Dortmund, Theater Dortmund, Premiere Rosenkavalier, IOCO Kritik, 25.01.2015

Januar 27, 2015 by  
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Theater Dortmund

Theater Dortmund

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk - Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk – Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

 Der Rosenkavalier von Richard Strauss

Diese Rosenkavalier – Premiere am vergangenem 25.01.2015 fand vor einem fast ausverkauften Haus statt. Eine erfreuliche Tatsache, die auch belegt, wie beliebt diese Komödie für Musik in all den Jahren, nach der Uraufführung 1911 in Dresden, geworden ist. 1966 wurde damit auch das neue Große Haus der Städtischen Bühnen Dortmund eröffnet. Danach gab es noch ein- oder zwei Neuinszenierungen hier.

Die aktuelle Inszenierung stammt vom Hausherrn Jens-Daniel Herzog. Die Erwartungshaltung war groß und man kann sagen, man wurde nicht enttäuscht. Herzog gelang eine wunderbar schlüssige Sichtweise auf das Werk, mit dem geschärften Blick auf den Untertitel “Komödie für Musik“.

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk - Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk – Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Abgesehen von den turbulenten Szenen, die gottlob nur ganz selten in Klamauk ausarteten, gelang Herzog eine geschärfte Sicht auf die Personen und ihre seelische Befindlichkeit. Es waren manchmal nur Momentaufnahmen, kleine Gesten, die aber überraschende Wirkungen auslösten.

Wie zum Beispiel im Monolog der Marschallin, nach der Lever-Szene. Der vergessene Aktenkoffer des Notars, mit den Unterlagen der “Morgengabe“, wurde von Leopold, dem Kammerdiener des Barons, aus dem Zimmer geholt, behutsam leise um die meditierende Fürstin Feldmarschall in ihren Betrachtungen über das Leben nicht zu stören. Überhaupt, Herzog holte diese stumme Rolle aus ihrem dumpfen Klischee heraus und gestatte ihr empfindsame Züge.

Natürlich gab es auch Sichtweisen, die zwar amüsierten, aber letztendlich entbehrlich waren, wie die Mutation Mariandls zur Peitsche schwingenden Domina, die den gebeutelten Baron Ochs an seinen Hosenträgern wie ein Hündchen hinter sich herzog.

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk - Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk – Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Sehr beeindruckend geriet die Bühnenausstattung von Matthias Neidhardt. Im ersten Akt ist es klassischer Stuck, im zweiten Akt die Reste dessen, gepaart mit einem noch nicht ganz bezugsfähigen Palais Faninal (mit hypermodernem Interieur), so dass Oktavian seine Silberrose der Sophie auf dem Dach überreichen musste (auf das sie zu klettern hatten).

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk - Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk – Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Sehr schön war das erste Bild mit dem üppigen goldenen Doppelbett, das allein  auf der Bühne stand vor einem golden funkelnden Sternenhimmel. Erst als Oktavian seine ersten Worte an die Marschallin richtete, kamen vom Bühnenhimmel schwebend die entsprechenden Wände dazu. Bett und Sternenhimmel sah man wieder nach dem finalen Terzett. Doch diesmal teilte Sophie mit Oktavian das Bett. Das war ein schöner Einfall.

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk - Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk – Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Weniger schön war das “verfluchte Extrazimmer“ in dem kaschemmenartigen Wirtshaus. Eine Absteige übelster Provenienz mit zerborstenem Dach und zertrümmerten Scheiben. Wenn es dazu gekommen wäre, hätte Baron Ochs die Jungfer Mariandl  auf einer in der Ecke liegenden, durch eine Decke verhängten Matratze deflorieren müssen. Stilistische Vielfalt war angesagt bei den Kostümen, die Sibylle Gädeke entworfen hatte. Besonders gefallen konnte das Kostüm Oktavians.

Ob orchestral oder gesanglich, die musikalische Komponente war einfach großartig.

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk - Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk – Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

GMD Gabriel Feltz am Pult der Philharmoniker ließ die kostbare Musik funkeln wie die Sterne am Hintergrundprospekt der Bühne. Vom sehrenden Überschwang der Einleitung des ersten Aufzuges, bis zum elegischen Terzett  und dem Jubel der beiden Liebenden, war alles wie aus einem Guss. Die Dortmunder Philharmoniker waren prachtvoll disponiert und ebenso in Laune.

Bei den Sängern gab es absolut nichts zu bemängeln. In der Titelpartie des Oktavian verströmte Ileana Mateescu Wohllaut, Temperament, Spielfreude und eine geradezu maskuline Ausstrahlung. Sie wurde zu Recht frenetisch gefeiert.

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk - Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk – Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Für die vorgesehene Christiane Kohl, die aber wegen Erkrankung absagen musste, sang Emily Newton die Feldmarschallin. Newton war für den Premierenabend eigentlich als Leitmetzerin besetzt. Nun sang sie ein paar Wochen eher als vorgesehen ihre erste Feldmarschallin und das tat sie ausgezeichnet. Sehr berührend waren ihre Gestaltung des Verzichts auf Oktavian und ihre vokale Präsenz. Ashley Thouret gefiel als Sophie durch ihr natürliches Spiel und durch ihren feinen, lichten Sopran, der die hoch liegende Tessitura der Partie souverän bewältigte.

Eine weitere Umbesetzung gab es. Auch der für die Premiere vorgesehene Christian Sist musste wegen Erkrankung absagen. Seine Alternativ-Besetzung

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk - Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Theater Dortmund / Rosenkavalier © Thomas Jauk – Stage Picture GmbH / Theater Dortmund

Karl-Heinz Lehner sang nun die Premiere und er erbrachte eine wunderbare Leistung. Vielen Besuchern ist er noch bekannt als junger Bass in der Ära Dew, wo er einen wunderbaren Don Giovanni sang und auch in vielen französischen Opern in dieser Zeit reüssierte. An diese Leistungen konnte er nahtlos mit seinem Ochs anknüpfen, den er nicht nur makellos sang, sondern auch mit Noblesse und Eleganz, sowie ausgeprägter mimischer Vielseitigkeit spielte. Sangmin Lee war ein starkstimmiger, sonorer Faninal und machte auch eine gute Figur.

Prächtig besetzt waren alle weiteren Rollen. Das derzeitige Dortmunder Ensemble kann sich hören lassen. Stellvertretend für alle nicht genannten sei Lucian Krasznec erwähnt, der die vertrackte Arie des “Sängers“ mit vokaler Bravour schmetterte.

Das Publikum war begeistert, größtenteils. Aber es gab auch Missfallen, das sich in Buhs und Trillerpfeifen bemerkbar machte und an die Adresse des Regieteams ging.

IOCO / UGK / 25.01.2015

—| IOCO Kritik Theater Dortmund |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan 2013/14: Rheinoper gesichert, 10 Opern-Premieren, IOCO Aktuell, 15. Juni 2014

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Deutsche Oper am Rhein

Düsseldorf Opernhaus © IOCO

Düsseldorf Opernhaus © IOCO

Rheinoper-Existenz durch neuen Vertrag gesichert
Personelle Kontinuität mit Meyer, Kober, Schläpfer

Die Deutsche Oper am Rhein (Rheinoper) ist mit 250.000 Besuchern jährlich eine starke kommunale Kulturinstitution im Rheinland. Seit 1956  kooperieren die Oper Düsseldorf (1.342 Plätze, 182.000 Besucher) und das Theater Duisburg (1.079 Plätze, 68.000 Besucher) mit 535 Beschäftigten, leistungsstarkem Sängerensemble (56 Solisten) und prämierter Tanzcompagnie (50 Tänzer). Die Gesamtauslastung der Vorstellungen liegt 2013 bei unauffälligen 77%, davon 80% in Düsseldorf, bescheidene 73% in Duisburg. Der Etat der Rheinoper beträgt €44 Mio; € 8 Mio davon werden selbst erwirtschaftet, die Zuschüsse betrugen  bis 2012 € 36 Mio (Düsseldorf € 23 Mio, Duisburg €11 Mio, Land NRW € 2 Mio). Mit 300 Vorstellungen im Jahr (Düsseldorf 200, Duisburg 100) stellt die Rheinoper 2013/14 ein bedeutendes Musiktheater Deutschlands und das führende Haus in NRW dar.
Stadttheater Duisburg © Raimond Spekking

Stadttheater Duisburg © Raimond Spekking

Doch seit 2012 war diese langjährige Opern-Ehe existentiell gefährdet. Die klamme Stadt Duisburg muss ihre zukünftigen Zuschüsse zur Rheinoper auf €9,5 Mio kürzen. Hitzig und öffentlich ausgetragene Diskussionen folgten. Düsseldorfs OB Dirk Elbers managte diese Krise nicht als erkennbarer Problemlöser. Optionen einer Kooperation mit der kränkelnden Oper Köln aus (IOCO berichtete) wurden unnötig breit und öffentlich ausgelotet, statt zunächst die Finanznöte Duisburgs zu reflektieren. Mitten in dieser  unübersichtliche Gemengelage wurden die Verträge der Rheinoper-Manager Christoph Meyer, Axel Kober und Martin Schläpfer bis 2018/19 verlängert. Doch, Mitte April 2013 stieg weißer Rauch über der Rheinoper auf. Die OB´s beider Städte, Elbers und Link garantierten mit ihrer Unterschrift Kontinuität und Etatsicherheit der Rheinoper bis 2017. Ende gut, Alles gut.
Rheinoper-vlnr-Ballettchef-Schlaepfer-Intendant-Meyer-Direktor-Grote-GMD-Kober © HansJoergMichel

Rheinoper-vlnr-Ballettchef-Schlaepfer-Intendant-Meyer-Direktor-Grote-GMD-Kober © HansJoergMichel

Düsseldorf sichert die Opern-Ehe durch höhere Zuschüsse (€26,3 Mio in 2016/17) und stärkerer Beteiligung an den Tarifsteigerungen. Die Vorstellungen im Theater Duisburg werden zukünftig von zurzeit 100 auf 75 reduziert, in Düsseldorf soll es bei 180 bleiben. Doch der Kulturbetrieb Rheinoper muss insgesamt wirtschaftlicher operieren: Die selbsterwirtschafteten Einnahmen  müssen gesteigert werden und, höchst überfällig, die Kosten neuer Produktionen werden durch Kooperationen mit anderen Theatern gesenkt. Von der Komischen Oper Berlin wird nach der spektakulären Xerxes-Produktion (Bild, 99% Auslastung) eine ebenfalls vielversprechende Zauberflöte übernommen. Auch mit den Theatern Bonn und Dortmund wird stärker kooperiert: Die zeitgenössische Kinderoper „Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ und von „La Traviata“ werden von dort übernommen.

300 Vorstellungen und mehr im Spielplan 2013/14:

Die Saisoneröffnungen beginnen :

Düsseldorf: 8. September 2013 mit einer Opern-Rallye: Im Opernhaus wie überall in Düsseldorf wird Oper mit Figuren aus Tosca, Don Giovanni oder Carmen  überraschend lebendig werden.

Duisburg: 13. September 2013: mit dem 1. HANIEL Klassik Open Air auf dem Opernplatz vor dem Theater Duisburg.  Es folgt am 14. – 15.9.: Große Bühne vor dem Theater als Schauplatz voller Musik und Überraschungen. Dazu ist am 15.9. das Theater geöffnet; Besichtigungen, Kostümversteigerung und viel Spannendes mehr: Die Rheinoper lädt zu einem wahrhaft bunten Eröffnungsfest nach Duisburg ein.

25 Opern, 10 Premieren (drei Uraufführungen) und 15 Wiederaufnahmen, 5 Ballett-Premieren (b. 16 – b.20) und die „Ballett“-Wiederaufnahme“, Deutsches Requiem, setzen 2013/14 die Spielplan-Akzente der kommenden Saison:

10 Musiktheater-Premieren:

1. Luisa Miller von Giuseppe Verdi, 28.9.2013 Düsseldorf Dirigat Bellincampi, Inszenierung Carlos Wagner, Rodolfo Andrej Dunaev, Federica  Susan Maclean, Wurm Sami Luttinen, Miller Boris Statsenko

2.  La Traviata von Giuseppe Verdi, 8.10.2013 Duisburg, Übernahme einer Produktion des Theater Bonn

Deutsche Oper am Rhein / Die Csardasfuerstin © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Die Csardasfuerstin © Hans Joerg Michel

3.  Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán, 7.12.2013  Düsseldorf

4.  Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart,  13.12.2013 Duisburg

5.  Lohengrin von Richard Wagner, 18.1.2014  Düsseldorf

6.  Le Nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart, 1.2.2014 Düsseldorf

7.  Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte von Marius Felix Lange, 14.2.2014 Duisburg, Übernahme einer Produktion der Theater Bonn und Dortmund

8.  Werther von Jules Massenet, 25.4.2014 Düsseldorf

9.  Death in Venice von Benjamin Britten, 14.6.2014 in Düsseldorf

10.  Der Troll von Hauke Berheide, Uraufführung, 20.6.2014 Duisburg

15 Wiederaufnahmen:

Elektra von Richard Strauss, Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart, Carmen von Georges Bizet, Tosca von Giacomo Puccini, Peter Grimes von Benjamin Britten, Billy Budd von Benjamin Britten, The Turn of the Screw von Benjamin Britten, Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck, Die Prinzessin auf der Erbse von Ernst Toch, Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart, Der Rosenkavalier von Richard Strauss, Norma von Vincenzo Bellini, Die Walküre von Richard  Wagner, Cavalleria Rusticana / Pagliaci von Pietro Mascagni / Rugggero Leoncavallo.
Deutsche Oper am Rhein / XERXES / © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / XERXES / © Hans Joerg Michel

5 Ballett-Premieren

Deutsche Oper am Rhein / Ein Deutsches Requiem © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Ein Deutsches Requiem © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Ein Deutsches Requiem © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Ein Deutsches Requiem © Gert Weigelt

Die Rheinopern-Compagnie stärkt 2013/14 ihre Positionierung als herausragendes Ballett mit  eindrucksvollen Choreographien (Premieren: b.16 – Afternoon of a Faun…: 29.9.2013  Düsseldorf (WA) – Premiere Duisburg  21.11.2013, b.17 – Uraufführung, b.18 – Episodes.. b.20 Deep Field – UA) und der Wiederaufnahme von Ein deutsches Requiem  Populäres, jugendaffines Handlungsballett, Nussknacker, Schneewittchen oder Schwanensee, findet man an der Rheinoper dagegen – noch –  nicht.

Höhepunkte der Spielzeit 2013/14 werden neben den Opern- und Ballettpremieren, die glanzvollen Open-Air Galas  Oper am Rhein für Alle  in Düsseldorf (aus dem Opernhaus live auf den Burgplatz übertragen) am 27.6.2014, und die 1. Haniel Klassik Open Air am 13.9.2013 vor dem Theater Duisburg sein.

Auffällig seit Jahren, bietet die Rheinoper auch 2013/14 großartiges für Kinder und Jugendliche: Mit der Familienoper Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte, die am 14. Februar 2014 im Theater Duisburg uraufgeführt und ab 27. Juni 2014 auch im Opernhaus Düsseldorf präsentiert wird, setzt die Deutsche Oper am Rhein ihre Serie der großen Opern für junges Publikum, die jährlich von rund 30.000 Besuchern begeistert genutzt wird, erstmals mit einem Auftragswerk fort. Komponist ist der Berliner Marius Felix Lange,  Regisseur Johannes Schmid. Diese Produktion bildet den Auftakt zu einer Kooperation mit dem Theater Dortmund und dem Theater Bonn, die in den folgenden Jahren mit weiteren neuen Kinderopern fortgesetzt wird. Durch Familieneinführungen, Patenprojekte kommen auch interessierte Eltern nicht zu kurz (Anfragen: Karoline Philippi, Maike Fölling 0211 8925-289).  Die kommunale Rheinoper zeigt als Mit-Gestalter öffentlicher Bildung bei Kinder- und Jugendtheater besonders deutlich Flagge. 30.000 junge Besucher werden auch 2013/14 lautstark danken.

Die Rheinoper 2013/14:  Wieder auf Kurs, mit großen und starken Produktionen

IOCO / Viktor Jarosch / 15.Juli 2013

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

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