Garmisch Partenkirchen, Richard Strauss Festival, Open Air im Kloster Ettal am 28. und 29. Juni 2019

Richard Strauss Festival

behncke communications

Richard-Strauss-Festival 2019
EIN SOMMERNACHTSTRAUM

Open Air Konzerte – Kloster Ettal – 28. und 29. Juni 2019

Kloster Ettal © growpublic

Kloster Ettal © growpublic

Das Eröffnungswochenende des Richard-Strauss-Festivals 2019 erreichte bereits knapp 1.400 Gäste.

Richard Strauss Festival / Eröffnungskonzert mit Camerata Salzburg und François Leleux, Oboe © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Eröffnungskonzert mit Camerata Salzburg und François Leleux, Oboe © NICK BRIXLE

Vom Staatsempfang mit Eröffnungskonzert und dem Konzert der „Rising Stars I“ am Freitag, über die Lesung „Traumnovelle“ und der „Nacht der Poesie“ mit vier Konzerten am Samstag, bis zur „Musikwanderung durch die Partnachklamm“ und dem Höhepunkt „Dinner und Konzert auf der Zugspitze“ am Sonntag waren die neun Veranstaltungen an diesen drei Tagen ein erfolgreicher Auftakt für das Festival, das noch bis Samstag, den 29. Juni läuft und mit zwei großen Klassik Open Air Konzerten in Kloster Ettal (28. und 29.06.) endet. Für die kommenden Veranstaltungen gibt es noch Tickets.

Die Sendung „Abendschau“ des BR berichtet heute aktuell ab 17:30 Uhr über den Festivalstart.

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Zum zweiten Mal wird die imposante barocke Abtei Ettal zur spektakulären Kulisse für die Auftritte der hochkarätigen Gäste des Richard-Strauss-Festivals unter dem Motto Ein Sommernachtstraum.

Asmik Grigorian, die umjubelte Salome der Salzburger Festspiele, gibt mit Orchesterliedern von Richard Strauss ihr Debüt beim Richard-Strauss-Festival. Auch Jean-Guihen Queyras, der international gefragte Cellist, tritt erstmals in diesem Rahmen auf.

Im Jahr 2019 feiert das Richard-Strauss-Festival das 30 jährige Jubiläum seiner Gründung. Die Open Air Konzerte in Kloster Ettal waren 2018 ein Publikumsmagnet und finden in diesem Jahr ihre Fortsetzung unter dem Motto Ein Sommernachtstraum. Das titelgebende Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy wird dabei ebenso erklingen wie Meisterwerke von Richard Strauss und Antonín Dvorák.

Salzburgs Shooting Star Asmik Grigorian beim 1. Klassik Open Air am 28. Juni 2019 Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian, die mit der Partie der Salome bei den Salzburger Festspielen 2018 zum Weltstar avancierte, gibt mit Orchesterliedern von Richard Strauss ihr Festivaldebüt. Dirigent des Abends, an dem auch Richard Strauss‘ Symphonische Dichtung „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ und Antonín Dvoráks 8. Symphonie erklingen, ist Alexander Liebreich, der 2018 mit einer Grammy-Nominierung geehrt und mit dem ICMA Award sowie dem OPUS Klassik ausgezeichnet wurde.

Cornelius Meister und Jean-Guihen Queyras beim 2. Klassik Open Air am 29. Juni 2019 Auch Jean-Guihen Queyras, der virtuose, international gefeierte französische Cellist, tritt erstmals beim Festival auf und übernimmt den Cellopart in Richard Strauss‘ Tondichtung „Don Quixote“. Dieses Meisterstück ist beim zweiten Konzert gemeinsam mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Ein Sommernachtstraum“ zu erleben. Am Dirigentenpult steht Cornelius Meister, der mehrfach ausgezeichnete Generalmusikdirektor der Staatsoper und des Staatsorchesters Stuttgart. 2018 wurde er mit dem OPUS Klassik als „Dirigent des Jahres“ geehrt. Auch die Damen des Tschechischen Philharmonischen Chores Brno sind bei diesem Konzert zu erleben.

Wie in jedem Jahr bildet auch 2019 der Meisterkurs für Gesang einen wichtigen Bestandteil des Festivalprogramms. Meisterkurs Gesang mit einer herausragenden Strauss-Interpretin Dame Felicity Lott gilt als eine der größten Strauss-Interpretinnen und hat vor allem mit den Partien der Marschallin und der Arabella, die sie an allen großen Häusern von der New Yorker MET bis zur Wiener Staatsoper gesungen hat, international Maßstäbe gesetzt. Auch als Liedinterpretin war Felicity Lott stilbildend. Wir freuen uns daher sehr, dass wir diese große Künstlerpersönlichkeit für den Meisterkurs Gesang 2019 gewinnen konnten.

Der Meisterkurs findet vom 24. bis zum 28. Juni 2019 im Kongresshaus Garmisch Partenkirchen statt. Kursgegenstand sind Lieder und Opernausschnitte mit Schwerpunkt Richard Strauss, angesprochen sind Sängerinnen und Sänger im Alter von maximal 32 Jahren. Die Veranstaltung ist öffentlich und mündet in ein Abschlusskonzert am 28. Juni 2019 um 11 Uhr.

Ein klares Bekenntnis der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen Bestärkt durch die Akzeptanz des Publikums und der Presse setzt Alexander Liebreich seinen Weg beim Richard-Strauss-Festival mit der vollen Unterstützung der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen für die künstlerische Neuausrichtung fort. Durch einen mehrheitlichen Gemeinderatsbeschluss sicherte die Marktgemeinde auch für die Festivals 2019 und 2020 jeweils einen Budgetanteil von 330.000 € zu. Auf dieser soliden Basis geht die Planungsphase für das Jahr 2019 ins Finale.


Richard Strauss Festival –  Garmisch Patenkirchen 2018
youtube Trailer Richard Strauss Festival
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RICHARD-STRAUSS-FESTIVAL OPEN AIR WIRD DRAUßEN STATTFINDEN:

ES GIBT NOCH TICKETS IN ALLEN KATEGORIEN
Do., 27. Juni, 17:30 Uhr WANK TERRASSE SONNENALM // Konzert und Dinner auf dem Wank mit Alexei Gerassimez, Schlagwerk und Hiyoli Togawa Viola

Fr., 28. Juni, 20:00 Uhr KLASSIK OPEN AIR 1 // Rundfunk Sinfonieorchester Prag mit Dirigent Alexander Liebreich und Sopran Asmik Gregorian

Sa., 29. Juni, 20:00 Uhr KLASSIK OPEN AIR 2 // Rundfunk Sinfonieorchester Prag mit Dirigent Cornelius Meister und Violoncello Jean-Guihen Queyras


Richard-Strauss-Festival 2019 vom 21. – 29. Juni unter dem Motto POESIE

Das 30jährige Gründungsjubiläum des Richard-Strauss-Festivals feiert der Künstlerische Leiter Alexander Liebreich gemeinsam mit international  renommierten Künstlerinnen und Künstlern mit einem spannenden, vielfältigen,  poetisch-dramatischen Programm unter dem Motto POESIE.

Während des neun Tage dauernden Festivals zeigen sich die vielen Fassetten des Mottos POESIE in den 26 Einzelveranstaltungen, vom Orchesterkonzert über den Liederabend bis zum Solorecital.  „Die Kraft des spielerischen Klanges, die Vielfalt der Bedeutungen, die Realität des Paradoxen – sie  sind die Grundlagen der Poesie und die des freien Denkens. Zugleich charakterisieren sie den  natürlichen und offenen Umgang mit Kunst, sei es in Form von Text, von visueller Kunst oder von  Musik.“ Mit seinem ganzheitlichen Zugang zu Thema „Poesie“ und seinem inspirierenden  Programmkonzept spricht Alexander Liebreich das internationale Festivalpublikum ebenso an wie die  Musikfreunde der Region.

Das Erfolgsprinzip „Top Music at Top Locations“ findet auch 2019 seine Fortsetzung: das Erlebnis  großartiger Musik in der unmittelbaren Umgebung der spektakulären Berglandschaft, die schon  Richard Strauss zu seinen zeitlosen Tonschöpfungen inspiriert hat. Die Poesie der Natur verbindet  sich mit dem Zauber des Klanges und der Sprache zu einem einzigartigen Festivalerlebnis.

Richard Strauss Festival / Dame Felicity Lott und RISING STAR, Ewa Tracz © Dr. Dominik Sedivý

Richard Strauss Festival / Dame Felicity Lott und RISING STAR, Ewa Tracz © Dr. Dominik Sedivý

Das Lied als zentrales Thema im Schaffen von Richard Strauss: vom Rising Star bis zur
Legende. Eine Phalanx von Spitzensängerinnen wird sich beim Festival 2019 dem Thema Liedgesang widmen.  Beginnend bei der Generation der „Rising Stars“ mit der Gewinnerin des internationalen  Szymanowski-Wettbewerbs, Ewa Tracz, über den gefeierten Shooting Star aus Südafrika, Golda  Schultz, bis zu einer der derzeit international gefragtesten Sopranistinnen, Asmik Grigorian.

Eine wahre Legende unter den großen Strauss-Interpretinnen wird den Meisterkurs Gesang (24. – 27.  Juni, Abschlusskonzert 28. Juni), einen Fixbestandteil jedes Festivalprogramms, leiten: Dame Felicity  Lott, die mit der Marschallin im „Rosenkavalier“ ihre Paraderolle auf den internationalen Bühnen  verkörperte.

Golda Schultz gibt, begleitet vom texanischen Pianisten Jonathan Ware, am 26. Juni einen  Liederabend auf Schloss Elmau mit Liedern von Franz Schubert und Richard Strauss. Seit 2015, als sie  bei den Salzburger Festspielen in der Rolle der Sophie im „Rosenkavalier“ debütierte, gilt sie als  Liebling des Publikums und der internationalen Medien.

Auch Asmik Grigorian reüssierte  international mit einer Strauss-Partie. Sie war die alles überragende Salome bei den Salzburger  Festspielen 2018. Beim Klassik Open Air am 28. Juni in Kloster Ettal wird sie Orchesterlieder von  Richard Strauss interpretieren. Dirigent des Abends ist Alexander Liebreich.

Die barocke Abtei Ettal als spektakuläre Kulisse für die Klassik Open Air Konzerte am 28.  und 29. Juni. Orchestra in Residence ist in diesem Jahr das großartige Rundfunk Sinfonieorchester Prag, einer der  führenden osteuropäischen Klangkörper, zu dessen Chefdirigent Alexander Liebreich mit Herbst 2018  ernannt wurde. Auf dem Programm stehen große symphonische Werke von Richard Strauss, Antonín  Dvorák und Felix Mendelssohn Bartholdy. Während Alexander Liebreich am 28. Juni am Pult steht,  dirigiert das zweite Konzert Cornelius Meister, „Dirigent des Jahres“ 2018. Ebenfalls zu Gast ist der  virtuose Cellist Jean-Guihen Queyras.

Ein Fest der Poesie: beim Eröffnungskonzert am 21. Juni und bei der „Nacht der Poesie“ am  22. Juni dreht sich alles um das Festivalmotto 2019. Im musikalischen Zentrum der Festivaleröffnung steht das Oboenkonzert von Richard Strauss,  interpretiert von François Leleux und der Camerata Salzburg, die dieses Werk auch bei der am  folgenden Tag stattfindenden „Nacht der Poesie“ spielen werden.

Die „Nacht der Poesie“ beginnt mit einer hochkarätigen Lesung für Literaturfans: Ulrich Matthes,  einer der profiliertesten Schauspieler Deutschlands und für seine Auftritte sowohl auf der Bühne als  auch in Film und Fernsehen vielfach ausgezeichnet, liest auf der Bühne U1 Arthur Schnitzlers  „Traumnovelle“.

Am Abend folgen in der Aula des Werdenfels-Gymnasiums drei weitere, ca. 50 Minuten dauernde Konzerte mit der Camerata Salzburg, François Leleux, dem Pianisten Saleem Abboud Ashkar und den  Rising Stars. Dabei sind u. a. Mozarts Oboenkonzert und Beethovens 2. Klavierkonzert zu erleben.  Mit einer ganz besonderen Performance endet diese „Nacht der Poesie“. Der Schauspieler Christian  Brückner, auch bekannt als die Synchronstimme von Hollywood-Titan Robert De Niro, der  Saxophonist Heinz Sauer und der vielseitige Jazzpianist Michael Wollny verbinden Texte von  Ror Wolf mit musikalischen Entsprechungen. Top of Germany: Die Zugspitze feiert am 23. Juni ihr Debüt als Konzertsaal.

Richard Strauss Festival / TOP OF GERMANY - Dinner und Konzert auf der Zugspitze mit Pianist Piotr Anderszewski © Sammy Hart

Richard Strauss Festival / TOP OF GERMANY – Dinner und Konzert auf der Zugspitze mit Pianist Piotr Anderszewski © Sammy Hart

Nach der Bergfahrt mit der neuen Zugspitz-Gondelbahn, die bereits atemberaubende Ausblicke auf  die umgebende Bergwelt verheißt, und einem herzlichen „Willkommen“ auf Deutschlands höchstem Berg, genießt man ein mehrgängiges, bayrisch inspiriertes Dinner, ehe man im Konzertsaal Platz  nimmt. Dem exklusiven Umfeld entsprechend sind auch der Gast Piotr Anderszewski und sein  Programm „top“.

Richard Strauss Festival / TOP OF GERMANY - Dinner und Konzert auf der Zugspitze mit Pianist Piotr Anderszewski © Sammy Hart

Richard Strauss Festival / TOP OF GERMANY – Dinner und Konzert auf der Zugspitze mit Pianist Piotr Anderszewski © Sammy Hart

Der polnische Pianist zählt zu den besten Pianisten der jüngeren Generation. Mehrfach ausgezeichnet spielt er in allen großen internationalen Konzerthäusern und bei renommierten  Festivals. Mit ausgewählten Werken von Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven stellt er  sein Können bravourös unter Beweis. Wenn das Wetter schön ist, gibt es zum Abschluss noch ein  besonderes Erlebnis, dann wenn man mit der Gondel zurück zum Eibsee schwebt und ringsum auf  den Bergen die Johannifeuer leuchten.

Get the Rhythm: Der Percussionist Alexej Gerassimez erobert am 27. Juni den Wank. Das Konzert auf dem Wank kann man mit allen Sinnen genießen und dabei neben der spektakulären  Aussicht auf die Zugspitze und einem köstlichen bayrischen Dinner ein ganz außergewöhnliches Konzert erleben. Der junge Percussionist Alexej Gerassimez ist als Musiker so vielseitig wie sein Instrumentarium. Sein Repertoire reicht von Klassik und Neuer Musik über Jazz bis zu Minimal Music und erweitert sich zusätzlich durch eigene Kompositionen. Seine Partnerin beim Konzert auf dem  Wank ist seine Frau, die Bratschistin Hyoli Togawa.

Rising Stars, auf dem Sprung zur großen Karriere. Unter dem Titel „Rising Stars“ konzertiert eine Gruppe von sechs hochtalentierten jungen  Künstler*innen, die bereits erfolgreich und auf dem Sprung zur internationalen Karriere sind. Die Sopranistin Ewa Tracz und der Cellist Marcin Zdunik kommen aus Polen, die Klarinettistin Anna  Sysová und der Geiger Jan Mrá?ek aus Tschechien, der Bratschist Tobias Reifland und der Pianist  Amadeus Wiesensee aus Deutschland.

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

In unterschiedlichen Formationen sind sie beim Auftaktkonzert am 21. Juni, der Nacht der Poesie am  22. Juni, einem Kammerkonzert in der Werdenfels Aula am 24. Juni und einer Matinee auf Schloss Elmau am 25. Juni zu erleben. Dabei präsentieren sie Meisterwerke wie Olivier Messiaens „Quatuor  pour la fin du temps“, Franz Schuberts „Der Hirt auf dem Felsen“ und Richard Strauss‘  Klavierquartett.

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Ein Sommernachtstraum“ mit Schülerinnen und Schülern aus Garmisch-Partenkirchen am  27. Juni Nicht nur den Familien der mitwirkenden Kinder standen die Tränen in den Augen, als die  Schülerinnen und Schüler der Bürgermeister-Schütte-Schule ihre Interpretation von Shakespeares  „Romeo und Julia“ aufführten. Sie eroberten den Festsaal Werdenfels im Sturm. Das wunderbare  Education Projekt findet mit Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und der Musik von Felix  Mendelssohn Bartholdy 2019 seine Fortsetzung. Partner des RSF sind wieder der Münchner Verein Fokus Tanz / Tanz und Schule e. V. und die Bürgermeister-Schütte-Schule Garmisch-Patenkirchen. Am  27. Juni gibt es zwei Aufführungen im Festsaal Werdenfels.

Richard Strauss Festival / Ein Sommernachtstraum, Education Tanzprojekt © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Ein Sommernachtstraum, Education Tanzprojekt © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Ein Sommernachtstraum, Education Tanzprojekt © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Ein Sommernachtstraum, Education Tanzprojekt © NICK BRIXLE

Und außerdem . . .
. . . wird die Geigerin Arabella Steinbacher einen Violinabend mit Werken von Bach, Strauss und Arvo  Pärt auf Schloss Elmau geben (25.6.). Dazu gibt es wieder zwei Musikwanderungen mit dem  bewährten Bergführer Alois Lösl, das Preisträgerkonzert im Klinikum und ein Konzert von  Musikschüler*innen im Schlossmuseum Murnau.

Richard Strauss Festival / Musikwanderung durch die Partnachklamm zum Graseck mit Alois Lösl Bergführer © Dietlinde Behncke

Richard Strauss Festival / Musikwanderung durch die Partnachklamm zum Graseck mit Alois Lösl Bergführer © Dietlinde Behncke

Richard Strauss Festival / Musikwanderung durch die Partnachklamm zum Graseck mit Alois Lösl Bergführer © Dietlinde Behncke

Richard Strauss Festival / Musikwanderung durch die Partnachklamm zum Graseck mit Alois Lösl Bergführer © Dietlinde Behncke

—| Pressemeldung behncke communications |—
—| Pressemeldung Richard Strauss Festival Garmisch Partenkirchen |—

Dresden, Sächsische Staatskapelle, Konzert: Gedenken an die Zerstörung Dresdens, 13.-14.-15.02.2019

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Semperoper Dresden / © Matthias Creutziger

Semperoper Dresden / © Matthias Creutziger

 Gedenken an die Zerstörung von Dresden

Sächsische Staatskapelle Dresden – Christoph Eschenbach

Erstmals in der seit 1951 bestehenden Tradition des Gedenkkonzerts der Staatskapelle Dresden zum 13. Februar steht Dvoráks berückendes Stabat mater op. 58, das zuletzt 2000 unter Giuseppe Sinopoli aufgeführt wurde, auf dem Programm. Die 1876/77 entstandene und 1880 in Prag uraufgeführte Vertonung des mittelalterlichen Gedichts mag in engem Zusammenhang mit Dvoráks seit 1874 bestehender Anstellung als Organist in der Kirche St. Adalbert in Prag und dem schmerzhaften Verlust dreier Kinder gestanden haben.

Staatskapelle Dresden / Christoph Eschenbach und die Staatskapelle Dresden © Matthias Creutziger

Staatskapelle Dresden / Christoph Eschenbach und die Staatskapelle Dresden © Matthias Creutziger

Christoph Eschenbach, seit 1992 der Staatskapelle verbunden, leitet die Konzerte in der Semperoper (13. & 14. Februar) und in der Frauenkirche (15. Februar) mit einem hervorragenden Ensemble: Zuletzt für ihre Dresdner Lucia gefeiert, zählt Venera Gimadieva zu den aufstrebenden Sopranistinnen ihrer Generation. Die aktuelle Saison führt die Russin an die Opernhäuser in Washington DC, Zürich und Berlin, bevor sie im Juni für die Neuproduktion der Hugenotten an die Semperoper zurückkehrt.

IOCO, Thomas Thielemann, wird über dies Gedenkkonzert umfassend berichten

Als Mezzosopran steht abermals Elisabeth Kulman (zu Silvester noch der gefeierte Prinz Orlovsky in der konzertanten Fledermaus) mit der Kapelle auf der Bühne. Die Tenorpartie übernimmt der Slowake Pavol Breslik, der 2014 sein Kapelldebüt gab und mittlerweile zu den gefragtesten Tenören zählt. Neben Auftritten an der MET in New York und der Bayerischen Staatsoper München wird er in dieser Saison in Dresden noch die Partien des Hans in der Neuproduktion der Verkauften Braut und den Sänger im Rosenkavalier übernehmen. Der gefeierte René Pape vervollständigt als Bass das Ensemble. Die Chorpartie des Werks, das die Staatskapelle im April auch zu den Osterfestspielen in Salzburg bringt, übernimmt am 13. & 14. Februar der Sächsische Staatsopernchor und am 15. Februar der Chor des Bayerischen Rundfunks.

7. Symphoniekonzert:
13. & 14. Februar, 20 Uhr – Semperoper | 15. Februar, 20 Uhr – Frauenkirche

Christoph Eschenbach | Dirigent, Venera Gimadieva | Sopran, Elisabeth Kulman | Mezzosopran, Pavol Breslik | Tenor, René Pape | Bass, Sächsischer Staatsopernchor Dresden (13. & 14. Februar), Einstudierung: Jörn Hinnerk Andresen, Chor des Bayerischen Rundfunks (15. Februar), Einstudierung: Howard Arman

Antonín Dvorák
»Stabat mater« für Soli, Chor und Orchester op. 58
Übertragung durch MDR Kultur am 15. Februar, 20.05 Uhr
Aufführungen bei den Osterfestspielen Salzburg am 16. & 19. April, 19 Uhr

—| Pressemeldung Sächsische Staatskapelle Dresden |—

Hamburg, NDR, Deutscher Radiopreis 2018 – Gala, IOCO Aktuell, 07.09.2018

September 8, 2018 by  
Filed under Deutscher Radiopreis, Hervorheben, IOCO Aktuell

 

Deutscher Radiopreis 2018 © radiopreisaward118

Deutscher Radiopreis 2018 © radiopreisaward118

Deutscher Radiopreis

 Deutscher Radiopreis 2018 

Verleihung in Hamburg im „Schuppen 52“ – Stargast Lenny Kravitz 

Patrik Klein berichtet für IOCO von der Gala am 6.9.18

Dr. Peter Tschentscher, erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg eröffnet mit freundlichen Worten die Gala des Deutschen Radiopreises 2018, übergibt die Moderation der Show in die bewährten Hände der Moderatorin Barbara Schöneberger, die mit viel Humor, der manchmal die Grenzen des guten Geschmacks tangiert, durch die gut zweistündige Veranstaltung führt.

Deutscher Radiopreis 2018 / Joachim Knuth, NDR Programmdirektor, links, Dr Peter Tschentscher und Gattin © Patrik Klein

Deutscher Radiopreis 2018 / Joachim Knuth, NDR Programmdirektor, links, Dr Peter Tschentscher und Gattin © Patrik Klein

Ein absoluter Weltstar kam zum Deutschen Radiopreis 2018: Lenny Kravitz war mit dabei, als in Hamburg die besten Radiomacher Deutschlands ausgezeichnet wurden.

Nicht nur für die Nominierten war die Gala-Nacht eine ganze besondere. Sondern auch für Lenny Kravitz. Er kam am Vorabend der Veröffentlichung seines neuen Albums „Raise Vibration“ nach Hamburg. Die erste Single daraus, „Low“, ist seit Wochen im deutschen Radio zu hören. Im Refrain überrascht sie mit dem markanten Schrei von Michael Jackson. Der King of Pop hatte den Part vor seinem Tod extra für Lenny Kravitz aufgenommen. „Es ist eine große Ehre, ihn auf diesem Track zu wissen“, sagt Lenny Kravitz und würdigte den Super-Star damit auf seine Weise. Die Radiopreis-Gala wurde mit diesem Song „Low“ live eröffnet.

Deutscher Radiopreis 2018 / Lenny Kravitz © Philipp Szyza

Deutscher Radiopreis 2018 / Lenny Kravitz © Philipp Szyza

Der Deutsche Radiopreis ist eine seit 2010 verliehene Auszeichnung für in Deutschland produzierte Hörfunkprogramme und deren Macher. Laut den Statuten wird sie für Leistungen vergeben, „die in besonderer Weise durch ihre Qualität die Stärken und Möglichkeiten des Mediums vorführen und hervorheben und die damit auch beispielhaft wirken“.

Gestiftet wird der deutsche Radiopreis von den Hörfunkprogrammen der ARD, des Deutschlandradios und den Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut in Marl, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio GmbH und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk, NDR.

Die elfköpfige Jury, vom Grimme-Institut berufen, besteht aus Journalisten, Programm-chefs und Fachexperten. Sie ist sowohl für die drei Nominierungen in jeder Kategorie als auch für die Ermittlung der Preisträger zuständig. Sie vergibt Preise in zehn bis elf Kategorien (beste Moderatorin, bester Moderator, bester Newcomer, beste Morgensendung, beste Comedy, bestes Nachrichten- und Informationsformat, beste Reportage, bestes Interview, beste Programmaktion, beste Innovation, beste Sendung).

Alle Preise sind nichtdotierte Ehrenpreise. Der ebenfalls elfköpfige Beirat des Deutschen Radiopreises hat von 2010 bis 2014 einen Sonderpreis für das Lebenswerk eines Radiomenschen (z.B. Udo Lindenberg, 2012) und von 2010 bis 2016 einen „Sonderpreis Musik“ (z.B. Sting, 2016) vergeben.

Der Deutsche Radiopreis wird im Rahmen einer Galaveranstaltung verliehen, die live von öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosendern sowie als Videostream im Internet übertragen wird. Die dritten Fernsehprogramme der ARD senden sie zeitversetzt. Die Gala findet seit 2010 im Schuppen 52 im Hamburger Hafen statt, mit Ausnahme in 2017, wo sie einmalig in der Elbphilharmonie Hamburg durchgeführt wurde. Moderiert wird die Veranstaltung seit 2011 von Barbara Schöneberger.

Beste Comedy

Ausgezeichnet werden können originär für das Radio entwickelte und gestaltete Formate mit Witz und Humor, die alles bieten, was Spaß macht: Das Spektrum reicht von Primetime-Comedy, politischer Satire und Sketches über humoristische Aktionen bis hin zu humoristischen Serien.

Laudator Heikko Deutschmann hat auf jeden Fall eine „Radiostimme“ und präsentierte den Gewinner in dieser Kategorie, Die Radio Hamburg NEWSSHOW. Der in Innsbruck geborene Schauspieler gehört zu den beliebtesten Hörbuchsprechern Deutschlands. Bekannt geworden ist Deutschmann, der selbst auch Drehbücher schreibt, als Bühnenschauspieler im Hamburger Thalia Theater und in Film- und Fernseh-produktionen wie der dreiteiligen Literaturverfilmung Der Laden„, die 1999 mit dem Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet wurde.

Mit der Daily Comedy „Die Radio Hamburg NEWSSHOW lassen sich Lokales und Aktualität – die großen Stärken des Radios – perfekt abbilden. Als News Anchor Peter von Rumpold ist Radio Hamburg Comedy-Chef Dietmar Simon zu hören. Fast alle Figuren, darunter News-Assistentin „Jessica Burmeister„, spricht der Hamburger YouTube-Star Buddy Ogün. Die NEWSSHOW nimmt die aktuellen Themen des Tages aus Politik, Sport und Gesellschaft auf die Schippe. Die Top-Themen im vergangenen Jahr: natürlich die Bundestagswahl, G20, den Dieselskandal und die #MeToo-Debatte.

Beste Innovation

Ausgezeichnet werden können Initiativen und Realisierungsformen eines redaktionell gestalteten Radioprogramms, die moderne Möglichkeiten medialer Darstellung innovativ und kreativ nutzen. Hierbei kann es sich um eine besonders gelungene Verknüpfung von Programm und digitaler Technik, um crossmediale Angebote oder die intelligente Nutzung sozialer Netzwerke handeln. Die Angebote zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie digital sozialisierte Zielgruppen in deren Nutzungsgewohnheiten zu erreichen und für das Medium Radio zu begeistern wissen.

Laudatorin ist Jasmin Tabatabai, die den Gewinner in dieser Kategorie vorstellt. Es ist N-JOY vom NDR mit dem „Night Lab“ . In „Letzte Spur Berlin“ spielte Jasmin Tabatabai die erste iranisch-stämmige Kommissarin im deutschen Fernsehen, hat aber auch schon die Kriemhild bei den Wormser Nibelungenfestspielen gegeben. Als Tochter einer Deutschen und eines Iraners verbringt Jasmin Tabatabai ihre Kindheit in Teheran, bevor sie mit zwölf Jahren das von Unruhen erschütterte Land verlässt und mit ihrer Familie nach Deutschland geht. Sie studiert an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart und wird 1997 in Katja von Garniers Musik-Road-Movie „Bandits“ mit einem Schlag als Schauspielerin und Musikerin zugleich berühmt.

Radio braucht ständig neue Stimmen und Impulse. Um systematisch Talente zu entwickeln hat N-JOY vom NDR das „Night Lab“ geschaffen. Newcomer bekommen die seltene Chance, eigene Sendungen „on air“ zu moderieren. Mitmachen können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des NDR. Sie brauchen keine Moderationserfahrung, müssen sich aber mit einer kreativen Idee für ihre Show bewerben. Intensives Coaching inklusive.

Musikalisch wird die Show nun mit Max Giesinger und Michael Schulte weitergeführt. Im ersten Song bringt Max Giesinger „Legenden“ und danach der erfolgreichen Grand Prix Teilnehmer Michael Schulte das Stück „Don´t let me be alone“. Die Stimmung im Publikum, das meist an Tischen zu sechst platziert ist und mit allerlei feinen Getränken und Snacks verwöhnt wird, erscheint gelöst und erwartungsvoll.

Beste Programmaktion

Ausgezeichnet werden können herausragend realisierte Interaktionsinitiativen – von Call-in- Aufrufen bis zu Hörerrunden und Off-Air-Aktionen – sowie besondere Ideen, mit denen Radio die Hörer zu Wort kommen lässt, mit ihnen in Dialog tritt, sie selbst zum Teil der Sendung werden lässt und an das Programm bindet.

Laudatorin Laura Ludwig, Weltmeisterin im Beach Volleyball stellt den Gewinner in dieser Kategorie vor. Es ist Radio Fritz (rbb); Karen Schmied und Momo Faltlhauser mit dem MottoFritz Abbechern – Kampf den Pappbechern“. 420.000 Pappbecher wandern in Berlin täglich in den Müll. Ein riesiges Müll- und Ressourcenproblem. Also hat Fritz etwas unternommen. Zusammen mit den Hörerinnen und Hörern. Das Ziel: den ganzen Oktober lang „Abbechern“ und dabei eine Million Pappbecher einsparen. Spielerisch, ohne Zeigefinger. „Das klappt nie“, hallte es durch die Redaktion. Aber das Fritz-Publikum ist großartig, hat sich die FritzApp aufs Handy geladen und darin jeden gesparten Becher dokumentiert. Im Programm wurden die Zwischenstände dokumentiert. Um das Sparen zu erleichtern, hat Fritz Thermobecher verschenkt. Reportagen, Töne, Interviews verleihen der Aktion Tiefe.

Bestes Nachrichten- und Informationsformat

Ausgezeichnet werden können alle Informations- und Nachrichtenformate, die das Zeitgeschehen – so in Gesellschaft und Politik, in der Region und in Deutschland, im nationalen und/oder im internationalen Bezug – aufgreifen, plausibel aufbereiten und formatgerecht vermitteln. Dies soll faktengetreu und sachlich, sorgfältig, kompetent und verständlich geschehen, bei klar erkennbarer Grundierung durch eine moderne, zielgruppenorientierte Präsentation.

Laudator Norbert Blüm erzählt zunächst aus alten Zeiten und findet den Bogen in die aktuelle weltpolitische Lage, in der er sich klar gegen das immer stärker aufkeimende nationalistische Denken in der Welt ausspricht.  „Unverzagt und unverblümt“ ist nicht nur der Titel eines seiner Bücher. Norbert Blüm nimmt als Politiker, Philosoph und Gesellschaftskritiker traditionell kein Blatt vor den Mund. Seine eigene Geschichte macht ihn authentisch. Der Gewinner in dieser Kategorie heißt:

Radio Gong 96.3: Johannes Ott „Der Gong 96.3 Erste Hilfe Crash Kurs“. Richtiges Handeln rettet Leben. Zum ersten Mal strahlt ein Sender einen speziell fürs Radio entwickelten 60-minütigen Erste-Hilfe-Kurs aus, der nur durchs Zuhören die wichtigsten Grundlagen vermittelt. Mit einfachen Eselsbrücken und einprägsamen Geschichten werden den Hörerinnen und Hörern Erste-Hilfe-Grundlagen vermittelt. Dass dieses Format funktioniert, zeigt sich auch auf den Social-Media-Kanälen und durch einen Anstieg der Webradio-Zugriffszahlen.

Die Show wird nun wieder aufgelockert durch den Beitrag von Namika mit dem Song „Je ne parle pas francais“

Beste Moderatorin

Ausgezeichnet werden kann die Radiomoderatorin mit besonderen Moderationsqualitäten, die auch Identifikationsfigur des jeweiligen Senders ist. Sie überzeugt durch professionelle Performance: mit Kompetenz, Kreativität, Spontaneität, Witz, Hörernähe, Emotionalität und gewinnender Stimme; sie schafft Aufmerksamkeit für Themen und hilft, diese einzuordnen. Aufgeschlossen für die Stimmung ihrer Hörer trägt sie wesentlich zur Programmbindung bei und begeistert in der Summe ihrer Fähigkeiten für das Medium Radio.

Laudator Ingo Zamperoni stellt den Gewinner in dieser Kategorie vor. Es ist Antenne Niedersachsen mit Mehr Musik bei der Arbeit“. Die Faszination für die USA zieht sich durch seinen Lebenslauf. Ingo Zamperoni studiert Amerikanistik, Jura und Geschichte in Konstanz, Berlin und Boston. Seit 2005 moderiert er aktuelle Sendungen im NDR Fernsehen. Mehrfach vertritt der gebürtige Wiesbadener die ARD-Korrespondenten in Washington und in London. 2012 wird Ingo Zamperoni fester Vertreter für die Tagesthemen-Moderation, im Februar 2014 Fernsehkorrespondent im ARD-Studio Washington.

Die einstige „Chaos-Kaya“ bei Antenne Niedersachsen hat sich entwickelt – zu einer erwachsenen Allrounderin und unverkennbaren Marke in der deutschen Radiolandschaft! Kaya Laß ist Moderatorin, Sängerin, Texterin, Musikjournalistin und Freundin zugleich und spricht von Herz zu Herz, ist immer authentisch. Mit Mehr Musik bei der Arbeit“ ist sie mitreißend und herzlich, ohne aufdringlich zu sein, bodenständig, norddeutsch und nie um einen Schnack verlegen.

Bester Moderator

Ausgezeichnet werden kann der Radiomoderator mit besonderen Moderationsqualitäten, der auch Identifikationsfigur des jeweiligen Senders ist. Er überzeugt durch professionelle Performance: mit Kompetenz, Kreativität, Spontaneität, Witz, Hörernähe, Emotionalität und gewinnender Stimme; er schafft Aufmerksamkeit für Themen und hilft, diese einzuordnen. Aufgeschlossen für die Stimmung seiner Hörer trägt er wesentlich zur Programmbindung bei und begeistert in der Summe seiner Fähigkeiten für das Medium Radio.

Laudatorin  Mareile Höppner zieht den Gewinner aus dem Briefumschlag. Es ist NDR Kultur mit „Klassisch in den Tag“. Beinahe wird Mareile Höppner Lehrerin für Deutsch und evangelische Religion, dann schlägt sie nach dem Studium doch lieber den Weg Richtung Journalismus ein. Bei Radio NORA und RTL stehen vor allem Wettermoderationen auf dem Plan. Nach nur zwei Jahren gelingt ihr 2002 der Sprung zum ersten eigenen Magazin: „Guten Abend RTL. Seit 2008 moderiert Mareile Höppner für Das Erste „Brisant„.

NDR Kultur „Klassisch in den Tag“. Schnee, Frost, Glatteis: Der Frühlingsanfang 2018 war einer jener Tage, an denen viele lieber den Kopf unter der Decke gelassen hätten. Wer aber das Glück hatte, Philipp Schmid zu hören, dem wurde es von Beginn an etwas leichter ums Herz. Mit Leidenschaft und Humor erinnert er an das, was schön ist im Leben. Er gibt seinem Publikum das Gefühl, dass es persönlich gemeint ist – leise, zärtlich, vergnügt und voller verblüffender Einfälle.

Die Show hat nun mit Dua Lipa sowohl einen optischen als auch musikalischen Hingucker bzw. -hörer. Die hübsche Dame, der über 17 Millionen Instagramm Fans folgen gibt den Song „Thinking about you“ zum Besten.

Deutscher Radiopreis 2018 / Dua Lipa © Philipp Szyza

Deutscher Radiopreis 2018 / Dua Lipa © Philipp Szyza

Beste Sendung

Ausgezeichnet werden können Sendestrecken von der Radioshow am Nachmittag, der Sportsendung, dem Wochenendmagazin bis zu den verschiedenen Formen von Musiksendungen, die als moderne Trendsetter und Impulsgeber maßgeblich zum Erfolg des gesamten Programms beitragen. Sie sollen darüber hinaus den Hörer auf inspirierende Weise begleiten und sich durch eine kompetente, hörernahe Moderation auszeichnen.

Laudator Max Giesinger wählt aus dem passenden Umschlag die Gewinnerin in dieser Kategorie, die da heißt: Patrizia Schlosser. Max Giesinger hat immer davon geträumt, seine Hits im Radio zu hören und dieses Ziel hartnäckig verfolgt. Schon als 13-Jähriger spielt er in einer Schulband, nach dem Abitur reist er als Straßenmusiker durch Australien und Neuseeland. 2011 erreicht er den vierten Platz bei der TV-Castingshow „The Voice of Germany“ und tourt durch Deutschland. Mit dem aktuellen Album „Der Junge, der rennt“ übertrifft er seine eigenen Erwartungen: Seine Songs „80 Millionen“ und „Wenn sie tanzt“ werden von Radiosendern nicht nur gern und oft gespielt, sondern auch mehrfach ausgezeichnet.

Patrizia Schlosser ist dem gesuchten RAF-Trio Staub, Klette und Garweg auf der Spur. Seit mehr als 25 Jahren leben die drei letzten Mitglieder der Roten Armee Fraktion im Untergrund und begehen Raubüberfälle. Zusammen mit ihrem Vater, einem ehemaligen Polizisten, macht sie sich auf die Suche. Je tiefer die Journalistin und ihr Vater in die Geschichte der Radikalisierung eintauchen, desto stärker verändert sich auch ihr eigenes Verhältnis. „Im Untergrund“ ist eine Sendung von FluxFM in Kooperation mit Audible unter redaktioneller Leitung von Tim Kehl.

Beste Reportage

Ausgezeichnet werden können Reportagen aus allen Alltagsbereichen, die ihr Thema lebendig und informativ einfangen und dabei eine hohe Intensität und Präsenz aufbauen. Dazu zählen auch herausragende investigative Recherche-Leistungen von Reportern oder Autorenteams. Zugelassen sind sowohl eigenständige Beiträge bis zu einer halben Stunde als auch in Tagesformate und Magazine eingebettete kürzere Formen, die Sachverhalte und Geschehnisse mit dem klassischen Spektrum der Reportageelemente anschaulich und farbig wiedergeben.

Laudatorin Julia Becker lüftet den Gewinner: Es istParadise Papers von NDR Info, NDR Radiokunst und WDR 3. Seit Beginn dieses Jahres ist Julia Becker Verlegerin und Vorsitzende des Aufsichtsrats der Funke Mediengruppe. Die Enkelin des Gründers folgt damit auf ihre Mutter, Petra Grotkamp. Zunehmend Frauen in Führungspositionen zu etablieren, ist ihr ein großes Anliegen. Ein weiteres zentrales Thema, für das sie sich energisch einsetzt, ist die Pressefreiheit. Davon zeugte auch die viel beachtete Rede bei der diesjährigen Goldenen Kamera, die seit mehreren Jahren von der Funke Mediengruppe verliehen wird. „Jeder Journalist, der zu Unrecht in Haft ist, weil er seiner Arbeit nachgeht, ist für uns nicht tolerierbar“, erklärte Julia Becker.

Die Radio- und Podcastserie Paradise Papers von NDR Info, NDR Radiokunst und WDR 3 bietet einen ebenso seltenen wie spannenden Einblick in den investigativen Journalismus: Die beiden Radioreporter Benedikt Strunz und Philipp Eckstein nehmen ihr Publikum mit in die Höhen und Tiefen eines beispiellosen Rechercheprojekts, bei dem NDR, WDR und SZ gemeinsam mit Journalistinnen und Journalisten auf der ganzen Welt die Steuervermeidungs-Strategien von Konzernen und Superreichen aufdecken.

Ein weiterer Showact wird von der Gruppe Glasperlenspiel eingelegt. Mit den beiden Songs „Geiles Leben“ und „Schloss“ sorgen sie für weitere gute Stimmung im prall gefüllten Saal des Schuppen 52 im Hafen Hamburg.

Beste Morgensendung

Ausgezeichnet werden können alle moderierten Sendestrecken in der „Primetime“ des Radios, sofern sie in herausragender Weise beispielhaft sind für eine Kernkompetenz des Mediums: auf kreative und kompetente Art die Hörer zu wecken, zu unterhalten und mit allen wichtigen Informationen für den Tag zu versorgen. Mit der richtigen Mischung aus harten Fakten, guter Laune, Unterhaltung und Comedy, wobei sie das Verhältnis zwischen Distanz und Nähe zum Hörer stets austarieren und damit Glaubwürdigkeit vermitteln.

Laudator Matze Knop beginnt seinen Part mit ein wenig Slapstick, den das Publikum nicht unbedingt aus den Sitzen reißt. Als Gewinner präsentiert er dann „Unser Team für Berlin„. Schon im Alter von fünf Jahren äußert Matze Knop den Berufswunsch, „ich werde Rudi Carrell. Die ersten Schritte in diese Richtung sind eine Ausbildung zum Hörfunkredakteur bei Radio Bielefeld und ein Journalistikstudium an der Universität Dortmund. Der große nationale Durchbruch gelingt Knop 1997 mit der Comedy-Figur „Supa Richie“. Seither liefert Matze Knop reihenweise Parodien – von Sport-Stars wie Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus, Cristiano Ronaldo, Jürgen Klopp oder Jogi Löw und Show-Größen wie Dieter Bohlen, Dieter Thomas Heck oder Thomas Gottschalk.

Wer mit Simone Panteleit und Ron PerdussUnser Team für Berlin“ aufsteht, der bekommt: Berlin wie es ist, wie es tickt, was es liebt und lieber lässt – und das jeden Morgen direkt, ehrlich und echt. Hier ist die Stadt der Star der Show. Simone, Ron und ihr Team kennen und lieben Berlin mit all seinen Facetten, den Menschen, Meinungen und Marotten. Wer morgens Berliner Rundfunk 91.4 hört, kann mitreden und mitmachen, ist immer auf dem neuesten Stand und einfach besser informiert.

Auflockerung der manchmal doch etwas starr wirkenden Präsentationen der Gewinner und deren artiges „Dankeschön Sagen“ erfolgt nun durch die deutsche Popband Revolverheld feat. Antje Schomaker mit „Liebe auf Distanz

Bester Newcomer

Ausgezeichnet werden können jüngere Radio-Talente in den ersten fünf Jahren ihrer beruflichen Tätigkeit, die sich als Moderator(inn)en, Reporter(innen) oder „on air“ hörbare Autor(inn)en, allein oder im Team, durch besondere Qualitäten wie Kreativität, Spontaneität, Hörernähe, Emotionalität, Witz bzw. besonders guten Einsatz von Stimme und Sprache auszeichnen und somit als Hoffnungsträger ihrer Sender gelten.

Johannes Strate, Sänger und Frontmann der Band Revolverheld, zieht als Laudator den Gewinner. Es ist Helena Daehler, die als Reporterin nicht nur live und aktuell aus Berlin (Berliner Rundfunk 91.4) berichtet, sie verbringt auch die kälteste Nacht des Jahres draußen zusammen mit den Obdachlosen der Hauptstadt, begleitet den Berliner Senat zu Gesprächen mit der EU-Kommission in Brüssel und lässt das Publikum an der königlichen Hochzeit in Windsor teilhaben. Mit ihrer empathischen Art schafft sie es immer wieder, ihren Interviewpartnerinnen und -partnern die überraschendsten Antworten zu entlocken, auch wenn es um schwierige Themen geht.

Bestes Interview

Ausgezeichnet werden können sämtliche Gesprächsformen im Radio. Die Formen können kurz oder lang sein, vom Entertainment-Talk bis zum hintergründigen Interview reichen, die Themen können alles umfassen – von Pop bis Politik. Der Hörer erfährt nicht nur thematisch Neues, sondern erhält auch Einblicke in das Handeln und Denken des Gesprächspartners.

Laudatorin Esther Schweins spricht über die Unverzichtbarkeit des Radios und präsentiert den Sieger Bremen Zwei mit der Sendung „Zwei nach Eins“. Mehr als zehn Jahre lang hat Dominik Bloh auf Parkbänken und unter Brücken geschlafen; und versucht, trotz Hunger und Einsamkeit ein Mindestmaß an Normalität aufrechtzuerhalten. Im Gespräch mit der Bremen-Zwei-Moderatorin Kristin Hunfeld spricht das ehemalige Hamburger Straßenkind über die ständige Angst vor Nässe, Kälte und Gewalt. Ein Gespräch, das betroffen macht, weil Erfahrungen und Gefühle ohne Wertung bleiben und eben deshalb persönlich nachhallen.

Deutscher Radiopreis 2018 © Philipp Szyza

Deutscher Radiopreis 2018 © Philipp Szyza

Zum musikalischen Höhepunkt des Abends tritt noch einmal Lenny Kravitz mit den beiden Songs „Johnny Cash“ und „Fly away“ auf. Das geladene Publikum und die zahlreichen Vertreter aus Kultur und Presse zeigt sich begeistert und hat nach der gut zweistündigen Show noch viel Gelegenheit bei Musik und kulinarischen Genüssen bis tief in die Nacht zu feiern.

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