Coburg, Landestheater Coburg, Premiere PINOCCHIO von Pierangelo Valtinoni, 10.03.2018

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Landestheater Coburg

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

PINOCCHIO von Pierangelo Valtinoni

Familienoper: Lügen haben lange Nasen!“

Am Samstag, 10. März um 16.00 Uhr feiert Pierangelo Valtinonis Oper „Pinocchio“ nach Carlo Collodis Buch Die Abenteuer von Pinocchio Premiere im Großen Haus des Landestheaters Coburg. Jeder kennt die Geschichte von Pinocchio, der Holzpuppe, die lebendig wird und viele Abendteuer erlebt und denkt wahrscheinlich sofort an die beim Lügen wachsende Nase, der man alle Unwahrheiten ansehen kann.

Landestheater Coburg / Pinocchio -Plakatmotiv © Sebastian Buff

Landestheater Coburg / Pinocchio -Plakatmotiv © Sebastian Buff

Pinocchio erzählt eine Geschichte über die Grundwerte des Lebens, die unser Mensch-Sein ausmachen und niemals an Aktualität verlieren. Kaum hat Geppetto Pinocchio aus einem Stück Holz geschnitzt, wird dieser lebendig und läuft von zu Hause weg. Er schwänzt die Schule und geht stattdessen ins Puppentheater, dessen Direktor ihn losschickt, Geschichten zu sammeln. Dabei gerät Pinocchio von einem Schlamassel in den nächsten: Er erlebt Gefahren und seine Rettung daraus, reist ins Schlaraffenland und spürt, was Einsamkeit bedeutet, und landet im Bauch eines riesigen Haies, wo er auf Geppetto trifft. Wer weiß, was am Ende aus Pinocchio geworden wäre, hätte er nicht auch liebevolle Freunde gefunden, die mit vereinten Kräften versuchen, ihn auf den rechten Weg zu bringen.

Der Komponist Pierangelo Valtinoni hat sich für seinen Pinocchio die Kapitel aus Collodis Buch ausgewählt, die ihm am besten gefallen haben. Um eine Oper zu schaffen, die gleichermaßen Kinder und Erwachsene anspricht, thematisiert er Begriffe wie den Traum, die Freiheit oder das Verhältnis zwischen den Generationen. Das Besondere an seiner Oper ist, dass zahlreiche Rollen von Kindern übernommen werden: Ein großer Auftritt für die Kindersolisten und den Kinderchor des Landestheaters, einstudiert von Chorleiterin Daniela Pfaff- Lapins, die so an der Seite Pinocchios zu den Hauptakteuren des Stücks werden können. Die Musik der Oper in der Fassung aus dem Jahr 2006, die in deutscher Sprache auf die Bühne gebracht wird, lässt sich als sehr filmisch beschreiben. Der Komponist verzichtet auf experimentelle, zeitgenössische Musik.

Landestheater Coburg / Erik Petersen Regisseur (Foto : Rechtefrei)

Landestheater Coburg / Erik Petersen Regisseur (Foto : Rechtefrei)

Regisseur Erik Petersen und Bühnen- und Kostümbildnerin Anja Lichtenegger nutzen in ihrer Inszenierung des Werks den Zauber der Bühne und die fantastische Ebene des Stücks. Das Thema Holz, aus dem Pinocchio entsteht, wird über ein „Jenga“-Spiel ins Bühnenbild integriert, dessen Steine auch dazu dienen werden, Räume zu schaffen und die Phantasie anzuregen.


PINOCCHIO
Familienoper ab 8 Jahren von Pierangelo Valtinoni; Libretto von Paolo Madron in deutscher Textfassung von Hanna Francesconi

Musikalische Leitung Paul Willot-Förster, Inszenierung Erik Petersen, Bühnenbild und Kostüme Anja Lichtenegger Choreografie Daniel Cimpean, Dramaturgie Susanne von Tobien Einstudierung Kinderchor Daniela Pfaff-Lapins,

Pinocchio Francesca Paratore / Maximiliane Schweda, Geppetto Franz Xaver Schlecht, Fee Julia Da Rio, Kater Gabriela Künzler, Fuchs Paul Kroeger, Mangiafuoco Padraic Rowan, Lucignolo Rosalie Mertl / Lilli Diane Weiß, Vier Gendarmen Lars Schneider, Simon Bär, Leonie Sattler, Eva-Marie Zier, Harlekin Katharina Trapp / Chiara Mitter, Pulcinella Julia Jakob / Linnéa Benz, Wirt Tom Schwerdt / Jonathan Altmann, Schnecke Merle Kleist / Eische Wessels, Dr. Rabe Alexander Partes / Salome Umlauff, Dr. Eule Helena Leyde / Klara Kulke, Thunfisch Clara Wölfel / Maria Partes, Sechs Hasen Clara Sinß, Jula Betges, Anna Weiß, Anna-Amalia Leyde, Mira Kulke, Leticia Fröhlich, Viola Fröhlich, Sprechende Grille Linnéa Benz, Lilli Diane Weiß, Saskia Fruntke, Annie Holmes, Pia Schäffner, Laura Engelgeh, Elisabeth Umlauff, Chiara Mitter, Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg, Kinderchor des Landestheaters Coburg


Premiere Samstag, 10. März 2018 16.00 Uhr, weitere Vorstellungen Mittwoch, 14. März 2018, 19.30 Uhr, Mittwoch, 21. März 2018, 18.00 Uhr, Dienstag, 27. März 2018, 19.30 Uhr, Freitag, 6. April 2018, 19.30 Uhr, Freitag, 13. April 2018, 19.30 Uhr, Donnerstag, 26. April 2018, 19.30 Uhr, Donnerstag, 3. Mai 2018, 18.00 Uhr, Sonntag, 6. Mai 2018, 15.00 Uhr, Samstag, 19. Mai 2018, 16.00 Uhr 

—| Pressemeldung Landestheater Coburg |—

Leipzig, Oper Leipzig, OPER LEIPZIG BEENDET SAISON 2012/13 MIT ERFOLGREICHER BILANZ, 17.07.2013

Juli 17, 2013 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Adreas Bikigt

Oper Leipzig © Adreas Bikigt

 

OPER LEIPZIG BEENDET SAISON 2012/13 MIT ERFOLGREICHER BILANZ

 
An diesem Wochenende geht die Spielzeit 2012/13 der Oper Leipzig mit Oper, Leipziger Ballett und Musikalischer Komödie zu Ende. Den Abschluss bilden die Solisten und der Chor der Oper Leipzig gemeinsam mit dem Gewandhausorchester in Bayreuth. Hier wird am Sonntag mit „Das Liebesverbot“ die letzte Aufführung der drei Frühwerke Richard Wagners in der Bayreuther Oberfrankenhalle zu sehen sein. Die vom Publikum frenetisch gefeierte Inszenierung von Aron Stiehl wurde von der Presse bereits als „sensationelles Opernereignis“ und „ein Triumph für die Oper Leipzig und das Gewandhausorchester“ bezeichnet. „Das Liebesverbot“ wird am 29. September Eröffnungspremiere und Auftakt der Spielzeit 2013/14 in Leipzig sein.
 
Unter der Leitung von Prof. Ulf Schirmer, Intendant und Generalmusikdirektor, gelang eine äußerst erfolgreiche Saison mit insgesamt 327 Veranstaltungen, darunter 91 Opernaufführungen, 48 Aufführungen des Leipziger Balletts und 150 Vorstellungen in der Musikalischen Komödie. Rund 166 000 Besucher sorgten in der Spielzeit 2012/13 für eine Gesamtauslastung von 68,5%. In der Saison 2011/12 verzeichnete die Oper Leipzig noch eine Auslastung von 62,7% mit 154 000 Besuchern bei 356 Veranstaltungen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Auslastungssteigerung von 6% und einen Anstieg der Besucherzahlen um 12 000, trotz weniger Veranstaltungen (29).
 
Die Spielzeit stand ganz im Zeichen der beiden Jubilare Wagner und Verdi. Den Anfang machte 2012 Verdis „Rigoletto“. Darauf folgte im Januar, als deutschlandweit erste Premiere im Verdi- Jahr „Nabucco“ in der Regie von Dietrich W. Hilsdorf. Beide Produktionen wurden schnell zu Publikumsmagneten und begeisterten 16 600 Gäste. Die Eröffnung des Wagner-Jahres 2013 war die Inszenierung „Der Ring für Kinder“ von Jasmin Solfaghari, eine 120 Minuten Version des „Ring des Nibelungen“ in der Musikalischen Komödie, die von 4000 Kindern und Erwachsenen gesehen wurde. Wegen der großen Nachfrage konnten  Zusatzvorstellungen angesetzt werden.
 
Als Überraschungserfolg stellte sich das Erstlingswerk Richard Wagners „Die Feen“ heraus. Der Auftakt für die Kooperation der Oper Leipzig mit den Bayreuther Festspielen (BF Medien) für alle drei Frühwerke des Komponisten und die weltweit einzige szenische Produktion im Wagnerjahr 2013, wurde mit einer Auslastung von 99% belohnt. Ein weiterer Höhepunkt war die Inszenierung von Wagners „Das Rheingold“ in der Regie von Rosamund Gilmore. Nach dem legendären Jahrhundert-„Ring“ von Joachim Herz wurde damit nach 40 Jahren der Anfang für einen neuen „Ring“ in Leipzig gemacht. Der Vorabend zum Bühnenfestspiel lief ebenfalls mit einer Auslastung von 99%. Auch die Bilanz der Wagner-Festtage im Mai anlässlich des 200.
Geburtstages Richard Wagners reiht sich mit 10 000 Besuchern in zehn Tagen in die diesjährige Erfolgsgeschichte ein und wird ab 2015 im Programm fest etabliert werden.
 
Die Neuproduktionen des Leipziger Balletts „Ein Liebestraum“ und „Das Nibelungenlied“ stellten ebenso eine thematische Hommage an den in Leipzig geborenen Komponisten dar.
 
Die Compagnie brachte darüber hinaus mit „Eine Weihnachtsgeschichte“ ein Weihnachtsmärchen für Kinder auf die Bühne, das den Reaktionen der Zuschauer zufolge das Potential zum Klassiker hat und mit neun Vorstellungen und 10 300 Besuchern im Opernhaus der Renner war.
 
Ein besonderer Fokus der Spielzeit lag auf den Produktionen für junges Publikum. Nach „Der Ring für Kinder“, „Eine Weihnachtsgeschichte“, „Das Tagebuch der Anne Frank“ – als „Oper fürs Klassenzimmer“ konzipiert – schlug im März für den Kinderchor die große Stunde, als Pierangelo Valtinonis Kinderoper „Pinocchio“ in Leipzig Premiere feierte. Die Regisseurin Gundula Nowak bewegte mit ihrer farbenprächtigen „Oper von Kindern für Kinder“ rund 6000 Kinder, Eltern und Lehrer.
 
Mit dem Zuschlag für die Deutsche Erstaufführung von „Lend me a Tenor! (Otello darf nicht platzen)“ hat die Musikalische Komödie einmal mehr bewiesen, dass sie zu den führenden Musical-Häusern im deutschsprachigen Raum zählt. Und auch mit „Die Fledermaus“ und „Frau Luna“ demonstrierte die Musikalische Komödie, die Ende 2012 das 100jährige Bestehen ihrer Spielstätte feierte und eins von zwei noch existierenden Operettenhäusern in Deutschland ist, dass die Pflege der Operette zum festen programmatischen Bestandteil der Oper Leipzig gehört.
 
Dies honorierten dem Haus die Zuschauer mit einer Gesamtauslastung von 78,5%. 
 
Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer kann äußerst zufrieden sein und auf eine erfolgreiche Spielzeit 2012/13 zurückblicken, haben doch auch die positiven Entwicklungen eine Steigerung der Umsatzerlöse um 21% zur Folge.
 
Die verstärkte überregionale und internationale Resonanz von Besuchern wie auch Medien bestätigen dies ebenso. Durch Beiträge in der New York Times, International Herald Tribune, Financial Times, dem Wallstreet Journal oder durch Associated Press US, NHK Japan, NTW Russland, Deutsche Welle etc. erlangte die Oper Leipzig auch international wieder eine größere Präsenz. Neben Europa, den USA, Australien, Japan konnten Auswertungen zu Folge auch Kulturinteressierte in Peru, Mexiko, Korea, Jordanien, im Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten mehr über die Oper Leipzig erfahren.
 
Die Saison 2013/14 eröffnet die Oper Leipzig mit einem großen Eröffnungswochenende am 20. und 21. September. Auf dem Programm steht dann die Eröffnungsgala „Kommen Sie ins Chambre Séparée“ in der Musikalischen Komödie, am Freitag, 20. September. Am Samstag, 21. September folgt der traditionelle Tag der offenen Tür im Opernhaus, der Musikalischen Komödie und den Theaterwerkstätten. Zum Abschluss dirigiert der Hausherr selbst das Spielzeiteröffnungskonzert „Oper für alle“ mit einem Querschnitt durch beliebtes Opernrepertoire. Schwerpunkte der kommenden Saison wird neben Richard Wagner auch Richard Strauss sein. Mit einer Neuinszenierung von „Die Frau ohne Schatten“ und den Wiederaufnahmen von „Elektra“ und „Der Rosenkavalier“ feiert die Oper Leipzig im Jahr 2014 den 150. Geburtstag des Komponisten.
 
—| Pressemeldung Oper Leipzig |—

Leipzig, Oper Leipzig, Premiere der Familienoper PINOCCHIO, 16.03.2013

März 4, 2013 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Adreas Bikigt

Oper Leipzig © Adreas Bikigt

Premiere: Familienoper „Pinocchio“

 Oper in zwei Akten von Pierangelo Valtinoni | Text von Paolo Madron unter Mitarbeit von Jetske Mijnssen nach „Die Abenteuer des Pinocchio“ von Carlo Collodi |
 
Samstag, 16. März 2013, 18 Uhr in die Oper Leipzig
Oper Leipzig am 11.03.2013_ Pinocchio © Tom Schulze

Oper Leipzig am 11.03.2013_ Pinocchio © Tom Schulze

 
Die Oper Leipzig betrachtet es als eines ihrer vorrangigen Anliegen, Kinder und Jugendliche frühzeitig mit dem Genre Musiktheater vertraut zu machen. Die 2006 an der Komischen Oper Berlin als deutsche Erstaufführung herausgebrachte Familienoper „Pinocchio“ des italienischen Komponisten Pierangelo Valtinoni bietet dafür beste Voraussetzungen.
 
Der italienische Schriftsteller und Journalist Carlo Collodi (1826 – 1890) schuf zwischen 1881 und 1883, den Roman Die Abenteuer des Pinocchio. Die Geschichte einer kleinen Holzpuppe auf dem Weg zu einem Menschenkind wurde in der Folgezeit vielfach adaptiert und umgedichtet, verfilmt und komponiert.
Oper Leipzig am 11.03.2013_Pinocchio © Tom Schulze

Oper Leipzig am 11.03.2013_Pinocchio © Tom Schulze

 
Im Jahre 2001 hat der italienische Komponist Pierangelo Valtinoni eine Oper für Kinder daraus gemacht, mit vielen Abenteuern, Theaterzauber und mitreißender Musik.
Gundula Nowack, die an der Oper Leipzig bereits „Papageno und die Zauberflöte“ inszeniert hat, bringt die zauberhafte Geschichte gemeinsam mit dem Dirigenten Matthias Foremny, der Bühnenbildnerin Karin Fritz und dem Kostümbildner Sven Bindseil auf die Bühne. Neben Olena Tokar, als Pinocchio spielt hierbei der Kinderchor der Oper Leipzig die Hauptrolle.
 
Unter dem Motto „Pinocchio sucht Freunde“ arbeiten seit Oktober 2012 eine 3. Klasse der Grundschule Miltitz und eine 6. Klasse der Mittelschule Portitz als Premierenklassen am Stück. Sie werden das Programmheft mitgestalten und präsentieren am Premierenabend um 17.00 Uhr im Konzertfoyer eigene Spielszenen.
Oper Leipzig am 11.03.2013_Pinocchio © Tom Schulze

Oper Leipzig am 11.03.2013_Pinocchio © Tom Schulze

 
Musikalische Leitung Matthias Foremny | Inszenierung Gundula Nowack | Bühne Karin Fritz | Kostüme Sven Bindseil | Einstudierung Kinderchor Sophie Bauer | Dramaturgie Heidi Zippel
 
BESETZUNG:
Pinocchio Olena Tokar | Gepetto Tomas Möwes | Die Fee Jennifer Porto | Der Kater Sandra Janke | Der Fuchs Keith Boldt / Timothy Fallon | Mangiafuoco James Moellenhoff | Solisten des Kinderchores | Kinderchor der Oper Leipzig | Gewandhausorchester
 
PREMIERE: SAMSTAG, 16. MÄRZ 2013, 18 UHR OPERNHAUS
WEITERE AUFFÜHRUNGEN: 22. MÄRZ / 06. & 28. APRIL / 01. & 07. JUNI 2013 (jeweils mit Stückeinführung für Kinder)
—| Pressemeldung Oper Leipzig |—