Lüttich, Royal Opera de Wallonie, La Clemenza di Tito – Wolfgang A. Mozart, IOCO Kritik, 18.05.2019

Opéra Royal de Wallonie-Liège © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Opéra Royal de Wallonie-Liège © Opéra Royal de Wallonie-Liège

Opéra Royal de Wallonie-Liège

  La Clemenza di Tito  –  Wolfgang Amadeus Mozart

Ein Traum?  Ein Märchen?  Was ist es?

von Ingo Hamacher

Das Kreativ-Team Cécile Roussat / Julien Lubek kann sich diese sonderbare Geschichte von La Clemenza di Tito (Die Milde des Titus),  in der Kaiser Titus, der in seiner sprichwörtlich gewordenen Milde auf den rauchenden Trümmern seines Palastes zwei Attentätern verzeiht, die ihm nach dem Leben trachteten, nicht als Teil der Realität vorstellen. Daher inszenieren sie diese überirdisch schöne Vision einer idealen Welt, einer Herrschaft, die als oberste Staatspflicht die Milde und die Vorbildlichkeit proklamiert, als Feerie, als eine Feengeschichte, angesiedelt in der Mythologie der römischen Antike.

La Clemenza di Tito – Wolfgang Amadeus Mozart
youtube Trailer Opéra Royal de Wallonie Liège
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Ein Gespinst, ein geheimnisvolles weißes Gewebe hängt bereits zu Anfang vor dem Bühnenvorhang, und verheißt in den wechselnden Farben und Schattierungen, die es immer wieder annimmt, den Auftakt zu einer geheimnisvollen Welt. Ein witziges Detail: Ein kleiner Junge sitzt alleine in einer der geräumigen Proszeniumslogen und schaut intensiv in den Orchestergraben. Der Sohn des Dirigenten? Er ist so jung, dass es vermutlich das erste Mal ist, dass er einen Opernabend erlebt.

Thomas Rösner, ein österreichischer Dirigent und Leiter der Beethoven Philharmonie in Österreich, tritt in seinem Hausdebut ans Pult der Opera Liege, und dirigiert eine leidenschaftliche, präzise und glasklare Aufführung. Ein Schwerpunkt im Repertoire von Rösner bilden Werke der Wiener Klassik, hier vor allem die Opern von Mozart, die er u. a. am Opernhaus Zürich, Théatre de la Monnaie, Brüssel oder in Glyndebourne dirigierte.

Der Vorhang öffnet sich und gibt den Blick frei auf eine Zauberwelt, in der griechisch-römisch mythologische Figuren und weitere Märchengestalten in dem mit größtem Aufwand gestalteten Bühnenbild in prachtvollen und geheimnisvollen Kostümen eine nie gesehene Welt mit raffinierter Bühnentechnik beleben. Im undurchdringlichen Wald schauen wir zur Ouvertüre auf eine kleine Lichtung, begrenzt von Hügeln und Felsen, großen, leuchtenden Bergkristallschätzen, tanzenden einäugigen und mehrfach gehörnten Zotteltrollen, ein riesiges geweih-artiges Gebilde (die Ur-Esche?) im mittleren Bühnenhintergrund und übermannsgroße Chimären, Kreaturen zwischen Bock und Löwe, die bedrohlich über die Bühne schleichen.

Taue hängen wie Lianen aus dem Schnürboden herab (Foto unten) – später werden sie geheimnisvollen Urgeistern das Mittel für atemberaubende Vertikalakrobatik bieten -, wabernde Nebel und eine interessante und abwechslungsreiche Lichtregie sorgen für eine sagenhafte Atmosphäre. Zahllose Diener und weitere Sagengestalten (z.B. Derwische und Sklaven) bevölkern die Szenerie.

 

Opéra Royal de Wallonie-Liège / La Clemenza di Tito - hier :   Leonardo Cortellazzi als Tito  © Opéra Royal de Wallonie - Liège

Opéra Royal de Wallonie-Liège / La Clemenza di Tito – hier :   Leonardo Cortellazzi als Tito  © Opéra Royal de Wallonie – Liège

Akt I:

Die Waldhexe Vitellia, rot gekleidete Tochter der ehemaligen Kaiserdynastie, möchte Kaiser Titus heiraten, um auf diesem Wege den Thron zurück zu erlangen. Der jedoch liebt das Mädchen Berenice, eine Fremde.  Aus Rache für diese Zurückweisung und Kränkung stiftet Vitellia Sesto, einen wahnhaft in sie verliebten Satyr, dazu an, den Kaiser zu töten; als Belohnung würde sie Sesto (Hosenrolle) heiraten.

Titus, ein prachtvoller, federngeschmückter Zentaur hat sich aus Gründen der Staatsräson von Berenice getrennt. Lieber will er auf seine Liebe verzichten, als dass eine Missstimmung zwischen dem Volk und der Kaiserin entstehe. Annio (halb Vogel, halb Mensch), ein Freund Sestos und der Geliebte Servilias berichtet Vitellia auf die Bühne einfliegend von dieser Entscheidung des Kaisers. Vitellia, erneut hoffend, lässt den Mordplan wieder fallen und weist den verliebten Sesto in seine Schranken.

Publio, ein geheimnisvoller Baumgeist ewigen Alters berichtet Tito, dass ein dem Kaiser gewidmeter Tempel errichtet werden soll. Der Zentaur fühlt sich geehrt, entscheidet aber in seiner Milde, das Geld stattdessen für Notleidende zu nutzen. Titus hat sich entschieden die Schwester seines Freundes Sesto, die Quellnymphe Servilia zu heiraten.

Diese ist zwar bereit sich dem kaiserlichen Wunsch zu unterwerfen, berichtet Tito jedoch von ihrer Liebe zum engelsgleichen Annio. Der kaiserliche Zentaur lobt und preist ihre Ehrlichkeit und Offenheit, und gibt sie frei um einer wahren Liebe nicht im Wege zu stehen. Die Hexe Vitellia, die von den jüngsten Entwicklungen nichts weiß, fühlt sich wieder übergangen und drängt den Satyr Sesto erneut, gegen den Kaiser vorzugehen. Liebestoll eilt Sesto, Titus zu ermorden.

Kurz darauf erfährt die böse Vitellia vom immer wieder einfliegenden Vogelmenschen Annio, dass Titus inzwischen beschlossen habe, doch sie zu heiraten.  Der zum Mord angestachelte Sesto kann jedoch nicht aufgehalten werden. Zurückgekehrt von seiner grausigen Brand- und Mordtat –  die Bühne ist inzwischen ein einzig Bild von Rauch und Flammen – glaubt dieser, dass er Titus getötet hat.  Alle trauern; Sesto jedoch verzweifelt ob seines Verrats.

Opéra Royal de Wallonie-Liège / La Clemenza di Tito - hier : Anna Bonitatibus als Sesto © Opéra Royal de Wallonie - Liège

Opéra Royal de Wallonie-Liège / La Clemenza di Tito – hier : Anna Bonitatibus als Sesto © Opéra Royal de Wallonie – Liège

Akt II:

Verbrannte Erde. Nur noch Stein. Alles weg.  Die Feerie ist entzaubert; die Protagonisten sind es auch. Kaiser Titus hat aufgrund einer Verwechslung überlebt. Sein halber Pferdeleib ist verschwunden, übrig bleibt der Mensch. Sesto, ebenfalls nur noch ein über sich selbst verzweifelter Verräter, wird als Urheber der Verschwörung verhaftet. Er gesteht, ohne jedoch Vitellias Mitschuld zu verraten; seine Schuld steht fest. Spinnenhafte Höllengestalten umkreisen den Verfluchten und verunmöglichen jede Flucht.

Der Mensch Titus, beraubt aller mythologischen Größe, leidet Höllenqualen. So sehr er auch an seine Ideale der Milde und des Verzeihens geglaubt hat; seine verletzte Menschenseele ist dazu nicht mehr in der Lage. Rachewünsche und Hass ergreifen ihn. Für seine Vision eines grundlegenden Humanismus ist er selbst zu schwach.

Der kleine Junge aus der Proszeniumsloge hat seinen Platz verlassen. Er betritt die Bühne und reicht dem großen Kaiser Titus seine kleine Hand. Der Knabe im reizenden Anzug: Ein Sinnbild des inneren Kindes, zu dem wir zurück finden müssen, wenn wir uns selbst verlieren. Er begleitet den Kaiser und gibt ihm von nun an den Halt wieder auf sich selbst zu vertrauen: „Götter, wenn zum Regieren ein hartes Herz nötig ist, nehmt mir entweder die Macht oder gebt mir ein anderes Herz.“

Vitellia erkennt und bewundert die grenzenlose Liebe Sestos, der ihre Mittäterschaft nicht verraten hat. Sie versteht, dass sie ihre Schuld bekennen muss, um sich Sestos Treue würdig zu erweisen. Vitellia stürzt vor den Kaiser und gesteht. Titus ist tief getroffen. Gerade als er einen Verbrecher begnadigen wollte, musste er einen weiteren finden. Dennoch bleibt er sich dank seines ihn unterstützenden kindlichen Alter Egos treu: Er lässt Sesto und Vitellia frei.  Im großen Finale preisen alle seinen Großmut.


Opéra Royal de Wallonie-Liège / La Clemenza di Tito - hier : das Ensemble © Opéra Royal de Wallonie - Liège

Opéra Royal de Wallonie-Liège / La Clemenza di Tito – hier : das Ensemble © Opéra Royal de Wallonie – Liège

Langanhaltender Applaus für die großartige und makellose Leistung der Solisten, die Tänzer und Akrobaten. Eben solche Würdigung für Dirigat, Orchester und Chor. Ovationen für das Kreativteam. Und selbstverständlich das für Lüttich übliche, nicht enden wollende rythmische Klatschen, als wenn das Publikum sich weigern würde, nach Hause zu gehen. Erst nach kleinen akrobatischen Zugaben durfte der Vorhang dann fallen.

La Clemenza di Tito, Mozarts Oper über das Verzeihen, haben viele ihm nie verziehen. Doch das Stück ist kein feiges Herrscherlob, sondern ein politisches Lehrstück über die Macht der Ohnmacht. Fraglos geniale Musik, aber die Kritik warf ihm vor „er habe zu einer Zeit, als die Morgensonne der Französischen Revolution aufging, Europas finsterer Aristokratie noch einmal die Perücke gepudert.“  Unbestritten handelt es sich bei La Clemenza di Tito um ein feudales Auftragswerk.

Unter unglaublichem Zeitdruck komponiert, wurde die Oper 1791 – kurz vor Mozarts Tod – zur Krönung des österreichischen Kaisers Leopold II. zum König von Böhmen uraufgeführt. Mozart greift auf ein älteres, bereits 1734 entstandenes Textbuch von Pietro Metastasio zurück und lässt es von seinem Librettisten Caterino Mazzolà überarbeiten.  Es entsteht eine gespielte (und nicht bloß erzählte) Handlung; barocke Ariennummern werden zugunsten von acht Ensembles ausgetauscht.

In drei Arien singt sogar der Kaiser persönlich mit; der Abstand zwischen Volk und Kaiser verliert sich in der Egalität des Gesangs. Kaiserin Maria Luisa witterte eine „Porcheria Tedesca“ (deutsche Schweinerei); ein tieferes Verständnis für Titus‘ Ideen dürft ihr jedoch abgegangen sein.  Historisches Vorbild für La Clemenza di Tito war der römische Feldherr und spätere Kaiser Titus, einer der blutigsten Heerführer des Imperiums.

Auf Geheiß seines Vaters Vespasian zog er im Jahre 70 nach Palästina, eroberte Jerusalem, zerstörte den Tempel und machte die Juden heimatlos. Eine Million Menschen sollen ihm zum Opfer gefallen sein. Im Triumph kehrte er nach Rom zurück, ließ sich nach dem Tod seines Vaters zum Kaiser krönen – und tat fortan keiner Fliege etwas zuleide. Er weigerte sich, Urteile zu vollstrecken, und übte Milde gegen jedermann.  Historiker priesen ihn als guten Herrscher, als „Wonne des Menschengeschlechts“.

Wolfgang Amadeus Mozart Wien © IOCO

Wolfgang Amadeus Mozart Wien © IOCO

Regie, Bühne, Kostüme, Choreografie und Licht: Cécile Roussat, Julien Lubek,  Das Kreativ-Team Cécile Roussat / Julien Lubek traf sich im Jahr 2000 während einer Arbeit mit Marcel Marceau. Seit 2004 entwickeln sie durch visuellen, poetischen und multidisziplinären Shows ein persönliches Theateruniversum. Im Jahr 2008 gründeten sie das Shlemil Theater, deren ungewöhnliche Kreationen großen Erfolg in der Öffentlichkeit und bei der Kritik fanden. Seit 2010 werden sie regelmäßig von Opernhäusern eingeladen. Mozarts Zauberflöte (Oper Royal de Wallonie, 2010 & 2015), Dido und Aeneas (Liège 2017) und Rossinis Cenerentola (Opera Liege 2014) werden vielen Besuchern der Lütticher Oper noch in Erinnerung sein.

Chorleitung: Pierre Iodice liefert mit dem Chor der Opéra Royal de Wallonie-Liège wieder ein beeindruckendes Klangerlebnis.

Tänzer/Personen:  Claudine Chene-Delhalle, Jean-François Geneste; Géry Tialans, Elise Woos

Akrobaten:  Quentin Bancel, Marine Buridant, Alexis Cerani, Maxime Cravenne, Antoine Lafon, Johan Pagnot, Laure Sinic, Mélanie Thin

Orchester der Opéra Royal de Wallonie-Liège

VITELLIA: Patrizia Ciofi (* 1967) –  ist eine italienische lyrische Koloratursopranistin. Der Schwerpunkt ihres Repertoires reicht vom Spätbarock über die Opern Mozarts bis zum italienischen Belcanto. Die Stimme der Ciofi hat ein individuelles, unverkennbares Timbre, das für einen Sopran dieser Höhenlage etwas dunkel gefärbt ist und leicht verschleiert klingt, perfekt also für die Partie einer bösen Waldhexe.

SESTO: Anna Bonitatibus –  ist eine italienischevMezzosopranistin. Sie ist eine der bekanntesten Charakterdarstellerinen des italienischsprachigen Opernfachs. Dazu gehören Interpretationen der wichtigsten und bekanntesten Opern von Mozart bis Rossini. Wir erleben sie erstmalig an der  Royal Opera de Wallonie

TITO: Leonardo Cortellazzi – Der italienische Tenor Leonardo Cortellazzi machte gleichzeitig einen Abschluss in Wirtschaft und in Gesang in Parma bei Lelio Capilupi. Hauptsächlich auf italienischen Bühnen zu finden, tritt er auch vereinzelt international auf. In Lüttich war er bereits in „Don Giovanni« zu erleben.

SERVILIA: Veronica Cangemi (Mendoza, den 10. Oktober 1964) –  ist eine argentinische Cellistin und Mezzosopranistin, die ihre Karriere vor allem in Europa, spezialisiert auf Barockoper Opernrepertoire (vor allem in den Werken von Händel, Vivaldi und Mozart) entwickelt hat. Zahlreiche Konzerte mit namhaften Barockensembles ergänzen ihre Tätigkeit.TITO: Leonardo Cortellazzi –

ANNIO: Cecilia Molinari, italienische Mezzosopranistin –  wurde in Riva del Garda (Trient) geboren. 2018 debütierte sie als Annio in Clemenza di Tito in Antwerpen (Belgien). Sie ist erstmalig in Lüttich zu erleben.

PUBLIO: Markus Suihkonen –  studierte zunächst Cello und später Gesang an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Er hat sein Hausdebut in Lüttich.

La Clemenza di Tito – Neuproduktion der Opéra Royal de Wallonie

Drama serio per musica in due atti,  Musik: Wolfgang Amadeus Mozart,  Text: Caterino Tommaso Mazzolà, nach dem Dramma per musica (1734) von Pietro Metastasio.,  Uraufführung: 06.09.1791, Gräfliches Nostitzsches Nationaltheater, Prag

La Clemenza di Tito an der  Royal Opera de Wallonie, Lüttich,  weitere Termine: 15.05., 17.05., 19.05. (15:00), 21.05., 24.05.2019

—| IOCO Kritik Opéra Royal de Wallonie-Liège |—

Bremen, Theater Bremen, Weihnachten und Silvester 2018

Dezember 20, 2018 by  
Filed under Pressemeldung, Spielpläne, Theater Bremen

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Theater Bremen

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

Weihnachten und Silvester im Theater Bremen

Nur mit den Geschenken spielen? Noch was essen? Nein, auch mal raus, etwas Neues sehen, sich über etwas Zauberhaftes wundern oder etwas Kluges diskutieren: Weihnachten, Silvester und die Zeit dazwischen können mit einem Theaterbesuch gleichermaßen unterhaltsam, abwechslungsreich und nachdenklich sein. Am ersten Weihnachtsfeiertag werden im Theater Bremen Opulenz und Komik großgeschrieben: Im Musiktheater mit Verdis „Ein Maskenball“ und im Schauspiel mit der Weihnachtsfarce „Der Messias“ von Patrick Barlow mit Martin Baum und Guido Gallmann. Ganz im Zeichen der Familie steht der zweite Feiertag: „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ von John von Düffel nach Mark Twain für alle ab 6 Jahren laden gleich morgens um 10 Uhr zum Mitfiebern ein, Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ gibt es um 18 Uhr im Theater am Goetheplatz und „Väter und Söhne“ von Brian Friel nach dem Roman von Iwan Turgenjew steht um 18:30 Uhr im Kleinen Haus auf dem Programm.

Zwischen den Jahren lassen sich mit der 75. Vorstellung des deutsch-türkischen Liederabends „Istanbul“ am 27. Dezember, der jüdisch-amerikanischen Familiengeschichte „Hier bin ich“ von Erfolgsautor Jonathan Safran Foer am 28. Dezember und dem David Bowie Musical „Lazarus“ am 30. Dezember spannende Abende verbringen. Das Tanztheater zeigt am 29. Dezember das Kultstück von Samir Akika in neuer Version: „polaroids:remix“ ab 20 Uhr im Kleinen Haus, dort begegnen sich am nächsten Tag, dem 30. Dezember, dann Schauspiel und Tanz in Alize Zandwijks berührender Annäherung an das Thema Demenz mit ihrem Stück „Amour“.

Für einen guten Rutsch ins neue Jahr sorgen am Silvestertag der erfolgreiche Liederabend „Istanbul“ um 16 und um 20 Uhr im Kleinen Haus und die italienische Silvestergala „Evviva“ um 15 und um 19 Uhr im Theater am Goetheplatz: mit dem Musiktheaterensemble, dem Chor und den Bremer Philharmonikern, mit Arien und Ensembles von Rossini, Donizetti, Verdi etc. und einem vielstimmigen Evviva 2019! Anschließend kann ausgiebig der Jahreswechsel gefeiert werden bei der Party „Ballroom Babylon“ mit den DJs Jens Mahlstedt und Sean Patrick, die von Bremen Zwei präsentiert wird.


Programm:


So 23. Dezember
„Ein Maskenball – Un ballo in maschera“, 15:30 Uhr im Theater am Goetheplatz
„Der Messias“, 18:30 Uhr im Kleinen Haus


Di 25. Dezember
„Ein Maskenball – Un ballo in maschera“, 18 Uhr im Theater am Goetheplatz
„Der Messias“, 18:30 Uhr im Kleinen Haus


Do 26. Dezember
„Die Abenteuer des Huckleberry Finn“, 10 Uhr im Theater am Goetheplatz
„Die Zauberflöte“, 18 Uhr im Theater am Goetheplatz
„Väter und Söhne“, 18:30 Uhr im Kleinen Haus


Fr 27. Dezember
„Istanbul– Ein Sezen Aksu-Liederabend“ – 75. Vorstellung! 20 Uhr im Kleinen Haus


Sa 29. Dezember
„Die Zauberflöte“, 19 Uhr im Theater am Goetheplatz
„polaroids:remix“, 20 Uhr im Kleinen Haus, ab 19 Uhr szenischer Einlass


So 30. Dezember
„Lazarus“, 18 Uhr im Theater am Goetheplatz
„Amour“, 18:30 Uhr im Kleinen Haus


So 31. Dezember
„Evviva – eine italienische Silvestergala“, 15 Uhr und 19 Uhr im Theater am Goetheplatz
„Istanbul – Ein Sezen Aksu-Liederabend“, 16 Uhr und 20 Uhr im Kleinen Haus
Silvesterparty: Ballroom Babylon, 23 Uhr im Theater am Goetheplatz. Präsentiert von Bremen Zwei
—| Pressemeldung Theater Bremen |—

Bonn, Beethovenfest Bonn, 57 Konzerte im Festivalzeitraum vom 31.08 – 23.09.2018

August 17, 2018 by  
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Beethovenfest

Beethovenfest Bonn 2018 – Insgesamt sind 31.000 Tickets für 57 Konzerte im Verkauf

Zwei Wochen vor Beginn des Beethovenfestes Bonn 2018 sind für die meisten der 57 Konzerte im Festivalzeitraum vom 31. August bis zum 23. September noch (Rest-)Karten erhältlich.

Beethofenfest Bonn / Bertrand Chamayou © Marco Borggreve

Beethofenfest Bonn / Bertrand Chamayou © Marco Borggreve

Ausverkauft sind zurzeit das Eröffnungskonzert des Orchestre Philharmonique de Radio France und dem französischen Pianisten Bertrand Chamayou unter der Leitung des jungen finnischen Dirigenten Mikko Franck (31.8.), das Preisträgerkonzert des vision string quartets auf Burg Namedy (4.9.) als auch das Konzert des Orchestra of the Age of Enlightenment unter der Leitung von Adam Fischer (8.9.). Karten für das Konzert der auf Barockmusik und Wiener Klassik spezialisierten Academy of St Martin in the Fields unter der Leitung von Kit Amstrong sind bereits vergriffen (11.9.). Für die erste Aufführung (7.9.) des Beethoven Orchester Bonn von »Der Kaiser von Atlantis« unter der Leitung von Dirk Kaftan gibt es ebenfalls keine Karten mehr. Das Konzert von Markus Becker im Beethoven-Haus ist so gut wie ausverkauft (7.9.), ebenso die Konzerte des Emil Brandqvist Trios (13.9.), des Orchestra da Camera di Mantova (16.9.), des Minguet Quartetts (19.9.) als auch die Veranstaltung German Brass (22.9.).

Beethofenfest Bonn / Academy of St Martin in the Fields © Alan Kerr

Beethofenfest Bonn / Academy of St Martin in the Fields © Alan Kerr

Auf der Webseite des Beethovenfestes sind Wartelisten hinterlegt, so dass Rückläuferkarten an interessierte Besucher verteilt werden können.

Für die in der Aula der Universität stattfindende Eröffnungsmatinee (1.9.) gibt es noch Karten: Es spielt das Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung seines Chefdirigenten Dirk Kaftan. In Beethovens »Egmont«-Musik hat der britische Musikschriftsteller Paul Griffiths einen neuen – einen politischen – Text gesetzt. In ihrem Festvortrag denkt Intendantin Nike Wagner über das kreative Potential historischer und individueller Schicksalsmomente nach und erläutert das Programm des diesjährigen Festivals.

Beethofenfest Bonn / Beethoven Orchester Bonn © Thilo Beu

Beethofenfest Bonn / Beethoven Orchester Bonn © Thilo Beu

Ebenfalls noch Karten erhältlich sind für die am Eröffnungswochenende stattfindenden Veranstaltungen: Konzert des Russischen Nationalorchesters mit seinem Dirigenten Mikhail Pletnev und dem vielfach preisgekrönten Geiger Renaud Capuçon mit drei »letzten Werken« von Rossini, Schumann und Schostakowitsch (1.9.), das Konzert des Spezialensembles Orchester Rheinton unter der Leitung von Christoph Spering, das daran erinnert, dass die Niederrheinischen Musikfeste vor 200 Jahren ins Leben gerufen wurden (2.9.) sowie der Abend des CCN Ballet de Lorraine mit Choreographien von Mathilde Monnier, Merce Cunningham, Twyla Tharp (2.9.).

Für die Konzerte des Abschlusswochenendes – Sinfonieorchester Flandern mit seinem Dirigenten Jan Latham-Koenig (21.9.), Originalklang-Orchester Les Siècles unter François-Xavier Roth zusammen mit dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brno (22.9.) und ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Michael Boder (23.9.) – stehen derzeit noch Karten zur Verfügung.

Beethofenfest Bonn / Sinfonie­orchester Flandern © Kris Hellemans

Beethofenfest Bonn / Sinfonie­orchester Flandern © Kris Hellemans

Für alle anderen Veranstaltungen in unseren sechs Schwerpunkt-Kategorien – Wege zu Beethoven, Schicksalhaftes, Jubilare / Jubiläen, Klaviersonaten-Wochenende, (Rheinischer) Originalklang, Tanz / Theater / Installation sind ebenfalls noch (Rest-)Karten erhältlich.

Für alle Musikbegeisterte, die für das Eröffnungskonzert des Orchestre Philharmonique de Radio France am 31. August keine Karten mehr erwerben konnten, gibt es die Möglichkeit, diesen Abend auf dem Bonner Marktplatz auf einer Großleinwand per Live-Übertragung im wettergeschützten Pavillon mit bestem Blick auf die große LED-Wand mitzuerleben.

 

Unser langjähriger Catering-Partner, die DACAPO Service GmbH, und das Beethovenfest Bonn laden Sie am Eröffnungswochenende herzlich zu einem exklusiven Konzertgenuss in Ludwigs Lounge ein – mit Menü, Nachspeisenbüffet, einem exzellenten Service und allen Getränken inklusive zu einem Preis von € 89 Euro pro Person.

Ludwigs Lounge öffnet jeweils eine Stunde vor Beginn der Übertragung eines Konzerts. Buchung online oder in allen VVK-Stellen.

—| Pressemeldung Beethovenfest Bonn |—

Verona, Arena di Verona, Il Barbiere di Siviglia, 04. – 30.08.2018

August 3, 2018 by  
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Arena di Verona

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Il Barbiere di Siviglia

Vom Samstag 4. August bis am 30. August wird an fünf  Abenden Gioachino Rossinis Il Barbiere di Siviglia aufgeführt, nochmals in der Inszenierung aus dem Jahr 2007 von Hugo de Ana, mit der stimmungsvollen Choreographien von Leda Lojodice. Am Pult stehen Daniel Oren and Andrea Battistoni und in der Rolle von Figaro singt in der ersten zwei Abenden  Leo Nucci.

Musikalische Leitung
Daniel Oren (4, 8/8)
Andrea Battistoni (17, 24, 30/8)
Regie, Bühnenbild, Kostüme und Licht Hugo de Ana
Choreographie Leda Lojodice
Orchester, Chor, Balletkorps und Techniker der Arena di Verona

1. Akt 97′ – Intervall – 2. Akt 58′
Zuschauer sind eingeladen, weit im Voraus zu kommen, um die Sicherheitskontrollen zu erleichtern.


Besetzung :


Il Conte d’Almaviva
Dmitry Korchak (4, 8, 24, 30/8)
Leonardo Ferrando (17/8)

Bartolo
Carlo Lepore (4, 8, 17/8)
Luca Dall’Amico (24, 30/8)

Rosina
Nino Machaidze (4, 8, 17/8)
Ruth Iniesta (24, 30/8)

Figaro
Leo Nucci (4, 8/8)
Mario Cassi (17, 24, 30/8)

Basilio
Ferruccio Furlanetto (4, 8/8)
Roberto Tagliavini (17, 24, 30/8)

Berta
Manuela Custer

Fiorello/Ambrogio
Nicolò Ceriani

Ein Offizier
Gocha Abuladze


Handlung :


ERSTER AKT

Das Morgengrauen ist im Anbrechen. Auf einem Platz in Sevilla ordnet ein junger Adelsmann, der Graf Almaviva, eine Serenade für ein junges Mädchen an, dem er kurze Zeit vorher im Prado in Madrid begegnet ist, aber deren Identität ihm unbekannt ist. Der alte Mann in ihrer Begleitung – wahrscheinlich ihr Vater – hatte jeglichen Kontakt verhindert. Das Mädchen zeigt sich aber nicht am Fenster und nach dem Abgang der Musiker bleibt dem Grafen nichts anderes übrig als sein Herz bei seinem Diener Fiorello auszuschütten.

Es nähert sich eine singende Stimme. Vorsichtshalber versteckt sich Almaviva, aber der Ungelegene ist ein alter Bekannter von ihm, Figaro, der Barbier, der sich auch als eine Art von “Mädchen für alles” ausgibt. Der Graf erklärt ihm seine Situation und natürlich bietet sich Figaro sofort an, ihm zu helfen. Er kenne das Mädchen sehr gut, denn als Barbier gehe er in ihrem Haus täglich aus und ein. Rosina sei nicht die Tochter von Dr. Bartolo, sondern sein Mündel. Aber Rosinas Vormund sei eifersüchtig und sehr umsichtig, er halte sie unter Schloss und Riegel, denn er beabsichtige, sie zu ehelichen und ihre Mitgift einzustecken.

In diesem Augenblick öffnet sich die Balkontür und Rosina lässt einen Zettel hinunterfallen, den Don Bartolo erfolglos versucht aufzufangen. Das Mädchen lässt ihren Verehrer wissen, dass sie neugierig sei und wissen möchte, wer er sei und welche seine Absichten seien. Auf Figaros Rat singt Almaviva ein weiteres Ständchen und erzählt, ein armer Student namens Lindoro zu sein. Er will, dass sie ihn unabhängig von seiner gesellschaftlichen Position liebe. Rosina treibt das Spiel mit und der begeisterte Graf verspricht Figaro eine großzügige Belohnung für seine Hilfe. Die Idee eines Goldklumpens spornt die Phantasie des Barbiers an; er überredet Almaviva, sich als Soldat zu verkleiden. Ein Regiment wird in Sevilla erwartet: mit einer falschen Unterkunftsgenehmigung könne der Graf im Hause von Don Bartolo Unterkunft finden und endlich mit dem Mädchen sprechen.

Im Haus von Don Bartolo. Rosina, schlau und unternehmungslustig, ist entschlossen ihren Willen durchzusetzen; sie hat dem jungen Verehrer einen Brief geschrieben und möchte diesen mit Hilfe Figaros zustellen. Der Barbier tritt bald darauf ins Haus, muss sich aber sofort verstecken, denn es treten Don Bartolo und Don Basilio, der Singlehrer ein. Der Vormund hat verstanden, dass es einen Heiratsanwärter gibt und möchte die Hochzeit beschleunigen. Basilio, heuchlerischer Quertreiber und Betrüger, hat erfahren, dass Graf Almaviva, Rosinas Verehrer, in der Stadt eingetroffen ist, und rät Don Bartolo, Verleumdungen über ihn zu verbreiten und ihn außer Spiel zu setzen.

Die beiden entfernen sich, um den Ehevertrag vorzubereiten, aber Figaro hat alles mitgehört. Er setzt Rosina über die Intrigen der beiden in Kenntnis, versichert ihr Lindoros Liebe, den er als seinen Vetter ausgibt und teilt ihr mit, dass der junge Mann versuchen wird, sich ins Haus einzuschleichen. Er rät ihr auch, dem Verliebten ein Zeichen der Ermutigung zu geben. Gesagt, getan: Rosina händigt dem Barbier den Brief aus, den sie bereits vorbereitet hatte.

Figaro geht ab, Don Bartolo tritt ein. Dem argwöhnischen Alten entgeht nichts: er bemerkt sehr schnell, dass Rosina Papier und Feder benützt hat und tadelt sie. In diesem Augenblick klopft es an der Tür und der als Soldat verkleidete Graf, der sich betrunken stellt, tritt ein. Erfolglos versucht Don Bartolo ihn weg zu schicken. Als Rosina dazu kommt, gibt sich Graf Almaviva ihr zu erkennen und versucht, ihr ein Zettelchen zuzustecken, aber der Vormund bemerkt es und dem Mädchen gelingt es um ein Haar, den Zettel mit der Wäscheliste auszutauschen. Inmitten der Verwirrung klopft es wiederum an der Tür: es sind die Wachen. Dem Offizier, der befiehlt, ihn festzunehmen, enthüllt der Graf heimlich seine wahre Identität und unter allgemeiner Verwunderung wird er freigelassen. Keiner versteht mehr, was hier vor sich geht.

ZWEITER AKT

Don Bartolo ist gerade nach Hause gekommen. Er war beim Regiment, um Informationen über den Soldaten einzuholen, aber erfolglos. Bei ihm schleicht sich nun der Verdacht ein, dass dieser komische Kautz ein Spion Almavivas sei. In dem Augenblick stellt sich aber der Graf in Person in der Verkleidung eines Musiklehrers ein. Er begrüßt Don Bartolo mehrmals mit einer schnulzigen Leier und verkündet, Don Alonso und ein Schüler von Don Basilio zu sein. Er sei gekommen, um den kranken Lehrer beim Gesangsunterricht für Rosina zu vertreten. Um den argwöhnischen Vormund zu überzeugen, händigt er ihm den von Rosina geschriebenen Zettel aus, und beteuert, diesen zufällig im Gasthof des Grafen gefunden zu haben: er werde ihn dem Mädchen zeigen, und ihr zu verstehen geben, diesen Zettel von einer Geliebten Almavivas erhalten zu haben. Don Bartolo überzeugt sich: dieser Alonso ist ein Betrüger, ein würdiger Schüler seines Lehrers Basilio. Der Unterricht kann beginnen und die beiden jungen Leute können sich nun verständigen, auch wenn unter der Aufsicht des Vormunds.

Nun kommt Figaro hinzu, der im Einverständnis mit dem Grafen gekommen ist, um Don Bartolo zu rasieren; er nutzt die Gelegenheit, um heimlich den Schlüssel des Balkons einzustecken, über den Rosina mit ihrem Verliebten fliehen kann. Alles scheint sich bestens abzuspielen, aber unvorhergesehenerweise kommt Don Basilio dazu und bringt die Pläne durcheinander. Dem Grafen gelingt es, den Eindringling abzuwehren, indem er ihm heimlich eine Tasche voller Geld zusteckt, und endlich können die beiden jungen Verliebten sich für die Flucht um Mitternacht verabreden, während Figaro Don Bartolo rasiert. Ein unvorsichtiges Wort des Grafen Almaviva erweckt aber erneut den Argwohn Don Bartolos, der die List entdeckt und alle wegschickt. Allein geblieben, denkt die Zofe Berta über die Torheiten nach, die in diesem Haus die Oberhand haben und über die Liebe, die Jung und Alt , einschließlich sie, hinreißt und begeistert.

Don Basilio bestätigt, nicht zu wissen, wer Don Alonso sei. Angesichts der x-ten Intrige des Grafen, entscheidet Don Bartolo, einen Notar zu suchen, um innerhalb abends den Ehevertrag zu unterzeichnen. Er zeigt dann Rosina den Zettel, den er vom falschen Musiklehrer erhalten hat und überzeugt sie davon, dass dieser und Figaro sie entführen wollen, um sie in die Hände des Grafen Almaviva auszuliefern. Rosina sagt aus Rache und Trotz zu, den alten Vormund zu heiraten und enthüllt ihm den Fluchtplan. Don Bartolo eilt hinweg, um die Gendarmen zu rufen.

Es ist bereits Nacht und über Sevilla tobt ein Gewitter. Pünktlich zum Stelldichein erscheinen der Graf und Figaro, steigen über die an den Balkon gelehnte Leiter ein, finden aber eine wütende Rosina vor. Das Mißverständnis wird aber sofort geklärt: Lindoro und der Graf sind in der Wirklichkeit ein und dieselbe Person. Glücklich und verliebt wie noch nie zuvor, entfernen sich die beiden jungen Leute, gefolgt von Figaro, aber die Flucht ist nicht mehr möglich. Don Bartolo hat die Leiter vom Balkon entfernt. Um die Situation noch weiter zu komplizieren, trifft Don Basilio mit dem Notar ein. Aber nochmals findet der listige Figaro eine Lösung. Er tut so als ob er der Hausherr sei, stellt Rosina dem Notar als seine Nichte vor und lässt sie mit dem Grafen verehelichen. Don Basilio wird überredet, als Zeuge zu fungieren.

Als der Vormund mit den Gendarmen eintrifft, um die Eindringlinge zu verhaften, sind die Würfel bereits gefallen. Der Graf enthüllt seine wahre Identität und seinen Stand. Er fordert Don Bartolo auf, seine Entrüstung nicht noch zu verstärken und schließlich beschwichtigt er ihn, indem er verkündet, auf Rosinas Mitgift zu verzichten. Der Alte fügt sich, während alle Umstehenden dem Paar ewige Liebe wünschen.

 

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