Altenburg, Theater Altenburg Gera, Sensationsfund – Beethoven im Theater Altenburg, 01.04.2020

April 3, 2020 by  
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Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg © Ronny Ristok

Theater Altenburg © Ronny Ristok

Sensationsfund – Beethoven im Theater Altenburg

Bei der sanierungsbedingten Beräumung des Archivs im Theater Altenburg ist jüngst ein Notenblatt mit Widmung aus der Feder Ludwig van Beethovens aufgetaucht. Forscher datieren den Sensationsfund auf den Sommer 1796, als Beethoven rund um Leipzig auf Anstellungssuche war und auch bei der Herzoglichen Hofkapelle zu Altenburg vorsprach.

Das Notenblatt ist die Skizze eines Klavierlieds, welches eine Rondoform erahnen lässt, so die renommierte Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Heidrun Sinn. Der Titel „Bach sollte Meer heißen“ stellt eine Referenz an den bereits im späten 18. Jahrhundert hochangesehenen Thüringer Komponisten Johann Sebastian Bach dar, der 1739 die Orgel des Residenzschlosses inspiziert hatte. Diese Tatsache war offensichtlich auch Beethoven zu Ohren gekommen.

Mindestens so interessant wie das leider unvollständig überlieferte Werk selbst dürfte die Tatsache sein, dass die Komposition einer jungen Dame gewidmet war. Dem Autograph sind die Worte „Für meine geliebte Cor…“ zu entnehmen. Der Name ist leider nicht komplett zu entziffern. Es ist dies für die Musikwissenschaft der eindeutige Beleg, dass Beethoven bereits lange vor Elise eine Geliebte hatte.

Die Beräumung des Altenburger Theaterarchivs ist durch die aktuelle Theatersanierung notwendig geworden. Glücklicherweise fällt diese mit dem Beethoven-Jahr zusammen, sodass der Schatz gerade jetzt geborgen werden konnte. Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird das Notenblatt voraussichtlich im Sommer 2023 anlässlich der Wiedereröffnung des Lindenau-Museums. Beethoven-Fans müssen sich also noch etwas gedulden.

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Landshut, Theater Landshut, Sanierungswirrwarr – Seit 2014, IOCO Aktuell, 17.12.2019

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Landestheater Niederbayern

Stadttheater Landshut / Theaterzelt © Peter Litvai - Landestheater Niederbayern

Stadttheater Landshut / Theaterzelt © Peter Litvai – Landestheater Niederbayern

Theater Landshut  – Gelähmt im Sanierungswirrwarr

Kulturelle Vielfalt in Niederbayern in Gefahr

von  Viktor Jarosch

Landshut ist mit 72.000 Einwohner die größte Stadt Niederbayern. Kulturelles Zentrum von Landshut ist das Theater Landshut, welches gemeinsam mit dem Stadttheater Passau und Theater am Hagen, Straubing in einem kulturellen Städtebund als Landestheater Niederbayern verbunden: Gemeinsam, als Landestheater Niederbayern, bieten diese Theater der Bevölkerung der Region moderne und vielfältige Kultur.

Stadttheater Landshut / HIER : das seit 2014 bestehende Provisorium © Konrad Krukowski / Landestheater Niederbayern

Stadttheater Landshut / HIER : das seit 2014 bestehende Provisorium © Konrad Krukowski / Landestheater Niederbayern

Seit 2014, seit fünf Jahren, ist das Stadttheater Landshut wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Aufführungen finden seither in einem Notbehelf, einem großen Theaterzelt am Stadtrand von Landshut statt. Seit Beginn der Odyssee müssen die kulturell notleidenden Bürger von Landshut in einer Zelt-Notlösung Theater erleben. Diese Ersatzspielstätte wurde mittlerweile ebenfalls zum Sanierungsfall; man kämpft dort gegen Ungeziefer aus einer nicht funktionierenden Kanalisation, gegen Wetterunbillen, dass Regen auf das Dach prasselt oder im Sommer die Temperaturen mal auf 40 – 50 Grad steigen, gegen das Wummern aus einer nahe gelegenen Veranstaltungsarena. Elf (in Zahlen 11) Jahre sollte die Sanierung des Theater Landshut ursprünglich dauern. Aufgrund eines zu erwartenden Haushaltsdefizits hatte die Stadt Landshut nun erwogen, die Sanierung des Theaters zu unterbrechen. Unabsehbare Konsequenzen hätte ein solcher Beschluss für die kulturelle Landschaft Niederbayerns gehabt. In einer auch von IOCO unterstützten online-Petition (link hier) protestierten über 20.000 Bürger gegen dieses Vorhaben. Eine Stadtratssitzung am 6.12.2019 sollte über die Zukunft des Theater Landshut entscheiden.

Das Sanierungselend des Theater Landshut hat große und kleine Vorbilder: so die Berliner Staatsoper Unter den Linden, die Elbphilharmonie Hamburg, die Oper Köln am Offenbachplatz,  welche geplante Sanierungsdauern von vier auf mindestens acht Jahre verdoppelten; die Sanierungskosten überschritten ursprünglich geplantes um viele hundert Millionen Euro. Das Theater Landshut, welches seit 2014 durch sein eigenes Sanierungselend taumelt, hat inzwischen beste Voraussetzungen, zum kleinen Bruder der Staatsoper Unter den Linden oder der Oper Köln zu werden.

Das Dschungelbuch – eine herrliche Schauspielproduktion des Landestheater Niederbayern
youtube Trailer Landestheater Niederbayern
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Am 6. Dezember 2019 erklärten alle Stadträte zunächst ihre uneingeschränkte Solidarität mit dem Landestheater Niederbayern und dem Theater Landshut, um anschließend mit einer denkbar knappen Mehrheit von 21:20 Stimmen gegen den Antrag zu stimmen, die für Sanierung und Umbau erforderlichen Mittel in den mittelfristigen Finanzplan der Stadt einzustellen. Wohl aus Sorge über lauten Unmut in der Bevölkerung hat der Haushaltsausschuss auch ein Feigenblatt / Mogelpackung beschlossen: die Planungen für die Sanierung des Theater Landshut werden 2020 wie vorgesehen fortgesetzt. Dafür wurden 1,85 Millionen Euro im Etat der Stadt eingesetzt. Konkret bedeutet dies auch: Der Betrieb des Theater Landshut wird aufrecht erhalten, für ein neues oder saniertes Theater wurden keine Mittel bereit gestellt.

Der nun seit 2014 andauernde wie undurchsichtige Entscheidungsprozess des Stadtrats lässt für die Bürger von Landshut schlimmes befürchten: Das Theaterzelt wird  für weitere viele Jahre Spielstätte der  Produktionen des Landestheater Niederbayern bleiben. Was die endgültige Sanierung des Theater Landshut kosten wird, ob diese je stattfinden wird,  steht auch fünf Jahre nach Schließung des Hauses nicht einmal in den Sternen von Niederbayern.

—| IOCO Aktuell Landestheater Niederbayern |—

Landshut, Landestheater Niederbayern, 30.11. – Kundgebung für Theatererhalt, IOCO Aktuell, 23.11.2019

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Landestheater Niederbayern

Stadttheater Landshut / Theaterzelt © Peter Litvai - Landestheater Niederbayern

Stadttheater Landshut / Theaterzelt © Peter Litvai – Landestheater Niederbayern

Abschlusskundgebung zur Theater-Petition – 30.11.2019

Landestheater Niederbayern und Theaterfreunde Landshut in der Altstadt

Im Oktober 2019 informierte IOCO – Kultur im Netz, www.ioco.de, daß der Betrieb des Stadttheater Landshut, des Niederbayerischen Landestheater und damit die Vielfalt der Kultur der ganzen Region gefährdet ist. Über eine Petition (link hier) wird für den Erhalt des Stadttheater Landshut geworben. IOCO unterstützt diese Petition. Der Stadtrat von Landshut wird am 6. Dezember 2019 über die Zukunft des Theaters entscheiden. NB: Landshut ist mit 72.000 Einwohnern die größte Stadt Niederbayerns (größer als Passau).

Abschlußkundgebung zum Erhalt des Theater Landshut – 30.11.2019

Innerhalb weniger Wochen haben über 18.300 Menschen die Petition „NEIN ZUM AUS für das Landestheater! JA zur Sanierung“ unterschrieben – fast 9.000 davon aus der Stadt und dem Landkreis Landshut. Die Einschreibungs-Frist endet am 1. Dezember 2019 – anschließend soll in der ersten Dezember-Woche die Petition offiziell an den Landshuter Oberbürgermeister Alexander Putz übergeben werden. Bevor es soweit ist, laden das Landestheater Niederbayern und die Theaterfreunde Landshut alle Unterschreiber aber auch solche, die sich noch eintragen wollen, am Samstag, 30. November ab 12.00 Uhr in die Landshuter Altstadt (neben der Martins-Kirche) zu einer großen Abschlusskundgebung ein.

Stadttheater Landshut / HIER : ein Entwurf für neue Theater Landshut © bächlemeid architekten

Stadttheater Landshut / HIER : ein Entwurf für neue Theater Landshut © bächlemeid architekten

Mit den verschiedenen Mitteln des Theaters werden Mitarbeiter des Landestheaters, der Theaterfreunde aber auch viele weitere Unterstützer noch einmal deutlich machen, wie wichtig die zügige Weiterplanung und Sanierung des Theaters im Bernlochner-Komplex ist. Die Niederbayerische Philharmonie spielt den ersten und vierten Satz aus Antonin Dvoraks Sinfonie Aus der neuen Welt sowie die Ouvertüre zu den Meistersinger von Nürnberg. Gesangs-Solisten der Opern-Abteilung unterstützt von Mezzosopranistin Franziska Rabl singen thematisch zum Inhalt der Petition passende Arien und Ensembles wie Der Hölle Rache oder Nessun dorma und laden alle Besucher der Kundgebung zu einem gemeinsamen Va pensiero (Gefangenenchor aus Nabucco) ein.

Echte Welturaufführungen bringen die Schauspieler des Landshuter Ensembles und des Theaterjugendclubs zur Aufführung, darunter den „Gebäude-Stimmtisch“, im dem der Bernlochner, St. Martin und das Zelt die aktuelle Situation diskutieren. Auch die „Moritat vom Finanzloch“ und das „Märchen von der Theaterstadt“ werden erstmals vor Publikum vorgetragen. Schüler des Gymnasiums Seligenthal melden sich zu Wort und spielen als BrassMachine die Gemüter warm. Nico Torretta wird mit Michael Ausserbauer, Siegmar Zerrath und weiteren Musikern für Stimmung sorgen. Beim „Open Mic“ dürfen auch die anwesenden Besucher der Kundgebung (nach vorheriger Anmeldung) Ihre Sicht auf die Dinge schildern.

Das Dschungelbuch – eine herrliche Schauspielproduktion des Landestheater Niederbayern
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Als Redner werden Intendant Stefan Tilch und sein Amtsvorgänger Johannes Reitmeier, Ursula Weger, Mitglied im Vorstand der Theaterfreunde Landshut, Dieter Fischer, früheres Mitglied im Schauspiel-Ensemble und inzwischen weit über die Grenzen Bayerns als Kaiser von Schexing bekannt, Regisseur und Kulturjournalist Thomas Ecker sowie weitere bekannte Gesichter aus der Landshuter Kulturszene und Bürgerschaft in kurzen Statements nochmals an die Stadt Landshut appellieren, die Sanierung zügig fortzusetzen.

Die Kundgebung findet bei jedem Wetter statt

—| IOCO Aktuell Landestheater Niederbayern |—

Bayreuth, Markgräfliches Opernhaus, Wiedererstehung in barocker Pracht, IOCO Aktuell, 27.12.2018

Bayerische Schlösserverwaltung

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth bei Abend © Bayerische Schlösserverwaltung

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth bei Abend © Bayerische Schlösserverwaltung

Markgräfliches Opernhaus in ursprünglicher Pracht

Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, eines der schönsten Barocktheater Europas, zeugt noch heute vom Leben und Wirken sowie den künstlerischen Neigungen der Markgräfin Wilhelmine. Die preußische Prinzessin und Lieblingsschwester Friedrichs des Großen, eine der bedeutendsten Frauengestalten im Deutschland des 18. Jahrhunderts, machte aus der Residenzstadt Bayreuth eine strahlende Kulturmetropole. Ihr Lieblingsprojekt und zugleich prächtigster Spielort war das Markgräfliche Opernhaus.
In nur vier Jahren Bauzeit wurde es 1748 fertig gestellt – außen von Joseph Saint-Pierre, innen von Giuseppe und Carlo Galli-Bibiena. Zu seiner Zeit war es in Größe und Prachtfülle nur vergleichbar mit Häusern in Wien, Dresden, Paris oder Venedig. Am 01. Oktober 2012 begannen mehrjährige Sanierungsarbeiten des barocken Kleinods, welche im April 2018 zu einer glanzvollen Wiedereröffnung führen werden.  Das Gebäude sollte    den Beginn eines Zeitalters von Weisheit und Frieden vermitteln, vom Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine eingeleitet.

Das Opernhaus ist ein Logentheater, ganz aus Holz erbaut, mit drei Logenrängen, welche den drei Ständen der Gesellschaft gewidmet sind. 500 Besucher finden hier normalerweise Platz. Für Richard Wagner war dies Markgräfliche Opernhaus der Anlaß, Bayreuth für sein Festspielhaus zu wählen. So dirigierte er zur Grundsteinlegung des Festspielhauses, am 22. Juli 1872, dort die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven.

Der Freistaat investiert mit 29,6 Millionen Euro kräftig in die Sanierung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist ein einzigartiges Monument barocker Theaterkultur. Seit etwa fünf Jahren laufen die Instandsetzungs- und Restaurierungsarbeiten an dem Kulturschatz.

Festlicher Zuschauerraum bereits fertiggestellt

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth / Der Zuschauerraum nach der Restaurierung, Blick zur Bühne mit neu rekonstruiertem Bühnenbild © Bayerische Schlösserverwaltung

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth / Der Zuschauerraum nach der Restaurierung, Blick zur Bühne mit neu rekonstruiertem Bühnenbild © Bayerische Schlösserverwaltung

„Die Investition in das einzigartige Monument barocker Theaterkultur lohnt sich sichtbar. In wenigen Monaten wird das einzige vollständig erhaltene Beispiel der Hofopernarchitektur wieder in seiner ursprünglichen Farbigkeit und Pracht erstrahlen“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei einem Ortstermin im Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth am Donnerstag (21.12.) mit. Im April 2018 wird das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth mit einem umfangreichen Festprogramm feierlich wiedereröffnet. Unmittelbar im Anschluss an die Wiedereröffnungsfeiern finden die Residenztage Bayreuth 2018 vom 17. bis 29. April unter dem Motto: „Vorhang auf!“ statt. Ein buntes Programm mit Führungen, Workshops, Vorträgen, Theateraufführungen und Mitmachstationen bietet eine Zeitreise mit besonderen Einblicken und Erlebnissen für Groß und Klein. Geboten wird auch ein Blick hinter die Kulissen im frisch sanierten Opernhaus und dem Neuen Schloss Bayreuth.

Neue Bühnenvorhänge vermitteln den authentischen Eindruck der ursprünglichen, barocken Bühnenöffnung

Söder stellte den bereits fertiggestellten Zuschauerraum und den neuen Bühnenvorhang vor. „Der Zuschauerraum gehört zu den spektakulärsten Schöpfungen der europäischen Festarchitektur des Barock. Er strahlt nun wieder in seiner ursprünglichen Farbigkeit und Pracht“, betonte Söder. Die Restauratoren benötigten allein für diese hochwertige Restaurierung ca. 93.000 Arbeitsstunden. Der Heimatminister stellte ferner die neu angefertigten Bühnenvorhänge vor. Die Neuanfertigung war notwendig, da die originale Größe der Bühnenöffnung aus dem 18. Jahrhundert wiederhergestellt wurde. Allein für den Hauptvorhang wurden über 150 qm Stoff verwendet mit einem Material, das auch im 18. Jahrhundert für den bemalten Hauptvorhang verwendet wurde. „Die Vorhänge vermitteln einen authentischen Eindruck der ursprünglichen, barocken Bühnenöffnung“, hob Söder hervor.

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth / Fuerstenloge, Baldachin mit den Allegorien des Ruhmes © Bayerische Schlösserverwaltung

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth / Fürstenloge mit Baldachin und den Allegorien des Ruhmes © Bayerische Schlösserverwaltung

Söder präsentierte auch den Neuankauf einer sehr seltenen Hochzeitmedaille die im künftigen Opernhausmuseum ausgestellt werden soll. Die Silbermedaille wurde 1748 als Erinnerung an die Hochzeit von Elisabeth Friederike Sophie von Brandenburg Bayreuth mit Herzog Carl Eugen von Württemberg geprägt. Diese Hochzeit war der Anlass für den Bau des Opernhauses.
Anlässlich der Wiedereröffnung bringt die Bayerische Theaterakademie August Everding mit der Bayerischen Schlösserverwaltung am 12. April 2018 die Oper Artaserse von Johann Adolph Hasse auf die Bühne des Markgräflichen Opernhauses. Mit der Aufführung von Artaserse wird an die Eröffnung des Opernhauses in Bayreuth im Jahre 1748 durch Markgräfin Wilhelmine angeknüpft. Die Schwester Friedrichs des Großen wählte dieses Werk für die Einweihungsfeierlichkeiten des von ihr mit Nachdruck betriebenen Neubaus. Realisiert werden kann die Hasse-Oper Artaserse durch die großzügige Unterstützung der Oberfrankenstiftung, der Bayernwerk AG, der BayWa AG, der Hasse-Gesellschaft München e.V und der VR-Bank Bayreuth.

Das bedeutendste und besterhaltene Beispiel höfischer Opernhausarchitektur wird künftig neben der musealen Nutzung auch in den Sommermonaten von Mai bis Oktober denkmalverträglich bespielbar. Für das Redoutenhaus wird derzeit die Einrichtung eines Welterbe-Informationszentrums mit Besucherserviceeinrichtung und musealer Präsentation geplant. Dadurch wird eine neue zentrale Anlaufstelle für die Besucher geschaffen, die eine optimale Besucherführung ermöglicht und den Anforderungen einer Weltkulturerbestätte gerecht wird.

Das Markgräfliche Opernhaus der damaligen Residenzstadt Bayreuth entstand ab 1744 in nur vier Jahren Bauzeit nach Plänen von Joseph St. Pierre. Es gehört zu den wenigen in Europa erhaltenen Theaterbauten des 18. Jahrhunderts und wurde 2012 in den Rang des UNESCO-Welterbes erhoben. Den Innenraum gestaltete  Giuseppe Galli Bibiena, der wohl berühmteste Theaterarchitekt seiner Zeit. Der heute noch unversehrt erhaltene Theaterraum strahlt eine Atmosphäre von unvergleichlichem Reiz aus.

—| Pressemeldung Bayerische Schlösserverwaltung |—

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