Coburg, Landestheater Coburg, Carmen – Georges Bizet, 18.10.2019

Oktober 18, 2019 by  
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Landestheater Coburg

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

CARMEN – Georges Bizet

Libretto Henri Meilhac und Ludovic Halévy, nach  Prosper Mérimée

Wiederaufnahme: Das knisternde Spiel von Liebe und Eifersucht zieht wieder auf die Bühne des Großen Hauses – Carmen lädt ein in die Arena

Georges Bizets Oper Carmen in der Inszenierung von Alexander Müller-Elmau wird am Freitag, 18. Oktober um 19:30 Uhr im Großen Haus wiederaufgenommen.

Landestheater Coburg / Carmen © Sebastian Buff

Landestheater Coburg / Carmen © Sebastian Buff

Der Mörder Don José wartet im Gefängnis auf seine Hinrichtung. In Rückblenden erinnert er sich an die schicksalshafte Begegnung mit der Zigeunerin Carmen, die anders als er die Freiheit der Liebe über alle Konventionen stellt. „Die Liebe ist ein wilder Vogel, den niemand zähmen kann“, singt sie in ihrer berühmten Habanera. Auch Don José gelingt es nicht, sie zu zähmen – als Carmen ihn für den Stierkämpfer Escamillo verlässt, tötet er seine Geliebte aus Eifersucht.

„Vivat! Der Stierkampf ist schön, auf dem blutigen Sand stürmt der Stier, den man reizt, in Sprüngen voran, Vivat! Bravo! Sieg! Genau ins Herz getroffen! Der Stief fällt!“ (Chor IV,1) – Der Regisseur Alexander Müller-Elmau erzählt in seiner Inszenierung auf der Bühne des Coburger Landestheaters die Geschichte der Frau, die jeden Mann in ihren Bann zieht. Als zentrales Motiv dient ihm in diesem feurigen Spiel der Leidenschaft der Stier(kampf), der immer präsent ein Teil des Bühnenbildes darstellt und entwickelt ein psychologisch-albtraumhaftes Inszenierungskonzept, das jenseits aller Zigeunerromantik und Spanienklischees liegt. Anders als bei der Uraufführung von Georges Bizets Oper, die in einem Skandal endete, fasziniert die Geschichte der Femme fatale heute das weltweite Publikum – eine Mischung aus sinnlicher Lust, Liebe und dem Wunsch nach Freiheit.

Die drei Kandidaten für die Stelle des Generalmusikdirektors des Philharmonischen Orchesters Landestheater CoburgMoritz Gnann, Daniel Carter und Harish Shankar – werden jeweils eine Vorstellung der Oper leiten (22.10.2019: Moritz Gnann; 13.11.2019: Daniel Carter; 28.11.2019: Harish Shankar) und sich damit als Dirigenten auch dem Publikum vorstellen.


CARMEN  –  Oper in vier Akten von Georges Bizet | Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle „Carmen“ von Prosper Mérimée

Musikalische Leitung Paul Willot-Förster, Chorleitung Mikko Sidoroff, Leitung Kinderchor Daniela Pfaff-Lapins, Inszenierung und Bühne Alexander Müller-Elmau, Kostüme Julia Kaschlinski, Dramaturgie Dorothee Harpain

Mit:  Don José Sergant,  Milen Bozhkov, Escamillo, Stierfechter Marvin Zobel, Remendado Peter Aisher, Dancaïro Christian Huber, Zuniga Bartosz Araszkiewicz / Marcello Mejia-Mejia, Moralès Michael Lion, Carmen Kora Pavelic / Emily Lorini, Micaëla Olga Shurshina, Frasquita Dimitra Kotidou / Francesca Paratore, Mercédès Anne Heßling

Chor des Landestheaters Coburg, Kinderchor des Landestheaters Coburg, Extrachor des Landestheaters Coburg, Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

Carmen – Wiederaufnahme 18. Oktober 2019 19:30, weitere Vorstellungen, Di, 22.10.2019, 19:30 Uhr, Mi, 13.11.2019, 19:30 Uhr, Do, 28.11.2019, 19:30 Uhr, Fr, 06.12.2019, 19:30 Uhr, Sa, 21.12.2019, 19:30 Uhr, So, 29.12.2019, 19:30 Uhr

Karten :  Theaterkasse DI bis FR 10:00 – 17:00 Uhr, SA 10:00 – 12:00 Uhr

—| Pressemeldung Landestheater Coburg |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Carmen – Georges Bizet, 14.09.2019

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

 Carmen – Georges Bizet (1838 – 1875)

Uraufführung 1875, Libretto Henri Meilhac und Ludovic Halévy, nach der Novelle (1845) von Prosper Mérimée

 
Premiere 14. September 2019, weitere Termine 18.9.; 22.9.2019 

Georges Bizets Opéra comique Carmen ist ab Samstag, den 14. September 2019 um 19.30 Uhr, in einer Neuinszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Patrick Lange zu erleben.

Georges Bizet, Paris © IOCO

Georges Bizet, Paris © IOCO

Carmen zählt bis heute zu den beliebtesten Opern weltweit. Dabei war das Publikum von der Uraufführung schockiert, denn Bizet erhob die Minderprivilegierten – die verhängnisvoll-verführerische Zigeunerin Carmen und den desertierten Soldaten Don José – zu den Hauptfiguren seiner Geschichte. Erst durch nachträglich hinzugefügte Rezitative konnte sich die Oper durchsetzen. Doch am Hessischen Staatstheater Wiesbaden werden wir Ihnen die Urfassung mit Dialogen und deutlichem Bezug zur Novelle von Prosper Mérimée zeigen. Die Titelpartie übernimmt Lena Belkina, Sébastien Guèze singt den Don José.

Musikalische Leitung Patrick Lange, Inszenierung Uwe Eric Laufenberg, Bühnenbild Gisbert Jäkel, Kostüme Antje Sternberg, Licht Andreas Frank Chor Albert Horne Jugendchor Jörg Endebrock Choreografische Mitarbeit Myriam Lifka Dramaturgie Laura Weber, Marie Johannsen

Carmen Lena Belkina, Don José Sébastien Guèze, Escamillo Christopher Bolduc, Remendado Ralf Rachbauer, Zuniga Philipp Mayer, Dancaïro Julian Habermann, Moralès Daniel Carison, Micaëla Sumi Hwang, Frasquita Shira Patchornik / Stella An, Mercédès Silvia Hauer/ Fleuranne Brockway Lillas Pastia Thomas Braun

Chor, Extrachor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Jugendkantorei der Ev. Singakademie Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Carmen ist auch während der Internationalen Maifestspiele 2020 mit Lena Belkina als Carmen, Brandon Jovanovic als Don José und Alexey Markov als Escamillo zu erleben.

—| Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Kittsee, Sommerfestival Kittsee, Carmen – Georges Bizet, IOCO Kritik, 26.07.2019

Sommerfestival Kittsee / Schloss Kittsee © Gregor Einspieler

Sommerfestival Kittsee / Schloss Kittsee © Gregor Einspieler

Sommerfestival – Kittsee

 Carmen  –  Georges Bizet

Sommerfestival im romantischen Schloss Kittsee

von Marcus Haimerl

In Österreich, in der nordburgenländischen Marktgemeinde Kittsee, im Dreiländereck Österreich-Ungarn-Slowakei, liegt in einer Parkanlage das namensgebende romantische Barockschloss Kittsee. Nach einer fünfjährigen Pause bildet es seit 2017 wieder die malerische Kulisse für ein kleines, hochwertiges Sommerfestival. Auf der im Schlosshof gelegenen Bühne erlebte das Publikum 2017 Emmerich Kálmáns Czardasfürstin. 2018 erklangen dort mit Le nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart erstmals Opernklänge.

Georges Bizet © IOCO

Georges Bizet © IOCO

Auch in diesem Jahr entschied man sich mit Georges Bizets Opéra comique Carmen für große Oper. Die Uraufführung von Carmen fand 1875 in der originalen Dialogfassung in Paris statt. Das Libretto nach der 1845 veröffentlichten Novelle Prosper Mérimées stammt von Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Mit Carmen schuf Georges Bizet einen Welterfolg und die vermutlich meistgespielte Oper des gesamten Repertoires; 1905 fand an der Opéra-Comique Paris bereits die 1.000ste Aufführung von Carmen statt. Georges Bizet konnte den großen Erfolg seiner Oper nicht mehr erlebn: er starb am 3. Juni 1875, drei Monate nach der Uraufführung von Carmen, im Alter von nur 36 Jahren.

In Kittsee wählte man die Dialogfassung von Carmen, die – mit burgenländischem Lokalkolorit versehenen – deutschen Dialoge stammen von Florian Stanek. Der Werktreue verbunden wird auf Französisch gesungen. Da es keine Übertitelungsanlage gibt, hat man sich bereits im Vorjahr bei Le nozze di Figaro überlegt, die Handlung zwischendurch unterhaltsam erzählen zu lassen.

Sommerfestspiele Kittsee / Carmen - hier :  Sofiya Almazova als Carmen,  Andres Alzate als Escamillo © Cathrin Chytil Operavia

Sommerfestspiele Kittsee / Carmen – hier : Sofiya Almazova als Carmen, Andres Alzate als Escamillo © Cathrin Chytil Operavia

2019  erzählt in Kittsee der Komponist Georges Bizet die Dialogfassung höchstpersönlich. Da Bizet seinen Erfolg nicht erleben konnte, ist in Kittsee er gefangen zwischen Diesseits und Jenseits und „verdammt“ die Aufführungen seiner Oper Carmen auf der ganzen Welt miterleben zu müssen. Mit geschmackvollem Humor und zeitgemäßen Bonmots erzählt der Komponist vom Schicksal der in einer Zigarettenfabrik (in Kittsee fast schon burlesk „Tschick-Fabrik“ genannt) arbeitenden Zigeunerin Carmen, die von den Männern Sevillas begehrt wird. Als sie den Sergeanten Don José verführt, löst sie schließlich eine letale Kettenreaktion aus. Nach einer Messerstecherei in der Fabrik, an der auch Carmen beteiligt ist, soll José Carmen verhaften, ermöglicht dieser aber die Flucht und geht dafür selbst in den Arrest. Wieder frei schließt er sich gemeinsam mit Carmen einer Gruppe von Schmugglern an. Doch, die Liebe der Zigeunerin gehört bereits einem anderen: sie hat ein Auge auf den Torero Escamillo geworfen, was sie vor José  nicht verbirgt. Auch nicht das Bauernmädchen Micaëla, von der Mutter Josés als dessen Braut ausersehen, kann ihn von seiner Besessenheit für Carmen abbringen. Erst als Micaëla ihm offenbart, dass seine Mutter im Sterben liegt, entschließt er José, mit ihr zurück nach Hause zu kommen. Carmen kündigt José ein baldiges Wiedersehen an, das vor der Stierkampfarena in Sevilla stattfindet. Es kommt zur finalen Begegnung: Nachdem José – rasend vor Eifersucht und Bitterkeit – die geliebte Zigeunerin Carmen erstochen hat, lässt er sich bereitwillig festnehmen.

In die Rolle des erzählenden Georges Bizet, der das Publikum schon vor Beginn der Vorstellung unterhält, schlüpft der Wiener Schauspieler und Bariton Johannes Glück, der diesem Part mit authentischem französischen Akzent überzeugend Leben einhaucht.

Für die Regie zeichnet der deutsche Tenor und Regisseur Domink Am Zehnhoff-Söns verantwortlich. In der reduzierten Kulisse, die Arkaden werden von einem in den Farben rot, gelb und blau wie Rauchschwaden bemalten Prospekt bedeckt und eine Statue, Tische und Sessel gehören zur Ausstattung, widmet sich Dominik Am Zehnhoff-Söns intensiv der Personenführung und schafft damit eine ungemein spannende Umsetzung dieser Oper.

In der Titelrolle der Carmen erlebt man die russische Mezzosopranistin Sofiya Almázova. Intensiv, leidenschaftlich und verführerisch, ausgestattet mit sicherer Höhe und kräftiger Mittellage verzaubert sie neben Don José auch das Publikum. Der koreanische Tenor Stefano Hwang singt nicht nur einen soliden Don José mit schönem Schmelz, sondern überzeugt auch in seiner Darstellung, vor allem im Finale.

Sommerfestspiele Kittsee / Carmen - hier :  Nathalie Pena Comas als Micaela,  Stefano Hwangals Don Jose © Cathrin Chytil

Sommerfestspiele Kittsee / Carmen – hier : Nathalie Pena Comas als Micaela, Stefano Hwangals Don Jose © Cathrin Chytil

Intensiv berührend ist die Micaëla der dominikanischen Sopranistin Nathalie Peña Comas in den lyrischen Passagen dieser Rolle, verfügt aber auch über die nötige stimmliche Dramatik. Mit der für die Partie notwendigen Arroganz und voller, kräftiger Stimme überzeugt der kolumbianische Bariton Andres Alzate als Stierkämpfer Escamillo. Ebenso überzeugend als Carmens Freundinnen harmonieren Miki Sasakawa als Frasquita und Stephany Peña als Mercédès. Erstklassig besetzt wurden auch die kleineren Rollen: In einer Doppelrolle als Remendado und Morales erlebt man den charismatischen albanischen Sänger Branimir Agovi, der italienische Tenor Marco Ascani begeistert als Schmuggler Dancaïro und der österreichische Bass Gregor Einspieler setzt mit seinem kräftigen, volltönenden Bass als Zuniga musikalisch und darstellerisch neue Maßstäbe.

Die musikalische Leitung lag, wie auch schon in den Vorjahren in den Händen von Joji Hattori, der als solider Kapellmeister das hochmotivierte Festival-Orchester Kittsee leitete.

Zu den erwähnten Künstlern kommen noch eine große Zahl an Chorsängern, Tänzern und Statisten, die das Bühnenerlebnis gemeinsam mit den großartigen Lichteffekten noch um ein Vielfaches beeindruckender scheinen lassen. Die künstlerische Gesamtleitung lag bei der dramatischen Sopranistin Cathrin Chytil, die gemeinsam mit der Mezzosopranistin Celia Sotomayor und dem Tenor Pavel Kvashnin den Kopf des Ensembles Operavia bildet.

Mit entsprechendem Jubel dankte das hochzufriedene Publikum den Künstlern für einen wahrhaft beeindruckenden Abend eines immer bedeutsamer werdenden Festivals abseits der großen burgenländischen Festspiele. Für das kommende Jahr ist nach Information des Intendanten Christian Buchmann wieder eine Operette geplant. Man darf gespannt sein.

—| IOCO Kritik Sommerfestival Kittsee |—

Leipzig, Oper Leipzig, Premiere Carmen – Georges Bizet, 30.11.2018

November 27, 2018 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Premiere Carmen – Georges Bizet

– Freiheit – Das höchste Gut –

»Frei ist sie geboren und frei wird sie sterben«: Am Freitag, 30. November 2018 hebt sich der Vorhang für die Premiere von Georges Bizets Carmen in der Inszenierung von Lindy Hume, die an der Oper Leipzig bereits in Don Pasquale und La Cenerentola erfolgreich Regie führte. Für Bühne und Kostüm arbeitet sie erneut mit Dan Potra zusammen. Am Pult des Gewandhausorchesters steht Matthias Foremny.

Oper Leipzig / Carmen - Wallis Giunta Gezim Myshketa © Tom Schulze

Oper Leipzig / Carmen – Wallis Giunta Gezim Myshketa © Tom Schulze

Für Carmen ist Freiheit das höchste Gut. Auf keinen Fall will sie sich gesellschaftlichen Zwängen unterwerfen. Der angepasste Sergeant Don José ist fasziniert von dieser Frau, die sich nimmt was sie will. Für sie ist er bereit, alles aufzugeben: Seine Jugendliebe Micaëla, seine Stellung beim Militär und sogar einer Schmugglerbande schließt er sich an. Er ist besessen von Carmen, die jedoch bald das Interesse an ihm verliert und dem Stierkämpfer Escamillo verfällt, in dem sie ihren Seelenverwandten findet. José ist verzweifelt und will Carmen zurückgewinnen – um jeden Preis.

Oper Leipzig / Carmen - Wallis Giunta Leonardo Caimi © Tom Schulze

Oper Leipzig / Carmen – Wallis Giunta Leonardo Caimi © Tom Schulze

Mit seiner letzten von insgesamt fünf vollendeten Opern gelang Georges Bizet 1875 ein echter Coup: Bis heute zählt seine Carmen mit ihren betörenden Melodien, mitreißenden Rhythmen und ihrer starken Titelheldin zu einer der erfolgreichsten und meist gespielten Opern aller Zeiten. Die australische Regisseurin Lindy Hume hat ihre Inszenierung von Bizets Carmen 1992 zum ersten Mal an der West Australian Opera Perth auf die Bühne gebracht. Knapp 30 Jahre später wirft sie für die Oper Leipzig einen neuen Blick auf ihre Arbeit. Carmen ist für sie eine Oper, die sich ganz den Frauen widmet – weiblichen Freundschaften und Beziehungen zu Männern. Sie sieht in ihrer Titelfigur keine »femme fatale«, sondern einen klugen und selbstbewussten Charakter mit einem starken Wunsch nach Selbstbestimmtheit und Freiheit. Darin zieht sie auch Parallelen zu Don Giovanni: Beide Figuren sind in ihrer Unabhängigkeit ihrer Zeit weit voraus und stellen ihre persönliche Freiheit sogar über das Leben.

Oper Leipzig / Carmen - Wallis Giunta © Tom Schulze

Oper Leipzig / Carmen – Wallis Giunta © Tom Schulze

Ensemblemitglied und Preisträgerin des International Opera Awards 2018, Wallis Giunta, gibt als Carmen ihr Rollendebüt. Olena Tokar und Sandra Maxheimer debütieren ebenfalls in ihren Rollen als Micaëla und Mercédès. Leonardo Caimi, zuletzt als Calaf in Turandot an der Oper Leipzig zu sehen, singt Don José. Gezim Myshketa, im Dezember als Marcello in La Bohème zu erleben, verkörpert den Stierkämpfer Escamillo.

Restkarten (39 € – 78 €) gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341 – 12 61 261 (Mo – Sa 10.00 – 19.00 Uhr ), per E-Mail:
service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de.


Premiere: Freitag, 30. November 2018, 19:30, weitere Aufführungen: 15., 22. & 27. Dezember 2018 / 02. & 23. Februar / 23. März 2019

Georges Bizet – Carmen

Oper in vier Akten | Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée | In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Leitung:
Musikalische Leitung Matthias Foremny, Inszenierung Lindy Hume, Bühne und Kostüme Dan Potra, Kampfchoreografie Jochen Schmidtke, Choreinstudierung Thomas Eitler-De Lint, Einstudierung Kinderchor Sophie Bauer, Dramaturgie Nele Winter

Besetzung: Carmen Wallis Giunta | Micaëla Olena Tokar | Mercédès Sandra Maxheimer | Frasquita Bianca Tognocchi | Don José Leonardo Caimi | Escamillo Gezim Myshketa | Remendado Sven Hjörleiffson | Dancairo Jonathan Michie | Zuniga Sejong Chang | Moralès Franz Xaver Schlecht | Lillas Pastia Jean-Baptiste Mouret

Chor der Oper Leipzig | Kinderchor der Oper Leipzig | Gewandhausorchester | Komparserie

—| Pressemeldung Oper Leipzig |—

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