Hamburg, Staatsoper Hamburg, Il Ritorno d´Ulisse von Claudio Monteverdi, 29.10.2017

Oktober 17, 2017 by  
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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

  Il Ritorno d´Ulisse in Patria von Claudio Monteverdi

 Premiere am 29. Oktober 2017, 18.00 Uhr, Weitere Vorstellungen am 1, 4., 7., 9. und 11. November 2017 jeweils um 19.00 Uhr

Claudio Monteverdi Grab in Venedig © IOCO

Claudio Monteverdi Grab in Venedig © IOCO

Anlässlich des 450-jährigen Geburtstags von Claudio Monteverdi bringt die Staatsoper Hamburg am 29. Oktober 2017 als nächste Opernpremiere seine dritte Oper Il Ritorno d´Ulisse in Patria zur Aufführung. Das 1640 in Venedig uraufgeführte Werk handelt von der antiken Sage um die Heimkehr des Odysseus nach 10-jährigem Krieg. Regie führt der in Hamburg durch Salome und Pique Dame bekannte Willy Decker. Der junge Dirigent Vaclav Luks ist ein Spezialist für Alte Musik und hat die musikalische Leitung in dieser Produktion. Es spielt sein Prager Barockorchester Collegium 1704. In der Titelpartei ist Kurt Streit als Ulisse, Sara Mingardo als Penelope zu erleben.

Zum Inhalt der Oper: 10 Jahre Krieg. 10 Jahre Irrfahrt. Dunkelheit. In der Gestalt eines verwahrlosten Greises kehrt Ulisse zu seiner Penelope zurück. Unter all den Freiern, die sie umgarnen, ist er es, der den gewaltigen Bogen des verschollenen Gatten spannen kann und ihre Hand gewinnt. Doch seine Frau erkennt ihn nicht. Erst das Geheimnis ihres Ehebettes führt die beiden wieder zusammen und besiegelt das Todesurteil der Freier. Treue und Liebe siegen im Homer’schen Epos und adeln das schicksalsgebeutelte Paar, das tragisch wie komisch nichts weiter als ein Ball im ewigen Spiel der Götter auf Erden ist. Der Ball wird getreten, getragen, fliegt, fällt zu Boden – und versteht nicht warum. Als Opernvisionär des 16. Jahrhunderts nahm sich Monteverdi voller Empathie für seine Figuren der Odyssee an. 2017 jährt sich sein Geburtstag zum 450. Mal.

 Staatsoper Hamburg / Il Ritorno d´Ulisse in Patria von Claudio Monteverdi © Monika Rittershaus

Staatsoper Hamburg / Il Ritorno d´Ulisse in Patria von Claudio Monteverdi © Monika Rittershaus

Václav Luks konnte als Spezialist für Alte Musik bei den Salzburger Festspielen 2015 und 2016 große Erfolge feiern. Seine musikalische Ausbildung am Pilsener Konservatorium und an der Akademie der musischen Künste in Prag. Er führte seine Studien an der Schweizer Schola Cantorum Basiliensis mit Spezialisierung auf die Erforschung Alter Musik in den Fächern historische Tasteninstrumente und historische Aufführungspraxis fort. Bereits während seines Studiums in Basel sowie in den darauffolgenden Jahren konzertierte er als Hornsolist bei der Akademie für Alte Musik Berlin in ganz Europa und in Übersee (USA, Mexiko, Japan). Nach seiner Rückkehr nach Prag im Jahr 2005 entwickelte er das Barockorchester Collegium 1704.

Santa Maria dei Frari in Venedig / Grabstätte von Claudio Monteverdi © IOCO

Santa Maria dei Frari in Venedig / Grabstätte von Claudio Monteverdi © IOCO

Collegium 1704, das bereits seit 1991 während seiner Zeit als Student an der Musikhochschule als Kammerorchester bestand, zu einem Barockorchester weiter und gründete ebenfalls das Collegium Vocale 1704. Den entscheidenden Impuls dafür gab das von Václav Luks initiierte Projekt BACH – PRAG – 2005, in dessen Rahmen er Hauptwerke von J. S. Bach in Prag aufführte und das den Beginn der regelmäßigen Zusammenarbeit mit dem Internationalen Musikfestival Prager Frühling markiert. Unter der Leitung von Václav Luks etablierte sich Collegium 1704 rasch zu einem der weltweit führenden auf die Interpretation der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisierten Ensembles. Václav Luks und seinen Ensembles treten nebeni den Salzburger Festspielen in der Berliner Philharmonie, am Theater an der Wien, im Konzerthaus Wien, im Concertgebouw Amsterdam, in der Wigmore Hall, in Versailles, beim Lucerne Festival, beim Chopin Festival sowie bei den renommierten Festivals Alte Musik Utrecht und Bachfest Leipzig regelmässig auf.

Als einer der weltweit besten Mozart-Interpreten war Kurt Streit an 23 verschiedenen Inszenierungen von Die Zauberflöte auf der ganzen Welt (über 150 Vorstellungen) und acht verschiedenen Inszenierungen von Idomeneo beteiligt – unter anderem in Opernhäusern in Neapel, Wien, Madrid, London und San Francisco. Weitere Engagements waren Mozarts „Don Giovanni“, „Cosi fan tutte“ und „Die Entführung aus dem Serail“ unter anderem an der Metropolitan Opera in New York, der Staatsoper Wien, dem Royal Opera House, Covent Garden in London, La Scala in Milan, der Bastille und der Grand Opera in Paris, am Teatro Real und dem Zarzuela in Madrid sowie in San Francisco, Tokio, Aix-en-Provence, Chicago, München, Berlin, Rom und Salzburg. Er trat mit weltweit bekannten Dirigenten, wie Harnoncourt, Pappano, Muti, Rattle, Christie, Bolton, Ozawa, Mehta, Maazel und mit den Symphonie-Orchestern von Boston, Chicago, Los Angeles, St. Petersburg, Berlin, Wien, Paris, Florenz, Stockholm und allen vier Orchestern in London auf.

Staatsoper Hamburg / Il Ritorno d´Ulisse in Patria von Claudio Monteverdi mit Kurt Streit als Odysseus © Monika Rittershaus

Staatsoper Hamburg / Il Ritorno d´Ulisse in Patria von Claudio Monteverdi mit Kurt Streit als Odysseus © Monika Rittershaus

Die Altistin Sara Mingardo ist Preisträgerin des Premio Abbiati 2009 und arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Ivor Bolton, Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, Ottavio Dantone, Colin Davis, John Eliot Gardiner, Riccardo Muti, Trevor Pinnock, Christophe Rousset, Jordi Savall, Jeffrey Tate und Rinaldo Alessandrini. Ihr Repertoire beinhaltet Werke von Gluck, Monteverdi, Händel, Vivaldi, Rossini, Verdi, Cavalli, Mozart, Donizetti, Schumann und Berlioz. Als aktive Konzertsängerin reicht Mingardos breit gefächertes Konzertrepertoire zudem von Pergolesi bis Respighi über Bach, Beethoven, Brahms, Dvorak und Mahler. Zu ihren vergangenen Engagements zählen Händels „Messiah“ unter Natalie Stutzmann in Detroit und in Washington mit dem Detroit Symphony Orchestra, „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ am Teatro alla Scala unter Diego Fasolis, Pergolesis „Stabat Mater“ in Rom (Accademia Filarmonica) mit Rinaldo Alessandrini und in Bilbao, Brahms’ „Alto Rhapsody“ an der Accademia di Santa Cecilia in Rom unter Daniele Gatti sowie Vivaldis „Stabat Mater“ beim Musica Sacra-Festival in Münster. Sie sang außerdem Bachs „Johannes-Passion“ mit dem Ensemble Musica Saeculorum in Essen und in Aix-en-Provence, Mendelssohns „Elias“ mit dem Maggio Musicale Fiorentino unter Daniele Gatti sowie in Kopenhagen, einen Soloabend am Grand Théâtre in Genf, „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ in Aix-en-Provence unter Haïm, Mahlers „8. Symphonie“ beim Lucerne Festival unter Riccardo Chailly, in der Wiederaufnahme von „L’incoronazione di Poppea“ am Teatro alla Scala mit Rinaldo Alessandrini, Pergolesis „Stabat Mater“ mit der Accademia Bizantina und Ottavio Dantone in Madrid sowie „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ an der Staatsoper in Berlin und auf Tour in Caen und Lille. Zukünftige Engagements sind „L’Incoronazione di Poppea“ in New York mit Alessandrini und dem Ensemble „Concerto Italiano“, Vivaldis „L’Incoronazione di Dario“ am Teatro Regio in Turin unter Dantone, Mozarts „Requiem“ mit dem London Philarmonic Orchestra unter dem Dirigat von Natalie Stutzmann, Brahms‘ „Alto Rhapsody“ an der Oper in Florence und „Il ritorno d’Ulisse in patria“ (Penelope) an der Staatsoper Hamburg.

In weiteren Partien sind Christophe Dumaux, Denis Velev, KS Gabriele Rossmanith, Katja Pieweck, Marion Tassou, Alexander Kravets, Luigi De Donato, Dorottya Láng, Rainer Trost, Oleksiy Palchykov, Dovlet Nurgeldiyev, Viktor Rud sowie Peter Galliard zu erleben.


Claudio Monteverdi
Il Ritorno d’Ulisse in Patria

Musikalische Leitung: Vaclav Luks, Inszenierung: Willy Decker, Bühnenbild: Wolfgang Gussmann, Kostüme: Wolfgang Gussmann, Susana Mendoza, Licht: Franck Evin, Mitarbeit Regie: Jan Eßinger, Dramaturgie: Kathrin Brunner

Mit: L’umana fragilità / Pisandro Christophe Dumaux, Tempo / Antinoo Denis Velev, Fortuna / Giunone Gabriele Rossmanith, Ulisse Kurt Streit, Penelope Sara Mingardo, Ericlea Katja Pieweck, Melanto Marion Tassou, Giove Alexander Kravets, Nettuno Luigi De Donato, Minerva Dorottya Láng, Eumete Rainer Trost, Eurimaco Oleksiy Palchykov, Telemaco Dovlet Nurgeldiyev, Anfinomo Viktor Rud, Iro Peter Galliard, Collegium 1704

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertexten
Eine Übernahme vom Opernhaus Zürich

Premiere am 29. Oktober 2017, 18.00 Uhr, Großes Haus
Weitere Vorstellungen am 1, 4., 7., 9. und 11. November 2017 jeweils um 19.00 Uhr

—| Pressemeldung Staatsoper Hamburg |—

Salzburg, Salzburger Festspiele, Jedermann, Lulu, Wozzeck… und Angela Merkel, IOCO Aktuell, 08.08.2017

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Salzburger Festspiele

Salzburg / Domplatz Jedermann © Tourismus Salzburg

Salzburg / Domplatz Jedermann © Tourismus Salzburg

97. Salzburger Festspiele 27.7. – 30.8.2017

AIDA, Wozzeck, Lulu, Rose Bernd, JEDERMANN….

Die 97. Salzburger Festspiele wurden am 27. Juli 2017 mit einer Festveranstaltung in der Felsenreitschule offiziell eröffnet. Nach der Begrüßung durch Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler folgten Ansprachen von Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Bundesminister Thomas Drozda, die Festrede des Rechtsanwalts und Schriftstellers Ferdinand von Schirach (Terror) sowie die Eröffnungsrede von Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

Deutsche Kanzlerin Angela Merkel besucht AIDA

Bundeskanzlerin Angela Merkel zwackte sich trotz des bundesdeutschen Wahlkampfs zwei Tage für ihren schon traditionellen Festspielbesuch mit Ehemann Prof. Joachim Sauer und den österreichischen Freunden Bundeminister aD Dr. Martin und Ilse Bartenstein ab. Sie besuchte eine Vorstellung von Lady Macbeth of Mzensk und traf Mariss Jansons voller Bewunderung für seine große musikalische Leistung. Am 06. August ging sie in die Premiere von Aida (Shirin Neshat Regie, Riccardo Muti Dirigent, Anna Netrebko als AIDA) und in der Pause gab es eine Begegnung mit der für die Regie verantwortlichen Künstlerin Shirin Neshat.

Salzburger Festspiele / Angela Merkel besucht AIDA - Hier mit Markus Hinterhaeuser_Shirin Neshat_Helga Rabl-Stadler © Anne Zeuner

Salzburger Festspiele / Angela Merkel besucht AIDA – Hier mit Markus Hinterhaeuser_Shirin Neshat_Helga Rabl-Stadler © Anne Zeuner

 Jedermann, das Spiel vom Sterben des reichen Mannes 

Mysterienspiel von Hugo von Hofmannsthal

 Zentral in den 1920 von Hofmannsthal gegründeten Salzburger Festspielen

Die 2017 Premiere des Jedermann konnte wegen Regens nicht auf dem Salzburger Domplatz (Hofmannsthal: „Sein selbstverständlicher Platz.“) stattfinden, sondern wurde in das Festspielhaus verlegt. Tobias Moretti überzeugte dort in der Titelrolle. Applaus gab es auch für Stefanie Reinsperger, die neue Buhlschaft . Ungewohnt modern wurde die Neu-Inszenierung von Michael Sturminger empfunden. Im folgenden ein Film zur neuen Jedermann – Produktion:

2017 Plakat – Ankündigung des Jedermann 

Salzburger Festspiele 2017 / Das Schauspiel Jedermann - Seit Gründung der Salzburger Festspiele in 1920 zentrales Erkennungsstück © IOCO / Gallee

Salzburger Festspiele 2017 / Das Schauspiel Jedermann – Seit Gründung der Salzburger Festspiele in 1920 zentrales Erkennungsstück © IOCO / Gallee

—| IOCO Akrtuell Salzburger Festspiele |—

Hamburg, Elbphilharmonie, Chicago Symphony Orchestra und Riccardo Muti, IOCO Kritik, 16.01.2017

Januar 17, 2017 by  
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Elbphilharmonie Hamburg

Elbphilharmonie Hamburg / Lasershow zur Eröffnung © Ralph Lehmann

Elbphilharmonie Hamburg / Lasershow zur Eröffnung © Ralph Lehmann

Chicago Symphony Orchestra und Riccardo Muti

Catalani, Strauss, Tschaikowski, Verdi

Von Patrik Klein

Elbphilharmonie Hamburg / Chicago Symphony Orchestra © Patrik Klein

Elbphilharmonie Hamburg / Chicago Symphony Orchestra © Patrik Klein

Nach den Einführungskonzerten durch das NDR Elbphilharmonieorchester und dem ersten Konzert des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, darf Chicago, Hamburgs Partnerstadt am Michigansee, mit den Chicago Symphony Orchestra, einem der besten Orchester des Globus, als erstes stadtfremdes Ensemble, den herrlichen Konzertsaal der Elbphilharmonie musikalisch befeuern. Die beiden Konzerte waren trotz stattlicher Eintrittspreise von weit über 200€ pro Ticket genauso, wie die komplette Elbphilharmoniesaison innerhalb kürzester Zeit restlos ausverkauft.

Elbphilharmonie Hamburg /Riccardo Muti © Patrik Klein

Elbphilharmonie Hamburg /Riccardo Muti © Patrik Klein

Und kein geringerer als der mittlerweile 75jährige Italiener Riccardo Muti steht am Pult dieses Klasseorchesters und dirigiert an zwei Tagen ein sorgsam ausgewähltes Programm mit Klassikern der ernsten Musik. Hörte man am Vortage noch Werke von Mussorgsky, Hindemith und Elgar, kommen nun Catalani, Strauss, Tschaikowski und Verdi in Hamburgs neues Wahrzeichen. Ohne „Um-Ta-Ta“ beginnt das Konzert mit Alfredo Catalanis Contemplazione, frei übersetzt „Beschaulichkeit“. 1878 komponierte der Italiener dieses lyrische Stück, welches über einem weichen Streicherklang wunderschöne Bläserphrasen entwickelt. Mit Richard Strauss´ Don Juan folgt ein Klassiker des Repertoires, in dem der Held des Stückes mit größter Dynamik, wundervoll auffahrenden Fortissimo-Tuttis, strahlenden Streichern, formschön pulsierenden Holzbläsern, Blechfanfaren und Paukenschlägen charakterisiert wird. Riesenjubel bereits vor der Pause.

In den sieben Foyers der Elbphilharmonie drängen sich die Zuhörer. Man vernimmt Gesprächsfetzen zu dem Gehörten: Eine umfangreiche Sammlung von Superlativen zum Gehörten formen die begeisterten Inhalte.

Elbphilharmonie Hamburg /Riccardo Muti und Orchester © Patrik Klein

Elbphilharmonie Hamburg /Riccardo Muti und Orchester © Patrik Klein

Gegen das Schicksal rebelliert Piotr Tschaikowskis Sinfonie Nr. 4 in f-Moll op.36 im zweiten Teil des Konzertes. In den vier Sätzen zeigt das Chicago Symphony Orchestra alles was ein Weltspitzenorchester drauf hat und drauf haben sollte: Feinste Nuancen sind noch immer glasklar und lupenrein hörbar, Instrumentengruppen wirken unglaublich sicher und vor allem einstimmig, keine Tausendstel Sekunde früher oder später setzt man ein. Alles klingt wie von „EINEM“ Instrument. Die lauten Passagen sind von einer Wucht, gemischt mit einer Spielfreude vorgetragen, dass es einem ganz warm wird ums Herz. Absoluter Höhepunkt des Abends der dritte Satz „Scherzo: Pizzicato ostinato. Allegro„: Sämtliche Streicher haben hier ihre Bögen beiseitegelegt und zupfen ihr Instrument. Beim Hörer kommt das an wie aus einem Guss; keine nicht allerkleinste Unsicherheit ist hörbar. So etwas Furioses, Großartiges hat man in der Hansestadt gewiss noch nie gehört. Das Publikum ist höchst konzentriert, von allen Hustern völlig befreit.

Nach dem Orkan des Jubels löst sich die Angespanntheit bei Stardirigent Riccardo Muti, der Verdis NabuccoOuvertüre mit viel Humor als Zugabe ankündigte und mit dem Chicago Symphony Orchestra den Abend wahrlich ergreifend beschloss.

—| IOCO Kritik Elbphilharmonie Hamburg |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Liederabend: MICHAEL VOLLE, 20.05.2014

Mai 9, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Liederabend: MICHAEL VOLLE

 
MICHAEL VOLLE, Bariton
HELMUT DEUTSCH, Klavier
 
Dienstag, 20. Mai 2014, um 20.00 Uhr im Opernhaus
 
Lieder von Robert Schumann, Richard Strauss und Maurice Ravel
Mit freundlicher Unterstützung der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt / Offenbach
 
Der angekündigte Liederabend mit Annette Dasch (Sopran) und Daniel Schmutzhard (Bariton) wird wegen der Schwangerschaft von Annette Dasch auf Dienstag, 16. Juni 2015, um 20.00 Uhr verschoben.
 
Michael Volle war 2014 bereits als Zurga (Bizets Die Perlenfischer) und Rodrigo (Verdis 
Oper Frankfurt / Michael Volle (Bariton) © Wilfried Hösl

Oper Frankfurt / Michael Volle (Bariton) © Wilfried Hösl

Don Carlos) am Opernhaus Zürich zu erleben und gab sein Debüt an der Metropolitan 
Michael Volle arbeitet mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Riccardo Muti, James Levine, Wolfgang Sawallisch, Ingo Metzmacher, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe und Valery Gergiev zusammen. Einen großen Teil seiner Laufbahn widmet er dem Liedgesang, häufig in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Helmut Deutsch. In jüngerer Vergangenheit gab Michael Volle an der Seite von Thomas Quasthoff einen Liederabend mit Brahms‘ Die schöne Magelone bei den Salzburger Festspielen und sang 2013 Lieder von Schubert, Mahler und Strauss beim Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen. Im Sommer 2014 wird Michael Volle Schuberts Winterreise bei der Schubertiade interpretieren. 2008 wurde er vom Magazin Opernwelt zum „Sänger des Jahres“ gewählt. Ein Jahr später wurde ihm der FAUST-Theaterpreis für seine Gestaltung der Titelpartie in Wozzeck an der Bayerischen Staatsoper München verliehen. Eine umfangreiche Diskografie dokumentiert sein vielfältiges Schaffen; neben zahlreichen Operneinspielungen, an denen Michael Volle beteiligt war, erschienen u.a. 2011 das Soloalbum Ein Liederabend (Werke von Schubert, Reutter, Wolf und Strauss) mit Helmut Deutsch bei OehmsClassics und 2013 eine Aufnahme von Schuberts Winterreise mit Urs Liska bei Animato.Opera New York als Mandryka (Strauss‘ Arabella). Im Sommer wird er bei den Münchner Opernfestspielen die Titelpartie in Rossinis Wilhelm Tell verkörpern. Er gastiert regelmäßig an den führenden Opernhäusern weltweit, darunter die Berliner und Wiener Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden London, Teatre del Liceu Barcelona, Teatro alla Scala Mailand sowie bei den Festspielen in Baden-Baden, Bayreuth und Salzburg (zuletzt Hans Sachs in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg 2013). Der bei Josef Metternich und Rudolf Piernay ausgebildete Bariton war Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, an der Oper Bonn, der Deutschen Oper am Rhein, am Opernhaus Zürich und zuletzt an der Bayerischen Staatsoper München. Sein Repertoire umfasst Partien wie u.a. Tschaikowskis Eugen Onegin, Bergs Wozzeck, Mozarts Don Giovanni, Graf Almaviva (Mozarts Die Hochzeit des Figaro), Ford (Verdis Falstaff), Amonasro (Verdis Aida), Amfortas (Wagners Parsifal), Wolfram von Eschenbach (Wagners Tannhäuser) und Barak (Strauss‘ Die Frau ohne Schatten). 
 
—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

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