Marco Armiliato – Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper, IOCO – Aktuell, Dezember 2019

Dezember 20, 2019 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Maestro Marco Armiliato

zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt

Nach einer umjubelten Vorstellung von Puccinis La Bohème wurde am 19. Dezember 2019, dem seit vielen Jahren dem Haus am Ring eng verbundenen italienischen Dirigenten Marco Armiliato die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Staatsoper verliehen.

Die Ehrung erfolgte durch Staatsoperndirektor Dominique Meyer und Bundestheater-Holding-Geschäftsführer Mag. Christian Kircher auf offener Bühne, auf der sich das Ensemble des Abends – Irina Lungu, Saimir Pirgu, Marco Caria, Samuel Hasselhorn, Ryan Speedo Green, Mariam Battistelli, Marcus Pelz –, der Chor sowie weitere Mitglieder des Hauses und Weggefährten wie Ioan Holender versammelt hatten. Im Rahmen der Ehrung wurde Marco Armiliato auch der von Juwelier Wagner gestaltete und zur Verfügung gestellte Ehrenring der Wiener Staatsoper überreicht.

Direktor Dominique Meyer sprach in seiner Laudatio von der großen internationalen Karriere Marco Armiliatos und betonte: „Wir lieben Marco Armiliato! Überall ist er beliebt – er ist geschätzt vom Orchester, geliebt von den Sängern und vom Publikum. Er bedeutet für uns alle echte Kenntnisse, Musikalität und Sicherheit. Er ist eine Stütze des Hauses!“

Ioan Holender erläuterte, dass Marco Armiliato eigentlich nicht von ihm, sondern von Luciano Pavarotti an die Wiener Staatsoper gebracht wurde – dieser wollte nur dann den Andrea Chénier singen, wenn Marco Armiliato dirigiert.

Bundestheater-Holding-Geschäftsführer Christian Kircher betonte: „Er ist immer präsent und mit seiner unglaublichen Ausstrahlung ist es eine so große Freude, ihm zu begegnen – und ich glaube, es gibt nur wenige Personen, die die Ehrenmitgliedschaft so verdienen, wie Marco Armiliato.“

Kurzbiografie:

Marco Armiliato studierte Klavier und Dirigieren in seiner Heimatstadt Genua. 1995 debütierte er mit Il barbiere di Siviglia am Teatro La Fenice in Venedig. Bereits ein Jahr später folgte sein Debüt an der Wiener Staatsoper mit Andrea Chenier – zusammen mit einigen Konzertserien mit Luciano Pavarotti waren diese Auftritte der Beginn seiner erfolgreichen Karriere, die ihn wiederholt unter anderem an die Met, zu den Salzburger Pfingstfestspielen, an die Bayerische und Hamburgische Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, an das ROH Covent Garden, an das Theatre du Chatelet und die Opera Bastille in Paris, nach Zürich, Madrid, Turin, Rom, Verona, Toronto, Pittsburgh, Baltimore, Turin, Rom brachte. Marco Armiliato ist international auch als Konzertdirigent höchst erfolgreich. An der Wiener Staatsoper dirigierte er seit seinem Debüt 1996 mit Andrea Chénier neben den Premierenproduktionen von Il trovatore und Samson et Dalila eine Vielzahl an Repertoireabenden von 30 unterschiedlichen Werken, mehrere Konzerte und Galaabende sowie die künstlerische Eröffnung des Wiener Opernballs 2019 – bisher insgesamt 290 Vorstellungen.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Staatskapelle Berlin – Daniel Barenboim – Elina Garanca, 16. und 17.12.2019

Dezember 9, 2019 by  
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Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

III. Abonnementkonzert der Staatskapelle Berlin

 Daniel Barenboim – Elina Garanca Solistin

16. und 17. Dezember 2019: III. Abonnementkonzert der Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim und mit Elina Garanca als Solistin bei Edward Elgars  Sea Pictures.

Am 16. und 17. Dezember 2019 ist die Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim mit dem III. Abonnementkonzert der Saison in der Staatsoper Unter den Linden und in der Philharmonie zu erleben. Als Solistin bei Edward Elgars Sea Pictures tritt Elina Garanca auf. Darüber hinaus erklingen Robert Schumanns Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97, die »Rheinische«, sowie Claude Debussys La Mer.

Auf dem Programm des Abonnementkonzerts stehen drei Werke, die das Thema Wasser musikalisch reflektieren. Robert Schumann komponierte seine 3. Sinfonie 1850 – kurz nach seinem Umzug von Dresden nach Düsseldorf – inspiriert von der rheinischen Landschaft und den damit verbundenen Stimmungen. Für seine Sea Pictures von 1899 setzte Edward Elgar Meeresgedichte von fünf verschiedenen Autoren zu einem Liederzyklus zusammen. Claude Debussy komponierte La Mer, eine dreiteilige Folge von »Sinfonischen Skizzen«, in den Jahren kurz nach 1900. Er verarbeitete darin, wie er selber in einem Brief an einen Freund schrieb, zahlreiche Erinnerungen an das Meer und dessen wechselhafter, unberechenbarer Charakter sowie das Zusammenspiel von Wind und Wellen.

Die lettische Mezzosopranistin Elina Garanca ist regelmäßiger Gast an den großen Opernhäusern weltweit, darunter die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden London, die Opéra national de Paris und die Metropolitan Opera New York. Als exklusive Aufnahmekünstlerin der Deutschen Grammophon gewann sie vier ECHO Classic Awards als Sängerin des Jahres 2007 und 2010 sowie für ihre Alben »Romantique« und »Meditation«. An vier Abenden ist Elina Garanca noch an der Staatsoper Unter den Linden in der Neuproduktion von Camille Saint-Saëns’  SAMSON ET DALILA, inszeniert von Damián Szifron und dirigiert von Daniel Barenboim (11. und 14. Dezember) sowie Thomas Guggeis (3. und 7. Dezember), in der Titelpartie zu erleben.

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielbetrieb wieder aufgenommen – nach Wasserschaden, IOCO Aktuell, 29.11.2019

Dezember 2, 2019 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 Wasserschaden:  Spielbetrieb  ab 29.11. wieder „live“

Nachdem am 25.11.2019 durch eine Fehlauslösung der Sprinkleranlage Teile der Bühne (IOCO Bericht hierzu hier) und des Orchestergrabens im Opernhaus Düsseldorf durch austretendes Löschwasser beschädigt wurden, kann der Spielbetrieb bereits am Freitag, 29. November, wieder aufgenommen werden. Dem technischen Personal der Deutschen Oper am Rhein ist es mit Unterstützung von umgehend eingesetzten Spezialfirmen gelungen, in kurzer Zeit die zentralen bühnentechnischen Voraussetzungen für den Vorstellungsbetrieb wiederherzustellen.  Verbleibende Schäden werden im Lauf der nächsten Wochen behoben. Die Schadenshöhe wird noch ermittelt – zunächst hatte die Wiederherstellung des Probe- und Spielbetriebs Priorität.

Deutsche Oper am Rhein / Wasserschaden © Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Wasserschaden an der Rheinoper  Düsseldorf © Deutsche Oper am Rhein

Generalintendant Prof. Christoph Meyer:Wir haben alles daran gesetzt, so schnell wie möglich wieder für unser Publikum da zu sein. Mein großer Dank gilt dem hochengagierten Einsatz unseres technischen Teams, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der städtischen Kulturbauabteilung und sämtlichen externen Fachleuten. Dass sie  es geschafft haben, die Bühnentechnik in so kurzer Zeit für den Vorstellungsbetrieb wiederherzustellen, ist eine herausragende Leistung und grenzt schon fast an ein Wunder. Wir freuen uns sehr, unsere drei Wochenendvorstellungen spielen zu können.“

Im Opernhaus Düsseldorf ist am Freitag, 29.11.2019 sowie am Samstag, 30.11. das neue Ballettprogramm b.41 mit der Uraufführung Cellokonzert von Martin Schläpfer zu erleben, das erst am vergangenen Samstag seine gefeierte Premiere hatte. Am Sonntag, 01.12. wird zum letzten Mal in dieser Spielzeit Saint-Saëns große Chor-Oper Samson et Dalila gezeigt.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Wasserschaden – Keine Vorstellung, IOCO Aktuell, 27.11.2019

November 27, 2019 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Wasserschaden im Opernhaus Düsseldorf

 Fehlauslösung der Sprinkleranlage – Wie zuvor in Duisburg

Aufgrund einer Fehlauslösung der Sprinkleranlage sind am Montagabend, 25. November 2019, Teile der Bühne und des Orchestergrabens im Opernhaus Düsseldorf durch austretendes Löschwasser beschädigt worden. Das exakte Ausmaß des Schadens wird noch ermittelt. Die nächsten beiden Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf – Samson et Dalila am Mittwoch, 27. November, und Hänsel und Gretel am Donnerstag, 28. November – müssen abgesagt werden. Ob der Vorstellungs- und Probenbetrieb im Opernhaus Düsseldorf am Freitag, 29. November, wieder aufgenommen werden kann, wird derzeit geprüft.

Versehen – Nicht Kunst!  Im April 2019 flutete eine versehentlich ausgelöste Sprinkleranlage auch das Theater Duisburg – LINK HIER!

Die Fehlauslösung der Sprinkleranlage ereignete sich am Montagabend kurz vor 21 Uhr. Betroffen war Bereich der Vorderbühne rund um den Eisernen Vorhang. Bühnentechniker konnten die Sprinkleranlage innerhalb weniger Minuten manuell ausschalten, sodass der Wasserschaden beschränkt werden konnte. Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Düsseldorf waren umgehend vor Ort und pumpten das ausgetretene Wasser ab. Bereits ab 24 Uhr konnte damit begonnen werden, im Bühnenbereich und Orchestergraben Bautrockner zur Entfeuchtung aufzustellen.

Deutsche Oper am Rhein / Wasserschaden © Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Wasserschaden © Deutsche Oper am Rhein

Mitarbeiter von Spezialfirmen arbeiten derzeit mit Hochdruck gemeinsam mit dem technischen Personal der Deutschen Oper am Rhein und Mitarbeiter*innen der städtischen Kulturbauten daran, den Eisernen Vorhang, die Brandmeldeanlage und elektrischen Anlagen wieder in Betrieb zu nehmen. Zudem werden die komplexen bühnentechnischen Anlagen auf etwaige Schädigungen durch eingetretenes Löschwasser überprüft. Auch ist noch unklar, inwieweit das Wasser Instrumente im Orchestergraben in Mitleidenschaft gezogen hat.

Die Deutsche Oper am Rhein informiert auf ihrer Webseite operamrhein.de über die Auswirkungen des Wasserschadens auf den Spielplan. Bereits erworbene Tickets für die Vorstellungen am 27. und 28. November werden erstattet bzw. können für spätere Vorstellungstermine eingetauscht werden. Die Oper setzt sich dazu mit den Ticketinhabern in Verbindung.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein |—

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