Baden-Baden, Festspielhaus, Sondra Radvanovsky, Joseph Calleja, 17.11.2019

November 12, 2019 by  
Filed under Festspielhaus Baden-Baden, Konzert, Pressemeldung

logo_baden_baden

Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Von Verdi bis Verismo – Sondra Radvanovsky, Joseph Calleja und das Sinfonierorchester Basel

Sonntag, 17. November 2019 17 Uhr

Sondra Radvanovsky ist eine der aktuell größten amerikanischen Stimmen, Star an der Met, jedoch nur äußerst selten in Europa zu hören. Ihr zur Seite steht Joseph Calleja, einer der gesuchtesten Tenöre für französisches und italienisches Repertoire. Beide präsentieren am Sonntag, 17. November 2019 um 17 Uhr mit dem Sinfonieorchester Basel einen Abend mit Opernmusik von Verdi bis Verismo: Herz, Schmerz, hohe Töne und tiefe Gefühle.

Festspielhaus Baden-Baden / Sondra Radvanovsky © Pavel-Antonov

Festspielhaus Baden-Baden / Sondra Radvanovsky © Pavel-Antonov

Manchmal muss es eben Kaviar sein. Oder auch: der beherzte Griff in die Konfektschachtel. Dabei sind Arienabende unter Sängern zwar beliebt, doch auch so etwas wie Hochleistungsschauen, feiert man hier doch nicht weniger als die Stimme selbst und kann sich nicht hinter Rollen verstecken. Deshalb gilt:

Man nehme nur vom Besten! Auf dem Programm des Sonntagkonzerts am 17. November 2019 im Festspielhaus Baden-Baden stehen Arien, Duette und Orchesterwerke der großen italienischen Opernkomponisten Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Pietro Mascagni, Francesco Cilea und Umberto Giordano.

Sondra Radvanovsky gilt als eine der führenden Sopranistinnen des italienischen Fachs und ist aus der Metropolitan Opera New York quasi nicht mehr wegzudenken. Fahrt aufgenommen hatte ihre Karriere, als sie 1995 als Absolventin des Metropolitan Opera’s Lindemann Young Artist Development Program die Metropolitan Opera National Council Auditions gewann. Nachdem sie anschließend an ihrem zukünftigen Heimathaus zunächst kleineren Rollen übernommen hatte, war sie bald in der Titelpartie von Verdis „Luisa Miller“ sowie als Antonia in Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ zu erleben. Heute zählt die 1969 in der Nähe von Chicago geborene US-Amerikanerin zu den weltweit gefragtesten Interpretinnen ihres Fachs – womit vor allem die großen Verdipartien gemeint sind: Leonora in „Il trovatore“, Amelia in „Ein Maskenball“, Aida und Elisabetta in „Don Carlos“. Dessen ungeachtet beeindruckt die charismatische Sängerin immer wieder durch ihre große Vielseitigkeit, da sie auch in den Titelrollen von Dvoráks „Rusalka“, Puccinis „Tosca“, Bellinis „Norma“ sowie Donizettis „Anna Bolena“, „Maria Stuarda“ und „Lucrezia Borgia“ phänomenale Erfolge feierte – an der Met sowie am Londoner Royal Opera House, Covent Garden, an der Opéra National de Paris, an der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper, dem Opernhaus Zürich, der Bayerischen Staatsoper, der Lyric Opera of Chicago. Im Baden-Badener Festspielhaus wird Sondra Radvanovsky begleitet wird sie vom Sinfonieorchester Basel, unter der musikalischen Leitung von Giampaolo Bisanti. Er ist ständiger Gast renommierter Opernhäuser wie der Wiener Staatsoper, des Théâtre des Champs-Elysées Paris sowie des Gran Teatre del Liceu Barcelona.

Festspielhaus Baden-Baden /Joseph Calleja © Simon-Fowler /Decca

Festspielhaus Baden-Baden /Joseph Calleja © Simon-Fowler /Decca

An der Seite von Sondra Radvanovsky singt der maltesische Tenor Joseph Calleja, der sich mit seiner „mediterranen Stimme“ an die Weltspitze katapultiert hat: „Wärme, Großzügigkeit, Sonne, Meer und auch eine gute Portion Temperament. Das kann man schon in meiner Stimme wiederentdecken“, sagt er. 1997 stand er erstmals in seiner Heimat als Macduff in Verdis Shakespeare-Oper „Macbeth“ auf der Bühne und wurde noch im selben Jahr Preisträger des Belvedere-Gesangswettbewerbs. Anschließend gewann er die Mailänder Caruso International Voice Competition, bevor er auch Placido Domingos Operalia-Wettbewerb für sich entscheiden konnte. Mittlerweile gilt Joseph Calleja als einer der angesehensten lyrischen Tenöre seiner Generation. Kein Wunder, dass er an großen Häusern wie dem Londoner Royal Opera House, Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, dem Opernhaus Zürich, der Sächsischen Staatsoper Dresden und der New Yorker Met gastiert und auch bei den Festivals in Salzburg, Spoleto und Pesaro zu erleben ist. Hierbei scheint der Tenor immer mehr in die Fußstapfen seiner berühmten (und von ihm verehrten) Vorgänger zu treten. Legenden wie Jussi Björling, Beniamino Gigli und sogar Enrico Caruso drängen sich zum Vergleich auf.

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Un ballo in maschera -Sondra Radvanovsky – Riccardo Massi, 15.07.2017

Juli 6, 2017 by  
Filed under Nationaltheater Mannheim, Pressemeldung

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Un ballo in maschera von Giuseppe Verdi

Festlicher Opernabend – 15. Juli um 19.30 Uhr

Beim Festlichen Opernabend mit Verdis Un ballo in maschera (Ein Maskenball) übernehmen am 15. Juli 2017 die Stargäste Sondra Radvanovsky und Riccardo Massi die Partien der Amelia und des Gustavo. In weiteren Rollen sind aus dem Ensemble des NTM unter anderen Julia Faylenbogen, Nikola Hillebrand, Jorge Lagunes, Bartosz Urbanowicz und John in Eichen zu erleben sowie aus dem Opernstudio Ilya Lapich und Pascal HeringtonBenjamin Reiners, stellvertretender Generalmusikdirektor und 1. Kapellmeister am NTM, dirigiert das Nationaltheater-Orchester.

Die Wiederaufnahme der Inszenierung von Werner Schroeter findet bereits am Donnerstag, 6. Juli um 19.30 Uhr statt – mit Miriam Clark aus dem Ensemble als Amelia und dem Gast Rafael Rojas als Gustavo.

Weitere Aufführungstermine sind der 8., 18., 23. und 27. Juli sowie zu Beginn der nächsten Spielzeit der 20. September, es folgen Aufführungen im Oktober und November.


Sondra Radvanovsky

Nationaltheater Mannheim / Maskenball - Sondra Radvanovsky © Andrew Eccles

Nationaltheater Mannheim / Maskenball – Sondra Radvanovsky © Andrew Eccles

Sondra Radvanovsky wird als Sopranistin für ihre musikalische und darstellerische Intensität weltweit gefeiert. Als Verdi-Sopranistin berühmt und verehrt, hat Radvanovsky gleichwohl ihr Repertoire um Belcanto-Rollen wie Norma und Donizettis drei Tudor-Königinnen Anna Bolena, Maria Stuarda sowie Königin Elisabeth in Roberto Devereux erweitert, die sie alle an der Metropolitan Opera in New York sang.

In dieser Saison verfolgte Radvanovsky weiter ihren Anspruch, »die Norma ihrer Generation« zu sein, wie Kritiker urteilten. Sie singt diese Rolle an der Canadian Company in Toronto, an der Lyric Opera in Chicago und auch an der Met in der Saison 2017/18. Außerdem gibt sie die Tosca an der Los Angeles Opera, Amelia in Un ballo in maschera am Opernhaus Zürich und debütiert in der Rolle der Amelia Grimaldi in Simon Boccanegra an der Opéra de Monte-Carlo sowie am Théâtre des Champs-Élysées.

Radvanovsky ist bereits in allen großen Opernhäusern der Welt aufgetreten, darunter das Royal Opera House in Covent Garden, London, wo sie in dieser Saison Manon Lescaut singt, sowie die Pariser Oper und das Teatro alla Scala in Mailand. Ihre künstlerische Heimat ist die Metropolitan Oper, wo sie ihre Ausbildung in den späten 1990er-Jahren begann.


Riccardo Massi

Nationaltheater Mannheim / Maskenball - Riccardo Mass © Benjamin Ealovega

Nationaltheater Mannheim / Maskenball – Riccardo Mass ©
Benjamin Ealovega

Riccardo Massi hat sich vor allem in Verdi- und Puccini-Partien in wenigen Jahren an den wichtigsten Bühnen der Welt wie etwa der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House London, dem Opernhaus Zürich sowie der Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin etabliert.

In der Spielzeit 2016/2017 gab der Italiener sein Rollendebüt als Des Grieux in einer Neuproduktion von Manon Lescaut am Bolschoi-Theater in Moskau und sang dieselbe Partie an der Berliner Staatsoper. Außerdem kehrte er als Radamès in Aida an die Metropolitan Opera New York zurück, gab als Pinkerton in Madama Butterfly sein Hausdebüt am New National Theatre in Tokyo und trat als Calaf in Turandot an der Oper Köln, Don José in Carmen in der Jhihde Hall in Taiwan sowie als Manrico in Il trovatore beim Budapest Summer Festival auf.

Weitere Höhepunkte in der Karriere des Sängers umfassen Debüts am Royal Opera House London als Cavaradossi in Tosca unter der musikalischen Leitung von Plácido Domingo, an der Metropolitan Opera als Radamès, an der Berliner und Münchner Staatsoper als Cavaradossi, am Zürcher Opernhaus als Calaf, an der Canadian Opera Company Toronto als Manrico in Il trovatore, an der Deutschen Oper Berlin als Don José in Carmen und an der Oper von Sydney als Don Alvaro in La forza del destino.

Außerdem war der Sänger in den letzten Jahren in der Titelpartie von Andrea Chénier und als Calaf an der Königlichen Oper von Stockholm, als Calaf bei den Bregenzer Festspielen und in Sydney, Gustavo in Un ballo in maschera am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, Rodolfo in Luisa Miller an der Oper von Melbourne, Cavaradossi an der Semperoper Dresden und der Oper von Sydney, Pollione in Norma in den Caracalla-Thermen in Rom, Pinkerton in Madama Butterfly an der Norwegischen Oper Oslo, Radamès in Houston und Turin sowie als Enzo Grimaldo in La Gioconda am Concertgebouw in Amsterdam zu erleben.

Riccardo Massi studierte mit David Holst, der ihn auch heute noch stimmlich betreut. Er war Mitglied der Akademie der Mailänder Scala, bevor er im Jahr 2009 unter der musikalischen Leitung von Daniel Oren sein Operndebüt als Radamès in Salerno gab.

Vor seiner Karriere als Opernsänger war der Künstler als Spezialist im Umgang mit mittelalterlichen Waffen und als Stuntman tätig und ist in Filmen und Serien wie Martin Scorseses Gangs of New York an der Seite von Leonardo DiCaprio, Empire und Rome zu sehen.

—| Pressemeldung Nationaltheater Mannheim |—

München, Bayerische Staatsoper München, Oper für alle, 26./27.07.2013

Juli 25, 2013 by  
Filed under Bayerische Staatsoper, Pressemeldung

Bayrische Staatsoper.jpg

Bayerische Staatsoper München

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Eintritt frei bei „Oper für alle“ am 26./27. Juli 

 
Das Oper für alle-Wochenende steht kurz bevor: Am 26. und 27. Juli gibt es unter freiem Himmel wieder die Live-Übertragung einer Opernaufführung sowie ein Konzert auf dem Max-Joseph-Platz – und das wie immer bei freiem Eintritt!
 
Am 26. Juli wird Modest Mussorgskys Boris Godunow in der Inszenierung von Calixto Bieito live aus dem Nationaltheater auf den Max-Joseph-Platz übertragen. In der Titelpartie singt der junge ukrainische Bass Alexander Tsymbalyuk, Generalmusikdirektor Kent Nagano steht am Pult des Bayerischen Staatsorchesters. Durch den Abend führt wie schon 2012 Nina Ruge.
 
Das Festspiel-Konzert am 27. Juli, ebenfalls auf dem Max-Joseph-Platz, steht unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta. Es erklingt Giuseppe Verdis Messa da requiem mit den Solisten Sondra Radvanovsky, Ekaterina Gubanova, Joseph Calleja und René Pape. Davor spielt das Jugendorchester ATTACCA Beethovens Ouvertüre zu Egmont.
 
Oper für alle
Boris Godunow
Fr 26.07.2013, 20 Uhr
Max-Joseph-Platz
 
Festspiel-Konzert „Oper für alle“
Sa 27.07.2013, 20.30 Uhr
Max-Joseph-Platz
 
 
—| Pressemeldung Bayerische Staatsoper München |—

München, Bayerische Staatsoper München, Oper für alle, 26./27.07.2013

Juli 16, 2013 by  
Filed under Bayerische Staatsoper, Pressemeldung

Bayrische Staatsoper.jpg

Bayerische Staatsoper München

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Oper für alle 2013, 26. und 27. Juli

 
Bereits Tradition sind die beiden Oper für alle-Veranstaltungen geworden: Am 26. Juli wird Modest Mussorgskys Boris Godunow in der Inszenierung Calixto Bieitos live aus dem Nationaltheater auf den Max-Joseph-Platz übertragen. In der Titelpartie singt der junge ukrainische Bass Alexander Tsymbalyuk, Generalmusikdirektor Kent Nagano steht am Pult.
 
Das Festspiel-Konzert am 27. Juli ebenfalls auf dem Max-Joseph-Platz steht unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta. Es erklingt Giuseppe Verdis Messa da requiem mit den Solisten Sondra Radvanovsky, Ekaterina Gubanova, Joseph Calleja und René Pape. Durch den Abend führt wie schon 2012 Nina Ruge. Der Eintritt zu Oper für alle ist dank der BMW Niederlassung München, langjähriger Partner der Münchner Opernfestspiele, wie immer frei.
 
—| Pressemeldung Bayerische Staatsoper München |—

Nächste Seite »