Wien, Staatsoper Wien, Online-Spielplan 7. – 12.4.2021 – Fidelio, Lohengrin .., IOCO Aktuell, 07.04.2021

April 7, 2021 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 ONLINE-SPIELPLAN  –  7. BIS 12. APRIL 2021

Fidelio, Cavalleria rusticana, Lohengrin, Peer Gynt, Tosca

Nach der heutigen Übertragung von Rigoletto aus 2016 startet die Wiener Staatsoper mit Beethovens Fidelio aus 2016 in die neue Streaming-Woche. Unter Peter Schneider sind u. a. Klaus Florian Vogt, Anja Kampe, Evgeny Nikitin, Stephen Milling und Valentina Nafornita zu erleben (7. April).

Weiters steht Wagners Lohengrin aus 2018 u. a. mit Andreas Schager, Elza van den Heever, Petra Lang, Evgeny Nikitin und Kwangchul Youn sowie Simone Young am Dirigentenpult auf dem Programm (8. und 11. April), gefolgt von Mascagnis Cavalleria rusticana u. a. mit Eva-Maria Westbroek, Brian Jagde und Ambrogio Maestri, gemeinsam mit Leoncavallos Pagliacci u. a. mit Roberto Alagna, Aleksandra Kurzak und Ambrogio Maestri. Die Vorstellung, aufgezeichnet am 2. November 2020 – dem letzten Tag vor der Covid-19-bedingten Schließung, dirigierte Marco Armiliato (9. April).

Trailer Lohengrin der Wiener Staatsoper –
youtube Wiener Staatsoper
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Das Wiener Staatsballett zeigt Peer Gynt aus 2018 unter Simon Hewett und u. a. mit Jakob Feyferlik, Alice Firenze, Eno Peci und Zsolt Török (11. April).

Am 12. April kann dann Puccinis Tosca, aufgezeichnet im Februar 2019, wieder erlebt werden: u. a. mit Sondra Radvanovsky, Piotr Beczala und Thomas Hampson und wiederum Marco Armiliato am Dirigentenpult.

Alle angeführten Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Bildmaterial zu den Produktionen finden Sie hier (kostenlose Verwendung bei Angabe der Credits für aktuelle redaktionelle Berichterstattung).
Credits: Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn
Ballett Peer Gynt: Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Das Programm bis einschließlich 12. April 2021:

Trailer Fidelio mit Otto Schenk Interview –
youtube Wiener Staatsoper
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Mittwoch, 7. April 2021, 19.00 Uhr
Ludwig van Beethoven
FIDELIO (Vorstellung vom 14. Jänner 2016)
Oper in zwei Akten
Musikalische Leitung: Peter Schneider
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Klaus Florian Vogt, Anja Kampe, Evgeny Nikitin, Stephen Milling, Valentina Nafornita

Donnerstag, 8. April 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
LOHENGRIN (Vorstellung vom 2. November 2018)
Romantische Oper in drei Akten
Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung: Andreas Homoki
Mit u.a.: Andreas Schager, Elza van den Heever, Petra Lang, Evgeny Nikitin, Kwangchul Youn

Freitag, 9. April 2021, 19.00 Uhr
Pietro Mascagni, Ruggero Leoncavallo
CAVALLERIA RUSTICANA / PAGLIACCI (Vorstellung vom 2. November 2020)
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle
Mit u.a.: Eva-Maria Westbroek, Brian Jagde, Ambrogio Maestri, Zoryana Kushpler, Isabel Signoret;
Roberto Alagna, Aleksandra Kurzak, Ambrogio Maestri, Andrea Giovannini, Sergey Kaydalov

Trailer Peer Gynt mit Werner Egk Interview –
youtube Wiener Staatsoper
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Samstag, 10. April 2021, 19.00 Uhr – BALLETT
Edvard Grieg
Peer Gynt (Vorstellung vom 4. Dezember 2018)
Musikalische Leitung: Simon Hewett
Choreographie: Edward Clug
Mit u.a.: Jakob Feyferlik, Alice Firenze, Eno Peci, Zsolt Török, Solistinnen und Solisten, Corps de ballet des Wiener Staatsballetts

Sonntag, 11. April 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
LOHENGRIN (Vorstellung vom 2. November 2018)
Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung: Andreas Homoki
Mit u.a.: Andreas Schager, Elza van den Heever, Petra Lang, Evgeny Nikitin, Kwangchul Youn

Montag, 12. April 2021, 19.00 Uhr
Giacomo Puccini
TOSCA (Vorstellung vom 17. Februar 2019)
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Margarethe Wallmann
Mit u.a.: Sondra Radvanovsky, Piotr Beczala, Thomas Hampson, Ryan Speedo Green

Über den weitere Online-Spielplan informiert zeitnah, nähere Informationen  laufend auf wiener-staatsoper.at.

 

—| IOCO Aktuell Wiener Staatsoper |—


Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Wien, Wiener Staatsoper, ONLINE-SPIELPLAN IM NOVEMBER 2020

November 3, 2020 by  
Filed under Livestream, Oper, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 ONLINE-SPIELPLAN IM NOVEMBER 2020

Die Wiener Staatsoper öffnet im Lockdown ihr digitales Archiv

Für den Zeitraum der vorübergehenden Schließung (3. bis inkl. 30. November 2020) wird die Wiener Staatsoper Video-Mitschnitte aus dem digitalen Archiv kostenlos als Stream anbieten.

Das Online-Programm orientiert sich dabei zum großen Teil am regulären Spielplan. Somit sind gleich zwei ganz aktuelle Produktionen schon in dieser Woche zu sehen: Dmitri Tcherniakovs Eugen Onegin, aufgenommen am vergangenen Samstag, sowie Cavalleria rusticana / Pagliacci, eine Aufzeichnung der heutigen Vorstellung mit Roberto Alagna in der Rolle des Canio.

Die Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.


Das Programm für die erste Woche:


Dienstag, 3. November 2020, 19.00 Uhr

Piotr I. Tschaikowski 
EUGEN ONEGIN, (Vorstellung vom 31. Oktober 2020)
Musikalische Leitung: Tomáš Hanus
Inszenierung und Bühne: Dmitri Tcherniakov

Tatjana: Nicole Car
Eugen Onegin: Andrè Schuen
Olga: Anna Goryachova
Lenski: Bogdan Volkov
Fürst Gremin: Dimitry Ivashchenko


Mittwoch, 4. November 2020, 19.00 Uhr

Benjamin Britten
A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM, (Vorstellung vom 2. Oktober 2019)
Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung: Irina Brook

Oberon: Lawrence Zazzo
Titania: Erin Morley
Puck: Théo Touvet
Lysander: Josh Lovell
Demetrius: Rafael Fingerlos
Hermia: Rachel Frenkel
Helena: Valentina Nafornita
Bottom: Peter Rose
Quince: Wolfgang Bankl
Flute: Benjamin Hulett
Snout: Thomas Ebenstein
Snug: William Thomas
Starveling: Clemens Unterreiner


Donnerstag, 5. November 2020, 19.00 Uhr

Pietro Mascagni, Ruggero Leoncavallo
CAVALLERIA RUSTICANA / PAGLIACCI (Vorstellung vom 2. November 2020)
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung, Bühne & Kostüme: Jean-Pierre Ponnelle

Santuzza: Eva-Maria Westbroek
Turiddu: Brian Jagde
Alfio: Ambrogio Maestri
Lucia: Zoryana Kushpler
Lola: Isabel Signoret

Canio (Pagliaccio): Roberto Alagna
Nedda (Colombina): Aleksandra Kurzak
Tonio (Taddeo): Ambrogio Maestri
Beppo (Arlecchino): Andrea Giovannini
Silvio: Sergey Kaydalov


Freitag, 6. November 2020, 19.00 Uhr 

Piotr I. Tschaikowski 
EUGEN ONEGIN (Vorstellung vom 31. Oktober 2020)
Musikalische Leitung: Tomáš Hanus
Inszenierung und Bühne: Dmitri Tcherniakov

Tatjana: Nicole Car
Eugen Onegin: Andrè Schuen
Olga: Anna Goryachova
Lenski: Bogdan Volkov
Fürst Gremin: Dimitry Ivashchenko


Samstag, 7. November 2020, 19.00 Uhr

Olga Neuwirth
ORLANDO (Vorstellung vom 18. Dezember 2019)
Musikalische Leitung: Matthias Pintscher
Regie: Polly Graham

Orlando: Kate Lindsey
Narrator: Anna Clementi
Guardian Angel: Eric Jurenas
Queen/Purity/Friend of Orlando’s Child: Constance Hauman
Sasha/Chastity: Agneta Eichenholz
Shelmerdine/Greene: Leigh Melrose
Orlando’s Child: Justian Vivian Bond


Sonntag, 8. November 2020, 19.00 Uhr

Charles Gounod
ROMÉO ET JULIETTE (Vorstellung vom 1. Februar 2017)
Musikalische Leitung: Plácido Domingo
Inszenierung: Jürgen Flimm
Lichtarchitektur: Patrick Woodroffe

Roméo: Juan Diego Flórez
Juliette: Aida Garifullina
Stéphano: Rachel Frenkel
Tybalt: Carlos Osuna
Mercutio: Gabriel Bermúdez
Frère Laurent: Dan Paul Dumitrescu


Montag, 9. November 2020, 19.00 Uhr (Vorstellung vom 17. Februar 2019)

Giacomo Puccini
TOSCA
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Margarethe Wallmann

Floria Tosca: Sondra Radvanovsky
Mario Cavaradossi: Piotr Beczala
Baron Scarpia: Thomas Hampson
Cesare Angelotti: Ryan Speedo Green
Mesner: Alexandru Moisiuc

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—


Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Galaabende – VIVA VERDI!, 9. und 11.10.2020

Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

  VIVA VERDI!  – Galaabende

 Staatskapelle Berlin – Leitung von Simone Young

Am 4., 9. und 11. Oktober finden in der Staatsoper Unter den Linden drei Galaabende unter dem Titel VIVA VERDI! statt. Es spielt die Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Simone Young. Als Solistinnen und Solisten sind Liudmyla Monastyrska, Violeta Urmana, Marcelo Álvarez, Alexey Markov, Adrian Sâmpetrean, Sergey Skorokhodov, Vladislav Sulimsky, Alexander Tsymbalyuk und Kwangchul Youn zu erleben. Auf dem Programm stehen die Ouvertüre zu LA FORZA DEL DESTINO sowie Arien, Duette und Ensembles aus MACBETH, DON CARLO, SIMON BOCCANEGRA und IL TROVATORE.

Simone Young © IOCO

Simone Young © IOCO

Simone Young gehört seit vielen Jahren zu den bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart. Sie studierte in ihrer Heimatstadt Sydney, kam durch ein Stipendium an die Kölner Oper, wo sie bald auch als Kapellmeister auftrat und wurde dann von Daniel Barenboim an die Staatsoper Unter den Linden Berlin geholt. Gleichzeitig entwickelte sich ihre internationale Karriere, die sie innerhalb weniger Jahre an alle bedeutenden Opernhäuser und zu den wichtigsten Orchestern der Welt führte, bei denen sie nach wie vor regelmäßiger Gast ist. Dazu zählen u. a. die Wiener Staatsoper, die Staatsoper Unter den Linden, die Bayerische Staatsoper, die Opéra national de Paris, die Dresdner Semperoper, das Opernhaus Zürich, das Royal Opera House Covent Garden London, die Metropolitan Opera New York, die Wiener Philharmoniker, Berliner Philharmoniker, Münchner Philharmoniker, das London Philharmonic Orchestra und das New York Philharmonic Orchestra. Seit 2017/18 ist Simone Young Erste Gastdirigentin des Orchestre de Chambre de Lausanne. Von 2001 bis 2003 war sie Künstlerische Leiterin der Australian Opera und führte die Opernhäuser in Sydney und Melbourne. Von 1998 bis 2002 war sie Chefdirigentin des Bergen Philharmonic Orchestra und von 2007 bis 2012 Erste Gastdirigentin des Gulbenkian Orchestra Lissabon. Von August 2005 bis Ende der Saison 2014/2015 war Simone Young Intendantin der Staatsoper Hamburg und Generalmusikdirektorin der Philharmoniker Hamburg. Von Simone Young liegen zahlreiche CD- und DVD-Einspielungen vor.

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—


Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Aktuelles 2019/20 – Spielzeit 2020/21, IOCO Aktuell, 07.04.2020

Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Aktuelles – Spielzeit 2020/21

Staatsoper-Intendant   Matthias Schulz   –  stellt vor

Staatsoper Unter den Linden / Intendant Matthias Schulz © Martin Lengemann, Welt24

Staatsoper Unter den Linden / Intendant Matthias Schulz © Martin Lengemann, Welt24

Gerade in diesen schwierigen Zeiten möchte die Staatsoper Unter den Linden den Blick nach vorne richten und Ihnen heute das Programm der Saison 2020/21 vorstellen. Ruhelosigkeit ist das Schlagwort, das über der Saison 2020/21 steht: Sie treibt die Menschen an und lässt sie nicht stillstehen. Durch Ruhelosigkeit entsteht Dynamik. Auch Ruhe ist von Bewegung nicht losgelöst. In-sich-Ruhen ist nicht mit Stillstand zu verwechseln. Ohne Bewegung ist keine Ruhe denkbar und umgekehrt. Verzögerung oder Langsamkeit können ebenso zu Fortschritt und Veränderung führen. Wer hätte gedacht, dass dieser Ausgangspunkt in der heutigen Situation aktueller ist denn je?

Aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Entwicklungen nach Druckschluss der – schon veröffentlichten – Programmvorschau müssen im Spielplan 2020/21 der Staatsoper Unter den Linden Anpassungen vorgenommen werden. Das betrifft:

  • CHOWANSCHTSCHINA: Die Produktion kommt 2020/21 noch nicht, an den geplanten Terminen wird nun eine Wiederaufnahme von Verdis MACBETH stattfinden.
  • IDOMENEO: Die schon für die Spielzeit 2019/20 geplante Neuproduktion (entfällt) wird zur Premiere der Spielzeit 2020/21. Es wird dabei leichte Terminänderungen geben.
  • COSÌ FAN TUTTE: Ob die Produktion (die Premiere war für die Spielzeit 2019/20 geplant)  in 2020/21 zu den geplanten Wiederaufnahmeterminen als Premiere stattfinden kann, wird derzeit noch geprüft. Diese Information wird rechtzeitig vor dem vorgezogenen Vorverkaufsbeginn für Abonnements und FESTTAGE-Zyklen am 25. April 2020 bekannt gegeben
  • Über die genauen (Termin-)Änderungen informiert  staatsoper-berlin.de.

Macbeth – 2020/21 wieder an der Staatsoper
youtube Trailer Staatsoper Unter den Linden
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Besondere Akzente setzen in der neuen Saison sieben Premieren im Großen Haus, das Format LINDEN 21 (mit vier Produktionen, darunter eine Uraufführung), die dritten BAROCKTAGE (13. bis 22. November 2020) sowie die FESTTAGE (26. März bis 5. April 2021). Ebenso gehören 26 wiederaufgenommene Musiktheaterwerke sowie mehr als 90 Konzerte zum Kern des Spielplans. Insgesamt präsentiert die Staatsoper Unter den Linden 2020/21 rund 360 Veranstaltungen, zudem zahlreiche Projekte der Jungen Staatsoper. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir zudem dem Jubiläum der Staatskapelle Berlin, die ihr 450-jähriges Bestehen feiert: Eine Festwoche vom 5. bis 12. September 2020 wird hierbei den Höhepunkt bilden.

PREMIEREN

Mit dem Engagement von Barbara Wysocka, Satoshi Miyagi, Calixto Bieito, Damiano Michieletto, Lydia Steier und Vincent Huguet werden alle Premieren der Spielzeit 2020/21 im Großen Haus von Regisseurinnen und Regisseuren inszeniert, die erstmals an der Staatsoper Unter den Linden arbeiten. Als siebte Premiere wird die ursprünglich für die aktuelle Spielzeit 2019/20 geplante Neuproduktion von Mozarts IDOMENEO in der Regie von David McVicar nachgeholt. Bei LINDEN 21 werden zudem Simon Steen-Andersen, Swaantje Lena Kleff und Barbora Horáková Joly ihr Hausdebüt geben.

Die Eröffnungspremiere der Spielzeit wird am 3. Oktober 2020 Luca Francesconis QUARTETT sein, in der Regie von Barbara Wysocka, dirigiert von Daniel Barenboim. Die Zweipersonen-Oper nach Heiner Müllers gleichnamigem Schauspiel, das auf dem berühmten Briefroman Gefährliche Liebschaften von Choderlos de Laclos basiert, wurde 2011 in englischer Sprache uraufgeführt und wird nun erstmals in einer deutschen Fassung auf die Bühne gebracht. Es singen Mojca Erdmann (Marquise de Merteuil, Rollendebüt) und Thomas Oliemans (Vicomte de Valmont, Haus- und Rollendebüt).

Staatsoper Unter den Linden / 2017 - als die Oper saniert wurde - hier die Bühne © IOCO

Staatsoper Unter den Linden / 2017 – als die Oper saniert wurde – hier die Bühne © IOCO

Der Mozart-Da-Ponte-Zyklus, der ursprünglich bei den diesjährigen FESTTAGEN 2020 mit COSÌ FAN TUTTE beginnen sollte, startet nun im kommenden Jahr bei den FESTTAGEN 2021 mit der Premiere von LE NOZZE DI FIGARO (Premiere: 27. März), in der Regie von Vincent Huguet und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Zum Ensemble zählen u. a. Elsa Dreisig (Gräfin Almaviva, Rollendebüt), Nadine Sierra (Susanna), Marianne Crebassa (Cherubino), Waltraud Meier (Marcellina), Gyula Orendt (Graf Almaviva, Rollendebüt), Riccardo Fassi (Figaro), Siegfried Jerusalem (Don Curzio) und Stephan Rügamer (Basilio).

Darüber hinaus wird Daniel Barenboim während der FESTTAGE die Wiederaufnahme von Wagners PARSIFAL in der Regie vonDmitri Tcherniakov musikalisch leiten sowie bei den FESTTAGE-Konzerten in Erscheinung treten: als Dirigent der Wiener Philharmoniker und der Staatskapelle Berlin sowie in der Doppelfunktion als Dirigent und Pianist bei Mozarts Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365 sowie als Solist bei einem Duo-Recital, beides gemeinsam mit Martha Argerich. In der Spielzeit 2020/21 wird der Generalmusikdirektor außerdem vier Abonnementkonzerte der Staatskapelle Berlin gestalten sowie im Rahmen der Festwoche »450 Jahre Staatskapelle Berlin« das FESTKONZERT und das Open-Air-Konzert im Rahmen von STAATSOPER FÜR ALLE auf dem Bebelplatz dirigieren. Des Weiteren steht er bei einem KONZERT FÜR BERLIN, bei den Konzerten zum Jahreswechsel und bei den Gastspielen nach Paris, Wien und Athen am Pult der Staatskapelle Berlin.

Staatsoper Unter den Linden / Der Besucherraum © Marcus Ebener

Staatsoper Unter den Linden / Der Besucherraum © Marcus Ebener

Zu den weiteren Premieren der Saison 2020/21 zählen Wagners LOHENGRIN (Premiere: 13. Dezember 2020) in der Regie von Calixto Bieito und unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher, mit Roberto Alagna in der Titelrolle und Sonya Yoncheva als Elsa von Brabant, die beide hiermit ihr Rollendebüt geben. Zum weiteren Ensemble zählen René Pape (Heinrich der Vogler), Martin Gantner (Friedrich von Telramund) und Ekaterina Gubanova (Ortrud). Zusammen mit TANNHÄUSER und DER FLIEGENDE HOLLÄNDER als Wiederaufnahmen sind die drei romantischen Opern Wagners in der kommenden Spielzeit vertreten.

Mit der Premiere von JENUFA (Premiere: 14. Februar 2021) setzt Simon Rattle seine Auseinandersetzung mit zentralen Werken von Janácek an der Staatsoper Berlin fort. Inszeniert wird die Neuproduktion von Damiano Michieletto. Mit der Staatsoper Unter den Linden verbindet JENUFA eine besondere Beziehung, da die Berliner Erstaufführung 1924 unter Erich Kleiber, bei der auch Janácek selbst anwesend war, dem Werk den endgültigen Durchbruch auf deutschen Bühnen brachte und die Berliner Janácek-Tradition begründete. Zu erleben sind u. a. Camilla Nylund, die ihr Debüt in der Titelrolle gibt, Evelyn Herlitzius (Küsterin Buryjovka), Stuart Skelton (Laca Klemen) und Ladislav Elgr (Števa Buryja). Flankierend zu dieser Neuproduktion wird Musik von Janá?ek auch bei den Kammerkonzerten mit Musikerinnen und Musikern der Staatskapelle Berlin im Fokus stehen.

Giacomo Puccinis LA FANCIULLA DEL WEST (Premiere: 13. Juni 2021), inszeniert von Lydia Steier und dirigiert von Antonio Pappano, wird erstmals an der Berliner Staatsoper zu erleben sein. Puccinis »Wild-West-Oper«, die zu Hochzeiten des Goldrauschs in der kalifornischen Einöde spielt, zeichnet ein treffendes Porträt einer Welt voller Entbehrungen und geplatzter Träume. Es singen u. a. Anja Kampe (Minnie), Yusif Eyvazov (Dick Johnson) und Michael Volle (Jack Rance, Rollendebüt). Ergänzt wird diese Neuproduktion im Repertoire durch eine Trias der bekannten Puccini-Opern LA BOHÈME, TOSCA und MADAMA BUTTERFLY.

Staatsoper Unter den Linden / GMB Daniel Barenboim © Holger Kettner

Staatsoper Unter den Linden / GMD Daniel Barenboim © Holger Kettner

MITRIDATE, RE DI PONTO, Mozarts frühe Opera seria, ist die BAROCKTAGE-Premiere am 13. November 2020. Inszeniert wird sie von Satoshi Miyagi, der in seiner Inszenierung eine Brücke zwischen der westlichen Theatertradition und der Ästhetik des japanischen Kabuki-Theaters schlägt. Die musikalische Leitung übernimmt Marc Minkowski. Zum Ensemble zählen u. a. Pene Pati, der in der Titelrolle sein Haus- und Rollendebüt gibt, sowie Julie Fuchs (Aspasia, Haus- und Rollendebüt), Elsa Dreisig (Sifare, Rollendebüt), Jakub Józef Orlicski (Farnace, Rollendebüt) und Anna Prohaska (Ismene, Rollendebüt). Es spielen Les Musiciens du Louvre.

Die BAROCKTAGE finden 2020 vom 13. bis 22. November statt und richten in ihrer dritten Ausgabe den Blick auf den frühen Mozart, auf Gluck sowie auf den Orpheus-Mythos. Neben der Premiere von Mozarts MITRIDATE, RE DI PONTO sind die Wiederaufnahmen von Glucks ORFEO ED EURIDICE und Monteverdis L’ORFEO zu erleben, zudem eine konzertante Aufführung einer ORFEO-Oper von Carl Heinrich Graun, dem Berliner Hofkapellmeister Friedrichs des Großen. Im Rahmen von LINDEN 21 wird es mit NEVER LOOK BACK – EIN ORPHEUS-FESTIVAL eine Kooperation mit Studierenden von Berliner Kunsthochschulen geben. Daneben stehen ein Roundtable-Gespräch sowie 14 Konzerte auf dem Programm.

LINDEN 21 umfasst die Produktionen und Projekte des Spielplans, die den vielfältigen Formen zeitgenössischen Musiktheaters nachspüren. Neben NEVER LOOK BACK – EIN ORPHEUS-FESTIVAL in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sowie dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (Premiere: 14. November 2020), wird es mit WALK THE WALK eine Uraufführung von Simon Steen-Andersen geben, der für Komposition, Konzept, Bühnenbild und Licht verantwortlich zeichnet (Uraufführung: 10. September 2020). Elementarer Ausgangspunkt der »Performance für vier Schlagzeuger, Laufbänder, Video, Objekte, Licht und Rauch« ist das »Gehen«. Der dänische Komponist und Installationskünstler Simon Steen-Andersen beschäftigt sich zusammen mit dem Schweizer Schlagzeugerquartett Ensemble This | Ensemble That mit dem Phänomen des Gehens als theatrales wie musikalisches Element und schafft so eine multimediale Performance über Tempo und Bewegung (Produktion und Kompositionsauftrag der Staatsoper Unter den Linden, Musica Strasbourg, Gare du Nord Basel und KLANG Kopenhagen).

Außerdem stehen bei LINDEN 21 die Premiere von Georg Friedrich Haas’ THOMAS in der Regie von Barbora Horáková Joly und dirigiert von Max Renne auf dem Programm (Premiere: 16. April 2021) sowie Lucia Ronchettis PINOCCHIOS ABENTEUER für Kinder ab 6 Jahren, inszeniert von Swaantje Lena Kleff, die musikalische Leitung übernimmt Adrian Heger (Premiere: 17. Januar 2021).

Der Rosenkavalier – von Richard Strauss – an der Staatsoper
youtube Trailer Staatsoper Unter den Linden
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

AUSGEWÄHLTE WIEDERAUFNAHMEN

  •  DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR von Otto Nicolai, in der Premierenbesetzung, dirigiert von Daniel Barenboim (September 2020)
  •  TOSCA von Giacomo Puccini mit Angel Blue in der Titelpartie, die damit ihr Hausdebüt gibt (Februar / März 2021)
  • DER ROSENKAVALIER (hier link der IOCO Rezension aus März 2020) von Richard Strauss, inszeniert von André Heller und dirigiert von Simone Young, mit u. a. Camilla Nylund, Günther Groissböck und Nadine Sierra (März 2021)
  • LA BOHÈME von Giacomo Puccini, dirigiert von Rafael Payare und mit Aida Garifullina als Mimì (April / Mai 2021)
  •  LA TRAVIATA von Giuseppe Verdi, dirigiert von Eun Sun Kim und mit Elsa Dreisig als Violetta Valéry (Mai 2021)
  •  WOZZECK von Alban Berg, in der Regie von Andrea Breth, dirigiert von Matthias Pintscher, mit Matthias Goerne in der Titelpartie und Eva-Maria Westbroek als Marie. Die Produktion feierte 2011 im Schiller Theater Premiere und ist erstmals in dieser Inszenierung an der Staatsoper Unter den Linden zu erleben, dem Haus, an dem das Werk 1925 seine Uraufführung erlebte (Mai 2021)
  •  DER FREISCHÜTZ von Carl Maria von Weber wurde 1821 in Berlin uraufgeführt. Zum 200-jährigen Jubiläum steht die Produktion in der Regie von Michael Thalheimer und unter der musikalischen Leitung von Alexander Soddy wieder auf dem Spielplan (Mai / Juni 2021)

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—


Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung