Ludwigsburg, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Motto 2019: ALLES AUF ANFANG, 09.05. – 20.07.2019

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Ludwigsburger Schlossfestspiele

Ludwigsburger Festspiele / Klassik Open Air & Feuerwerk © REINER PFISTERER

Ludwigsburger Festspiele / Klassik Open Air & Feuerwerk © REINER PFISTERER

  DIE LUDWIGSBURGER SCHLOSSFESTSPIELE 2019

»ALLES AUF ANFANG«

Mit einem letzten »Fest der Interpreten« beendet Thomas Wördehoff 2019 nach zehn Jahren seine Intendanz bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Thomas Woerdehoff © Reiner Pfisterer

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Thomas Woerdehoff © Reiner Pfisterer

Vom 9. Mai bis 20. Juli bietet das Festspielprogramm unter dem Motto Alles auf Anfang zahlreiche Gelegenheiten, Musik so zu erleben, als würde man sie zum ersten Mal hören. Solisten und Ensembles von Weltrang tragen dazu ebenso bei, wie neu zu entdeckende Interpreten und musikalische Wegbegleiter der Festspiele aus den letzten zehn Jahren: Camille Bertault, The Erlkings, Isabelle Faust, die Musicbanda Franui, Katia und Marielle Labèque, Harald Lesch, Valer  Sabadus, Frank Peter Zimmermann und natürlich das Orchester der Schlossfestspiele unter Pietari Inkinen sind nur einige der Interpreten, die bei knapp 60 Konzerten neue Blickwinkel auf die Musik eröffnen.

Ludwigsburger Festspiele / Igor Levit ©ROBBIE LAWRENCE

Ludwigsburger Festspiele / Igor Levit ©ROBBIE LAWRENCE

Pietari Inkinen feiert 2019 ein kleines Jubiläum bei den Schlossfestspielen: Es ist die fünfte Saison des Finnen als Chefdirigent des Festspielorchesters. Die traditionelle Rede zum Eröffnungskonzert (9. Mai) wird der Pianist Igor Levit halten. Als bekennender Europäer bezieht er immer wieder Position zu gesellschaftlichen Themen. Musik, sagt er, könne man nicht im politikfreien Raum machen – ein unmissverständlicher Ausgangspunkt seiner Eröffnungsrede für die Saison 2019. Musikalisch beginnt die Spielzeit mit Dmitri Schostakowitschs 13. Sinfonie Babi Jar für Orchester, Basssolo und Männerchor – einem  klanggewaltigen Fanal gegen das Vergessen.

Ludwigsburger Festspiele / Rene Pape © Jiyang Chen

Ludwigsburger Festspiele / Rene Pape © Jiyang Chen

Als Solist wird René Pape im Forum am Schlosspark zu erleben sein, der die Solopartie dieses beeindruckenden Werkes eigens für das Eröffnungskonzert einstudiert. Mit dem finnischen Männerchor Ylioppilaskunnan Laulajat steht Pape und dem Orchester der Schlossfestspiele einer der besten Männerchöre überhaupt zur Seite. Ein »Orchester mit Flügeln« (28. Juni) präsentieren die Schlossfestspiele mit den Schwestern Katia und Marielle Labèque, die in Ludwigsburg Bryce Dessners eigens für sie komponiertes Konzert für zwei Klaviere aufführen. Das Stück wird umrahmt von Béla Bartóks virtuosem Konzert für Orchester und John AdamsThe Chairman Dances. Das diesjährige Klassik Open Air & Feuerwerk (13. Juli) feiert unter dem Titel »Viva Europa!« die Europäische Idee mit Werken, die von Städten, Landschaften und Flüssen Europas inspiriert sind. Mit dem Abschlusskonzert (20. Juli) endet die Festspielsaison 2019 in Ludwigsburg. Thomas Wördehoff nimmt dies zum Anlass, gemäß des Saison-Mottos Alles auf Anfang, das klassische Konzertformat noch ein letztes Mal neu aufzurollen: Igor Levit und Thomas Gansch kommen zu diesem Finale erstmalig zusammen, um mit dem Orchester der Schlossfestspiele Dmitri Schostakowitschs Konzert für Klavier und Trompete zu spielen.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nora Fischer © Sarah Wijzenbeek

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nora Fischer © Sarah Wijzenbeek

Die Sängerin Nora Fischer und der Gitarrist Marnix Dorrestein holen Kompositionen des 17. Jahrhunderts ins Hier und Jetzt und auch Fans der Band Mnozil Brass dürfen sich auf diesen ungewöhnlichen Konzertabend freuen, der noch einige Überraschungen bereithält.

Bei der diesjährigen Song Conversation treffen die französische Scat-Virtuosin Camille Bertault, der Pianist David Helbock und der Trompeter Médéric Collignon erstmalig aufeinander. Man darf gespannt sein, welche musikalischen Wege die drei experi-mentierfreudigen Musiker einschlagen, um sich bekannte Songs zu eigen zu machen.

Gleich zwei Veranstaltungen in dieser Saison rücken die Barockmusik in aktuelle Kontexte und eröffnen einen neuen Blick auf die alten Kompositionen. Beim Konzert Der Überseewanderer (30. Juni) stellen Reinhold Friedrich und das Blechbläserensemble der Ludwigsburger Schlossfestspiele Werke des Hochbarocks den westafrikanischen Klängen von Ngoni-Spieler Bassekou Kouyaté und der Sängerin Amy Sacko gegenüber. Einen neuen Blick auf die Musik eröffnen die Texte von Franz Daniel Pastorius, dem ersten deutschen Siedler in Amerika, der sich bereits 1688 öffentlich für die Gleichbehandlung der indigenen Bevölkerung und der afrikanischen Sklaven einsetzte und dessen Worte aus heutiger Sicht eine überraschende Aktualität aufweisen.

Für »Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten im Klimawande (6. & 7. Juli) haben sich das Merlin Ensemble Wien und Harald Lesch zusammengetan. Lesch, der immer wieder öffentlich Position zum fortschreitenden Klimawandel bezieht, ist der perfekte Erzähler für das Konzert, bei dem Vivaldis Die vier Jahreszeiten im Zusammenspiel mit historischen und aktuellen Wetterberichten in einen neuen Kontext gestellt werden.

Mit seinen melodischen Improvisationen lässt Fred Hersch (12. Mai) bei seinem Schlossfestspieldebüt gekonnt die Grenzen zwischen Klassik und Jazz verschwimmen. Otto Lechner & Sväng (30. Mai) gestalten mit Akkordeon und vier Mundharmonikas einen Abend zwischen Improvisation, Volksmusik und Tangomelodien. Gleich zwei Konzerte finden in dieser Saison erstmalig in Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach statt: Das Berliner Kabarett-Duo Pigor & Eichhorn (15. Mai) präsentiert sein mehrfach ausgezeichnetes Programm »Volumen 9«, während The Erlkings und der Stihl Chor (6. Juni) mit englischen Interpretationen eine neue Seite des romantischen Liedguts beleuchten. Mit Schuberts Die schöne Müllerin (5. Juli) kommen die Erlkings einen Monat später in die Historische Kelter Bietigheim. In Höllenvisionen (29. Mai) berichtet der meisterhafte Stehgreiferzähler Michael Köhlmeier gemeinsam mit den Posaunisten Leonhard Paul und Bertl Mütter von den Mythen der Unterwelt. Norbert Lammert widmet sich dem gesprochenen Wort als Präzisionsinstrument: Die Lesung Am Anfang war das Wort (7. Juli) dreht sich um die wirkungskräftigen Anfänge großer Texte.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Christiane Karg © Gisela-Schenker

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Christiane Karg © Gisela-Schenker

Der gefeierte Countertenor Valer Sabadus und die Akademie für Alte Musik Berlin (2. Juni) versehen barocke Arien der antiken Helden mit leidenschaftlichen Empfindungen. Christiane Karg, Antoine Tamestit und Malcolm Martineau (29. Juni) gestalten einen Liederabend rund um Lyrikvertonungen von der Romantik bis in die Moderne. Bariton Holger Falk und Pianist Steffen Schleiermacher präsentieren das Programm »Hanns Eisler: Ein deutsches Leben in Liedern« (10. Juli), für dessen Einspielung sie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden. Arianna Savall und das Ensemble Hirundo Maris bringen Gesänge vom Süden und Norden (11. Juli) mit nach Ludwigsburg.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Valer Sabadus © Christine-Schneider

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Valer Sabadus © Christine-Schneider

Carl Maria von Webers Der Freischütz (12. & 14. Juli) wird in einer neuen Inszenierung zu erleben sein – aus der Perspektive eines jungen französischen Teams. Markenzeichen der Regisseure Clément Debailleul und Raphaël Navarro, die als gelernte Zauberkünstler bereits für den Cirque du Soleil tätig waren, ist die Magie Nouvelle. Mit visueller Magie und Hologrammtechnik legen die beiden das Augenmerk der Produktion auf die düstere Seite der Oper: Auf die ungreifbaren Ängste, welche die Figuren antreiben und die übernatürlichen Kräfte, welche die Regeln und Rituale der Jagdgemeinschaft bestimmen.

Rebecca Carrington und Colin Brown haben mit Turnadot (23., 24. & 25. Mai) im Auftrag der Schlossfestspiele die kleinste Operette der Welt kreiert. Deren Protagonisten bringen zwischen britischen Befindlichkeiten und Brexit-Chaos eine Aufführung von Puccinis Turandot gehörig durcheinander. Die Maskenspieler der Berliner Familie Flöz und die Tiroler Musicbanda Franui haben erstmalig zusammengearbeitet. Die gemeinsam entwickelte Liederoper »Himmelerde« (4. & 5. Juni) greift die romantische Gefühlswelt der Lieder von Schubert, Schumann und Mahler auf, die in den volksmusikalischen Arrangements von Franui nahbar und natürlich werden. Für die Vorstellungen von »Turnadot« und »Himmelerde« sind nur noch Restkarten verfügbar.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Ballett am Rhein - Symphonie g-Moll (Mozart) ch: Martin Schläpfer d.und K. Florian Etti © GERT WEIGELT

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Ballett am Rhein – Symphonie g-Moll (Mozart) ch: Martin Schläpfer d.und K. Florian Etti © GERT WEIGELT

Das Ballett am Rhein (15. Juni) bereichert das Festspielprogramm mit zeitgenössischen Choreografien von Mark Morris und Martin Schläpfer. Steven Prengels und Arno Synaeve bringen mit »Berg« (4. & 5. Juli) ein musikalisch wie visuell eindrückliches Musiktheaterstück mit ins Schlosstheater, basierend auf Thomas Manns Zauberberg«und der anspruchsvollen Klangwelt Richard Wagners.

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nemanja Radulovic © Lukas Rotter / Deutsche Grammophon

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Nemanja Radulovic © Lukas Rotter / Deutsche Grammophon

[ Von Nemanja Radulovic wurden verschiedene Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht ]

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Laure Favre-Kahn © Emmanuel Donny

Ludwigsburger Schlossfestspiele / Laure Favre-Kahn © Emmanuel Donny

Der Serbische Geiger Nemanja Radulovic und die französische Pianistin Laure Favre-Kahn (18. Mai) schlagen im Porsche Museum einen Bogen von der Musik der Romantik bis zum französischen Impressionismus. Die beiden befreundeten Musiker Gautier Capuçon & Jean-Yves Thibaudet (7. Juni) widmen sich gemeinsam Cellosonaten von Debussy, Brahms und Rachmaninow. Mit Klaviertrios Ludwig van Beethovens kommen Faust, Queyras & Melnikov (13. Juni) in den Ordenssaal. Neben diesem Kammermusikabend ist die Geigerin Isabelle Faust in dieser Saison auch mit dem Kammerorchester Basel (26. Mai) im Forum am Schlosspark zu erleben. Frank Peter Zimmermann und Martin Helmchen (17. Juli) setzen bei ihrem Festspiel-Debüt mit Sonaten für Violine und Klavier neue Maßstäbe in der Beethoven-Interpretation. Der Pianist Igor Levit (18. Juli) kann bei seinem Recital mit Werken von Gustav Mahler und Franz Liszt als Solokünstler erlebt werden.

—| Pressemeldung Ludwigsburger Schlossfestspiele |—

Frankfurt, Alte Oper Frankfurt, Orchestra Mozart Bologna, Claudio Abbado, 03.12.2012

November 27, 2012 by  
Filed under Alte Oper Frankfurt, Pressemeldung

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Alte Oper Frankfurt

Frankfurt / Alte Oper © IOCO

Frankfurt / Alte Oper © IOCO

Orchestra Mozart Bologna, Claudio Abbado

Montag, 3. Dezember 2012, Großer Saal, 20.00 Uhr

Unter der Schirmherrschaft von Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank

Orchestra Mozart Bologna
Claudio Abbado Leitung

Julia Kleiter Sopran
Isabelle Faust Violine
Gregory Ahss Violine
Raphael Christ Violine
Wolfram Christ Viola
Jacques Zoon Flöte
Lucas Macias Navarro Oboe
Guilhaume Santana Fagott
Reinhold Friedrich Trompete
Alois Posch Kontrabass
Gabriele Geminiani Violoncello
Enrico Cacciari Cembalo
Giovanni Togni Orgel und Cembalo

(Geändertes) Programm:

Johann Sebastian Bach:
Orchestersuite Nr. 2 h-Moll BWV 1067
Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ BWV 51
Violinkonzert Nr. 1 a-Moll BWV 1041
Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047
Konzert für Violine, Oboe, Streicher und Basso continuo c-Moll BWV 1060
Konzert für Viola, Streicher und Basso continuo D-Dur (entfällt)
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048 (neu)
Konzert für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo d-Moll BWV 1043
Orchestersuite Nr. 4 D-Dur BWV 1069

Eine herausragende Künstlerpersönlichkeit am Dirigentenpult, ein „Who is who“ führender Instrumentalisten an den ersten Pulten und ein Tutti, bestehend aus den talentiertesten jungen Musikern Italiens: Das ist das Erfolgsrezept des Orchestra Mozart Bologna, das am Montag, 3. Dezember 2012, von 20.00 Uhr an unter der Leitung von Claudio Abbado im Großen Saal der Alten Oper Frankfurt zu Gast ist.

Die Initiative zu diesem außergewöhnlichen Klangkörper geht auf das Jahr 2004 zurück, als Claudio Abbado in der italienischen Universitätsstadt Bologna – zugleich seinem Wohnort – ein neues Orchester gründete, das sich der Nachwuchsförderung verschrieb und von Anfang an höchsten künstlerischen Ansprüchen folgte. Abbado war es nämlich gelungen, namhafte Solisten zusammenzuführen, die die Stimmführerpositionen und damit auch eine Mentorenrolle für die jungen Orchestermusiker übernahmen.

Auch bei ihrem kommenden Auftritt – dem zweiten in der Alten Oper, nachdem sie im vergangenen Jahr in Frankfurt ihr Deutschlanddebüt gaben – sitzen bzw. stehen arrivierte Musikerpersönlichkeiten wie der Bratschist Wolfram Christ oder der Kontrabassist Alois Posch an den ersten Pulten. Sie übernehmen auch die Solopartien in einem Programm, das beliebte Werke Johann Sebastian Bachs wie die Orchestersuiten Nr. 2 (mit der berühmten Badinerie) und Nr. 4, die Brandenburgischen Konzerte Nr. 2 und Nr. 3, die Violinkonzerte BWV 1041 und 1043 und das Konzert für Violine und Oboe BWV 1060 vereint. Hinzu treten
namhafte Solistinnen und Solisten wie die Geigerin Isabelle Faust oder die Sopranistin Julia Kleiter und der Trompeter Reinhold Friedrich, die die Solopartien in Bachs Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ übernehmen.

Mit freundlicher Unterstützung der Deutsche Bank Asset & Wealth Management

—| Pressemeldung Alte Oper Frankfurt |—

Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, Abbado dirigiert Bach, 04.12.2012

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Festspielhaus Baden – Baden

Claudio Abbado dirigiert Johann Sebastian Bach

Claudio Abbado leitet am Dienstag, 4. Dezember 2012 ein Sonderkonzert im Festspielhaus Baden-Baden. Gemeinsam mit prominenten Solisten – darunter Julia Kleiter, Isabelle Faust und Reinhold Friedrich dreht sich dabei alles um Johann Sebastian Bach. Unter anderem erklingen das 2. Brandenburgische Konzert sowie die Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“. Der Vorverkauf beginnt am Freitag, 4. Mai 2012.

Ein Orchester für alle

Im Rahmen eines Sonderkonzertes am Dienstag, 4. 12. 2012 um 20 Uhr stellt Claudio Abbado das von ihm 2004 gegründete Orchestra Mozart erstmals im Festspielhaus Baden-Baden vor. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach, darunter das 2. Brandenburgische Konzert und die Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“.

Man darf dabei ruhig von einer „Herzensangelegenheit“ Abbados sprechen: Das Orchestra Mozart, Claudio Abbados jüngste Erfindung, ist weit mehr als ein internationales Spitzenorchester im üblichen Sinne. Ihre Arbeit widmen die Musiker und ihr Maestro mehr als jemals zuvor den Menschen, die sonst weniger mit klassischer Musik in Berührung kommen oder durch eine Wiederbegegnung gesundheitlich oder psychisch profitieren können.

In und um Bologna ist das Orchestra Mozart an vielen sozialen und therapeutischen Projekten beteiligt. Die Musiker haben ein umfangreiches Education-Programm entwickelt, arbeiten mit Inhaftierten in Gefängnissen zusammen und unterstützen auf vielfältige Weise weitere musiktherapeutische Programme.

Claudio Abbado, der weltweit zu den gefragtesten Dirigenten zählt, hat damit wieder einmal eine Besonderheit in der Orchesterlandschaft geschaffen. Motiviert werden die Musikerinnen und Musiker des Orchestra Mozarts durch internationale Tourneen und die große Anerkennung von Menschen, denen sie daheim mit klassischer Musik helfen konnten.

Nach dem European Community Orchestra, dem Gustav-Mahler-Jugendorchester, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Lucerne Festival Orchestra ist das Orchestra Mozart eine weitere Abbado-Erfindung, die die Welt der Musik noch ein bisschen wertvoller macht.

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—