Leipzig, Oper Leipzig, Spielplan Juni 2018

April 16, 2018 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Spielplan der Oper Leipzig Spielzeit 2017/18 Juni 2018

01 FR
19:00 Das Geheimnis der schwarzen Spinne Weir | Schaubühne Lindenfels
19:30 Rusalka Dvo?ák | Opernhaus


02 SA
19:00 Schwanensee (Ballett) Schröder / Tschaikowski | Opernhaus
19:00 Casanova Lortzing – PREMIERE | Musikalische Komödie
19:00 Das Geheimnis der schwarzen Spinne Weir | Schaubühne Lindenfels


03 SO
18:00 Schwanensee (Ballett) Schröder / Tschaikowski | Opernhaus
19:00 Abschlusskonzert Stadtfest | Augustusplatz


05 DI
11:00 Das Geheimnis der schwarzen Spinne Weir | Schaubühne Lindenfels


06 MI
18:00 Oper Leipzig Werkstatt zu »Lulu« | Opernhaus
19:00 Das Geheimnis der schwarzen Spinne Weir | Schaubühne Lindenfels


07 DO
19:30 LoveMusik Weill / Uhry | Musikalische Komödie


08 FR
19:30 Johannes-Passion (Ballett) Schröder / J. S. Bach | Opernhaus
19:30 LoveMusik Weill / Uhry | Musikalische Komödie
20:00 Bach meets Bernstein | Marktplatz


09 SA
15:00 Musikalischer Salon Mendelssohn-Orchesterakademie-Salon
| Konzertfoyer Opernhaus
19:00 Herzog Blaubarts Burg / Pagliacci Bartók / Leoncavallo | Opernhaus
19:00 Casanova Lortzing | Musikalische Komödie


10 So
15:00 Casanova Lortzing | Musikalische Komödie
18:00 Johannes-Passion (Ballett) Schröder / J. S. Bach | Opernhaus
18:00 Mendelssohn, Bernstein und Kollegen | Gewandhaus


12 DI
19:30 Casanova Lortzing | Musikalische Komödie


13 MI
10:00 Peter und der Wolf Prokofjew | Venussaal Musikalische Komödie
20:00 Nachhall Musikalische Komödie im Museum | Museum der bildenden Künste


14 DO
19:30 Schwanensee (Ballett) Schröder / Tschaikowski | Opernhaus
20:00 Les Nomades (Tanzstück) | Probebühne II Opernhaus


15 FR
19:30 muko.hör.saal / /6 Esther Kinsky »Hain« | Musik und Literatur | Musikalische
Komödie
20:00 Max Raabe singt; (Gastspiel) | Opernhaus
20:00 Les Nomades (Tanzstück) | Probebühne II Opernhaus


16 SA
15:00 Opernplauderei 325 Jahre Oper in Leipzig | Konzertfoyer Opernhaus
19:00 Lulu Berg – PREMIERE | Opernhaus
19:00 Die Piraten Gilbert & Sullivan | Musikalische Komödie


17 SO
11:00 Familienführung | Opernhaus
15:00 Die Piraten Gilbert & Sullivan | Musikalische Komödie
18:00 Boléro / Le Sacre Du Printemps (Ballett) Inger; Ravel, Pärt / Schröder; Strawinsky | Opernhaus


19 DI
19:30 Schwanensee (Ballett) Schröder / Tschaikowski | Opernhaus
19:30 Casanova Lortzing | Musikalische Komödie


20 MI
19:30 Der Rebell des Königs (Cinq-Mars) Gounod | Opernhaus


21 DO
19:30 Don Juan / Mozart à deux (Ballett) Malandain / Gluck, Mozart | zum letzten Mal |
Opernhaus


22 FR
17:00 Mehrgenerationenprojekt »Ich wär’ so gern ein Mensch« | Konzertfoyer Opernhaus
19:30 La Traviata Verdi | Opernhaus
19:30 Jugendtheaterclub »Alle anderen Helden« – PREMIERE | Musikalische Komödie
22:00 Nachtführung | Opernhaus


23 SA
14:00 Öffentliche Hausführung | Opernhaus
15:00 Musikalischer Salon »Never Give Up On Love« | Konzertfoyer Opernhaus
19:00 Turandot Puccini | Opernhaus
19:00 LoveMusik Weill / Uhry | Musikalische Komödie


24 So
15:00 LoveMusik Weill / Uhry | Musikalische Komödie
18:00 Lulu Berg | Opernhaus


26 Di
10:00 Babykonzert | Venussaal MuKo
19:30 Doktor Schiwago Simon / Weller / Korie / Powers | Musikalische Komödie


27 MI
17:00 Mehrgenerationenprojekt »Ich wär’ so gern ein Mensch« | Konzertfoyer Opernhaus
19:30 Doktor Schiwago Simon / Weller / Korie / Powers | Musikalische Komödie


28 DO
11:00 Der Freischütz Weber | Opernhaus


29 FR
19:30 TOOT! (Tanzabend) Veldman – PREMIERE | Schauspiel Leipzig
19:30 Casanova Lortzing | Musikalische Komödie


30 SA
19:00 Casanova Lortzing | Musikalische Komödie
19:30 TOOT! (Tanzabend) Veldman | Schauspiel Leipzig

—| Pressemeldung Oper Leipzig |—

Leipzig, Oper Leipzig, Premiere Ballett Boléro / Le Sacre du Printemps, 03.02.2018

Januar 31, 2018 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Oper LeipzigRemus Sucheana © P Gert WeigeltKirsten Nijhof

BOLÉRO / LE SACRE DU PRINTEMPS

Premiere des Leipziger Balletts mit Choreographien von Johan Inger und Mario Schröder

Das Leipziger Ballett lädt am Samstag, 3. Februar 2018, 19 Uhr zur Premiere des zweiteiligen Ballettabends Boléro / Le Sacre du Printemps mit Choreographien von Johan Inger und Mario Schröder ins Opernhaus. Zwei Skandalstücke des frühen 20. Jahrhunderts treffen in diesem Doppelabend klanggewaltig aufeinander:

Oper Leipzig - Leipziger Ballett / Le Sacre du Printemps © Ida Zenna

Oper Leipzig – Leipziger Ballett / Le Sacre du Printemps © Ida Zenna

Maurice Ravels »Boléro« – hypnotisch und unaufhaltsam eingängig in seiner Einfachheit – begegnet Igor Strawinskys »Le Sacre du Printemps«, jenem sperrigen Jahrhundertwerk, dessen atemberaubender Kraft man sich kaum entziehen kann. Die musikalische Leitung übernimmt Matthias Foremny am Pult des Gewandhausorchesters.

Walking Mad, das Tanzstück des schwedischen Choreografen Johan Inger nach der Musik von Ravels legendärem Boléro und Arvo Pärts »Für Alina« aus dem Jahr 2001, wird nach internationalen Erfolgen in Den Haag, Göteborg, New York, an der Semperoper Dresden und weiteren Häusern erstmals in Leipzig gezeigt. Eine Hommage an die Freuden körperlicher Sinnlichkeit, kreist der Tanz im Takt des immer wieder variierten Grundmotivs um menschliche Beziehungen, unaufhaltsam und immer schneller werdend dem finalen Crescendo entgegen. Zwischen intensivster körperlicher Anspannung und herrlich grotesker Slapstick wird geflirtet, gerangelt, geliebt und ordentlich gestritten. Eine Holzwand wirkt als trennendes und verbindendes Spielelement zugleich. Johan Inger, geboren 1967 in Stockholm, absolvierte seine Tanzausbildung an der Königlichen Ballettschule Schweden und der National Ballet School in Kanada. Noch während seiner Karriere als Tänzer und Solist, u. a. am Königlichen Schwedischen Ballett und dem Nederlands Dans Theater (NDT), erfolgte 1995 sein preisgekröntes Debüt als Choreograf. Seine Arbeit führte ihn seither an namhafte Häuser in ganz Europa.

Oper Leipzig - Leipziger Ballett / Walking Mad © Ida Zenna

Oper Leipzig – Leipziger Ballett / Walking Mad © Ida Zenna

Mario Schröder, Ballettdirektor und Chefchoreograf des Leipziger Balletts, nimmt sich im zweiten Teil des Abends gemeinsam mit seinem Kostüm- und Bühnenbildner Paul Zoller des großen Tanzklassikers der Moderne an: Strawinskys »Le Sacre du Printemps«, 1913 in Paris uraufgeführt. Als mindestens genauso skandalös wie die Musik galt die Choreografie der Ballets Russes von Vaslav Nijinsky. Die erdigen, auf die Körpermitte fixierten, fast sexuellen Tanzbewegungen überforderten das Publikum schlicht in seinen Sehgewohnheiten. Heute gilt die Choreografie als Meilenstein für die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes. Schröder setzt sich in seiner choreographischen Uraufführung mit Ängsten und Ritualen sowie mit der Bedeutung des Opfers in unserer heutigen Gesellschaft auseinander.

—| Pressemeldung Oper Leipzig |—

Würzburg, Mainfranken Theater, Höhepunkte des Spielplans im September und Oktober 2017

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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

Höhepunkte des Spielplans im September und Oktober 2017


AUFTAKT! in die neue Spielzeit am 24. September
Die neue Saison eröffnet das Mainfranken Theater feierlich bei seinem AUFTAKT! am 24. September. Auch in diesem Jahr bietet der Festtag zur Spielzeiteröffnung wieder ein buntes Programm. Das Haus öffnet um 12 Uhr seine Pforten, erster Programmpunkt sind die Präsentationen der Ballettschulen. Nachmittags gibt es neben Workshops, Live-Musik und einem Angebot für Kinder auch Einblicke in die Arbeit an den neuen Inszenierungen der Spielzeit 17/18. Ab 19:30 Uhr führt Intendant Markus Trabusch im Großen Haus durch einen künstlerisch vielfältigen Abend mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg sowie Auszügen aus kommenden Produktionen im Musiktheater, Schauspiel und Ballett.

Premierenfieber im Oktober
 
Musik und Amore: Shakespeares Was ihr wollt
Mit der berühmten Komödie Was ihr wollt in der Regie von Sigrid Herzog zeigt das Mainfranken Theater Würzburg am 1. Oktober seine erste Premiere der Spielzeit 17/18. Autor William Shakespeare offenbart darin, dass alles anders ist, als es auf den ersten Blick scheint. Die vielfältigen und feinsinnig gezeichneten Figuren sind geprägt von Gegensätzen: melancholische Weltvergessenheit trifft auf soliden Realitätssinn, zarte Verliebtheit auf hemmungslosen Liebeswahn, subtiler Witz auf derbe Komik. Ebenso wie das Sujet der Liebe spielt auch Musik eine zentrale Rolle in Herzogs Interpretation des Stoffs. Ihre Inszenierung wird durch Live-Musik bereichert, darunter ganze Chöre, die mit dem Schauspielensemble einstudiert wurden.

Coming-of-Age-Geschichte: Superhero
In Superhero (Premiere: 3.10.) dreht sich alles um einen todkranken Jungen, der sich in eine Comicwelt träumt. Das Ensemble wird unterstützt von Sebastian Stamm, der als Spieledesigner, Illustrator und Comiczeichner in Berlin arbeitet. Die Handlung nach dem Roman von Anthony McCarten wurde 2011 unter dem Namen „Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ auch für die Kinoleinwand verfilmt.

Mozarts Liebesschule: Così fan tutte
In Così fan tutte treiben Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte die Mechanik der komischen Oper auf die Spitze. Das Meisterwerk der Operngeschichte dreht sich um zwei verliebte Männer, die die Treue ihrer Angebeteten testen wollen. In der Würzburger Neuinszenierung (Premiere: 7.10.) stellen sich die neuen Ensemblemitglieder Marzia Marzo und Akiho Tsujii dem Würzburger Publikum erstmals in einer Opernproduktion vor. Für das Bühnenbild und die Gestaltung der in die Inszenierung eingebetteten Videos ist das Duo von fettFilm zuständig. Hinter diesem renommierten Label verbergen sich die auch an den großen nationalen und internationalen Bühnen tätigen Video-Künstler Momme Hinrichs und Torge Møller.

Zwei-Personen-Drama: Gift. Eine Ehegeschichte
Gift (Premiere: 13.10.) erzählt von zwei Menschen, die erst ihr Kind verloren haben, dann einander und dann sich selbst. Mit dem 2009 am Nationaltheater in Gent uraufgeführten Stück gelingt der niederländischen Autorin Lot Vekemans eine ungewöhnlich direkte und berührende Auseinandersetzung mit Tod, Trauer und Neuanfang. Nach Judas ist Gift das zweite zeitgenössische Drama von Vekemans, das im Mainfranken Theater zur Aufführung gebracht wird. Regisseurin Inga Lizengevic kehrt nach ihrer erfolgreichen Inszenierung Muttersprache Mameloschn für diese Arbeit ans Mainfranken Theater zurück.

Bayerisches Kultstück: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
Seit der Uraufführung 1975 im Münchner Staatsschauspiel ist die Geschichte um den Brandner Kaspar unzählige Male aufgeführt, verfilmt und als Roman verarbeitet worden. Mit dem Stück (Premiere: 15.10.) greift das Mainfranken Theater auf die gleichnamige Produktion in der Regie von Markus Trabusch am Theater Augsburg zurück und entwickelt eine eigene Würzburger Fassung. 2014 erhielt Trabusch für seine Augsburger Inszenierung des Stoffs den Zuschauerpreis für die beste Produktion der Spielzeit.

Oper trifft Ballett: Blaubart – – Sacre
Der Doppelabend Blaubart — Sacre, der am 31. Oktober Premiere feiert, vereint gleich zwei Stücke: Herzog Blaubarts Burg zählt zu den Schlüsselwerken der musikalischen Moderne. Die Neuinszenierung von Béla Bartóks Einakter in der Regie von Anna Vita wird im zweiten Teil des Abends durch Igor Strawinskys epochale Ballettmusik Le sacre du printemps ergänzt. Das „Frühlingsopfer“, so der deutsche Titel, handelt von der Rettung eines Volkes durch Opferung einer jungen Frau und ging bei seiner Uraufführung in Paris am 29. Mai 1913 als einer der größten Theaterskandale in die Geschichte ein.

Wieder da: Terror
Eines der „stärksten Schauspiele in jüngerer Zeit am Mainfranken Theater“ (Main-Echo) kehrt am 24. Oktober auf den Spielplan zurück. Das Gerichtsdrama Terror, das im Ratssaal des Rathauses Würzburg aufgeführt wird, stellt den Zuschauer vor die Wahl: Ist der Pilot schuldig im Sinne der Anklage — oder soll er freigesprochen werden?

Highlights aus dem Konzertkalender
Erstmals lädt das Philharmonische Orchester Würzburg am 30. September zu seiner neuen Reihe der Rathauskonzerte ein. Open air im Rathaushof darf sich das Publikum auf Ausschnitte aus Peter Tschaikowskis großen Ballettmusiken zu Dornröschen, Nussknacker und Schwanensee freuen. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert drinnen im Ratssaal statt, wo mit Eine kleine Nachtmusik und der Linzer Sinfonie eine geballte Portion Mozart auf das Publikum wartet.

Pianist Bernd Glemser eröffnet mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso die Sinfoniekonzertsaison am 19. und 20. Oktober. Es erklingt Peter Tschaikowskis erstes Klavierkonzert. Als gleichermaßen edles wie kraftvolles Klangpanorama erweist sich auch die sechste Sinfonie – die Pathétique – aus der Feder dieses russischen Romantikers, die diesen Konzertabend programmatisch komplettiert.

Ein erlesenes sowie facettenreiches Programm, bestehend aus Wolfgang Amadeus Mozarts anspruchsvollem Streichquartett in B-Dur KV 589, Leoš Janáceks expressiv-poetischer Kreutzersonate sowie dem biografisch konnotierten Streichquartett in f-Moll aus der Feder von Felix Mendelssohn Bartholdy, wartet auf die Zuhörer des 1. Kammerkonzerts am 29. Oktober im Toscanasaal der Würzburger Residenz.

 „99 – Die öffentliche Probe“: Così fan tutte
Das Mainfranken Theater setzt seine beliebte Reihe „99 – Die öffentliche Probe“ in der Spielzeit 17/18 fort. Einen ersten exklusiven Einblick in die neue Opernproduktion Così fan tutte, die am 7. Oktober Premiere feiert, gibt es in diesem Format am 2. Oktober. Die kostenlosen, auf 99 Stück begrenzten Eintrittskarten für diese öffentliche Probe sind, so lange der Vorrat reicht, nur am Tag der Veranstaltung ab 18 Uhr an der Theaterkasse erhältlich.

Paul Maar stellt sein neues Buch vor
In diesem Jahr feiert Autor Paul Maar nicht nur seinen 80. Geburtstag, sondern auch die Erscheinung seines neuen Buchs „Das Sams feiert Weihnachten“. In Kooperation mit der Buchhandlung Hugendubel veranstaltet das Mainfranken Theater am 29. Oktober eine Lesung mit dem Jubilar. Dabei gibt der beliebte fränkische Kinderbuchautor Auszüge aus seinem neuen Buch zum Besten.


Terminüberblick
Das Theater vor Ort: Stadtfest –> 16.9.
AUFTAKT! –> 24.9.
W-Café –> 27.9.
Rathauskonzert –> 30.9.
Das Theater vor Ort: Mainfranken Messe –> 30.9. | 1.10. | 7.10. | 8.10.
Premiere: Was ihr wollt –> 1.10.
„99 – Die öffentliche Probe“: Così fan tutte –> 2.10.
Premiere: Superhero –> 3.10.
Premiere: Così fan tutte –> 7.10.
Babykonzerte –> 8.10.
Premiere: Gift. Eine Ehegeschichte –> 13.10.
Matinee: Blaubart – – Sacre –> 15.10.
Premiere: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben –> 15.10.
1. Sinfoniekonzert –> 19.10. & 20.10.
Wiederaufnahme: Terror –> 24.10.
W-Café –> 25.10.
1. Kammerkonzert –> 29.10.
Breakfast Club –> 29.10.
Lesung von Paul Maar –> 29.10.
Premiere: Blaubart – – Sacre –> 31.10.

Pressemeldung Mainfrankentheater

Mainfranken Theater Würzburg – Alle Karten Hier :
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Düsseldorf / düsseldorf festival !, Highlights 13.09. – 02.10.2017

Düsseldorf Festival / Kreation Thomas Rempen © Thomas Rempen

Düsseldorf Festival / Kreation Thomas Rempen
© Thomas Rempen

düsseldorf festival

düsseldorf festival! 13.9. – 2.10.2017

Die Highlights:
Vom 13. September bis 2. Oktober 2017 präsentiert das düsseldorf festival! zum 27. Mal außergewöhnliche Produktionen aus Musik, Theater, Nouveau Cirque und Tanz. Die diesjährigen Produktionen verwischen wie gewohnt die Trennlinien zwischen den Kunstformen und wagen Grenzgänge und -überschreitungen. Unter den elf Glanzlichtern des internationalen Programms finden sich drei NRW- Premieren, fünf Deutschlandpremieren sowie eine Europapremiere.


düsseldorf festival / No Gravity Dance Company © Manuela Giusto

düsseldorf festival / No Gravity Dance Company © Manuela Giusto

Aria
NoGravity Dance Company
Deutschlandpremiere
Schwebendes Gesamtkunstwerk
Wären wir Italiener, erschlösse sich uns der Titel dieses verblüffenden Tanzabends sofort in seiner Zweideutigkeit: Wir würden nicht nur Musik im Ohr haben, barocke Arien von Monteverdi über Vivaldi bis Pergolesi, sondern auch schon wissen, dass wir unseren Augen nicht trauen werden: weil die Tänzer der NoGravity Dance Company aus Rom beständig in der Luft zu schweben scheinen. Eben „arie barocche nell’aria“. Zusammen mit einem ebenso zauberhaften wie heiteren Set aus Bühne, Kostümen und Licht verbinden sich 13 kleine Sequenzen zu einem hinreißenden Gesamtkunstwerk.
Mi 13.9. – Fr 15.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / Dimitride Perrot © Augustin Rebetez

düsseldorf festival / Dimitride Perrot © Augustin Rebetez

MYOUSIC  –  Dimitri de Perrot
feat. Julian Sartorius
Deutschlandpremiere
Klangwelten erleben
Klänge erklingen, verklingen und werden zu Erinnerungen und Gefühlen. Jahrelang erforschte der Schweizer Komponist Dimitri de Perrot (genau, der von Zimmermann & de Perrot) das einmalige Verhältnis zwischen Publikum und Aufführung und das Klangmaterial, das aus dieser Begegnung entsteht. Zusammen mit dem Drummer Julian Sartorius erschafft er – im Rahmen seiner ersten Soloinszenierung – ein faszinierendes szenisches Konzert, in dem das Publikum zum Teil des Stückes wird: Durch die Installation verschiedenster Resonanzkörper und Klangerzeuger, die überall im Saal verteilt sind, erleben die Zuschauer die Musik buchstäblich am eigenen Leib.
Do 14.9. – Sa 16.9., 20 Uhr, tanzhaus nrw


düsseldorf festival / Kader Attou & Compagnie Accrorap © Michel Cavalca

düsseldorf festival / Kader Attou & Compagnie Accrorap © Michel Cavalca

Opus 14  –  Kader Attou & Compagnie Accrorap
NRW-Premiere
Kraftvolle Momentaufnahmen
Da dreht einer seinen gesamten Körper waagerecht im Raum – auf einer Hand, endlos. Eine andere erkundet kopfüber die Grenzen der Schwerkraft. Körper verflüssigen sich in eine gemeinsame Struktur, rasend schnell löst sie sich wieder auf. Wie ein großer Fluss nimmt die Musik alle mit, Menschen treideln in Duetten, Trios suchen gemeinsam nach Wegen – und immer wieder friert eine Szene ein zur unverrückbaren Momentaufnahme. In der Choreografie von Kader Attou, Drahtzieher der neuen französischen HipHop-Szene, malen die 16 Tänzer der Gruppe Accrorap traumartige tableaux vivants von kraftvoller Schönheit.
Sa 16.9. & So 17.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / José Montalvo © Patrick Berger

düsseldorf festival / José Montalvo © Patrick Berger

Y Olé!  –  José Montalvo
NRW-Premiere  –  Feier auf das Leben
Wenn José Montalvo Igor Strawinskys Ballettmusik Le Sacre du Printemps mit Volksund Popkultur kreuzt, wird ein heidnisches Opferritual zur frühlinghaften Feier auf das Leben. Der französische Choreograf mit spanischen Wurzeln kennt im Wettkampf der (Tanz-)stile keine Verlierer: Elektrisierender Flamenco und schnörkelloser HipHop treffen auf klassischen Tanz und afrikanische Rhythmen. Später kommen traditionelle Lieder aus Algerien oder Schlager aus den 60ern hinzu, und wenn die Party langsam hinübergleitet in Erinnerungen an die Träume und Feste einer wechselvollen Kindheit, passt immer noch alles zusammen.
Di 19.9. & Mi 20.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / Cory Henry © Cory Henry

düsseldorf festival / Cory Henry © Cory Henry

Cory Henry  –  The Revival
Deutschlandpremiere
Hammondorgel als fetzige Bigband
Wenn die Hammond B3 die Bigband des armen Mannes ist, dann ist der New Yorker Keyboarder und Organist Cory Henry nie allein auf der Bühne – wenn er sich auch mit seinem aktuellen Programm The Revival fast ausschließlich solo oder nur von einem Schlagzeug unterstützt an der mächtigen Hammondorgel präsentiert. Henry, anerkannte Gospelgröße der jungen Generation, einen schier unglaublichen Reichtum an Klängen und Stimmungen aus dem Instrument heraus, mal inbrünstig soulig, dann wieder progressiv jazzig oder sogar gnadenlos rockig.
Do 21.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / Master Drummers of Burundi © Will Dum

düsseldorf festival / Master Drummers of Burundi © Will Dum

Master Drummers of Burundi  –  Rhythmische Großfeuer
Sie sind eine Legende: Die Meistertrommler aus Burundi zählen seit Jahrzehnten zu den berühmtesten und besten Trommel-Ensembles der Welt. Sie sind die Botschafter einer Tradition, die in dem kleinen zentralafrikanischen Staat seit Jahrtausenden gepflegt wird.
Ihre Konzerte sind Spektakel voller Energie, Farbenpracht und archaischer Intensität. Die zwölf Batimbos, zugleich umwerfende Tänzer und Artisten, entfachen in ihren bunten Gewändern martialisch donnernde rhythmische Großfeuer. Und während sie singen, tanzen, springen und imaginäre Kämpfe an ihren Instrumenten ausfechten, gerät man schier außer sich vor Begeisterung.
Fr 22.9. & Sa 23.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / Peter Lohmeyer © Roland Breitschuh

düsseldorf festival / Peter Lohmeyer © Roland Breitschuh

Süditalien – Heimat und Sehnsuchtsort
Etta Scollo Trio & Peter Lohmeyer  –  NRW-Premiere

düsseldorf festival / Etta Scollo © Frank Szafinski

düsseldorf festival / Etta Scollo © Frank Szafinski

Reise durch ein Land der Gegensätze Süditalien. Ein Ort der Sehnsucht. Von jeher lockt er mit seiner Magie Menschen aus aller Welt, die sich auch von feuerspeienden Naturgewalten oder kriminellen Machenschaften nicht abschrecken ließen und lassen. Begeben Sie sich zusammen mit Peter Lohmeyer und Etta Scollo auf eine Reise durch das Land der Gegensätze und Widersprüche. Der renommierte Schauspieler präsentiert eine Sammlung von Geschichten und Erfahrungen aus der Feder Einheimischer und Reisender und harmoniert dabei hervorragend mit der großartigen sizilianischen Sängerin, die das Programm um eine Mischung aus Tradition, Pop-Avantgarde und Jazz bereichert.
So 24.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz

 


düsseldorf festival / Eun-Me Ahn © Young Mo Choe

düsseldorf festival / Eun-Me Ahn © Young Mo Choe

Ahnsim Dance  –  Eun-Me Ahn
Europapremiere
Tanzperformance über das Anderssein
Sie ist berühmt für ihre exzentrischen, provokanten Stücke. Nun präsentiert die koreanische Choreografin Eun-Me Ahn den Auftakt zu ihrer neuen Trilogie zum Thema „Different People“ erstmals in Europa. Auf der Bühne agieren sehende und blinde Tänzer miteinander und erzählen mit ausdrucksstarker Körpersprache eine eindringliche Geschichte über das Anderssein und über die Schwierigkeiten im täglichen Leben derer, die am Rande der Gesellschaft leben. Und die auf der Bühne plötzlich ihre ganze Stärke und besondere Persönlichkeit ausstrahlen. Eun-Me Ahn transportiert in „Ahnsim Dance“ unendliche Zuversicht und Lebensfreude.
Di 26.9. & Mi 27.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


 

Orfeo 2.0 – a baROCK opera  –  l’arte del mondo
Mit Jazz und Rock auf Monteverdis Spuren
Wie hat wohl Monteverdis „Orfeo“ vor 400 Jahren im Original geklungen? Bestimmt ganz anders, als wir die Oper heute kennen, denn der Komponist hat eine Partitur hinterlassen, die nur spärlich über Instrumentierung und Ausführung Auskunft gibt. Alles andere wurde improvisiert. Wie heute beim Jazz … Dieser Gedanke, ausgesponnen von den kreativen Köpfen des Orchesters l’arte del mondo, war die Geburtsstunde einer Orfeo-Version mit modernen, jazzigen und poppigen Rhythmen und Harmonien. Ein verblüffender Ansatz, der funktioniert: Denn von Blues über Rock und Jazz bis zum Post-Punk ist bei Monteverdi alles schon da!
Do 28.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / Taksim Trio © Taksim Trio

düsseldorf festival / Taksim Trio © Taksim Trio

Ahi  –  Taksim Trio
Tradition funkensprühend belebt
Multikulturell, musikalisch versiert und dabei ausgesprochen unterhaltsam: Die drei
Virtuosen des Taksim Trios aus Istanbul sind in ihrer Heimat gefeierte Superstars – und
drauf und dran, auch hierzulande Kultstatus zu erreichen. Hüsnü Senlendirici an Klarinette und Duduk, Ismail Tuncbilek an der elektrisch verstärkten Baglama, ein Instrument der Langhalslauten-Familie Saz, und Aytaç Dogan an der türkischen Zither Kanun mischen anatolische Volksmusik mit orientalischem Pop, geben hier eine Portion Jazz dazu und da eine Prise Klassik. So wird Tradition funkensprühend und unerschrocken neu belebt!
Fr 29.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / Les 7 doigts de la main © Alexandre Galliez

düsseldorf festival / Les 7 doigts de la main
© Alexandre Galliez

RÉVERSIBLE  –  Les 7 doigts de la main
Deutschlandpremiere
Mit Akrobatik durch Raum und Zeit
Die Wände spielen mit: Sie wackeln und tanzen, trennen und begrenzen. Ein Blick hinter die Wand ist wie ein Blick in sich selbst. Wo komme ich her, was macht mich aus, wer bin ich wirklich? RÉVERSIBLE ist den Groß- und Urgroßeltern gewidmet, einer Generation, in der Familie alles bedeutete. Acht begnadete Performer reisen in einem Strudel atemberaubender Showelemente durch Raum und Zeit, tauchen ein in das Leben ihrer Vorfahren und lernen sich dabei ganz neu kennen. Wie alle Produktionen der Ausnahmeartisten von „Les 7 doigts de la main“ überzeugt auch das aktuelle Stück durch eine virtuose Mischung aus Theater, Musik, Zirkus, Humor und Akrobatik.
Sa 30.9., 20 Uhr, So 1.10. 14 & 20 Uhr, Mo 2.10., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


Ticket-Informationen:
Ticket-Hotline:     0211.82 82 66 22
(bis 11.9.2017 Mo bis Fr und ab Festivalbeginn täglich 10-18 Uhr)
Internet:     www.duesseldorf-festival.de oder www.westticket.de
Tickets können auch im Festivalbüro gekauft und abgeholt werden:
Bolkerstr. 14-16, 40213 Düsseldorf, Mo bis Fr 11-18 Uhr.
Tickets gibt es außerdem bei den west:ticket-Vorverkaufsstellen
Frühbucherrabatt:
Bis einschließlich 6. Juni 2017 gibt es auf den Kartenkauf eine Ermäßigung von 10 %. Hauptsponsoren des düsseldorf festival! sind die Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz Aktiengesellschaft (IDR AG), die Rheinische Post, die Landeshauptstadt Düsseldorf, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und Parkvogel Düsseldorf.         www.duesseldorf-festival.de


Hintergrund – Entstehung & Entwicklung
Aus der privaten Initiative, die 1991 als Altstadtherbst antrat, um die Düsseldorfer Altstadt kulturell zu beleben, haben die Intendanten Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen im Laufe der Jahre ein Kulturfestival mit einem breiten, weltoffenen Veranstaltungsspektrum für die Stadt und die Region entwickelt. Ohne seine Wurzeln in der lokalen und regionalen Musikszene aus den Augen zu verlieren, hat das Festival seinen Fokus mehr und mehr auf die internationale Kulturszene gerichtet. Kontinuierlich wird der Blickwinkel größer, entstehen auf der Suche nach inspirierenden Künstlerpersönlichkeiten vielfältige Kontakte ins Ausland, tritt man als KoproduktionsPartner anderer, ähnlich orientierter Festivals grenzüberschreitend in Erscheinung.

Düsseldorf Festival / Christiane Oxenfort Andreas Dahmen © Adrian Bedoy

Düsseldorf Festival / Christiane Oxenfort Andreas Dahmen © Adrian Bedoy

Das Programm-Profil ist mittlerweile geprägt von innovativen, großformatigen Tanz-, Musiktheater- und Nouveau-Cirque-Produktionen, exklusiven (kammer)musikalischen Konzepten und experimentellen Crossover-Projekten. Inzwischen ziehen bis zu 500 Künstler aus der ganzen Welt in mehr als 60 Veranstaltungen jährlich rund 25.000 Besucher in ihren Bann. Schließlich ist das Festival auch räumlich über sich hinausgewachsen: Neben der Altstadt mit dem Theaterzelt als Mittelpunkt werden immer wieder neue und ungewöhnliche „locations“ in ganz Düsseldorf als Spielorte erschlossen. Um der Verankerung in der Düsseldorfer Kultur und der zunehmenden Internationalität Rechnung zu tragen und gleichzeitig Raum für Weiterentwicklung zu schaffen, hat sich das altstadtherbst kulturfestival düsseldorf 2012 in düsseldorf festival! umbenannt und trägt seither den Namen, den es sich schon längst erworben hat: düsseldorf festival! ist Festival in Düsseldorf, für Düsseldorf und Botschafter Düsseldorfs.  –  

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