Frankfurt, Oper Frankfurt, 2019/20: Liederabende an der Oper Frankfurt, 03.09.2019

August 29, 2019 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

NEUN LIEDERABENDE AN DER OPER FRANKFURT

COUNTERTENOR – AM ERSTEN LIEDERABEND DER SPIELZEIT 2019/20

Jakub Josef Orlinski, Countertenor, 03. Oktober 2019
Pretty Yende, Sopran 29. Oktober 2019
Stanislas de Barbeyrac, Tenor 26. November 2019
Maria Bengtsson, Sopran 14. Januar 2020
Jiddische Operettenlieder u.a. mit Barrie Kosky, Klavier 04. Februar 2020
Florian Boesch, Bassbariton 25. Februar 2020
Gaëlle Arquez, Mezzosopran 31. März 2020
Peter Mattei, Bariton 12. Mai 2020
John Osborn, Tenor 23. Juni 2020

 

Oper Frankfurt / JAKUB JÓZEF ORLI?SKI © Jiyang Chen

Oper Frankfurt / JAKUB JÓZEF ORLINSKI © Jiyang Chen

JAKUB JÓZEF ORLINSKI ist mit sicheren Schritten auf dem Weg, einer der großen Vertreter seines Faches unserer Zeit zu werden. Mit seiner betörenden Stimme hat der junge Künstler Frankfurt einen unvergesslichen Rinaldo geschenkt. Überaus virtuos und glaubhaft führte er durch die emotionalen Höhen und Tiefen dieses verzweifelt liebenden Kriegers und überraschte mit atemberaubendem Körpereinsatz. Breakdance und Barock sind bei Jakub Józef Orlinski alles andere als ein Widerspruch – sie sind die Freiheit des Hier und Jetzt. Kein Wunder, dass die Opernwelt auf dieses energiegeladene Talent blickt. Sein erstes Solo-Album Anima sacra stellte er gemeinsam mit dem Ensemble Il pomo d’oro auf einer ausgedehnten Europa-Tournee vor. Eine zweite Barock-CD unter dem Titel Facce d’amore erscheint Ende diesen Jahres. Seit dem Studium in New York tritt er regelmäßig mit dem polnischen Pianisten Michal Biel auf. Dass dabei nicht nur barockes Repertoire auf dem Programm steht, sondern auch der ein oder andere Sprung Richtung Gegenwart vollführt wird, lässt einen großartigen Frankfurter Liederabend erwarten.

Oper Frankfurt / JAKUB JÓZEF ORLI?SKI mit seinem Pianisten Micha? Biel:© Honorata Karapuda

Oper Frankfurt / JAKUB JÓZEF ORLINSKI mit seinem Pianisten Micha? Biel:© Honorata Karapuda

Anlässlich seines ersten Frankfurter Liederabends präsentiert Jakub Józef Orlinski, begleitet von Michal Biel am Klavier, Werke von Georg Friedrich Händel, Giuseppe Maria Orlandini, Giovanni Battista Bononcini, Luca Antonio Predieri und Francesco Bartolomeo Conti sowie Karol Szymanowski, Tadeusz Baird und Pawel Lukaszewski..

 

–| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Berlin, Staatsoper im Schiller Theater, FESTTAGE-Premiere: TANNHÄUSER, 12.04.2014

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Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schiller Theater © IOCO

Staatsoper im Schiller Theater © IOCO

FESTTAGE-Premiere am 12. April: Richard Wagners Tannhäuser mit Daniel Barenboim und Sasha Waltz

 
Richard Wagners Tannhäuser steht im Mittelpunkt der dies­jährigen FESTTAGE der Staats­oper im Schiller Theater. Erstmals erarbeitet dabei die Regisseurin und Choreo­graphin Sasha Waltz eine Opernpremiere mit Daniel Barenboim, der Staatskapelle Berlin und dem Staatsopernchor. Nach Purcells Dido & Aeneas und der Uraufführung von Toshio Hosokawas Matsukaze an der Staatsoper ist es ihre erste Oper des deutschen romantischen Repertoires. Aufgeführt wird die Dresdner Fassung unter Einbe­ziehung des »Bacchanals« (1. Akt, 1. Szene) der Pariser Fassung (1861).
 
Angesiedelt in der Zeit der 1950er Jahre wird der Sängerwett­streit in Sasha Waltz’ Inszenie­rung zum Gradmesser der unter­schied­lichen Auffassungen von Liebe und wie sich diese in einer durch starre Konventionen ge­prägten Gesellschaft durchsetzen können. Die Bühne von Pia Maier Schriever und die Kostüme von Bernd Skodzig unterstreichen den nahen zeitlichen Zusammenhang des Bühnen­geschehens zur Architektur des Theaterraumes im Schiller Theater.
 
In der Titelrolle ist Peter Seiffert zu erleben, daneben gehören u.a. René Pape (Landgraf), Peter Mattei (Wolfram von Eschenbach), Ann Petersen (Elisabeth), Marina Prudenskaya (Venus) und Peter Sonn (Walther von der Vogelweide) zum Sänger­ensemble. 18 Tänzerinnen und Tänzer von Sasha Waltz & Guests komplettieren das musikalische Ensemble.
 
TANNHÄUSER und der Sängerkrieg auf Wartburg
 
Große romantische Oper in drei Akten von Richard Wagner | Text von Richard Wagner | Dresdner Fassung unter Einbeziehung des »Bacchanals« (1. Akt, 1. Szene) der Pariser Fassung (1861)
 
 
FESTTAGE
 
Premiere am Samstag, den 12. April 2014, 16:00 Uhr
Weitere Vorstellungen am 16., 20. und 27. April
Staatsoper im Schiller Theater
 
Einführungsvortrag am 6. April um 11:00 Uhr
 
Werkeinführung immer 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
 
 
—| Pressemeldung Staatsoper im Schillertheater |—

Berlin, Staatsoper im Schiller Theater, Spielplan 2013/14 – Und ewig dauert das Interim, IOCO Aktuell,


Aktuell

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schiller Theater

Kleine Staatsoper, großes Musiktheater, dröhnender Bauskandal

Jürgen Flimm © IOCO

Jürgen Flimm © IOCO

Jürgen Flimm, 71, Intendant der bis 2010 hoch geschätzten Berliner Staatsoper Unter den Linden leitete seine dritte Jahrespressekonferenz (JPK) im peripheren Schiller Theater an der Bismarckstraße (974 Plätze); für drei, fünf oder sieben Jahre – so genau weiß dies keiner – Ersatzspielstätte der Staatsoper. Die Hauptspielstätte Unter den Linden wird seit 2010 saniert. Die Sanierung sollte bis 2013 dauern, doch dann verzögerten Berliner Überraschungen den Rückzugtermin, auf 2015 oder später. Ein belastbarer Rückzugtermin der Staatsoper wird, so Flimm sarkastisch, erst im Laufe des Jahres 2014 genannt; weitere Verzögerungen seien denkbar. Kosten des verspäteten Rückzugs würden ausgeglichen. Das sei sicher, so Flimm und Geschäftsführer Unganz. Die Sanierungskosten der Staatsoper wurden 2010 offiziell noch mit €239 Mio veranschlagt; öffentlich geflüsterte Sanierungskosten betragen dagegen inzwischen über €500 Mio. Weiteres Berliner Kuriosum: Die Deutsche Oper Berlin (1.954 Plätze) produziert 300 Meter neben dem Schiller Theater, auf der Bismarckstraße, ebenfalls gutes wie hoch subventioniertes Musiktheater. Die Sanierung der Berliner Staatsoper: Weiterer Inbegriff des Berliner Bau-Chaos´: „Ohne das„, wie Jürgen Flimm sagt, „einer vom Platz gestellt wird. Flimm weiter… wir regen uns nicht mehr auf …vielleicht macht man aus der Staatsoper ein Abfertigungsgebäude für den Flughafen.…“.

Authentische Jahrespressekonferenz: Abseits politischer Rücksichten 

Daniel Barenboim © IOCO

Daniel Barenboim © IOCO

Jürgen Flimm und Generalmusikdirektor Daniel Barenboim, 70, beide gesundheitlich angeschlagen, lieferten eine lebendige wie kompetente Jahrespressekonferenz ab. Irdisches fand nur beiläufig Erwähnung: Die Auslastung sollen bei 88% liegen, 155.000 Besucher haben in 264 Veranstaltungen der laufenden Saison das Staatstheater besucht. Zu wenig, wenn man die extremen Kosten des Provisoriums und einen Staatsoper-Anspruch zugrunde legt. Doch, mit künstlerisch hohen Ambitionen glaubhaft verfüllt, mit fröhlichem wie schwarzem Humor begleitet, hielten Flimm und Barenboim die Bedeutung ihres Provisoriums hoch. Man hörte

–  Daniel Barenboim in seiner Jugend die Größe Verdi´scher Partituren nicht erfasste und nur über Pavarotti und Domingo zu seinem Verdi-Stil fand. Barenboim möchte Verdi in den kommenden Jahren zu seinem Staatsopern-Schwerpunkt  machen. Im Herbst 2013 dirigiert er die Premiere von Il Trovatore.

Placido Domingo und andere Weltstars das Schiller Theater wegen der sängerfreundlichen Akustik sehr schätzen („Klang wie in meinem Wohnzimmer“)

Sasha Waltz, bekannte Berliner Ballettgröße und Choreographin, in der Spielzeit 2013/14 eng an die Staatsoper gebunden wird: Waltz inszeniert ihre erste Oper, Tannhäuser, und die Ballettproduktion SACRE mit Musik von Igor Strawinsky (dessen Le Sacre du Primtemps wurde vor 100 Jahren uraufgeführt), Hector Berlioz und Claude Debussy. Beides mit Daniel Barenboim am Pult. Zudem steht die Wiederaufnahme von Dido & Aeneas in der Choreographie von Sasha Waltz auf dem Spielplan (s. unten).

Spielzeiteröffnung 15. September mit Fest für Groß und Klein

Staatsoper im Schillertheater / Daniel Barenboim / © Monika Ritterhaus

Staatsoper im Schillertheater / Daniel Barenboim / © Monika Ritterhaus

Die Spielzeit 2013/14 der Berliner Staatsoper beginnt offiziell am 15. September erstmals mit einem Eröffnungsfest für kleine und große Gäste. Im Saal gibt es Verse von Wilhelm Busch und Musik von Alois Zimmermann. Vorgetragen von Jürgen Flimm und Musikern der Staatskapelle. Dazu viele Überraschungen. Lassen Sie sich überraschen!

Neun Musiktheater-Premieren, darunter eine Uraufführung, setzen die Opern-Akzente der kommenden Saison. Dazu weitere sechs Premieren auf der Werkstattbühne. 24 Opernwerke aus dem Repertoire, mehr als 70 Konzerte, die jährlichen FESTTAGE zu Ostern, die vierte Ausgabe des Festivals für Neues Musiktheater INFEKTION! und zahlreiche Projekte der Jungen Staatsoper. Insgesamt sind es über 300 Veranstaltungen an der Staatsoper. Neun Musiktheater-Premieren:

– Die Zarenbraut, Nikolai Rimsky-Korsakow´s hierzulande selten gezeigte Oper in der Regie von Dmitri Tcherniakov, die Eröffnungspremiere ist am 3. 10. 2013.

SACRE, 26. Oktober 2013, eine Opern-Ballettproduktion, inszeniert und choreographiert von Sasha Waltz, zum 100-jährigen Jubiläum der Uraufführung Igor Strawinskys Le Sacre du printemps in Verbindung mit SCENE D´AMOUR aus Romeo und Julia von Hector Berlioz und L`APRÈS-MIDI D´UN FAUNE von Claude Debussy

Il Trovatore, 29.November 2013, von Giuseppe Verdi, mit Daniel Barenboim am Pult, Graf Luna: Placido Domingo, Leonora: Anna Netrebko, Manrico: Aleksandr Antonenko, Ferrando: Adrian Sampetrean, Acucena: Marian Prudenskaja

Katja Kabanowa, 25. Januar 2014, von Leos Janacek, mit Simon Rattle am Pult, Katja: Eva-Maria Westbroek, Marfa: Deborah Polaski, Dikoj: Pavlo Hunka, Boris: Pavel Cernoch

REIN GOLD, 9. März 2014, Uraufführung von Nicolas Stemann, nach einem Bühnenessay von Elfriede Jelinek zu Richard Wagners Ring der Nibelungen mit Markus Poschner am Pult

Tannhäuser, 12. April 2014, von Richard Wagner, Regie/Choreographie: Sasha Waltz, mit Daniel Barenboim am Pult, Tannhäuser: Peter Seiffert, Landgraf: René Pape, Elisabeth: Marina Poplavskaja, Venus: Marina Prudenskaja

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, 6. Juni 2014, Musik von Kurt Weill, Text von Bertolt Brecht, Jenny Hill: Evelin Novak, Jim Mahoney: Michael König

Neither und Footfalls (Doppelabend), 22. Juni 2014, von Morton Feldmann und Samuel Beckett, Francois Xavier Roth am Pult, Inszenierung Katie Mitchell, Sopran: Laura Aikin

Macbeth, Juni 2014, noch ohne genauen Termin, Kammeroper von Salvarore Sciarrino, Inszenierung Jürgen Flimm, als Teil von INFEKTION!, des Festival für neues Musiktheater

Staatsoper Unter den Linden Großer Saal © Marion Schöne

Staatsoper Unter den Linden Großer Saal © Marion Schöne

Grab Georg Friederich Händel im Westminster Abbey London © IOCO

Grab Georg Friederich Händel im Westminster Abbey London © IOCO

22 Repertoire-Stücke mit großer Besetzung  stehen auf dem Spielplan der kommenden Spielzeit. Darunter: AIDA von Giuseppe Verdi mit Zubin Mehta am Pult, Inszenierung Pet Halmen, ab 15.2.2014; Aschemond oder The Fairy Queen von Helmut Oehring / Henry Purcell, ab 23. Juni 2014; Der Fliegende Holländer von Richard Wagner, Inszenierung Philipp Stölzl, ab 12. Dezember 2013; Dido & Aeneas von Henry Purcell nach dem 4. Gesang von Vergil, Choreographie Sasha Waltz, ab 6. Mai 2014; Die Zauberflöte von W.A. Mozart, Inszenierung August Everding, Pamina: Anna Prohaska, ab 8. November 2013; Don Carlo von Giuseppe Verdi, Massimo Zanetti am Pult, Philipp II. René Pape, ab 18. Mai 2014; Don Giovanni von W.A. Mozart, Daniel Barenboim am Pult, Christopher Maltmann als Don Giovanni, Rolando Villazon als Don Ottavio, Anna Prohaska als Zerlina, ab 18. Oktober 2013; aber auch: FOR THE DISCONNECTED CHILD ein Projekt von Falk Richter; Il barbiere di Siviglia von Gioacchino Rossini mit Gyula Orendt als Figaro, ab 24. Januar 2014; Il Trionfo del Tempo e del Disinganno von Georg Friedrich Händel, ab 7.6.2014; La Bohème von Giacomo Puccini mit Josep Caballé-Domenech am Pult und Alexey Dolgov als Rodolfo, ab 20 Dezember 2013. Salome von Richard Strauss nach Oscar Wilde mit Zubin Mehta am Pult und Camilla Nylund als Salome, ab 2. Februar 2014; Simon Boccanegra von Giuseppe Verdi mit Daniel Barenboim am Pult und Placido Domingo als Simon Boccanegra, und Anja Harteros als Maria Boccanegra, ab 13. April 2014; aber auch Tosca ab 28.2.2014; Ein Maskenball ab 14. September 2013, Wozzeck ab 4. Oktober 2013.

Mit den großen Sängerpersönlichkeiten der kommenden Spielzeit wird die Staatsoper auch im Schiller Theater ihren hohen Ansprüchen gerecht: Anna Netrebko, Plácido Domingo, Rolando Villazón, René Pape, Peter Seiffert, Bejun Mehta, Peter Mattei, Anna Prohaska, Liudmyla Monastyrska, Christine Schäfer, Anja Harteros, Waltraud Meier, Camilla Nylund, Olga Peretyatko, Deborah Polaski, Dorothea Röschmann, Eva-Maria Westbroek, Pavel Cernoch, Albert Dohmen und Christopher Maltman.

Die Staatskapelle Berlin gibt im Rahmen ihrer 172. Abo-Konzertsaison acht große Sinfoniekonzerte in der Philharmonie und im Konzerthaus. Fünf von ihnen wird Daniel Barenboim dirigieren, bei einem weiteren tritt er als Pianist auf. Darüber hinaus sind andere erstklassigen Pianisten zu Gast: Martha Argerich, Yefim Bronfman, Maurizio Pollini und András Schiff, der als Solist und musikalischer Leiter ein Programm mit sechs Klavierkonzerten von Johann Sebastian Bach gestaltet. Weitere Dirigenten und Solisten sind Zubin Mehta, Michael Gielen, Dorothea Röschmann, Bernarda Fink und Guy Braunstein. Hinzu kommen ein Benefizkonzert zugunsten der Sanierung der Staatsoper mit Lang Lang, die traditionellen Konzerte zum Jahreswechsel, die diesmal von Pablo Heras-Casado dirigiert werden sowie die Konzerte zu den FESTTAGEN 2014, bei denen erstmals die Wiener Philharmoniker mit einem Mozart-Programm zu erleben sind. Zudem tritt Plácido Domingo gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin auf; schließlich steht ein Duo-Klavierrecital mit Martha Argerich und Daniel Barenboim auf dem Programm.

Beethoven-Haus in Wien © IOCO

Beethoven-Haus in Wien © IOCO

Der Barenboim-Zyklus umfasst in der Saison 2013/14 vier Konzerte: eine Liedmatinee mit Anna Prohaska, zwei Kammerkonzerte mit Mitgliedern der Staatskapelle sowie ein Klavierrecital mit dem Pianisten Piotr Anderszewski. Die Kammerkonzerte im Festsaal des Roten Rathauses und im Bode-Museum reflektieren in dieser Spielzeit die reichhaltige Geschichte des Orchesters, das 1570, vor 444 Jahren, zum ersten Mal als kurbrandenburgische Hofkapelle erwähnt wurde. Zwei Benefizkonzerte der Stiftung Naturton, die von den Musikern der Staatskapelle getragen wird, finden an ungewöhnlichen Orten statt: in der Lokhalle am Natur-Park Schöneberger Südgelände sowie am Telegrafenberg Potsdam.

In der Werkstatt werden wieder zeitgenössisches und experimentelles Musiktheater sowie Stücke der Klassischen Moderne zu sehen sein: Ernst Kreneks Vertrauenssache, Lucia Ronchettis Lezione di tenebra, Paul-Heinz Dittrichs Die Verwandlung / Die Blinden, Harrison Birtwistles Punch and Judy und Salvatore Sciarrinos Lohengrin. Außerdem wird als Premiere der Jungen Staatsoper Georges Aperghis´ Rotkäppchen und Wiederaufnahmen von Ermanno Wolf-Ferraris Aschenputtel und Dmitri Schostakowitschs Moskau Tscherjomuschki zu erleben sein.

Der Spielplan 2013/14 der Staatsoper im Schiller Theater:  Peripheres Provisorium meets Feuerwerk der Hochkultur aus Tanz, Theater und Musik“. Für Jahre. Nur in Berlin

IOCO / Viktor Jarosch /  Mai 2013

 

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