Hannover, Staatsoper Hannover, Spielplan JANUAR 2018 – Zauberflöte, Don Carlo..

Dezember 4, 2017 by  
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Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

 

Staatsoper Hannover – Spielplan JANUAR 2018

Als dancing conductor errang er im Internet Kultstatus, live kann man ihn in Deutschland augenblicklich nur in Hannover erleben: der amerikanische Dirigent Joseph R. Olefirowicz dirigiert das diesjährige Neujahrskonzert mit Ouvertüren aus der Alten und der Neuen Welt.

Mit Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte kommt eines der bedeutendsten Opernwerke aller Zeiten in einer Neuinszenierung auf die Bühne der Staatsoper. Frank Hilbrich (zuletzt mit „Lot“ sehr erfolgreich) inszeniert, der neue 1. Kapellmeister Valtteri Rauhalammi dirigiert seine erste Premiere (ab 13.1.).

Eine große Wiederaufnahme beschließt den Monat: nach mehreren Jahren ist Giuseppe Verdis Grand’opéra Don Carlo endlich wieder im Opernhaus zu sehen. In der Inszenierung von Christoph Nel sind u.a. Karine Babajanyan, Khatuna Mikaberidze, Philipp Heo und Shavleg Armasi zu hören (Wiederaufnahme am 28.1.). Mehr italienische Oper gibt es am 9 und 12. Januar, dann stehen zwei Zusatzvorstellungen der Kult-Inszenierung von Verdis La traviata auf dem Spielplan.

Beim 4. Sinfoniekonzert am 21. und 22. Januar steht ein Gipfelwerk auf dem Programm: Anton Bruckners 4. Sinfonie, die „Romantische“. Es dirigiert Markus Stenz, langjähriger Chefdirigent des Kölner Gürzenich Orchesters. Weltstar Klaus Maria Brandauer liest am 21.1. aus Melvilles Moby Dick.

 


PREMIERE OPER


DIE ZAUBERFLÖTE  –  von WOLFGANG AMADEUS MOZART (1791), TEXT VON EMANUEL SCHIKANEDER

EINFÜHRUNGSMATINEE: SO, 07.01.2018, 11:00 UHR, LAVES-FOYER

PREMIERE: SA, 13.01.2018, 19:30 UHR

»Wo bin ich?«, fragt sich Prinz Tamino im Erwachen. Die Schlange, vor der er eben noch geflüchtet war – sie liegt niedergestreckt zu seinen Füßen. Dann kommt noch ein Vogelwesen daher, das sich Papageno nennt und den Sieg über die Schlange für sich in Anspruch nimmt – was drei Damen, die eigentlichen Retterinnen, aus ihrer Deckung lockt. Sie stehen im Dienst der sternflammenden Königin, die Tamino den Auftrag erteilt, ihre ent­führte Tochter Pamina aus den Klauen des heimtückischen Sarastro zu retten. Unversehens geraten also der Prinz und Papageno in ein großes Abenteuer, bei dem sich immer neue Rätsel auftun: Gut und Böse prallen aufeinander, und nicht immer ist klar, wer welcher Seite zuzurechnen ist. Mehr als einmal sind sie alle dem Tode nahe. Doch bei allen Gefahren auf dem Weg können Tamino, Papageno und Pamina sich auf eines verlassen: auf die unbezwingbare Magie der Mozart’schen Musik.

MUSIKALISCHE LEITUNG Valtteri Rauhalammi/Daniel Klein INSZENIERUNG Frank Hilbrich BÜHNE Stefan Heyne KOSTÜME Julia Müer LICHT Susanne Reinhardt CHOR­EINSTUDIERUNG Lorenzo Da Rio DRAMATURGIE Christopher Baumann

SARASTRO Michael Dries/Tobias Schabel TAMINO Simon Bode SPRECHER Stefan Adam PAMINA Ania Vegry/Athanasia Zöhrer KÖNIGIN DER NACHT Dorothea Maria Marx 1. DAME Rebecca Davis/Stella Motina 2. DAME Josy Santos/Monika Walerowicz 3. DAME Julie- Marie Sundal PAPAGENO Byung Kweon Jun/Matthias Winckhler PAPAGENA Ylva Sten­berg MONOSTATOS Pawel Brozek/Uwe Gottswinter 1. GEHARNISCHTER Martin Rainer Leipoldt/Latchezar Pravtchev 2. GEHARNISCHTER Michael Dries/Daniel Eggert 1. PRIES­TER Michael Dries/Daniel Eggert 2. PRIESTER Uwe Gottswinter/Martin Rainer Leipoldt 3 KNABEN Mitglieder des Mädchenchors/Mitglieder des Knabenchors

Chor der Staatsoper Hannover, Statisterie der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover


REPERTOIRE OPER, BALLETT UND JUNGE OPER


CLUB FIGARO, AB 13 JAHREN

Mittendrin ist man im »Club Figaro« – frei von der Aufsicht durch Eltern, Lehrer und sonstige Aufpasser. Sein, wer man ist, sich treffen, mit wem man will, Freundschaften pflegen und neue Kontakte knüpfen – all das kann man hier. Mittendrin ist auch Cherubino – und zwar mitten auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, wohin man gehört, wohin die Zu­kunft führen wird. Wie weit geht man, um dazu zu gehören? Musikalisch heißt das: Mozart trifft Band (JEREMIAS) trifft Club-Musik – eine Synthese, die ebenso verrückt sein kann wie der legendäre Komponist selbst. »Die Inszenierung wagt es, radikal Grenzen zu sprengen: Wolfgang Amadeus Mozart wird in den Alltag der Digital Natives eingepflanzt.« Neue Presse

VORSTELLUNG AM 26.01.2018


DAPHNIS – LOST LOVE

Jörg Mannes nimmt mit Daphnis – Lost Love einen Klassiker des Ballettrepertoires in den Fokus: Maurice Ravels Daphnis et Chloé. Ravel behandelte die antike literarische Vorlage sehr frei und schuf eine atmosphärisch dichte und farbenreiche »Choreographische Suite in drei Teilen« für Orchester und Chor. Ihr stellt Jörg Mannes die Sinfonie Nr. 8 von Philip Glass gegenüber. Von den Gegensätzen der beiden musikalischen Werke inspiriert, lotet der Choreograph Widersprüche und Brüche aus, zeigt aber auch Linien auf, schafft Verbindungen und lässt so ein Gesamtbild entstehen. Zudem hält Daphnis – Lost Love eine weitere Überraschung bereit: Jörg Mannes präsentiert sich zum ersten Mal auch als Video-Künstler.

VORSTELLUNGEN AM 14.01., 17.01., 20.01. UND 26.01.2018


DON CARLO

Giuseppe Verdi schrieb mit Don Carlo seine letzte Oper nach einem Drama von Friedrich Schiller. Die dialogische Anlage der Schauspielvorlage findet ihre überzeugende musikalische Umsetzung in mehreren großen Duetten, die mit Soloszenen von berührender Intimität, aber auch mit eindringlichen Chortableaus kontrastieren. Regisseur Christoph Nel deutet das Spanien unter Philipp II. als Sinnbild eines totalitären Staates, in dem Vertrauen, Liebe und Freiheit Utopien bleiben. Private Gefühle haben in dieser Ord­nung keine Chance auf Entfaltung, sondern werden rücksichtslos politi­schen Interessen untergeordnet. »Ein großer Abend.« Der Tagesspiegel

WIEDERAUFNAHME AM 28.01., WEITERE VORSTELLUNG AM 31.01.18


DER LIEBESTRANK

Nemorino verzehrt sich nach Adina, die ihn jedoch nicht ernst nimmt. Wie gut, dass Dulcamara einen Liebestrank für derartige hoffnungslose Fälle im Sortiment hat. Der feste Glaube an die baldige Wirkung des Tranks steigert Nemorinos Selbstbewusstsein, was wiederum Adina ärgert. Aus Trotz ent­schließt sie sich zur Hochzeit mit dem Soldaten Belcore. Um eine weitere Flasche des wundertätigen Elixiers kaufen zu können, lässt sich Nemorino von Belcore als Soldat anwerben. Erst als Adina hiervon erfährt, erkennt sie die Aufrichtigkeit von Nemorinos Gefühlen. »So macht Belcanto Spaß!« Neue Presse

VORSTELLUNG AM 30.01.2018


SALOME

Nach seinen zwei Opernerstlingen gelang Richard Strauss mit Salome der große Wurf. Ungeachtet des üppigen Orchesterklangs ist Strauss’ Salome kein Werk oberflächlicher orientalischer Prachtentfaltung und bunter Exo­tismen. In einem der vielleicht am meisten missverstandenen Werke der Operngeschichte gilt es, das innere Drama der jungen Prinzessin, die aus einer deformierten Welt ausbrechen will, an die sie letztlich doch gekettet ist, neu zu entdecken. – Die niederländische Sopranistin Annemarie Kre­mer, in dieser Partie weltweit gefeiert, ist in der Titelrolle zu erleben. »Ivan Repušic und Ingo Kerkhof machen Salome zum Ereignis.« Hannoversche Allgemeine Zeitung

VORSTELLUNG AM 07.01.2018


LA TRAVIATA

Wegen der großen Nachfrage steht Verdis La traviata in der Kult-Inszenierung von Benedikt von Peter im Januar noch einmal an zwei Terminen auf dem Spielplan. In der Titelrolle ist wieder die amerikanische Sopranistin Nicole Chevalier zu erleben, die seit der Premiere 2011 das Publikum mit ihrer unter die Haut gehenden Interpretation der Violetta Valéry zu Beifallsstürmen hinreißt. »Es ist schlichtweg umwerfend und zugleich erschütternd, mit welcher Intensität und Variabilität diese Sängerdarstellerin fast zweieinhalb Stunden allein auf der Bühne agiert, ohne auch nur eine Sekunde zum Atemholen zu kommen – was auch dem Zuschauer den Atem raubt!« Süddeutsche Zeitung

ZUSATZVORSTELLUNGEN AM 09.01. UND ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT AM 12.01.18


WILHELM TELL – HALBSZENISCH

Im Stile der Grand opéra mit prachtvollen Chören präsentiert Rossini den Befreiungsschlag der Schweizer gegen die habsburgischen Besatzer. Die Tell-Legende wird verknüpft mit der Gründung der Eidgenossenschaft und ergänzt durch die Liebeshandlung zwischen dem Schweizer Arnold und der österreichischen Prinzessin Mathilde. Das berühmte Geschehen rund um Rütlischwur und Apfelschuss entfaltet Rossini in einem musikalisch ein­drucksvollen Naturidyll. »Am Ende jubeln die Schweizer, und auch die Premierenbesucher sind hörbar begeistert.« Hannoversche Allgemeine Zeitung

ZUM LETZTEN MAL AM 06.01.18


OPER EXTRA


GASTSPIEL MIT »MOBY DICK« KLAUS MARIA BRANDAUER UND SEBASTIAN KNAUER

SO, 21.01.17, 11:00 UHR

Der Burgtheater-Schauspieler Klaus Maria Brandauer stellt den ebenso überwältigenden wie rätselhaften Jahrhundertroman Moby Dick von Herman Melville in einer eigenen Lesefassung vor. Die berühmte Ge­schichte von Kapitän Ahab und der Jagd auf den weißen Wal ist aus Brandauers Sicht »eine vollendete Erzählung davon, was mit dem modernen Menschen passiert, wenn er an die Grenzen geht. Seine eige­nen und die der anderen.« Der Pianist Sebastian Knauer umrahmt die Erzählung mit Musik von Richard Wagner, Isaac Albéniz, Franz Liszt, Maurice Ravel, Johannes Brahms, Antonín Dvo?ák und Edvard Grieg.


 KONZERT


4. SINFONIEKONZERT
HANS WERNER HENZE
Der verwunschene Wald. Aria und Rondo für Orchester (1991)
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur Romantische (Fassung 1878/80)

Unter der Leitung des langjährigen Chefdirigenten des Kölner Gürzenich-Orchesters, Markus Stenz, steht nach fünf Jahren wieder eine Sinfonie von Anton Bruckner auf dem Konzertprogramm des Niedersächsischen Staatsorchesters. Bruckners Sinfonien – Marksteine im Repertoire eines jeden Orchesters – umkreisen eine strenge architektonische Idee, die immer wieder neue Beleuchtung erfährt. Seine Konstruktionen in schroff voneinander abgesetzten Blöcken, seine motivischen Schichtungen und Apotheosen sind Monumente eines naiven und unerschütterlichen Glaubens an eine »höhere« Bestimmung seiner Musik, die aber – entgegen den Intentionen des Komponisten – auch von den Brüchen seiner Zeit spricht. Unter allen Bruckner-Sinfonien hat es die Vierte zu größter Popularität gebracht, was sicher ihrem ausgeprägt »naturhaften« Ton geschuldet ist – mit prägendem Hörnerklang und der Nähe zur Klangwelt Carl Maria von Webers. Bruckner nannte sie denn auch seine »Romantische«.

Naturhaft ist auch das kurze Orchesterwerk von Hans Werner Henze, das der Sinfonie vorangestellt wird: Der verwunschene Wald, komponiert zur Wiedereröffnung des Frankfurter Opernhauses 1991, bringt Musik aus Henzes früher Oper König Hirsch in den Konzertsaal. Seine »Aria und Rondo für Orchester« erzählen von der Erinnerung des Titelhelden an seine Kindheit unter Waldtieren, von seiner Sehnsucht zurück zur Natur.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
DIRIGENT Markus Stenz
SO, 21.01.18, 17:00 UHR | MO, 22.01.18, 19:30 UHR
Einführung jeweils 45 Minuten vor dem Konzert


3. KAMMERKONZERT: KLAVIERTRIO

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66

FRANZ SCHUBERT Klaviertrio Nr. 1 B-Dur op. 99

Franz Schuberts und Felix Mendelssohn Bartholdys Klaviertrios gehören zu den späten, sogenannten »reifen« Kammermusikwerken. Mendelssohns 2. Klaviertrio spiegelt den Stilwandel seines späten Schaffens – kompositionstechnisch anspruchsvoll, mit zwei hoch dramatischen Ecksätzen, lyrischem langsamem Satz sowie elfen- und koboldhaft vorbeihuschendem Scherzo. Auch Schuberts 1. Klaviertrio bringt dessen Spätstil zum Klingen, mit der Weiterentwicklung der klassischen Form durch romantischen Klangsinn und harmonische Überraschungen.

MIT Igor Bolotovski (Violine), Leonid Gorokhov (Violoncello) und Mariya Kim (Klavier)

SO, 28.01.18, 11:00 UHR

NIEDERSÄCHSISCHES LANDESMUSEUM HANNOVER


NEUJAHRSKONZERT

»OUVERTÜRENZAUBER«

Mit Werken von Gioachino Rossini, Otto Nicolai, Johann Strauss, Jerome Kern, Emmerich Kálmán, Richard Rodgers, Irving Berlin u.a.

Was eignet sich zur Eröffnung eines neuen Jahres mehr als Ouvertüren, die »Türöffner« für musikalische Bühnenwerke? Ein unterhaltsames Ouvertüren-Programm schlägt den Bogen von Spielopern und Operetten des 19. Jahrhunderts zu populären amerikanischen Musicals. Und wenn am Pult ein »dancing conductor« wie Joseph R. Olefirowicz steht, erwartet uns eine höchst »beswingte« Reise über den Atlantik.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
DIRIGENT Joseph R. Olefirowicz
MODERATION Klaus Angermann
MO, 01.01.18, 12:00 UND 19:30 UHR

—| Pressemeldung Staatsoper Hannover |—

Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Programm Oktober 2016

August 18, 2016 by  
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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht


 

Programm Robert-Schuma ann-Saal Oktober 2016

Fr, 28.10.2016, 20 Uhr New Fall Festival
Dotan

Dotan ist als Singer-Songw writer in den Niederlanden längst mehr als s ein Indie-Phänomen. Sein 2014 erschienenes Alb bum „7 Layers“ schoss in seiner Heimat a an die Spitze der Charts. Die Single „Home“ w war anschließend auch in Deutschland po opulär. Wir glauben: Dotan sorgt mit seinem Sou und-Mix aus Gitarrenparts und majestätis schen Refrains für etwas Wärme in der herbstllichen Jahreszeit.

Die Prognose der Fachpressse lautet: Der 1986 in Jerusalem geboren ne und in Amsterdam aufgewachsene Dotan könn nte nicht nur akustisch der nächste Bon Iv ver oder Hozier werden. Als Inspiration – und um se ein Lampenfieber zu überwinden – bat Do tan auf Facebook wildfremde Menschen, ihn iin ihr Wohnzimmer für intime Konzerte eiinzuladen. Mehr als hundert Auftritte in WGs, au uf Hausbooten und in Schlössern hat er s o überstanden, seine Ängste überwunden und au uf diesen Zwischenstationen viele Mensch hen kennen und schätzen gelernt.

Veranstalter: SSC Group Gm mbH 28/31/35 € inkl. Gebühren


Fr, 28.10.2016, 22.30 Uhr New Fall Festival
Dillon

„The Unknown” heißt nicht nnur der erste Song, den sie 2014 für ihr g gleichnamiges zweites Album geschrieben hat, Dilllon, brasilianische Sängerin und Pianistin n, die in Deutschland lebt, thematisiert hier die In nstanz im Leben, für die es keine Grenzen n gibt. Das Unbekannte kann alles sein n: die Sehnsucht, die Liebe, der Verlust, diie Vergänglichkeit, die Angst oder das Verlangen.

„Die Texte sind viel abstraktter und offener, obwohl sie genauso pers sönlich und introvertiert sind“, sagt Dilloon. Ihr Gesang wurde teilweise mit dem v von Björk und Lykke Li verglichen. Ihre Stücke sind d bisweilen schwermütig, sie verströmen diese Versunkenheit, die keineswegs immer als m melancholisch diffamiert werden muss. „„Wir alle leiden“, sagt Dillon, „es ist jedoch wichtig g, wie wir das Leid verarbeiten.“

Veranstalter: SSC Group Gm mbH 29/32/36 € inkl. Gebühren


Sa, 29.10.2016, 20 Uhr New Fall Festival
John Grant

John Grant hat eine der spe ektakulärsten Reisen hinter sich – von ein nem absoluten Tiefpunkt, als er befürchtetee, niemals wieder Musik zu machen oder r jemals seinem Leben als Drogen-und Alkoholabh hängiger zu entkommen, hin zu Auszeichnnungen, Top-20­Chartpositionen und Kollaboorationen mit Branchengrößen wie Sinea ad O’Connor, Goldfrapp, Elton John und H Hercules & Love Affair.

Dass er im Folgenden sogarr für einen BRIT Award als „Best Internattional Male Solo Artist“ nominiert war, liest sich fas st wie ein selbst erträumtes Märchen. Gra ants drittes Studioalbum „Grey Tickles, Black Pressure“ verzahnt die beiden Hau uptstränge seiner musikalischen DNA: die opu ulente, prachtvolle Ballade auf der einen und den dynamischen, pulsierenden Elektropop-So ong auf der anderen Seite.

Veranstalter: SSC Group Gm mbH 29/32/36 € inkl. Gebühren


So, 30.10.2016, 17 Uhr erstKlassik! mit Moderation n
Daniel Hope Violine Sebastian Knauer Klavier

Robert Schumann Saal / Daniel Hope und Sebastian Knauer © Harald Hoffmann

Robert Schumann Saal / Daniel Hope und Sebastian Knauer © Harald Hoffmann

„Wann darf ich klatschen?“ “ – Alles, was Sie über klassische Musik w wissen wollen
„Wann darf ich klatschen?“ “, fragt Daniel Hope nicht nur in seinem glleichnamigen Bestseller-Buch, sondern a uch auf der großen Bühne. „Alles, was Si e über klassische Musik wissen wollen“ heißt das Motto dieser Konzertserie, durch die e Daniel Hope und der im Robert-Schumann-Saal bestens bekannte Pianist Sebastian Knau uer humorvoll und gar nicht oberlehrerhaft führen n. Denn bei diesem musikalischen Wegwe eiser steht Spaß an der Musik im Vordergrund, und sowohl Klassik-Grünschnäbel als auch a alte Hasen kommen voll auf ihre Kosten.

Im Wechsel mit ihren kurzw weiligen Moderationen spielt das weltweitt gefeierte Duo vier verschiedene Konzertprogrramme mit Werken von Beethoven, Brah hms, Mendelssohn, Mozart, Grieg, Ravel, Gersh hwin u.a.

Ein Konzertzyklus in vier T Teilen:
30.10.2016, 17 Uhr: Musik w will live genossen sein
27.11.2016, 17 Uhr: Wer füh hlen will, muss hören
19.2.2017, 17 Uhr: Von Reg geln und Ritualen
9.4.2017, 17 Uhr: Streifzu ug durch die Epochen

>Veranstalter: Stiftung Muse eum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal l 39/35/28/15 € (Schüler/St tudenten 27/22/15/10 €) inkl. Gebühren

 

—| Pressemeldung Robert Schumann Saal Düsseldorf |—

Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Zweiklang! Wort und Musik, 08.12.2013

November 6, 2013 by  
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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Zweiklang! Wort und Musik

Sonntag  8.12.2013 , 17 Uhr
 
Iris Berben Rezitation
Sebastian Knauer Klavier und Konzept
Wolfgang Knauer Textzusammenstellung
Robert-Schumann-Saal / Iris Berben © picture alliance - Malte Christians

Robert-Schumann-Saal / Iris Berben © picture alliance – Malte Christians

 
Will in schön’re Welten langen…“ – Franz Schubert und seine Träume vom verlorenen
Paradies.  Ein Porträt des Komponisten in Selbstzeugnissen, Gedichten seiner Freunde und Musik 
 
Wollte ich Liebe singen, ward sie mir zum Schmerz. Und wollte ich wieder Schmerz nur singen, ward er mir zur Liebe.“ So steht es in Schuberts autobiographischem Fragment „Mein Traum“, einem Text, der einerseits seinen ihn quälenden Vater-Komplex widerspiegelt, andererseits von seiner Sehnsucht nach einer Welt der Liebe, Freundschaft und Güte zeugt. Der Komponist, der lange Zeit als gemütlich-unbeholfener und immer etwas schüchterner Musikant gesehen wurde, aus dem wie in genialer Trance Lieder und Instrumentalwerke nur so hervorsprudelten, erscheint in der Traum-Allegorie als ein tiefgründig reflektierender Künstler, der den Quellen seines musikalischen Schaffens intensiv nachspürte. „Meine Erzeugnisse sind durch den Verstand für Musik und durch meinen Schmerz vorhanden“, äußerte er an anderer Stelle.
In seinen Gedichten wie auch in Briefen und Tagebuchnotizen hat sich Schubert auch mit den Lebensumständen seiner Zeit auseinandergesetzt, die geprägt waren von katastrophaler Wirtschaftsmisere und polizeistaatlicher Bevormundung der Bürger. Unter der Überschrift „Klage an das Volk“ zeichnete er ein dunkles Bild von der „miserablen Wirklichkeit“ des Systems Metternich, das geistigen und kulturellen Stillstand bedeutete und darauf zielte, das Volk zu braven Untertanen zu machen. „O Jugend unsrer Zeit, du bist dahin“, heißt es in Schuberts Gedicht, das allein der Kunst noch die Möglichkeit einräumt, „den großen Schmerz zu mildern“.
 
Auch wenn sich Schubert nicht unmittelbar gegen das Willkür- und Zensur-Regime im damaligen Österreich aufgelehnt hat, so befand er sich doch eindeutig auf Seiten jener jungen Dichter und Literaten, die mit ihren freiheitlichen Vorstellungen in Opposition standen und von einer besseren Zukunft träumten. Seine künstlerische Folgerung bestand in dem Versuch, die Wirklichkeit durch Phantasie, das „höchste Kleinod des Menschen“, zu verschönern, ohne dass er sich allerdings der „unbegreiflichen Sehnsucht“ nach dem verlorenen Paradies entziehen konnte. So schrieb er 1823 „Mein Gebet“, das mit den Zeilen beginnt: „Tiefer Sehnsucht heil’ges Bangen will in schön’re Welten langen …“ 
 
In dem Programm werden die Texte von Klavier-Kompositionen Franz Schuberts umrahmt, u.a. von den Impromptus op. 90 und op. 142, die in seiner letzten Lebensphase entstanden und mit ihrem poetischen Reichtum zum Inbegriff Schubertscher Klaviermusik geworden sind.
 
—| Pressemeldung Robert Schumann Saal Düsseldorf |—