Essen, Philharmonie Essen, Essener Philharmoniker in Polen – Penderecki Festival, 17. – 19.09.2018

September 12, 2018 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Essener Philharmoniker © Hamza Saad

Philharmonie Essen / Essener Philharmoniker © Hamza Saad

Essener Philharmoniker – Penderecki Festival in Polen

Die Essener Philharmoniker werden noch in diesem Monat drei Tage in Polen zu Gast sein: Vom 17. bis 19. September spielt das Orchester drei Konzerte beim internationalen Krzysztof Penderecki Festival – zwei davon in Essens Partnerstadt Zabrze, eines in Krakau. Der erste Tag der Konzertreise führt eine Kammerformation der Essener Philharmoniker zunächst 320 Meter in die Tiefe: Im historischen Bergwerk Guido (benannt nach seinem Gründer Reichsgraf Guido Henckel von Donnersmarck) stehen Werke von Beethoven und Penderecki auf dem Programm.

Einen Tag später präsentiert das große Sinfonieorchester unter der Leitung von Friedrich Haider in der Krakauer Philharmonie neben Musik von Mozart und Tschaikowski wiederum zwei Kompositionen von Krzysztof Penderecki, der im kommenden November seinen 85. Geburtstag feiern darf. Im Haus für Musik und Tanz in Zabrze findet schließlich am 19. September das dritte Konzert mit dem Programm des Vortages statt.

Philharmonie Essen / Haider Friedrich © Canetty-Clarke Sim

Philharmonie Essen / Haider Friedrich © Canetty-Clarke Sim

Das internationale Krzysztof Penderecki Festival wurde 2013 anlässlich der Feierlichkeiten zum 80. Geburtstag des polnischen Komponisten ins Leben gerufen. Die in Oberschlesien im südlichen Polen gelegene Stadt Zabrze, früher Hindenburg, ist bereits seit 1953 Partnerstadt von Essen. Penderecki selbst lebte von 1966 bis 1968 in Essen, wo er an der Folkwang Universität der Künste unterrichtet hat.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Essen, Philharmonie Essen, 1. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker, Tomas Netopil, 06./07.09.2018

Juli 13, 2018 by  
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Philharmonie Essen

Theater und Philharmonie Essen / Tomáš Netopil © Saad Hamza)

Theater und Philharmonie Essen / Tomáš Netopil © Saad Hamza)

1. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Auftakt zur Jubiläumssaison des Philharmonischen Chores Essen am Donnerstag/Freitag, 6./7. September 2018, um 20 Uhr

Mit einem großen Chorkonzert eröffnen Generalmusikdirektor Tomáš Netopil und die Essener Phil-harmoniker ihre Sinfoniekonzert-Reihe der Spielzeit 2018/2019 in der Philharmonie Essen: Am Freitag/Samstag, 6./7. September 2018, um 20 Uhr (19:30 Uhr Konzerteinführung im Foyer) bringen der Philharmonische Chor Essen (Einstudierung: Patrick Jaskolka) und der Opernchor des Aalto-Theaters (Einstudierung: Jens Bingert) Leoš Janá?eks „Glagolitische Messe“ zur Aufführung. Als Solisten wirken Andrea Dankova (Sopran), Almuth Herbst (Alt), Carlos Cardoso (Tenor) und Almas Svilpa (Bass) mit. Außerdem stehen zwei Werke von Ludwig van Beethoven auf dem Programm, die Ouvertüre zu „Egmont“ sowie die Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 36. Für den Philharmonischen Chor ist dieses Konzert gleichzeitig der Auftakt zur Jubiläumssaison, in der der Chor sein 180-jähriges Bestehen feiert.

Leos Janá?ek wandte sich in der „Glagolitischen Messe“ dem Kirchenslawischen zu. Die Verwendung dieser Sprache entspricht der Idee einer Einigung aller slawischen Völker, für die der Komponist entschieden eintrat. Spricht Beethoven in seiner 2. Sinfonie den Gedanken der Hoffnung an, so projiziert Janá?ek ihn auf die religiöse Ebene. Das Werk mag mit seinem Fanfarenjubel jene Zuversicht andeuten, die auch die Sinfonie Beethovens beseelt, der nach den Anzeichen seines Gehörleidens auf Genesung hoffte. Die Ouvertüre zu „Egmont“ zeigt hingegen Beethovens Verehrung für Goethe, der für dieses Drama eine Begleitmusik wünschte.

In dieser Spielzeit bieten die Essener Philharmoniker erstmals in allen zwölf Sinfoniekonzerten Programmeinführungen an. Neben der bereits aus der zurückliegenden Saison bekannten „Kunst des Hörens“ (Einführung mit Dirigent und Orchester im Alfried Krupp Saal in ausgewählten Konzerten) gibt es bei allen anderen Konzerten eine Konzerteinführung im Foyer. Alle Einführungen finden jeweils um 19:30 Uhr, also eine halbe Stunde vor Beginn des Konzertes, statt.

Gefördert von der Sparkasse Essen und dem Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen e. V.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Essen, Philharmonie Essen, Yannick Nézet-Séguin Konzert mit Rotterdam Philharmonic Orchestra, 26.08.2018

Juli 6, 2018 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Yannick Nézet-Séguin © Hans van der Woerd

Philharmonie Essen / Yannick Nézet-Séguin © Hans van der Woerd

Yannick Nézet-Séguin eröffnet die Spielzeit der Philharmonie Essen

Konzert mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra am Sonntag, 26. August 2018, um 19 Uhr

Mit einem großen Orchesterkonzert startet die Philharmonie Essen am Sonntag, 26. August 2018, um 19 Uhr in die neue Saison 2018/2019: Wenige Tage bevor Yannick Nézet-Séguin sein Amt als Musikdirektor der Metropolitan Opera New York antritt, ist er im Alfried Krupp Saal mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra zu erleben. Als Ehrendirigent bleibt er diesem Klangkörper, dem er zehn Jahre als Musikdirektor vorstand, weiterhin verbunden. In diesem Jahr feiert das niederländische Orchester sein 100-jähriges Bestehen. Das Programm in diesem Auftaktkonzert schlägt einen Bogen von der Klassik zur Romantik: Neben Joseph Haydns Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“ und Pjotr I. Tschaikowskis Sinfonie Nr. 4 f-Moll, op. 36 erklingt Franz Liszts zweites Klavierkonzert. Solist ist hier der amerikanisch-israelische Pianist Yefim Bronfman.

Die musikalische Leitung der New Yorker Met ist eine weitere Stufe in der bislang herausragenden Karriere von Yannick Nézet-Séguin: Seit 2012 ist er Musikdirektor des Philadelphia Orchestra, bereits seit 2000 Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des Orchestre Métropolitain (Montreal). Auch in der Philharmonie Essen sorgte der aus Montreal stammende Dirigent schon für mitreißende Konzerterlebnisse, zuletzt 2017 mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und einem bemerkenswerten Programm mit Werken von Bernstein, Gershwin und Rachmaninow. Als Gastdirigent ist Nézet-Séguin bei zahlreichen bedeutenden Orchestern gefragt, darunter die Berliner und die Wiener Philharmoniker. Seine Operninterpretationen wurden in den bekanntesten Opernhäusern dieser Welt bejubelt, etwa bei den Salzburger Festspielen, in der Mailänder Scala und im Royal Opera House Covent Garden in London.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Essen, Philharmonie Essen, Ein Sommernachtstraum – Daniel Hope, Katja Riemann, Thomas Quasthoff, 23.06.2018

Juni 18, 2018 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Daniel Hope © Steven Haberland

Philharmonie Essen / Daniel Hope © Steven Haberland

EIN SOMMERNACHTSTRAUM – Musikalischer Themenabend

 Daniel Hope, Katja Riemann, Thomas Quasthoff

   Heimat  am Samstag, 23. Juni 2018, 18 Uhr,  Philharmonie Essen

Sommerlicher Höhepunkt der Spielzeit und Finale einer beeindruckenden Künstler-Residenz: Am Samstag, 23. Juni 2018, um 18 Uhr lädt die Philharmonie Essen zum spartenübergreifenden Programm Ein Sommernachtstraum ein. Der Violinist Daniel Hope, Artist in Residence dieser Spielzeit, präsentiert unter dem Titel Heimat ein sehr persönliches Programm unter anderem gemeinsam mit Katja Riemann, Thomas Quasthoff, den Essener Philharmonikern und dem Schauspiel Essen. In drei Teilen mit jeweils einstündige Pausen wird das Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchtet.

Philharmonie Essen / Katja Riemann © Mathias Bothor)

Philharmonie Essen / Katja Riemann © Mathias Bothor)

Unser Verständnis von Heimat ist sehr individuell und oft nur ein Gefühl oder eine Idee. Manche fühlen sich mit dem Ort verbunden, in dem sie aufgewachsen sind und bleiben dort ihr Leben lang. Andere verlieren ihre Heimat durch Krieg, Vertreibung oder Flucht. Gerade dann kann die Erinnerung an die eigenen Wurzeln schmerzhaft sein. Diese Kehrseite von Heimat beleuchtet der erste Teil des Abends mit Musik von Erich Wolfgang Korngold, der vor der Nazi-Diktatur geflohen war und in Amerika ein neues Zuhause fand, oder Erwin Schulhoff, der im Konzentrationslager ermordet wurde. Das Violinkonzert „I will not remain silent“ von Bruce Adolphe ist inspiriert von der Lebensgeschichte des Rabbiners Joachim Prinz, der in der Nazi-Zeit aus Deutschland in die USA floh. „Ein fantastisches, extrem passioniertes, lyrisches Konzert, das die Geschichte eines faszinierenden Mannes erzählt“, so Daniel Hope, der das Stück gemeinsam mit den Essener Philharmonikern unter der Leitung von Jaime Martin interpretieren wird.

Mit dem Themenkreis Exil und Vertreibung befasst sich außerdem eine Ausstellung mit Fotos von Andreas Knapp, die während des ganzen Abends im Haus besichtigt werden kann.

Was passiert, wenn man in der Heimat nicht mehr als der erkannt wird, der man einmal war? In Igor Strawinskys   Geschichte vom Soldaten  tauscht der Soldat seine geliebte Geige gegen materielle Reichtümer ein und wird dadurch in seiner Heimat zu einem Fremden. Thomas Quasthoff als Erzähler und Daniel Hope als Soldat, der den Pakt mit dem Teufel, gespielt von Katja Riemann, eingeht, sind die Protagonisten des zweiten Teils des Abends.

Die „Proletenpassion“, vom Schauspiel Essen im dritten Teil in Ausschnitten aufgeführt, setzt sich schließlich im dritten Teil mit dem Aufbegehren der Arbeiterschaft gegen die herrschende Klasse auseinander.

In den Pausen wird Daniel Hopes Geschichte Teil dieses besonderen Konzertabends, wenn er mit seinem Vater Christopher ein Gespräch über die eigene Familienbiografie führt. Ebenfalls in den Pausen werden sommerliche Snacks im ehemaligen Restaurant „Wallberg“ angeboten.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

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