Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Die Spielzeit 2019/20

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Die Spielzeit 2019/20 an der Deutschen Oper am Rhein

30 Opern und sieben Ballettprogramme auf den großen Bühnen in Düsseldorf und Duisburg

Mit dem 4. Haniel Klassik Open Air vor dem Theater Duisburg startet die Deutsche Oper am Rhein am 6. Septem­ber in die Spielzeit 2019/20. Für die rund 300 Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf und im Theater Duisburg sind ab sofort Tickets erhältlich. Im Fokus stehen zehn Opernpremieren – darunter sechs Neuproduktio­nen – und 19 weitere Stücke aus dem großen Opernrepertoire. Das Ballett am Rhein präsentiert sechs Ballettprogramme mit insgesamt 17 Choreographien. Festliche Galas und Konzerte, Liedermatineen, Kammermusik und nicht zuletzt das vielfältige Angebot der Jungen Oper am Rhein ergänzen das Programm der kommenden Saison.


Oper in Düsseldorf und Duisburg

„Samson et Dalila“, Camille Saint-Saëns‘ französische Oper über den Freiheitskampf der in Sklaverei gefallenen Hebräer und ihren verführbaren Helden Samson kommt am 18. Oktober im Opernhaus Düsseldorf auf die Bühne – und das zum ersten Mal seit Gründung der Deutschen Oper am Rhein im Jahr 1956. Joan Anton Rechi, der hier zuletzt sehr erfolgreich „Madama Butterfly“ inszenierte, setzt die erste Neuproduktion der Spielzeit in Szene. Generalmusikdirektor Axel Kober hat die musikalische Leitung und übergibt den Stab im November an Marie Jacquot, die neue Erste Kapellmeisterin der Deutschen Oper am Rhein. Die Titelpartien gestalten Ramona Zaharia (Dalila) und Michael Weinius (Samson).

Vor dem historischen Hintergrund des englischen Bürgerkriegs entspinnen sich die dramatischen Liebes­ver­wicklungen in Vinzenzo Bellinis Oper „I puritani“, die am 18. Dezember im Opernhaus Düsseldorf Premiere feiert. In seiner zweiten Regiearbeit für die Deutsche Oper am Rhein widmet sich Rolando Villazón nach Doni­zettis „Don Pasquale“ erneut einem Klassiker des Belcanto. Antonino Fogliani hat die musikalische Leitung. Adela Zaharia, die in dieser Spielzeit als Maria Stuarda und Violetta Valéry gefeiert wurde, debütiert als Elvira in einer weiteren wichtigen Partie des Belcanto-Fachs. Ioan Hotea gastiert als Lord Arturo Talbot in Düsseldorf.

Als beste Nachwuchskünstlerin 2015 mit dem International Opera Award ausgezeichnet, ist Lotte de Beer heute europa­weit als Regisseurin gefragt. Mit Georg-Friedrich Händels Zauberoper „Alcina“ präsentiert die Niederländerin am 14. Februar im Opernhaus Düsseldorf ihre erste Inszenierung für die Deutsche Oper am Rhein. Den zeittypischen Orchesterklang entwickeln die Barockspezialisten der Neuen Düsseldorfer Hofmusik unter Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober. Rollendebüts geben Jacquelyn Wagner als Alcina, Maria Kataeva als Ruggiero und Elena Sancho Pereg als Morgana. Wallis Giunta gastiert als Bradamante.

Als vierte Neuproduktion im Opernhaus Düsseldorf und Koproduktion mit der Opera Vlaanderen hat Giuseppe Verdis „Macbeth“ am 29. Mai Premiere. Der Regisseur Michael Thalheimer entwickelt seine Inszenierung aus den innersten Triebkräften der Figuren und knüpft mit Boris Statsenko (Macbeth) und Liana Aleksanyan (Lady Macbeth) an seine ein­dring­liche Interpretation von Verdis „Otello“ an. Unter musikalischer Leitung von Axel Kober wird „Macbeth“ 2020 auch live gestreamt auf www.operavision.eu.

Als Glanzstück der Wiener Operette feiert „Die Fledermaus“ von Johann Strauß am 25. Januar im Opernhaus Premiere. Nach dem Premierenerfolg in Duisburg setzt Axel Köhler das quirlige Ensemblestück nun in Düsseldorf in Szene: Norbert Ernst ist Gabriel von Eisenstein, Anke Krabbe seine Frau Rosalinde, Thorsten Grümbel spielt den Gefängnisdirektor, die Düsseldorfer Schauspiel-Legende Wolfgang Reinbacher den Frosch. Benjamin Reiners dirigiert die Düsseldorfer Symphoniker.

Im Theater Duisburg wird die Spielzeit 2019/20 am 28. September mit der Premiere von Peter Iljitsch Tschaikowskys „Pique Dame“ eröffnet. In der Inszenierung der amerikanischen Regisseurin Lydia Steier feiert das opulente Außenseiterdrama zunächst am 25. Mai 2019 in Düsseldorf Premiere und kommt vier Monate später in der neuen Sängerbesetzung mit Sergej Khomov als Hermann, Sarah Ferede als Lisa und Renée Morloc als Gräfin in Duisburg auf die Bühne. Aziz Shokhakimov hat die musikalische Leitung.

Das Künstlertum ist Thema in Giacomo Puccinis Oper „La Bohème“, die am 8. Novem­ber in der Neuinsze­nie­rung von Philipp Westerbarkei in Duisburg herauskommt. Antonino Fogliani übernimmt die musikalische Leitung der ersten Neupro­duk­tion im Theater Duisburg, an der Liana Aleksanyan als Mimí, Ovidiu Purcel als Rodolfo und Bogdan Baciu als Marcello mitwirken.

Neben seiner Tätigkeit als Spielleiter bekam Philipp Westerbarkei in der Spielzeit 2018/19 Gelegenheit zu seiner ersten großen Inszenierung am eigenen Haus: Charles Gounods Shakespeare-Adaption „Roméo et Juliette“ läuft aktuell in Düsseldorf und feiert am 1. Februar mit neuer Sängerbesetzung Premiere in Duisburg. Gustavo di Gennaro (Roméo) und Sylvia Hamvasi (Juliette) gestalten die beiden Hauptpartien, Marie Jacquot dirigiert die Duisburger Philharmoniker.

Nachwuchsförderung ist ein wichtiges Thema an der Deutschen Oper am Rhein. Auf der Plattform Regie „Young Directors“ stellen sich am 19. April im Theater Duisburg zwei Spielleiterinnen mit eigenen Produktionen vor: Esther Mertel führt mit Georg Friedrich Händels Oratorium „Der Triumph der Zeit und der Desillusion“ in die Welt des römischen Barock, während Ilaria Lanzino ein Werk des 20. Jahrhunderts inszeniert: Viktor Ullmann schrieb seine Oper „Der Kaiser von Atlantis“ 1944 im Konzentrationslager Theresienstadt als Allegorie auf die politischen Verhältnisse. Die musikalische Leitung der beiden Einakter übernehmen mit Jason Tran und Jesse Wong zwei junge Dirigenten aus dem Ensemble.

In 19 weiteren Opern aus dem großen Repertoire sind die profilierten Sängerinnen und Sänger aus dem eigenen Ensemble und Gastsolisten aus aller Welt zu erleben. So kehren nach langer Zeit „Salome“ von Richard Strauss (6. März) und Gaetano Donizettis  „La Fille du Régiment“ (27. März) auf die Düsseldorfer Bühne zurück – mit Rollendebüts von Agneta Eichenholz  als Salome und Elena Sancho Pereg als charmante Soldatenbraut. Der neu inszenierte „Ring des Nibelungen“ kommt als Zyklus sowohl im Theater Duisburg (12. –17. November) als auch im Opernhaus Düsseldorf (7. – 13. April) zur Aufführung.


Junge Oper am Rhein

Gruselig, lustig und fesselnd liest sich Cornelia Funkes Internatsgeschichte „Geisterritter“, die in der Vertonung von James Reynolds auch das Opernpublikum begeistert. Inszeniert von Eric Petersen und uraufge­führt am Theater Bonn, feiert die neueste Familienoper im Rahmen der Kooperation „Junge Opern Rhein-Ruhr“ am 20. September, zum Start in die neue Saison, in Düsseldorf Premiere. Patrick Francis Chestnut hat die musikalische Leitung. Nach erfolgreichen Aufführungen an der Deutschen Oper am Rhein, in Dortmund und Bonn kehrt „Ronja Räubertochter“, Jörn Arneckes Familienoper nach dem Kinderbuchklassiker von Astrid Lindgren, ins Theater Duisburg zurück. Aus guter Tradition kommt Engelbert Humperdincks Familien­klassiker „Hänsel und Gretel“ auf die Bühnen beider Städte. Seine Inszenierung – die älteste im Repertoire der Deutschen Oper am Rhein – wird in dieser Spielzeit 50 Jahre alt!

Ganz nah am Bühnengeschehen sind Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter bei der mobilen Produktion „Nils Karlsson Däumling“, dem Musiktheater „Gold!“ und der „Zauberflöte für Kinder“. Mitmach-Angebote wie der Kinderchor am Rhein und das Mitsing-Projekt „Musik verbindet“, künstlerisch-praktische Projekte wie „Opernmacher 2.0“ und „Musiktheater im Labor“ sowie die intensive Vermitt­lungs­arbeit der Jungen Oper am Rhein ermöglichen jungen Menschen zwischen 4 und 28 Jahren vielfältige Zugänge zu Oper und Ballett.


Ballett am Rhein

Die letzte Spielzeit unter der künstlerischen Direktion von Martin Schläpfer ist in vielerlei Hinsicht dem Schaffen des Schweizer Künstlers gewidmet. Sie bietet zahlreiche Gelegenheiten, das Ballett am Rhein noch einmal in ausge­wählten Schläpfer-Choreographien zu erleben: Mit „Schwanensee“, „Reformations­sym­phonie“, „Ramifications“, „Streichquartett“, „Ulenspiegeltänze“ und „7“ stehen allein sechs Reprisen seiner Stücke auf dem Spielplan. Den Auftakt macht ab 3. Oktober im Opernhaus Düsseldorf und ab 6. Dezember im Theater Duisburg Martin Schläpfers jüngstes Erfolgsstück „Schwanensee“.

Aber auch eine Uraufführung präsentiert Martin Schläpfer. Im Programm b.41, das ab 23. November im Düsseldorfer Opernhaus zu erleben ist, formuliert er in „Cellokonzert“ tänzerische Antworten auf Dmitiri Schostakowitschs Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 g-Moll op.126. Den Auftakt des vierteiligen Programms macht Ji?í Kyliáns „Forgotten Land“, ein Stück über Untergang und Verlust von Heimat, das der tschechische Künstler 1981 im Auftrag von Marcia Haydée für das Stuttgarter Ballett geschaffen hat. Mit Martha Grahams Solo „Lamentation“ und „Steps in the Street“ zeigt das Ballett am Rhein erstmals zwei Werke der Grande Dame des American Modern Dance, die mit ihrer Tanztechnik seit den späten 1920er Jahren die Ästhetik des Bühnen­tanzes revolutionierte. Die musikalische Leitung des Programms b.41 haben GMD Axel Kober sowie Wen-Pin Chien.

Eine weitere Uraufführung kreiert Ballettdirektor Remus ?uchean?: „Symphonic Poem“ zur Komposition „Metacosmos“ von Anna Thorvaldsdottir heißt sein neues Ballett, in dem er sich von den Musik gewordenen Kraftfeldern der Isländerin inspirieren lässt. ?uchean?s Uraufführung steht im Zentrum des Programms b.42, das mit „Square Dance“ außerdem eine selten zu sehende, tänzerisch höchst anspruchsvolle Balanchine-Einstudierung präsentiert. Erstmals seit 2012 wieder mit dem Ballett am Rhein zu erleben ist Martin Schläpfers „Reformationssymphonie“ zur gleichnamigen Komposition von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die gefeierte Choreographie bildet den Schlusspunkt des Programms b.42, das ab 10. Januar unter der musikalischen Leitung von Martin Braun im Theater Duisburg auf die Bühne kommt.

Der kanadische Choreograph Robert Binet, der mit seiner Uraufführung „New World“ im November letzten Jahres das Publikum für sich eingenommen hat, zeigt im Programm b.43 mit „Dark with Excessive Bright“ ein neues Stück zu drei Kompositionen der Grammy Award-nominierten Amerikanerin Missy Mazzoli. Mit „Notations I–IV“ und „Siebte Sinfonie“ nimmt das Ballett am Rhein zum ersten Mal seit 2002 Choreographien von Uwe Scholz ins Repertoire auf. Einen filigranen Gegenpart zu Scholz‘ Solo „Notations I–IV“ bildet das 2005 für die Ballerina Marlúcia do Amaral kreierte Solo „Ramifications“ von Martin Schläpfer. Es komplettiert das Programm b.43, das ab 13. März in Düsseldorf unter der musikalischen Leitung von Finnegan Downie Dear und ab 4. April in Duisburg unter dem Dirigat von Stefan Klingele zu sehen ist.

Mit dem 1992 für das New York City Ballet kreierten „Herman Schmerman“ präsentiert das Ballett am Rhein erneut ein Stück von William Forsythe. In Kostümen des Designers Gianni Versace nehmen die Tänzerinnen und Tänzer das Publikum mit auf ein Tanzabenteuer, über das Forsythe scherzte, es habe genauso wenig zu bedeuten wie sein Titel, sondern sei einfach ein Stück über das Tanzen, das sehr viel Spaß macht. Nicht fehlen darf ein Stück von Hans van Manen – mit „Short Cut“ zeigt das Ballett am Rhein eine Choreographie des Meisters, die er 1999 für das Nederlands Dans Theater in Den Haag geschaffen hat. Für sein „Streichquartett“ zur Musik von Witold Lutos?awski erhielt Martin Schläpfer 2007 den als Oskar der Tanzwelt begehrten Prix Benois de la Danse. Als Finale des Programms b.44 ist dieses zentrale Werk ab 9. Mai erneut mit dem Ballett am Rhein zu erleben.

Zum Ende der Spielzeit 2019/20 heißt es Abschied nehmen von Martin Schläpfer. b.ye heißt deshalb das letzte Programm der Ära Schläpfer. Es schließt sich der 44-teiligen b-Reihe an, die bis dahin unter seiner künstlerischen Direktion für Düsseldorf und Duisburg entstanden ist. Mit einer Ballett-Gala, bei der neben Werken von Weggefährten auch Schläpfers „Ulenspiegeltänze“ zu erleben sind, einer exklusiven Reprise seines Gustav Mahler Balletts „7“ sowie einer letzten Vorstellung von „Schwanensee“ feiert das Ballett am Rhein vom 24.  bis zum 28. Juni 2020 Martin Schläpfer und dessen Kunst, bevor er sich als Direktor dem Wiener Staats­ballett und der Wiener Ballettakademie widmet.


Ballettgastspiele 2019/20: Japan, Österreich und NRW

Auch an anderen Spielstätten präsentiert das Ballett am Rhein wieder Ausschnitte aus seinem vielschichtigen Repertoire: Die weiteste Reise macht in der kommenden Spielzeit Martin Schläpfers „Schwanensee“, den die Compagnie im September 2019 sowohl in Tokyo als auch in Osaka auf die Bühne bringt. Unter der musikali­schen Leitung von Motonori Kobayashi werden die Tänzerinnen und Tänzer vom Theater Orchestra Tokyo sowie vom Osaka Symphony Orchestra begleitet. Eine weitere Bühne für Martin Schläpfers „Schwanensee“ ist im März 2020 die des Festspielhauses St. Pölten, wo das Tonkünstler Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Axel Kober den musikalischen Part übernimmt. Beim Festival „Highlights des Internationalen Tanzes Oper Bonn“ schließlich zeigt das Ballett am Rhein im Mai 2020 „Streichquartett“ und „Ulenspiegeltänze“ von Martin Schläpfer sowie „Herman Schmerman“ von William Forsythe.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Heidelberg, Theater und Orchester Heidelberg, Spielplan September/Oktober 2018

Juli 20, 2018 by  
Filed under Pressemeldung, Spielpläne, Theater Heidelberg

Theater und Orchester Heidelberg

Theater Heidelberg Foto:© Waechter + Waechter Architekten bda.

Theater Heidelberg Foto:© Waechter + Waechter Architekten bda.


Theater und Orchester Heidelberg

Spielplan September / Oktober 2018


SO 09  –  17.00 Uhr, Marguerre-Saal
HIER SIND DIE NEUEN!
Vorstellung der neuen Opern- und Tanzleitung
Exklusiv für Abonnent*innen nur nach Voranmeldung an der
Theaterkasse!


FR 14  –  20.00 Uhr, Am Octapharma-Gebäude, Technologiepark | Premiere
THE INHABITANTS
von Ivan Perez | Deutsche Erstaufführung


SA 15  –  11.00 Uhr, Alter Saal
EINFÜHRUNGSMATINEE RIGOLETTO
Eintritt frei!
20.00 Uhr, Haus der Johannesgemeinde | Premiere
JUSTIZMORD DES JAKOB MOHR
von Eva Kocatkova | Deutschsprachige Erstaufführung
20.00 Uhr, Am Octapharma-Gebaude, Technologiepark
THE INHABITANTS
von Ivan Perez | Deutsche Erstaufführung


SO 16  –  20.00 Uhr, Am Octapharma-Gebaude, Technologiepark
THE INHABITANTS
von Ivan Perez | Deutsche Erstaufführung
20.00 Uhr, Haus der Johannesgemeinde
JUSTIZMORD DES JAKOB MOHR
von Eva Ko?atkova | Deutschsprachige Erstaufführung


MO 17  –  17.00 Uhr, Foyer Marguerre-Saal
THEATERFÜHRUNG
Karten an der Theaterkasse oder unter 06221|5820 000


DO 20  –  17.00 Uhr, Foyer Marguerre-Saal
MAL HÖREN!
Auftakttreffen für Pädagog*innen | Eintritt frei!


FR 21  –  17.00 Uhr, Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG 12+
Premiere
VERSCHWOMMEN
Stückentwicklung | Uraufführung


SA 22  –  19.30 Uhr, Marguerre-Saal | Premiere
RIGOLETTO
von Giuseppe Verdi
Einführung um 18.45 Uhr

20.00 Uhr, Haus der Johannesgemeinde
JUSTIZMORD DES JAKOB MOHR
von Eva Ko?atkova | Deutschsprachige Erstaufführung


SO 23  –  19.00 Uhr, Marguerre-Saal | Gastspiel
SINGEN IST AUCH KEINE LÖSUNG
Heidelberger HardChor

20.00 Uhr, Haus der Johannesgemeinde
JUSTIZMORD DES JAKOB MOHR
von Eva Ko?atkova | Deutschsprachige Erstaufführung


MO 24  –  15.00–20.00 Uhr, Probebühne CARL
MAL SCHNUPPERN!
Auftakttreffen der Spielclubs | Eintritt frei!

19.30 Uhr, Marguerre-Saal | Wiederaufnahme
DIE PHYSIKER
von Friedrich Dürrenmatt
Einführung um 18.45 Uhr


DI 25  –  9.30 + 11.30 Uhr, Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG 12+
VERSCHWOMMEN
Stuckentwicklung | Uraufführung


MI 26  –  20.00 Uhr, Stadthalle Heidelberg
1. PHILHARMONISCHES KONZERT
Werke von Ludwig van Beethoven und Bela Bartok
Einführung um 19.15 Uhr


DO 27  –  9.30 + 11.30 Uhr, Altes Schwimmbad, 12+
Bürgerhaus HeidelBERG
VERSCHWOMMEN

Stückentwicklung | Uraufführung

16.30 Uhr, Stadtbücherei
LESEZEIT
Massoud Baygan und Julia Lindhorst-Apfelthaler lesen Texte von
Jakob Mohr und anderen Kunstlern der Sammlung Prinzhorn
Eintritt frei!

19.30 Uhr, Marguerre-Saal
DIE PHYSIKER
von Friedrich Dürrenmatt
Einführung um 18.45 Uhr


FR 28  –  19.30 Uhr, Marguerre-Saal
RIGOLETTO
von Giuseppe Verdi
Einführung um 18.45 Uhr


SA 29  –  Ab 14.00 Uhr, Foyer Marguerre-Saal u. a.
DTH MEET & GREET
sowie Theaterführungen, Infostand, Kinderschminken u. a.
im Rahmen des Heidelberger Herbstes | Eintritt frei!


SO 30  –  17.00 Uhr, Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG 12+
VERSCHWOMMEN
Stückentwicklung | Uraufführung

19.00 Uhr, Marguerre-Saal
RIGOLETTO
von Giuseppe Verdi
Einführung um 18.15 Uhr


Oktober


MO 01  –  11.30 Uhr, Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG 12+
VERSCHWOMMEN
Stückentwicklung | Uraufführung


DI 02  –  9.30 + 11.30 Uhr, Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG 12+
VERSCHWOMMEN
Stückentwicklung | Uraufführung

10.00 Uhr, Marguerre-Saal
DIE PHYSIKER
von Friedrich Dürrenmatt

19.30 Uhr, Marguerre-Saal
RIGOLETTO
von Giuseppe Verdi
Einführung um 18.45 Uhr


MI 03  –  20.00 Uhr, Haus der Johannesgemeinde
JUSTIZMORD DES JAKOB MOHR
von Eva Kocatkova | Deutschsprachige Erstaufführung


DO 04  –  19.30 Uhr, Marguerre-Saal
RIGOLETTO
von Giuseppe Verdi
Einführung um 18.45 Uhr

20.00 Uhr, Haus der Johannesgemeinde
JUSTIZMORD DES JAKOB MOHR
von Eva Kocatkova | Deutschsprachige Erstaufführung


SA 06  –  12.00–14.00 Uhr, Friedrich 5
DTH OPEN STUDIO
Eintritt frei! | Anmeldung unter jenny.mahla@heidelberg.de

19.00 Uhr, Peterskirche BK
1. BACHCHOR-KONZERT
?Stabat Mater? von Antonin Dvo?ak
Einführung um 18.10 Uhr

19.30 Uhr, Alter Saal |
Premiere
IM SCHATTEN KALTER STERNE
von Christoph Nußbaumeder | Uraufführung
Einführung um 18.45 Uhr


SO 07  –  19.00 Uhr, Marguerre-Saal
RIGOLETTO
von Giuseppe Verdi
Einführung um 18.15 Uhr

20.00 Uhr, Haus der Johannesgemeinde
JUSTIZMORD DES JAKOB MOHR
von Eva Kocatkova | Deutschsprachige Erstaufführung


DI 09  –  9.30 + 11.30 Uhr, Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG 12+
VERSCHWOMMEN
Stückentwicklung | Uraufführung


MI 10  –  11.30 Uhr, Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG 12+
VERSCHWOMMEN
Stückentwicklung | Uraufführung

19.30 Uhr, Marguerre-Saal
RIGOLETTO
von Giuseppe Verdi
Einführung um 18.45 Uhr


DO 11  –  9.30 + 11.30 Uhr, Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG 12+
VERSCHWOMMEN
Stückentwicklung | Uraufführung

19.30 Uhr, Alter Saal
IM SCHATTEN KALTER STERNE
von Christoph Nußbaumeder | Uraufführung
Einführung um 18.45 Uhr


FR 12  –  20.00 Uhr, Rokokotheater Schwetzingen
26. KONZERT MIT STIPENDIATEN
DER JÜRGEN PONTO-STIFTUNG
Karten unter www.mozartgesellschaft-schwetzingen.de oder
01806|700 733


SA 13  –  19.30 Uhr, Marguerre-Saal | Premiere
DON KARLOS
von Friedrich Schiller
Einführung um 18.45 Uhr


SO 14  –  15.00 Uhr, Marguerre-Saal
RIGOLETTO
von Giuseppe Verdi
Einführung um 14.15 Uhr

17.00 Uhr, Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG
VERSCHWOMMEN
Stückentwicklung | Uraufführung

19.00 Uhr, Alter Saal
IM SCHATTEN KALTER STERNE
von Christoph Nußbaumeder | Uraufführung
Einführung um 18.15 Uhr


MO 15  –  17.00 Uhr, Foyer Marguerre-Saal
THEATERFÜHRUNG
Karten an der Theaterkasse oder unter 06221|5820 000

19.00 Uhr, Alter Saal
MITGLIEDERVERSAMMLUNG
DES FREUNDESKREISES
Eintritt frei!


DI 16  –  9.30 + 11.30 Uhr, Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG
12+
VERSCHWOMMEN
Stuckentwicklung | Uraufführung

19.30 Uhr, Alter Saal VB-L
IM SCHATTEN KALTER STERNE
von Christoph Nußbaumeder | Uraufführung
Einführung um 18.45 Uhr


MI 17  –  11.30 Uhr, Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG
12+
VERSCHWOMMEN
Stückentwicklung | Uraufführung

19.30–22.00 Uhr, Marguerre-Saal | Wiederaufnahme
DON PASQUALE
von Gaetano Donizetti


DO 18  –  9.30 + 11.30 Uhr, Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG
VERSCHWOMMEN
Stückentwicklung | Uraufführung

20.00 Uhr, Haus der Johannesgemeinde
JUSTIZMORD DES JAKOB MOHR
von Eva Kocatkova | Deutschsprachige Erstaufführung


FR 19  –  10.00–11.15 Uhr, Zwinger 3 | Wiederaufnahme
UNSER LEHRER IST EIN TROLL
von Dennis Kelly

19.30 Uhr, Marguerre-Saal
DON KARLOS
von Friedrich Schiller
Einführung um 18.45 Uhr

20.00 Uhr, Haus der Johannesgemeinde
JUSTIZMORD DES JAKOB MOHR
von Eva Kocatkova | Deutschsprachige Erstaufführung

20.00 Uhr, Feierabendhaus der BASF, Ludwigshafen | Unterwegs
DIE FLEDERMAUS
von Johann Strauss
konzertante Aufführung in Kooperation mit BASF
Karten unter basfkultur.eventim-inhouse.de


SA 20  –  19.30 Uhr, Marguerre-Saal
DON KARLOS
von Friedrich Schiller
Einführung um 18.45 Uhr

20.00 Uhr, Zwinger 3 | Gastspiel
MARTHE ET MATHILDE
Lecture Performance nach Pascale Hugues
im Rahmen der Französischen Woche

20.00 Uhr, Feierabendhaus der BASF, Ludwigshafen | Unterwegs
DIE FLEDERMAUS
von Johann Strauss
konzertante Aufführung in Kooperation mit BASF
Karten unter basfkultur.eventim-inhouse.de


SO 21  –  11.00 Uhr, Alter Saal
1. KAMMERKONZERT
Werke von Robert Schumann, Johannes Brahms, AntonÍn Dvorák

15.00–16.15 Uhr, Zwinger 3 10+
UNSER LEHRER IST EIN TROLL
von Dennis Kelly

19.00 Uhr, Marguerre-Saal | Gastspiel
138. ZUNGENSCHLAG
Das berühmte Heidelberger Kabarett


MO 22  –  10.00–11.15 Uhr, Zwinger 3 10+
UNSER LEHRER IST EIN TROLL
von Dennis Kelly


DI 23  –  10.30–11.45 Uhr, Zwinger 3
10+
UNSER LEHRER IST EIN TROLL
von Dennis Kelly

19.30–21.40 Uhr, Marguerre-Saal | Wiederaufnahme
DER GUTE MENSCH VON SEZUAN
von Bertolt Brecht, Musik von Paul Dessau
Einführung um 18.45 Uhr


MI 24  –  10.00–11.15 Uhr, Zwinger 3
UNSER LEHRER IST EIN TROLL
von Dennis Kelly

19.00–21.00 Uhr, Probebühne CARL
MAL SCHNUPPERN!
Auftakttreffen Club der Studierenden | Eintritt frei!

19.30–21.40 Uhr, Marguerre-Saal
DER GUTE MENSCH VON SEZUAN
von Bertolt Brecht, Musik von Paul Dessau
Einführung um 18.45 Uhr

20.00 Uhr, Stadthalle Heidelberg
2. PHILHARMONISCHES KONZERT
Werke von Richard Wagner, Ernest Chausson, Claude Debussy
Einführung um 19.15 Uhr


DO 25  –  9.30 + 11.30 Uhr, Altes Schwimmbad, Bürgerhaus HeidelBERG
12+
Zum letzten Ma!
VERSCHWOMMEN
Stückentwicklung | Uraufführung

16.30 Uhr, Stadtbücherei
LESEZEIT
Sophie Melbinger liest ?Platon? von Andreas Marber | Eintritt frei!

19.30 Uhr, Marguerre-Saal
DIE PHYSIKER
von Friedrich Dürrenmatt
Einführung um 18.45 Uhr

20.00 Uhr, Stadthalle Heidelberg
2. PHILHARMONISCHES KONZERT
Werke von Richard Wagner, Ernest Chausson, Claude Debussy
Einführung um 19.15 Uhr


FR 26  –  10.00–11.15 Uhr, Zwinger 3 10+
UNSER LEHRER IST EIN TROLL
von Dennis Kelly

19.30 Uhr, Marguerre-Saal
RIGOLETTO
von Giuseppe Verdi
Einführung um 18.45 Uhr

20.00 Uhr, Haus der Johannesgemeinde | Zum letzten Mal!
JUSTIZMORD DES JAKOB MOHR
von Eva Kocatkova | Deutschsprachige Erstaufführung


SA 27  –  15.00 Uhr, Historisches Museum der Pfalz Speyer | Unterwegs
6+
VORLESEZEIT
Lesung – Ronja Räubertochter – in Kooperation mit dem
Historischen Museum der Pfalz Speyer | Eintritt frei!

19.30 Uhr, Marguerre-Saal
DON KARLOS
von Friedrich Schiller
Einführung um 18.45 Uhr


SO 28  –  19.00–21.30 Uhr, Marguerre-Saal
DON PASQUALE
von Gaetano Donizetti
DON PASQUALE – der bigFM-Kulturschocker


MO 29  –  10.00–15.00 Uhr, Probebühne CARL
10+
CLUB MITMISCHEN
Ferienclub 29.–31. Oktober

19.00–21.00 Uhr, Friedrich 5
DTH WORKSHOP
Anmeldung unter jenny.mahla@heidelberg.de


DI 30  –  10.00–15.00 Uhr, Probebühne CARL
10+
CLUB MITMISCHEN
Ferienclub 29.–31. Oktober

19.30 Uhr, Marguerre-Saal
RIGOLETTO
von Giuseppe Verdi
Einführung um 18.45 Uhr


MI 31  –  10.00–15.00 Uhr, Probebühne CARL 10+
CLUB MITMISCHEN
Ferienclub 29.–31. Oktober

—| Pressemeldung Theater und Orchester Heidelberg |—

Karlsruhe, Badisches Staatstheater, Neue Führung – Fünf Direktorinnen, IOCO Aktuell, 23.03.2018

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Badisches Staatstheater Karlsruhe

 

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Fünf neue Direktorinnen am Staatstheater

Nicole Braunger – Bridget Breiner – Stefanie Heiner – Uta-Christine Deppermann – Anna Bergmann

Das STAATSTHEATER KARLSRUHE setzt ab den Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 auffällige Zeichen für seine Zukunft: Fünf Direktorinnen werden zukünftig die Geschicke des Staatstheaters leiten: Eine in der deutschen Theaterlandschaft einmalige wie wegweisende Situation. Die mutigen Personalentscheidungen fällten Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.     CHAPEAU ins Ländle!

Diese Frauen bringen frischen Wind in das Staatstheater Karlsruhe: Nicole Braunger tritt 2018/19 als Operndirektorin die Nachfolge von Michael Fichtenholz am STAATSTHEATER KARLSRUHE an, der ans Opernhaus Zürich wechselt. Gelsenkirchens Ballettdirektorin Bridget Breiner folgt ab der Spielzeit 2019/20 auf Prof. Birgit Keil. Auch das VOLKSTHEATER bekommt eine neue Leitung: Stefanie Heiner, bisher in Weimar tätig, löst Beata Anna Schmutz ab, die ans Nationaltheater Mannheim geht. Die Künstlerische Betriebsdirektion übernimmt Uta-Christine Deppermann 2018/19 von Monika Pichler, die sich in den Ruhestand verabschiedet. Bisher war Deppermann in gleicher Position am Theater Magdeburg tätig. Komplettiert wird die neue Leitungsriege durch die designierte Schauspieldirektorin Anna Bergmann.

„Die neuen Direktorinnen sind eine ausgezeichnete Wahl. Sie werden sich inhaltlich zwischen Tradition und Innovation bewegen und neue Akzente setzen. Sie sind künstlerische Zukunftsversprechen für Karlsruhe!“, sagt Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Die Ministerin freute sich besonders darüber, dass Bridget Breiner, die lange Jahre als erste Solistin für das Stuttgarter Ballett tanzte, nun wieder ins Land kommt : „die Rückkehr einer großen Künstlerin nach Baden-Württemberg – in der Nachfolge der großartigen Birgit Keil, die für die überragende Qualität und internationale Strahlkraft des Balletts in Baden-Württemberg steht“, so Bauer. „Das STAATSTHEATER stellt sich in fast allen Sparten völlig neu auf. Es konnten starke Persönlichkeiten gewonnen werden, die künstlerisch und atmosphärisch eigene Schwerpunkte setzen werden – wir dürfen sehr neugierig und gespannt sein“, ergänzt Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

Staatstheater Karlsruhe / Nicole Braunger - kommende Operndirektorin © Felix Grünschloß

Staatstheater Karlsruhe / Nicole Braunger – kommende Operndirektorin © Felix Grünschloß

Nicole Braunger kommt ab der Spielzeit 2018/19 ein bestens vernetzter Musiktheater-Profi mit großer Sängerkenntnis ans STAATSTHEATER und baut damit die internationalen Beziehungen der Karlsruher OPER weiter aus. Sie studierte Sologesang am Konservatorium Wien und der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Nach ihrem Diplom war sie von 2006 bis 2010 als Sopranistin im Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin engagiert. Darauf war sie Künstleragentin bei Claudia Dickie – Artists Management in Baden. Seit 2017 arbeitet sie als Head of Directors Division (Leiterin der Regie-Abteilung) bei ARSIS – Artist Management in Wien und vertritt Regisseure wie Kirill Serebrennikov, Keith Warner oder Harry Kupfer. Die Agentur zählt zu den weltweit führenden und vermittelt auch Sängerinnen und Sänger wie Anette Dasch oder Nikolai Schukoff sowie Dirigenten wie Kirill Petrenko. Nicole Braunger wird als Operndirektorin die erste Frau in dieser Position am STAATSTHEATER KARLSRUHE sein.

Staatstheater Karlsruhe / Bridget Breiner - kommende Ballettdirektorin © Sebastian Galtier

Staatstheater Karlsruhe / Bridget Breiner – kommende Ballettdirektorin © Sebastian Galtier

Bridget Breiner löst Birgit Keil als langjährige Direktorin des Badischen Staatsballett zur Saison 2019/20 ab. Der Vertrag der dann 75-jährigen Birgit Keil, seit 2003 Direktorin des Staatsballett Karsruhe, läuft dann aus. Bridget Breiner ist weltweit anerkannte Tänzerin und gefeierte Choreografin. Aufgewachsen in Columbus, Ohio (USA), tanzte sie u. a. am Bayerischen Staatsballett, dem Ballett der Semperoper Dresden und lange Jahre als erste Solistin für das Stuttgarter Ballett, wo sie gleichzeitig eine erfolgreiche Karriere als Choreografin begann. Ihre Choreografie Sirs für die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft wurde sofort ins Repertoire des Stuttgarter Balletts aufgenommen. Mit Studenten der John-Cranko-Schule schuf sie im Kunstmuseum Stuttgart das Stück Zeitsprünge. Letters of Others war 2010 ihr erstes Auftragswerk für das Stuttgarter Ballett. Es folgten Arbeiten für das Kevin O’Day Ballett Mannheim, das Ballett Augsburg oder das lettische Nationalballett. Seit 2012 ist sie äußerst erfolgreiche Ballettdirektorin am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Ihr Ballett Ruß wurde 2013 ebenso mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet wie 2015 ihre Kreation Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin. Damit ist sie eine der wenigen Künstlerinnen, der zwei Mal Deutschlands höchster Theaterpreis verliehen wurde. Im Sommer 2016 choreografierte Bridget Breiner erstmals für die Ruhrfestspiele Recklinghausen; am 15.3. brachte sie mit Strawinskys Feuervogel ihre erste Arbeit für Les Grands Ballets Canadiens de Montréal in Kanada zur Uraufführung. Mit ihrem Engagement in Karlsruhe kehrt sie in ihre künstlerische Heimat Baden-Württemberg zurück. Sie wird die Linie des klassischen Balletts, die so erfolgreich durch Birgit Keil geprägt wurde, ab der Spielzeit 2019/20 fortsetzen.

Auch Generalintendant des Musiktheater im Revier, Michael Schulz, freut sich sehr, dass wieder einmal eine Gelsenkirchener Erfolgsgeschichte über die Region hinaus fortgesetzt wird und wünscht Bridget Breiner eine spannende und erfolgreiche Zukunft. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski bedauert den kommenden Abschied von Bridget Breiner: «Mit Bedauern aber auch mit großer Anerkennung», so  Baranowski über Breiners Berufung nach Karlsruhe. Er werde mit den Verantwortlichen des Musiktheater über die Nachfolge beraten.

Die neue Leiterin des VOLKSTHEATERS ab der Spielzeit 2018/19 ist Stefanie Heiner. Sie studierte Erziehungswissenschaften und Philosophie und absolvierte eine Ausbildung zur Theaterpädagogin. 2012 machte sie zusätzlich eine Fortbildung mit dem Schwerpunkt Tanztheater. Seit 2009 leitet sie die Theaterpädagogik des stellwerk – junges Theater Weimar und arbeitet als Regisseurin und Theaterpädagogin bundesweit in diversen freien Projekten. Seitdem sind viele Inszenierungen für und mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entstanden, zuletzt Ronja Räubertochter am stellwerk Weimar, Frühlings Erwachen (Spring Awakening) in Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar und Der kleine Prinz am STAATSTHEATER KARLSRUHE. Ihre Spezialgebiete sind partizipatorische Projekte mit zeitgenössischen und performativen Ansätzen sowie das Theater für die Allerkleinsten. Ihre Inszenierung Abräumen für Kinder ab 2 Jahren wurde für den Thüringer Theaterpreis 2016 nominiert. Stefanie Heiner wird eng vernetzt mit dem JUNGEN STAATSTHEATER arbeiten.

Staatstheater Karlsruhe / Ute-Christine Deppermann - kommende Künstlerische Betriebsdirektorin, © Felix Grünschloß

Staatstheater Karlsruhe / Ute-Christine Deppermann – kommende Künstlerische Betriebsdirektorin, © Felix Grünschloß

Uta-Christine Deppermann, ab 2018/19 Künstlerische Betriebsdirektorin, eine der führenden deutschen Betriebsdirektorinnen, hat die künstlerischen Abläufe an zahlreichen Theatern organisiert. Die studierte Musik- und Theaterwissenschaftlerin arbeitete als Chefdisponentin an den Landesbühnen Sachsen und an den Wuppertaler Bühnen, bevor sie als Künstlerische Betriebsdirektorin ans Staatstheater Braunschweig wechselte. Zuletzt war sie in gleicher leitender Funktion am Theater Magdeburg engagiert. Schwerpunkt ihrer Arbeit war im Musiktheater Ensemble-Entwicklung und Auswahl der Solisten. Darüber hinaus war Uta-Christine Deppermann als Konzertdramaturgin und Künstlervermittlerin tätig und leitet seit 2000 den Internationalen Gesangswettbewerb Competizione dell‘Opera.

„Frauen in Führungspositionen ist gerade ein heiß diskutiertes, brennendes Thema. Mit diesen Theaterfachfrauen setzen wir einen starken Akzent. Sie werden sich, auch spartenübergreifend, mit den gesellschaftlich relevanten Themen Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechterverhältnisse auseinander setzen. Wir sind glücklich, dass wir solch herausragende Spartendirektorinnen für Karlsruhe gewinnen konnten,“ freut sich Generalintendant Peter Spuhler auf die neue Leitungsriege.

LEBENSLÄUFE der kommenden DIREKTORINNEN

Nicole Braunger, geb. in Mödling, studierte Sologesang am Konservatorium Wien und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Nach ihrem Diplom war sie von 2006 bis 2010 als Sopranistin im Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin engagiert. Darauf war sie Künstleragentin bei Claudia Dickie –Artists Management in Baden. Seit 2017 arbeitet sie als Head of Directors Division (Leiterin der Regie-Abteilung) bei ARSIS – Artist Management in Wien und vertritt Regisseure wie Harry Kupfer, Kirill Serebrennikov, Lydia Steier oder Keith Warner. Die Agentur zählt zu den weltweit führenden und vermittelt auch Sängerinnen und Sänger wie Anette Dasch, Anja Kampe, Claudia Mahnke, Michaela Schuster, Nikolai Schukoff, Terry Wey, Wolfgang Koch oder Falk Struckmann, und  Dirigenten wie Betrand De Billy, Philippe Jordan, Kirill Petrenko oder Simone Young. Nicole Braunger wird als Operndirektorin die erste Frau in dieser Position am STAATSTHEATER KARLSRUHE sein.

Bridget Breiner (*1974) wuchs in Columbus, Ohio (USA) auf. Sie tanzte u.a. am Bayerischen Staatsballett, dem Semperoper Ballett Dresden und lange Jahre als erste Solistin für das Stuttgarter Ballett, wo sie gleichzeitig eine erfolgreiche Karriere als Choreografin begann. Ihre Choreografie Sirs für die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft wurde sofort ins Repertoire des Stuttgarter Ballett aufgenommen. Mit Studenten der John Cranko-Schule schuf sie im Kunstmuseum Stuttgart das Stück Zeitsprünge. Letters of Others war 2010 ihr erstes Auftragswerk für das Stuttgarter Ballett. Es folgten Arbeiten für das Kevin O’Day Ballett Mannheim, das Ballett Augsburg oder das lettische Nationalballett.

Ihr Debüt am MiR feierte sie 2012 mit der Inszenierung des Opern-Tanz-Abends Großstadt-Triptychon. In der Spielzeit 2012/13 stellte sich Bridget Breiner mit Blau Blue Bleu als neue Direktorin des Ballett im Revier der Öffentlichkeit vor. Ihr Ballett Ruß wurde im Herbst 2013 mit dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet. In den folgenden Jahren folgten die Choreografien zu Schwanensee, On the Town, The Tragedies of Othello und In Honour of. Mit ihrer Kreation Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin wurde sie 2015 erneut mit dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet.

Im Sommer 2016 choreografierte Bridget Breiner erstmals für die Ruhrfestspiele Recklinghausen. Das dort uraufgeführte Ballett Prosperos Insel ist in der jetzigen Spielzeit im Musiktheater im Revier zu sehen. Außerdem kreiert sie in dieser Spielzeit den Ballettabend The Vital Unrest zur Auftragskomposition des lettischen Komponisten Georgs Pelecis und Camille Saint-Saëns 3.Symphonie. Am 15. März brachte sie mit Strawinskys Feuervogel ihre erste Arbeit für das Les Grands Ballets Canadiens de Montréal in Kanada zur Uraufführung.

Uta-Christine Deppermann, eine der führenden deutschen Betriebsdirektorinnen, hat die künstlerischen Abläufe an zahlreichen Theatern organisiert. Die studierte Musik- und Theaterwissenschaftlerin arbeitete als Chefdisponentin an den Landesbühnen Sachsen und an den Wuppertaler Bühnen, bevor sie als Künstlerische Betriebsdirektorin ans Staatstheater Braunschweig wechselte, wo sie hauptverantwortlich für die Planung und Koordination des Jahresspielplans von vier Sparten an fünf Spielorten war. In dieser Zeit vertiefte sie auch ihren Schwerpunkt im Musiktheater. Zuletzt war sie in gleicher leitender Funktion am Theater Magdeburg engagiert und disponierte dort alle Vorstellungen in den Sparten Musiktheater, Ballett, Musical und Gastspielorganisation. Schwerpunkt ihrer Arbeit war darüber hinaus im Musiktheater Ensemble-Entwicklung und Auswahl der Solisten. Darüber hinaus war Uta-Christine Deppermann als Konzertdramaturgin und Künstlervermittlerin tätig und leitet seit 2000 den Internationalen Gesangswettbewerb Competizione dell‘Opera.

Stefanie Heiner:  Die Tanz- und Theaterpädagogin Stefanie Heiner, geboren in Korbach (Hessen), studierte Erziehungswissenschaften und Philosophie an der Universität Erfurt und absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Theaterpädagogin an der Theaterwerkstatt in Heidelberg.

2012 absolvierte sie zusätzlich eine Fortbildung mit dem Schwerpunkt Tanztheater. Seit 2009leitet sie die Theaterpädagogik des stellwerk – junges Theater Weimar und arbeitet als Regisseurin und Theaterpädagogin in diversen freien Projekten thüringen- und bundesweit. Seitdem sind viele Inszenierungen für und mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entstanden, zuletzt Ronja Räubertochter am stellwerk Weimar, Frühlings Erwachen (Spring Awakening) in Kooperation mit dem DNT Weimar und Der kleine Prinz am Staatstheater Karlsruhe.

Ihre Spezialgebiete sind partizipatorische Projekte mit zeitgenössischen und performativen Ansätzen sowie das Theater für die Allerkleinsten. Ihre Inszenierung Abräumen für Kinder ab 2 Jahren wurde für den Thüringer Theaterpreis 2016 nominiert.

—| IOCO Aktuell Badisches Staatstheater Karlsruhe |—

 

Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Spielplan September 2017

annaberg_erzgebirgische_theater_und_orchester___

Eduard von Winterstein Theater


 Naturbühne Greifensteine


Sa 2.9. 15.00 Die Geschichte vom Kleinen Muck
Ein Musiktheaterstück für Kinder nach Wilhelm Hauff
von Hans-Hermann Krug
Musik von Hans Auenmüller


So 3.9. 10.30 Ronja Räubertochter
von Astrid Lindgren
für die Bühne bearbeitet von Barbara Hass

17.00 Sissy
Singspiel von Ernst und Hubert Marischka
Musik von Fritz Kreisler


Eduard-von-Winterstein-Theater


Sa 16.9. 14.00 Theaterfest zur Eröffnung der 125. Spielzeit rings ums Theater

15.00 spielraum Studiobühne
Märchenpuzzel mit der Theaterratte Ursula
Figurentheater Cornelia Fritzsche – ab 4 Jahren

20.00 Warum die Zitronen sauer sind Studiobühne
Ein Heinz-Erhadt-Abend


So 17.9. 15.00 Wie im Himmel
Schauspiel nach dem Film von Kay Pollak
Deutsch von Jana Hallberg


Mo 18.9. 19.30 1. Philharmonisches Konzert
Bed?ich Smetana: Mein Vaterland
Sechs sinfonische Dichtungen


Fr 22.9. 20.00 Jacques Brel Studiobühne
Eine Hommage


Sa 23.9. 19.30 Peter Pan – Fliege deinen Traum!
nach James M. Barrie – von Christian Berg und Melanie Herzig
Musik von Konstantin Wecker


So 24.9. 19.00 Saison in Salzburg – Salzburger Nockerln
Operette in fünf Bildern von Max Wallner und Kurt Feltz
Musik von Fritz Raymond


Fr 29.9. 19.30 Saison in Salzburg – Salzburger Nockerln


Sa 30.9. 19.30 Wie im Himmel


Veranstaltungen außerhalb des Eduard-von-Winterstein-Theaters


Fr 1.9. 20.00 Martin Luther Bergmannssohn Kulturhaus Aue
Das Spiel vom Werden des freien Mannes


Konzertplan der Erzgebirgischen Philharmonie Aue 


So 3.9. 14.30 Märchen sagenhaft Bad Schlema
Sommer-Open-Air-Konzert


Sa 9.9. 19.30 1. Philharmonisches Konzert Kulturhaus Aue
Bed?ich Smetana: Mein Vaterland
Sechs sinfonische Dichtungen


Sa 30.9. 19.30 Gruselromantik Stadtsaal Fulda
Werke von Erich Wolfgang Korngold, Hugo Wolf,
Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy


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