Hamburg, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Spielzeit 2018/19 – Kontraste und Dialoge, IOCO Aktuell, 04.03.2018

Elbphilharmonie Hamburg

 Elbphilharmonie Hamburg / Prominente Spielstätte _ Philharmonisches Staatsorchester Hamburg © Ralph Lehmann

Elbphilharmonie Hamburg / Prominente Spielstätte _ Philharmonisches Staatsorchester Hamburg © Ralph Lehmann

 Philharmonisches Staatsorchester Hamburg 2018/19

Georges Delnon (Intendant), Kent Nagano (Generalmusikdirektor) und Stefan Schäfer (Kammerkonzertmusikmeister) präsentierten am 27.2.2018 in der Stifter Lounge der Staatsoper Hamburg  die im Herbst 2018  beginnende Spielzeit 28018/2019 des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Stolz verkündet Georges Delnon den anwesenden Journalisten und Musikfreunden eine Auslastung der Sinfoniekonzerte des Staatsorchesters der laufenden Saison von extremen 99,7%;  unter Berücksichtigung weiterer Spielstätten besteht eine Gesamtauslastung von genau 99%. Die Zahlen zeigen, dass nicht nur der Standort Elbphilharmonie zu dieser beeindruckenden Auslastung beiträgt. Mit Ausführungen zur Auslastung Hamburger Staatsoper ist Georges Delnon dagegen sehr zurückhaltend. IOCO / PK

Das Philharmonische Staatsorchester ist Hamburgs größtes und ältestes Orchester und blickt zurück auf einen langen musikalischen Werdegang. Als 1934 das „Philharmonische Orchester“ und das „Orchester des Hamburgischen Stadttheaters“ fusionierten, trafen zwei traditionsreiche Klangkörper aufeinander. Bereits seit 1828 wurden Philharmonische Konzerte in Hamburg gespielt, Künstler wie Clara Schumann, Franz Liszt und Johannes Brahms waren regelmäßige Gäste der Philharmonischen Gesellschaft. Die Historie der Oper reicht noch weiter zurück: seit 1678 gibt es in Hamburg Musiktheater, wenngleich sich ein festes Opern- bzw. Theaterorchester erst später konstituierte. Bis heute prägt das Philharmonische Staatsorchester den Klang der Hansestadt, ist sowohl Konzert- als auch Opernorchester in einem. PhStOHH

Philharmonische Orchester Hambrug / Georges Delnon, Orchesterintendant, und Chefdirigent Kent Nagano präsentierten Spielzeit 18/19 © Bertold Fabricius

Philharmonische Orchester Hambrug / Georges Delnon, Orchesterintendant, und Chefdirigent Kent Nagano präsentierten Spielzeit 18/19 © Bertold Fabricius

Philharmonisches Spielzeitprogramm 2018/19

Vorgestellt von  Kent Nagano und Georges Delnon

Mehr als 30 Konzerte in der Elbphilharmonie. Einzelkarten-Verkauf startet am 21.6.2018

Die Konzertsaison 2018/19 steht programmatisch ganz im Zeichen von Kontrasten und Dialogen. Standen in der laufenden Saison 2017/18 Komponistenporträts im Vordergrund, werden nun klassische Meisterwerke mit modernen und zeitgenössischen Werken konfrontiert. So spielt gleich das erste Philharmonische Konzert mit Christian Zacharias als Dirigent und Klaviersolist mit der Gegenüberstellung der Werke von Haydn und Mozart mit Schönberg. Im 2. Philharmonischen Konzert dirigiert Kent Nagano neben Beethovens Violinkonzert auch die 4. Symphonie von Charles Ives. Mit Werken wie La Noche de los Mayas des Mexikaners Silvestre Revueltas stehen auch Komponisten auf dem Programm, die hierzulande noch auf ihre Entdeckung warten, während sie in ihren Heimatländern längst Klassiker sind. Mehr als 30 Konzerte veranstaltet das Philharmonische Staatsorchester in der Elbphilharmonie, hinzu kommen weitere Konzerte in verschiedenen Stadtteilen. Ende Februar unternimmt das Orchester außerdem eine zweiwöchige Tournee durch Spanien.

Chefdirigent Kent Nagano dirigiert in der neuen Spielzeit fünf Philharmonische Konzerte sowie das Silvesterkonzert und das Sonderkonzert zum Internationalen Musikfest Hamburg. Zu hören sind Klassiker wie Mozart, Beethoven oder Brahms. Daneben wird Hamburgs Generalmusiker aber auch moderne Werke aufführen, wie Ligetis Requiem und Atmosphères oder Widmanns Con brio.
Gastdirigenten der Philharmonischen Konzerte sind Christian Zacharias, Alondra de la Parra, Bertrand de Billy, Paolo Carignani und Dennis Russell Davies. Als Solisten werden unter anderem die Pianisten Lucas Debargue und Herbert Schuch sowie die Violinistin Viktoria Mullova in der Elbphilharmonie zu hören sein. Ein Wiedersehen gibt es mit der jungen Cellistin Camille Thomas, ECHO Klassik Preisträgerin 2017, die bereits im Rahmen der ECHO-Gala mit dem Philharmonischen Staatsorchester aufgetreten ist. Philharmoniker-Konzertmeister Konradin Seitzer wird als Solist mit Mendelssohns Violinkonzert zu hören sein. Zu Gast sind auch der MDR Rundfunkchor, die Audi Jugendchorakademie, der Harvestehuder Kammerchor, das ChorWerk Ruhr sowie der Arnold Schoenberg Chor Wien und der Staatschor Latvija.

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg © Patrik Klein

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg © Patrik Klein

Auch in den Philharmonischen Kammerkonzerten stehen spannende Gäste auf der Bühne in der Elbphilharmonie: Erstmals wird Jan Philipp Reemtsma als Rezitator in den Philharmonischen Kammerkonzerten in Erscheinung treten. In einem Sonderkammerkonzert wird der Tenor Klaus Florian Vogt mit der Schönen Müllerin einen der wichtigsten Liederzyklen der Romantik zur Aufführung bringen. Der ehemalige Hornist des Orchesters wird dabei eine neue Bearbeitung des renommierten Arrangeurs Andreas N. Tarkmann singen, bei der das Klavier durch eine von Franz Schubert selbst kreierte Oktett-Besetzung ersetzt wird.

In der Reihe Musik und Wissenschaft steht im Mai 2019 das Thema „Europa – Idee und Realität“ im Mittelpunkt. In drei Themenkonzerten werden Kammermusik-Programme mit rund 30-minütigen Vorträgen aus unterschiedlichen Disziplinen kombiniert. Der musikalische Bogen reicht vom Barock bis in die Gegenwart. Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft stellen ihre Forschung aus den Bereichen der Rechts- und Sozialwissenschaften, aber auch der archäogenetischen Forschung vor. Dabei geht es um den Euro, das Demokratieverständnis in Osteuropa, die sozialen Auswirkungen der Finanzkrise oder auch die Besiedelung Europas in der frühen Menschheitsgeschichte. Die interdisziplinäre Reihe Musik und Wissenschaft wurde 2016 in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. gegründet.

Die Spielzeit wird wie in den Vorjahren eröffnet durch eine Philharmonische Akademie. In diesem Jahr wird der Schwerpunkt der Akademiekonzerte auf der Musik Mozarts liegen. Die Termine werden im Sommer 2018 bekannt gegeben.

jung – das Kinder- und Jugendprogramm:  Ein Familienkonzert in der Elbphilharmonie: Zum ersten Mal veranstaltet das Staatsorchester ein Konzert für Jung und Alt im Kleinen Saal der Elbphilharmonie (Sa, 23. Februar 2019). Aufgeführt wird Die drei kleinen Schweinchen, ein Orchestermärchen für Sprecher und Kammerorchester mit Musik von Andreas N. Tarkmann. Anschließend geht das Stück auf eine Kleine Tour durch Hamburg und ist unter anderem am 27. Februar 2019 im Haus im Park in Bergedorf zu erleben. Darüber hinaus bietet das Philharmonische Staatsorchester wieder Kinderprogramme parallel zu ausgesuchten Philharmonischen Konzerten in der Elbphilharmonie an und ist kammermusikalisch in den jung-Reihen „Tonangeber“ und „Spielplatz Musik“ in der Hamburgischen Staatsoper zu erleben. Alle Angebote gibt es unter www.jung-staatsorchester.de.

Ticketverkauf und Abonnements: Der Einzelkarten-Vorverkauf für die Konzerte des Philharmonischen Staatsorchesters der Saison 2018/19 beginnt am 21. Juni 2018. Pro Person können bis zu vier Karten für ein Konzert und insgesamt bis zu 10 Karten erworben werden. Abonnements können in der Zeit vom 28. März 2018 bis zum 19. April 2018 bestellt werden. Erstmals können neben Einzelkarten auch die Abonnements im Internet unter www.staatsorchester-hamburg.de bestellt werden. Gehen bis zum 19. April mehr Abonnementsanfragen ein, als Plätze verfügbar sind, entscheidet das Los.

Neben den klassischen Konzertabonnements gibt es auch eine Reihe von Kombi-Angeboten mit Veranstaltungen der Hamburgischen Staatsoper. In der Saison 2018/19 wird es ein neues Familien-Abo geben: Es enthält fünf ausgewählte Veranstaltungen, darunter zwei Philharmonische Konzerte in der Elbphilharmonie sowie eine Oper und ein Ballett in der Staatsoper. Mit dem Jugend-Abo kommen junge Menschen bis 30 Jahre für einmalig 40 Euro in insgesamt sechs Philharmonische Konzerte in der Elbphilharmonie.

—| IOCO Aktuell Elbphilharmonie Hamburg |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Schiller bis Beethoven, Spielplan Oktober 2017

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Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund

KONZERTHAUS DORTMUND

Spielplan Oktober 2017

Mo 02.10.2017 20.00
Schiller  –  Klangwelten live – Elektronik pur
Deutschlands Elektronik-Künstler Nummer Eins Christopher von Deylen spielt seine traumhaften Instrumentalklänge in der ausgezeichneten Konzerthaus-Akustik: Berauschende Sounds, spektakuläre Sequenzen und magische Melodien in preisgekröntem Surround-Sound.
SCHILLER-Macher Christopher von Deylen: »Ich freue mich wahnsinnig auf diese neue Klangwelten-Tour. Gemeinsam mit meinem musikalischen Mitstreitern möchte ich das Publikum mitnehmen auf eine berauschende Klangreise. Es gibt viel zu entdecken.« Klangwelten Live 2017: Freuen Sie sich auf elektronische Instrumental-Klassiker aus 18 Jahren SCHILLER, pulsierende Rhythmen und kunstvoll arrangierte Sphärenklänge.
€ 44,15 / 55,65 / 67,15 / 78,65 / 90,15


Do 05.10.2017 19.00
Konzertkino – Leonard Bernstein –  Ulrich Schardt (Moderation)
The Making of West Side Story –  Leonard Bernstein
West Side Story ist vielleicht Leonard Bernsteins populärstes Werk mit etlichen zu Hits gewordenen Melodien. Die Filmfassung des Musicals gewann nicht weniger als zehn Oscars. Für eine Studioaufnahme dirigierte Bernstein sein Werk 1984 zum ersten Mal selbst mit von ihm ausgesuchten Sängern: der legendären Kiri Te Kanawa und mit José Carreras, der durchaus seine Schwierigkeiten mit ›Maria‹ hat…
Abo: Konzertkino  –  € 10,00


Fr 06.10.2017 19.00
Happy Hour – Klassik um sieben – WDR Sinfonieorchester Köln
Alondra de la Parra (Dirigentin) – Leticia Moreno (Violine) – Uwe Schulz (Moderation)
Astor Piazzolla: Cuatro estaciones porteñas (Die vier Jahreszeiten)
Silvestre Revueltas Sánchez: La noche de los Mayas
»Happy Hour« im Konzerthaus: eine Stunde Klassik und ein Treffen mit den Musikern beim anschließenden Umtrunk im Foyer  –  € 16,00


Sa 07.10.2017 15.00
Margarita Feinstein  am Klavier – „Musikalische Blumen, die das Herz berühren“
Frédéric Chopin: Polonaise cis-moll op. 26 Nr. 1
Frédéric Chopin: Scherzo Nr. 1 h-moll op. 20
Frédéric Chopin: Préludes op. 28 (Auszüge)
Frédéric Chopin: Études op. 10 (Auszüge)
Frédéric Chopin: Nocturne cis-moll op. posth.

Vom Überschwang der Stimmungen Chopins zu Entdeckungen jüdischer Kompositionen mit tiefer Emotionalität.
Im zweiten Teil ihres Programms widmet sich Margarita Feinstein modernen jüdischen Komponistinnen, deren Werke Fragen und Themen der heutigen Welt widerspiegeln und gekennzeichnet sind von einer in ihnen tief verwurzelten europäischen Tradition, tiefer Emotionalität und einer meisterlichen Mischung aus traditioneller und zeitgenössischer Technik. In ihren Werken kombinieren Komponistinnen wie Jekaterina Tschemberdschi, Ruth Schonhtal oder Ludmilla Dzulieva ihre Kenntnisse über die Kultur ihrer Heimatländer mit ihrem fundierten Wissen der westlichen Kultur.
Das Konzert findet im Eingangsfoyer statt.  –  € 15,00


So 08.10.2017 11.00
Mozart MatineeCappella Istropolitana
Robert Marerek (Leitung), Alexander Edelmann (Kontrabass)
Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento D-Dur KV 251
Johann Baptist Vanhal: Konzert für Kontrabass und Orchester Es-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart: Kassation Nr. 1 G-Dur KV 63
Joseph Martin Kraus: Sinfonie c-moll
€ 17,00 / 26,00 / 32,00 / 35,00 / 43,00


Mo 09.10.2017 18.30
Kopfnoten – Eine kleine Geschichte des Orchesters
Michael Stegemann (Vortrag) – Eine Armee von Generälen – vom Barock zur Klassik
Für die Wende vom barocken zum klassischen Orchester stehen vor allem die Gründungen der Concerts spirituels durch Anne Danican Philidor (1725 in Paris) und der Mannheimer Hofkapelle des Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz (1743). Dabei waren es zum einen die deutlich größeren und reicheren, mehr als 50 Musiker umfassenden Besetzungen dieser beiden Orchester, die den Komponisten neue Möglichkeiten eröffneten. Zum anderen hatte sich aber auch das instrumenten- und spieltechnische Niveau spektakulär verbessert.
Ort Orchesterzentrum|NRW · Brückstraße 47 · 44135 Dortmund, € 8,00


Di 10.10.2017 20.00  –   Mi 11.10.2017 20.00
1. Philharmonisches Konzert – Dortmunder Philharmoniker
Gabriel Feltz (Dirigent), Jeannette Wernecke (Sopran)
himmel_wärts
Richard Strauss: »Tod und Verklärung« Tondichtung für großes Orchester op. 24
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur
WirStimmenEin – Einführung um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer
€ 19,00 / 24,00 / 30,00 / 34,00 / 39,00 / 42,00


Do 12.10.2017 20.00
Schumann Quartett & Sabine Meyer
Erik Schumann (Violine), Ken Schumann (Violine), Liisa Randalu (Viola), Mark Schumann (Violoncello), Sabine Meyer (Klarinette)
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett F-Dur KV 590
Robert Schumann: Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 41 Nr. 2
Max Reger: Klarinettenquintett A-Dur op. 146
Abos: Streichquartett; Schnupperabo  –  € 23,00


Fr 13.10.2017 20.00
Vladimir Korneev: Románce  –  WDR Funkhausorchester Köln
Liviu Petcu (Dirigent), Vladimir Korneev (Gesang)
Französische Chansons & russische Romanzen
Leidenschaftlich, jugendlich und individuell: Vladimir Korneev verpasst Chansons vergangener Zeiten einen modernen Touch. In seinem Programm ROMÁNCE besingt der mehrfache Preisträger des »Bundeswettbewerb Gesang« die Würze des Lebens, seine Kraft, Intensität und Sehnsüchte. Für den Schauspieler und Sänger Korneev sind Chansons gesungene Monologe, mit denen er spielt. Geübt darin, Songs nach seinem Stil zu formen, liefert er berührende Interpretationen von französischen Chanson-Klassikern und russischen Romanzen.
Abo: Cabaret + Chanson  –  € 16,00 / 24,00 / 30,00 / 35,00 / 39,00


So 15.10.2017 16.00
Budapest Festival Orchestra – Iván Fischer (Dirigent)  –  Emanuel Ax (Klavier)
Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-moll KV 466
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-moll op. 36
Während des Konzerts gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung. Um vorherige Anmeldung wird gebeten: T 0231 – 22696 256
Abo: Orchesterzyklus III – Symphonie um Vier
€ 19,00 / 39,00 / 60,00 / 76,00 / 88,00 / 98,00


Mo 16.10.2017 20.00
Wiener Philharmoniker  –  Andris Nelsons (Dirigent)
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Einführung mit Prof. Dr. Holger Noltze um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer
Abos: Exklusivkünstler Andris Nelsons; Orchesterzyklus I – Meisterkonzerte
€ 32,00 / 62,00 / 98,00 / 122,00 / 143,00 / 160,00

Di 17.10.2017 19.00
Junge Wilde –  Ksenija Sidorova, Akkordeon
Piotr Londonov: Scherzo-Toccata
Sergej Rachmaninow: Barcarolle op. 10 Nr. 3, Fassung für Akkordeon, Anatoly Kusyakov: »Autumnal sceneries«, Semionov Viatcheslav: »Red Guelder-Rose«, Moritz Moszkowski: Caprice Espagnol op. 37, Alexey Arkhipovsky: »Cinderella«, Fassung für Akkordeon von Alexander Poeluev, Sergei Voitenko: »Revelation«, Astor Piazzolla: »S. V. P.« (»S’il vous plaît«), Astor Piazzolla: »Sentido único«, Astor Piazzolla: »Tanti anni prima«, Alfred Schnittke: »Revis fairy tale«
Einführung mit Ulrich Schardt um 18.15 Uhr im Komponistenfoyer, Nach dem Konzert »meet the artist!«
Abo: »Junge Wilde«  –  € 23,00


Mi 18.10.2017 20.00
Konstantin Wecker,  Gesang, Klavier
Poesie und Widerstand – die Jubiläumskonzerte
Anlässlich seines 70. Geburtstags geht Konstantin Wecker, der seit vierzig Jahren zu den bedeutsamsten deutschen Liedermachern zählt, unter dem Titel »Poesie und Widerstand« auf Tour. Nicht nur in seinen zahlreichen Alben und Konzerten spielen politische Themen eine große Rolle. Auch bei der Jubiläumstour soll der Fokus auf gesellschaftlichem Engagement, seinem vielfältigen Schaffen und seinem Lieblingsgenre Lovesongs liegen. Und bis dahin können wir es uns noch mit einem seiner Alben, Bücher, Musicals oder Filmen gemütlich machen.
€ 45,90 / 51,65 / 57,40 / 63,15 / 68,90


Do 19.10.2017 20.00
Joel Brandenstein  –  Emotionen
Mit über 500.000 Fans auf Facebook und insgesamt über 100 Millionen Videoabrufen auf YouTube ist der Düsseldorfer Singer/Songwriter Joel Brandenstein längst ein Star in den sozialen Netzwerken. Sein erster veröffentlichter Song ›Diese Liebe‹ stieg im Dezember 2014 ohne Label prompt auf Platz 18 der offiziellen deutschen Single-Charts ein. Auch sein zweiter Song, ›Grenzenlos‹, schaffte es auf Anhieb in die Top 20. Für Brandenstein ist das aber erst der Anfang, denn nun steht sein Debüt-Album »Emotionen« in den Startlöchern.
€ 26,80 / 31,80 / 36,80 / 41,80 / 46,80


Fr 20.10.2017 20.00
An Evening with Pat Metheny – ausverkauft
Pat Metheny (Gitarre), Gwilym Simcock (Klavier), Linda Oh (Bass), Antonio Sanchez (Schlagzeug)
JazzNights 2017|18, Der 20-fach ausgezeichnete Gitarrist Pat Metheny  auf Welttournee.
Abo: JazzNights
€ 13,00 / 28,00 / 46,00 / 56,00 / 66,00 / 73,00


So 22.10.2017 10.15  –  So 22.10.2017 12.00
1. Familienkonzert  –  Dortmunder Philharmoniker
Gabriel Feltz (Dirigent),  Malte Arkona (Moderation)
Expedition Orchester!
Es gibt viel zu entdecken in einem Orchester! Die Dortmunder Philharmoniker, Dirigent Gabriel Feltz und Moderator Malte Arkona laden ein zu einer ganz besonderen Expedition durch die Welt der Orchesterinstrumente – mitmachen und mitraten bei Benjamin Brittens »The Young Person’s Guide to the Orchestra«.
Für die ganze Familie von 6 bis 110 Jahren
€ 7,00


So 22.10.2017 17.00
Verdi Requiem
Erika Grimaldi (Sopran), Violeta Urmana (Alt), René Barbera (Tenor), Carlo Colombara (Bass), MDR Rundfunkchor, hr-Sinfonieorchester, Andrés Orozco-Estrada (Dirigent)
Giuseppe Verdi: »Messa da Requiem« für Soli, Chor und Orchester
hörbar – Bargespräch zum Konzert
Interaktive Einführung mit Anne Kussmaul um 16.00 Uhr in der Hellweg-Lounge.
Abo: Chorklang
€ 15,00 / 30,00 / 47,00 / 59,00 / 69,00 / 76,00


Mi 25.10.2017 19.00
Konzerthaus Backstage – Akustikeinführung
Akustikexpertin Brigitte Graner, die mit ihrem Ingenieurbüro Graner+Partner die Akustik des Konzerthauses geplant hat, weiht in das Geheimnis ein, wie es möglich ist, dass man im Dortmunder Konzertsaal auf allen Plätzen buchstäblich die fallende Stecknadel hören kann.
Exklusiv für Abonnenten, Botschafter und Freunde des KONZERTHAUS DORTMUND
€ 8,00


Fr 27.10.2017 20.00
Beethoven! The Next Level
Musik, Tanz, Wahnsinn – das sind die Elemente, die Khaled Chaabi und Christoph Hagel als künstlerische Leiter in der neuen Urban-Dance-Show Beethoven! The next level präsentieren. Schon bei den Erfolgsproduktionen Breakin’ Mozart und Flying Bach brachte der Künstler das bis dahin Widersprüchliche zusammen.
In dieser Neuproduktion geht Christoph Hagel einen Schritt weiter und erweckt Beethoven selbst und seine Biografie zwischen Erfolg und Absturz mit dem Tanz zum Leben. Aus Beethovens Sinfonien wird Urban Dance, aus seinen Sonaten B-Boying und Hiphop. In dynamischen Projektionen und neu komponierten Beethovenbeats von Alexandra Holtsch verbinden sich Pathos und Powermove!
€ 35,50 / 43,50 / 52,00 / 60,00 / 66,50


Sa 28.10.2017 20.00
Academy of St Martin in the Fields – Murray Perahia (Klavier, Leitung)
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu »Die Geschöpfe des Prometheus« op. 43
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37
Abo: Orchesterzyklus II – Meisterkonzerte, € 19,00 / 39,00 / 60,00 / 76,00 / 88,00 / 98,00;

 

—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

München, Gasteig, Das Jalisco Philharmonic Orchester – Mexiko, IOCO Kritik, 23.05.2017

Mai 23, 2017 by  
Filed under Konzert, Kritiken, Philharmonie im Gasteig

München / Jalisco Philharmonic Orchestra © Marco Ayala

München / Jalisco Philharmonic Orchestra © Marco Ayala

Philharmonie im Gasteig

Das Jalisco Philharmonic Orchester  in München

Von Daniela Zimmermann

Zur Feier des deutsch-mexikanischen Jahres 2017 gastierte das als lebendigste und bedeutendste Orchester Lateinamerikas im Münchner Gasteig. Das 120 Musiker umfassende Jalisco Philharmonic Orchester feierte 2015 sein 100 jähriges Bestehen; das Orchester ist bedeutendes Kulturgut im Westen Mexikos, des am Pazifik gelegenen Bundesstaates Jalisco mit der Hauptstadt Guadalajara. Mehrfach wurde das Jalisco Philharmonic Orchester für den Grammy nominiert. Marco Parisotto, Chefdirigent des Jalisco Philharmonic Orchester hatte für das Münchner Publikum den Schwerpunkt des Abends auf große Kompositionen Mexikos gelegt.

Muenchen / Marco Parisotto © Marco Ayala

Muenchen / Marco Parisotto © Marco Ayala

In Berlin, am Konzerthaus am Gendarmenmarkt, war auf einem großen Plakat zu lesen: „Es ist ein Privileg des Dirigenten, die Musik wach zu küssen.“ Dirigent Marco Parisotto und seinem Jalisco Philharmonic Orchester ist dies wunderbar gelungen. Es war ein besonderes und hinreißendes Konzert. Bedauerlich, dass es nicht entsprechend besucht war. Ein dem Münchner Publikum weitgehend unbekanntes Orchester hat es eben sehr schwer, sich inmitten des großen Münchner Kulturangebots „Gehör zu verschaffen“.

Der europäischen Welt gewidmet, eröffnete zwar die ernst, tragische 1. Sinfonie in C-Moll von Johannes Brahms den Abend, doch gefolgt von bekannten, lebensfrohen  Werken mexikanischer Komponisten des 20 Jahrhunderts: Silvestre Revuelta (1899 – 1940) mit Redes Suite und Arturo Marquez (*1950) mit Danzon Nr. 2. In Marquez´ Komposition Danzon werden kubanischen Rhythmen und spanischen Tanzformen mit europäischem Orchesterklang verbunden. Arturo Marquez gelangte durch seine Danzon Kompositionen  zu Weltruhm.

Weiterer Höhepunkt des Abends war das Spiel des weltweit erfolgreichen mexikanischen Percussion Quartett Tambuco. Sie glänzten mit der Erstaufführung von Javier Alvarez, „Metal de Treboles“ für Schlagzeugquartett und Orchester. Javier Alvarez ist einer der bekanntesten mexikanischen Komponisten der Gegenwart; bekannt dafür, neueartige, von lateinamerikanischen Klängen beeinflusste Musik zu komponieren..

Das Publikum war begeistert von dem lateinamerikanischen Flair des Abends. Packende Zugaben mitreißend temperamentvoller mexikanischer Musik lösten im Saal Begeisterung wie Frohsinn aus. Marco Parisotto und das Jalisco Philharmonic Orchester wurden entsprechend gefeiert.

—| IOCO Kritik Philharmonie im Gasteig |—