Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Jan Kiepura-Preis für Mikolaj Zalasinski 15.5.2010

Mai 21, 2010 by  
Filed under Pressemeldung, Staatstheater Nürnberg

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Staatstheater Nürnberg

Jan Kiepura-Preis für Mikolaj Zalasinski

Der polnische Bariton Mikolaj Zalasinski, der seit Herbst 2008 dem Ensemble des Staatstheater Nürnberg angehört, wurde am 15. Mai 2010 als bester Sänger des Jahres 2009 in Polen mit dem Jan Kiepura-Preis ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen einer Feierstunde im großen Konzertsaal des polnischen Rundfunks in Warschau überreicht, die live vom polnischen Radio übertragen wurde. Die Jury zeichnet Mikolaj Zalasinski damit für seine Leistungen in den großen Titelpartien Rigoletto, Eugen Onegin und Don Giovanni aus, in denen er am Nationaltheater Warschau im letzten Jahr zu erleben war.

Das Nürnberger Publikum wird Mikolaj Zalasinski in wenigen Tagen in der Titelpartie des Nabucco feiern können. Die gleichnamige Verdi-Oper hat am Samstag, 29. Mai, am Richard-Wagner-Platz Premiere.

Mikolaj Zalasinki war in den letzten Jahren an vielen großen Opernhäusern mit den Partien von Rigoletto, Onegin und Don Giovanni zu Gast. Darüber hinaus gastierte er auch u.a. mit den Partien Escamillo, Jochanaan, Onegin, Macbeth, Nabucco, Don Carlo und Scarpia am Teatro la Fenice in Venedig und dem Teatro Reggio di Torino, an der Opéra de Lausanne, an den Opernhäusern in Belfast und Dublin, an der Nationaloper Prag und Vilnius, in Lissabon, Tel Aviv, Sofia und Abilene (USA). Im Vergangen Jahr unternahm er auch mit der Opéra Lausanne eine Tournee durch Japan.

—| Pressemeldung Staatstheater Nürnberg |—

Berlin, Komische Oper Berlin, Jahrespressekonferenz zum Spielplan 2010/11, IOCO Aktuell, 18.05.2010

Mai 20, 2010 by  
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Aktuell

Komische Oper Berlin

Jahrespressekonferenz zum Spielplan 2010/11

Die Jahrespressekonferenz der Komischen Oper, Berlin für den Spielplan 2010/11 war für den  11.5.2010  angesetzt.  Sehr kurzfristig und ohne Angabe von Gründen wurde sie verschoben. Die Ursache ein Paukenschlag:  GMD  Carl St. Clair, erst seit 2008 im Amt, hatte die Brocken hingeworfen.  In der Berliner Morgenpost  liest man: „Wie St Clair den Abschied von Berlin erklärt“ St. Clair nennt den uralten Konflikt zwischen Regie und Musik, welcher in der für ihn, St. Clair, wie den größten Teil der Presse, in einer  unerträglichen Fidelio-Inszenierung  der Komischen Oper kulminierte. „Die Partitur ist meine Bibel“ und „ich habe in der Fidelio-Inszenierung nicht rechtzeitig die Notbremse gezogen“ resumiert  St. Clair  bescheiden in der Berliner Morgenpost.  „Künstlerische Differenzen“ hält  Intendant Andreas Homoki  dagegen.   In der Pressekonferenz 2008/09 hatte Homoki  kraftvolle Regiehandschriften als seinen Motor beschworen. An diesen Schwur hält sich Homoki.

Mithin stand die diesjährige Jahrespressekonferenz der Komischen Oper, Berlin  unter einem für Berliner Musiktheater fast  typisch schlechten Stern.

Noch-Intendant Andreas Homoki (geht 2012 nach Zürich)  präsentierte die Jahrespressekonferenz, assistiert von Susanne Moser, geschäftsführender Direktorin,  und  dem bis 2012 noch schnell bestellten Chef-Dirigenten Patrick Lange.  Vita von Patrick Lange:  29 Jahre, seit 2008/09  Erster Kapellmeister  am Haus.  Der  kommende Komische Oper Intendant Barrie Kosky soll 2012 an der GMD-Bestellung verantwortlich mitwirken.

Homoki  ging auf St. Clair und Patrick Lange ein:  Fest im Regie-Räderwerk der Komischen Oper eingebunden, sich selbst gern als Chefregisseur betitelnd, ging es Homoki  locker über die Lippen, den Abgang von GMD  St. Clairs als „künstlerische Differenz“  und die Bestellung von Patrick Lange zum Chef-Dirigenten „mit großem Einvernehmen“  zu verbrämen. Die folgende Selbstvorstellung von Patrick Lange hatte zumindest sympathische Züge: „Überraschende Bestellung, bin nervös“. Man hatte Verständnis und schwieg.

Sodann wieder Chefregisseur  Homokis Ausflüge in die neue Saison:  Auffällig die regie-orientierten, dabei  aber sehr diffus definierten Ansagen  zur neuen Spielzeit: Spannende Inszenierungen, Überraschungen, neues  suchen. Ausprobieren eine gern benutzte Metapher.  Alles wenig konkret,  wolkig.  Aber auch die neue Website der Komischen Oper  wurde detailliert besprochen: Viel wurde hier investiert,  Videoangebote erweitert, mehr Inhalte sowie viele neue Funktionalitäten bereit gestellt.

225 Vorstellungen, davon 182 Opern und 43 Konzerte oder Sondervorstellungen  werden 20110/11 geboten.  Daneben einige Sondervorstellungen mit dem Staatsballett: Der Zauberer von Oz (14)  und Shut up and Dance! Reloaded  (6).  Dazu sieben Premieren:

  • Die Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner; Regie: Andreas  Homoki;   am 26.9.2010,-
  • Die Schneekönigin, eine Märchenoper nach Hans Christian Anderesen, als  Auftragswerk der Komischen Oper, Inszenierung Anisha Bondy; am 24. Oktober  2010
  • Im Weißen Rössl, von Ralph Benatzky; Inszenierung Sebastian Baumgarten; am 28. November 2010;
  • Rusalka, von Antonin Dvorak; Inszenierung Barrie Kosky (der kommende Intendant); am 20. Februar  2011;
  • Salome, von Richard Strauß; Inszenierung Thilo Reinhardt; am 10. April  2011;
  • Idomeneo, von Wolfgang Amadeus Mozart; Inszenierung Benedikt von Peter (NB: Regisseur auch der umstrittenen  KO  Fidelio-Inszenierung); am 14. Mai  2011
  • Gespräche der Karmelitinnen; von Francis Poulenc; Inszenierung Calixto Bieito  (IOCO NB: Äußerst umstrittener Regisseur); am 26. Juni 2011.

Die Regisseure der kommenden Premieren:  Alles alte Verdächtige, alle schon mal dagewesen.  Mitverantwortliche für die schlechten Besucherzahlen der letzten Jahre. Die von Homoki so heftig beschworene Experimentierfreude:  Nicht erkennbar. Warum einen so einseitigen Blut- und Sex-Regisseur  wie Calixto Bieito für die eher volkstümliche Komische Oper  engagieren?  Nur zu verstehen, wenn die Besucherzahl  zur Nebensache wird, wenn Randgruppenfetischismus dominiert.  Benedikt von Peter verantwortete die letzte, verrissene Fidelio-Inszenierung.  Sebastian Baumgarten  als Regisseur für Im Weißen Rössl ? Wir haben Fragezeichen.

19 Wiederaufnahmen wird es 2010/11  geben.  Darunter Don Pasquale, La Traviata, Don Giovanni, Rigoletto. Pique Dame.Jahrespressekonferenzen besitzen  zumeist einen Hang zur  Aufbruchstimmung : Die Suche nach Besseren, offener Umgang mit Fehlern, konkretes Entwickeln, Fröhlichkeit. Auf dieser Pressekonferenz war keine Begeisterung, kein Aufbruch  zu spüren. Homoki  positionierte sich als  selbstbewußter Chefregisseur,  sich vorübergehend der ungeliebten Aufgabe des Intendanten opfernd:  Etwa 180.000 Besucher kommen jedes Jahr in die Komische Oper.  Die Auslastung  beträgt seit Jahren etwa  gleichbleibende bescheidene 66%.  Jahre. Die Presse fragte nach Gründen für die unbefriedigenden Besucherzahlen der letzten Jahre.  Von 1200 Sitzen der Komischen Oper bleiben in jeder Vorstellung im Schnitt 400 leer.  Der Subventionsanteil am Gesamtbudget der Komischen Oper von € 37 Mio beträgt € 30,2 Mio oder 80%.    Homokis Erklärungen hierzu: Regie-orientiert, verwoben, allgemein.  Homoki  als Intendant mit General- oder Finanzverantwortung ? Fehlanzeige.  Kampfeslust,  die Besucherzahlen steigern  zu wollen: Nicht existent.  Die Finanzkrise vieler anderer Kommunen ? Kein Thema an der Komischen Oper und ihren € 30,2 Mio Subventionen. Verkehrte Rollen: Die Presse machte Vorschläge zur Bekämpfung der  Besucherkrise der Komischen Oper  und bemühte dabei – vergeblich – Walter Felsenstein. Damals- so Homoki – seien die Zeiten einfacher gewesen. Vielleicht,  so die  IOCO Hoffnung,  macht  Homoki  doch noch Anleihen bei der Wiener Volksoper: Dort  schaffte es  Neu-Intendant Robert Meyer,  das durch modernes Regietheater völlig  abgewirtschaftete  Haus,  mit überzeugenden Konzepten in kurzer Zeit wieder populär zu machen. Robert Meyer verlängerte soeben seinen Vertrag in Wien bis 2018.

Erinnerlich: Homoki wird  spätestens 2012  das Haus in Berlin  Richtung Schweiz verlassen.  Ein Hoffnungsschimmer ?

IOCO / Viktor Jarosch / 18.05.2010

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Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Pfingsten im Staatstheater 23.5. Figaro, 23.5. operngala Rigoletto, 24.5. Die Krönung der Poppea

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Presseinformation

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Pfingsten im Staatstheater

Sonntag, 23. Mai 2010, 16.00 Uhr, Figaro! Der tolle Tag, Kleines Haus
Sonntag, 23. Mai 2010, 19.30 Uhr, IMF-Operngala „Rigoletto“, Großes Haus
Montag, 24. Mai 2010, 18.00 Uhr, Ensemble Mattiacis „Die Krönung der Poppea“, Foyer

Wer sich zu Pfingsten mal wieder etwas richtig Gutes gönnen möchte, dem sei das Pro-gramm des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden empfohlen. Bereits seit Monatsbeginn präsentiert das Haus im Rahmen der Internationalen Maifestspiele zahlreiche hochkarätige Produktionen aus aller Welt und trumpft ganz nebenbei mit höchst anspruchsvollen Haus-produktionen für alle Altersklassen auf.

Am Sonntag, den 23. Mai lockt bereits um 16.00 Uhr die Komödie Figaro! Der tolle Tag von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais ins Kleine Haus. In dieser rasanten Verwirrungs- und Beziehungsgeschichte sind so manche List, einige Kostümwechsel und raffinierte Streiche nötig, damit Figaro und seine Susanne am Abend dieses verrückten Tages ihre Hochzeit feiern können.

Im Großen Haus laden wir Sie ebenfalls am Sonntag, den 23. Mai um 19.30 Uhr zu einer Operngala der Extraklasse ein: Der weltweit gefeierte Opernstar Ambrogio Maestri singt seine Paraderolle, die Titelrolle in Giuseppe Verdis Rigoletto. Begleitet wird er dabei von den ebenfalls international berühmten Galagästen Norah Amsellem als Gilda und Celso Albelo als Herzog.

Am Pfingstmontag, den 24. Mai um 18.00 Uhr präsentiert das Ensemble Mattiacis eine Be-sonderheit nicht nur für Opernfans: Im Rahmen der Internationalen Maifestspiele wird es im prunkvollen Foyer des Staatstheaters eine konzertante Aufführung der selten gespielten Ba-rockoper L’Incoronazione di Poppea (Die Krönung der Poppea) von Claudio Monteverdi geben.

Coburg, Landestheater Coburg Premiere Don Pasquale 29.5.2010

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Landestheater Coburg

Turbulenter Opernspaß
Donizettis komische Oper „Don Pasquale“ feiert am 29. Mai 2010
Premiere am Landestheater Coburg

Heirat mit Hindernissen: Mit der komischen Oper „Don Pasquale“ hebt sich am Samstag, 29. Mai 2010 um 19.30 Uhr im Landestheater Coburg der Vorhang für die letzte Musik-theaterpremiere der Saison.

Um seinem Neffen Ernesto die Erbschaft zu verderben beschließt der reiche Junggeselle Don Pasquale, auf seine alten Tage noch zu heiraten. Seine Wahl fällt auf Sofronia. Doch die angeblich im Kloster so züchtig erzogene junge Dame ist in Wahrheit Norina, die temperamentvolle Geliebte seines Neffen. Nach vollzogener Trauung macht Norina-Sofronia dem alten Geizkragen das Leben derart zur Hölle, dass der schließlich froh ist, die Frau an Ernesto weiterreichen zu können…

Wiedersehen mit Garrie Davislim und Werner Pichler

Regisseur Werner Pichler, der Donizettis turbulentes Meisterwerk in Szene setzt, ist dem Coburger Publikum kein Unbekannter: Bereits mit seiner Inszenierung des „Wildschütz“ bewies er Talent und Einfallsreichtum für die Umsetzung humorvoller Stoffe; sein „Rigoletto“ war in dieser Spielzeit in der Wiederaufnahme nochmals auf der Bühne des Großen Hauses zu sehen. Auch auf das Wiedersehen mit einem Publikumsliebling dürfen sich die Coburger freuen: Für die Rolle des Ernesto konnte Garrie Davislim gewonnen werden, der bis zur Spielzeit 2007/2008 am Haus engagiert war. Als Temperamentsbündel Norina ist Sofia Kallio zu erleben, dem alten Geizkragen Pasquale verleiht Michael Lion Gestalt und Stimme. In weiteren Rollen sind Marek Reichert als gerissener Dr. Malatesta und Simon van Rensburg als Notar zu sehen.

Die musikalische Leitung übernimmt Georgios Vranos; die Gestaltung des Bühnenbilds übernimmt Erwin Bode, die der Kostüme Ellen Haub.

Karten für die Premiere und die Folgevorstellungen sind unter Telefon 09561/ 89 89 89 oder 09561/ 89 80 43 erhältlich; Kartenreservierung per Mail an theaterkasse@coburg.de ebenfalls möglich.
Die nächsten Vorstellungstermine:
17. / 18. und 29. Juni 2010 sowie 2. und 7. Juli 2010

—| Pressemeldung Landestheater Coburg |—

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