und Clyde, wo er den Ted Hinton verkörperte. Im Sommer 2015 spielte er bei den Sommerfestspielen in Klingenberg den Jonathan Harker in Wildhorns Musical Dracula. Ebenfalls 2015 war er in der Welturaufführung des Musical Burnout in der Hauptrolle Ben zu sehen. 2016 spielte er den Joe Gillis in dem Musical Sunset Boulevard bei den Schlossfestspielen Ettlingen. 2016/17 konnte man Thomas als Armand St. Just im Theater Chemnitz bei Scarlet Pimpernel sehen. Thomas gewann außerdem 2016 den Deutschen Musical Theater Preis als Bester Hauptdarsteller in einem Musical (Ben – Burnout). Das Bielefelder Publikum erlebte in zuletzt als Craig Venter/Linus Pauling in der Musical- Uraufführung Das Molekül sowie als Princeton und Rod in Avenue Q.

BESETZUNG
Professor Henry Higgins Nikolaj Alexander Brucker/
Alexander Franzen
Oberst Hugh Pickering Kai Hufnagel
Eliza Doolittle Theresa Christahl
Alfred P. Doolittle, ihr Vater Dirk Audehm
Freddy Eynsford-Hill Lorin Wey
Mrs. Pearce, Higgins‘ Hausdame Melanie Kreuter
Mrs. Higgins Monika Mayer
Mrs. Eynsford-Hill Christin Enke-Mollnar
Jamie Vladimir Lortkipanidze
Harry Carlos Horacio Rivas
1. Dienstmädchen Michaela Ataalla/Elena Schneider
2. Dienstmädchen Annika Brönstrup/
Sofio Masxarashvili
Zwei Dienstboten bei Higgins Tae-Woon Jung/Seung-Koo Lim/
Dumitru-Bogdan Sandu/Paata
Tsivtsivadze
Lady Boxington Vera Freese
Lord Boxington Lutz Laible
Vier Obsthändler In-Kwon Choi/Krzysztof
Gornowicz/Young Sung Im/Tae-
Woon Jung/Lutz Laible/Ramon
Riemarzik/Dumitru-Bogdan
Sandu/Paata Tsivtsivadze
Wirt Mark Coles
Mann aus Hoxton Krzysztof Gornowicz
Mann aus Sesley Ramon Riemarzik

—| Pressemeldung Theater Bielefeld |—

Bielefeld, Theater Bielefeld, Premiere FRÜHLINGS ERWACHEN (SPRING AWAKENING), 18.05.2018

April 25, 2018 by  
Filed under Musical, Pressemeldung, Theater Bielefeld

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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

FRÜHLINGS ERWACHEN (SPRING AWAKENING)
Duncan Sheik, Steven Sater

Buch und Liedtexte von Steven Sater // Musik von Duncan Sheik // Basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind // Deutsch von Nina Schneider

PREMIERE : 18.05.18, 20:00 Uhr, Stadttheater
Die nächsten Vorstellungen : 21.05., 25.05., 05.06., 08.06., 23.06., 06.07.18

Profis und solche, die es werden wollen, stehen beim Musical Frühlings Erwachen (Spring Awakening) zusammen auf der Bühne des Stadttheaters. Das 130 Jahre alte Skandalstück von Frank Wedekind fiel Anfang des Jahrtausends den Musicalautoren Duncan Sheik und Steven Sater in die Hände, die einen ganz eigenen Weg fanden, die Geschichte zugleich alt und neu zu erzählen: Die Jugendlichen Wendla, Moritz, Melchior, ihre Freundinnen und Freunde durchleben ihre von Ignoranz, Leistungsdruck, Missbrauch und häuslicher Gewalt geprägte Pubertät wie zu Bismarcks Zeiten. Angst vorm Nicht-Versetzt-Werden, ungewollte Schwangerschaft, Weglaufen von zuhause und Selbstmord sind die Folgen des Generationenkonflikts, doch zwischen den Zeilen schwingen Momente tiefer Freundschaft und erster Liebe mit. Anders als in der Stückvorlage treten sie mit einfühlsamen Rocksongs aus dem szenischen Korsett heraus, werden Jugendliche von heute und lassen ihrer Wut und ihren Gefühlen freien Lauf. Naheliegend, hierfür in Bielefeld und Umgebung nach jungen Talenten zu suchen, die neben ihrer Leidenschaft fürs Musical und entsprechender Begabung auch noch authentisches Erleben der Stückfiguren mitbringen. Unter der Leitung von Christian Müller, Regisseur u. a. am Jungen Ensemble Stuttgart (JES), wurden sie seit Beginn der Spielzeit regelmäßig in Tanz, Gesang und Schauspiel am Theater gecoacht, bis sie bei Beginn der intensiven Probenphase auf die Profi-Musicaldarsteller Michaela Duhme, Benedikt Ivo und Marvin Kobus Schütt sowie die »Erwachsenen« Melanie Kreuter und Martin Christoph Rönnebeck trafen. Die Choreografien von Isabelle von Gatterburg verschaffen dem bewegten Seelenleben eine visuelle Wahrnehmbarkeit, im Videozugriff von Dennis Böddicker und Lena Thimm treffen die jugendlichen Stückfiguren auf ihre Darsteller. Zahava Rodrigo entwarf hierzu einen Bühnenraum, der die zerbrechliche Welt der jungen Generationen in eine eigene Ästhetik übersetzt, außerdem ein Kostümbild, das die Jugendlichen im Heute abholt. Die achtköpfige Band wird von William Ward Murta geleitet, Bielefelds bewährtem Musicalprofi am Keyboard wie am Dirigentenpult.

MUSIKALISCHE LEITUNG
William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und aufgewachsen in Oklahoma, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Theater Bielefeld. Er übernahm die musikalische Leitung vieler Produktionen wie

Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, Franz Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter, außerdem She Loves Me, Jekyll & Hyde, Me and My Girl, Crazy For You, The Scarlet Pimpernel, Chess, Company, The Birds of Alfred Hitchcock, City of Angels, Die Hexen von Eastwick, Bonnie & Clyde, Sunset Boulevard, A Little Night Music und Hochzeit mit Hindernissen.
Murta ist in Musikerkreisen ein gefragter Arrangeur; zahlreiche seiner Arrangements gehören zu den Standards von Musical- und Gala- ufführungen im In- und Ausland. Darüber hinaus komponiert Murta eigene Musicals: 1987 M … wie Marilyn und sein Werk über das Leben von Galileo Galilei, Starry Messenger (Sternenbote), das 2004 sehr erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde. Zu Beginn der Spielzeit 2010/11 folgte ebenso erfolgreich die Uraufführung von The Birds of Alfred Hitchcock und in der Spielzeit 2016/17 die Uraufführung von Das Molekül.

INSZENIERUNG
Christian Müller, geboren 1979 in Jena, studierte Theaterwissenschaft und Kulturwissenschaften in Leipzig. Es folgten erste Inszenierungen in der Leipziger Off-Theaterszene und die Einladung des Stücks Toteau und der Autodieb zum Festival theaterszene europa nach Köln. 2004 begleitete er ein Theaterprojekt mit Jugendlichen aus einem Slum in Nairobi, anschließend befasste er sich mit seiner Magisterarbeit zum
Thema: Participatory Educational Theatre. Es folgten Hospitanzen am Schauspiel Chemnitz und Leipzig sowie am Burgtheater Wien und Regieassistenzen in Ingolstadt und an der Schaubühne Berlin. Von 2007 bis 2011 war er fester Regieassistent am Jungen Ensemble Stuttgart. Als Regisseur beschäftigte er sich dort mit eigenen Adaptionen, Stückentwicklungen und Jugendspielclubs. Mit Generation S wurde er 2012 zum Bundestreffen der Jugend nach Berlin eingeladen. Seit 2011 ist Christian Müller freier Regisseur mit Inszenierungen u. a. in Stuttgart, Leipzig, Esslingen, Regensburg und Bremerhaven. 2015 wurde seine Inszenierung des Texts 100 M beim Heidelberger Stückemarkt aufgeführt. Seine Regiearbeit Achtzehn Einhundertneun – Paradies wurde 2017 mit dem Tanz- und Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

BÜHNE UND KOSTÜME
Zahava Rodrigo, geboren 1984 in Bremen, studierte von 2004 bis 2008 Germanistik und Philosophie in Potsdam und ab 2009 Bildende Kunst mit Schwerpunkt Bühnenraum an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Sie gestaltete Bühnenräume und Kostümbilder zu Regiearbeiten von Felix Meyer-Christian/Costa Compagnie, Benjamin van Bebber, Leonie Böhm, Citizen.KANE.Kollektiv und Novoflot (u. a. Staatstheater Mainz, Opera Stabile, Kampnagel, Volksbühne, Theater Bremen). Installative und performative Arbeiten zeigte sie bisher im Cuxhavener Kunstverein, in der Bundeskunsthalle Bonn, der Städtischen Galerie Wolfsburg und bei der Ruhrtriennale 2015.

CHOREOGRAFIE
Isabelle von Gatterburg studierte Tanz an der Hogeschool voor de Kunsten, Tilburg, Niederlande. Nach ihrem Studium arbeitete sie zwei Jahre in Brüssel als freie Tänzerin und war 2008 bis 2015 für »projectpq« mit professionellen Feuer- und Cabaretshows weltweit auf Tour. Seit 2008 ist sie als Tänzerin regelmäßig für backsteinhaus produktion tätig und seit 2009 als Produktionsleitung und künstlerische Assistenz festes Mitglied der Kompanie. Als Tänzerin und choreografische Assistenz von Nicki Liszta arbeitet sie regelmäßig an verschiedenen Stadttheatern und Tanzhochschulen und ist seit 2014 ebenfalls als Tänzerin und Organisatorin Mitglied des Citizen.KANE.Kollektivs in Stuttgart.

BESETZUNG
Wendla Michaela Duhme
Melchior Benedikt Ivo
Moritz Marvin Kobus Schütt
Erwachsene Melanie Kreuter
Erwachsener Martin Christoph Rönnebeck
Martha Simone Rau
Ilse Anja David
Anna Silja Erdsiek
Marianne Adele Heinrichs
Thea Ann-Kathrin Veit
Georg Paul Erik Haverland
Otto Nick Westbrock
Hänschen Elian Latussek

—| Pressemeldung Theater Bielefeld |—

Karlsruhe, Badisches Staatstheater, Neue Führung – Fünf Direktorinnen, IOCO Aktuell, 23.03.2018

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Badisches Staatstheater Karlsruhe

 

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Fünf neue Direktorinnen am Staatstheater

Nicole Braunger – Bridget Breiner – Stefanie Heiner – Uta-Christine Deppermann – Anna Bergmann

Das STAATSTHEATER KARLSRUHE setzt ab den Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 auffällige Zeichen für seine Zukunft: Fünf Direktorinnen werden zukünftig die Geschicke des Staatstheaters leiten: Eine in der deutschen Theaterlandschaft einmalige wie wegweisende Situation. Die mutigen Personalentscheidungen fällten Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.     CHAPEAU ins Ländle!

Diese Frauen bringen frischen Wind in das Staatstheater Karlsruhe: Nicole Braunger tritt 2018/19 als Operndirektorin die Nachfolge von Michael Fichtenholz am STAATSTHEATER KARLSRUHE an, der ans Opernhaus Zürich wechselt. Gelsenkirchens Ballettdirektorin Bridget Breiner folgt ab der Spielzeit 2019/20 auf Prof. Birgit Keil. Auch das VOLKSTHEATER bekommt eine neue Leitung: Stefanie Heiner, bisher in Weimar tätig, löst Beata Anna Schmutz ab, die ans Nationaltheater Mannheim geht. Die Künstlerische Betriebsdirektion übernimmt Uta-Christine Deppermann 2018/19 von Monika Pichler, die sich in den Ruhestand verabschiedet. Bisher war Deppermann in gleicher Position am Theater Magdeburg tätig. Komplettiert wird die neue Leitungsriege durch die designierte Schauspieldirektorin Anna Bergmann.

„Die neuen Direktorinnen sind eine ausgezeichnete Wahl. Sie werden sich inhaltlich zwischen Tradition und Innovation bewegen und neue Akzente setzen. Sie sind künstlerische Zukunftsversprechen für Karlsruhe!“, sagt Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Die Ministerin freute sich besonders darüber, dass Bridget Breiner, die lange Jahre als erste Solistin für das Stuttgarter Ballett tanzte, nun wieder ins Land kommt : „die Rückkehr einer großen Künstlerin nach Baden-Württemberg – in der Nachfolge der großartigen Birgit Keil, die für die überragende Qualität und internationale Strahlkraft des Balletts in Baden-Württemberg steht“, so Bauer. „Das STAATSTHEATER stellt sich in fast allen Sparten völlig neu auf. Es konnten starke Persönlichkeiten gewonnen werden, die künstlerisch und atmosphärisch eigene Schwerpunkte setzen werden – wir dürfen sehr neugierig und gespannt sein“, ergänzt Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

Staatstheater Karlsruhe / Nicole Braunger - kommende Operndirektorin © Felix Grünschloß

Staatstheater Karlsruhe / Nicole Braunger – kommende Operndirektorin © Felix Grünschloß

Nicole Braunger kommt ab der Spielzeit 2018/19 ein bestens vernetzter Musiktheater-Profi mit großer Sängerkenntnis ans STAATSTHEATER und baut damit die internationalen Beziehungen der Karlsruher OPER weiter aus. Sie studierte Sologesang am Konservatorium Wien und der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Nach ihrem Diplom war sie von 2006 bis 2010 als Sopranistin im Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin engagiert. Darauf war sie Künstleragentin bei Claudia Dickie – Artists Management in Baden. Seit 2017 arbeitet sie als Head of Directors Division (Leiterin der Regie-Abteilung) bei ARSIS – Artist Management in Wien und vertritt Regisseure wie Kirill Serebrennikov, Keith Warner oder Harry Kupfer. Die Agentur zählt zu den weltweit führenden und vermittelt auch Sängerinnen und Sänger wie Anette Dasch oder Nikolai Schukoff sowie Dirigenten wie Kirill Petrenko. Nicole Braunger wird als Operndirektorin die erste Frau in dieser Position am STAATSTHEATER KARLSRUHE sein.

Staatstheater Karlsruhe / Bridget Breiner - kommende Ballettdirektorin © Sebastian Galtier

Staatstheater Karlsruhe / Bridget Breiner – kommende Ballettdirektorin © Sebastian Galtier

Bridget Breiner löst Birgit Keil als langjährige Direktorin des Badischen Staatsballett zur Saison 2019/20 ab. Der Vertrag der dann 75-jährigen Birgit Keil, seit 2003 Direktorin des Staatsballett Karsruhe, läuft dann aus. Bridget Breiner ist weltweit anerkannte Tänzerin und gefeierte Choreografin. Aufgewachsen in Columbus, Ohio (USA), tanzte sie u. a. am Bayerischen Staatsballett, dem Ballett der Semperoper Dresden und lange Jahre als erste Solistin für das Stuttgarter Ballett, wo sie gleichzeitig eine erfolgreiche Karriere als Choreografin begann. Ihre Choreografie Sirs für die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft wurde sofort ins Repertoire des Stuttgarter Balletts aufgenommen. Mit Studenten der John-Cranko-Schule schuf sie im Kunstmuseum Stuttgart das Stück Zeitsprünge. Letters of Others war 2010 ihr erstes Auftragswerk für das Stuttgarter Ballett. Es folgten Arbeiten für das Kevin O’Day Ballett Mannheim, das Ballett Augsburg oder das lettische Nationalballett. Seit 2012 ist sie äußerst erfolgreiche Ballettdirektorin am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Ihr Ballett Ruß wurde 2013 ebenso mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet wie 2015 ihre Kreation Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin. Damit ist sie eine der wenigen Künstlerinnen, der zwei Mal Deutschlands höchster Theaterpreis verliehen wurde. Im Sommer 2016 choreografierte Bridget Breiner erstmals für die Ruhrfestspiele Recklinghausen; am 15.3. brachte sie mit Strawinskys Feuervogel ihre erste Arbeit für Les Grands Ballets Canadiens de Montréal in Kanada zur Uraufführung. Mit ihrem Engagement in Karlsruhe kehrt sie in ihre künstlerische Heimat Baden-Württemberg zurück. Sie wird die Linie des klassischen Balletts, die so erfolgreich durch Birgit Keil geprägt wurde, ab der Spielzeit 2019/20 fortsetzen.

Auch Generalintendant des Musiktheater im Revier, Michael Schulz, freut sich sehr, dass wieder einmal eine Gelsenkirchener Erfolgsgeschichte über die Region hinaus fortgesetzt wird und wünscht Bridget Breiner eine spannende und erfolgreiche Zukunft. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski bedauert den kommenden Abschied von Bridget Breiner: «Mit Bedauern aber auch mit großer Anerkennung», so  Baranowski über Breiners Berufung nach Karlsruhe. Er werde mit den Verantwortlichen des Musiktheater über die Nachfolge beraten.

Die neue Leiterin des VOLKSTHEATERS ab der Spielzeit 2018/19 ist Stefanie Heiner. Sie studierte Erziehungswissenschaften und Philosophie und absolvierte eine Ausbildung zur Theaterpädagogin. 2012 machte sie zusätzlich eine Fortbildung mit dem Schwerpunkt Tanztheater. Seit 2009 leitet sie die Theaterpädagogik des stellwerk – junges Theater Weimar und arbeitet als Regisseurin und Theaterpädagogin bundesweit in diversen freien Projekten. Seitdem sind viele Inszenierungen für und mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entstanden, zuletzt Ronja Räubertochter am stellwerk Weimar, Frühlings Erwachen (Spring Awakening) in Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar und Der kleine Prinz am STAATSTHEATER KARLSRUHE. Ihre Spezialgebiete sind partizipatorische Projekte mit zeitgenössischen und performativen Ansätzen sowie das Theater für die Allerkleinsten. Ihre Inszenierung Abräumen für Kinder ab 2 Jahren wurde für den Thüringer Theaterpreis 2016 nominiert. Stefanie Heiner wird eng vernetzt mit dem JUNGEN STAATSTHEATER arbeiten.

Staatstheater Karlsruhe / Ute-Christine Deppermann - kommende Künstlerische Betriebsdirektorin, © Felix Grünschloß

Staatstheater Karlsruhe / Ute-Christine Deppermann – kommende Künstlerische Betriebsdirektorin, © Felix Grünschloß

Uta-Christine Deppermann, ab 2018/19 Künstlerische Betriebsdirektorin, eine der führenden deutschen Betriebsdirektorinnen, hat die künstlerischen Abläufe an zahlreichen Theatern organisiert. Die studierte Musik- und Theaterwissenschaftlerin arbeitete als Chefdisponentin an den Landesbühnen Sachsen und an den Wuppertaler Bühnen, bevor sie als Künstlerische Betriebsdirektorin ans Staatstheater Braunschweig wechselte. Zuletzt war sie in gleicher leitender Funktion am Theater Magdeburg engagiert. Schwerpunkt ihrer Arbeit war im Musiktheater Ensemble-Entwicklung und Auswahl der Solisten. Darüber hinaus war Uta-Christine Deppermann als Konzertdramaturgin und Künstlervermittlerin tätig und leitet seit 2000 den Internationalen Gesangswettbewerb Competizione dell‘Opera.

„Frauen in Führungspositionen ist gerade ein heiß diskutiertes, brennendes Thema. Mit diesen Theaterfachfrauen setzen wir einen starken Akzent. Sie werden sich, auch spartenübergreifend, mit den gesellschaftlich relevanten Themen Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechterverhältnisse auseinander setzen. Wir sind glücklich, dass wir solch herausragende Spartendirektorinnen für Karlsruhe gewinnen konnten,“ freut sich Generalintendant Peter Spuhler auf die neue Leitungsriege.

LEBENSLÄUFE der kommenden DIREKTORINNEN

Nicole Braunger, geb. in Mödling, studierte Sologesang am Konservatorium Wien und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Nach ihrem Diplom war sie von 2006 bis 2010 als Sopranistin im Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin engagiert. Darauf war sie Künstleragentin bei Claudia Dickie –Artists Management in Baden. Seit 2017 arbeitet sie als Head of Directors Division (Leiterin der Regie-Abteilung) bei ARSIS – Artist Management in Wien und vertritt Regisseure wie Harry Kupfer, Kirill Serebrennikov, Lydia Steier oder Keith Warner. Die Agentur zählt zu den weltweit führenden und vermittelt auch Sängerinnen und Sänger wie Anette Dasch, Anja Kampe, Claudia Mahnke, Michaela Schuster, Nikolai Schukoff, Terry Wey, Wolfgang Koch oder Falk Struckmann, und  Dirigenten wie Betrand De Billy, Philippe Jordan, Kirill Petrenko oder Simone Young. Nicole Braunger wird als Operndirektorin die erste Frau in dieser Position am STAATSTHEATER KARLSRUHE sein.

Bridget Breiner (*1974) wuchs in Columbus, Ohio (USA) auf. Sie tanzte u.a. am Bayerischen Staatsballett, dem Semperoper Ballett Dresden und lange Jahre als erste Solistin für das Stuttgarter Ballett, wo sie gleichzeitig eine erfolgreiche Karriere als Choreografin begann. Ihre Choreografie Sirs für die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft wurde sofort ins Repertoire des Stuttgarter Ballett aufgenommen. Mit Studenten der John Cranko-Schule schuf sie im Kunstmuseum Stuttgart das Stück Zeitsprünge. Letters of Others war 2010 ihr erstes Auftragswerk für das Stuttgarter Ballett. Es folgten Arbeiten für das Kevin O’Day Ballett Mannheim, das Ballett Augsburg oder das lettische Nationalballett.

Ihr Debüt am MiR feierte sie 2012 mit der Inszenierung des Opern-Tanz-Abends Großstadt-Triptychon. In der Spielzeit 2012/13 stellte sich Bridget Breiner mit Blau Blue Bleu als neue Direktorin des Ballett im Revier der Öffentlichkeit vor. Ihr Ballett Ruß wurde im Herbst 2013 mit dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet. In den folgenden Jahren folgten die Choreografien zu Schwanensee, On the Town, The Tragedies of Othello und In Honour of. Mit ihrer Kreation Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin wurde sie 2015 erneut mit dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet.

Im Sommer 2016 choreografierte Bridget Breiner erstmals für die Ruhrfestspiele Recklinghausen. Das dort uraufgeführte Ballett Prosperos Insel ist in der jetzigen Spielzeit im Musiktheater im Revier zu sehen. Außerdem kreiert sie in dieser Spielzeit den Ballettabend The Vital Unrest zur Auftragskomposition des lettischen Komponisten Georgs Pelecis und Camille Saint-Saëns 3.Symphonie. Am 15. März brachte sie mit Strawinskys Feuervogel ihre erste Arbeit für das Les Grands Ballets Canadiens de Montréal in Kanada zur Uraufführung.

Uta-Christine Deppermann, eine der führenden deutschen Betriebsdirektorinnen, hat die künstlerischen Abläufe an zahlreichen Theatern organisiert. Die studierte Musik- und Theaterwissenschaftlerin arbeitete als Chefdisponentin an den Landesbühnen Sachsen und an den Wuppertaler Bühnen, bevor sie als Künstlerische Betriebsdirektorin ans Staatstheater Braunschweig wechselte, wo sie hauptverantwortlich für die Planung und Koordination des Jahresspielplans von vier Sparten an fünf Spielorten war. In dieser Zeit vertiefte sie auch ihren Schwerpunkt im Musiktheater. Zuletzt war sie in gleicher leitender Funktion am Theater Magdeburg engagiert und disponierte dort alle Vorstellungen in den Sparten Musiktheater, Ballett, Musical und Gastspielorganisation. Schwerpunkt ihrer Arbeit war darüber hinaus im Musiktheater Ensemble-Entwicklung und Auswahl der Solisten. Darüber hinaus war Uta-Christine Deppermann als Konzertdramaturgin und Künstlervermittlerin tätig und leitet seit 2000 den Internationalen Gesangswettbewerb Competizione dell‘Opera.

Stefanie Heiner:  Die Tanz- und Theaterpädagogin Stefanie Heiner, geboren in Korbach (Hessen), studierte Erziehungswissenschaften und Philosophie an der Universität Erfurt und absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Theaterpädagogin an der Theaterwerkstatt in Heidelberg.

2012 absolvierte sie zusätzlich eine Fortbildung mit dem Schwerpunkt Tanztheater. Seit 2009leitet sie die Theaterpädagogik des stellwerk – junges Theater Weimar und arbeitet als Regisseurin und Theaterpädagogin in diversen freien Projekten thüringen- und bundesweit. Seitdem sind viele Inszenierungen für und mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entstanden, zuletzt Ronja Räubertochter am stellwerk Weimar, Frühlings Erwachen (Spring Awakening) in Kooperation mit dem DNT Weimar und Der kleine Prinz am Staatstheater Karlsruhe.

Ihre Spezialgebiete sind partizipatorische Projekte mit zeitgenössischen und performativen Ansätzen sowie das Theater für die Allerkleinsten. Ihre Inszenierung Abräumen für Kinder ab 2 Jahren wurde für den Thüringer Theaterpreis 2016 nominiert.

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