München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Premiere DE AMORE – nach Platon, 23.06.2017

Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz / DE AMORE Gärtnerplatz Jugend © Christian POGO Zach

Staatstheater am Gärtnerplatz / DE AMORE Gärtnerplatz Jugend © Christian POGO Zach

De Amore –  nach Platons GASTMAHL

Die Gärtnerplatz Jugend präsentiert am 23. und 25. Juni ihre Produktion de amore in der Reithalle

Gemeinsam mit Susanne Schemschies (Regie), Roberta Pisu (Choreografie) und Andreas Partilla (musikalische Leitung) haben die Jugendlichen ein Stück über die unterschiedlichsten Liebeskonzeptionen quer durch die Menschheitsgeschichte verfasst.

In längst vergangenen Zeiten waren die Menschen kugelförmig, hatten zwei Gesichter, vier Arme und vier Beine. Sie waren vollkommen, in sich geschlossen und damit über die Maßen glücklich. Das missfiel den Göttern, und sie beschlossen, die Menschen zu trennen. Seitdem – von Anbeginn der Trennung bis zum heutigen Tag – suchen die Menschen in immerwährender Liebessehnsucht nach ihrer besseren Hälfte. Frei nach Platons philosophischem Dialog »Das Gastmahl« hat die Gärtnerplatz Jugend auch dieses Jahr wieder ein eigenes Stück verfasst – mit viel Musik, Tanz und Gesang.

Staatstheater am Gärtnerplatz / DE AMORE Gärtnerplatz Jugend © Christian POGO Zach

Staatstheater am Gärtnerplatz / DE AMORE Gärtnerplatz Jugend © Christian POGO Zach

DE AMORE:  Produktion der Gärtnerplatz Jugend, frei nach Platons »Das Gastmahl«

Musikalische Leitung und Einstudierung   Andreas Partilla, Regie / Gesamtleitung   Susanne Schemschies, Choreografie   Roberta Pisu

Mit :  Elena Bin, Kilian Bohnensack, Isabelle Braun, Anna Häuser, Moritz Kühner, Nadine Kurschus, Sofia Lainovic, Neve Leonhardt, Ella Miner, Mai Linh Nguyen, Sabrina Nitschke, Salome Ortiz Obermayer, Josip PalavraHenri Paquin, Teo Pop, Tabea Popp, Ella Römer, Josef Roth, Sophie Scherrieble, Julia Spieler, Carlotta von Stetten, Ann-Kathrin Storfinger, Saskia Wagner, Benjamin Weygand

Premiere am 23. Juni 2017 um 19.30 Uhr in der Reithalle, Weitere Vorstellung am 25. Juni 2017 um 18.00 Uhr,

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

 


Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Premiere JESUS CHRIST SUPERSTAR, 18.05.2017

Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz / JESUS CHRIST SUPERSTAR David Jakobs (Judas Ischariot), Bettina Mönch (Maria Magdalena), Armin Kahl (Jesus von Nazareth) © Christian POGO Zach

Staatstheater am Gärtnerplatz / JESUS CHRIST SUPERSTAR – David Jakobs (Judas Ischariot), Bettina Mönch (Maria Magdalena), Armin Kahl (Jesus von Nazareth) © Christian POGO Zach

JESUS CHRIST SUPERSTAR von Andrew Lloyd Webber

Rockoper, Gesangstexte von Tim Rice, Musik von Andrew Lloyd Webber

Premiere 18. Mai 2017 19.30 Uhr in der Reithalle, weitere Vorstellungen 20.5.2017, 21.5.2017, 23.5.2017, 24.5.2017, 26.5.2017, 27.5.2017, 29.5.2017, 30.5.2017, 1.6.2017, 2.6.2017, 3.6.2017

Premiere der legendären Rockoper JESUS CHRIST SUPERSTAR in der Inszenierung von Staatsintendant Josef E. Köpplinger am 18. Mai in der Reithalle. Mit Jesus Christ Superstar gelang dem erst 22-jährigen Andrew Lloyd Webber und seinem Textdichter Tim Rice Anfang der 1970er-Jahre der internationale Durchbruch. Der Musical-Welthit erzählt die biblische Geschichte der letzten sieben Tage im Leben Jesu Christi aus ungewohnter Perspektive, aus der Sicht von Judas Ischariot, in einer Mischung aus gefühlvollen Balladen, eingängigen Soul-Nummern, monumentalen Chorpassagen und dröhnender Rockmusik.

Mit Jesus Christ Superstar wagten sich der damals erst 22-jährige Andrew Lloyd Webber und sein Textdichter Tim Rice Anfang der 1970er-Jahre an ein geradezu revolutionäres Thema, dessen nachhaltiger Erfolg dem Duo schließlich zu seinem internationalen Durchbruch verhalf. Trotz des Widerstands christlicher Gruppen wurde die Rockoper binnen kürzester Zeit zu einem überwältigenden Publikumsrenner, dessen Originalinszenierung am New Yorker Broadway es auf über 720 Aufführungen brachte. Webber und Rice trafen mit ihrem Stück in kongenialer Weise den Nerv ihrer Zeit, indem sie die Sinnfragen der 68er-Generation und der Hippiebewegung mit unterschiedlichen musikalischen Formen und Stilrichtungen wie gefühlvollen Balladen, eingängigen Soul-Nummern, monumentalen Chorpassagen und dröhnender Rockmusik verbanden. Nach einer konzertanten Aufführungsreihe im Juli 2014 bringt Josef E. Köpplinger das Stück nun in einer mitreißenden vollszenischen Inszenierung auf den Spielplan des Gärtnerplatztheaters.

Musikalische Leitung   Jeff Frohner, Regie   Josef E. Köpplinger, Choreografie   Ricarda Regina Ludigkeit, Bühne   Rainer Sinell, Kostüme   Anja Lichtenegger

Mit Armin Kahl als Jesus, David Jakobs als Judas, Bettina Mönch als Maria Magdalena, Erwin Windegger als Pontius Pilatus, Levente Páll / Holger Ohlmann als Kaiphas, Juan Carlos Falcón als Annas, Previn Moore als Herodes und vielen mehr. Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Staatstheater am Gärtnerplatz / JESUS CHRIST SUPERSTAR Bettina Mönch (Maria Magdalena), Armin Kahl (Jesus von Nazareth), David Jakobs (Judas Ischariot) © Christian POGO Zach

Staatstheater am Gärtnerplatz / JESUS CHRIST SUPERSTAR Bettina Mönch (Maria Magdalena), Armin Kahl (Jesus von Nazareth), David Jakobs (Judas Ischariot) © Christian POGO Zach

Premiere am 18. Mai 2017 um 19.30 Uhr in der Reithalle, Weitere Vorstellungen 20., 21., 23., 24., 26., 27., 29. und 30. Mai, 1., 2. und 3. Juni

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

 


Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

München, Theater am Gärtnerplatz, Anything Goes von Cole Porter, IOCO Kritik, 12.1.2017

Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Theater am Gärtnerplatz / Anything Goes - Ensemble © Christian POGO Zach

Theater am Gärtnerplatz / Anything Goes – Ensemble © Christian POGO Zach

Anything Goes von Cole Porter

Der perfekte Münchner Einstieg in das Jahr 2017

Von Daniela Zimmermann

Jeder Jahreswechsel beinhaltet etwas von einer Aufbruchstimmung und eine Schiffsfahrt symbolisiert das geradezu im besten Sinne des Wortes. 1934 war eine schwierige Zeit, die Folgen der Weltwirtschaftskrise hielt die Welt noch immer in Atem und der erfahrene Produzent Vinton Freedley wusste, dass diese Stimmung nach einem neuen unbeschwerten Aufbruch verlangte. So beauftragte er Guy Bolton und P.G. Wodehouse ein Musical voller Lebensfreude zu verfassen. Ein Musical, das auf einem  großen Luxus Kreuzfahrtschiff, stattfinden sollte. Und er hatte das große Glück Cole Porter als Songschreiber für sein Musical gewinnen zu können.Kurz  vor Probenbeginn kam es dann leider noch zu einem echten Schiffsunglück vor der Küste New Jerseys mit etlichen Toten und das zog wiederum eine Neufassung dieses Musicals mit sich. Diesmal waren die Autoren Howard Lindsay und Russel Crouse. Schon damals war eine Atlantiküberquerung mit einem großen Luxusschiff pures Vergnügen, wohlhabender Leute. Die Aufbruchstimmung nach Europa wurde feucht fröhlich und groß gefeiert.

Theater am Gärtnerplatz / Anything Goes - Daniel Prohaska als Billy Crocker -Anna Montanaro als Reno Sweeney © Christian POGO Zach

Theater am Gärtnerplatz / Anything Goes – Daniel Prohaska als Billy Crocker -Anna Montanaro als Reno Sweeney © Christian POGO Zach

Cole Porter gehörte zu den reichsten jungen Amerikanern seiner Zeit. Er stammte aus vermögendem Hause und zu seinem Lebensstil gehörte, nichts zu arbeiten. Er liebte es im Walldorf Astoria in New Yorck  zu leben, Partys in Paris oder im Sommer in Antibes zu schmeißen oder in seinem Palast in Venedig. Er sprach viele Sprachen und war überall, da wo der Adel und Geldadel sich traf und wo so richtig gefeiert und gelebt wurde, zu Hause. Er liebte die Musik, vervollkommte sein Klavierspiel, eignete sich Kompositionskenntnisse an und schrieb die hinreißendste Musik seiner Zeit.

Für Cole Porter keine Arbeit, sondern reines Hobby. Er war ein wirkliches Genie und durch seine  vielseitigen Auslandsreisen, den einheimischen Songschreibern weit überlegen. Seine Musik, seine Songs sprühten voller Lebenslust und Rhythmus. Alle großen Musikstile seiner Zeit wie Jazz, Popmusik oder den Sound der Big Band, sowie die Vaudeville Musik kannte und verarbeitete er bis hin zum Shanty. Kein Wunder also, dass die Uraufführung 1934 sofort ein riesiger Erfolg wurde. Seine charmant frechen Lieder I Get A Kick Out Of You oder It’s De-Lovely, You’re The Top, All Through The Night und Anything goes haben bis heute nichts an ihrer Popularität verloren. Wie damals verbreiten sie Lebensfreude pur. Anything goes war das erfolgreichste Musical zu seiner Zeit.

Josef E. Köpplinger startete mit diesem fröhlichen Aufbruchsstimmungs Musical  seine erfolgreiche Intendanten Karriere am 28. Februar 2013 im Gärtnerplatztheater. Gespielt wurde damals im Deutschen Theater in Fröttmaning. Der Erfolg war damals groß und hat sich jetzt bei der Wiederaufnahme 2016 in der Reithalle wiederholt. Michael Brandstätter mit Kapitänsmütze dirigierte schmissig und temperamentvoll das Orchester und trug damit bestens zum Gelingen der Aufführung bei.

Eine bunt gemischte Passagierliste bestimmt das skurrile Durcheinander auf dem Luxusliner der MS American von  New York nach Europa. Billy Crocker, ist der Sekretär des neureichen Elisha Whitney und bekommt noch einen wichtigen Aktienverkaufs-Auftrag, bevor dieser an Bord geht. Billy ist verliebt in Hope, die ebenfalls mit ihrer Mutter das Schiff besteigt. Im Schlepptau Lord Evangeline Harcourt, natürlich auch reich und als Verlobter von Hope. Die Hochzeit soll auf dem Schiff vollzogen werden.

Theater am Gärtnerplatz / Anything Goes - Ensemble © Christian POGO Zach

Theater am Gärtnerplatz / Anything Goes – Ensemble © Christian POGO Zach

Für den verliebten Billy ein no go, unverzüglich beschließt er als blinder Passagier mit zu reisen. Natürlich sind auch Gangster mit an Bord, Moonface Martin, als Priester verkleidet und sein Gangsterliebchen Erma, die aus 2 großen Überseekoffern steigen.
Und Höhepunkt Reno Sweeney, als Nachtclubstar mit ihren 4 Angels. Früher als fromme Predigerin unterwegs und mittlerweile als arrivierte Nachtclubsängerin und alte Freundin von Billy für die Bordshow auf dem Boot. Sie hat auch noch ein Ticket für Billy, allerdings ausgestellt auf den Namen eines sehr gesuchten Verbrechers. Klar, dass auf diesem Luxusschiff sich so einiges abspielt und wir sind dabei, zusammen mit der gesamten, großen Schiffscrew, dem Kapitän, dem Steward und den vielen Matrosen. Da wird  getanzt und gesteppt Slapstick vom Feinsten.

Star des Abends, Anna Montanero als Reno Sweeney ist ein echter Broadwaystar und bezaubert mit Ihrem Ausdruck, mit ihrer Stimme und ihren grandiosen Tanzeinlagen das Münchner Publikum. Sie ist einfach hinreizend und in all dem Durcheinander,  hat sie den Überblick. Daniel Prohaska singt sich mit seiner sanften Tenorstimme in die Herzen des Publikums. Darüberhinaus ist er ein souveräner Tänzer und Schauspieler. In wie viele Rollen muss er schlüpfen, bis er endlich seine Hope in die Arme schließen darf und kann.

Hopes Mutter, Evangeline Harcourt, ist professionell amüsant und gut wie immer. Im 1. Akt kümmert sie sich ganz mütterlich materiell um Hopes Verheiratung mit dem  steinreichen englischen Lord  Evelyn Oakleigh, den Hannes Muik, sehr gut interpretiert. sehr aristokratisch, aber auch, typisch englisch, sehr humorvoll und witzig spritzig. Im 2. Akt kümmert  sich Frau Harcourt um sich selbst, indem sie ihre alte Liebe Elisha  Whitney in Person von Erwin Windegger, reich und ungebunden wiedertrifft. „Let’s do it, happy End“ angesagt. Erwin Windegger ist sehr geeignet für diese Rolle, erfolgreicher Geschäftsmann, aber auch den erotischen Reizen als Senior keinesfalls abgeneigt. Töchterchen Hope, weiß längst, wem ihr Herz gehört, natürlich dem charmanten und liebenswerten Billy. Katharina Lochmann, mit ihrer jugendlichen, reinen Sopranstimme sang, tanzte und spielte in dieser Wiederholungsaufführung zum ersten Mal.

Für Spaß und Verwirrung sorgten natürlich auch der Möchtegerngangster Moonface Martin, Boris Pfeiffer, und sein Liebchen Erma, Sigrid Hauser. Previn Moore gibt einen  glaubwürdigen Kapitän mit seiner dunklen warmen Stimme. Rainer Sinell zauberte einen großartigen Luxusdampfer auf die Bühne und mit viel Verkehr wie auf einem großen Schiff üblich. Die Kostüme ganz passend zu der Zeit  und farbenfroh. Ein besonderes Lob für die Choreographie der Ricarda Regina Ludigkeit. Sie choreographierte   die mitreißenden Tanzszenen und lässt alle Mitwirkenden zwei Stunden durchsteppen. Dazu das Gärtnertheater Ballett, als Matrosen, der Chor als Passagiere, die 4 Angels, die zu Reno Sweeney gehören, lassen ebenfalls ihre hübschen Beine schwingen. Nur Benjamin Franklin, als Hund Rudi, darf die Ruhe bewahren.

Eine solch beschwingte und mitreißende Aufführung bereitet einen wahrhaftig guten Start ins Jahr 2017. Das Publikum war natürlich hoch begeistert. Wohlverdiente Bravos eines bestens unterhaltenem Publikum beschwingten am Ende die Darsteller auf der Bühne und das Orchester.    DZ / 04.01.2017

—| IOCO Kritik Staatstheater am Gärtnerplatz |—


Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, DIE PERLENFISCHER von Georges Bizet, 18.01.2017

Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz / DIE PERLENFISCHER Lucian Krasznec (Nadir), Levente Páll (Nourabad), Jennifer O'Loughlin (Leïla), Mathias Hausmann (Zurga) © Christian POGO Zach

Staatstheater am Gärtnerplatz / DIE PERLENFISCHER Lucian Krasznec (Nadir), Levente Páll (Nourabad), Jennifer O’Loughlin (Leïla), Mathias Hausmann (Zurga) © Christian POGO Zach

Les Pêcheurs de Perles – Die Perlenfischer

Oper von Georges Bizet
Libretto von Michel Florentin Carré und Eugène Cormon
Münchner Erstaufführung der rekonstruierten Urfassung von Hugh Macdonald

18., 20. und 22. Januar in der Reithalle

Premiere Reithalle am 18. Januar 2017 um 19.30 Uhr , Weitere Vorstellungen am 20. und 22. Januar, Beginn um 19.30 Uhr, am 22. Januar um 18.00 Uhr

Grabmal Georges Bizet © IOCO

Grabmal Georges Bizet © IOCO

Das Gärtnerplatztheater präsentiert die konzertante Aufführung der Oper DIE PERLENFISCHER von Georges Bizet in der Reithalle unter der musikalischen Leitung von Sébastien Rouland. Mit seiner ersten abendfüllenden Oper »Die Perlenfischer« aus dem Jahr 1863 gelang Georges Bizet eine packende Verbindung aus exotischer Liebeshandlung und lyrisch-expressiver Musik. Das hieraus entstehende Seelendrama verspricht ein klangvoll mitreißendes Opernerlebnis. Mit Jennifer O’Loughlin als Leïla, Lucian Krasznec als Nadir, Mathias Hausmann als Zurga und Levente Páll als Nourabad, dem Chor, Extrachor und Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz.

Der Pariser Uraufführung von Georges Bizets erster abendfüllender Oper Die Perlenfischer im Jahr 1863 sollte kein großer Erfolg beschieden sein, und bis heute ist das Werk eine Rarität des Opernrepertoires geblieben. In Ermangelung des in Privatbesitz befindlichen Partitur-Autografs ist die instrumentale Urfassung des Werkes bis heute unzugänglich. Erst im Jahr 2014 erstellte der Musikwissenschaftler Hugh Macdonald auf Grundlage der erhaltenen Violin-Direktionspartitur eine rekonstruierte Fassung, die der Urfassung bisher am nächsten kommt. Das Stück, das vom Komponisten als eine Abfolge von insgesamt 16 ineinander verschachtelten Musiknummern angelegt wurde, wird dabei maßgeblich durch das exotische Sujet der Textvorlage geprägt. Dieses findet seine musikalische Entsprechung in einer schillernden, lyrisch-expressiven Partitur, die mit weitgespannten Entwicklungsbögen und einer Fokussierung auf den Konflikt der vier Protagonisten des Stückes sowie mit dem stark daran Anteil nehmenden Chor ein faszinierendes Seelendrama entwirft, das auch in konzertanter Fassung ein klangvoll-mitreißendes Opernerlebnis verspricht!

Musikalische Leitung   Sébastien Rouland, Konzeption   Magdalena Schnitzler

Mit Jennifer O’Loughlin als Leïla, Lucian Krasznec als Nadir, Mathias Hausmann als Zurga und Levente Páll als Nourabad, Chor und Extrachor des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

 


Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung