Cottbus, Staatstheater Cottbus, Eröffnungswochenende – Mazeppa und mehr, 23. bis 25.10.2020

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus zum Premierenauftakt

Ballett, Schauspiel, Musiktheater, Philharmonisches Orchester präsentieren drei Premieren, davon zwei Uraufführungen

Vom 23. bis 25. Oktober 2020 lädt das Staatstheater Cottbus zum Premierenauftakt für die Saison 20.21 ein. Ballett, Schauspiel, Musiktheater und Philharmonisches Orchester präsentieren sich in drei Premieren, davon zwei Uraufführungen. Nach der langen, pandemiebedingten Theaterpause ist dieses Premierenwochenende für alle Mitarbeiter*in-nen des Staatstheaters ein lange erwarteter Startschuss: endlich kann das künstlerische Team um den neuen Intendanten Stephan Märki seine Vision für das Haus in konkreten Inszenierungen vorstellen und können die Ensembles ihren Dialog mit dem Publikum aufs Neue beginnen.

Staatstheater Cottbus / NUR EIN WIMPERNSCHLAG ... - Ballettabend von Oliver Preiß | Uraufführung Szenenfoto mit Alyosa Forlini © Claudia Bernhard

Staatstheater Cottbus / NUR EIN WIMPERNSCHLAG … – Ballettabend von Oliver Preiß | Uraufführung Szenenfoto mit Alyosa Forlini © Claudia Bernhard

Im Ballett wendet sich Choreograf Oliver Preiß in der Kammerbühne mit der Urauffüh-rung „Nur ein Wimpernschlag …“ essentiellen menschlichen Empfindungen zu. In neun packenden Solos schnürt er gemeinsam mit dem Cottbuser Ballettensemble ein Bündel an Gefühlszuständen auf, mit dem sich Menschen konfrontiert sehen, wenn plötzlich Zeit zum Innehalten, zum Nachdenken und Nachspüren im Übermaß zur Verfügung steht. (Premiere 23. Oktober 2020, Kammerbühne)

Staatstheater Cottbus / UMKÄMPFTE ZONE Eine Bearbeitung des gleichnamigen Romans von Ines Geipel durch Armin Petras Uraufführung Szenenfoto mit: (oben v.l.n.r.) Susann Thiede und Lucie Luise Thiede (Schwester 1 und 2); (vorn) Johann Jürgens (Bruder) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / UMKÄMPFTE ZONE Eine Bearbeitung des gleichnamigen Romans von Ines Geipel durch Armin Petras Uraufführung Szenenfoto mit: (oben v.l.n.r.) Susann Thiede und Lucie Luise Thiede (Schwester 1 und 2); (vorn) Johann Jürgens (Bruder) © Marlies Kross

In der Regie von Armin Petras, seit dieser Spielzeit neuer Hausautor an der Cottbuser Bühne, bringt das Schauspiel im Großen Haus seine Bearbeitung von Ines Geipels Buch Umkämpfte Zone zur Uraufführung. Anhand ihrer Familiengeschichte reflektiert die Autorin Konflikte der (ost)deutschen Geschichte und schildert die Erfahrungen der Generation Mauer“. (Premiere 24. Oktober 2020, Großes Haus)

Staatstheater Cottbus / MAZEPPA Oper in drei Akten von Pjotr I. Tschaikowski Szenenfoto © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / MAZEPPA Oper in drei Akten von Pjotr I. Tschaikowski Szenenfoto © Marlies Kross

Im Musiktheater inszeniert die Regisseurin Andrea Moses mit Mazeppa eine selten gespielte Oper von Pjotr I. Tschaikowski. Die Geschichte um den opportunistischen Kosakenanführer Mazeppa wird in ihrer Lesart zur zeitlosen Fabel vom Zusammenbruch politischer Systeme, von Schock und Chance gesellschaftlicher Umwälzungen, alten Wunden und der Rolle der Massen. Die musikalische Leitung hat GMD Alexander Merzyn. (Premiere 25. Oktober 2020, Großes Haus)

Karten:
Die neuen Inszenierungen stehen in den nächsten Monaten regelmäßig auf dem Spiel-plan. Karten für alle Vorstellungen bis Ende Januar sowie Informationen über Zusatz-veranstaltungen gibt es im Besucherservice (Am Schillerplatz 1, 03046 Cottbus) und auf www.staatstheater-cottbus.de. Die Premieren sind ausgebucht.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—


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Hagen, Theater Hagen, WIR MACHEN WEITER – MIT UNSEREM COUCH-THEATER, April 2020

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

WIR MACHEN WEITER – MIT UNSEREM COUCH-THEATER

Das Theater Hagen hatte die Hoffnung, ab dem 19. April 2020 wieder die Türen für das Publikum öffnen und Vorstellungen anbieten zu können. Aufgrund der immer noch bestehenden „Kontaktsperre“ und den Anordnungen der Stadt Hagen ist dies leider nicht möglich. Derzeit wird geprüft, ob ab dem 1. Juni 2020 ein neu geplanter bzw. umgestellter Spiel-/Vorstellungsbetrieb im Theater Hagen wieder aufgenommen werden kann. Um auch dann den notwendigen Personen-Abstand zu gewährleisten, können vermutlich max. 350 Zuschauer*innen ins Große Haus und ca. 70 Zuschauer*innen ins Lutz gelassen werden.

Theater Hagen / Casa Azul - Inspired by Frida Kahlo © Oliver Look

Theater Hagen / Casa Azul – Inspired by Frida Kahlo © Oliver Look

Bis dahin möchte das Theater Hagen mit all seinen Sparten auch weiterhin für die Bevölkerung präsent bleiben und setzt sein vielseitiges Online-Programm unter dem Titel „Couch-Theater“ fort:

Jeden Samstagabend wird ab 19.30 Uhr die Aufzeichnung der Generalprobe einer Produktion aus dem Großen Haus gezeigt, welche dann sieben Tage online steht: 11.4. „Der Graf von Luxemburg“ (Operette von Franz Lehár), 18.4.: „Casa Azul – Inspired by Frida Kahlo“ (Ballett von Marguerite Donlon).

Zudem umfasst das „Couch-Theater“ (nach wie vor): „Kulturcafés“ (Kulturstreifzüge mit Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturg Fabian Bell), „Who’s afraid of opera“ (Podcasts mit Intendant Francis Hüsers), „Tanzen zwischen Stuhllehne und Küchentisch“ (Training für zu Hause), „Unter der Lupe: TransformMates“ (Lutz-Doku ab 11 Jahren), „Hausmusik“ (Philharmonisches Orchester Hagen online), „Das Lutz fürs Kinderzimmer“ (Bastel-, Hör- und Spielaktionen zu Lutz-Produktionen) sowie „SCRATCH@home“ (Singen zu Hause).

Das detaillierte Online-Programm und ausführlichere Informationen können der Webseite des Theaters (www.theaterhagen.de) entnommen werden. Das „Couch-Theater“-Programm ab dem 20. April 2020 wird nach Ostern dort wie in der Presse und dann auch in der nächsten Ausgabe der Theaterzeitung „jedesmalanders“, die am 2. Mai der Tageszeitung (Westfalenpost/Westfälische Rundschau) beiliegt, veröffentlicht.

Das Theater Hagen mit all seinen Mitarbeitern würde sich freuen, wenn ihm auch weiterhin Aufmerksamkeit und Interesse geschenkt werden.

—| Pressemeldung Theater Hagen |—


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Coburg, Landestheater Coburg, Die Prinzessin auf dem Kürbis – Uraufführung, 20.02.2020

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Landestheater Coburg

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

Die Prinzessin auf dem Kürbis – Roland Fister

Uraufführung am Landestheater Coburg

Donnerstag, 20.02.2020 11.00 Uhr wird die Kinderoper „Die Prinzessin auf dem Kürbis“ – komponiert von Roland Fister, Kapellmeister am Landestheater Coburg – uraufgeführt. Die junge Regisseurin Ilaria Lanzino, die erst vor kurzem den 1. Platz beim Europäischen Opern-Regiepreis gewann, und ihre Ausstatterin Emine Güner haben sich dem Stoff des Autors Heinz Janisch angenommen. Das Märchen Die Prinzessin auf dem Kürbis hinterfragt, ob eine klassische Prinzessin, wie die Prinzessin auf der Erbse, eigentlich so erstrebenswert ist, oder ob eine moderne Prinzessin nicht ganz anders sein sollte. Lanzino und Güner wagen diese Gemüserevolution mit viel Liebe zum Detail.

Landestheater Coburg / Die Prinzessin auf dem Kürbis © Sebastian Buff

Landestheater Coburg / Die Prinzessin auf dem Kürbis © Sebastian Buff

Die Musik von Roland Fister zu Die Prinzessin auf dem Kürbis spannt einen breiten Bogen von Filmmusik anmutenden Teilen bis zu klassischen Opernzitaten. Sie illustriert mit einem Augenzwinkern die turbulente Geschichte des vielfach ausgezeichneten Kinderbuch-Autors Heinz Janisch.

Ein Prinz ist auf der Suche nach der passenden Prinzessin, doch sie soll auf keinen Fall so empfindlichen sein wie die Prinzessin auf der Erbse. Eine Werbeanzeige an der Schlossmauer „Prinzessin gesucht“ bringt kein Ergebnis. Schließlich landet durch Zufall eine Rucksacktouristin in der Burg des Prinzen. Dieser lässt sie als Test auf einem Kürbis übernachten und fragt sich in einer Arie, die durchaus auch in einem Disneyfilm Platz gefunden hätte: „Ist sie die Eine?“ Am nächsten Morgen soll die juge Touristin seiner Meinung nach sofort seine Frau werden – sie ist entsetzt und möchte gleich wieder abreisen.

Nun muss der Prinz beweisen, dass er auch mit seiner Persönlichkeit überzeugen kann. Er versucht es unter anderem mit seinem Geigenspiel. Das Violinkonzert G-Dur von Vivaldi, das zum Standartrepertoire eines jeden Hobbygeigers gehört, bringt aber zunächst nicht den ersehnten Erfolg, da es beim Prinzen doch noch etwas schräg klingt und es ihm an Übung fehlt. Schließlich gibt es aber, wie in jedem guten Märchen, ein Happy End und es kann sogar eine Doppelhochzeit gefeiert werden, da auch die Dienerin der Erbsenprinzessin und der Diener des Prinzen zueinander finden.

Landestheater Coburg / Die Prinzessin auf dem Kürbis © Sebastian Buff

Landestheater Coburg / Die Prinzessin auf dem Kürbis © Sebastian Buff

Die Prinzessin auf dem Kürbis
Kinderoper in vier Szenen von Roland Fister | Text von Heinz Janisch nach dem gleichnamigen Kinderbuch

Uraufführung Donnerstag, 20. Februar 2020  –  11:00 Uhr, Großes Haus

Musikalische Leitung Roland Fister, Inszenierung Ilaria Lanzino, Bühne und Kostüme Emine Güner, Dramaturgie Dorothee Harpain, Die Prinzessin auf dem Kürbis Laura Incko,  Miranda / 2. Frau Kora Pavelic, Die Prinzessin auf der Erbse / 1. Frau Joanna Stark, Der Prinz Peter Aisher, Leupold Drachenschreck Simon van Rensburg
Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

Weitere Vorstellungen  Do, 27.02.2020, 11:00 Uhr, So, 08.03.2020, 15:00 Uhr, Fr, 20.03.2020, 11:00 Uhr, So, 22.03.2020, 15:00 Uhr, Mo, 13.04.2020, 12:00 Uhr, Do, 30.04.2020, 11:00 Uhr

Karten
Theaterkasse DI bis FR 10:00 – 17:00 Uhr, SA 10:00 – 12:00 Uhr

AWO – Mehr Generationen Haus, Neue Presse, Coburger Tageblatt, Schuhhaus Appis Bad Rodach, Buchhandlung Stache Neustadt bei Coburg/Rödental, Touristinformation & Naturparkcenter Sonneberg, Kur & Tourismus Service Bad Staffelstein und alle bekannten Vorverkaufsstellen von Reservix

—| Pressemeldung Landestheater Coburg |—


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Hagen, Theater Hagen, Letzte Vorstellung Cardillac, 09.02.2020

Februar 6, 2020 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Theater Hagen

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

„Cardillac“– Oper von Paul Hindemith
am Sonntag, 9. Februar 2020, 18.00 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus)
Letzte Vorstellung

Eine letzte Gelegenheit gibt es, die beeindruckende und selten zu erlebende Oper „Cardillac“ von Paul Hindemith (in deutscher Sprache mit Übertexten) im Theater Hagen zu besuchen: am 9. Februar 2020 mit Beginn um 18.00 Uhr (Großes Haus).

Schmuck verkaufen und den Käufer dann hinterrücks ermorden, um auf diese Weise Schmuck und Geld behalten zu können, klingt nach einem rein materialistisch motivierten Geschäftsmodell. Nicht so beim Goldschmied Cardillac, der doch genau das tut. Aber er mordet eben nicht aus Geldgier, sondern schlicht, weil er nicht ertragen kann, dass ‚sein’ Schmuck nicht mehr bei ihm ist – der Künstler wird zum Psycho-Serientäter, und eine Stadt sucht einen Mörder …

Theater Hagen / Cardillac - Thomas Berau (Cardillac), Thomas Paul (Kavalier). - © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / Cardillac – Thomas Berau (Cardillac), Thomas Paul (Kavalier). – © Klaus Lefebvre

E.T.A. Hoffmann hat mit seiner Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ den Stoff für diesen Krimi geliefert, den Paul Hindemith in den 1920er Jahren, zur Zeit von ‚Bauhaus‘ und ‚neuer Sachlichkeit‘, vertont hat.

Für die Umsetzung dieses Künstler-Psycho-Dramas zeichnen Jochen Biganzoli (Inszenierung), Wolf Gutjahr (Bühne), Katharina Weissenborn (Kostüme), Hans-Joachim Köster (Licht), Wolfgang Müller-Salow (Choreinstudierung) und Francis Hüsers (Dramaturgie) verantwortlich. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Joseph Trafton.

Diese klangreiche, dramatische, fesselnde Oper wird präsentiert von: Thomas Berau (Cardillac), Angela Davis (Cardillacs Tochter), Milen Bozhkov (Offizier), Thomas Paul (Kavalier), Veronika Haller (Eine Dame), Ivo Stánchev (Goldhändler), Kenneth Mattice (Der Führer der Prévôté); Chor und Extrachor des Theaters Hagen, Statisterie des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Diese Produktion wurde freundlicherweise von der Bürgerstiftung der Theaterfreunde Hagen unterstützt.

—| Pressemeldung Theater Hagen |—


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