Wien, Wiener Staatsoper, Die Wiener Staatsoper trauert – KS Rolando Panerai, 25.10.2019

Oktober 25, 2019 by  
Filed under Personalie, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 Wiener Staatsoper trauert – KS Rolando Panerai

Die Wiener Staatsoper trauert um Kammersänger Rolando Panerai, der am Mittwoch, 23. Oktober 2019, 95jährig in Florenz verstorben ist. Der weltweit gefeierte italienische Bariton war über vier Jahrzehnte regelmäßiger Gast im Haus am Ring, wo er am 12. Juni 1956 als Enrico (Lucia di Lammermoor) im Rahmen des legendären Gastspiels der Mailänder Scala mit Maria Callas als Lucia debütierte. Insgesamt sang er an der Wiener Staatsoper 131 Vorstellungen, darunter u. a. Giorgio Germont (La traviata), Figaro in Il barbiere di Siviglia und Le nozze di Figaro, Don Alfonso (Così fan tutte), Marcello (La Bohème), Sharpless (Madama Butterfly) und Ford (Falstaff). Am 22. Oktober 1998 trat er als Dulcamara (L’elisir d’amore) zum letzten Mal im Haus am Ring auf. Zu seinen Auszeichnungen zählen u. a. die Verleihung des österreichischen Berufstitels Kammersänger  am 5. Oktober 1992.

Rolando Panerai wurde am 17. Oktober 1924 in Campi Bisenzio bei Florenz geboren und absolvierte seine musikalische Ausbildung am Konservatorium von Florenz sowie in Mailand. 1947 debütierte er am Teatro San Carlo in Neapel, 1952 an der Mailänder Scala. Gastspiele führten ihn u. a. an alle führenden italienischen Opernhäuser, das Londoner Royal Opera House, an die New Yorker Met, zu den Salzburger Festspielen, nach Aix-en-Provence, an das Bolschoi Theater, nach Rom, Venedig, Paris, Brüssel, Athen, Berlin, Zürich, Amsterdam, Rio und San Francisco.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Staatsoper, Staatsoper trauert – Marcello Giordani, 05.10.2019

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 Wiener Staatsoper trauert  –  Marcello Giordani

Die Wiener Staatsoper trauert um den italienischen Tenor Marcello Giordani, der am Samstag, 5. Oktober 2019 zuhause in Augusta (Provinz Syrakus, Sizilien) im Alter von 56 Jahren einem Herzinfarkt erlegen ist. Die Staatsoperngemeinschaft drückt seiner Frau und den beiden Kindern ihre aufrichtige Anteilnahme aus.

Der 1963 in Augusta, Sizilien, geborene Marcello Giordani gewann 1986 den Gesangswettbewerb in Spoleto und debütierte im selben Jahr ebendort als Rigoletto-Herzog. Er avancierte bald zu einem der international gefragtesten Tenöre seines Fachs mit Auftritten an den bedeutendsten Häusern der Welt, so an der Mailänder Scala, der New Yorker Met, dem Royal Opera House Covent Garden in London, an der Pariser Oper, in San Francisco, Chicago, Barcelona, an der Dresdner Semperoper, der Arena di Verona u. v. a. m. A

n der Wiener Staatsoper gab Giordani bereits 1992 sein Debüt als Sänger im Rosenkavalier, es folgten Hauptpartien u. a. in I puritani, Rigoletto, La traviata, La Bohème, Roméo et Juliette, La forza del destino oder Aida. 2016 gab er seine Staatsopern-Rollendebüts als Calaf in Turandot und als Des Grieux an der Seite Anna Netrebkos in Manon Lescaut. Insgesamt gestaltete Marcello Giordani 14 verschiedene Partien in 72 Vorstellungen im Haus am Ring. Sein letzter Auftritt auf dieser Bühne war Radames (Aida) am 2. Oktober 2016. Marcello Giordani war auch sehr um den Sängernachwuchs bemüht: 2010 gründete er die Marcello Giordani Foundation mit dem Ziel, junge Sängerinnen und Sänger zu Beginn ihrer professionellen Karriere zu unterstützen; 2011 fand der erste Marcello Giordani Gesangswettbewerb auf Sizilien statt.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere ARIADNE AUF NAXOS, 05.10.2013

August 28, 2013 by  
Filed under Oper Frankfurt, Premieren, Pressemeldung

logo_oper_ffm.gif

Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Premiere

ARIADNE AUF NAXOS  l von Richard Strauss

Samstag, 5. Oktober 2013, um 18.00 Uhr,  Weitere Vorstellungen: 10., 13. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 18., 25. Oktober, 1. November, 20., 26. Dezember 2013, 1. (18.00 Uhr), 4. Januar 2014;  Falls nicht anders angegeben Beginn 19.30 Uhr
Oper Frankfurt / Brigitte Fassbaender © Rupert Larl

Oper Frankfurt / Brigitte Fassbaender © Rupert Larl

 
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Hartmut Keil; Regie: Brigitte Fassbaender
 
Mitwirkende: Camilla Nylund (Primadonna / Ariadne), Brenda Rae (Zerbinetta), Michael König (Der Tenor / Bacchus), Elizabeth Reiter (Najade), Katharina Magiera (Dryade), Maren Favela (Echo), Daniel Schmutzhard / Björn Bürger (Harlekin), Michael McCown (Scaramuccio), Alfred Reiter (Truffaldin), Martin Mitterrutzner (Brighella), Claudia Mahnke (Der Komponist), Peter Marsh (Ein Tanzmeister), Franz Grundheber / Johannes Martin Kränzle (Ein Musiklehrer), Riccardo Iturra (Ein Offizier),
Vuyani Mlinde (Ein Perückenmacher), Kihwan Sim (Ein Lakai), William Relton (Der Haushofmeister).
 
Ariadne auf Naxos von Richard Strauss (1864-1949) wurde 1916 in der zweiten, grundlegend überarbeiteten Fassung an der Wiener Hofoper mit großem Erfolg uraufgeführt. Das Libretto stammte erneut von Hugo von Hofmannsthal, mit dem der Komponist bereits bei Elektra und Der Rosenkavalier kongenial zusammengearbeitet hatte. In Frankfurt war Ariadne auf Naxos zuletzt in der Spielzeit 1989/90 in der Regie von Peter Mussbach zu sehen.
Das Werk besteht aus einem Vorspiel und der eigentlichen Opernhandlung: Im Hause des reichsten Mannes von Wien sollen die Oper Ariadne auf Naxos und das lustige Tanzspiel Die ungetreue Zerbinetta mit ihren vier Liebhabern gleichzeitig aufgeführt werden, um pünktlich zum Abendfeuerwerk fertig zu sein. Der Komponist der Oper ist verzweifelt, befürchtet er doch eine Entweihung seines tragischen Stoffes. Die kokette Zerbinetta kann jedoch seine Zustimmung erwirken. Die Aufführung beginnt. Ariadne, die von ihrem Geliebten Theseus auf der Insel Naxos zurückgelassen wurde, wünscht sich nur noch den Tod. Selbst die immer wieder erscheinende Zerbinetta vermag sie mit ihrem munteren Treiben nicht aufzuheitern. Erst als der Gott Bacchus eintrifft, wendet sich das Blatt – er und Ariadne verlieben sich. Zerbinettas „Mission“ ist erfüllt.
Die musikalische Leitung dieser Neuproduktion liegt bei Frankfurts Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, der sich erstmals mit diesem Werk auseinandersetzt. Brigitte Fassbaender, die sich nach ihrer großen Gesangskarriere seit den 1990er Jahren als Regisseurin sowie von 1999 bis 2012 als Intendantin in Innsbruck einen Namen gemacht hat, besorgt die Inszenierung. Im Rahmen der letzten Wiederaufnahme von Wagners Lohengrin waren beide noch als Elsa und ihr Schwanenritter zu erleben, nun kehren Camilla Nylund als Ariadne und Michael König als Bacchus zurück nach Frankfurt. Ein Wiedersehen gibt es auch mit dem großen Franz Grundheber (Musiklehrer), der in Frankfurt zuletzt 2010/11 als Verdis Simon Boccanegra zu erleben war. Aus dem Ensemble stammen Brenda Rae (Zerbinetta) und Claudia Mahnke (Komponist). Beide Sängerinnen haben ihre Partien bereits andernorts mit großem Erfolg verkörpert; Brenda Rae in Bordeaux und Hamburg, Claudia Mahnke gleichfalls in Hamburg sowie in San Francisco und an der Komischen Oper Berlin. Der britische Schauspieler William Relton spielte den Haushofmeister erst kürzlich beim Glyndebourne Festival. In weiteren Rollen sind Mitglieder des Ensembles und des Opernstudios sowie ein Chorsolist vertreten. Im Laufe der Aufführungsserie sind einige wenige Umbesetzungen geplant.
 
—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—
 

Frankfurt, Oper Frankfurt, Liederabend JOHN TOMLINSON und DAVID OWEN NORRIS, 24.09.2013

August 26, 2013 by  
Filed under Oper Frankfurt, Pressemeldung

logo_oper_ffm.gif

Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Liederabend

JOHN TOMLINSON, Bass

DAVID OWEN NORRIS, Klavier

 
Lieder von Benjamin Britten, Hugo Wolf und Dmitri Schostakowitsch nach Gedichten von Michelangelo Buonarotti
 
Dienstag, 24. September 2013, um 20.00 Uhr im Opernhaus
Oper Frankfurt / Sir John Tomlinson © Robert Workman

Oper Frankfurt / Sir John Tomlinson © Robert Workman

 
Mit freundlicher Unterstützung der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt / Offenbach
John Tomlinson war zum ersten Mal in der Spielzeit 2010/11 als Bischof Tommaso bzw. Thomas Becket in der Neuproduktion Murder in the Cathedral an der Oper Frankfurt zu erleben und wird 2014/15 hierher zurückkehren. Für seine künstlerischen Verdienste wurde er 1997 zum „Commander of the British Empire“ ernannt, 2005 zum Ritter geschlagen und 2007 mit dem Laurence Olivier Award in der Kategorie „Special Award“ geehrt. Er singt regelmäßig an den bedeutendsten britischen Opernhäusern wie dem Royal Opera House Covent Garden (u.a. in Keith Warners Ring-Zyklus) und der English National Opera. Bei den Bayreuther Festspielen sang er viele Jahre u.a. Wotan, König Marke, Titurel, Gurnemanz, Hagen und Holländer. Regelmäßig gastiert er auch bei den Festivals in Glyndebourne, Orange, Aix-en-Provence, München (Staatsoper) und Salzburg sowie in Berlin (Deutsche Oper und Staatsoper), Genf, Lissabon, San Francisco, New York, Paris, Amsterdam, Wien und Tokio.
 
—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Nächste Seite »