Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere DIE LIEBE ZU DREI ORANGEN, 18.05.2019

Mai 7, 2019 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung

staatstheater-mainz-logo_30

Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

DIE LIEBE ZU DREI ORANGEN
von Sergej Prokofjew

Premiere am 18. Mai um 19.30 Uhr
im Großen Haus

Es wird bunt auf der Bühne des Großen Hauses: Atemtherapie, Kräuterwanderung, Lach-Yoga – auf vielfältige Weise therapieren wir unsere betrübten Seelen heute selbst. An lähmender Traurigkeit leidet auch der Prinz in Prokofjews ebenso beliebter wie revolutionärer Oper Die Liebe zu drei Orangen. Alle Versuche des Königs, ihn wieder zum Lachen zu bringen, schlagen fehl. Doch dann entbrennt der Prinz durch einen Fluch der bösen Zauberin Fata Morgana in Liebe zu drei Orangen und macht sich auf eine abenteuerliche Reise, um sie zu finden.

Die Inszenierung von Joan Anton Rechi ist nur bis Ende Juni auf dem Spielplan. Die Liebe zu drei Orangen basiert auf Carlo Gozzis gleichnamigem Märchenspiel aus dem 18. Jahrhundert, das der Avantgarde-Regisseur Wsewolod Meyerhold um 1914 adaptierte. Sowohl Gozzi als auch Meyerhold und Prokofjew zielten auf ein nicht-realistisches Theater, eine Renaissance der Opera buffa aus dem Geist schneller Rhythmen und vibrierender Spontaneität. Prokofjew komponierte ein vokales wie instrumentales Meisterwerk, das eine ungeheure Bandbreite an stimmlichen Farben und Situationen bietet – mal grausam, mal grotesk und auf jeden Fall umwerfend komisch.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer
Inszenierung: Joan Anton Rechi
Ausstattung: Moritz Junge
Dramaturgie: Elena Garcia Fernandez
Licht: Stefan Bauer
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny
Der Kreuz-König: Ks. Hans-Otto Weiß
Der Prinz: Philippe Do
Prinzessin Clarice: Jennifer Panara
Leander: Brett Carter
Truffaldino: Johannes Mayer
Pantalone: Michael Dahmen
Der Zauberer Celio: Peter Felix Bauer
Fata Morgana: Linda Sommerhage
Linetta: Catherine Garrido
Nicoletta: Maria Dehler
Ninetta: Alexandra Samouilidou
Die Köchin: Rainer Zaun
Der Herold, Farfarello: Martin Busen
Smeraldina: Martha Jordan
Der Zeremonienmeister: Daniel Tilch

Weitere Spieltermine: 26.5. sowie 4., 9., 14., 20., 26. und 29.6.2019

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere SIMON BOCCANEGRA – Giuseppe Verdi, 23.03.2019

März 13, 2019 by  
Filed under Oper, Premieren, Staatstheater Mainz

staatstheater-mainz-logo_30

Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

SIMON BOCCANEGRA von Giuseppe Verdi

Premiere am 23. März, 19.30 Uhr

„Das Stück ist düster, weil es düster sein muss, aber es ist fesselnd!“, schrieb Giuseppe Verdi über seine Oper. Darin lässt sich der Korsar Simon Boccanegra zum Dogen von Genua wählen – nicht zuletzt, um seine aus einer einflussreichen Patrizierfamilie stammende Geliebte Maria, mit der er bereits eine Tochter hat, heiraten zu können. Ihr Vater Jacopo Fiesco, auch politisch ein erbitterter Gegner, hält sie in seinem Palast vor der Öffentlichkeit verschlossen. Dass Maria dort stirbt und die gemeinsame Tochter auf ungeklärte Weise verschwindet, facht nicht nur den Hass von Fiesco an, sondern schürt den politischen Konflikt der verfeindeten Parteien aufs Neue.

Simon Boccanegra steht zeitlich und stilistisch zwischen Verdis großen Erfolgen Rigoletto, La traviata, Il trovatore und seinem Spätwerk. 1857 im venezianischen Opernhaus La Fenice uraufgeführt, arbeitete er das Werk fast 25 Jahre später für die Neuinszenierung an der Mailänder Scala 1881 radikal um.

Musikalische Leitung: Daniel Montané, Inszenierung: Frank Hilbrich, Ausstattung: Volker Thiele, Dramaturgie: Ina Karr, Licht: Peter Meier, Chor: Sebastian Hernandez-Laverny

Mit:  Simon Boccanegra: Peter Felix Bauer, Maria Boccanegra: Vida Mikneviciute, Jacopo Fiesco: Derrick Ballard, Gabriele Adorno: Abdellah Lasri / Mickael Spadaccini, Paolo Albiani: Stephan Bootz / Daniel Luis de Vicente, Pietro: Valentin Anikin, Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz, Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Weitere Spieltermine: 25.3., 7., 14. und 17.4., 3.5. sowie 28.6.2019

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere KATJA KABANOVA, 19.01.2019

Januar 8, 2019 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Staatstheater Mainz

staatstheater-mainz-logo_30

Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

KÁTJA KABANOVÁ
von Leos Janácek

Premiere am 19. Januar um 19.30 Uhr im Großen Haus

Gefühlskalte Menschen und die heuchlerische Moraleiner bigotten Gesellschaft umgeben Kátja wie eine Zwangsjacke. Mit ihrem willensschwachen Ehemann Tichon lebt sie unter dem Regiment von dessen eifersüchtiger und dominanter Mutter Kabanicha. Mit Boris kommt ein Mann in die Stadt, der Sehnsüchte weckt und in den Kátja sich verliebt. Während einer Reise ihres Mannes kann sie ihr Bedürfnis nach Liebe nicht länger unterdrücken und gibt sich Boris in zehn aufeinanderfolgenden Nächten hin. Nach der Rückkehr ihres Mannes deutet Kátja ein starkes Gewitter als übersinnliches Zeichen. Aufgewühlt beichtet sie ihren Fehltritt inaller Öffentlichkeit. Die Ächtung durch ihre Umwelt und der Verlust von Boris, der die Stadt wieder verlassenmuss, sind ihr unerträglich. Sie geht in die Wolga und setzt ihrem Leben ein Ende.Zur Charakterisierung seiner Opernfiguren hat Leos Janácek die Tonfälle und Nuancen der tschechischen Sprache eingefangen und sie in Sprachmelodien übersetzt.Ungewöhnliche rhythmische Strukturen, eineausdrucksstarke Orchesterbehandlung und Anklänge slawischer Volksmusik lassen das eindringliche Portrait einer jungen Frau entstehen, die an den Konventionen ihrer Zeit zerbricht.Lydia Steier, die bereits mit großem Erfolg Perelà, Armide und Saul in Mainz inszeniert hat, wird Kátja Kabanová als Neuproduktion auf der Grundlage ihrer Arbeit für das Oldenburgische Staatstheater auf die Bühne des Großen Hauses bringen.

Musikalische Leitung: Paul-Johannes Kirschner
Inszenierung: Lydia Steier
Co-Regie: Milo Pablo Momm
Bühne: Flurin Borg Madsen
Kostüm: Ursula Kudrna
Kostümadaption: Sebastian Helminger
Licht: Ulrich Schneider
Chor: Sebastian Hernandez Laverny
Dramaturgie: Lars Gebhardt, Christin Hagemann
Savjol Prokofjevitsch Dikoj: Derrick Ballard
Boris Grigorjevitsch: Steven Ebel
Marfa Ignatjevna Kabanová (Kabanicha): Gundula Hintz
Tichon Ivanytsch Kabanov: Alexander Spemann
Katherina (Kátja): Nadja Stefanoff
Vanja Kudrjasch: Johannes Mayer
Varvara: Linda Sommerhage
Kuligin: Dennis Sörös
Glascha: Maria Dehler
Fekluscha/Zena: Danaila Dimitrova
Muz: Igor Loseev / Anton Monetkin
Das Kind: Lotta Yilmaz / Emma-Sophie König

Chor des Staatstheater Mainz
Statisterie des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Weitere Spieltermine: 27.1., 13.2., 12.3., 10. und 23.4.

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

Mainz, Staatstheater Mainz, Uraufführung ARGO – Jose M. Sanchez-Verdu, 20.05.2018

staatstheater-mainz-logo_30

Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

ARGO  –  José M. Sánchez-Verdú

Premiere – 20. Mai 18 Uhr – Kleines Haus

Das sagenumwobene Schiff Argo ist vor allem durch den Raub des Goldenen Vlieses bekannt. Jason fuhr gemeinsam mit fünfzig Helden, darunter Orpheus und der weniger bekannte Butes, nach Kolchis. Als die Sirenen die Argonauten mit ihrem Gesang bezwingen wollten, schützte Orpheus die Männer durch seinen eigenen Gesang. Nur Butes stürzte sich ins Meer. „Die Antike und die Geschichte des Mittelmeers als zeitlicher und geographischer Raum (Pelagos) sind kontinuierlich Referenzpunkte meiner Arbeit als Komponist. Geboren im äußersten Süden von Spanien (Al-Andaluz), faszinieren mich Geschichte, Literatur, Mystik und Musik dieses Territoriums. Das Mittelmeer (Mare nostrum) als Raum der Begegnungen, der Bewegungen, der Suche, des Austauschs, der Kulturen und Religionen, aber auch der Katastrophen, des Krieges und des Todes.“ (José M. Sánchez-Verdú)

Der Komponist bezieht in seinen musikalischen Projekten oft Licht und Raum gedanklich mit ein. Auch für sein neues Musiktheater ARGO wird die Bühne zum „Metainstrument“. Das Libretto schrieb der Autor Gerhard Falkner, der mit seinem ersten Roman 2016 für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer, Inszenierung: Mirella Weingarten, Licht: Ulrich Schneider, Video: Christoph Schödel, Chor: Sebastian Hernandez-Laverny, Ausstattung: Etienne Pluss, Dramaturgie: Ina Karr

Butes: Jonathan de la Paz Zaens, Orpheus: Alin Deleanu, Odysseus: Brett Carter,
Jason: Martin Busen, Aphrodite: Maren Schwier

Chor des Staatstheater Mainz, Philharmonisches Staatsorchester Mainz, Live-Elektronische Realisation: SWR Experimentalstudio, Klangregie: Joachim Haas, Sven Kestel, Constantin Popp

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

Nächste Seite »