Münster, Theater Münster, Der Turm – Uraufführung – Tanzabend, IOCO Kritik, 10.06.2021

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Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster

 Der Turm  –  Uraufführung – Tanzabend von Hans Henning Paar 

  Wie ein Tanz ums Goldene Kalb  –  Erfahrungen aus Corona

Von Hanns Butterhof

Mit der Uraufführung seines Stücks Der Turm taucht der Leiter der Tanzsparte des Theaters Münster, Hans Henning Paar, mit seinem zwölfköpfigen Ensemble wieder aus dem pandemiebedingten Lockdown auf. Dessen Bedingungen und die vielfältigen Wege, mit ihnen umzugehen, stellen den Ausgangspunkt für den Tanzabend dar, der aber darüber hinaus auf Erfahrungen aus Corona zielt.

Auf der nachtschwarzen Bühne des Großen Hauses, die bis auf einige umgestürzte Stühle leer ist, durchkämmt zu Beginn der Tänzer Keelan Whitmore assoziativ das Wortfeld der Corona-Gefühle. Es reicht von „kidnapped“ und „locked“ bis „Rapunzel“ und spannt so einen programmatischen Bogen von aktueller Wirklichkeit bis zum Märchen (wobei auch im Tanztheater eine Übertitelung von Fremdsprachlichem wünschenswert wäre, wenn es denn um Verständlichkeit gehen soll).

Theater Münster / Der Turm Tanzabend © Oliver

Theater Münster / Der Turm Tanzabend  © Oliver Berg

Dann kommt das übrige Ensemble langsam, jeder für sich, von der Seite herein, richtet seinen Stuhl auf und haust sich auf ihm ein. Versuchsweise liegt man langgestreckt quer über ihm, mal hockend mit angezogenen Füßen oder wie Auguste Rodins ikonischer „Denker“ ermüdet, den Kopf auf die Faust gestützt.

Die Bewegungen des Ensembles sind anfangs ansprechend synchron und beschreiben die allgemeinen Versuche, sich in der gegebenen Situation zurechtzufinden. Die Stühle im Sinne von „My home is my castle“ werden dabei zu einem eindringlichen Symbol über Corona hinaus. Sie stehen dafür, dass sich der Mensch, auch zur eigenen Sicherheit, die je eigene Welt einrichtet und es sich darin gemütlich macht, bis er bemerkt, dass er sich eingebunkert und sein eigenes Gefängnis gebaut hat.

Stühle hängen denn auch bedrohlich vom Schnürboden herab, als könnten sie jederzeit auf die Tanzenden stürzen. Ebenso bedrohlich instabil dreht sich später eine Pyramide aus locker übereinander gehäuften Stühlen des Ensembles in die Bühnenmitte, vor der und um die herum sich wie der Tanz ums Goldene Kalb die einzelnen Szenen entwickeln. Die anfänglich synchrone Bewegung verliert sich, in dem aufkommenden Durcheinander von Wimmelnden sind kaum mehr Individualitäten und einzelne Geschichten erkennbar; Schnelligkeit, angstvolles Zittern und ekstatische Gestik sind der beherrschende Eindruck.

Dazwischen finden sich kleine Inseln mit klarer thematischer Bindung. Da wird eine Tänzerin von Tänzern mit Tauchermasken mittels ihrer Stühle attackiert, bis diese sich wie die Mauern einer Gefängniszelle um sie schließen. Oder in einem der wenigen Paartänze bahnen sich eine Tänzerin und ein Tänzer athletisch ihren Weg quer über die Bühne, als koste Gemeinsamkeit in dieser Zeit ungeheure Kraft.

Theater Münster / Der Turm Tanzabend hier Maria Bayarri Pèrez, Keelan Withmore © Oliver

Theater Münster / Der Turm Tanzabend hier Maria Bayarri Pèrez, Keelan Withmore © Oliver

Anderes, das zum märchenhaften Aspekt des Stücks gehört, ist schön anzusehen, erschließt sich aber nicht unmittelbar sinnlich. So sinnt man über eine Tänzerin, die mit verbundenen Augen auf das Publikum zuschreitet. Mit einem übergroßen externen Auge, das sie in der Hand hält, blickt sie ins Publikum, um es sich schließlich von einem Tänzer mit Vogel- oder Pestarzt-Maske (Kostüme und Bühne: Hans Henning Paar, Sophia Debus) entwenden zu lassen. Auch die Deutung der Figur einer Riesin, unter der sich nach ihrem Sturz der Tänzer herauswindet, auf dessen Schultern sie ihre Größe erlangt hatte, setzt einige Kopfarbeit voraus.

In der letzten Szene wickeln vier Tänzer ein rotes Seil aus der Stuhlpyramide, das sie mit ganzem Körpereinsatz zu einer variablen geometrischen Figur spannen, die von Maria Bayarri Pèrez wie von einer Spinne in ihrem Netz befühlt, geprüft und beschritten wird. Mit dem kräftigen Keelan Withmore, der hoffnungslos am Ende des Seils festgehakt ist, liefert sie sich einen langen, schweißtreibenden Kampf, bis sie ihn endlich in das Seil wickeln und in ihren Stuhl-Turm schleppen kann – eine eindringliche Variante der Turm-Symbolik, nach der sich der Mensch in seinen eigenen Stricken verfängt.

Der Turm ist eine beeindruckende Leistung des Tanz-Ensembles, ohne als choreographisches Ganzes (Choreographie: Hans Henning Paar & Ensemble) zu überzeugen. Zu viel ist zu unklar, um in die Konstruktion hineinzuziehen, und der Sog, den die Musik von Philip Glass erzeugen soll, entsteht nicht. Vielmehr führt die Bindung an die zeitlichen Vorgaben der einzelnen Stücke zu mancher fühlbaren Länge. Die nahezu melodiösen Passagen harmonieren mit tänzerisch gefälligen Szenen, während die dissonanten und repetitiven Klang-Cluster zu zerrissenem tänzerischen Ausdruck führen.

Als sich nach achtzig Minuten das Publikum zu anhaltenden Beifallsbekundungen erhob, waren diese neben der Anerkennung der tänzerischen Qualität wohl auch der dankbare Ausdruck der Freude, nach all der Zeit des Lockdowns endlich wieder Tanztheater live erleben zu können.

—| IOCO Kritik Theater Münster |—


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Paris, Opéra national de Paris, Gustavo Dudamel – Musikdirektor Pariser Oper, 18.04.2021

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Opera National de Paris

Opéra Bastille, Paris © Uschi Reifenberg

Opéra Bastille, Paris © Uschi Reifenberg

Gustavo Dudamel  –  Neuer Musikdirektor – Opéra national de Paris

Die Opéra National de Paris (auch Pariser Oper) wird iunabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Die Opéra National de Paris nutzt zwei große Opernhäuser: Die Opéra Garnier, Foto unten, 2.150 Plätze, hauptsächlich für  Aufführungen des Ballet de l’Opéra de Paris und klassische Opern, sowie die  Opéra Bastille (Foto oben). Daneben bestehen in Paris weitere bedeutende Theaterstätten, so die  Philharmonie de Paris, das Théatre des Champs-Elysées.

In der Opéra Garnier / Directeur de l'Opéra de Paris, Alexander Neef, et le nouveau directeur musical, Gustavo Dudamel © Julien_Mignot / Opéra National de Paris

In der Opéra Garnier / Directeur de l’Opéra de Paris, Alexander Neef, et le nouveau directeur musical, Gustavo Dudamel © Julien_Mignot / Opéra National de Paris

Offizielle Bekanntgabe – Bestellung von Gustavo Dudamel

Die Opéra National de Paris,  die Pariser Oper, und ihr Intendant Alexander Neef haben nun bekannt gegeben, dass Gustavo Dudamel ab dem 1.August 2021 für sechs Spielzeiten die Stelle des Musikdirektors (Directeur musical)  antreten wird.

Opéra National de Paris – link HIER!

«Ich freue mich sehr, dass Gustavo Dudamel die Einladung angenommen hat, an der Pariser Oper als Musikdirektor zu arbeiten. Er ist einer der talentiertesten und prominentesten Dirigenten der Welt. Ich habe mich sogleich für diesen herausragenden Dirigenten entschieden, der von klein auf von der Opernwelt fasziniert war, und zahlreiche Opern mit hervorstechender musikalischer Intelligenz dirigiert hat. In den vergangen zehn Jahren hatte ich die Chance, ihn die Mozart / Da Ponte-Trilogie mit dem Los Angeles Philharmonic dirigieren zu hören, sowie Werke von John Adams und unlängst Verdis Otello an der Metropolitan Opera in New York und am Liceu in Barcelona. Ich war von seiner musikalischen Leitung begeistert, genauso wie auch das Publikum. Durch unseren regen Austausch habe ich ermessen können, dass er die ideale Person ist, um seine Liebe zur Oper mit einer großen Anzahl von Menschen zu teilen und ihnen diese Kunst nahe zu bringen.

Seine Ernennung entspricht unserem Bestreben nach einer größeren Öffnung und Engagement und spiegelt das ehrgeizige Projekt wider, die Ausstrahlung unserer Institution durch Opern – und Ballettproduktionen, Sinfoniekonzerte mit einem weitreichenden Repertoire, von Klassik bis zu zeitgenössischer Musik, die in unseren Häusern, aber auch außerhalb veranstaltet werden, zu gewährleisten. Sein allgemein bekannter Einsatz für künstlerische und pädagogische Projekte und seine Überzeugung, dass Kultur allen zugänglich gemacht werden muss, werden uns neue Impulse verleihen und uns in unserer Aufgabe begleiten.» Alexander Neef

Théatre des Champs Élysées, Paris / der Besucherraum im Stil des Art-Déco © Hartl Meyer

Théatre des Champs Élysées, Paris / der Besucherraum im Stil des Art-Déco © Hartl Meyer

«Vom ersten Taktschlag an war meine Erfahrung mi den Künstlern der Pariser Oper einfach hervorragend. Das unmittelbare Gefühl bei dieser entscheidenden Begegnung – Empfindungen von Vertrauen, Verbundenheit, Musikalität und einer gemeinsamen Vision – all dies entstand bei unserer ersten Begegnung 2017. Das herausragende Niveau der Orchestermusiker und der Chorsänger und die starke Verbindung, die wir während der Proben und der Vorstellungen von La Bohème miteinander knüpfen konnten, haben mich dazu bewogen, Alexander Neefs Angebot anzunehmen.

Ein Orchester ist ein Mikrokosmos der Gesellschaft: viele Menschen spielen verschiedene Partien, um ein gemeinsames künstlerisches Ziel zu erreichen. Eine Oper ist in sich ein ganzes Universum und enthält die gänzliche Vielfalt dessen, was der menschliche Geist zu erschaffen vermag. Parallel zu meinen fortbestehenden Engagements bei der Los Angeles Philharmonic und bei meinen geliebten Musikern von El Sistema in Venezuela und der ganzen Welt, möchte ich für mindestens die nächsten sechs Spielzeiten all meine Energie einsetzen, um für unser Publikum außergewöhnliche musikalische Momente zu erschaffen, und die Pariser Oper immer stärker mit der Seele der Stadt und des Landes, die sie umgeben, zu verbinden.»    Gustavo Dudamel

Gustavo Dudamel  – seine Vita – seine Motivation

Gustavo Dudamel wird von der Überzeugung angetrieben, dass Musik die Macht hat, Leben zu wandeln, uns zu inspirieren und die Welt zu verändern. Durch seine dynamische Präsenz auf dem Dirigentenpodest und seinen unermüdlichen Einsatz für künstlerische Ausbildung hat er klassische Musik einem neuen Publikum auf der ganzen Welt nahegebracht und dazu beigetragen, benachteiligten Bevölkerungsgruppen den Zugang zu Kunst zu ermöglichen.

Opéra Garnier Paris © IOCO

Opéra Garnier Paris © IOCO

Er hat in szenischen, halbszenischen oder konzertanten Fassungen über 30 Opernproduktionen auf allen bedeutenden internationalen Opernbühnen dirigiert, darunter 5 an der Mailänder Scala und 13 in Los Angeles mit dem LA Phil und der LA Oper, mit einem Repertoire das sich von Così fan tutte bis Carmen erstreckt, von Otello bis Tannhäuser, von West Side Story bis zu zeitgenössischen Opern von Komponisten wie John Adams oder Oliver Knussen. Er gab sein Debüt an der Pariser Oper 1917 mit La Bohème.

Seit 2009 ist Gustavo Dudamel musikalischer und künstlerischer Leiter des Los Angeles Philharmonic. Mit diesem Orchester hat er zahlreiche Uraufführungen von John Adams, Philip Glass, Bryce Dessner, Arvo Pärt, Sofia Gubaidulina, Kaija Saariaho, Gabriela Ortiz, Arturo Márquez und Esteban Benzecry dirigiert. Von den Ideen des Programms El Sistema inspiriert, erweitert das Los Angeles Philharmonic den Aktionsradius seines Programms für Gemeinwesenarbeit, insbesondere mit der Gründung des Youth Orchestra Los Angeles (YOLA). Im Lauf der Spielzeit 2020/21 eröffnet das YOLA sein eigenes Zentrum in Inglewood, das Judith and Thomas L. Beckmen YOLA Center, entworfen von dem Architekten Frank Gehry.

Corona – Restez Chez Vous – Künstler der OnP üben zu Hause
youtube Trailer Opéra National de Paris
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Gustavo Dudamel hat zahlreiche CDs und DVDs aufgenommen, die mit drei Grammy Awards ausgezeichnet wurden. Den neuesten gewann er dieses Jahr in der Kategorie „Beste Orchesterdarbietung – klassische Musik“ für seine Gesamtaufnahme der Symphonien von Charles Ives. 2009 wurde er zum „Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres“ (französischer Orden für Kunst und Literatur) ernannt. 2019 wurde er mit einem Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood geehrt, der ihn mit anderen Persönlichkeiten der Musikwelt wie Leonard Bernstein, Duke Ellington und Arturo Toscanini verbindet.

Gustavo Dudamel wurde 1981 in Barquisimeto (Venezuela) geboren. Er ist Absolvent des venezolanischen Bildungsprogramms El Sistema, das 1975 von José Antonio Abreu gegründet wurde, um soziale Entwicklung durch Musik zu fördern. Mit 18 wurde er Chefdirigent des venezolanischen symphonischen Orchesters Simón Bolívar. Als er 2004 den ersten Gustav-Mahler- Dirigentenwettbewerb der Bamberger Symphoniker gewann, bekam seine Karriere internationalen Aufschwung. Von 2007 bis 2012 wurde er Chefdirigent der Göteborger Symphoniker.

Gustavo Dudamel lebt heute in Los Angeles und Madrid und betrachtet Venezuela, die USA und Spanien als seine drei Heimstätten – zu denen nun bald Frankreich hinzukommen wird.

—| Pressemeldung Opéra National de Paris |—


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Cottbus , Staatstheater Cottbus, Grußbotschaft des Philharmonischen Orchesters, April 2020

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

 Musiker des Philharmonischen Orchesters

Grußbotschaft jetzt online

Unter dem Motto „Musik verbindet“ hat das Philharmonische Orchesters des Staatstheaters Cottbus ein Video produziert. 27 Musikerinnen und Musiker spielen darin allein und dennoch gemeinsam mit den anderen den ersten Teil der Ouvertüre aus der Oper Carmen von Georges Bizet. Solo-Klarinettist Alexander Muhr hat in 10 Tagen aus den einzelnen Stimmen, die jeder Musiker für sich separat aufgenommen hat, das Video geschnitten. Ab sofort ist es auf der Theater-Webseite unter „News“, in den Sozialen Medien sowie auch auf YouTube zu finden:

Carmen Ouvertüre
youtube Trailer Staatstheater Cottbus
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Stellvertretend für seine KollegInnen sagt Alexander Muhr: „Es ist für ein Orchester herausfordernd, Musik gemeinsam zu machen, wenn man sich nicht treffen darf. Trotzdem sind wir heutzutage in der glücklichen Lage, dank technischer Hilfsmittel unsere Musik in die Wohnungen der Menschen zu bringen. Musik verbindet.“

Im Video wie sonst auch im Konzertsaal sind die Stimmen zu einer einzigen verschmolzen. Die MusikerInnen hoffen, möglichst bald wieder live zusammen für das Publikum spielen zu können.

Die Violinistin Antje Weithaas, dieses Jahr Artist in Residence an der Cottbuser Bühne, wäre zu Ostern in „Beethoven Schwarz Weiß“ mit der Kreutzer-Sonate zu hören gewesen. Sie steuert für den „Digitalen Spielplan“ eine musikalische Grußbotschaft an das Publikum ihrer Heimatstadt bei, die am Ostermontag online gestellt wird. Der „Digitale Spielplan“ folgt den ursprünglich geplanten Vorstellungen an den entsprechenden Veranstaltungstagen.

Aus dem Schauspiel meldete sich Gunnar Golkowski mit Buchempfehlungen zu Orwells 1984 zu Wort Schauspieldirektor Jo Fabian versorgt das Publikum mit visuellen Einblicken z.B. in seinen zuletzt uraufgeführten Antifaust. Die Opernsolistinnen und -solisten proben derzeit zuhause. Sie geben ebenfalls Einblick in ihr „Alltagstheater“, so wie Dirk Kleinke, der einen Ausschnitt aus der Oper Satyagraha von Philip Glass singt und sich dabei am Klavier begleitet.

Die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts haben inzwischen ein 2 x 2 Quadratmeter „kleines“ Stück Tanzteppich für tägliche Trainingseinheiten zur Verfügung. Dieses sorgt für den richtigen Halt bei den sogenannten Exercises, die vom Ballettstudio in die eigenen vier Wände verlegt werden mussten. So hält sich das Ensemble derzeit auf kleinster Fläche, auch durch Yoga und Krafttraining, fit.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—


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Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Livestream: Werke von Bach und Glass, 29. März 2020

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Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Livestreaming aus dem KONZERTHAUS DORTMUND

Exklusiv und nur im Livestream: Organistin Iveta Apkalna spielt Werke von Bach und Glass im KONZERTHAUS DORTMUND. Auf der Facebook-Seite des Konzerthauses und bei unserem Partner takt1 ist das Konzert am Sonntag, 29. März 2020 ab 11.00 Uhr im Video-Stream live zu erleben.

Musik als Live-Ereignis – in der aktuellen Situation schmerzlich vermisst. Abgesagte Konzerte und leere Säle bieten ein ungewohntes, tristes Bild. Dabei gehören Musik, Kunst und Kultur zu unserem Leben. Die Emotionen, die sich bei einem Konzertbesuch einstellen, fehlen. Umso mehr freuen wir uns, in Kooperation mit unserem Partner takt1 eine der gefeiertsten Organistinnen der Welt live präsentieren zu können.

Im exklusiven Livestream wird die Lettin Iveta Apkalna den leeren Saal des KONZERTHAUS DORTMUND mit Musik von Johann Sebastian Bach und Philip Glass füllen. Ein faszinierender Dialog: Hier treffen die kontrapunktischen Klangkathedralen Bachs auf die repetitive und zugleich transzendente Schlichtheit der Musik von Philip Glass. Für so ein Programm ist Iveta Apkalna prädestiniert. Ihr Repertoire reicht von den Werken Bachs bis zur neuen Musik, ohne Berührungsängste, immer mit höchster Musikalität und ausgefeilter Technik.

Das Konzert streamt das Konzerthaus live auf seiner Facebook-Seite. Um dieses Ereignis mitzuerleben, benötigen die Zuschauer keinen persönlichen Facebook-Zugang.

Außerdem steht der Livestream des Konzerts allen takt1-Premium-Abonnentinnen und -Abonnenten zur Verfügung. Anschließend ist das Programm als Video-on-Demand in der takt1-Mediathek abrufbar. Neukunden können das Konzert innerhalb ihrer siebentägigen Testphase kostenlos anschauen.

Zur Facebook-Seite des Konzerthauses: https://www.facebook.com/Konzerthaus.Dortmund
Zum Livestream auf takt1: https://www.takt1.de/video/stream/iveta-apkalna-bach-and-glass

Zusätzlich streamt das Konzerthaus auf Facebook gemeinsam mit den anderen Mitgliedshäusern der ECHO (European Concert Hall Organisation) jeden Abend um 20.00 Uhr eine Auswahl vergangener Konzerte aus vielen der führenden Konzertsäle Europas. Am Donnerstag, den 2. April 2020, steht Beethovens 5. Klavierkonzert mit Pianist Yefim Bronfman und dem Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Andris Nelsons (vom 1. Mai 2018 im KONZERTHAUS DORTMUND) auf dem Programm.

—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—


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