Linz, Landestheater Linz, Uraufführung DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN, 06.04.2019

März 29, 2019 by  
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Landestheater Linz

Landestheater Linz / Schauspielhaus

Landestheater Linz / Schauspielhaus -Eingang © Hertha Hurnaus

Landestheater Linz / Schauspielhaus -Eingang © Hertha Hurnaus

DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN (URAUFFÜHRUNG)

MUSICAL VON HENRY MASON, UND THOMAS ZAUFKE (MUSIK),  NACH DEM  ROMAN VON EDMUND DE WAAL

URAUFFÜHRUNG SA 6. APRIL 2019, 19.30 UHR, SCHAUSPIELHAUS

Das Musical von Henry Mason und Thomas Zaufke feiert am 6. April Premiere im Schauspielhaus. Für Autor und Regisseur Henry Mason, in Linz aufgewachsen und zweifach mit dem Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet, ist Der Hase mit den Bernsteinaugen ein lange gehegtes Herzensprojekt, für das das Landestheater die exklusiven Aufführungsrechte erlangen konnte. Zur Uraufführung wird auch der Autor des Bestsellers Edmund de Waal erwartet.

Landestheater Linz / Der Hase mit den Bernsteinaugen © Edmund de Waal

Landestheater Linz / Der Hase mit den Bernsteinaugen © Edmund de Waal


Nach der Landestheater-Produktion In 80 Tagen um die Welt – die beim Deutschen Musicaltheaterpreis 2017 als bestes Musical ausgezeichnet wurde – bringt die Musicalsparte mit Der Hase mit den Bernsteinaugen ihre zweite Uraufführung heraus. Die Familiengeschichte von Edmund de Waal war vor einigen Jahren ein Bestseller, dessen durchschlagenden Erfolg der britische Keramiker selbst wohl am wenigsten erwartet hatte. Er schildert darin das Leben seiner Vorfahren, der Familie Ephrussi, einst einer der reichsten und mächtigsten Clans jüdischer Geschäftsleute in Europa. Viele Familienmitglieder liebten und sammelten leidenschaftlich Kunstgegenstände. Die Familienbiografie wird anhand eines Erbstücks aufgerollt: einer Sammlung von „netsuke“, kleinen japanischen Schnitzereien, die sogar die Schrecken der Weltkriege und der Judenverfolgung überdauert haben.

DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN (URAUFFÜHRUNG)

Uraufführung Samstag, 6. April 2019, 19.30 Uhr
Musikalische Leitung Christopher Mundy, Inszenierung Henry Mason, Choreografie Francesc Abós, Bühne und Kostüme Jan Meier, Video Valentin Huber, Licht Helmut Janacs, Nachdirigat Tom Bitterlich, Dramaturgie Arne Beeker

Christoph Messner (Edmund de Waal), Anaïs Lueken (Sue Chandler / Elisabeth von Ephrussi), William Mason (Alter Iggie von Ephrussi / Manet), Carsten Lepper (Charles Ephrussi),

Hanna Kastner (Louise Cahen d’Anvers), Riccardo Greco (Viktor von Ephrussi), Myrthes Monteiro (Emmy von Ephrussi), Wei-Ken Liao (Jiro Sugiyama),

Ariana Schirasi-Fard (Anna (Zofe) / Lemaire / Jeanne), Gernot Romic (Junger Iggie von Ephrussi / Degas), Jan Nikolaus Cerha (Edmond de Goncourt / Steinhäusser),

Florian Stanek (Rudolf von Ephrussi / Stefan / Monet), Christian Fröhlich (Renoir), Lynsey Thurgar (Ellen), Angela Waidmann (Junge Gisela),

Gabriel Federspieler / Clemens Herndler (Matthew de Waal / Kleiner Charles), Nepomuk Pichler / René Unger (Ben de Waal / Kleiner Jules),

Wendelin Burgstaller / Matthias Körber (Kleiner Ignace / Kleiner Iggie / Kleiner Hitler), Magdalena Baehr / Miriam Hollerweger (Elisabeth Cahen d’Anvers / Kleine Elisabeth),

Elisabeth Baehr / Selma Spitzer (Kleine Gisela)

Landestheater Linz / Schauspielhaus -Bühnenblick © Hertha Hurnaus

Landestheater Linz / Schauspielhaus -Bühnenblick © Hertha Hurnaus

—| Pressemeldung Landestheater Linz |—

Linz, Landestheater Linz, Premiere RAGTIME, 08.02.2019

Februar 5, 2019 by  
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Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

RAGTIME
MUSICAL VON STEPHEN FLAHERTY, LYNN AHRENS UND TERRENCE MCNALLY

INSZENIERUNG MATTHIAS DAVIDS
MUSIKALISCHE LEITUNG TOM BITTERLICH
PREMIERE FR, 8. FEBRUAR 2019, 19.30 UHR, GROSSER SAAL MUSIKTHEATER

Landestheater Linz / Ragtime -  Daniela Dett, Gino Emnes und Riccardo Greco © Robert Josipovic

Landestheater Linz / Ragtime – Daniela Dett, Gino Emnes und Riccardo Greco © Robert Josipovic

Das Musical von Stephen Flaherty feiert am 8. Februar Premiere im Großen Saal des Musiktheaters. Regie führt Matthias Davids, der künstlerische Leiter der Sparte Musical am Linzer Landestheater. Das Musical „Ragtime“ gehört neben „Les Misérables“ zu den wenigen großen dramatischen Werken der jüngeren Musicalliteratur. Als Gast konnte Musicalstar Gino Emnes gewonnen werden, bekannt aus König der Löwen, Rocky, Sister Act und Kinky Boots. Weitere Hauptdarsteller sind die Linzer Publikumslieblinge Riccardo Greco und Daniela Dett. Für die Preview am 7. Februar gibt es noch Karten.

—| Pressemeldung Landestheater Linz |—

Linz, Landestheater Linz, Musical Lazarus – David Bowie, Enda Walsh, IOCO Kritik, 09.11.2018

November 9, 2018 by  
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Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

 Lazarus – Musical von David Bowie und Enda Walsh

Von Marcus Haimerl

Mit Lazarus von David Bowie (Musik) und Enda Walsh (Buch) fand die erste Musicalpremiere im Musiktheater Linz statt. Lazarus ist vom Roman „The Man Who Fell To Earth“ von Walter Tevis inspiriert und stellt eine Fortsetzung dar. David Bowie spielte in der Verfilmung des Romans unter der Regie von Nicolas Roeg die Hauptrolle des humoid-reptiloiden Außerirdischen Thomas Jerome Newton, der auf die Erde kommt um Wasser für seinen vor dem ökologischen Ende stehenden Heimatplaneten zu suchen. In menschlicher Gestalt baut Newton ein Wirtschaftsimperium auf, um eine Rakete zu konstruieren, mit der er sein Volk nachholen kann.

Musical Lazarus – David Bowie, Enda Walsh 
Youtube Trailer des Landestheater Linz
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In einer Kleinstadt lernt er Mary-Lou kennen und lieben, zerbricht schlussendlich aber an der Oberflächlichkeit und Rücksichtslosigkeit der menschlichen Zivilisation und endet missbraucht und desillusioniert in einem New Yorker Apartment, gefangen in seinen Erinnerungen an Mary-Lou und seine Familie auf seinem Heimatplaneten. Die Handlung des Musicals setzt Jahre später ein: Newtown sitzt noch immer auf der Erde fest und betäubt seine Depression mit Gin. Erst eine junge Frau, die ebenso am Leben verzweifelt ist wie er, kann ihm neue Hoffnung bringen. Die Uraufführung am 7. Dezember 2015, beim New York Theatre Workshop am Off-Broadway, konnte David Bowie noch miterleben, ehe er am 10. Januar 2016 verstarb.

Landestheater Linz / Lazarus © Robert Josipovic

Landestheater Linz / Lazarus © Robert Josipovic

Bowie schuf neue Figuren um den gestrandeten Alien und 17 seiner Songs bilden die musikalische Grundlage des Musicals. Die österreichische Uraufführung fand im Volkstheater Wien statt, für die Produktion in Linz übernahm Johannes von Matuschka die Regie. Er lässt die Handlung in der Pathologie stattfinden. Thomas Jerome Newtown entsteigt nackt dem Leichensack, vielleicht auch als Hinweis auf den biblischen Lazarus. Der Rest der Handlung bleibt dann eher vage, verliert sich in Traum und Realität. Ihm erscheint ein Mädchen, es existiert offensichtlich nur in seiner Einbildung. Gemeinsam wollen sie eine Rakete bauen, mit der er wieder nach Hause fliegen kann. Der Massenmörder Valentine überredet Newtown schließlich, dem Mädchen dabei zu helfen, aus dem fiktiven Leben zu scheiden. Gemeinsam reisen Newton und das Mädchen zu den Sternen. Daneben tauchen auch andere Figuren auf: Elly, die von Newtown als Assistentin engagiert wird und ihr Ehemann Zach; Michael, Newtons ehemaliger Mitarbeiter und Ben, welche beide von Valentine ermordet werden.

Leider hilft die Regiearbeit von Johannes von Matuschka nicht, die ohnehin verwirrende Handlung dem Zuschauer verständlicher zu machen, dennoch finden sich immer wieder einzelne starke Bilder, die in Verbindung mit Bowies Musik den Abend zu einem Erlebnis machen.

Landestheater Linz / Musical Lazarus - hier : Ariana Schirasi-Fard als Elly und Riccardo Greco als Newton © Reinhard Winkler

Landestheater Linz / Musical Lazarus – hier : Ariana Schirasi-Fard als Elly und Riccardo Greco als Newton © Reinhard Winkler

Die Partie des Newton gestaltet Riccardo Greco, der sich zunehmend steigernd am Ende zum Höhepunkt aufläuft. Hoch anzurechnen ist ihm, dass er nie versucht David Bowie gesanglich zu imitieren. Ariana Schirarsi-Fard als seine im 70er Jahre Look gestylte Assistentin Elly, beeindruckte erneut mit ihrer erstklassigen Gesangskunst. Als das Mädchen kann Hanna Kastner nicht ganz so überzeugen, aber auch ihr gelang es, sich zunehmend gesanglich zu steigern. Carsten Lepper gestaltete den Mörder Valentin sehr intensiv. Aber auch das restliche Ensemble, darunter Christian Fröhlich als Michael, Christof Messner als Zach und Ben, oder aber die Mädchen Aoi Yoshida, Daniela Dett und Lynsey Thurgar lieferten hervorragende Leistungen ab.

Unter der musikalischen Leitung von Christopher Mundy interpretiert eine kleine Band aus Keyboards, Posaune, E-Bass, Saxophon, Schlagzeug und Gitarren neue Arrangements von Bowie-Hits wie „Lazarus“, „This is not America“, „Changes“, „Absolute Beginners“ oder „Heroes“. Grundsätzlich kann man Lazarus wahrscheinlich nicht direkt als Musical bezeichnen. Es ist eher ein musikalisches Vermächtnis des Künstlers David Bowie und davon zeigte sich das Publikum auch dementsprechend begeistert.

 

—| IOCO Kritik Landestheater Linz |—

Linz, Landestheater Linz, Musical LAZARUS – DAVID BOWIE, 27.09.2018

September 25, 2018 by  
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Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

LAZARUS 
Musical  – DAVID BOWIE  und  ENDA WALSH

Nach dem Roman The Man Who Fell to Earth von Walter Tevis, Deutsche Dialoge von Peter Torberg, In deutscher Sprache mit englischen Gesangstexten

Premiere LAZARUS – 27. September 2018, 19.30 Uhr, Öffentliche Generalprobe Mittwoch, 26. September 2018, 19.30 Uhr,  weitere Vorstellungstermine: 29. September; 6., 10., 12., 14., 16., 17., 19., 20., 26. Oktober 2018

Landestheater Linz / Lazarus © Robert Josipovic

Landestheater Linz / Lazarus © Robert Josipovic

ZUM STÜCK:  David Bowie entwickelte mit dem irischen Dramatiker Enda Walsh das Musical Lazarus, das wenige Wochen vor Bowies Tod in New York mit Michael C. Hall (Dexter, Six Feet Under) uraufgeführt und ein Jahr danach auch höchst erfolgreich in London gezeigt wurde. Johannes von Matuschka (in Linz zuletzt Hedwig and the Angry Inch und Préludes) führt Regie bei dem schon jetzt kulthaft verehrten Stück, das zwar randvoll mit Bowie-Klassikern wie „Absolute Beginners“, „Heroes“ und „This Is Not America“ ist, aber nie wie ein zusammengeschustertes Jukebox-Musical wirkt.

Die Handlung schließt an Nicolas Roegs Film „Der Mann, der vom Himmel fiel“  von 1976 an, in dem David Bowie den Außerirdischen Thomas Jerome Newton spielt, der auf die Erde kommt, um Wasser für seinen ausgetrockneten Heimatplaneten zu beschaffen. Viele Jahre später sitzt Newton noch immer auf dem ihm so fremden Planeten fest und trinkt einen Gin nach dem anderen, um seine Depression zu betäuben. Erst als eine junge namenlose Frau – Das Mädchen –, ebenso am Dasein verzweifelnd wie er, in sein Leben tritt, regt sich in ihm wieder Hoffnung, in seine ferne Heimat zurückkehren zu können.

David Bowie und sein Ko-Autor, der irische Dramatiker Enda Walsh, erzählen keine geradlinige Geschichte, sondern erbauen um den schwermütigen, einsamen Besucher aus dem All eine Art Innenbetrachtung seines Geistes und seiner depressiven Traumwelt.

Wenn es um die künstlerische Visualisierung von Traumwelten geht, gibt es in Linz eine internationale Kapazität: das Ars Electronica Futurelab. Das Forschungs- und Entwicklungslabor konzentriert sich seit seiner Gründung 1996 auf Projekte, bei denen sich Kunst und Technik wechselseitig inspirieren. Lazarus-Regisseur Johannes von Matuschka und Bühnenbildner Christoph Rufer (Hedwig and the Angry Inch) merkten rasch, dass das Futurelab bei ihrer entstehenden Konzeption für Lazarus ein idealer Partner wäre. Futurelabs Senior Director Horst Hörtner musste nicht lange überzeugt werden – das Thema erschien ihm geradezu ideal für die künstlerischen Möglichkeiten, die das „Lab“ in den letzten Jahren entwickelt hat.

Lazarus soll mit neuartigen visuellen Effekten versehen werden, die aber nicht effekthascherisch sein, sondern die Erzählung der komplexen, abstrakten Gedanken- und Gefühlswelt der extraterrestrischen Hauptfigur veranschaulichen sollen. Damit führen wir ein wesentliches Element von David Bowies Karriere in eine neue Zeit: Im Rock-Lexikon von 1973 wurde ihm noch vorgeworfen, „seinen paranoiden Rock’n’Roll mit Reizbildern aus Horrorshows“ zu übersättigen und „sich mit pinkfarbenem Haar, surrealistischem Make-up und bizarrer Kostümierung“ wie der Bob Dylan eines Paralleluniversums zu gebärden. Die kritisch gemeinten Äußerungen beschreiben heutzutage gut den Kultcharakter, den die Kunstfigur Bowie heute genießt. Der Mann, der vom Himmel fiel, das war nicht nur seine berühmteste Filmrolle, sondern, auch nach seinem Tod, scheint Bowie immer noch der geheimnisvolle Fremde von einem anderen Stern zu sein, der – wie seine Figur Newton – mit nüchtern- nalytischem Blick aus kalten Alien-Augen das auf dieser Erde herumkriechende Menschenvolk betrachtet und sich doch nicht dessen Einfluss entziehen kann.

Musikalische Leitung Christopher Mundy, Nachdirigat Tom Bitterlich, Inszenierung Johannes von Matuschka, Choreografie Wei-Ken Liao, Bühne Christoph Rufer, Kostüme Tanja Liebermann, Mitarbeit Kostümbild Giuliana Savari, Mediadesign Ars Electronica Futurelab, Lichtdesign Johann Hofbauer, Produktionsleitung Kathrin Obernhumer, Dramaturgie Arne Beeker

Newton Riccardo Greco, Elly Ariana Schirasi-Fard, Das Mädchen, später Marley Hanna Kastner, Valentine Carsten Lepper, Michael Christian Fröhlich, Zach Christof Messner, Japanerin / Maemi Aoi Yoshida, Girl 1 Daniela Dett, Girl 2 Lynsey Thurgar, Girl 3 Aoi Yoshida, Ben Christof Messner

Keyboard 1 Christopher Mundy / Tom Bitterlich, Keyboard 2 Gerald Landschützer / Marco Palewicz, Posaune (Tenor / Bass) Hermann Mayr / Philipp Buttinger, E-Bass Wolfgang „Fanti“ Boukal / Gerald Kiesewetter, Saxophon (Tenor / Bariton) Jürgen Haider / Charly Schmid, Schlagzeug Ewald Zach / Erwin Drescher, Gitarre 1, Gitarre 2 Wolfgang „Bruno“ Bründlinger /, Johannes Pichler / Oliver Deak


BIOGRAFIEN


CHRISTOPHER MUNDY –  MUSIKALISCHE LEITUNG : Der Brite Christopher Mundy studierte Piano am Associated Board of the Royal Schools of Music und machte seinen Bachelor und Master in Musik an der Cambridge University. Seit über 15 Jahren arbeitet er als Pianist, musikalischer Leiter und Arrangeur vor allem in Großbritannien, u. a. in den Produktionen Little Shop of Horrors (Cambridge), Merrily We Roll Along (Cambridge), Whistle Down the Wind (Cameo Theatre Company), Assassins (Landor Theatre, The Union Theatre), Sweeney Todd (The Union Theatre), Company (The Union Theatre), Pirates of Penzanes (The Union Theatre, The Rose Theatre, Wilton’s Music Hall), Iolanthe (The Union Theatre, Wilton’s Music Hall), The Baker’s Wife (The Union Theatre), Oliver! (Cameron Mackintosh/Stage Entertainment Tournee), High Society (UK-Tournee), Grease (Ljubljana), Happy Days (UK-Tournee), Annie Get Your Gun (UK-Tournee), Oklahoma! (UK-Tournee), Chitty Chitty Bang Bang (UK-Tournee), Sunset Boulevard (UK-Tournee). Seit Anfang dieser Spielzeit ist Mundy Studienleiter Musical am Landestheater Linz. Außer bei Lazarus wird er in laufenden Spielzeit auch die musikalische Leitung bei der Uraufführung Der Hase mit den Bernsteinaugen und die Nachdirigate von Ein Amerikaner in Paris und Ragtime übernehmen.

JOHANNES VON MATUSCHKA – INSZENIERUNG : Johannes von Matuschka absolvierte nach seinem Juraexamen an der Humboldt-Universität in Berlin ein Regie- und Schauspielstudium am Wiener Max Reinhardt Seminar. Nach Assistenzjahren an den Münchner Kammerspielen, der Berliner Schaubühne und Festivals wie der Ruhrtriennale begann er ab 2008 mit eigenen Regiearbeiten im Sprechtheater im In- und Ausland. So entstanden Arbeiten in Chennai (Madras), Bordeaux (Frankreich), Linz (Österreich) und in deutschen Stadt- und Staatstheatern, unter anderen in Berlin, Nürnberg, Konstanz und Kiel. 2016 gab von Matuschka sein Debüt als Opernregisseur an der Staatsoper Hannover mit Zemlinskis Traumgörge. Es entstanden zunehmend Arbeiten im Musiktheater, wie Simon Boccanegra an der Staatsoper Saarbrücken oder die ungewöhnlichen Projekte Hedwig & the Angry Inch und Préludes für die Musicalsparte des Landestheaters Linz. In dieser Spielzeit wird er neben Lazarus auch Die Gezeichneten von Franz Schreker an der Staatsoper Hannover inszenieren.

Er lehrt als Dozent für szenischen Unterricht an der Universität der Künste, Berlin (UDK) in den Abteilungen Musiktheater und Musical. Am Landestheater Linz war er auch häufig als Gastregisseur im Schauspiel vertreten, zuletzt für die Stücke Verbrennungen und Ein Sommernachtstraum.

WEI-KEN LIAO –  CHOREOGRAFIE : Wei-Ken Liao erhielt seine Ausbildung in Gesang, Schauspiel und Tanz in Wien, London, Toronto, Los Angeles und New York. Neben seiner Tätigkeit als Musicaldarsteller ist er auch als Tanzdozent und Choreograf tätig – er choreografierte u.a. für Puls4 (Herz von Österreich), PartyLite Austria und Europe, für REWE Group Austria und weitere Galas. Er stand bis heute in zahlreichen Produktionen auf der Bühne; dazu zählten allen voran A Chorus Line (Paul San Marco, Stadttheater Klagenfurt), sowie Mackie Messer – Eine Salzburger Dreigroschenoper (Dance Captain, Salzburger Festspiele), Flashdance (Dance Captain, Theater St.Gallen), Aida (Mereb, Thuner Seespiele), Evita (Theater Erfurt), Bounce – The Killer Swing Musical (Choreografieassistent, Vindobona Wien), Join! (Dance Captain, Wiener Festwochen), Musical Rocks! (Swing, Tourneeproduktion) und Miss Saigon (Stadttheater Klagenfurt). Zudem war er Tänzer für Adam Lambert, Natasha Bedingfield und Dave Stewart. Auch für Film und Fernsehen stand Wei-Ken Liao bereits vor der Kamera; so tanzte er in der TV-Liebeskomödie Bollywood lässt Alpen glühen und im Kinofilm Im Weißen Rössl – Wehe du singst! Wei-Ken Liao ist seit der Saison 2016/2017 Resident Dance Captain (choreografischer Assistent) der Musicalsparte am Landestheater Linz, choreografierte die Musicals Préludes und Attentäter und ist hier des Öfteren auch als Darsteller auf der Bühne zu sehen.

CHRISTOPH RUFER –  BÜHNE : Christoph Rufer wurde in Bern geboren und lebt in Zürich und Berlin. Nach einer Ausbildung zum Buchhändler studierte er von 2002 bis 2006 Scenographical Design an der Zürcher Hochschule der Künste. Im Anschluss daran war Christoph Rufer von 2005 bis 2009 Ausstattungsassistent an der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz und von 2009 bis 2011 in selber Funktion am Hamburger Thalia Theater. An beiden Häusern legte er bereits während dieser Zeit zahlreiche eigene Bühnen- und Kostümbilder vor, u. a. bei Die Räuber (Regie: Lars Eidinger, eingeladen zum Nachwuchsfestival Radikal Jung), Jelineks Jackie. Ein Prinzesinnendrama oder für Schorsch Kameruns Projekt Vor uns die Sintflut. Seit 2011 arbeitet er frei, u. a. am Thalia Theater, am Staatstheater Mainz, am Schauspielhaus Düsseldorf, am Theater Basel, am Staatstheater Stuttgart, am Theater Altenburg-Gera und am Schauspielhaus Wien. An den letzten beiden Häusern arbeitete er jeweils mit der Regisseurin und Autorin Anne Habermehl zusammen. Deren beide Uraufführungen (Narbengelände in Altenburg-Gera und Luft aus Stein in Wien), die Christoph Rufer ausstattete, wurden zu den Berliner Autorentheatertagen eingeladen. Weitere Arbeitspartner von Christoph Rufer sind Alia Luque (Uraufführung von Anne Leppers Text La chemise Lacoste am Schauspielhaus Düsseldorf, eingeladen zu Radikal Jung 2015) und Antje Schupp (Uraufführung von Wolfram Hölls Text Vom Verschwinden vom Vater).

Mit dem Regisseur Johannes von Matuschka verbindet Christoph Rufer bereits eine mehrjährige Arbeitspartnerschaft, die mit Das Interview am Theater Kiel ihren Anfang nahm und ebendort mit Fräulein Julie mit Premiere im Mai 2016 ihre Fortsetzung fand. Darüber hinaus arbeitet Christoph Rufer an eigenen Projekten in den Bereichen Design und Innenarchitektur.

Für Hedwig And The Angry Inch hat Christoph Rufer die Ausstattung für eine Erfolgsproduktion kreiert, die im Oktober in ihre vierte Spielzeit gehen wird.

TANJA LIEBERMANN KOSTÜME : Tanja Liebermann wurde in Süddeutschland geboren und lebt nun in Berlin. Nach ihrem Modedesignstudium war sie als Kostümassistentin, seit 2004 dann als freischaffende Kostümbildnerin, hauptsächlich in Deutschland, der Schweiz und Österreich, sowie zuletzt auch in Italien und Frankreich engagiert.

Sie arbeitet dabei spartenübergreifend nicht nur für Schauspiel und Oper, Musical und Tanz sondern auch für verschiedene Film & Kinoproduktionen. Ihre Arbeiten brachten sie u. a. an das Deutsche Theater Berlin, Berliner Ensemble, Volkstheater sowie Volksoper Wien, Düsseldorfer Schauspielhaus, an das Staatstheater am Gärtnerplatz München, das Opernhaus Zürich und an die Staatstheater Karlsruhe, Saarbrücken, Braunschweig, Wiesbaden sowie des Weiteren an die Theater- und Opernhäuser der Städte Freiburg, Lübeck, Erfurt, Bern, St. Gallen, Bozen und Montpellier.

Mit dem Regisseur Johannes von Matuschka arbeitete sie bereits für die Uraufführung Konstanz am Meer am Theater Konstanz und in der Spielzeit 2016/2017 bei Préludes am Landestheater Linz zusammen.

ARS ELECTRONICA FUTURELAB MEDIADESIGN : Das 1996 gegründete Futurelab ist die interdisziplinäre F&E-Abteilung der Ars Electronica und eine Speerspitze im Bereich Cyber-Art und Medieninszenierung. Das international renommierte Labor kann ein umfangreiches Portfolio an Projekten für hochkarätige Kunden und Partner aus Industrie und Kunst aufweisen. Das Team mit zirka 30 permanenten Mitgliedern skizziert Zukunftsvisionen in unterschiedlichsten Bereichen und entwickelt Konzepte und Prototypen mithilfe von experimentellen und unkonventionellen Zugängen. Das Futurelab produzierte zahlreiche vielbeachtete und einflussreiche Arbeiten, ein repräsentatives Beispiel aus jüngerer  Vergangenheit sind die Spaxels-Shows aus choreografierten Schwärmen LED-bestückter Quadrocopter, die riesige dreidimensionale Objekte in den Nachthimmel zeichnen und eine Art Feuerwerk der Zukunft demonstrieren.

Am Projekt Lazarus waren beteiligt (in alphabetischer Reihenfolge): Roland Aigner, Florian Berger, Marianne Eisl, Roland Haring, Horst Hörtner, Johannes Pöll, Erwin Reitböck. Der Künstlerische Geschäftsführer von Ars Electronica, Gerfried Stocker, vertritt bei diesem Pressegespräch das AEC Futurelab.

Riccardo Greco Newton : Geboren im Westerwald. Stipendiat an der Joop van den Ende Academy Hamburg. Sky in Mamma Mia! (Berlin), Nightmare Solo/Alfred in Tanz der Vampire (Oberhausen, Stuttgart), Lucheni in Elisabeth (Wien), Kenicki und Danny in Grease (Tournee), Simon und Petrus in Jesus Christ Superstar (Wien), Sonny Malone in Xanadu (Amstetten), Nick in Flashdance (Amstetten), Monty in Saturday Night Fever (Amstetten), Junger Alfred in Besuch der alten Dame (Wien), Berger in Hair (Bad Hersfelder Festspiele), ab Oktober 2018 Sam in Ghost (Stage Operettenhaus Hamburg). Seit 2014 im Musicalensemble Linz, u. a. Tommy in Tommy, Hedwig in Hedwig and the Angry Inch, Sam in Ghost, Edna in Hairspray.

Hanna Kastner Das Mädchen : Geboren in Linz. Musicalausbildung an den Performing Arts Studios Wien. Wendla in Frühlings Erwachen (Ronacher Wien), Minki in Krawutzi Kaputzi im Kabarett Simpl. Festengagement am Salzburger Landestheater, dort u. a. Liesl in Sound of Music, Klärchen im Weißen Rössl, Erzählerin in Joseph und im Solo Heute Abend: Lola Blau. Weitere Rollen: Marie Leo in Non(n)sens (Wien), Anne in La cage aux folles (Stockerau), Junge Claire in Der Besuch der alten Dame (Thun, Wien) und Wednesday in The Addams Family (Zürich, Wien). Seit 2017 im Musicalensemble Linz, u. a. Amber in Hairspray, Mrs. Lockwood in Betty Blue Eyes, Squeaky Fromme in Attentäter (Assassins)

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