Lockenhaus, Kammermusikfest 2021, 40jähriges Jubiläum – Sinneserwachen, IOCO Aktuell, 12.06.2021

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Burg und Kirche Lockenhaus - im abendlichen Nebel © a4grafik

Burg und Kirche Lockenhaus – im abendlichen Nebel © a4grafik

Kammermusikfest Lockenhaus

Kammermusikfest Lockenhaus  –  8. – 17. Juli 2021 

40-jähriges Jubiläum  –  „Sinneserwachen“

„Lockerer und innerlich wie äußerlich aufgeheiterter hat man ein so individualistisches Künstlervölkchen selten einmal erlebt. Showgebärden sind in Lockenhaus allemal verpönt“ schrieb im Gründungsjahr 1981 Die Zeit über das Kammermusikfest Lockenhaus im Burgenland von Österreich.

Das 40 Jahre Jubiläum des Kammermusikfest Lockenhaus wird,wie geplant, von 8. – 17. Juli 2021 stattfinden; allerdins im Rahmen der Corona-Vorgaben (Imopfung, Testung). Ein Präventivkonzept wird dafür Sorge tragen, dass auch das 40 Jahre Jubiläum des Kammermusikfest wieder erfolgreich über die Bühne gehen kann.

Kammermusikfest Lockenhaus / hier: künstlerischer Leiter und Cellist Nicolas Altstaedt © Niklas Schnaubelt

Kammermusikfest Lockenhaus / hier: künstlerischer Leiter und Cellist Nicolas Altstaedt © Niklas Schnaubelt

Zum 40-jährigen Jubiläums sendet Ö1 am 10.07.2021. um 10:05 Uhr einen Klassik Treffpunkt live aus der Ritterburg Lockenhaus, Foto oben. Helmut Jasbar moderiert die Sendung mit Nicolas Altstaedt, Festivalgründer Gidon Kremer und anderen. Auffällig, und nur in Lockehaus: Generalpassinhaber sind automatisch für diesen Termin auf ihren Stammplätzen gebucht!

IOCO Korrespondent HG  Melchior besucht das Kammermusikfest Lockenhaus seit vielen Jahren. Er  berichtete für IOCO über das Musikfest 2020, link HIER, und wird auch über das kommende Musifest Lockenhaus 2021 berichten

1981 von Gidon Kremer gegründet, entwickelte sich das Festival schnell zu einer international anerkannten Oase der Kammermusik. Die beeindruckende Ritterburg mit ihrem Rittersaal, der den Templern als geheimer Versammlungsort gedient haben soll, und die wunderschöne Barockkirche Lockenhaus bieten inmitten der Wälder des Mittelburgenlands bezaubernde Aufführungsorte. Das Festival dient seit jeher als Ort für Entdeckungen, Experimente, die Präsentation junger oder noch unbekannter Künstler, den Aufbau künstlerischer Partnerschaften und lebenslanger Freundschaften durch gemeinsames Musikmachen auf höchstem Niveau.

“Programm beim Kammermusikfest Lockenhaus ist, dass es vorab keine fest fixierten Programme gibt”. Die Konzertprogramme entstehen durch die Konstellation der Künstler und der Magie des Ortes. Um immer auf dem Neuesten Stand zu sein, sollte man den Newsletter beziehen!

Kammermusikfest Lockenhaus 2021 –  Programm HIER

Anlässlich der 100 Jahr Feierlichkeiten des Burgenlands lädt das Kammermusikfest Lockenhaus im Rahmen seines Jubiläums zu vier Konzerten fürs Burgenland

Die., 13.7., 18:00 Uhr: Gidon Kremer & Kremerata 
Mi., 14.7., 20:30 Uhr: Sir András Schiff
Do., 15.7., 21:30 Uhr: African Night 
Fr., 16.7., 22:00 Uhr: Pierrot Lunaire

Die verzaubernde St Nikolaus Kirche in Lockenhaus / 2020 auch Spielort des Kammermusikfest @ Alois Weber

Die verzaubernde St Nikolaus Kirche, Lockenhaus / Teil des Kammermusikfest @ Alois Weber

Die Liste erstrangiger Künstler, die beim Kammermusikfest Lockenhaus auftraten, um diese Ziele zu verwirklichen, ist lang und sehr beeindruckend. Eine ganze Generation von Komponisten wie Sofia Gubaidulina, Alfred Schnittke oder Arvo Pärt wurde durch Aufführungen beim Kammermusikfest Lockenhaus dem westlichen Publikum bekannt. György Kurtág präsentierte hier seine Kompositionen, Nikolaus Harnoncourt dirigierte das Lockenhaus Festival Ensemble bestehend aus namhaften Solisten der jeweiligen Saison und Boris Pergamenschikow, Heinz Holliger, András Schiff, Heinrich Schiff, Martha Argerich, Oleg Maisenberg, Robert Holl sowie Dietrich Fischer-Dieskau waren ebenso Teil des Kammermusikfests wie das noch sehr junge Hagen Quartett, das von Lockenhaus aus seine ersten Schritte zur Weltkarriere machte, um nur einige zu nennen.

Die Welt hat sich seitdem verändert, das Festival wurde von der New York Times zum Europäischen Kulturerbe ernannt und in der FAZ schreibt Eleonore Büning: „…das glaubt sowieso keiner, der nicht dabei gewesen ist.”

—| IOCO Aktuell Kammermusikfest  Lockenhaus |—


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Paris, Opéra national de Paris, Gustavo Dudamel – Musikdirektor Pariser Oper, 18.04.2021

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Opera National de Paris

Opéra Bastille, Paris © Uschi Reifenberg

Opéra Bastille, Paris © Uschi Reifenberg

Gustavo Dudamel  –  Neuer Musikdirektor – Opéra national de Paris

Die Opéra National de Paris (auch Pariser Oper) wird iunabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Die Opéra National de Paris nutzt zwei große Opernhäuser: Die Opéra Garnier, Foto unten, 2.150 Plätze, hauptsächlich für  Aufführungen des Ballet de l’Opéra de Paris und klassische Opern, sowie die  Opéra Bastille (Foto oben). Daneben bestehen in Paris weitere bedeutende Theaterstätten, so die  Philharmonie de Paris, das Théatre des Champs-Elysées.

In der Opéra Garnier / Directeur de l'Opéra de Paris, Alexander Neef, et le nouveau directeur musical, Gustavo Dudamel © Julien_Mignot / Opéra National de Paris

In der Opéra Garnier / Directeur de l’Opéra de Paris, Alexander Neef, et le nouveau directeur musical, Gustavo Dudamel © Julien_Mignot / Opéra National de Paris

Offizielle Bekanntgabe – Bestellung von Gustavo Dudamel

Die Opéra National de Paris,  die Pariser Oper, und ihr Intendant Alexander Neef haben nun bekannt gegeben, dass Gustavo Dudamel ab dem 1.August 2021 für sechs Spielzeiten die Stelle des Musikdirektors (Directeur musical)  antreten wird.

Opéra National de Paris – link HIER!

«Ich freue mich sehr, dass Gustavo Dudamel die Einladung angenommen hat, an der Pariser Oper als Musikdirektor zu arbeiten. Er ist einer der talentiertesten und prominentesten Dirigenten der Welt. Ich habe mich sogleich für diesen herausragenden Dirigenten entschieden, der von klein auf von der Opernwelt fasziniert war, und zahlreiche Opern mit hervorstechender musikalischer Intelligenz dirigiert hat. In den vergangen zehn Jahren hatte ich die Chance, ihn die Mozart / Da Ponte-Trilogie mit dem Los Angeles Philharmonic dirigieren zu hören, sowie Werke von John Adams und unlängst Verdis Otello an der Metropolitan Opera in New York und am Liceu in Barcelona. Ich war von seiner musikalischen Leitung begeistert, genauso wie auch das Publikum. Durch unseren regen Austausch habe ich ermessen können, dass er die ideale Person ist, um seine Liebe zur Oper mit einer großen Anzahl von Menschen zu teilen und ihnen diese Kunst nahe zu bringen.

Seine Ernennung entspricht unserem Bestreben nach einer größeren Öffnung und Engagement und spiegelt das ehrgeizige Projekt wider, die Ausstrahlung unserer Institution durch Opern – und Ballettproduktionen, Sinfoniekonzerte mit einem weitreichenden Repertoire, von Klassik bis zu zeitgenössischer Musik, die in unseren Häusern, aber auch außerhalb veranstaltet werden, zu gewährleisten. Sein allgemein bekannter Einsatz für künstlerische und pädagogische Projekte und seine Überzeugung, dass Kultur allen zugänglich gemacht werden muss, werden uns neue Impulse verleihen und uns in unserer Aufgabe begleiten.» Alexander Neef

Théatre des Champs Élysées, Paris / der Besucherraum im Stil des Art-Déco © Hartl Meyer

Théatre des Champs Élysées, Paris / der Besucherraum im Stil des Art-Déco © Hartl Meyer

«Vom ersten Taktschlag an war meine Erfahrung mi den Künstlern der Pariser Oper einfach hervorragend. Das unmittelbare Gefühl bei dieser entscheidenden Begegnung – Empfindungen von Vertrauen, Verbundenheit, Musikalität und einer gemeinsamen Vision – all dies entstand bei unserer ersten Begegnung 2017. Das herausragende Niveau der Orchestermusiker und der Chorsänger und die starke Verbindung, die wir während der Proben und der Vorstellungen von La Bohème miteinander knüpfen konnten, haben mich dazu bewogen, Alexander Neefs Angebot anzunehmen.

Ein Orchester ist ein Mikrokosmos der Gesellschaft: viele Menschen spielen verschiedene Partien, um ein gemeinsames künstlerisches Ziel zu erreichen. Eine Oper ist in sich ein ganzes Universum und enthält die gänzliche Vielfalt dessen, was der menschliche Geist zu erschaffen vermag. Parallel zu meinen fortbestehenden Engagements bei der Los Angeles Philharmonic und bei meinen geliebten Musikern von El Sistema in Venezuela und der ganzen Welt, möchte ich für mindestens die nächsten sechs Spielzeiten all meine Energie einsetzen, um für unser Publikum außergewöhnliche musikalische Momente zu erschaffen, und die Pariser Oper immer stärker mit der Seele der Stadt und des Landes, die sie umgeben, zu verbinden.»    Gustavo Dudamel

Gustavo Dudamel  – seine Vita – seine Motivation

Gustavo Dudamel wird von der Überzeugung angetrieben, dass Musik die Macht hat, Leben zu wandeln, uns zu inspirieren und die Welt zu verändern. Durch seine dynamische Präsenz auf dem Dirigentenpodest und seinen unermüdlichen Einsatz für künstlerische Ausbildung hat er klassische Musik einem neuen Publikum auf der ganzen Welt nahegebracht und dazu beigetragen, benachteiligten Bevölkerungsgruppen den Zugang zu Kunst zu ermöglichen.

Opéra Garnier Paris © IOCO

Opéra Garnier Paris © IOCO

Er hat in szenischen, halbszenischen oder konzertanten Fassungen über 30 Opernproduktionen auf allen bedeutenden internationalen Opernbühnen dirigiert, darunter 5 an der Mailänder Scala und 13 in Los Angeles mit dem LA Phil und der LA Oper, mit einem Repertoire das sich von Così fan tutte bis Carmen erstreckt, von Otello bis Tannhäuser, von West Side Story bis zu zeitgenössischen Opern von Komponisten wie John Adams oder Oliver Knussen. Er gab sein Debüt an der Pariser Oper 1917 mit La Bohème.

Seit 2009 ist Gustavo Dudamel musikalischer und künstlerischer Leiter des Los Angeles Philharmonic. Mit diesem Orchester hat er zahlreiche Uraufführungen von John Adams, Philip Glass, Bryce Dessner, Arvo Pärt, Sofia Gubaidulina, Kaija Saariaho, Gabriela Ortiz, Arturo Márquez und Esteban Benzecry dirigiert. Von den Ideen des Programms El Sistema inspiriert, erweitert das Los Angeles Philharmonic den Aktionsradius seines Programms für Gemeinwesenarbeit, insbesondere mit der Gründung des Youth Orchestra Los Angeles (YOLA). Im Lauf der Spielzeit 2020/21 eröffnet das YOLA sein eigenes Zentrum in Inglewood, das Judith and Thomas L. Beckmen YOLA Center, entworfen von dem Architekten Frank Gehry.

Corona – Restez Chez Vous – Künstler der OnP üben zu Hause
youtube Trailer Opéra National de Paris
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Gustavo Dudamel hat zahlreiche CDs und DVDs aufgenommen, die mit drei Grammy Awards ausgezeichnet wurden. Den neuesten gewann er dieses Jahr in der Kategorie „Beste Orchesterdarbietung – klassische Musik“ für seine Gesamtaufnahme der Symphonien von Charles Ives. 2009 wurde er zum „Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres“ (französischer Orden für Kunst und Literatur) ernannt. 2019 wurde er mit einem Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood geehrt, der ihn mit anderen Persönlichkeiten der Musikwelt wie Leonard Bernstein, Duke Ellington und Arturo Toscanini verbindet.

Gustavo Dudamel wurde 1981 in Barquisimeto (Venezuela) geboren. Er ist Absolvent des venezolanischen Bildungsprogramms El Sistema, das 1975 von José Antonio Abreu gegründet wurde, um soziale Entwicklung durch Musik zu fördern. Mit 18 wurde er Chefdirigent des venezolanischen symphonischen Orchesters Simón Bolívar. Als er 2004 den ersten Gustav-Mahler- Dirigentenwettbewerb der Bamberger Symphoniker gewann, bekam seine Karriere internationalen Aufschwung. Von 2007 bis 2012 wurde er Chefdirigent der Göteborger Symphoniker.

Gustavo Dudamel lebt heute in Los Angeles und Madrid und betrachtet Venezuela, die USA und Spanien als seine drei Heimstätten – zu denen nun bald Frankreich hinzukommen wird.

—| Pressemeldung Opéra National de Paris |—


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Dortmund, Theater Dortmund, Digital Spielplan , Februar – April 2021

Februar 12, 2021 by  
Filed under Livestream, Pressemeldung, Spielpläne, Theater Dortmund

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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Theater Dortmund spielt digital Publikumsvorstellungen ab Mitte April 2021

Das Theater Dortmund rüstet sich für den Tag, an dem es wieder vor Publikum spielen kann. Als möglicher Zeitpunkt wird Mitte April 2021 genannt. Aufgrund der aktuellen Pandemielage und den damit einhergehenden behördlichen Verordnungen und Aufforderungen der Bundesregierung zum Home Office, sieht das Theater Dortmund jedoch bis Ende der Osterferien 2021 keine Möglichkeit des öffentlichen Spielbetriebes.

Deswegen verlegen die Sparten des Theater Dortmund ihre Tätigkeiten bis zur Wiederaufnahme der Publikumsvorstellungen ins Internet. Die Sparten des Opernhauses (Oper, Ballett und Philharmoniker) haben folgenden Digitalspielplan erstellt und neue Formate kreiert. Diese sind unter www.theaterdo.de oder www.theaterdo.de/kalender abrufbar.

Theater Dortmund / OPEN-CLASSES  © Linda Ohligers

Theater Dortmund / OPEN-CLASSES © Linda Ohligers

On Stage – Produktionen und Konzerte.
Klassiker des Theater Dortmund sowie extra neueingespielte Konzerte werden stets samstags um 19.30 Uhr zu sehen sein. Die ersten Highlights werden die Oper TURANDOT von Giacomo Puccini in der Inszenierung von Tomo Sugao und dem Tenorstar Andrea Shin, Xin Peng Wangs Ballettklassiker DER TRAUM DER ROTEN KAMMER und von den Philharmonikern das 2. Wiener Klassik Konzert mit dem Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Hummel sein.

Backstage – Hintergründe und Interviews.
Stets zwei Mal pro Monat immer freitags um 19 Uhr steht das neue Format Backstage auf dem Programm. Pressechef Alexander Kalouti berichtet aus und befragt Personen über das zuweilen recht absurde Leben im Theater. So unterhält er sich am 26.2.2021 mit Tobias Ehinger, dem Geschäftsführenden Direktor des Theater Dortmund, und dem Journalisten und Autor Holger Noltze ebenso über die zaghaften Lobbyversuche der deutschen Theaterlandschaft in Corona-Zeiten, wie das unaufhaltsame Abschalten von Kultursendungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Am 12.3.2021 folgt ein Gespräch mit dem Dortmunder Stadtdirektor und Kulturdezernenten Jörg Stüdemann darüber, ob „politisches Theater“ Politiker überhaupt interessiert und Einfluss auf ihre Arbeit hat sowie welche unternehmerischen Fähigkeiten ein Intendant oder eine Intendantin im 21. Jahrhundert haben muss.

Off Stage – Tipps und Tricks aus dem Theateralltag.
Wer besonders in Corona-Zeiten sich selbst die Haare schneiden muss, ist bei diesem Format absolut richtig. Die Friseure haben geschlossen aber das Haar wächst. Die Maskenbildnerinnen und Maskenbildner des Theaters geben Tipps, wie man auch in Zeiten der Pandemie die Haare schön haben kann. Wer sich über die neuerworbenen Corona-Pfunde im Hinblick auf die nahende Badesaison schon jetzt Sorgen macht, bekommt Fitnesstipps der Ballerina Sayaka Wakita. Die Japanerin zeigt mit einfachen und zu jeder Zeit machbaren Übungen, wie man zur dauerhaften Traumfigur gelangt, und auch ohne eine Ernährungstotalumstellung auf Reis und rohen Fisch.

Arthouse – Matineen, Trainings und Informationen zu theaterbezogenen Themen.
Im Programm Arthouse sind Matineen, öffentliche Balletttrainings ebenso zusammengefasst, wie kleine Konzerte, Vorstellungen von Persönlichkeiten des Theaters oder Making of-Beiträge. Die Beiträge der Philharmoniker werden dienstags, die des Balletts mittwochs und die der Oper donnerstags stets um 19 Uhr zu sehen sein.


Das Musiktheater-Digitalprogramm


16.2.        Arthouse –         Philharmoniker / Vorstellung Highlights Digitalspielplan
17.2.        Arthouse –         Ballett – OPEN CLASSES
19.2.        Off Stage –         Haareschneiden im Lockdown – Spitzen schneiden
Haareschneiden im Lockdown – Stufenschnitt
Was macht eigentlich die Requisite?
Ein Tag im Ballettzentrum
20.2.        On Stage –         Oper / TURANDOT

23.2.        Arthouse –        Philharmoniker / Kurzeinführung 2. Wiener Klassik Konzert
24.2.        Arthouse –            Ballett – OPEN CLASSES
25.2.        Arthouse –          Oper – Sängerportrait mit Matthias Störmer in Kooperation mit dem Vokalmusikzentrum NRW
26.2.        Backstage –          Talk mit Tobias Ehinger u. Holger Noltze
27.2.        On Stage –          Philharmoniker / 2. Wiener Klassik Konzert: Reinhold Friedrich        Hummel Trompetenkonzert

2.3.        Arthouse –         Philharmoniker – Cello-On-Stage
3.3.        Arthouse –         Ballett – OPEN CLASSES
5.3.        Off Stage –         How to keep fit like a Ballerina – mit Sayaka Wakita
6.3.        On Stage –         Ballett / TRAUM DER ROTEN KAMMER

9.3.        Arthouse –         Philharmoniker /Konzertstream mit Sofia Gubaidulinas “Märchenpoem”
10.3.        Arthouse –           Ballett – OPEN CLASSES
11.3.        Arthouse –           Oper – Sängerinnenportrait mit Sooyeon Lee in Kooperation mit dem Vokalmusikzentrum NRW
12.3.        Backstage –         Talk mit Stadtdirektor Jörg Stüdemann
13.3.        On Stage –           Oper / MADAMA BUTTERFLY

16.3.        Arthouse –         Philharmoniker – #Vorgestellt
17.3.        Arthouse –         Ballett – OPEN CLASSES
19.3.        Off Stage –         How to keep fit like a Ballerina – mit Sayaka Wakita
20.3.        On Stage –         Philharmoniker / DAS KALTE HERZ

23.3.        Arthouse –           Philharmoniker / Making of “Das Kalte Herz”
24.3.        Arthouse –           Ballett – OPEN CLASSES
25.3.        Arthouse –           Oper – Sängerportrait mit Sungho Kim in Kooperation mit dem Vokalmusikzentrum NRW
26.3.        Backstage –         Talk mit n.n.
27.3.        On Stage –           Ballett / PARADISO – DOKUMENTATION

30.3.        Arthouse –           Philharmoniker / #Vorgestellt
31.3.        Arthouse –           Ballett – OPEN CLASSES
2.4.        Off Stage –           Was macht eigentlich ein Waffenmeister?
Konfettikanone zum Selbermachen
Der größte Kleiderschrank Dortmunds
Technische Fakten zur Opernbühne
3.4.        On Stage –           Oper / LOHENGRIN

6.4.        Arthouse –           Philharmoniker / Kurzeinführung 3. Kammerkonzert
7.4.        Arthouse –           Ballett – OPEN CLASSES
8.4.        Arthouse –           Oper – Sängerinnenportrait mit Anna Sohn in Kooperation mit dem Vokalmusikzentrum NRW
9.4.        Backstage –         Talk mit n.n.
10.4.        On Stage –            Philharmoniker – 3. Kammerkonzert „Capriccio“

13.4.        Arthouse –         Philharmoniker
14.4.        Arthouse –         Ballett – OPEN CLASSES
15.4.        Arthouse –         Oper – Sängerportrait mit Überraschungsgast in Kooperation mit dem Vokalmusikzentrum NRW
16.4.        Off Stage –         How to keep fit like a Ballerina – mit Sayaka Wakita
17.4.        On Stage –         Ballett / VERKLÄRTE NACHT (Tanzstück von Marjin Rademaker zur Musik von Arnold Schönberg)

Die Digitalspielpläne des Schauspiels und Kinder- und Jugendtheaters folgen in Kürze.

Von Mitte April – bis Juli 2021 tritt der Sommerspielplan des Theater Dortmunds in Kraft. Dieser beinhaltet Spezialformate, Konzerte, Festivals vor Publikum, denen allen ein Schutzkonzept zugrunde liegen wird.  Die Formate können bei Notwendigkeit auch als digitale Variante umgesetzt werden.

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—


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Baden-Baden, Festspielhaus, ECHO Rising Star – Diana Tishchenko, 25.10.2020

Oktober 8, 2020 by  
Filed under Festspielhaus Baden-Baden, Konzert, Pressemeldung

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

 ECHO Rising Star – Diana Tishchenko

spielt im Festspielhaus Baden-Baden

„Es macht mir Freude, eine Geschichte durch die Musik mit dem Publikum zu teilen. Ich glaube, dass das Herausfinden der Essenz der Ideen des Komponisten, meine persönliche Vision mir die beste Möglichkeit gibt, um das Herz der Menschen zu erreichen. Es gibt kein besseres Gefühl, als einen Zuhörer bewegen zu können, mit einer Geschichte, die ich erzählen kann“ beschreibt Diana Tishchenko ihre Konzertmotivation. Zu tragen kommt diese im Festspielhaus Baden-Baden in der Sonntags-Matinee am 25. Oktober 2020, 11 Uhr.

Festspielhaus Baden-Baden / Diana Tishchenko © Andrej-Grilc

Festspielhaus Baden-Baden / Diana Tishchenko © Andrej-Grilc

In dem Kammerkonzert, das die Violinistin gemeinsam mit dem ungarischen Pianisten Zoltán Fejérvári bestreitet, stellt sie Klassikern des Repertoires zwei Entdeckungen gegenüber: Die Klassiker sind Schuberts C-Dur-Violinphantasie und Ravels „Tzigane“. Zu entdecken gibt es den „Seiltänzer“ der Komponistin Sofia Gubaidulina sowie die Erstaufführung einer Komposition für Solovioline des portugiesischen Komponisten Vasco Mendonça.

Schuberts virtuose „Phantasie für Violine und Klavier“ wurde 1827 vollendet. Sie zählt wie seine achte Sinfonie, und das Streichquintett zu Schuberts Spätwerk. Gemein ist diesen Werken, dass sie alle in C-Dur komponiert wurden. Die klassische Tonart ist überraschend – insbesondere bei der Violin-Phantasie, die überaus eindrucksvoll mit mystischen Nebelklängen anhebt. Denn ganz so werden viele Jahrzehnte später Bruckners Sinfonien beginnen.

Ravels Rhapsodie „Tzigane“ von 1924 zählt zu den virtuosesten Werken der Violinliteratur: Eine wilde, effektvolle Phantasie, die das Publikum regelrecht in Rausch zu versetzen vermag. Der französische Komponist hat diese Musik, die ursprünglich für Violine und Luthéal entstand (eine zusätzliche mechanische Ausrüstung für Konzertflügel) auch für Violine und Orchester gesetzt. Das Luthéal kommt nur äußerst selten zur Anwendung, meistens – so auch im aktuellen Fall – wird das Stück in der Kammerfassung von einem unpräparierten, also ‚normalen‘ Konzertflügel gespielt.

Festspielhaus Baden-Baden / Diana Tishchenko © Evgeney-Evtyukhov

Festspielhaus Baden-Baden / Diana Tishchenko © Evgeney-Evtyukhov

Ein präpariertes Klavier hingegen verlangt die russische Komponistin Sofia Gubaidulina für ihren „Seiltänzer“ von 1993. Der Pianist muss die Saiten des Flügels mit Wasserglas und Fingerhüten verfremden und auch der Violine werden ungewöhnliche Klänge entlockt. Dennoch oder gerade deswegen: Sofia Gubaidulina zählt zu den erfolgreichsten Komponisten der Gegenwart. Die Effekte in ihrer Musik stehen im Dienste eines Ausdrucks, der sich ganz unmittelbar dem Publikum mitzuteilen vermag.

Das Programm wird ergänzt um eine Erstaufführung für Solovioline des Komponisten Vasco Mendonça. Er schrieb es für Diana Tishchenko im Rahmen ihres ECHO-Rising-Star-Stipendiums, beauftragt von der Casa da Música Porto, der Cité de la Musique-Philharmonie de Paris und der European Concert Hall Organisation. Mit der Reihe Rising Stars haben jedes Jahr ausgezeichnete Nachwuchstalente die Möglichkeit, durch die großen europäischen Konzerthäuser zu touren, um ihre außergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Festspielhaus Baden-Baden / Diana Tishchenko © Evgeney-Evtyukhov

Festspielhaus Baden-Baden / Diana Tishchenko © Evgeney-Evtyukhov

Die ukrainische Geigerin Diana Tishchenko erweist sich als eine der aufregendsten Nachwuchskünstlerinnen der letzten Jahre. Sie wurde 1990 auf der Krim in der Ukraine geboren und begann als Sechsjährige mit dem Geigenspiel. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie an der Lysenko Spezialmusikschule in Kiew und an der Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹ Berlin. Mit 18 wurde sie Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und später die jüngste Konzertmeisterin in dessen Geschichte. Sie ist Preisträgerin zahlreicher bedeutender Wettbewerbe ausgezeichnet; darunter als Finalistin beim Musikwettbewerb der ARD, beim Oistrach-Violinwettbewerb in Moskau sowie dem Isaac Stern-Wettbewerb in Shanghai. 2017 gewann sie beim Felix Mendelssohn-Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin und 2018 beim renommierten Internationalen Violinwettbewerb Long Thibaud Crespin den ersten Preis sowie dem Spezialpreis des Labels Warner Classics. Zu ihren Verpflichtungen zählen Auftritte mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Hamburger Symphonikern, dem Münchener Kammerorchester, Orchestre national d’Île-de-France, Orchestre Philharmonique de Strasbourg, dem Shenzhen Symphony Orchestra und Festivals wie dem Verbier Festival. Sie arbeitetet mit Dirigenten wie Lahav Shani, Joshua Weilersteinund Christian Ehwald.

In der Sonntags-Matinee am 25. Oktober begleitet sie am Klavier Zoltan Fejérvári. Der ungarische Pianist, geboren 1986 in Budapest, studierte bei an der Franz-Liszt-Akademie in seiner Heimatstadt und bei Dmitri Bashkirov in Madrid. 2017 ging er als Sieger aus dem „Concours musical international de Montréal“ hervor undwä Sir András Schiff hlte ihn für sein Projekt „Building Bridges“ aus, das hochbegabte junge Pianisten vorstellt. Konzerte führten ihn in den Münchner Gasteig, den Palau de Música Valencia, nach Turin und Buenos Aires- Auch in den Vereinigten Staaten ist er schon zu hören gewesen und spielte in der New Yorker Carnegie Hall, im Kimmel Center in Philadelphia oder in der Library of Congress in Washington D.C. Als Solist arbeitete Zoltán Fejérvári mit dem Budapest Festival Orchestra, dem Ungarischen Nationalorchester, dem Verbier Festival Orchestra und dem Concerto Budapest zusammen.

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—


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