Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Le Nozze di Figaro – Live – Pilotprojekt, IOCO Aktuell, 29.03.2021

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Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

 Le Nozze di Figaro – Wolfgang A. Mozart

Ab 2. April 2021 – Live – Vor getestetem Publikum

LE NOZZE DI FIGARO von Wolfgang A. Mozart als Online-Premiere am 1. April auf MEZZO TV und auf der Webseite der Staatsoper sowie im Rahmen des Berliner Pilotprojekts Testing als Live-Vorstellung am 2. April mit getestetem Publikum – der Vorverkauf beginnt am 18. März um 12 Uhr

Am 1. April feiert Wolfgang Amadeus Mozarts LE NOZZE DI FIGARO in der Regie von Vincent Huguet und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim als Stream auf MEZZO TV und auf der Webseite der Staatsoper Unter den Linden www.staatsoper-berlin.de Premiere.

  • Nachträgliche Information:  Die oben für den 2. April als halb-öffentlich angekündigte Premiere fand doch ohne Publikum im Haus, nur im Radio und per Stream statt..

Am 2. April wird es in der Staatsoper Unter den Linden eine Live-Vorstellung vor getestetem Publikum geben. Die Vorstellung findet im Rahmen des Pilotprojekts Testing der Senatsverwaltung für Kultur und Europa –  IOCO berichtete – link HIER!) statt, bei dem die logistische Machbarkeit von Veranstaltungen in Verbindung mit SARS-CoV-2-Antigen-Tests geprüft wird.

Der Vorverkauf für die Vorstellung beginnt am 18. März, 12 Uhr. Tickets sind zu einem Einheitspreis von 25 Euro über die Webseite der Staatsoper erhältlich. Die Tickets sind personalisiert und können nicht weitergegeben werden.

  Staatsoper Unter den Linden: STAATSKAPELLE – BARENBOIM 14.3.2021
youtube Trailer Staatsoper Unter den Linden, Berlin
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Alle Besucherinnen und Besucher müssen am Tag der Veranstaltung einen SARS-CoV-2-Antigen-Test in einem der teilnehmenden Testzentren durchlaufen. Bei Eintritt weisen die Besucherinnen und Besucher ihr tagesaktuelles negatives Test-Ergebnis, ihr personalisiertes Ticket sowie ihren Personalausweis vor. Die SARS-CoV-2-Antigen-Testung ist für das Publikum im Rahmen des Pilotprojekts kostenfrei. Die Besucherinnen und Besucher erhalten nach dem Ticketkauf einen Link zu den teilnehmenden Testzentren und buchen dort eigenständig ihren Testtermin. Während der Veranstaltung sind das Tragen eines medizinischen Mund-Nasenschutzes oder einer FFP2-Maske sowie die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln vorgeschrieben. Weitere Informationen:

https://www.staatsoper-berlin.de/de/staatsoper/news/berliner-pilotprojekt-testing.182/

Regisseur Vincent Huguet, der gemeinsam mit GMD Daniel Barenboim die drei Da-Ponte-Opern Mozarts als einen zusammenhängenden Zyklus angelegt hat, siedelt die Handlung in den 1980er Jahren an, in einem Ambiente, das wesentlich vom Stil und von der Atmosphäre jener Zeit lebt.
Obwohl LE NOZZE DI FIGARO ein Musterbeispiel einer musikalischen Komödie ist, besitzt dieses Meisterwerk des Opernrepertoires einen Charakter, der weit über dieses Genre hinausweist. Menschlich-Allzumenschliches wird in ihm thematisiert, das Humane in seiner Ganzheitlichkeit zur Darstellung gebracht, mit einer enormen Bandbreite unterschiedlichster Emotionen. Mozart lässt seine Figuren so sein, wie menschliches Denken, Handeln und Fühlen von Natur aus ist – leicht und schwer, heiter und ernst, humorvoll und melancholisch, einschließlich zahlreicher anderer Facetten.

Zum Ensemble gehören Elsa Dreisig (Gräfin Almaviva, Rollendebüt), Nadine Sierra (Susanna), Emily D’Angelo (Cherubino), Katharina Kammerloher (Marcellina), Gyula Orendt (Graf Almaviva, Rollendebüt), Riccardo Fassi (Figaro), Siegfried Jerusalem (Don Curzio), Stephan Rügamer (Basilio), Maurizio Muraro (Bartolo), David Oštrek (Antonio) sowie Liubov Medvedeva (Barbarina), die zum von der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung geförderten Internationalen Opernstudio gehört. Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright. Es spielt die Staatskapelle Berlin. Das Bühnenbild hat Aurélie Maestre entworfen, die Kostüme stammen von Clémence Pernoud.

Für die Vorstellung am 2. April steht ein begrenztes Kontingent an Pressekarten zur Verfügung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Anfragen bis zum 23. März sammeln und im Anschluss nach Verfügbarkeit die Bestätigungen versenden. Im Rahmen der Pilotvorstellung muss die Presse ebenso wie das Publikum das Testing-Prozedere durchlaufen. Ihre Anfrage schicken Sie bitte an: pressoffice@staatsoper-berlin.de

LE NOZZE DI FIGARO  –  Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Lorenzo Da Ponte nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Online-Premiere am 1. April 2021 auf MEZZO TV und www.staatsoper-berlin.de
Live-Vorstellung am 2. April 2021 vor getestetem Publikum im Rahmen des Pilotprojekts Testing der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

—| IOCO Aktuell Staatsoper Unter den Linden |—


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Frankfurt, Oper Frankfurt, DIE HOCHZEIT DES FIGARO – W.A. Mozart, 05.04.2019

März 28, 2019 by  
Filed under Oper, Oper Frankfurt, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

LE NOZZE DI FIGARO – DIE HOCHZEIT DES FIGARO

Oper  von Wolfgang Amadeus Mozart, Text von Lorenzo Da Ponte nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Wiederaufnahme: Freitag, 5. April 2019, 19.00 Uhr

Oper Frankfurt / DIE HOCHZEIT DES FIGARO - v.l.n.r. Basilio, Susanna und Graf Almaviva © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / DIE HOCHZEIT DES FIGARO – v.l.n.r. Basilio, Susanna und Graf Almaviva © Barbara Aumüller

Mit Le nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) präsentierte der kanadische Regisseur Guillaume Bernardi in der Spielzeit 2006/07 nach Arbeiten im Bockenheimer Depot erstmals eine Inszenierung im Opernhaus. Publikum und Presse waren von der klassisch gehaltenen Produktion gleichermaßen begeistert, und so war etwa in der Frankfurter Rundschau zu lesen: „Es ist Bernardi gelungen, eine alte Geschichte so zu erzählen, dass sogar der ausgepichteste Kenner wieder einiges Neue in dem (wie alle guten Stücke) unerschöpflichen Werk entdeckt. Dabei geht es ohne Verkrampftheiten ab, ohne ratternde Gags.“ Nun wird die Erfolgsinszenierung, die am 4. März 2007 Premiere feierte, zum sechsten Mal wiederaufgenommen.

Zum Inhalt: Als das Diener-Paar Figaro und Susanna heiraten möchte, pocht deren Dienstherr, Graf Almaviva, auf das „Recht der ersten Nacht“ mit der Braut. Damit bringt er nicht nur die Verlobten, sondern auch die eigene Gattin Rosina und nahezu alle Schlossbewohner gegen sich auf. Was folgt ist ein Tag voller Intrigen, Verkleidungen, Verwirrungen und Irrungen. Am Ende aber siegt die Liebe…

Oper Frankfurt / DIE HOCHZEIT DES FIGARO - Figaro und Marzelline © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / DIE HOCHZEIT DES FIGARO – Figaro und Marzelline © Barbara Aumüller

Die musikalische Leitung der Produktion liegt anlässlich dieser Wiederaufnahme erstmals bei dem amerikanischen Gastdirigenten Lawrence Foster, der 2012/13 mit Mussorgskis Chowanschtschina an der Oper Frankfurt debütierte. Seit 2013 hat er die Position des Chefdirigenten an der Opéra de Marseille inne und stand dort zuletzt bei Verdis Ernani am Pult; folgen werden Gounods Faust und Verdis Rigoletto. Die Wurzeln des Bassisten Anthony Robin Schneider (Bartolo) liegen in Neuseeland und Österreich. Kürzlich war er in Berlioz’ Les Troyens an der Wiener Staatsoper zu erleben. Sein Debüt an der Oper Frankfurt gibt er als Wirt in Schrekers  Der ferne Klang. Sein kanadischer Fachkollege Iain MacNeil (Figaro) ist seit 2017/18 Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt und wird 2019/20 ins Ensemble übernommen. Hier war er zuletzt u.a. als Olivier in Strauss’ Capriccio zu erleben. Die Sopranistin Angela Vallone (Susanna) stammt aus Amerika und verstärkt seit 2017/18 das Frankfurter Ensemble. Kürzlich gab sie hier als Pamina in Mozarts Die Zauberflöte ihr Rollendebüt. Kirsten MacKinnon (Gräfin Almaviva) zählt seit 2018/19 zum Ensemble, wo die Kanadierin zuvor als Ines in Meyerbeers L’Africaine – Vasco da Gama begeisterte, gefolgt von Auftritten als Gräfin Madeleine in Strauss’ Capriccio und Hanna Glawari in Lehárs Die lustige Witwe.

Die amerikanische Mezzosopranistin Cecelia Hall verkörperte seit ihrer Zugehörigkeit zum Frankfurter Sängerstamm ab 2016/17 u.a. Mozarts Dorabella (Così fan tutte), Zerlina (Don Giovanni) und Zweite Dame (Die Zauberflöte). Florina Ilie (Barbarina) und Michael Petruccelli (Basilio, Don Curzio) sind seit 2018/19 Mitglieder des Frankfurter Opernstudios. Auch die beiden Alternativbesetzungen Sydney Mancasola (Susanna) und Gordon Bintner (Graf Almaviva) singen erstmals in dieser Produktion. Wie Iurii Samoilov (Graf Almaviva) und Judita Nagyová (Marzelline) gehören sie zum Ensemble, wobei die beiden Letztgenannten bereits mit der Inszenierung vertraut sind.

Musikalische Leitung: Lawrence Foster, Inszenierung: Guillaume Bernardi, Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Caterina Panti Liberovici, Bühnenbild: Moritz Nitsche, Kostüme: Peter DeFreitas, Licht: Olaf Winter, Chor: Markus Ehmann, Dramaturgie: Zsolt Horpácsy, Choreografische Mitarbeit: Bernd Niedecken

Mit:  Figaro: Iain MacNeil, Susanna: Angela Vallone / Sydney Mancasola (11., 14. April 2019), Graf Almaviva: Iurii Samoilov / Gordon Bintner (14., 20., 22. April 2019), Gräfin Almaviva: Kisten MacKinnon, Cherubino: Cecelia Hall, Marzelline: Judita Nagyová
Bartolo: Anthony Robin Schneider, Antonio: Franz Mayer, Barbarina: Florina Ilie
Basilio, Don Curzio: Michael Petruccelli u.a., Chor der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Wiederaufnahme: Freitag, 5. April 2019, 19.00 Uhr, weitere Vorstellungen: 11. (19.00 Uhr), 14., 20., 22. April 2019, Falls nicht anders angegeben, Beginn um 18.00 Uhr

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—


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Pforzheim, Theater Pforzheim, Premiere Die Hochzeit des Figaro von Amadeus Mozart, 29.10.2016

Oktober 27, 2016 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Pforzheim

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Theater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

Schillernd, boulevardesk und bravourös

  Die Hochzeit des Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart

 Premiere am Samstag, 29. Oktober um 19.30 Uhr, Weitere Vorstellungen Di, 1.11, Do, 10.11, So, 20.11 und Sa, 26. November 2016, sowie an weiteren Terminen, Einführung 20 Minuten vor der Vorstellung

Pforzheim / Stadttheater_Die Hochzeit des Figaro © Sabine Haymann

Pforzheim / Stadttheater_Die Hochzeit des Figaro © Sabine Haymann

Im Schloss des Grafen Almaviva, Aguasfrescas bei Sevilla, um 1780: Es ist wahrlich ein verrückter Tag: Figaro und Susanna sind mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, und alles könnte so schön sein, wäre da nicht der Graf. Er hat ein lüsternes Auge auf Susanna geworfen, macht ihr eindeutige Avancen und pocht dabei auf das alte Herrenrecht auf die erste Nacht. Allerdings kommt ihm seine Gattin – die Gräfin – auf die Schliche. Ihre Ehe ist zwar ein bisschen eingeschlafen, doch möchte sie ihn nicht so einfach aufgeben. Da Susanna aber nicht einmal im Traum daran denkt, sich vom Grafen verführen zu lassen, schmieden die beiden Damen einen Komplott. Ob ihr Plan gelingt, ist anfangs sehr fraglich, da noch weitere Figuren an dieser und an anderen Intrigen mitspinnen: ein dauerverliebter Page, der jedem Rockzipfel hinterherhechelt, ein wortgewandter Rechtsverdreher, der mit Figaro noch eine alte Rechnung offen hat, ein vertratschter Hausdrachen und ein intriganter Musiklehrer …

Figaros Hochzeit zählt zu den schönsten Werken, die Mozart je komponierte und gilt seit seiner Uraufführung im Jahr 1786 als Dauerbrenner. Vier Jahre nach seiner letzten abendfüllenden Oper Die Entführung aus dem Serail stellt Die Hochzeit des Figaro eine komische Oper – eine Opera buffa dar. Sowohl die Handlung als auch die Musik leben von subtilem Humor und psychologischen Scharfblick. Zahlreiche Arien wechseln sich mit Ensemble-Nummern ab und werden verbunden durch Secco-Rezitative. Mozarts Musik erklingt mit einer bis dahin unerhörten Vielschichtigkeit des Orchester- und Stimmsatzes. Die schillernden Ensembleszenen voller Situationskomik changieren mit virtuosen Arien. Dabei offenbaren sie einen tiefen Blick in das Innenleben der Figuren: Es werden Intrigen für und gegen die Hochzeit gesponnen, Kleider und Menschen getauscht, versteckt, überlistet und belogen – kurzum alle menschlichen Unzulänglichkeiten mit einem Augenzwinkern entlarvt.

 Pforzheim / Stadttheater_Die Hochzeit des Figaro2 © Sabine Haymann

Pforzheim / Stadttheater_Die Hochzeit des Figaro2 © Sabine Haymann

Eigentlich kann man Mozarts Oper Die Hochzeit des Figaro als ‚musikalische Komödie‘ bezeichnen. Die künstlerische Direktorin und Regisseurin Caroline Stolz sagt über ihre Inszenierung: „Mich interessiert die wunderbare Kombination von Melancholie und Witz in diesem Stück. Diese Mischung ist ein Charakteristikum aller guten Komödien: Die Figuren dürfen in keinem Augenblick wissen, dass das, was sie tun, komisch ist. Eine wirklich gute Komödie entsteht, wenn die Situationen für die Figuren beängstigend und gefährlich sind und sich auf eine komische Weise entwickeln. Hinzu kommen technische Herausforderungen, die insbesondere den »Figaro« zu einer inszenatorischen Herausforderung machen. Wie ich finde, war Mozart ein genialer Komiker. Seine Musik sprüht in nahezu jedem Takt vor Witz. Ich verehre diese Oper sehr!“

Und Ausstatter Jan Hendrik Neidert ergänzt: „Das Bühnenbild steht ganz im Zeichen eines Objektes – dem Fächer. Dieses jahrtausendealte Requisit erfreute sich auch in Andalusien und den europäischen Höfen größter Beliebtheit. Neben der reinen Funktion, dem Nutzer in der Hitze Kühle zuzuwedeln, assoziiert es Verführungskraft und Koketterie und wurde in der Gesellschaft zum Statussymbol der Weiblichkeit. Gerade in Mozarts Epoche erhielt der Fächer eine brisante Rolle, in dem eine geheime Fächersprache in der Hofgesellschaft Einzug hielt. Codiert wurden nonverbale Signale durch Haltung und Bewegung gesendet, vor allem das Liebesspiel betreffend. Die semitransparente Eigenart des Fächers spiegelt Inhalte wie „Sehen und Gesehen werden“ und das Versteckspiel wider, das die Handlung unterstützt. Alle Räume in der Pforzheimer Inszenierung werden durch große überdimensionale Fächer gebildet. Mit weißer Spitze bespannt, bilden sich die Räume in einem Reigen des Schließens und Entfaltens.“

Karten gibt es ab 16,80 Euro (ermäßigt 8,40 Euro) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-24 40, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und auf www.theater-pforzheim.de

Mit Paul Jadach, Silvia Micu, Franziska Tiedtke, Cornelius Burger, Danielle Rohr, Manuela Wagner/Gabriela Zamfirescu, Aleksandar Stefanoski, Johannes Strauß, Elisandra Melián und Spencer Mason,  Badische Philharmonie Pforzheim, Chor des Theaters Pforzheim

Musikalische Leitung  Mino Marani, Inszenierung  Caroline Stolz,

Premiere am Samstag, 29. Oktober um 19.30 Uhr, Weitere Vorstellungen am Di, 1.11, Do, 10.11, So, 20.11 und Sa, 26. November 2016, sowie an weiteren Terminen, Einführung 20 Minuten vor der Vorstellung. 

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—


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Rostock, Volkstheater Rostock, Premiere DER BARBIER VON SEVILLA, 23.09.2012

September 5, 2012 by  
Filed under Premieren

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock Foto Dorit Gaetjen

Erste Opernpremiere im neu sanierten Großen Haus

Der Barbier von Sevilla (Il barbiere di Siviglia) von Gioacchino Rossini

Komische Oper (Melodramma buffo) in zwei Akten / Libretto von Cesare Sterbini nach der gleichnamigen Komödie von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais

„Der Barbier von Sevilla“ – uraufgeführt 1816 im Teatro Argentina von Rom – gilt als Paradestück Rossinis, des wichtigsten Opernkomponisten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Jetzt kommt der „Barbier aller Barbiere“ am Volkstheater Rostock als erste Opernpremiere  im sanierten Großen Haus zur Aufführung – in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Frauenheld Graf Almaviva will keine andere als Rosina, die er aus dem „goldenen Käfig“ ihres Vormunds Doktor Bartolo befreien will. Dabei hilft ihm der umtriebige Figaro, der neben einer großen Klappe und naheliegenden Ideen wenig Nützliches beiträgt. Eine einzige Tagesspanne vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung genügt, dass mit vielen Turbulenzen aus Rosina anstelle einer frustrieten Frau Bartolo eine glückliche Gräfin Almaviva wird.

Für die Regie konnte  Jasmin Solfaghari gewonnen werden, die die berühmte komische Oper bereits zu den Eutiner Festspielen erfolgreich in Szene setzte. Die frühere Spielleiterin der Staatsoper Hamburg unterrichtet als Professorin z. B. an der Musikhochschule Leipzig Gesangsstudierende in der hohen Kunst der italienischen Diktion. Die Primadonna wird in dieser originalsprachigen, von Generalmusikdirektor Florian Krumpöck dirigierten Produktion, ein Mezzospran sein. Das entspricht dem Klangideal dieser Belcanto-Komödie besser als bereits zu Rossinis Lebzeiten entstandenen Sopran-Varianten mit damit notwendigen Veränderungen der anderen Gesangsparts.

Empfohlen ab 12 Jahren

Musikalische Leitung: Florian Krumpöck/ Regie: Jasmin Solfaghari/ Ausstattung: Achim Römer/  Chorleitung: Carsten Bowien

Mit : T. Onodera (Rosina), G. Davislim (Graf Almaviva), J. J. Kee (Figaro), Fl. Spiess (Doktor Bartolo), M. Järviluoto (Basilio), Th. Grabner (Berta), N. Pille (Fiorello / Ambrogio / Notar), G. Berdermann / Chr. Lang (Ein Offizier), dem Opernchor des Volkstheaters Rostock und der Norddeutschen Philharmonie

Premiere: Sonntag, 23. September, 18:00 Uhr, Großes Haus

Nächste Vorstellungen: Freitag, 5.10., 19:30 Uhr, Sonntag, 15.10., 15:00 Uhr, Freitag, 26.10., 19:30 Uhr, Mittwoch,  31.10., 15:00 Uhr

Einführung zur Inszenierung

Regisseurin Jasmin Solfaghari, GMD Florian Krumpöck und der neue Musiktheater-Dramaturg Roland Dippel sprechen über Klischees und Sensationen der italienischen komischen Oper, Gioacchino Rossinis Belcanto-Revolution um 1815 und den Belcanto-Boom seit 1990. Anschließend gibt es die Möglichkeit, einer Bühnenorchesterprobe mit Solistinnen und Solisten des Volkstheaters Rostock, der Norddeutschen Philharmonie und Generalmusikdirektor Florian Krumpöck beizuwohnen.

Montag, 17. September, 18.00 Uhr, Großes Haus


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