Schwerin Schlossfestspiele, Premiere Cyrano de Bergerac, 27.06.2019

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Mecklenburgisches Staatstheater

Schwerin / Schlosssfestspiele - Schwerin © Silke Winkler

Schwerin / Schlosssfestspiele – Schwerin © Silke Winkler

Premiere der romantischen Komödie „Cyrano de Bergerac“

am 27. Juni 2019 im Schlossinnenhof ein.

Seit ihrer Uraufführung 1897 erobert Edmond Rostands Komödie mit atemberaubenden Fechtszenen und pointierten Dialogen die Herzen des Publikums. So wurde die Geschichte von dem Mann mit der langen Nase, der seinen weichen Kern hinter einem harten Auftreten versteckt und für eine gerechtere Welt eintritt, mehrfach verfilmt und diente als Vorlage für Oper und Ballett. Unter dem Himmel Schwerins, im neuen Glanz des renovierten Schlossinnenhofes, kommt das mit Wortwitz und Situationskomik gespickte Versdrama im Rahmen der SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN 2019 zur Aufführung.

Die Choreografie der Fechtszenen übernimmt Klaus Figge, Meister der Fecht- und Kampfkunst, der an Theatern und Opernhäusern von Berlin und Hamburg bis Wien und Zürich arbeitet sowie für Film- und Fernsehproduktionen. Regie führt Alejandro Quintana, der u. a. Schauspieldirektor am Volkstheater Rostock und Theater Heilbronn war, und der mit „Cyrano de Bergerac“ nach langer Zeit wieder in Schwerin inszeniert.

Die Premiere findet am 27.06.2019 um 20.30 Uhr im Schlossinnenhof
statt.

„Cyrano de Bergerac“
Romantische Komödie von Edmond Rostand
Freilichttheaterfassung von Daniel Grünauer, Daniel Morgenroth und
Christoph Nix

Inszenierung: Alejandro Quintana
Ausstattung: Henrike Engel
Dramaturgie: Jenny Flügge / Nina Steinhilber
Musik: Michael Kessler
Fechtchoreographie: Klaus Figge

Mit:
Cyrano de Bergerac: Martin Brauer
Christian von Neuvillette / Angreifer / Mond: Janis Kuhnt
Madeleine Robin, genannt Roxane / Laertes: Jennifer Sabel
Duenna / Ragueneaus Frau / Gertrud / Kadett 2: Julia Keiling
Graf Guiche / Claudius / Angreifer: Sebastian Reck
Le Bret, Cyranos Freund / Angreifer: Jochen Fahr
Ragueneau, Mäzen und Dichter: Martin Neuhaus
Montfleury / Hamlet / Kadett 1 / Angreifer / Mond: Katrin Heinrich
Kadetten / Nonnen / Angreifer / Mond / Petermännchen: Statisterie des
Mecklenburgischen Staatstheaters

—| Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater |—

Schwerin Schlossfestspiele, Anatevka – Musical von Jerry Bock, 21.06.2019

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Mecklenburgisches Staatstheater

Mecklenburgisches Staatstheater / Schlossfestspiele Schwerin - Anatevka © LANDSIEDEL | MÜLLER | FLAGMEYER, iStock, Shutterstock

Mecklenburgisches Staatstheater / Schlossfestspiele Schwerin – Anatevka © LANDSIEDEL | MÜLLER | FLAGMEYER, iStock, Shutterstock

 Anatevka  –  Musical von Jerry Bock

  nach Geschichten von Sholem Alejchem

 Schlossfestspiele Schwerin 2019 –  21. Juni 2019 –  Alter Garten in Schwerin

Schlossfestspiele Schwerin 2019
youtube Trailer des Mecklenburgischen Staatstheaters
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Anatevka – ein fiktives Dorf zwischen jüdischen Traditionen und einer ungewissen Zukunft. Hier leben seit langer Zeit polnische Juden in unmittelbarer Nachbarschaft zu russisch-orthodoxen Christen und versuchen ihren einfachen Alltag zu meistern. So auch der verschmitzte und lebenskluge Milchmann Tevje, der dann und wann von einem kleinen Vermögen träumt („Wenn ich einmal reich wär‘„). Für seine heiratsfähigen Töchter versucht er einen passenden Ehemann zu finden, jedoch haben diese ihre ganz eigenen Vorstellungen von ihrem Zukünftigen und wirbeln so alles kräftig durcheinander.

 Premiere am 21.06.2019 20 Uhr auf dem Alten Garten

Anatevka   –  Musical in zwei Akten, basierend auf den Geschichten von Sholem Alejchem mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl,  Buch von Joseph Stein, Musik von Jerry Bock, Gesangstexte von Sheldon Harnick, Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen

Musikalische Leitung  Michael Ellis Ingram, Inszenierung Toni Burkhardt, Bühnenbild Wolfgang Kurima Rauschning, Kostüme Udo Herbster, Choreinstudierung Friedemann Braun, Choreographie Adriana Mortelliti, Dramaturgie Peter Larsen

Mit:  Tevje, Milchmann Ansgar Schäfer / Gustav Peter Wöhler, Golde, dessen Frau Bettina Weichert, Zeitel, deren Tochter Irene Eggerstorfer / Barbara Felsenstein, Hodel, deren Tochter Katrin Hübner / Rebekka Reister, Chava, deren Tochter Katharina Boschmann / Nedime Ostheimer, Shprintze, deren Tochter Maialen Lesaka Braun / Sophie Schiller /
Stella Helene Thebud, Bielke, deren Tochter Leni Margareta Brauns / Anna Fräßdorf / Letizia, Zoe Löser, Jente, Heiratsvermittlerin Brigitte Peters, Mottel Kamzoil, Schneider Paul Kroeger / Gero Wendorff, Perchik, Student Philipp Lang / Cornelius Lewenberg, Lazar Wolf, Metzger Ansgar Schäfer / Matthias Unruh, Motschach, Gastwirt Olaf Meißner / André Schmidtke, Rabbi Agim Kasumi / Martin Scheil, Mendel, dessen Sohn Daniel Wernecke, Awram, Buchhändler Michael Meiske / Franz Sieveke, Nachum, Bettler Sylvio Kähler / André Schmidtke, Oma Zeitel Anne Ruth Kiefer / Undine Labahn, Schandel Kathrin Voß, Fruma Sara Itziar Lesaka, Wachtmeister Gottfried Richter / Matthias Unruh
Fedja Denis Edelmann / Stef van Gelder, Sascha Denis Edelmann / Christopher Wernecke, Erster Russe Daniel Wernecke, Zweiter Russe Christopher Wernecke, Erster Mann Wieland Beer, Zweiter Mann Reinhard Strey, Der Fiedler auf dem Dach Tommaso Bucciero / Alyosa Forlini

Opernchor / Ballettensemble / Extra-Chor / Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters / Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

—| Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater |—

Ludwigsburg, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Motto 2019: ALLES AUF ANFANG, 09.05. – 20.07.2019

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Ludwigsburger Schlossfestspiele

Ludwigsburger Festspiele / Klassik Open Air & Feuerwerk © REINER PFISTERER

Ludwigsburger Festspiele / Klassik Open Air & Feuerwerk © REINER PFISTERER

  DIE LUDWIGSBURGER SCHLOSSFESTSPIELE 2019

»ALLES AUF ANFANG«

Mit einem letzten »Fest der Interpreten« beendet Thomas Wördehoff 2019 nach zehn Jahren seine Intendanz bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Thomas Woerdehoff © Reiner Pfisterer

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Thomas Woerdehoff © Reiner Pfisterer

Vom 9. Mai bis 20. Juli bietet das Festspielprogramm unter dem Motto Alles auf Anfang zahlreiche Gelegenheiten, Musik so zu erleben, als würde man sie zum ersten Mal hören. Solisten und Ensembles von Weltrang tragen dazu ebenso bei, wie neu zu entdeckende Interpreten und musikalische Wegbegleiter der Festspiele aus den letzten zehn Jahren: Camille Bertault, The Erlkings, Isabelle Faust, die Musicbanda Franui, Katia und Marielle Labèque, Harald Lesch, Valer  Sabadus, Frank Peter Zimmermann und natürlich das Orchester der Schlossfestspiele unter Pietari Inkinen sind nur einige der Interpreten, die bei knapp 60 Konzerten neue Blickwinkel auf die Musik eröffnen.

Ludwigsburger Festspiele / Igor Levit ©ROBBIE LAWRENCE

Ludwigsburger Festspiele / Igor Levit ©ROBBIE LAWRENCE

Pietari Inkinen feiert 2019 ein kleines Jubiläum bei den Schlossfestspielen: Es ist die fünfte Saison des Finnen als Chefdirigent des Festspielorchesters. Die traditionelle Rede zum Eröffnungskonzert (9. Mai) wird der Pianist Igor Levit halten. Als bekennender Europäer bezieht er immer wieder Position zu gesellschaftlichen Themen. Musik, sagt er, könne man nicht im politikfreien Raum machen – ein unmissverständlicher Ausgangspunkt seiner Eröffnungsrede für die Saison 2019. Musikalisch beginnt die Spielzeit mit Dmitri Schostakowitschs 13. Sinfonie Babi Jar für Orchester, Basssolo und Männerchor – einem  klanggewaltigen Fanal gegen das Vergessen.

Ludwigsburger Festspiele / Rene Pape © Jiyang Chen

Ludwigsburger Festspiele / Rene Pape © Jiyang Chen

Als Solist wird René Pape im Forum am Schlosspark zu erleben sein, der die Solopartie dieses beeindruckenden Werkes eigens für das Eröffnungskonzert einstudiert. Mit dem finnischen Männerchor Ylioppilaskunnan Laulajat steht Pape und dem Orchester der Schlossfestspiele einer der besten Männerchöre überhaupt zur Seite. Ein »Orchester mit Flügeln« (28. Juni) präsentieren die Schlossfestspiele mit den Schwestern Katia und Marielle Labèque, die in Ludwigsburg Bryce Dessners eigens für sie komponiertes Konzert für zwei Klaviere aufführen. Das Stück wird umrahmt von Béla Bartóks virtuosem Konzert für Orchester und John AdamsThe Chairman Dances. Das diesjährige Klassik Open Air & Feuerwerk (13. Juli) feiert unter dem Titel »Viva Europa!« die Europäische Idee mit Werken, die von Städten, Landschaften und Flüssen Europas inspiriert sind. Mit dem Abschlusskonzert (20. Juli) endet die Festspielsaison 2019 in Ludwigsburg. Thomas Wördehoff nimmt dies zum Anlass, gemäß des Saison-Mottos Alles auf Anfang, das klassische Konzertformat noch ein letztes Mal neu aufzurollen: Igor Levit und Thomas Gansch kommen zu diesem Finale erstmalig zusammen, um mit dem Orchester der Schlossfestspiele Dmitri Schostakowitschs Konzert für Klavier und Trompete zu spielen.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nora Fischer © Sarah Wijzenbeek

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nora Fischer © Sarah Wijzenbeek

Die Sängerin Nora Fischer und der Gitarrist Marnix Dorrestein holen Kompositionen des 17. Jahrhunderts ins Hier und Jetzt und auch Fans der Band Mnozil Brass dürfen sich auf diesen ungewöhnlichen Konzertabend freuen, der noch einige Überraschungen bereithält.

Bei der diesjährigen Song Conversation treffen die französische Scat-Virtuosin Camille Bertault, der Pianist David Helbock und der Trompeter Médéric Collignon erstmalig aufeinander. Man darf gespannt sein, welche musikalischen Wege die drei experi-mentierfreudigen Musiker einschlagen, um sich bekannte Songs zu eigen zu machen.

Gleich zwei Veranstaltungen in dieser Saison rücken die Barockmusik in aktuelle Kontexte und eröffnen einen neuen Blick auf die alten Kompositionen. Beim Konzert Der Überseewanderer (30. Juni) stellen Reinhold Friedrich und das Blechbläserensemble der Ludwigsburger Schlossfestspiele Werke des Hochbarocks den westafrikanischen Klängen von Ngoni-Spieler Bassekou Kouyaté und der Sängerin Amy Sacko gegenüber. Einen neuen Blick auf die Musik eröffnen die Texte von Franz Daniel Pastorius, dem ersten deutschen Siedler in Amerika, der sich bereits 1688 öffentlich für die Gleichbehandlung der indigenen Bevölkerung und der afrikanischen Sklaven einsetzte und dessen Worte aus heutiger Sicht eine überraschende Aktualität aufweisen.

Für »Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten im Klimawande (6. & 7. Juli) haben sich das Merlin Ensemble Wien und Harald Lesch zusammengetan. Lesch, der immer wieder öffentlich Position zum fortschreitenden Klimawandel bezieht, ist der perfekte Erzähler für das Konzert, bei dem Vivaldis Die vier Jahreszeiten im Zusammenspiel mit historischen und aktuellen Wetterberichten in einen neuen Kontext gestellt werden.

Mit seinen melodischen Improvisationen lässt Fred Hersch (12. Mai) bei seinem Schlossfestspieldebüt gekonnt die Grenzen zwischen Klassik und Jazz verschwimmen. Otto Lechner & Sväng (30. Mai) gestalten mit Akkordeon und vier Mundharmonikas einen Abend zwischen Improvisation, Volksmusik und Tangomelodien. Gleich zwei Konzerte finden in dieser Saison erstmalig in Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach statt: Das Berliner Kabarett-Duo Pigor & Eichhorn (15. Mai) präsentiert sein mehrfach ausgezeichnetes Programm »Volumen 9«, während The Erlkings und der Stihl Chor (6. Juni) mit englischen Interpretationen eine neue Seite des romantischen Liedguts beleuchten. Mit Schuberts Die schöne Müllerin (5. Juli) kommen die Erlkings einen Monat später in die Historische Kelter Bietigheim. In Höllenvisionen (29. Mai) berichtet der meisterhafte Stehgreiferzähler Michael Köhlmeier gemeinsam mit den Posaunisten Leonhard Paul und Bertl Mütter von den Mythen der Unterwelt. Norbert Lammert widmet sich dem gesprochenen Wort als Präzisionsinstrument: Die Lesung Am Anfang war das Wort (7. Juli) dreht sich um die wirkungskräftigen Anfänge großer Texte.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Christiane Karg © Gisela-Schenker

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Christiane Karg © Gisela-Schenker

Der gefeierte Countertenor Valer Sabadus und die Akademie für Alte Musik Berlin (2. Juni) versehen barocke Arien der antiken Helden mit leidenschaftlichen Empfindungen. Christiane Karg, Antoine Tamestit und Malcolm Martineau (29. Juni) gestalten einen Liederabend rund um Lyrikvertonungen von der Romantik bis in die Moderne. Bariton Holger Falk und Pianist Steffen Schleiermacher präsentieren das Programm »Hanns Eisler: Ein deutsches Leben in Liedern« (10. Juli), für dessen Einspielung sie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden. Arianna Savall und das Ensemble Hirundo Maris bringen Gesänge vom Süden und Norden (11. Juli) mit nach Ludwigsburg.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Valer Sabadus © Christine-Schneider

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Valer Sabadus © Christine-Schneider

Carl Maria von Webers Der Freischütz (12. & 14. Juli) wird in einer neuen Inszenierung zu erleben sein – aus der Perspektive eines jungen französischen Teams. Markenzeichen der Regisseure Clément Debailleul und Raphaël Navarro, die als gelernte Zauberkünstler bereits für den Cirque du Soleil tätig waren, ist die Magie Nouvelle. Mit visueller Magie und Hologrammtechnik legen die beiden das Augenmerk der Produktion auf die düstere Seite der Oper: Auf die ungreifbaren Ängste, welche die Figuren antreiben und die übernatürlichen Kräfte, welche die Regeln und Rituale der Jagdgemeinschaft bestimmen.

Rebecca Carrington und Colin Brown haben mit Turnadot (23., 24. & 25. Mai) im Auftrag der Schlossfestspiele die kleinste Operette der Welt kreiert. Deren Protagonisten bringen zwischen britischen Befindlichkeiten und Brexit-Chaos eine Aufführung von Puccinis Turandot gehörig durcheinander. Die Maskenspieler der Berliner Familie Flöz und die Tiroler Musicbanda Franui haben erstmalig zusammengearbeitet. Die gemeinsam entwickelte Liederoper »Himmelerde« (4. & 5. Juni) greift die romantische Gefühlswelt der Lieder von Schubert, Schumann und Mahler auf, die in den volksmusikalischen Arrangements von Franui nahbar und natürlich werden. Für die Vorstellungen von »Turnadot« und »Himmelerde« sind nur noch Restkarten verfügbar.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Ballett am Rhein - Symphonie g-Moll (Mozart) ch: Martin Schläpfer d.und K. Florian Etti © GERT WEIGELT

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Ballett am Rhein – Symphonie g-Moll (Mozart) ch: Martin Schläpfer d.und K. Florian Etti © GERT WEIGELT

Das Ballett am Rhein (15. Juni) bereichert das Festspielprogramm mit zeitgenössischen Choreografien von Mark Morris und Martin Schläpfer. Steven Prengels und Arno Synaeve bringen mit »Berg« (4. & 5. Juli) ein musikalisch wie visuell eindrückliches Musiktheaterstück mit ins Schlosstheater, basierend auf Thomas Manns Zauberberg«und der anspruchsvollen Klangwelt Richard Wagners.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nemanja Radulovic © Lukas Rotter / Deutsche Grammophon

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nemanja Radulovic © Lukas Rotter / Deutsche Grammophon

[ Von Nemanja Radulovic wurden verschiedene Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht ]

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Laure Favre-Kahn © Emmanuel Donny

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Laure Favre-Kahn © Emmanuel Donny

Der Serbische Geiger Nemanja Radulovic und die französische Pianistin Laure Favre-Kahn (18. Mai) schlagen im Porsche Museum einen Bogen von der Musik der Romantik bis zum französischen Impressionismus. Die beiden befreundeten Musiker Gautier Capuçon & Jean-Yves Thibaudet (7. Juni) widmen sich gemeinsam Cellosonaten von Debussy, Brahms und Rachmaninow. Mit Klaviertrios Ludwig van Beethovens kommen Faust, Queyras & Melnikov (13. Juni) in den Ordenssaal. Neben diesem Kammermusikabend ist die Geigerin Isabelle Faust in dieser Saison auch mit dem Kammerorchester Basel (26. Mai) im Forum am Schlosspark zu erleben. Frank Peter Zimmermann und Martin Helmchen (17. Juli) setzen bei ihrem Festspiel-Debüt mit Sonaten für Violine und Klavier neue Maßstäbe in der Beethoven-Interpretation. Der Pianist Igor Levit (18. Juli) kann bei seinem Recital mit Werken von Gustav Mahler und Franz Liszt als Solokünstler erlebt werden.

—| Pressemeldung Ludwigsburger Schlossfestspiele |—

Rathen, Landesbühne Sachsen, Musical Zorro, 22.06.2018

Landesbühnen Sachsen 

Landesbühne Sachsen / Zorro - Gero Wendorff © Martin Reißmann

Landesbühne Sachsen / Zorro – Gero Wendorff © Martin Reißmann

ZORRO – DAS MUSICAL mit neuem Darsteller des Zorro- Gero Wendorff

BUCH UND GESANGSTEXTE: STEPHEN CLARK,MUSIK: THE GIPSY KINGS, CO-KOMPONIST UND MUSIKALISCHE ANPASSSUNG: JOHN CAMERON, ORIGINALGESCHICHTE: STEPHAN CLARK UND HELEN EDMUNDSON, DEUTSCH VON HOLGER HAUER (GESANGSTEXTE) UND JÜRGEN HARTMANN (BUCH)

Premiere auf der Felsenbühne Rathen am 22.6.2018, 19.30 Uhr

Nächste Termine:

Sa., 23.06.2018,   19:30 Uhr; Do.,  26.07.2018, 19:30 Uhr ;  Fr., 27.07.2018, 19:30 Uhr;  Sa., 28.07.2018,         19:30 Uhr; Fr., 10.08.2018,19:30     Uhr;  Sa., 11.08.2018, 19:30 Uhr;  So.,12.08.2018, 17:00   Uhr; Mi., 15.08.2018, 19:30 Uhr

Erfunden wurde die Figur des Zorro, eines Einzelkämpfers für Recht und Gerechtigkeit, von Johnston McCulley für seinen Groschenroman «The Curse of Capistrano», der 1919 in einem amerikanischen Magazin erschienen war.

Mit der ersten Verfilmung des Stoffes 1920 startet die Kinokarriere des Helden Zorro, der ab sofort als «Rächer der Armen» ganz in schwarz und ausgestattet mit Umhang, Maske und spanischem Sombrero in unzähligen Mantel-und-Degen-Streifen über die Leinwände der Welt reitet.

Dem Musical, das 2008 im Londoner West End erste Erfolge feierte und dem der Zorro-Roman der chilenischen Erfolgsautorin Isabel Allende zugrunde liegt, haben die Gipsy Kings mit ihren Welthits «Baila Me», «Bamboleo» oder «Freedom» ihren musikalischen Stempel aufgedrückt. Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Brüder, die zu erbitterten Feinden werden. Diego, der Jüngere, soll seinem Vater als Bürgermeister von Los Angeles ins Amt folgen und wird deshalb zur Ausbildung nach Barcelona geschickt. Der ältere Bruder Ramon allerdings versteckt den Vater im Gefängnis, erklärt ihn für tot und reißt die Macht brutal an sich. Die resolute Luisa, auf die beide Brüder ein Auge geworfen haben, reist nach Spanien, um Diego zu Hilfe zu holen.

Dass sich Diego bald nach seiner Rückkehr in einen rächenden Zorro verwandeln wird, kann Luisa nicht ahnen, als sie ihn in Barcelona bei den Gitanos findet, mit denen er – statt zu studieren – musizierend durch die Straßen zieht …

Mit Live-Band

Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann;   Inszenierung: Manuel Schöbel
Ausstattung: Stefan Wiel; Choreografie: Wencke Kriemer de Matos

Darsteller:
Zorro/ Diego de la Vega- Gero Wendorff
Luisa Pulido- Iris Stefanie Maier (22.6.18126.1.10120.1.10110.0.10112.0.10115.8.18 l 6.9.101
7.9.18)
Luisa Pulido- Freijdis Jurkat (23.6.10121.1.10111.0.1010.9.18)
Ramon – Andreas Petzoldt (22.6.181; 23.6.10121.1.10120.1.1016.9.18 l 8.9.18)
Ramon- Nico Müller (26.1.10110.8.18 l 11.8.18 l 12.8.18115.8.1817.9.18)
Inez- Christin Rettig (22.6.18 l 23.6.18126.7.18 l 27.7.18128.7.1816.9.1817.9.18 l 8.9.18)
Inez- Luisa Kettnitz (10.8.18111.0.18112.8.18 l 15.8.18)
Sergeant Garcia –  Marko Bräutigam a.G.
Alejandro de la Vega – Fred Bonitz
Joaquin, Gitarrist I Flamencosänger  – Grigor Shagoyan a.G.
Flamencosängerin – Christin Rettig I Cölestine Zoe Reich
Conzuela-  Cölestine Zoe Reich
Eduardo –  Luisa Kettnitz I Josefine Richter*
lgnacio – Anne Grünig
Pablo – Freijdis Jurkat I Theresa Becker*
Gonzales 1 – Michael Martin
Gonzales2  – Jan Baake a.G. (26.7.18127.7.18128.7.18110.8.18111.8.18112.8.18115.8.18 I
6.9.1817.9.1818.9.18)
Gonzales2- Steffen Pietsch (22.6.18 1 23.6.18)
Soldaten – Rene Britzkow*, David Leubner* (26.1.10121.1.10120.1.10110.0.18111.0.101
12.8.18 l 15.8.1816.9.1817.9.18 l 8.9.18)
Chor der Landesbühnen Sachsen

Tänzer : David Espinosa Angel a.G., Anita Suzanne Gregory, Joana Martins, Ana Teresa Pereira, Alfonso Pereira, Morgan Perez, Hugo Rodrigues I Leonardo Germani, Mattia Saracino I Brian Scalini

AWEGO Stuntcrew Holger Kahl, Marie Spinker, Nico Hartmann, Lisa Goebel

*Studierende der Theaterakademie Sachsen unter der Leitung von Jana Bauke

Es singt der Chor der Landesbühnen Sachsen.

Gero Wendorff Der 1988 in Köln geborene Gero Wendorff absolvierte sein Musicalstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Hier war er u.a. als „Tiger Brown“ in Brechts Dreigroschenoper, „Linus“ in Charlie Brown und mehrfach in der Konzertreihe Suchers Leidenschaften zu sehen. Außerdem stand er während seines Studiums in Grand Hotel am Staatstheater am Gärtnerplatz und als „Hänschen“ in Frühlings Erwachen am Deutschen Theater München auf der Bühne.

Nach dem Studium gab er sein Musical-Debüt als „Bill“/ „Lucentio“ in Kiss me, Kate an der Staatsoper Hannover. Mit der gleichen Partie und der des 1. Ganoven war er anschließend auch am Landestheater Detmold zu sehen. Ferner spielte er in den Uraufführungen Luther! Rebell wider Willen als „Pfarrer Bugenhagen“ am Landestheater Eisenach und als „Lucan“ in Artus – Excalibur am Staatstheater St. Gallen. Außerdem war er u.a. als „Freddy Eynsford-Hill“ in My Fair Lady bei den Clingenburg Festspielen oder als „Stephen“ in Copacabana am Landestheater Coburg zu sehen.

2015 wurde er an der Oper Leipzig das erste Mal für die Rolle des „Tony“ in West Side Story engagiert und spielte diese auch an der Oper Wuppertal, im Theater Erfurt und   im Theater St. Gallen. Am Theater Bielefeld war er 2016/17 als „Robert Martin“ im Musical Hochzeit mit Hindernissen zu erleben. Im Staatstheater Braunschweig sang er Link Larkin in „HAIRSPRAY“ , Regie: Sebastian Welker, Choreographie: Amy Share-Kissiov

Nico Müller Bekannt als Mitglied der Formation „ADORO“ (über 1,7 Millionen verkaufte Tonträger / mehrfach für den Echo nominiert), ist der deutsche Opernsänger auch als Solist erfolgreich auf deutschen und internationalen Bühnen. Er sang bereits mit Größen wie Barbra Streisand, Jose Carreras, Grace Bumbry, Pia Douwes, Ethan Freeman und Joceline B. Smith in Deutschland, Österreich und der Schweiz und mit Katherine Jenkins u.a. in der Royal Albert Hall – London. Nico Müller ist darüber hinaus sowohl im Musiktheater als auch in den Bereichen Lied, Konzert und Oratorium vielfältig aktiv. Seine Engagements führten ihn u.a. an die Staatsoperette Dresden, zu den Schlossfestspielen Sondershausen, an das Opernhaus Chemnitz, an die Theater Gera- Altenburg, Hof, Weimar und Münster. Dort übernahm er verschiedene Solistenrollen in „Hochzeit des Figaro“ (Mozart), „Die schöne Helena“ (Offenbach), „Jekyll and Hyde“ (Wildhorn), „Les Miserables“ (Schöneberg) und sang die Hauptrolle des „Jakob Lenz“ in der gleichnamigen Oper (Rihm). Neben seiner Konzerttätigkeit ist er als gefragter Gesangspädagoge im Bereich Musical und Klassik tätig und war musikalischer Leiter und Regie/Lichtdesign bei verschiedenen Musical Galas .

Er unterrichtet regelmäßig in Dresden und Sulzbach-Rosenberg (Bayern) und wird deutschlandweit für Workshops gebucht. Viele seiner Schüler stehen mittlerweile selbst auf der Bühne oder studieren an Musikhochschulen in Deutschland. Seine musikalische Ausbildung begann Nico Müller an der Musikschule Vogtland in den Fächern Gesang, Klavier und Akkordeon. Ab 2001 studierte der Wettbewerbspreisträger (Jugend Musiziert) Gesangspädagogik an der Musikhochschule Dresden und Operngesang an der Musikhochschule Weimar. Dort wurde er von Prof. Mario Hoff betreut und nahm an Kursen von Olaf Bär, Prof. Karl Peter Kammerlander und Frau Prof. Charlotte Lehmann teil. Nach seinem Abschluss (2009) als Diplomsänger im Bereich Musiktheater, Oper und Konzert, absolvierte er erfolgreich das Aufbaustudium „Konzertexamen“ an der Musikhochschule Köln.

—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

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