Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Premierenfieber zu Giselle, 11.12.2008

Dezember 11, 2008 by  
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Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Premierenfieber zu „Giselle“

Donnerstag, 11. Dezember 2008 um 18.00 Uhr im Foyer des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen

Am Donnerstag, 11. Dezember 2008 findet erstmalig in dieser Spielzeit das Premierenfieber für ein Ballett statt – „Giselle“.

Alle, die mit dem MiR-Ballettdirektor und Choreograf Bernd Schindowski sowie seiner Compagnie und der Neuen Philharmonie Westfalen der Premiere entgegenfiebern wollen, sind herzlich eingeladen um 18.00 Uhr in das Foyer des Großen Hauses im MiR zu kommen und dort vom Ballettdirektor und seinem Team persönlich in die Geheimnisse dieses märchenhaften Stücks eingeweiht zu werden.

Im Anschluss an das Gespräch laden Bernd Schindowski und Dirigent Bernhard Stengel zu einer Bühnenorchesterprobe von „Giselle“ ein.

Der Eintritt ist wie immer frei.

—| Pressemeldung Musiktheater im Revier |—

 

Hamburg, Philharmonie Hamburg, Simone Young dirigiert Bruckners Achte, 14.12.2008

Dezember 11, 2008 by  
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Philharmoniker Hamburg

Himmelsstürmende Architektur

Simone Young dirigiert Bruckners Achte

Hamburger Philharmoniker / Simone Young ©  Monika Ritterhaus

Hamburger Philharmoniker / Simone Young © Monika Ritterhaus

Simone Youngs Bruckner-Zyklus schreitet weiter fort: Jüngst erschien die Vierte als Live-Mitschnitt der letzten Saison und wurde bereits mit Kritikerlob bedacht. »Es wird nicht allein an der frühen Fassung der vierten Sinfonie liegen, wenn diese Einspielung Bestand haben wird. Denn sowohl die ungewohnte Eigenwilligkeit der Partitur wie auch die Interpretation von Simone Young lassen aufhorchen. Mit kluger Hand führt sie in dieser Live-Produktion ihre Philharmoniker zu einer ausgewogenen Leistung« schreibt das »Fono Forum«. Im 4. Philharmonischen Konzert steht nun die Achte auf dem Programm und bietet damit Gelegenheit, die Urfassung einer weiteren Bruckner-Sinfonie zu erleben. »Möge sie Gnade finden«, befand der Komponist demütig zu dieser ersten Fassung, die er im Hochgefühl seines künstlerischen Durchbruchs herausbrachte. Doch sie fand weder Gnade noch Gehör – und der tief niedergeschlagene Bruckner rang sich zu einer vermeintlich »gefälligeren« Version durch. So kürzte er nicht nur radikal das Finale, und weniger umfangreich auch die übrigen Sätze, sondern griff auch in Harmonik und Melodik ein, radierte und überklebte ganze Seiten der handschriftlichen Partitur. Erst 85 Jahre nach ihrem Entstehen wurde diese Urfassung wieder zugänglich gemacht – in dieser Gestalt hat Bruckner selbst sein Werk nie gehört.

Das Konzert wird wieder für CD aufgezeichnet und erscheint bei OehmsClassics.

4. Philharmonisches Konzert in der Laeiszhalle (Großer Saal)
Sonntag, 14. Dezember 2008, 11.00 Uhr
Montag, 15. Dezember 2008, 20.00 Uhr

Einführung jeweils 45 Minuten vor dem Konzert im Kleinen Saal der Laeiszhalle

Musikalische Leitung   Simone Young

Anton Bruckner Sinfonie Nr. 8 c-Moll Urfassung

—| Pressemeldung Philharmoniker Hamburg |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, URAUFFÜHRUNGzeitoper V Schwabengarage Die Jagd, 18.12.2008

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Oper Stuttgart

URAUFFÜHRUNGzeitoper V

Schwabengarage – Die Jagd

Eine Naturoper mit Autos von Marios Joannou Elia

Text von Marianne Freidig und Andreas Liebmann

Eine Koproduktion von Staatsoper Stuttgart und Theater Rampe

18. Dezember 2008, 20.30 Uhr

Schwabengarage Stuttgart, Cannstatter Straße 46

Karten für 15 Euro und ermäßigt 8 Euro unter www.staatstheater-stuttgart.de/karten

Weitere Aufführungen: 20., 23., 27., 30. und 31. Dezember 2008

Musikalische Leitung                                              Bernhard Epstein

Regie                                                                         Eva Hosemann

Bühne                                                           Hubert Schwaiger

Kostüme                                                                   Ingrid Leibezeder

Dramaturgie                                                 Xavier Zuber

Besetzung

Michael Hofmeister, Christoph Kail, Yuko Kakuta, Mark Munkittrick, Janin Roeder und Valerie Oberhof

Mitglieder des Staatsorchesters Stuttgart

Hup(Räume): Naturoper mit Autos in der Schwabengarage

Uraufführung  der „Schwabengarage – Die Jagd“ im Autohaus mit der Staatsoper Stuttgart und dem Theater Rampe am 18. Dezember 2008

PS gleich Status, ausgefallenes Modell gleich Individualität, Mobilität gleich Freiheit? Das ist der Stoff aus dem Auto-Träume sind. Und wo können die Wunschfantasien des Käufers besser erspürt werden, als im Stuttgarter Autohaus par excellence: der Schwabengarage? Dort stellt die Staatsoper Stuttgart in ihrer Reihe zeitoper in einer Koproduktion mit dem Theater Rampe des „Deutschen liebstes Kind“ ins Zentrum eines Musiktheaters. Die zeitoper „Schwabengarage – Die Jagd“ von Marios Joannou Elia verwandelt die gleichnamige Garage in der Cannstatter Straße 46 in eine Bühne und macht PKWs zu Protagonisten. Das Musiktheater in der Regie von Rampe-Intendantin Eva Hosemann wird am Donnerstag, den 18. Dezember um 20.30 Uhr in der Schwabengarage uraufgeführt.

Der junge zypriotische Komponist Marios Joannou Elia hat bereits mehrfach ungewöhnliche Klangkörper wie Fahrräder oder Autoteile in seine Arbeiten integriert und wurde dafür u.a. mit dem Edison Denisov Preis in Moskau und dem BMW Kompositionsförderpreis der Musica Viva in München ausgezeichnet. Sein Instrumentarium diesmal: Sechs Kleinwagen, darunter ein Aston Martin und ein Jaguar sowie Musiker des Staatsorchesters Stuttgart, Chor, vier Sänger des Opernensembles und drei Schauspieler des Theater Rampe. Die musikalische Leitung dieser zeitoper, in welchem sich Text, Musik, Gesang und Sprache verweben, hat Bernhard Epstein inne.

„Schwabengarage – Die Jagd“ beschränkt sich nicht auf das Abbilden der Welt des Autohandels, sondern setzt den PKW als Symbol technisierter Lebensrealität neben das Naturerlebnis: Die Autoren Andreas Liebmann und Marianne Freidig, deren Stück „Top Kids“ kürzlich am Schauspiel Stuttgart gezeigt wurde, senden eine Familie zum Autokauf. Dabei mutiert der Ausstellungsraum zum Waldgebiet, Autos werden zu Tieren, die Begierde nach dem neusten Modell verwandelt sich in eine Sehnsucht nach Ursprünglichkeit…

Diese „Naturoper mit Autos“ im Dienstleistungsambiente spürt dem Antagonsimus von Technik und Natur nach und folgt dabei der Dramaturgie eines Sommernachtsraums: Die Protagonisten, zunächst Kunden in einem Kaufhaus, finden sich in eigenen Wunschwelten wieder. Die imaginierte Waldpartie wird ein Ausflug in das eigene Selbst und zu einem Szenario der „Selbstbelauschung“.

Mit der Reihe „zeitoper“ hat die Staatsoper Stuttgart ein unkonventionelles Musiktheater etabliert, das „auf die Straße geht“ und Orte im öffentlichen Raum bespielt. Erstmalig kommt es  bei der „Schwabengarage – Die Jagd“ zu einer Zusammenarbeit mit dem Theater Rampe.

BiografienMarios Joannou Elia ist verantwortlich für die Musik zu der „zeitoper V – Schwabengarage“. Der gebürtige Zypriote studierte Komposition bei Adriana Hölszky am Mozarteum in Salzburg sowie bei Klaus Huber in Basel. Weitere musikalische Anregungen folgten durch Begegnungen mit Karlheinz Stockhausen, Helmut Lachenmann und Georges Aperghis. Er erhielt zahlreiche Stipendien, u.a. des Österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie das Österreichische Leistungsstipendium für Komposition. Marios Joannou Elia hatte bereits während seiner Studienzeit erste internationale Erfolge mit „A pair of scissors and thousand threads“ in 2002 an der Cambridge University New Music Society. Für seine Komposition „Antidoron“ wurde er 2004 mit dem 1. Preis des Lutos?awski Award in Warschau ausgezeichnet. Weitere Preise folgten, so z.B. der 1. Preis des Edison Denisov Internationalen Kompositionswettbewerbs in Moskau, den BMW Kompositionsförderpreis der Musica Viva in München sowie den Theodor-Körner-Fonds Kompositionspreis in Wien. Mit weiteren Stipendien und Kompositionsförderungen wurde Marios Joannou Elia ausgezeichnet, so u.a. von der A.G. Leventis Stiftung in Paris, der Kunststiftung Baden-Württemberg, der Akademie der Künste Berlin, dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau in Dresden, der Allianz Kulturstiftung in München und der Hinrichsen Stiftung in London. Er erhielt ausserdem Auszeichnungen vom österreichischen Bundeskanzleramt und von der Republik Zypern. Zu Elias musiktheatralischen und multimedialen Kompositionen zählen u.a. „Strophes“ für den Ausstellungsraum der VW Gläsernen Manufaktur in Dresden in 2003/04 sowie die Uraufführung „As time goes by“ an der Staatsoper Hannover im Einsteinjahr 2005 und „Die Reise des G. Mastorna“, eine Uraufführung im Flughafen Salzburg in 2006.

Marianne Freidig erarbeitete zusammen mit Andreas Liebmann den Text für die zeitoper V „Schwabengarage – Die Jagd“. Marianne Freidig, die an den Universitäten Bern und Paris Germanistik und Kunstgeschichte studierte, gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Dramatikerinnen der jüngeren Generation, ihre beiden Stücke „Manana – Eine Familienreparatur“ und „Top Kids“ wurden am Schauspiel Stuttgart uraufgeführt. Zur Zeit schreibt sie an einem Auftragsstück für das Stadttheater Bern, in dem sie die Folgen des Klimawandels in ihrer Heimat im Berner Oberland aufgreift. Marianne Freidig erhielt für ihre Theaterstücke zahlreiche Stipendien und Preise sowie Einladungen zu Internationalen Festivals. Für ihr Stück „Gift“ war sie jüngst für den Welti Preis, den schweizerischen Literaturpreis der Welti-Stiftung für Drama, nominiert. In 2007 erhielt sie als Stipendium ein sogenanntes „Werkjahr“ der Pro Helvetia Stiftung.

Andreas Liebmann erarbeitete zusammen mit Marianne Freidig den Text zu der zeitoper V „Schwabengarage – Die Jagd“. Er wurde 1972 in Zürich geboren, studierte an der Schauspiel-Akademie in Zürich und arbeitete u.a. mit Volker Hesse, Stephan Müller und Barbara Weber. Als freischaffender Performer, Theatermacher und Autor arbeitete Andreas Liebmann in den letzten Jahren hauptsächlich mit der Performance-Gruppe „Gaststube“, u.a. an den Sophiensælen Berlin, beim Theaterspektakel Zürich, in Wien und am TNT Bordeaux. Sein Interesse gilt dem Übergang zwischen direkten Interventionen mit Publikum und Passanten zur Verdichtung im theatralischen und installativen Bereich. Weitere Performances von Andreas Liebmann fanden u.a. am Jungen Theater Bremen, am HAU Berlin, auf Kampnagel Hamburg und in La Paz, Bolivien statt. 2005 nahm er am Autoren-Förderprogramm des Dramenprozessors in Zürich teil, wobei sein Stück „Schnitt“ entstand, welches 2007 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt wurde. Im gleichen Jahr wurde auch „Die Mechanik der Ereignisse“, ein Kurzstück, an der Schaubühne Berlin uraufgeführt. 2007 war Andreas Liebmann zu den Autorenwerkstatt-Tagen des Burgtheaters Wien eingeladen. Mit seinem neuesten Stück „Explodiert“ war er zudem am Stück Labor Basel des Theaters Basel sowie am Stückemarkt des Theatertreffens in Berlin 2008 eingeladen. Seine Stücke sind beim S. Fischer Verlag Theater und Medien verlegt.

Bernhard Epstein dirigiert in dieser Spielzeit die zeitopern „Schwabengarage“ und „Zivilcourage“ sowie „Hänsel und Gretel“. Er studierte Klavier und Dirigieren in Stuttgart, Hannover und Berlin und war Preisträger verschiedener Klavierwettbewerbe, u.a. beim Deutschen Tonkünstlerverband und beim Steinway-Wettbewerb in Hamburg. 2004 gewann er den Bad Homburger Dirigentenwettbewerb. Als Gastdirigent arbeitete er mit zahlreichen Orchestern wie den Berliner Symphonikern, dem Niedersächsischen Staatsorchester, dem Sinfonieorchester Schleswig-Holstein, den Wuppertaler Sinfonikern, dem Sinfonieorchester Münster, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie und dem Litauischen Nationalorchester. Er dirigierte Opernproduktionen wie „Gianni Schicchi“ mit dem Orchester der Hochschule der Künste Berlin, „Didon et Enée“ mit dem Ensemble Baroque L’Orfeo Bordeaux und „Die Fledermaus“ mit der Jungen Kammeroper Köln. Von 2004 bis 2006 war er Kapellmeister an der Staatsoper Hannover, wo er u.a. „Alcina“, „Lucio Silla“, „Le nozze di Figaro“, „La traviata“, „Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“ und eine Uraufführung in der Reihe zeitoper leitete. Seit 2007 hat Bernhard Epstein eine Professur für Korrepetitionslehre an der Musikhochschule Stuttgart inne. 2008 übernimmt er die musikalische Leitung verschiedener Opernproduktionen wie Rossinis „L’occasione sulla Scala“ an der Opernschule Stuttgart und Rameaus „Les Fêtes d’Hébé“ beim Festival Bayreuth Barock.

Eva Hosemann ist die Regisseurin der zeitoper „Schwabengarage“. Sie wurde 1962 in Augsburg geboren und erhielt ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Ab 1982 arbeitete sie als Schauspielerin u.a. am Burgtheater Wien, am Volkstheater Wien, an der Landesbühne Hannover und am Forum Stadtpark Graz. Zudem arbeitet sie immer wieder beim Hörfunk als Sprecherin. Seit 1995 ist sie als Regisseurin tätig. Von 1998 bis 2003 leitete sie gemeinsam mit Stephan Bruckmeier das Theater Rampe und von 2001 bis 2004 das Donaufestival Niederösterreich. Seit der Spielzeit 2003/04 ist Eva Hosemann Intendantin des Theater Rampe. Zuletzt inszenierte sie „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt am Theater Phönix in Linz, „Tod eines Handlungsreisenden“ von Arthur Miller am Schauspielhaus Salzburg und „Nordost“ von Torsten Buchsteiner am Theater Rampe in Stuttgart. 1986 erhielt sie den Würdigungspreis des Landes Österreich, 1996 den Theaterpreis der Stadt Köln und 2004 den Theaterpreis des Festivals THEATERZWANG für ihre Inszenierung von „Katzen haben sieben Leben“ von Jenny Erpenbeck.

Ingrid Leibezder ist für die Kostüme bei der ersten zeitoper-Neuproduktion in dieser Spielzeit, der Urauf­führung „Schwabengarage – Die Jagd“ verantwortlich. Seit ihrer Ausbildung an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien für Bühnenkostüm ist Ingrid Leibezeder freischaffende Kostümbildnerin für Theater, Oper, Tanz und Film. In dieser Zeit entwarf sie zahlreiche Kostümbilder für Filme und Theateraufführungen, so u.a. in Wien, Köln, Braunschweig, Stuttgart, Freiburg, Tübingen, Salzburg und Linz.

Janin Roeder spielt die Mutter Maria in der Uraufführung der zeitoper „Schwabengarage – Die Jagd“. Sie studierte an der Folkwang-Hochschule Essen in den Fächern Schauspiel, Gesang und Tanz und war im Anschluss an ihr Studium  mit ersten freiberuflichen Soloprogrammen zu sehen. Es folgten weitere Arbeiten und Engagements am Stadttheater Konstanz sowie am Casa Nova Theater in Essen, am Stadttheater Gießen, am Musicaltheater Duisburg in „Les Misérables“, am Schauspielhaus Düsseldorf, am Theater Münster sowie an verschiedenen Theaterfestivals, wie z.B. Festival Big/ Italien, Theaterszene Europa/ Köln, Theaterfestival Krakau sowie dem Festival Meeting Neuer Tanz. 1998 erfolgte die Gründung des freien Ensembles Cantadoras zusammen mit Adriana Kocijan sowie Lesungen und Arbeiten für den Hörfunk. Janin Roeder ist Preisträgerin von Theaterzwang Dortmund 2004 mit „Katzen haben sieben Leben“, einer Koproduktion mit dem theater rampe stuttgart. 2006 wurde sie zu Theaterzwang 2006 mit der Kinder- und Jugendproduktion „Verwandlungen“ eingeladen. Sie arbeitet außerdem als Lehrbeauftragte an der Folkwang-Hochschule in Bochum für das Fach Stimme.

Valerie Oberhof spielt die Tochter Isabell in der Uraufführung der zeitoper „Schwabengarage – Die Jagd“. Sie wurde 1976 in München geboren und absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Berlin. Sie war u.a. als Susanne in „Trilogie des Wiedersehens“, als Desdemona in „Othello“, als Kriemhild in „Die Nibelungen“, als Ismene in „Antigone“, als Lotte in „Die Leiden des jungen Werther“ sowie in den Hauptrollen in „Der Bus“, „Salome“ und „Das Käthchen von Heilbronn“ zu sehen. Valerie Oberhof arbeitete mit Regisseuren wie Stefan Metz, Tilman Gersch, Mark Zurmühle sowie mit dem Regieteam Kranz/Nordalm. Von 2001 bis  2005 war sie Mitglied im Ensemble des Deutschen Theaters in Göttingen. Sie lebt als freischaffende Schauspielerin in Berlin.

Mark Munkittrick singt in der Spielzeit 2008/09 die Partien des Onkel Bonzo in „Madama Butterfly“, Angelotti in „Tosca“, Kaspar in „Der Freischütz“ und Priester in der Neuproduktion „Teseo“. In Boston geboren, lehrte er nach dem Studium der Politikwissenschaften Englisch an der Universität von Teheran und debütierte während dieser Zeit an der dortigen Königlichen Oper. Sein amerikanisches Debüt gab er in der Carnegie Hall in New York, worauf ein Engagement an die New York City Opera folgte. 1979 wurde er nach Karlsruhe verpflichtet. Seit 1985 ist er Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart, wo ihm in 2007 der Titel des Kammersängers verliehen wurde. In Stuttgart war er u.a. als Poeta in „Sitten und Unsitten des Theaters“, Taddeo in „L’italiana in Algeri“, Bill in „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, Wesener in „Die Soldaten“, als Ferrando in „Il trovatore“, Reinmar im „Tannhäuser“ und Escamillo zu erleben. Er sang Plutone in „L’Orfeo“, Hans Foltz, Micha in „Die verkaufte Braut“, Alberich in „Siegfried“, Paolo Calvi in „Die Gezeichneten“, den Hauptmann in „Simplicius Simplicissismus“, Zweiter Geharnischter, Bartolo und Montano in „Otello“.

Yuko Kakuta ist in 2008/09 als Blonde, als Celia in „Lucio Silla“, als Ilia in „Idomeneo“, als Alice in „Le Comte Ory“ , als Rosina in „Il barbiere di Siviglia“ sowie als Sacerdotessa in der Neuproduktion „Aida“ zu erleben. Sie wurde in Osaka in Japan geboren, studierte zuerst Gesang an der Musikhochschule in ihrer Heimatstadt, dann an der Staatlichen Universität der Künste in Kyoto und ab 1999 an der Universität der Künste in Berlin. Bei den Festspielen in Aix-en-Provence debütierte sie als Hermia in „Summer Night’s Dream“. 2002/03 wurde sie an die Staatsoper Hannover verpflichtet, bevor sie 2006/07 Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart wurde. In der umjubelten Produktion „Al gran sole carico d’amore“ von Luigi Nono in der Regie von Peter Konwitschny gastierte sie beim Edinburgh Festival. Zuletzt war sie in Stuttgart als Frasquita in „Carmen“, als Despina in „Così fan tutte“ sowie als Blonde in „Die Entführung aus dem Serail“ zu hören. Darüber hinaus umfasst ihr Repertoire Partien wie Prinzessin Fantasia in „Die Reise zum Mond“, die Königin der Nacht, Sand- und Taumännchen in „Hänsel und Gretel“, Serpetta in „La finta giardiniera“, Ciboletta in „Eine Nacht in Venedig“ sowie Eine Fünfzehnjährige in „Lulu“. Ferner wirkte sie bei der Uraufführung „iOPAL“ von Hans-Joachim Hespos in Hannover mit. Konzerte und Gastspiele führten sie nach Berlin, Bremen, Schwerin, Ingolstadt, München und nach Japan.

Hubert Schwaiger

Geboren in Österreich. Von 1984 bis 1987 Ausbildung zum Elektrotechniker an der Fachschule für Elektrotechnik und Leistungselektronik. Ab 1990 Arbeit als Beleuchter am Salzburger Landestheater und bei den Salzburger Festspielen.

1993 erhielt er das Diplom als Beleuchtungsmeister, von diesem Zeitpunkt an  stellvertretender Leiter der Beleuchtungsabteilung am Salzburger Landestheater.

1996 Übernahmeder Technischen Leitung für die Szene Salzburg und Tätigkeit als Lichtdesigner für den Beitrag zur Eröffnung der Salzburger festspiele von Anne Teresa De Keersmaeker, sowie für Susan Quinn`s Dance Company und die Konzertdirektion Schlote.

Von 1999 bis 2005 Leitung der Licht- und tonabteilung am Schauspielhaus Salzburg.

Seit 2006 als freischafender Lichtdesigner für die Salzburger Festspiele, das Schauspielhaus Salzburg, Theater Phönix Linz, den Innsbrucker Tanzsommer, die Herbsttanztage Salzburg,

das Eclat-Festival Stuttgart und viele freie Gruppen.

Zusammenarbeit mit namhaften Regisseuren: Jan Fabre, Christoph Loy, Jürgen Flimm, Nikolaus Lehnhoff, Martin Kusej, Peter Sellars, Achim Freyer, Thierry Bruehl, Lutz Hochstraate, Robert Pienz, Renate Rustler-Ourth, u.a. Zahlreiche Arbeiten als Lichtdesigner für Opern und Schauspiele wie Kasimir und Karoline, Nathan der Weise, Der Mann ohne Eigenschaften, Die Zähmung der Widerspenstigen, Lulu, Hamlet, Cyrano de Bergerac, Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Etc.

Internationale Tätigkeit als Lichtdesigner u.a.. in Deutschland, Schweiz und Spanien.

Christoph Kail wurde in Wien geboren und erhielt seine Schauspielausbildung am Franz Schubert Konservatorium für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Engagements führten ihn ans Landestheater Niederösterreich, ans Schauspielhaus Salzburg, ans Theater Phönix Linz sowie ans Theater Rampe in Stuttgart. Er nahm an verschiedenen Projekten teil, u.a. mit der Editta Braun Company in Salzburg, Wien, Brüssel, Kairo und Daktar. Im Rahmen des Zyklus „Operadhoy“ arbeitete er mit an dem Projekt „Zangesi“ im Teatro Albéniz Madrid. Darüber hinaus war er bei den Raimundfestspielen, den Bregenzer Festspielen und den Salzburger Festspielen zu sehen.

Pressemeldung Oper Stuttgart

Essen, Philharmonie Essen, Swingende Weihnacht überall, 16.12.2008

Dezember 10, 2008 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © SvenLorenz

Philharmonie Essen © SvenLorenz

Philharmonie für Kinder: „Swingende Weihnacht überall“ mit dem King of Swing Orchestra

am Dienstag, 16. Dezember 2008 um 11 und 15 Uhr im Alfried Krupp Saal der Philharmonie Essen

Besinnliche Stille zur Weihnachtszeit? Nicht mit dem King of Swing Orchestra! – Humor und jazzig-swingende Musik sind für Drummer und Bigband-Leader Peter Fleischhauer ganz wichtig, und diese Zutaten dürfen natürlich auch und gerade in der Vorweihnachtszeit nicht fehlen.

Und so bieten die beiden Konzerte „Swingende Weihnacht überall“ in der Reihe „Philharmonie für Kinder“ am Dienstag, 16. Dezember 2008 um 11.00 Uhr und um 15.00 Uhr im Alfried Krupp Saaldem kleinen (und großen) Philharmonie-Publikum die Gelegenheit, sich mit schwungvoller Swingmusik auf die bevorstehenden Ferien und auf ein fröhliches Weihnachtsfest einzustimmen. Gemeinsam mit den Stars des King of Swing Orchestra – das sind Anna Larsen „Fräulein Swingwunder“, Tony Daniels (Gesang), Engelbert Wrobel (Klarinette) sowie Rolf Gildenast (Moderation) – werden bekannte Weihnachtslieder gespielt und gesungen. Alle sind bei dieser Musik, die in die Beine geht, zum Mitmachen eingeladen: Lasst die Füße wippen und die Finger schnippen!

Ein Konzert für jazzbegeisterte Kinder ab 6 Jahren, in dem das King of Swing Orchestra Weihnachtslieder zum Mitsingen – und Mitswingen – präsentiert.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

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