Wien, Wiener Staatsoper, Nussknacker, Rigoletto, Arabella und mehr, 19./20./21.12.2014

Dezember 19, 2014 by  
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Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Staatsoper © Starke

Viertes Adventwochenende mit der Wiener Staatsoper:

„Der Nussknacker“; Premiere „Rigoletto“ im Haus am Ring, zuhause und im Kino; „Matinee der Opernschule und Ballettakademie“ und „Arabella“

Ein vielfältiges Programm präsentiert die Wiener Staatsoper am vierten Adventwochenende dieses Jahres.

Am Freitag, 19. Dezember 2014 nimmt das Wiener Staatsballett die Erfolgsproduktion von Rudolf Nurejews „Der Nussknacker“ wieder auf: Es tanzen Kiyoka Hashimoto (Clara) und Robert Gabdullin (Drosselmeyer/Prinz), es dirigiert Paul Connelly.

Die Reprisen am 22. Dezember, 26. Dezember (nachmittags und abends * Dirigent: Gerrit Prießnitz), 6. Jänner (nachmittags und abends) sowie am 9. Jänner 2015 gestalten in alternierenden Besetzungen Kiyoka Hashimoto, Natascha Mair, Liudmila Konovalova und Nina Tonoli als Clara bzw. Robert Gabdullin, Denys Cherevychko, Vladimir Shishov und Eno Peci (Rollendebüt) als Drosselmeyer/Prinz.

Am Samstag, 20. Dezember 2014 feiert die Neuproduktion von Giuseppe Verdis „Rigoletto“ in der Inszenierung von Pierre Audi und mit
Myung-Whun Chung am Pult Premiere. Zu erleben sind u. a. Simon Keenlyside (Rigoletto), Piotr Beczala (Duca di Mantova), Erin Morley
(Gilda), Elena Maximova (Maddalena) und Ryan Speedo Green (Sparafucile).

Die Premiere wird ab 18.30 Uhr live von Radio Ö1 (+ EBU) übertragen, live-zeitversetzt ab 20.15 Uhr auf Classica und um 21.55 Uhr auf ORF 2 sowie live bzw. live-zeitversetzt in rund 60 Kinos europaweit von Andorra über Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Irland, Polen,
Schweiz bis Spanien.

Am Sonntag, 21. Dezember 2014 gestalten die Studierenden der Opernschule der Wiener Staatsoper sowie der Ballettakademie der Wiener Staatsoper um 11.00 Uhr im Großen Haus gemeinsam eine Matinee: Die Schüler und Studierenden der Opernschule präsentieren Ausschnitte aus Johann Sebastian BachsWeihnachtsoratorium„; die Ballettakademie der Wiener Staatsoper widmet sich den Uraufführungen von „Hanna“ (Choreographie: Robert Sher-Machherndl) und „Avant-Scène“ (Choreographie: Bella Ratchinskaia); die Studierenden beider Schulen führen gemeinsam „Stella splendens“ und „Los set gotxs recomptarem“ (Choreographie: Margit Legler) auf.

Ebenfalls am Sonntag, 21. Dezember 2014 ist Richard Strauss’ „Arabellaletztmalig in dieser Saison im Haus am Ring zu sehen. Unter der musikalischen Leitung von Ulf Schirmer singen u. a. Anne Schwanewilms (Arabella), Tomasz Konieczny (Mandryka) und Herbert Lippert (Matteo).

Pressemeldung Wiener Staatsoper

Wien, Wiener Staatsoper, Saisonauftakt 2013/2014, 30.08.2013

August 30, 2013 by  
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Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper © Starke

Saisonauftakt 2013/2014 an der Wiener Staatsoper

 
Mit acht verschiedenen Opernwerken, einem Solistenkonzert, drei Matineen, einem Gastspiel und dem Tag der offenen Tür startet die Wiener Staatsoper im September in die neue Spielzeit 2013/2014.
 
Zum Auftakt öffnet die Wiener Staatsoper am Sonntag, 1. September ihre Türen und lädt Interessierte ein, hinter die Kulissen des großen Opern- und Ballettbetriebs zu blicken. Beim Tag der offenen Tür können Besucherinnen und Besucher die Vorbereitungen und Proben von Orchester, Solisten, Chor vor Ort miterleben, Requisiten und technische Spezialgeräte begutachten, die Mitarbeiter der Abteilung Maske bei der Herstellung von Perücken beobachten und theatergerechtes Schminken hautnah erfahren. Darüber hinaus zeigen die Kostümwerkstätten Originalkostüme beliebter Künstler, das Notenarchiv präsentiert historisches Notenmaterial mit handschriftlichen Eintragungen großer Dirigenten und Komponisten u.v.a.m. Erstmals wirken das Ensemble phil Blech – bestehend aus Mitgliedern des Staatsopernorchesters – sowie die Wiener Comedian Harmonists – bestehend aus Sängern des Staatsopernchores – bei der Saisoneröffnungsveranstaltung des Hauses mit.
 
Für den Tag der offenen Tür stehen ein Nachmittags- und ein Abendtermin zur Auswahl: 14.00 bis 16.30 und 18.00 bis 20.30 Uhr. Den Abschluss bildet jeweils eine spannende Technik-Show einer der international modernsten Bühnenmaschinerien.
 
Der Eintritt ist frei, aufgrund der großen Nachfrage werden seit Anfang August in der Kassenhalle der Bundestheater (Operngasse 2, 1010 Wien) Zählkarten ausgegeben – Restkarten erhältlich.
 
Der Eintritt in das Staatsopernmuseum, Hanuschgasse 3, ist am Tag der offenen Tür frei (Öffnungszeiten: 10 bis 19.30 Uhr).
 
Mit Verdis La traviata beginnt dann am Dienstag, 3. September der Reigen von über 300 Vorstellungen der neuen Saison 2013/2014: Unter der musikalischen Leitung von Marco Armiliato geben Aleksandra Kurzak als Violetta und Massimo Giordano als Alfredo ihre Rollendebüts im Haus am Ring; Simon Keenlyside ist als Germont zu erleben.
 
Ebenfalls am 3. September führt bereits ein erstes Gastspiel die Wiener Staatsoper nach Hamburg: Zur Eröffnung der Elbphilharmonie Konzerte führen das Solistenensemble, Orchester und Chor der Wiener Staatsoper unter Adam Fischer Le nozze di Figaro in der Laeiszhalle konzertant auf.
Es singen Adam Plachetka (Conte d’Almaviva), Olga Bezsmertna (Contessa d’Almaviva), Valentina Naforni** (Susanna), Alessio Arduini (Figaro), Christina Carvin (Cherubino), Monika Bohinec (Marcellina), Thomas Ebenstein (Don Basilio), James Kryshak (Don Curzio), Sorin Coliban (Don Bartolo), Marcus Pelz (Antonio) und Hila Fahima (Barbarina).
 
 
 
 
 
Pressemeldung Wiener Staatoper

Berlin, Deutsche Oper Berlin, Zum Giuseppe-Verdi-Jahr 2013

August 23, 2013 by  
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Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Bernd Uhlig

Deutsche Oper Berlin © Bernd Uhlig

Zum Giuseppe-Verdi-Jahr 2013

 
Den 200. Geburtstag des großen italienischen Komponisten begeht die Deutsche Oper Berlin mit einer Retrospektive seines Schaffens. Die Premiere von RIGOLETTO im April 2013 eröffnete eine Werkschau, die Ihren Höhepunkt im Oktober und November des Jahres erleben wird. Folgt im Juni zunächst die konzertanten Premiere des Jugendwerks ATTILA mit Roberto Tagliavini, Dalibor Jenis, Massimo Giordano und Liudmyla Monastyrska, eröffnet die Deutsche Oper Berlin im September ihre neue Saison mit der Premiere von NABUCCO in der Inszenierung von Keith Warner, bevor im November Christof Loy seine Inszenierung von FALSTAFF vorstellt. Flankiert werden diese Neuproduktionen von DON CARLO, MACBETH, OTELLO, LA TRAVIATA und einer Folgeserie von RIGOLETTO
 
Kein anderer hat die Oper des 19. Jahrhunderts in Italien stärker geprägt als Verdi. Nach Bellini, Donizetti und Rossini war er es, der die traditionelle Oper – nach Nummern geordnet und aus fest umrissenen musikalischen und dramaturgischen Elementen aufgebaut – zunächst schrittweise, und dann immer kühner in Richtung eines umfassenden Begriffs von Musiktheater veränderte und damit die Brücke nicht nur zu Puccini, sondern über ihn hinausweisend ins 20. Jahrhundert schlug. 
 
Zwei große Themenkreise bestimmen Verdis Werk: Zum einen die Problematik von Herrschaft, die Unmöglichkeit, eine gerechte Gesellschaft dort zu schaffen, wo Rache, Hass und persönliche Unzulänglichkeiten das Handeln bestimmen. Andererseits stehen immer wieder Vaterfiguren im Mittelpunkt, deren unerbittliches Beharren auf Konventionen und erstarrten Moralvorstellungen das Leben der Kinder – und damit ihr eigenes – zerstört. Und doch scheinen hinter diesen sozialen wie privaten Abgründen, die wenige Zeitgenossen so klar formulieren konnten wie Verdi, immer wieder die Utopien gelungener Liebe und erfüllten Lebens auf.
 
Neben Jan Bosse, Keith Warner und Christof Loy zeichnen für die Inszenierungen namhafte Regisseure wie Marco Arturo Marelli, Robert Carsen, Andreas Kriegenburg und Götz Friedrich verantwortlich. Die musikalische Leitung liegt dabei in Händen von Pablo Heras-Casado, William Spaulding, Andrea Battistoni, Donald Runnicles, Paolo Arrivabeni, Roberto Rizzi Brignoli und Gérard Korsten. Es singen u. a. Andrzej Dobber, Lucy Crowe, Johan Reuter, Vitalij Kowaljow, Anna Smirnowa, Markus Brück, Michael Nagy, Barbara Havemann, Hans-Peter König, Anja Harteros, Barbara Frittoli, Violeta Urmana, Thomas Johannes Mayer, Simon Keenlyside, José Cura, Dinara Alieva, Stephen Costello und Leo Nucci.
 
 
Nabucco / Premiere
Dramma lirico in vier Teilen / weiterlesen
8., 12., 15. Sep.; 3., 5., 8., 13. Okt.; 19., 22. Dez. 2013
 
Falstaff / Premiere
Commedia lirica in drei Akten / weiterlesen
17., 22., 29. Nov.; 5., 7., 30. Dez. 2013; 4. Jan. 2014
 
La Traviata
Melodramma in drei Akten / weiterlesen
20., 26. Okt.; 30. Nov.; 4. Dez. 2013; 8., 14. Feb.; 19., 27. Apr. 2014
 
Don Carlo
Oper in vier Akten / weiterlesen
31. Okt.; 7., 10., 16., 24. Nov. 2013
 
Macbeth
Oper in vier Akten / weiterlesen
6., 12. Okt.; 21., 26. Nov. 2013
 
Otello
Dramma lirico in vier Akten / weiterlesen
9., 20., 28. November 2013
 
Rigoletto
Melodramma in drei Akten / weiterlesen
23., 27. Nov.; 1. Dez. 2013; 12., 20., 26. Apr. 2014
 
—| Pressemeldung Deutsche Oper Berlin |—

München, Bayerische Staatsoper München, Jonas Kaufmann ist Bayerischer Kammersänger, 10.07.2013

Juli 10, 2013 by  
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Bayerische Staatsoper München

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Jonas Kaufmann – Bayerischer Kammersänger

Bayerische Staatsoper München / Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Bayerischer Kammersänger Jonas Kaufmann, Staatsintendant Nikolaus Bachler © Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München / Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Bayerischer Kammersänger Jonas Kaufmann, Staatsintendant Nikolaus Bachler © Bayerische Staatsoper München

Große Überraschung für das Publikum und Jonas Kaufmann: Der Münchner Tenor wurde Montagabend nach der Vorstellung von Giuseppe Verdis Il trovatore auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper von Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, und Staatsintendant Nikolaus Bachler zum Bayerischen Kammersänger ernannt.
 
“Wir alle sind glücklich darüber, dass wir Jonas Kaufmann seit einigen Jahren regelmäßig an der Bayerischen Staatsoper erleben dürfen. Es ist höchste Zeit, dass diese Verbundenheit mit München durch die Ernennung zum Bayerischen Kammersänger nun ganz offiziell besiegelt wird”, so Staatsminister Heubisch.

 

Bayerische Staatsoper München / Staatsintendant Nikolaus Bachler, Bayerischer Kammersänger Jonas Kaufmann, Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Maestro Paolo Carignani © Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München / Staatsintendant Nikolaus Bachler, Bayerischer Kammersänger Jonas Kaufmann, Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Maestro Paolo Carignani © Bayerische Staatsoper München

Jonas Kaufmann, der in der letzten Woche mit seinem Rollendebüt als Manrico die Münchner Opernfestspiele eröffnet hat, hat die Bayerische Staatsoper “seit der Intendanz Bachler zum Heimathafen gemacht” (Kaufmann). Der gebürtige Münchner gab sein Hausdebüt 2001 als Einspringer in Mozarts Così fan tutte. Seit 2008 sang er hier in der Festpielpremiere Lohengrin (Titelpartie, Juli 2009), der Festspielpremiere Tosca (Mario Cavaradossi, Juni 2010) und der Premiere Fidelio (Florestan, Dezember 2010). Auch in zahlreichen Repertoirevorstellungen kam das Publikum immer wieder in den Genuss von Kaufmann-Auftritten, so zum Beispiel in Die Zauberflöte (2005), La traviata (2009), Carmen (2010 und 2011) oder Don Carlo (2012) sowie in mehreren Liederabenden. Bis zum Ende der Münchner Opernfestspiele 2013 ist Jonas Kaufmann erneut in Don Carlo (25. und 28. Juli) zu erleben. Im Dezember 2013 folgt seine vierte Neuproduktion mit Giuseppe Verdis La forza del destino in der Inszenierung von Martin Kusej an der Seite seiner oftmaligen Bühnenpartnerin Anja Harteros.
Bayerische Staatsoper München / Simon Keenlyside, Jonas Kaufmann, Bryn Terfel © Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München / Simon Keenlyside, Jonas Kaufmann, Bryn Terfel © Bayerische Staatsoper München

„Dass der weltweit gefragteste Tenor, so wie in der letzten Woche, kurzfristig in Wagners Lohengrin einspringt, macht Herr Kaufmann auch aus Verbundenheit zu diesem Haus, seinem Publikum und dieser Stadt. Er hat seine biographische und künstlerische Heimat in München, darüber ist die Bayerische Staatsoper glücklich und drückt dies nun mit der Ernennung zum Kammersänger aus”, so Staatsintendant Nikolaus Bachler.
 
Die Dienstbezeichnung “Bayerische/r Kammersänger/in” wird in unregelmäßigen Abständen seit 1955 durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst auf Vorschlag der Bayerischen Staatsoper für herausragende künstlerische Leistungen (über mindestens fünf Spielzeiten) verliehen. Bisher wurden insgesamt 128 Sängerinnen und Sänger ausgezeichnet, darunter Hans Hotter (1955), Erika Köth (1955), Herta Töpper (1955), Leonie Rysanek (1956), Dietrich Fischer-Dieskau (1959), Fritz Wunderlich (1962), Lisa della Casa (1963), Astrid Varnay (1963), Birgit Nilsson (1970), Wolfgang Brendel (1976), Júlia Várady (1979), Plácido Domingo (1981), Lucia Popp (1983), Hildegard Behrens (1987), Edita Gruberova (1989), Peter Seiffert (1992), Waltraud Meier (1996), Gabriele Schnaut (2003) oder Vesselina Kasarova (2005). Zuletzt wurden Anja Harteros und Diana Damrau zu Bayerischen Kammersängerinnen ernannt.
 
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