Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Konzert Simone Kermes Sopran – Daniel Heide Klavier, 19.01.2019

November 29, 2019 by  
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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Simone Kermes Sopran | Daniel Heide Klavier
Hautnah – von Monteverdi bis Hollaender

Konzertreihe erstKlassik!
So, 19.1.2020, 17 Uhr

Gefeiert auf den großen Opern- und Konzertbühnen der Welt, bringt die Star-Sopranistin Simone Kermes ein kammermusikalisches Programm auf die Bühne, das in keine Schublade passt. Nur vom Klavier begleitet, nimmt die große Virtuosin mit der einzigartigen Bühnenpräsenz das Publikum mit, wie sie sagt, auf eine „Reise durch alle Zeiten, alle Gefühle“ mit Liedern, Chansons und Arien von Monteverdi, Vivaldi, Rossini, Mendelssohn, Wolf, Fauré, Hollaender u. v. a. Mal zurückhaltend innig-zart, mal funkensprühend und über die Bühne fegend wie ein „Wirbelwind“ oder „Naturereignis“ (Süddeutsche Zeitung), zeigt sie in diesem Programm alle Facetten ihrer hohen Kunst.

Robert Schumann Saal / Simone Kermes © Sandra Ludewig

Robert Schumann Saal / Simone Kermes © Sandra Ludewig

Programm:
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Agitata da due venti – Arie der Costanza aus der Oper „La Griselda“
Giovanni Bononcini (1670-1747)
Ombra mai fu – Arie des Serse aus der Oper „Serse“
Giovanni Battista Pergolosi (1710-1736)
Tu me da me dividi – Arie der Aristea aus der Oper „L`Olimpiade“
Claudio Monteverdi (1567-1643)
Lamento della ninfa – Amor , Amor
Tarquinio Merula (1595-1665)
Folle é ben che si crede
Gioacchino Rossini (1792-1868)
La danza
L`esule
Canzonetta spagnuola

Pause
Hugo Wolf (1860-1903)
Begegnung (Mörike)
Das verlassene Mägdelein (Mörike)
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Suleika (Gothe)
Gruß (Heine)
Andres Maienlied – Hexenlied (Hölty)
Reynaldo Hahn (1874-1947)
A Chloris (Théophile de Viau)
Gabriel Fauré (1845-1924)
En Sourdine op 58 Nr. 2
Prison op 83 Nr. 1
Leó Delibes (1836-1891)
Les Filles de cadiz (Alfred de Musset)
Philippe Sarde
Chanson du Helene
Friedrich Holländer (1896-1976)
Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre
Gaetano Donizetti (1797-1848)
Ah tardei troppo … O luce di quest`anima
Arie der Linda aus der Oper „Linda di Charmounix“ Änderungen vorbehalten.


Simone Kermes
„Die aus Leipzig stammende Sopranistin Simone Kermes ist am treffendsten als Naturereignis zu bezeichnen. Im Gegensatz zu ihren Kollegen, die einen Liederabend über in der Ausbuchtung des Flügels verharren, fegt Kermes wie ein Wirbelwind über das Podium. Und bietet, was man sonst nur von Pop-Diven kennt. Visuell, wohlgemerkt, denn sängerisch spielt sie in der ersten Liga der Klassik- Stars.“ Süddeutsche Zeitung „Zu erleben, welche Lust diese Sängerin an ihrem Tun hat, ist schlicht überwältigend.“ SZ Simone Kermes wird für ihre einzigartige Bühnenpräsenz und enorme Virtuosität geschätzt.

Die Konzeptalben, die sie selbst entwickelt, werden zusammen mit ihrem Plattenlabel Sony produziert. Dort setzt sie keine Grenzen, sondern ist in allen Musikstilen zu Hause. Ihre Alben stürmen sogar die Pop-Charts.

Im Jahre 2017 hat Simone Kermes ihr eigenes Orchester kreiert mit dem Namen „Kermes e Amici Veneziani“. Basierend auf jahrelanger Erfahrung im Zusammenspiel mit ihren Musikern war es ihr ein Anliegen, „Qualität und Menschlichkeit gleichermaßen zusammenzubringen, zu erleben und weiter zu tragen“. Im selben Jahr gründete Simone Kermes ihre eigene Künstleragentur, Kermes Artists GmbH. Sie gibt erfolgreich Meisterkurse in der ganzen Welt. Die Jugend zu fördern, ihr eigenes musikalisches Wissen und ihre Erfahrungen weiterzugeben, liegen Simone Kermes besonders am Herzen. Simone Kermes gastiert weltweit an den bedeutenden Opern- und Konzerthäusern. Sie ist Mendelssohn- und Bachpreisträgerin und wurde mit zahlreichen Ausgezeichnungen geehrt, u. a. mit dem ECHO Klassik als „Sängerin des Jahres“ sowie einem ECHO für die Operneinspielung des Jahres und dem bedeutenden russischen Opernpreis „Die goldene Maske“ für Mozarts „Cosi fan tutte“.

 

—| Pressemeldung Robert Schumann Saal Düsseldorf |—

Wien, Borromäussaal, Thomas Weinhappel – Musikalisches Portrait, IOCO Kritik, 26.04.2018

April 26, 2018 by  
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Thomas Weinhappel im Borromäussaal © Marcus Haimerl

Thomas Weinhappel im Borromäussaal © Marcus Haimerl

Thomas Weinhappel – Ein musikalisches Porträt

Lieder und Arien – Mozart, Verdi, Schubert uam

Von Marcus Haimerl

Mit seinem Lieder- und Arienabend im prächtigen Wiener Borromäussaal wollte der in Tschechien mehrfach ausgezeichnete Wiener Bariton Thomas Weinhappel dem heimischen Publikum seinen musikalischen Lebensweg präsentieren. Dieser umfasste Lieder und Arien von Wolfgang Amadeus Mozart, Erich Wolfgang Korngold, Reynaldo Hahn, Ambroise Thomas, Richard Wagner, Giuseppe Verdi und Franz Schubert.

Zu Beginn stand Mozart am Programm und schon bei Figaros Arie „Non piu andrai“ war klar, dass dies kein normaler Arienabend wird. Thomas Weinhappel beschränkt sich niemals darauf, neben dem Klavier zu stehen und zu singen, er führt die Arien szenisch auf und lebt sie. Farbenreich und spritzig wird diese Arie vorgetragen, Don Giovannis „Deh vieni alla finestra“ hingegen wieder unglaublich feinfühlig. Und mit der Champagnerarie („Fin ch’han dal vino“) tritt der Bariton den Beweis an, dass die Palette seiner Ausdrucksfähigkeit reich ausgestattet ist. Schon an dieser Stelle drängte sich dem begeisterten Publikum die Frage auf, wieso der österreichische Bariton Thomas Weinhappel nicht auf den großen Bühnen Wiens zu hören ist.

Johannes Brahms Denkmal in Wien © IOCO

Johannes Brahms Denkmal in Wien © IOCO

Nach einem unglaublich intensiven „Waldesrauschen“ Franz Liszts, dargeboten von seinem Begleiter, dem Pianisten Volker Nemmer lässt Thomas Weinhappel das Publikum bei Pierrots Tanzlied „Mein Sehnen, mein Wähnen“ aus Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“ aufhorchen. Mit „Á Chloris“ von Reynaldo Hahn eröffnete Thomas Weinhappel Prof. Manfred Wabas Ausstellung „Michelangelos Sixtina in Wien“, weshalb dieses Stück im Programm auch nicht fehlen durfte. Und gleich im Anschluss erfährt das Publikum, dass der Bariton die Preise für seine Gestaltung des Hamlet in der gleichnamigen Oper von Ambroise Thomas völlig zu Recht erhalten hat. Als einziger österreichischer Konkurrent unter allen tschechischen Mitbewerbern wurde er mit dem höchsten Preis der Musikszene unseres nördlichen Nachbarlandes zum „besten Opernsänger des Jahres“ gewählt. Zwei Arien durfte man hier erleben: „Être ou ne pas être“ und „Spectre infernal – ombre chere“, beide Arien ebenfalls ein Bühnenerlebnis, mit Blicken und Gesten wurde hier der dänische Prinz lebendig.

Spätestens am Ende des ersten Teils ist klar, dass hier ein echter Künstler auf der Bühne steht, der es nicht nur versteht, die verschiedensten Emotionen durch die mit präziser Technik in Artikulation und Tongebung geführte Stimme darzustellen, sondern auch dank seiner Ausstrahlung auf das Publikum zu übertragen. Ein „musikalischer Botschafter der Gefühle“, möchte man sagen. Der Zuhörer kann sich nicht entziehen, denn Weinhappel lässt ihn mit Figaro mitlachen, ihn von Giovanni mitreißen und mit Hamlet mitleiden.

Ein Blick ins Programmheft gibt Aufschluss darüber, warum er dazu in der Lage ist: Thomas Weinhappel erkrankte während seiner Zeit als Wiener Sängerknabe schwer und fand Halt im Leben auf der Bühne. Auch wünschte er sich, dem Publikum „den Himmel bess’rer Zeiten zu erschließen“, wie er es im Abschlusslied des Abends („An die Musik“ von Franz Schubert) aufs Innigste besingt. Zweifelsfrei ist ihm diese Mission gelungen.

Nach der Pause präsentiert sich Thomas Weinhappel als Wagnersänger. Hier wird er zum leibhaftigen Minnesänger und kann dem Publikum vermitteln, was denn „der Liebe reinstes Wesen“ ist, einfach, edel und wahrhaftig. Und ein zweites Mal wurde Wolfram aus Wagners „Tannhäuser“ dargeboten. Der „Abendstern“ Weinhappels ist zweifelsfrei ein Versprechen an die Zukunft.

Mit dem Tod Rodrigos, des Marquis von Posa, steht die nächste tragische Rolle auf dem Programm. Erst noch mit zarter, lyrischer Stimme wird nun alle Dramatik in die Stimme gelegt, um seinen Freund Carlos zur Rettung Spaniens aufzufordern.

 Thomas Weinhappel im Borromäussaal © Marcus Haimerl

Thomas Weinhappel im Borromäussaal © Marcus Haimerl

Ein erneutes Solo für den Pianisten erlaubt dem Bariton eine kurze Pause. Volker Nemmer erweist sich den ganzen Abend als großartiger Begleiter, der zwischen Solospiel und Begleitung gut zu unterscheiden weiß. Mit einem Walzer aus den leider zu wenig gespielten „Valses Nobles“ von Schubert, läutet Volker Nemmer behände mit großem Fingerspitzengefühl und großer Kunstfertigkeit den letzten Teil des Abends ein. Mit den abschließenden Schubert Liedern erinnert sich Thomas Weinhappel an seine Kinderzeit: sein Vater, der auch gerne wie sein Sohn später, Sängerknabe geworden wäre, brachte ihm „Musensohn“, „Die Forelle“ und „Ständchen“ bei. Den fulminanten Abschluss bildete die Darbietung „An die Musik“, welche er einem Gebet gleichkommend, mit schwer zu überbietender Virtuosität singt.

Der große, mit Bravo-Rufen angereicherte, Applaus am Ende dieses Abends bescherte dem Publikum noch eine Zugabe. Mit Johannes Brahms „Wiegenlied“ wurde das Publikum, immer noch ergriffen, nach Hause geschickt.

Frankfurt, Oper Frankfurt, Liederabend: ANNE SOFIE VON OTTER, 09.12.2014

Dezember 8, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt / inmitten des Finanzzentrums © IOCO

 ANNE SOFIE VON OTTER:  Dritter  Liederabend in 2014/15

Dienstag, dem 9. Dezember 2014, um 20.00 Uhr im Opernhaus

Oper Frankfurt / Anne Sopie von Otter © Mats Baecker

Oper Frankfurt / Anne Sopie von Otter © Mats Baecker

Die gebürtige Stockholmerin hat sich im Bereich des Musiktheaters, aber auch auf internationalen Konzertpodien als eine der führenden Sängerinnen ihres Faches etabliert. Gefeiert wurde sie u.a. in der Partie des Octavian (Der Rosenkavalier) am ROH Covent Garden London, an der Bayerischen Staatsoper München, der Wiener Staatsoper, der Metropolitan Opera New York sowie in Japan. In den letzten Jahren gab sie ihre Rollendebüts als Charpentiers Médée an der Oper Frankfurt (Bockenheimer Depot), Gräfin Geschwitz (Lulu) an der Metropolitan Opera New York, Clytemnestre (Iphigénie en Aulide) an De Nederlandse Opera Amsterdam sowie als Geneviève (Pelléas et Mélisande) an der Opéra National de Paris. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang sie Cornelia in Händels Giulio Cesare. Im Konzertbereich arbeitete Anne Sofie von Otter u.a. mit den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic sowie dem Boston Symphony Orchestra. Ihr künstlerisches Schaffen wird bestimmt durch die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie James Levine, Sir Simon Rattle oder Christoph Eschenbach.

Anlässlich ihres Frankfurter Liederabends präsentiert Anne Sofie von Otter – begleitet von Bengt Forsberg (Klavier), Lawrence Power (Viola) und Bengan Janson (Akkordeon) – unter dem Titel Douce France Lieder und Chansons von Reynaldo Hahn, Francis Poulenc, Camille Saint-Saëns, Joseph Kosma, Norberg Glanzberg, Georges Moustaki u.a.

Weitere Liederabende in dieser Saison:
Elza van den Heever, Sopran 06. Januar 2015
Jamie Barton, Mezzosopran 24. Februar 2015
Ian Bostridge, Tenor 24. März 2015
Edita Gruberova, Sopran 28. April 2015
Annette Dasch, Sopran und Daniel Schmutzhard, Bariton 16. Juni 2015

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Stuttgart, Oper Stuttgart, 3.Liederabend mit Dame Felicity Lott, 16.07.2012

Juli 13, 2012 by  
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Oper Stuttgart

Dame Felicity Lott gestaltet den 3. Liederabend im Opernhaus

Im 3. Liederabend der Oper Stuttgart am Montag, 16. Juli 2012 um 20.00 Uhr bietet die legendäre englische Sopranistin Dame Felicity Lott ein sommerlich-beschwingtes Liedprogramm mit Werken von Offenbach bis Satie dar. Zu ihrem umfassenden, breit gefächerten Opernrepertoire von Richard Strauss bis Hans Werner Henze hat die Bayerische Kammersängerin in den vergangenen Jahren auch die Operette für sich entdeckt und besticht im ernsten wie auch im komischen Fach durch brillante Stimme, souveränen Charme und eleganten Ausdruck. Graham Johnson begleitet sie am Klavier.

Im Anschluss an das Konzert findet eine Signierstunde mit Dame Felicity Lott und Graham Johnson im Parkett Foyer links statt.

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3. Liederabend „Mélodies und Chansons“

Sopran: Dame Felicity Lott
Am Flügel: Graham Johnson

GABRIEL FAURÉ
MANDOLINE OP. 58 NR. 1 (1891)
EN SOURDINE OP. 58 NR. 2 (1891)
GREEN OP. 58 NR. 3 (1891)

EMMANUAL CHABRIER
LIED (1897)

REYNALDO HAHN
RÊVERIE (1890)
A CHLORIS (1913)
LE PRINTEMPS (1892–99)

OSCAR STRAUS
C?EST LA SAISON D?AMOUR
JE NE SUIS PAS CE QUE L?ON PENSE
AUS: LES TROIS VALSES (1935)

FRANCIS POULENC
VOYAGE À PARIS FP. 107 (1940)
C?EST AINSI QUE TU ES FP. 121/2 (1943)
LES CHEMINS DE L?AMOUR FP. 106 (1940)

CAMILLE SAINT-SA?NS
CHERRY-TREE FARM (UM 1860)
SI VOUS N?AVEZ RIEN À ME DIRE (1870)

REYNALDO HAHN
THE SWING (1885)
?Y A DES ARBRES
AUS: CIBOULETTE (1923)

ERIK SATIE
LA DIVA DE L?EMPIRE (1904)
JE TE VEUX (1901)

JEAN LENOIR
PARLEZ-MOI D?AMOUR (1930)

PAUL BERNARD
ÇA FAIT PEUR AUX OISEAUX (1968)

ANDRÉ MESSAGER
J?AI DEUX AMANTS? AUS: L? AMOUR MASQUÉ (1923)

JACQUES OFFENBACH
TU N?ES PAS BEAU
AUS: LA PÉRICHOLE (1868)
AH! QUE J?AIME LES MILITAIRES!
AUS: LA GRANDE-DUCHESSE DE GÉROLSTEIN (1867)

„Ich habe zwei Liebhaber“. Dies ist nur eines der vielen kleinen Geheimnisse, die Dame Felicity Lott vielleicht preisgeben wird, wenn sie die Welt – gemeinsam mit dem legendären Klavierbegleiter Graham Johnson – durch ein Champagnerglas betrachtet. Beschwingte Melodien und heitere, gelegentlich auch angeheiterte Chansons französischer Komponisten bestimmen den Abend der Kammersängerin, die 1996 zur „Dame Commander of the British Empire“ erhoben wurde. Neben einem breiten Opernrepertoire von Richard Strauss bis Hans Werner Henze hat Felicity Lott in den vergangenen Jahren die Operette für sich entdeckt und besticht auch im komischen Fach mit brillanter Stimme, souveränem Charme und elegantem Ausdruck.

Pressemeldung Oper Stuttgart

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