Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premieren VENUS AND ADONIS/ DIDO AND AENEAS, 31.08.2019

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

VENUS AND ADONIS/
DIDO AND AENEAS

Masque in drei Akten von John Blow (1649 – 1708)
Libretto nach Ovids ‚Metamorphosen‘
Oper in drei Akten von Henry Purcell (1659 – 1695)
Libretto von Nahum Tate nach Vergils ‚Aeneis‘
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: Samstag, 31. August 2019, um 20 Uhr im Kleinen Haus
Die nächsten Vorstellungen: So 08., So 15. und So 22. September

Besetzung: Musikalische Leitung: Thomas Bönisch/ Felix Pätzold; Regie: Tobias Ribitzki; Bühne und Kostüme: Stefan Rieckhoff; Choreografie: Elvis Val; Einstudierung Chor: Thomas Bönisch/ Felix Pätzold; Einstudierung KlangHelden Kinderchor: Felix Pätzold; Licht: Steff Flächsenhaar; Dramaturgie: Annabelle Köhler

Mit: Erica Back, Martyna Cymerman, Martha Eason, Melanie Lang, Renate Nehrkorn, Ann-Beth Solvang; KS Paul Brady, Henry Kiichli, Leonardo Lee

Tänzer*innen: Renate Nehrkorn; Uri Brugger, Ruben Reniers, Charlie Riddiford

Opernchor des Oldenburgischen Staatstheaters
KlangHelden Kinderchor des Oldenburgischen Staatstheaters
Oldenburgisches Staatsorchester

Venus, die Göttin der Liebe, lässt lieben. Zusammen mit ihrem Sohn Cupido amüsiert sie sich über Liebesleid und Liebesfreud der Menschen und schürt diese aus sicherer Distanz – bis sie eines Tages durch einen Zufall selbst zur Zielscheibe von Cupidos Pfeil wird. Durch ihre Liebe zum schönen Adonis gewinnt sie zwar an Menschlichkeit, verliert gleichzeitig aber auch ihre göttliche Unverletzlichkeit, sodass der Verlust des Geliebten sie mit äußerster Härte zu treffen vermag.

Aus Angst, verletzt zu werden, wagt wiederum Karthagos legendäre Königin Dido es zunächst nicht, sich auf ihre Liebe zum Helden Aeneas einzulassen. Diesem gelingt es jedoch, ihren Widerstand zu brechen. Aber auch dieser Liebe ist letztendlich kein Glück gegönnt, denn dunkle Mächte entzweien die beiden und stürzen Dido in tiefste Verzweiflung.

Im Zusammenspiel der beiden Barockopern lässt Regisseur Tobias Ribitzki, der sich mit dieser Arbeit erstmals am Oldenburgischen Staatstheater präsentiert, das Schicksal der Liebesgöttin mit dem der antiken Königin zu einem berührenden Frauenschicksal verschmelzen, das sich im spannungsvollen Gegensatz einer kühl distanzierten göttlichen Liebe auf der einen und wahrhaft beseeltem menschlichen Lieben auf der anderen Seite entfaltet.

Als künstlerischer Partner steht ihm dabei Stefan Rieckhoff zur Seite, der das Oldenburger Publikum bereits mit seiner Ausstattung für die Opern ‚Falstaff‘, ‚Cristina, Regina di Svezia‘ und ‚Ein Sommernachtstraum‘ begeisterte.

Auf historischen Instrumenten sowie in tiefer Stimmung wird das Oldenburgische Staatsorchester unter der musikalischen Leitung von Thomas Bönisch die Opern in authentischem Barockklang erlebbar machen.

—| Pressemeldung Oldenburgisches Staatstheater |—


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Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premiere – CRISTINA, REGINA DI SVEZIA von Jacopo Foroni, 21.05.2016

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

CRISTINA, REGINA DI SVEZIA von Jacopo Foroni

Oper in drei Akten, Libretto — Giovanni Carlo Casanova
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Deutsche Erstaufführung: Sa 21. Mai 2016 um 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: Fr 27.05. um 19.30 Uhr; Di 31.05. um 19.30 Uhr; Sa 11.06. um 19.30 Uhr; Di 14.06. um 19.30 Uhr; So 19.06. um 18 Uhr; Sa 25.06. um 19.30 Uhr, Soiree: Di 17. Mai, 18.15 Uhr, Foyer, Großes Haus; Eintritt frei

Musikalische Leitung: Vito Cristófaro; Regie: Michael Sturm;
Bühne und Kostüme: Stefan Rieckhoff; Dramaturgie: Annabelle Köhler

Mit: Miriam Clark, Melanie Lang/ Yulia Sokolik, Ill-Hoon Choung, Anna Avakian; Alexander Murashov, Paulo Ferreira, Daniel Moon, Tomasz Wija, Philipp Kapeller
Opern- und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheaters u.a.
Oldenburgisches Staatsorchester

CRISTINA, REGINA DI SVEZI, Königin Christina,  ist eine der schillerndsten Monarchinnen aller Zeiten – ebenso gebildet wie machtbesessen, freiheitsliebend wie intrigant, eine emanzipierte und kluge Frau, die sich in der rauen Männerwelt der Politik behauptet und gleichzeitig durch ihr rätselhaft androgynes Auftreten Irritationen schürt und zu Gerüchten mannigfaltiger Art Anlass gibt. Ihr Weg zur Königsherrschaft ist seit frühester Kindheit vorgezeichnet: Als ihr Vater 1632 fällt, ist klar, dass sie als einziges Kind des Monarchen diesem im Amt nachfolgen wird. Wie ihr Vater bereits zuvor weitsichtig verfügte, wird sie „wie ein Mann“ erzogen und erhält eine umfassende Ausbildung. Ihr Wissensdrang ist dabei immens, doch ihre Tugenden als Herrscherin können mit ihrer Bildung nicht Schritt halten.

Foroni zeichnet Königin Christina jedoch nicht allein als kalten Machtmenschen, sondern zeigt gerade auch die schmerzhaften inneren Widersprüche ihres Wesens auf. So scheint hinter all ihrer Rücksichtslosigkeit eine Frau auf, die von der Last der Königsbürde und dem Gewicht ihres hehren Familiennamens förmlich erdrückt, zwischen persönlichem Gefühl und Politik zerrissen und trotz all ihrer Macht von unendlicher Einsamkeit gequält wird. Mit seiner Oper  Cristina, regina di Svezia  stellte sich Jacopo Foroni 1849 dem schwedischen Publikum in Stockholm vor, nachdem er ein Jahr zuvor als Anhänger der revolutionären Kräfte sein Heimatland Italien hatte verlassen müssen. Die Oper war ein durchschlagender Erfolg. Unverkennbar sind die Einflüsse des wenig älteren Verdi und anderer italienischer Zeitgenossen. Interessanterweise baut Foroni jedoch nicht allein auf dieser Musiktradition auf, sondern bezieht auch die Klangwelt der deutschen Romantik in seine Musik ein, mit derer nicht zuletzt durch sein umfangreiches Wirken als Dirigent bestens vertraut war. Nach dem tragisch frühen Tod des Komponisten gänzlich in Vergessenheit geraten, erlebte das Werk 2007 beim Vadstena Summer Opera Festival seine moderne Erstaufführung und wurde 2013 beim renommierten Wexford-Festival als Entdeckung des Jahres gefeiert. Das Oldenburgische Staatstheater zeigt nun die Deutsche Erstaufführung der Oper.

Die Premiere von  Cristina, regina di Svezia  wird live auf NDR Kultur und Deutschlandradio Kultur übertragen.

—| Pressemeldung Oldenburgisches Staatstheater |—


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