Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Der Freischütz – Video-on-Demand, November 2020

November 9, 2020 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Der Freischütz – Carl Maria von Weber
6. – 13. November 2020  als Video-on-Demand

Achim Freyers legendäre Inszenierung von Carl Maria von Webers Der Freischütz ist wieder da – pünktlich zu ihrem 40. Geburtstag! Gezeigt wird eine selten zu sehende Aufzeichnung des ZDF aus dem Jahr 1981, die längst vergriffen ist und nun endlich wieder dem Publikum zugänglich gemacht werden kann.

#OpertrotzCorona: Der Freischütz
youtube Trailer Staatsoper Stuttgart
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„Oh mein herrliches deutsches Vaterland, wie muss ich dich lieben, wie muss ich für dich schwärmen, wäre es nur, weil auf deinem Boden der Freischütz entstand“, schrieb Richard Wagner 1841 in Paris und arbeitete damit kräftig am Mythos vom Freischütz als deutscher Nationaloper. Achim Freyers mittlerweile legendäre Skandalinszenierung von 1980 legt das Albtraumhafte frei, das sich so oft unter dem verharmlosend Volkstümlichen verbirgt – damals wie heute.

Das Stück in Kürze
Am Tag vor der Hochzeit muss der Jäger Max einen Probeschuss absolvieren, um seine geliebte Agathe heiraten zu dürfen. Aus Angst zu versagen, trifft er seit Tagen überhaupt nicht mehr. Sein Kamerad Kaspar, Agathes Ex-Freund und erst vor kurzem aus dem Dreißigjährigen Krieg zurückgekehrt, verhilft ihm zu Zauberkugeln, die man in der Wolfsschlucht gießen muss – im Zentrum der Angst.

Besetzung

Musikalische Leitung: Dennis Russell Davies • Regie, Bühnenbild und Kostüme: Achim Freyer • Licht: Hans-Joachim Haas • Dramaturgie: Klaus-Peter Kehr • Chor: Ulrich Eistert

Ottokar: Wolfgang Schöne • Kuno: Fritz Linke • Agathe: Catarina Ligendza • Ännchen: Raili Viljakainen • Kaspar: Wolfgang Probst • Max: Toni Krämer • Kilian: Helmut Holzapfel • Eremit: Roland Bracht • Samiel: Wolfram Raub • Jäger: Raimund Ade, Kurt Zeiher • Brautjungfer: Astrid Burden, Nicole Schneider, Alexandra Turni, Christina Wächtler, Margot Wohlers, Heidi Brunig, Petra Kollakowsky

Orchester und Chor der Württembergischen Staatsoper Stuttgart

Digitalpartner der Staatsoper Stuttgart


Ihre Spende für Künstler*innen
Viele Sänger*innen und Musiker*innen sind von der Corona-Krise existentiell bedroht: Auch freie Künstler*innen, die eng mit der Staatsoper Stuttgart und dem Staatsorchester Stuttgart verbunden sind, haben durch die Absage aller Aufführungen und Konzerte bis zum 19. April ihre Einkünfte verloren. Die Mitarbeiter*innen der Staatstheater Stuttgart engagieren sich bereits in verschiedenen Initiativen zur Förderung von Künstler*innen, die derzeit keine Einkünfte haben.

Seien auch Sie dabei und helfen Sie, die Kulturlandschaft nach Ende der Corona-Krise wieder erstrahlen zu lassen wie zuvor! Die folgenden Initiativen empfehlen wir, um einen Beitrag zu leisten:

Künstler*innen Soforthilfe Stuttgart
Spendenkonto: Kultig e. V
GLS Bank
IBAN: DE21 4306 0967 7005 4549 00
Betreff: „Künstlersoforthilfe“

Deutsche Orchester-Stiftung
Spendenkonto: Deutsche Orchester-Stiftung
Kennwort: Nothilfefonds
IBAN: DE35 1004 0000 0114 1514 05
BIC: COBADEFFXXX

Förderverein der Staatstheater Stuttgart e.V.
Der Förderverein unterstützt verschiedene Projekte der Staatstheater Stuttgart – und fördert auch die jungen Sänger*innen des Opernstudios.

Vereinskonto Nr. 2 413 004
Verwendungszweck: Zu Gunsten des Opernstudios
IBAN: DE66 6005 0101 0002 4130 04
BIC: SOLADEST600

DAS STAATSORCHESTER FOLGT DEM AUFRUF!

„Die Musikerinnen und Musiker des Staatsorchesters Stuttgart haben in den letzten Wochen bereits vielfach in den Nothilfefonds des Deutschen Orchesterverbands eingezahlt – als Privatpersonen. Als Zeichen der Solidarität haben wir uns als Vorstand nun dazu entschieden, die Orchesterkasse als Ganzes aufzulösen und im Namen des gesamten Staatsorchesters einen Betrag i.H.v. insgesamt 15.000 € für den Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung zu spenden. Diese Summe soll allen freischaffenden Kolleg*innen zu Gute kommen, die in ihrer Existenz bedroht sind. Wir schließen uns damit der Initiative anderer Orchester an und hoffen, damit auch andere Institutionen zur Nachahmung motivieren zu können, auf dass wir auch in Zukunft gemeinsam Musik machen können!“

Der Orchestervorstand des Staatsorchester Stuttgart

 

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Berlin, Senatsverwaltung Kultur und Europa, Hilfen für Kulturbetriebe und Medien, November 2020

November 4, 2020 by  
Filed under Pressemeldung, Senatskanzlei Berlin

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Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Berliner Dom, Berlin © IOCO

Berliner Dom, Berlin © IOCO

Hilfen für Kulturbetriebe und Medienunternehmen

  Über die Wintermonate fortgesetzt – Soforthilfe IV 3.0 kann ab 11. November beantragt werden

Kulturbetriebe und Medienunternehmen sind von der aktuellen Corona-Pandemie besonders hart betroffen, die neu beschlossenen Einschränkungen werden die Lage für die Unternehmen noch verschärfen.

Um möglichst schnell Hilfen bereitstellen zu können, soll daher das Soforthilfeprogramm IV in Version 3.0 in unveränderter Form fortgeführt werden und wird den Förderzeitraum von Dezember 2020 bis Februar 2021 umfassen. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen im Medien- und Kulturbereich, die nicht regelmäßig oder nicht überwiegend öffentlich gefördert werden. Die Soforthilfe IV 3.0 gewährt Zuschüsse zur Überwindung von Liquiditätsengpässen innerhalb dieser Monate. Antragstellende, die für diesen Zeitraum absehbare Zahlungsschwierigkeiten erwarten, die sie in ihrer Existenz bedrohen, können auf Grundlage einer einzureichenden Liquiditätsplanung einen Zuschuss beantragen. Die Zuschusshöhe ist auf maximal 500.000 Euro begrenzt.

Die Anträge auf Mittel aus dem Soforthilfeprogramm IV 3.0 können von Mittwoch 11. November 2020, 9 Uhr bis zum Mittwoch, 18. November 2020, 18 Uhr in einem ausschließlich online-basierten Antragsverfahren über die Website der Investitionsbank Berlin (http://www.ibb.de/soforthilfe4) eingereicht werden.

Voraussetzung bei der Soforthilfe IV 3.0 ist, dass die Überbrückungshilfe II des Bundes (Förderzeitraum September bis Dezember 2020) in Anspruch genommen wird, sofern dies gemäß den Antragsvoraussetzungen möglich ist. Die Beantragung der Überbrückungshilfe II sollte demnach vor Antragstellung bei der Soforthilfe IV 3.0 erfolgen. Sollte eine Antragstellung bei der Überbrückungshilfe II nicht möglich sein, ist dies bei der Antragstellung zur Soforthilfe IV 3.0 entsprechend zu erläutern.

Darüber hinaus sind Antragstellende gehalten zu prüfen, ob weitere – zum Zeitpunkt der Antragstellung bekannte und zugängliche – Hilfsmaßnahmen des Bundes oder des Landes Berlins genutzt werden könnten.

Die Entscheidungen erfolgen auf Basis der Relevanz der Unternehmen für das Kulturleben in der Stadt und den Medienstandort Berlin sowie hinsichtlich betriebswirtschaftlicher Betrachtung unter Einbindung externer Wirtschaftsprüfer.

Erste Auszahlungen sollen noch im Dezember 2020 erfolgen, sofern alle antragsrelevanten Unterlagen vorliegen und kein weiterer Klärungsbedarf besteht. Für eine möglichst zügige Bearbeitung bitten wir antragsberechtigte Unternehmen daher, schnellstmöglich über die IBB einen Antrag zu stellen. Auch ist es wichtig, sofort nach Aufforderung die erforderlichen Dokumente einzureichen.

Die Soforthilfe IV 3.0 richtet sich an Kultureinrichtungen/ -betriebe ab zwei Beschäftigten, die auf professioneller Basis arbeiten und landesweite Ausstrahlung haben. Der jährliche Umsatz darf 10 Millionen Euro nicht überschreiten.

Antragsberechtigt sind private Museen, Theater, Musikensembles, Musiktheater, Clubs / Musikspielstätten mit einem Schwerpunkt auf einem Livemusikprogramm und/oder einem kuratierten Programm, Festivals, Kinos, Unternehmen im Bereich Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen (hierzu zählen ausschließlich Unternehmen, die „kreativ an der Produktion“ von programmfüllenden Kino- und Fernsehfilmen beteiligt sind), Nachbearbeitung und sonstige Filmtechnik inklusive Synchronstudios und VFX-Unternehmen, Filmverleih und –vertrieb (ohne Videotheken) von programmfüllenden Kino- und Fernsehfilmen sowie Hörfunk- und Fernsehveranstalter.

Weitere Informationen zum Programm sowie einen Leitfaden zur Antragstellung und ausführlichen FAQ-Katalog finden Sie ab heute, 3. November 2020, auf der Webseite der Investitionsbank Berlin.

Für Fragen zur Antragsstellung, die über den FAQ-Katalog hinausgehen, steht unser erfahrener Partner, das Beratungszentrum Kreativ Kultur Berlin der Kulturprojekte Berlin GmbH über das Kontaktformular der IBB (http://www.ibb.de) zur Verfügung. Darüber hinaus lädt Kreativ Kultur Berlin zu einer Online-Infosession zur Soforthilfe IV 3.0 am 6. November 2020 um 10.30 Uhr (https://kulturprojekteberlin.typeform.com/to/OJ0wuqaW) ein.

—| Pressemeldung Senatsverwatung für Kultur in Europa |—

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