Essen, Philharmonie Essen, Thomas Hampson singt Lieder von Bernstein und Mahler, 19.05.2018

Mai 15, 2018 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Thomas Hampson © Kristin Höbermann

Philharmonie Essen / Thomas Hampson © Kristin Höbermann

Thomas Hampson – Lieder von Bernstein und Mahler

Samstag, 19. Mai 2018, um 20 Uhr

„To Lenny with Love“ – schon allein der Titel des Liedrecitals bringt Thomas Hampsons besondere Verehrung für Leonard Bernstein und dessen Werk zum Ausdruck. Am Samstag, 19. Mai 2018, um 20 Uhr ist der amerikanische Bariton in der Philharmonie Essen zu Gast. Es handelt sich dabei um den Nachholtermin des ursprünglich für den 6. Januar 2018 geplanten Konzertes, das krankheitsbedingt abgesagt werden musste. Gemeinsam mit dem Pianisten Wolfram Rieger wird Hampson neben Werken von Leonard Bernstein Lieder aus Des Knaben Wunderhorn und „Lieder und Gesänge aus der Jugendzeit“ von Gustav Mahler singen. Zu dessen Werken pflegten der große Dirigent Bernstein und Hampson eine ganz besondere Beziehung.

Leonard Bernstein, dessen Geburtstag sich 2018 zum 100. Mal jährt, war während seiner letzten Lebensjahre einer der wichtigsten Wegbegleiter des damals durchstartenden Thomas Hampson. Mitte der 1980er Jahre sang der junge Bariton dem legendären Musiker, der sich als Dirigent so große Verdienste um Gustav Mahlers Werk erworben hatte, mit einem Mahler-Lied vor. Daraus entstand eine innige künstlerische Freundschaft, die beglückende Aufführungen und Einspielungen der Orchesterlieder des „Fin de Siècle“-Komponisten zur Folge hatte. Bis heute zählt Thomas Hampson zu dessen Maßstäbe setzenden Interpreten.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Essen, Philharmonie Essen, Christian Gerhaher und die Bamberger Symphoniker, 01.05.2018

April 26, 2018 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Christian Gerhaher © Jim-Rakete / SonyClassical

Philharmonie Essen / Christian Gerhaher © Jim-Rakete / SonyClassical

Christian Gerhaher und Bamberger Symphoniker zu Gast

Jakub Hrusa dirigiert am Dienstag, 1. Mai 2018, um 19:30 Uhr in der Philharmonie Essen

„Das Herz geht einem dabei auf“, sagte Antonín Dvorák über die dritte Sinfonie F-Dur von Johannes Brahms. Genauso geht es wohl den meisten Zuhörern. In der Philharmonie Essen steht das Werk nun am Dienstag, 1. Mai 2018, um 19:30 Uhr auf dem Programm: Die Bamberger Symphoniker spielen die Sinfonie unter der Leitung ihres Chefdirigenten Jakub Hr?ša. Mit dem Bariton Christian Gerhaher wird ein weiterer großer Künstler zu Gast sein. Er interpretiert den neu orchestrierten Liederzyklus „Das heiße Herz“ von Jörg Widmann, dem die Philharmonie Essen in dieser Spielzeit ein eigenes Künstlerporträt widmet. Zu Beginn erklingt Leoš Janá?eks Ouvertüre „Zárlivost“ zur Oper „Jenufa“.

[Von Christian Gerhaher wurden verschiedene Aufnahmen bei der Sony Classical veröffentlicht.]

Christian Gerhaher setzt nicht nur Maßstäbe als Liedinterpret, sondern ist auch in den großen Opernhäusern und Konzertsälen zu Gast. Er wurde mit bedeutenden Preisen wie dem Laurence Olivier Award oder dem Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet. Für Gerhaher komponierte Jörg Wdmann auch seinen 2013 uraufgeführten Liederzyklus „Das heiße Herz“ nach Gedichten von Klabund, Clemens Brentano, Peter Härtling, Heinrich Heine und aus „Des Knaben Wunderhorn“. In der Philharmonie Essen kommt nun die neu orchestrierte Fassung zur Aufführung. Die Uraufführung dieser Fassung findet wenige Tage zuvor am 26. April in der Konzerthalle Bamberg statt.

„Die Kunst des Hörens“:

Der Konzertabend beginnt um 19:30 Uhr mit einer Einführung mit Jörg Widmann, Jakub Hr?ša und dem Orchester, Konzertbeginn ist um 20:00 Uhr.

Konzerteinführung für Kinder:

Für Kinder ab 10 Jahren bietet die Philharmonie während des ersten Konzertteils eine separate Einführung in Brahms? Sinfonie an. Im zweiten Teil können sie das Werk dann gut vorbereitet live erleben.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Essen, Theater und Philharmonie Essen, Sopranistin Jessica Muirhead erhält Aalto-Bühnenpreis 2018

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Theater und Philharmonie Essen

Theater und Philharmonie Essen / Die verkaufte Braut (als Marie, hier mit Richard Samek als Hans), © Matthias Jung

Theater und Philharmonie Essen / Die verkaufte Braut (als Marie, hier mit Richard Samek als Hans), © Matthias Jung

Sopranistin Jessica Muirhead erhält Aalto-Bühnenpreis 2018

Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen zeichnet britisch-kanadische Sängerin aus Der Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen zeichnet die britisch-kanadische Sopranistin Jessica Muirhead mit dem Aalto-Bühnenpreis für junge Künstler 2018 aus. Gestiftet wird das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro von der Goldschmidt Thermit GmbH. Jessica Muirhead ist seit der Spielzeit 2015/2016 Mitglied des Aalto-Solistenensembles und konnte sich seitdem in zahlreichen Rollen präsentieren. In Heinrich Marschners Oper „Hans Heiling“ (kommende Vorstellungen am 29. April, 12./27. Mai und 22. Juni) sorgt sie als Anna zurzeit ebenso für Begeisterung wie als Elsa in Richard Wagners „Lohengrin“ (Vorstellungen am 22. April und 6. Mai). Glänzen konnte sie auch zu Beginn dieser Saison als „Verkaufte Braut“ Marie sowie in den vergangenen Spielzeiten als „Marguerite“ in Gounods „Faust“, Witwe Katerina in Martin?s „The Greek Passion“, Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“, Violetta in Verdis „La Traviata“, Gräfin Almaviva in Mozarts „Le nozze di Figaro“, Antonia in Offenbachs „Les contes d’Hoffmann“, Mimì in Puccinis „La Bohème“, Vitellia in Mozarts „Titus“ und Rosalinde in Strauß? Operette „Die Fledermaus“.

Theater und Philharmonie Essen / Jessica Muirhead © Nanc Price

Theater und Philharmonie Essen / Jessica Muirhead © Nanc Price

Jessica Muirhead erhielt ihren Master of Music von der McGill University Montreal. Zu den bisherigen Höhepunkten ihrer Karriere zählen Engagements an der Bayerischen Staatsoper München als Musetta („La Bohème“), an der Semperoper Dresden als Marguerite („Faust“) und Mimì („La Bohème“) sowie an der Volksoper Wien als Pamina („Die Zauberflöte“), Agathe („Der Freischütz“) und Antonia („Les contes d’Hoffmann“). Darüber hinaus sang sie Donna Anna („Don Giovanni“), Micaëla („Carmen“) und Gräfin Almaviva („Le nozze di Figaro“) bei der Canadian Opera Company, Vreli („A Village Romeo and Juliet“) in der Wexford Festival Opera, Violetta („La Traviata“) an der Dorset Festival Opera, und sie tourte mit dem Glyndebourne als Alice („Falstaff“). Ihr Konzertrepertoire umfasst Werke wie Haydns „Schöpfung“, Faurés „Requiem“, Mendelssohn Bartholdys „Elias“, Beethovens 9. Sinfonie, Brittens „War Requiem“ und Bergs „Sieben frühe Lieder“. Dabei trat sie u. a. mit den Hamburger Symphonikern,
dem Washington Orchestra, Bayerischen Rundfunkorchester und Orchestre de Chambre de Genève auf. 2012 wurde Jessica Muirhead beim Concours de Chant Toulouse mit dem Grand Prix ausgezeichnet sowie beim International Singing Contest Francisco Viñas Barcelona mit dem 2. Preis und dem Publikumspreis. Außerdem gewann sie die renommierte George London Foundation Competition in New York.

Theater und Philharmonie Essen / Lohengrin (als Elsa, hier mit Daniel Johansson als Lohengrin und Aron Gergely als Schwan) © Forster

Theater und Philharmonie Essen / Lohengrin (als Elsa, hier mit Daniel Johansson als Lohengrin und Aron Gergely als Schwan) © Forster

Der spartenübergreifende Aalto-Bühnenpreis für junge Künstler wurde erstmals 1990 vom Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören heute national und international gefragte Künstler wie die Schauspielerin Tatjana Clasing, der Bassist Franz-Josef Selig, der Tenor Torsten Kerl und der Tänzer Raul Raimondo Rebeck. Zuletzt ausgezeichnet wurde 2017 Silvia Weiskopf, Ensemblemitglied am Schauspiel Essen.

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Essen, Philharmonie Essen, Esa-Pekka Salonen Philharmonia Orchestra London, 19.04.2018

April 16, 2018 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Esa-Pekka Salonen und dem Philharmonia Orchestra © Benjamin Ealovega

Philharmonie Essen / Esa-Pekka Salonen und dem Philharmonia Orchestra © Benjamin Ealovega

Philharmonia Orchestra London – Mahler und Beethoven

 19. April 2018 um 19:30 Uhr

Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 und Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 2 – frühe Orchesterwerke zweier Komponisten mit großen Namen. Zusammengeführt werden sie in der Philharmonie Essen von einem europäischen Spitzenorchester:

Das Philharmonia Orchestra London spielt am Donnerstag, 19. April 2018, um 19:30 Uhr unter der Leitung seines Chefdirigenten Esa-Pekka Salonen. Mit den Anfangstakten seiner ersten Sinfonie schuf Gustav Mahler eine der geheimnisvollsten Einleitungen der Musikgeschichte. „Wie ein Naturlaut“ vermerkte er dazu in der Partitur, die das Klanggeschehen bald schon zu mächtiger Größe anwachsen lässt. Ursprünglich sollte das Werk den Titel „Titan, eine Tondichtung in Sinfonieform“ tragen. Mahler nahm damit auch Bezug auf den gleichnamigen Roman von Jean Paul, der seinen Helden jedoch einen „Anti-Titan“ nannte: „Jeder Himmelsstürmer findet seine Hölle.“  In Beethovens zuvor erklingender Sinfonie kündigt sich bereits – vor der auf den Helden Napoleon komponierten Eroica – ein revolutionärer Gestus in der Musik an.

Das Philharmonia Orchestra hat seinen Sitz mitten in London, in der Royal Festival Hall im Southbank Centre, wo es jährlich über 50 Konzerte gibt. Der Klangkörper wurde 1945 vom EMI-Produzenten Walter Legge gegründet, verwaltet sich seit 1964 selbst und gehört seinen 80 Mitgliedern. In den ersten sieben Jahrzehnten arbeitete es mit den meisten führenden Künstlern des 20. Jahrhunderts zusammen, wie etwa Strauss und Karajan. Seit 2008 ist der finnische Dirigent und Komponist Esa-Pekka Salonen Chefdirigent und künstlerischer Berater des Orchesters.

„Die Kunst des Hörens“:

Der Konzertabend beginnt mit einer Einführung mit Esa-Pekka Salonen und dem Orchester um 19:30 Uhr, Konzertbeginn ist um 20:00 Uhr.

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