Hamburg, Staatsoper Hamburg, Agnes Baltsa und James Rutherford in ELEKTRA, 17./19./24.02.2015

Februar 17, 2015 by  
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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

  Elektra von Richard Strauss

Vorstellungen: 17., 19. und 24. Februar 2015

Klytemnästra hat ihren Ehemann Agamemnon heimtückisch im Bade ermordet. Ihre gemeinsame Tochter Elektra verzehrt sich seitdem mit Rachegedanken: Sie will ihre Mutter sterben sehen. Elektra hofft, ihr verschollener Bruder Orest möge zurückkehren und Klytemnästra erschlagen – bis sie die Nachricht erreicht, er sei tot. Doch dann kommt ein Fremder an den Hof. Mit einer Frage öffnet er der verzweifelten Elektra die Augen: »Die Hunde auf dem Hof erkennen mich und meine Schwester nicht

Mit ihrem ersten gemeinsamen Werk haben Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal einen kongenialen »Opern-Schocker« geschaffen, der drei der anspruchsvollsten Frauenpartien des dramatischen Repertoires enthält: Elektra, Klytämnestra und Chrysothemis zählen zu den schwersten Partien überhaupt.

Mit Agnes Baltsa als Klytämnestra, Lise Lindstrom als Elektra und Hellen Kwon als Chrysothemis sind in der Vorstellungsserie im Februar drei herausragende Sängerinnen zu erleben. Agnes Baltsa feierte an der Dammtorstraße zuletzt als Santuzza (»Cavalleria rusticana«) einen großen Erfolg. Die amerikanische Sopranistin Lise Lindström übernimmt die Titelpartie, nach Engagements an großen Opernhäuser wie dem Royal Opera House Covent Garden, der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Staatsoper und dem Teatro alla Scala di Milano gibt die Künstlerin jetzt ihr Debüt an der Staatsoper Hamburg. Kammersängerin Hellen Kwon gehört zum Ensemble des Hamburger Opernhauses und wurde hier zuletzt für ihre Darstellung des Fuchses (»Das schlaue Füchslein«) und Regan (»Lear«) gefeiert. Als Orest ist James Rutherford zu hören. Der vielfach ausgezeichnete britische Bariton gehört zu den gefragtesten Sängern seiner Generation und ist unter anderem als Wagner-Sänger sehr erfolgreich. 2010 debütierte er als Hans Sachs in Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen, eine Partie, die er in der Saison 2012/13 auch in Hamburg sang. Unter der musikalischen Leitung von Simone Young singen außerdem Peter Galliard (Aegisth), Stanislav Sergeev (Pfleger des Orest), Deborah Humble, Maria Markina, Rebecca Jo Loeb, Gabriele Rossmanith und Katerina Tretyakova (Fünf Mägde).

—| Pressemeldung Staatsoper Hamburg |—

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Premiere LA FANCIULLA DEL WEST, 01.02.2015

Januar 15, 2015 by  
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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Premiere: Giacomo Puccinis »La Fanciulla del West« an der Staatsoper Hamburg

Vincent Boussard bringt Puccinis »Western-Oper« in Hamburg auf die Bühne

Staastoper Hamburg / La Fanciulla del West - Collage © Cristian Lacroix

Staastoper Hamburg / La Fanciulla del West – Collage © Cristian Lacroix

Alle Männer im Goldgräberlager sind in Minnie verliebt: Die Besitzerin des Saloons »Polka« ist Projektionsfigur ihrer erotischen und emotionalen Wünsche. Doch Minnie entzieht sich ihren Avancen. Als aber der mexikanische Bandit Ramerrez unter dem Namen Dick Johnson Zuflucht im Ort sucht, verliebt sie sich in ihn. Sheriff Jack Rance glaubt die wahre Identität Johnsons zu kennen und bedrängt Minnie, weil auch er sie begehrt. In einer Pokerpartie zockt Minnie um das Leben des Geliebten: Verliert sie, wird sie sich dem Sheriff hingeben, gewinnt sie, soll Dick Johnson frei sein. Mit falschen Karten dreht Minnie das Spiel zu ihren Gunsten. Doch auch der Sheriff betrügt sie, denn er lässt Dick gegen sein Ehrenwort gefangen nehmen. Nur Minnies entschlossenes Eintreten für den Outlaw mit dem guten Herzen rettet diesen vor dem Galgen…

Puccinis »Wildwest-Oper« »La Fanciulla del West« erlebt seit einiger Zeit ein Comeback auf den Spielplänen. Die Staatsoper Hamburg bringt das Werk, das Puccini für den amerikanischen »Markt« komponierte und das 1910 an der New Yorker Metropolitan Opera mit Enrico Caruso und Emmy Destinn uraufgeführt wurde, am 1. Februar 2015 als Neuproduktion heraus. Das französische Produktionsteam Vincent Boussard, Vincent Lemaire und Christian Lacroix, das in Hamburg mit großem Erfolg »Madama Butterfly« auf die Bühnen brachte, deutet das Werk neu. Regisseur Vincent Boussard beleuchtet in seiner Deutung vor allem die Einsamkeit der Männer: »Das Stück leidet immer noch unter dem fundamentalen Missverständnis eines Cowboy-und-Indianer-Spiels. Aber Puccini hat ja keine Oper über Cowboys geschrieben, sondern über Emigranten«, sagt er. Auf der Suche nach einer Zukunftsperspektive wurden die Goldgräber in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus allen Teilen der Welt nach Kalifornien gespült. »Puccini zeigt uns ganz radikal eine reine Männergesellschaft. Es gibt keine Familien, keine Frauen, nichts als Spiel, Alkohol und Arbeit«, so Vincent Boussard. »Diese Goldgräber sind eigentlich Fremdenlegionäre – entwurzelt, lieblos, gewaltbereit.« Das Bühnenbild für die Neuproduktion gestaltet Vincent Lemaire, für die Kostüme sind Christian Lacroix und Vincent Boussard gemeinsam verantwortlich.

Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Carlo Montanaro. Der italienische Dirigent und musikalischer Leiter am Teatr Wielki in Warschau und gefragter Gast an allen großen Opernhäusern, stand bereits mehrfach an der Staatsoper Hamburg am Pult. Unter anderem leitete er hier die Neuproduktionen von »Aida« und »Manon Lescaut«. Als Minnie kehrt Emily Magee an die Staatsoper zurück. Die amerikanische Sopranistin sang in Hamburg unter anderem mit großem Erfolg die Kaiserin in der Neuproduktion von »Die Frau ohne Schatten« und gab 2008 unter Simone Young ihre Rollendebüts als Daphne und Arabella. Carlo Ventre übernimmt die Partie des Dick Johnson. Der aus Uruguay stammende Tenor debütierte in der Saison 2008/09 in Hamburg mit der Rolle des Cavaradossi, 2011/12 sang er hier den Des Grieux in der Neuproduktion von »Manon Lescaut«, 2014 folgte Radamès in »Aida«. Dick Johnsons Gegenspieler Jack Rance ist Andrzej Dobber. Der polnische Bariton ist ebenfalls ein häufiger Gast an der Dammtorstraße, unter anderem konnte er hier in den Neuproduktionen von Verdis »Aida«, Borodins »Fürst Igor« und Verdis »I due Foscari« große Erfolge feiern. Es singen außerdem: Jürgen Sacher (Nick), Tigran Martirossian (Ashby), Davide Damiani (Sonora), Dovlet Nurgeldiyev (Trin), Moritz Gogg (Sid), Viktor Rud (Bello), Benjamin Popson (Harry), Jun-Sang Han (Joe), Vincenzo Neri (Happy), Alin Anca (Larkens), Szymon Kobylinksi (Billy Jackrabbit), Rebecca Jo Loeb (Wowkle), Florian Spiess (Jake Wallace) und Daniel Todd (Postillon). Die Einstudierung des Chores übernimmt Eberhard Friedrich.

Premiere: 1. Februar 2015, 18.00 Uhr
Vorstellungen: 4., 7., 10., 13., 18. und 21. Februar 2015

—| Pressemeldung Staatsoper Hamburg |—

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Verdi im Visier zum 200. Geburtstag, Oktober-November 2013

Oktober 10, 2013 by  
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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg gratuliert mit »Verdi im Visier« zum 200. Geburtstag

 
Simone Young präsentiert drei frühe Verdi-Opern in drei Wochen
 
»Verdi im Visier«: Nach Richard Wagner und Benjamin Britten gratuliert die Staats¬oper Hamburg im Herbst nun auch Giuseppe Verdi mit einem ganz besonderen Projekt zu seinem Jubiläum. Drei Frühwerke des italienischen Maestro hat Opern¬intendantin und Generalmusikdirektorin Simone Young als zusammen hängende Reihe szenischer Neuproduktionen auf den Spielplan gesetzt: Innerhalb von nur drei Wochen finden die Premieren von »La Battaglia di Legnano«, »I due Foscari« und »I Lombardi« an der Staatsoper statt. »Während ›La Battaglia di Legnano‹ und
 
›I Lombardi‹ als große politische Manifeste den Akzent auf eindringliche Chorszenen setzen, konzentriert sich ›I due Foscari‹ auf die Individualtragödie seiner Figuren und hat einen fast kammerspielartigen Charakter«, sagt Simone Young. Sie übernimmt die musikalische Leitung bei allen drei Produktionen. »Die drei Opern lassen sich aufeinander beziehen, bilden aber gleichzeitig spannende Kontraste. « Die Aufführungs¬reihenfolge ist nicht chronologisch: »›I due Foscari‹ steht in der Mitte, weil es das zarteste, intimste Stück ist«.
 
»Konvention und Innovation treffen hier auf besondere Weise zusammen«, meint auch Operndirektor Francis Hüsers, »weil Verdi im Detail oft differenzierte musikalische Gestaltungen gelingen, die traditionelle Opernformen aufbrechen, denen er im Ganzen aber immer noch folgt. Deshalb wirkt manches wie eine Vorausahnung etwa von ›Otello‹, ›Simon Boccanegra‹ oder ›Don Carlos‹. Und weil wir die Stücke in kurzem Abstand mit dem gleichen Team von Simone Young und David Alden quasi ›aus einer Hand‹ präsentieren, werden auch die inneren Bezüge der Stücke sinnvoll und sinnlich erlebbar.«
 
 
Mit dieser Hamburger »Verdi-Trilogie« debütiert der amerikanische Regisseur David Alden, der international zu den erfolgreichsten Opernregisseuren zählt, gleich mit drei Arbeiten in Hamburg. 1979 zeigte David Alden seine erste Inszenierung, Alban Bergs »Wozzeck«, an der Metropolitan Opera in New York. Es folgten zahlreiche aufsehenerregende Arbeiten unter anderem am Royal Opera House Covent Garden, an der English National Opera, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, der Oper Frankfurt und der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. In Deutschland ist er vor allem mit seinen erfolgreichen Inszenierungen von Händel- und Wagner-Opern an der Bayerischen Staatsoper bekannt. David Alden verfilmte unter anderem Kurt Weills »Die sieben Todsünden«, erstellte eine Verdi-Dokumentation für die BBC und gestaltete eine Welttournee der Rockgruppe The Pet Shop Boys. Der Bühnenbildner Charles Edwards hat für die »Verdi-Trilogie« einen variablen Grundraum geschaffen, der sich konstant über die Produktionen hinweg weiterentwickelt. Auch Charles Edwards stellt sich erstmals mit seiner Arbeit in Hamburg vor, ebenso wie Brigitte Reiffenstuel, die die Kostüme kreiert. Eberhard Friedrich, seit Beginn dieser Saison neuer Chordirektor an der Hamburgischen Staatsoper, übernimmt die Einstudierung des Chores für alle drei Opern. 
 
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»La Battaglia di Legnano«
 
Das 1849 in Rom uraufgeführte Werk gilt als einzige originäre Risorgimento-Oper Verdis und handelt vom erfolgreichen Kampf einer kleinen lombardischen Armee gegen einen übermächtigen Besatzer. Als Lida kehrt die griechische Sopranistin Alexia Voulgaridou nach Hamburg zurück, die hier zuletzt als Cio-Cio San in einer Neuproduktion von »Madama Butterfly« einen Triumph feiern konnte. Der italienische Giorgio Caoduro übernimmt die Partie des Rolando und präsentiert sich damit erstmals in Hamburg. Yonghoon Lee hat sich bereits als Don Carlos in die Herzen des Hamburger Opernpublikums gesungen, jetzt kehrt er als Arrigo zurück. Außerdem singen Tigran Martirossian (Federico Barbarossa), Rebecca Jo Loeb (Imelda), Viktor Rud (Marcovaldo), Vincenzo Neri (1. Console di Milano), Alin Anca (2. Console di Milano), Szymon Kobylinski (Il Podestà di Como), Manuel Günther (Un scudiero di Arrigo) und Sergiu Saplacan (Un araldo).
 
Premiere: Sonntag, 20. Oktober 2013, 18.00 Uhr
Vorstellungen: 23., 26. Oktober 2013; 15., 20. November 2013
 
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»I due Foscari«
 
Giuseppe Verdis »I due Foscari« basiert auf Lord Byrons Drama »The Two Foscari« und wurde 1844 in Rom uraufgeführt. Die Oper schildert den seelischen Zwiespalt des alten Dogen Foscari, dessen Sohn Opfer einer üblen Intrige wurde. Die Partie des Francesco Foscari übernimmt der Bariton Andrzej Dobber, der zuletzt mit der Titelpartie in Alexander Borodins »Fürst Igor« großen Erfolg hatte. Auch Giuseppe Filianoti ist in Hamburg kein Unbekannter, er sang hier unter anderem in den Neuproduktionen von »Les Contes d’Hoffmann« und »Faust«. Jetzt ist er als Jacopo Foscari zu erleben. Amarilli Nizza war an der Dammtorstraße als Lady Macbeth zu erleben und übernimmt die Partie der Lucrezia. Der aus Damaskus stammende Ziyan Atfeh gibt als Jacopo Loredano sein Debüt an der Staatsoper. In den weiteren Rollen: Dovlet Nurgeldiyev (Barbarigo), Maria Markina (Pisana) und Sergiu Saplacan (Fante del Consiglio).
 
Premiere: Sonntag, 27. Oktober 2013, 18.00 Uhr
Vorstellungen: 30. Oktober 2013; 2., 16., 21. November 2013
 
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»I Lombardi alla prima Crociata«
 
»I Lombardi« ist die früheste der drei Verdi-Opern, die Uraufführung fand 1843 in Mailand statt. Vor dem Hintergrund des ersten Kreuzzuges gegen die Moslems stehen sich die beiden Brüder Arvino und Pagano in einem blutigen Streit gegenüber. Durch den Konflikt zwischen Muslimen und Christen weitet Verdi hier den Freiheitsbegriff zu einer weltreligiösen Frage aus. Massimiliano Pisapia übernimmt die Partie des Arvino, der kanadische Bassbariton John Relyea gibt als Pagano sein Hamburg-Debüt. Cristina Damian singt die Partie der Viclinda, Elza van den Heever kehrt als Giselda an die Staatsoper zurück. Dmitri Pittas gibt als Oronte sein Hamburg-Debüt. In den weiteren Partien: Szymon Kobylinski (Pirro), Dovlet Nurgeldiyev (Un Priore), Wilhelm Schwinghammer (Acciano) und Solen Mainguené (Sofia).
 
Premiere: Sonntag, 11. November 2013, 18.00 Uhr
Vorstellungen: 13., 17., 22., 28. November 2013 
 
—| Pressemeldung Staatsoper Hamburg |—

Wien, Belvedere Gesangswettbewerb, And the Winner 2013 is: Dong-Hwan Lee – Korea, IOCO Aktuell, 08.07.2013

Internationaler Hand Gabor  Belvedere Gesangswettbewerb

International BELVEDERE Singing Competition

Der Sieger 2013 heißt: Dong-Hwan Lee, 31, Bariton

Die Finalrunde des Internationalen Belvedere Gesangswettbewerb 2013 fand am  6. Juli  im Het Muziektheater in Amsterdam statt. In Vorrunden hatten bis dahin über 1.000 junge Sänger/innen in aller Welt in diesem Wettbewerb konkurriert. Der Belvedere Wettbewerb stellt eine herausragende Karriereplattform dar, auf der große Sänger/innen  ihre Karriere starten; wie z.B. Angelika Kirchschlager, welche 1991 zu den Gewinnern zählte. Die Fachjury, bestehend aus Intendanten, Opern- und Castingdirektoren bedeutender Opernhäuser (De Nederlandse Opera, Royal Opera House, Rheinoper, Aalto-Theater, Gärtnerplatztheater u.a.m.) sowie die Medienjury, der auch IOCO – Kultur im Netz angehört, bieten Sänger/innen nicht nur finanziellen Anreiz sondern auch internationale Wahrnehmung.
 

Opernhaus Het Muziktheater Amsterdam © IOCO

Opernhaus Het Muziktheater Amsterdam © IOCO

Vorrunden des Wettbewerbs begannen im April 2013 in Yerevan, ARMENIA • April 27, 2013, Oradea, ROMANIA • April 28, 2013, Rome, ITALY • April 29, 2013, Buenos Aires, ARGENTINA • und führten über Berlin, GERMANY • May 13, 2013, Hong Kong, CHINA • May 13, 2013  in die vom 29. Juni bis 6. Juli ausgetragene Endrunde. 
Belvedere Gesangswettbewerb, Die Finalisten im Het Muziktheater Amsterdam © IOCO

Belvedere Gesangswettbewerb, Die Finalisten im Het Muziktheater Amsterdam © IOCO

50 Sänger schafften es in die „Semi-Finals“ in Amsterdam. 13 Sänger/innen (8 Herren, 5 Damen) kämpften am 6. Juli 2013 im  Amsterdamer Opernhaus, Het Muziektheater, mit einer Arie um die ersten Plätze des Gesamtwettbewerbs: 3 aus Südafrika (Kelebogile Boikanyo, Boikhutso Owen Metsileng, Rheinhaldt Moagi), 3 aus USA (Stephanie Lauricella, Rebecca Jo Loeb, Chrystal E. Williams), 2 aus Russland (Oleg Budarickii, Roman Burdenko), 2 aus Korea (Dong-Hwan Lee, Wookyung Shin), jeweils eine/r aus der Schweiz (Eve-Maud Hubeaux), Brasilien (Paulo Augusto Lopez Paolill) und Croatien (Kresimir Strazanac).
Die Gesamtsieger des 2013 Belvedere Gesangswettbewerbs, am 6. Juli 2013 um 22 Uhr von Fachjury, Medienjury und dem begeistertem Amsterdamer Publikum bestimmt,  heißen:

–   3.   Preis: Rheinaldt MOAGI, Tenor, Südafrika
– 2. Preis (geteilt): Eve-Maud HUBEAUX, (Bild Oben) Mezzo-Sopran, Schweiz und Roman BURDENKO, Bariton, Russland
–  1.  Preis und Gesamtsieger: Dong-Hwan Lee, Bild oben, Bariton, Süd-Korea, übrigens mit der  kraftvoll vorgetragenen Torero-Arie aus Carmen von Georges Bizet.

2014 Belvedere Wettbewerb in Düsseldorf:

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Vom 29. Juni bis 6. Juli 2014 ist die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf Gastgeber für die Finalrunden des Belvedere  Wettbewerbs.

Christoph Meyer:Wir sind stolz darauf, dass Düsseldorf und die Deutsche Oper am Rhein die Gastgeber sein werden, wenn dieser international renommierte Talentwettbewerb im nächsten Jahr zum ersten Mal in Deutschland stattfindet. Ich freue mich sehr auf dieses große Zusammentreffen von rund 150 jungen Opernsängerinnen und -sängern aus aller Welt.“

Belverdee Gesangswettbewerb Finale 2013 Finalist R. Jo Loeb, Mgt. Holger Bleck, Sieger Dong Hwan Lee, Mgt. I. Gabor © IOCO

Belverdee Gesangswettbewerb Finale 2013 Finalist R. Jo Loeb, Mgt. Holger Bleck, Sieger Dong Hwan Lee, Mgt. I. Gabor © IOCO

Das Belvedere-Management Isabella Gabor und Holger Bleck: „Mit Düsseldorf und der Deutschen Oper am Rhein haben wir nach Amsterdam wieder einen großartigen Partner für den Belvedere-Gesangswettbewerb gewinnen können. Generalintendant Christoph Meyer ist ein langjähriges Mitglied der Opernjury. Wir freuen uns, 2014 mit der 33. Ausgabe des Wettbewerbs erstmals in Deutschland zu Gast zu sein.“

IOCO / Viktor Jarosch / /. Juli 2013

 

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